Release Historien V15-2 - V10.0

Hier sind alle Änderungen/Neuerungen der entsprechenden Build-Nummern (Programmversionen) in Form einer Release Historie aufgeführt. Dabei ist die Liste nach Datum absteigend sortiert, d. h. die Änderungen/Neuerungen der aktuellen Programmversion stehen ganz zu Anfang.

Release Historie V15-2 Build 7800

Allgemeines

  • Die Netzinstallation wurde überarbeitet. Die Installation wurde von Fehlermeldungen (Hinweis auf fehlende Texturen) unterbrochen, wenn für das Netzwerk kein Laufwerksbuchstabe sondern ein sogenannter UNC-Pfad gewählt wurde. Dies wurde korrigiert. Anstelle eines Laufwerksbuchstabens kann jetzt auch ein UNC-Pfad bei der Installation eingegeben werden.
  • Für die F7 Symbolleiste wurden neue Schalter zur Verfügung gestellt: Wandschichten sichtbar/ unsichtbar, Wandkörper sichtbar/ unsichtbar, Deckenschichten sichtbar/ unsichtbar, Decken sichtbar/ unsichtbar. Der neue Schalter Wandkörper sichtbar/unsichtbar ersetzt den bestehenden Schalter Wandumriss sichtbar/unsichtbar in der F7 Symbolleiste. Die Schalter können wie gewohnt aus dem Anpassen-Menü (Reiter "Befehle" in der Kategorie "Ansicht") in die bestehende F7 Symbolleiste oder an jede andere beliebige Stelle gezogen werden. (Fa. Strüby u.a.)
  • In der Zeichnungs-Verwaltung können Hausgründe, Geschoße, Bilder usw. über die Taste "Entf" gelöscht werden. Ebenso können diese jetzt mit der Taste "Enter" nach der Auswahl geöffnet werden. Dadurch wurde die Bedienung innerhalb der Zeichnungsverwaltung erleichtert.
  • Notizen zum Projekt werden ab sofort bereits in der Bauvorhaben Verwaltung angezeigt. Wird in der Bauvorhaben Verwaltung auf die Ansicht "Liste mit Vorschaugrafik" gewechselt, sind auf der unteren rechten Seite alle Notizen sichtbar, welche in den Projekteigenschaften im Reiter "Notizen" vergeben wurden.
  • Damit fertig konstruierte Bauvorhaben noch besser in Scene gesetzt werden können, wurde der sogenannte Präsentationsmodus entwickelt. In diesem Modus wird das Gebäude per Knopfdruck optisch optimal für eine Präsentation aufbereitet. Diese neue Art der Darstellung kann im 3D Schwebemenü (3D Ansicht) über das Icon rechts neben der texturierten Darstellung aufgerufen werden. Zusätzlich befindet sich diese Option in den Anzeige-Einstellungen (F7) unter Bilder + 3D, Visualisierung, Präsentationsmodus. In dieser speziellen 3D Ansicht werden Leibungsflächen um Fenster und Türen dargestellt. Dabei verwendet das Programm automatisch die Textur der innersten und der äußersten Schicht der Wand und zeichnet diese entsprechend als Leibungsfläche bis zum Fenster oder der Tür. Außerdem wird versucht die Wandkörper so zu verschneiden, dass eine geschlossene Gebäudehülle entsteht und Deckenkörper nicht mehr sichtbar sind. Auch Wandecken welche aus konstruktiven Gründen zur Montage auf der Baustelle offen liegen, werden durch diesen Modus geschlossen. Zusätzlich werden Deckungen und Hölzer einer Wand nicht mehr gezeichnet um eine Performancesteigerung für die Präsentation zu erzielen. Dadurch halbiert sich je nach Größe die Berechnungszeit eines Projekts in der Fotorealistischen Darstellung. Natürlich ist dieser Präsentationsmodus auch ideal zur Erstellung von Einreichplänen, da das Gebäude bereits optisch aufgewertet wird. Durch all diese Neuerungen können Projekte aus dem SEMA Programm noch flüssiger und optisch attraktiver vorgeführt werden. <Highlight Film Projekte perfekt präsentieren>
  • Mit der Version 15-2 bietet SEMA eine sogenannte "try & learn Version" an. Diese entspricht prinzipiell der bisherigen Schulversion, nur dass die neue try & learn Version für alle SEMA Sprachen ohne einen SEMA-Key gestartet werden kann.
    Die try & learn Version ermöglicht es Interessenten und Schülern den nahezu vollen Funktionsumfang des SEMA Programmes zu testen und zu lernen. Lediglich Exporte, Auswertungen in der Materialliste und bemaßte Ausdrucke sind eingeschränkt, sodass eine reale Fertigung eines Projektes nicht möglich ist.
    Die Installation des SEMA Programmes wurde entsprechend angepasst und erweitert. Nach Definition des Installationspfades muss entschieden werden, ob die Vollversion oder die try & learn Version installiert werden soll. Das entsprechende Icon wird dann nach der Installation automatisch auf dem Desktop angelegt.
  • Die try & learn Version wird durch das SEMA Online Programm Update automatisch auf den neuesten Stand gebracht. Auch Interessenten und Schüler profitieren somit von den neuesten Programmverbesserungen und aktuellen Fehlerbehebungen.

Drucken & Plotten

  • Die Funktionalität "alle Fenster drucken" wurde im Detail überarbeitet. (Fa. Conceptbois)
  • Das Erstellen eines Einreichplans mit allen vier Ansichten des Gebäudes wird mit der neuen SEMA Version zum Kinderspiel. Es muss lediglich die 3D Ansicht des Objekts geöffnet werden und nach einem Knopfdruck erledigt das Programm die restliche Arbeit. Hierfür wurde in dem Schwebemenü der 3D Ansicht die neue Funktion "Automatische Erzeugung einer 4-Seiten Ansicht des Gebäudes" integriert. Wird diese Funktion ausgewählt, erzeugt das Programm vollautomatisch in der Zeichnungs-Verwaltung Bilder für die Nord-, Süd-, Ost- und Westansicht. Anschließend öffnet sich der Plan "Standard Gebäudeansichten" mit entsprechenden Positionsrahmen und füttert diese mit den erzeugten Ansichten. Die Bilder welche in der Zeichnungs-Verwaltung erzeugt werden, sind außerdem vom Programm automatisch optimiert. So werden die Linien auf die Farbe schwarz umgewandelt und es wir eine automatische Linienreduktion durchgeführt. Natürlich können die automatisch erstellten Bilder nachträglich bemaßt und um beliebigen CAD Objekte ergänzt werden. Eben alles was nötig ist um einen perfekten Plan zu erzeugen. Ein absolutes Highlight ist, dass diese Bilder aktualisiert werden können. Angenommen der Bauherr wünscht sich nachträglich noch eine Gaube in seinem Objekt, kann diese jetzt per Knopfdruck in alle Ansichten integriert werden. Hierfür stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Man wechselt in die 3D Ansicht und wählt erneut die Funktion "Automatische Erzeugung einer 4-Seiten Ansicht des Gebäudes". Man wählt die entsprechenden Bilder in der Zeichnungs-Verwaltung aus und lässt diese über die neue Option "Berechnen" aktualisieren. Oder man öffnet die Bilder einzeln und wählt den Bearbeiten-Befehl "Berechnen" (F5). Natürlich bleiben alle vorher geänderten Aktionen wie Bemaßungen, Schraffuren usw. bestehen und nur die konkrete Änderung, wie in diesem Beispiel die Gaube, wird aktualisiert. Selbst eventuell vorher gelöschte Linien erkennt das Programm und erzeugt diese beim Aktualisieren nicht erneut. Bilder welche sich aktualisieren lassen können auch manuell erzeugt werden. Hierfür wechselt man in die 3D Ansicht und wählt beispielsweise die Ansicht von Norden. Jetzt kann im Schwebemenü die Funktion "aktuelle Darstellung als Bild speichern (Diskette mit Fotoapparat) gewählt werden. In dem Fenster welches sich jetzt öffnet kann ausgewählt werden, ob diese Ansicht als eine "Gebäude Ansicht" erzeugt werden soll. Wird diese Option ausgewählt, erzeugt das Programm in der Zeichnungs-Verwaltung im Reiter "3D" und unter dem Reiter "Bilder" eine entsprechende Ansicht bzw. Bild. Damit Bilder welche aktualisiert werden können leicht zu erkennen sind, bekommen diese ein entsprechendes Symbol vor ihrem Namen. Diese Aktion kann in allen Open-GL Darstellungen, bei verdeckten Kanten und im Drahtgitter Modell durchgeführt werden. Wird diese Funktion in der Ansicht verdeckte Kanten oder Drahtgitter durchgeführt, kann außerdem gewählt werden, ob die Linien welche in den Bildern erzeugt werden farbig oder schwarz/weiß erstellt werden sollen. Außerdem wird bei diesen Darstellungen automatisch eine Linienreduktion durchgeführt. Natürlich können auch Vertikalschnitte nach demselben Schema definiert werden. Die besten Ergebnisse für Einreichpläne werden hierbei mit der Darstellung verdeckte Kanten erzielt. Nach demselben Prinzip lassen sich auch "Gebäude Ansichten" aus 3D Ansichten generieren. Hierfür wird im Schwebemenü die Funktion "3D Ansicht speichern" gewählt. Diese Bilder oder 3D Ansichten mit dem Status "Gebäude Ansicht" sind nötig, damit im Layout der Positionsrahmen automatisch die korrekte Ansicht zugewiesen wird. Dies kann in den Eigenschaften der Positionsrahmen festgelegt werden. Zur Auswahl stehen die Ansichten Norden, Osten, Süden und Westen sowie Schnitt A-A und B-B. Das Programm erkennt dabei, ob Bilder oder Schnitte als Gebäude Ansicht erzeugt wurden und füllt diese damit. Wurden noch keine Bilder erzeugt aber 3D Ansichten, werden diese im Positionsrahmen verwendet. Durch all diese Neuerungen wird das Erstellen von Ansichten um ein vielfaches beschleunigt und enorm erleichtert. <Highlight Film Vollautomatischer Eingabeplan>  |  <Highlight Film Pläne aktualisieren auf Knopfdruck>

3D Darstellung Visualisierung

  • Der Durchwandern-Modus wird bei einem Wechsel in die Layout Ansicht wieder korrekt beibehalten. (Frankreich)

GRD, CAD, BEM, MCAD

  • Die Brutto- und Nettofläche von Grundriss und CAD Polygonen kann ab sofort über den entsprechenden Platzhalter ausgewertet werden. (Fa. Böni)
  • In fremdsprachigen Versionen wird der Schriftstyle jetzt korrekt ausgewertet. (Fa. Martin)
  • Die Markierrichtung von CAD Objekten im Open GL wurde richtig gestellt. (Fa. Dittus)

Dachausmittlung

  • Das Suchen von gemeinsamen Bauteilwerten bei Dachflächen wurde in einem speziellen Fall verbessert. (Fa. Dittus)

Sparrenlage

  • Hölzer mit einer Kontur können nicht ohne weiteres mit dem Befehl "Endtyp" weiterbearbeitet werden. Es kommt eine entsprechende Hinweis Meldung. Diese Meldung erscheint jetzt auch, wenn ein Bauteil, das beispielsweise vorher gestanzt wurde, über den "Ändern-Befehl" bearbeitet wird. (Fa. Mussner)
  • Kerven werden in den Ansichten Norden, Osten, Süden und Westen bei der verdeckten Kanten Darstellung korrekt gezeichnet. Somit entfällt das Nachbearbeiten dieser Details und spart Zeit beim Erstellen von Eingabeplänen. (Fa. Hauser)
  • Um Beschriftungen, welche von Abbundmaschinen auf Hölzer geschrieben werden, für die Montage der Bauteile nach Plan zu optimieren, wurde die Einstellung "Text auf Bauteile schreiben" in den “Allgemeinen Voreinstellungen“ (ALT+F7), unter “Auswertungen“, "Sonstiges" erweitert.
    Durch diese Erweiterung ist es jetzt möglich die Textbeschriftung noch variabler für verschiedene Bauteile einzustellen. Über den Butten "mehr" hinter "Hölzer/Deckungen" wird das neue Menü "Texte auf Bauteile schreiben" aufgerufen. Hier kann individuell für "Elemente", "Bohlen", "Sparren", "Wechsel", "Knaggen", "Pfetten", "Pfosten/Kopfbänder", Zangen", "Stellbretter", "Wandhölzer", "Deckenhölzer" und "3CAD Hölzer" eingestellt werden, welche Hölzer eine Beschriftung zur Montage erhalten und welche nicht.
    Um die Beschriftung optimal auf diese Bauteile platzieren zu können, kann jetzt auch der Abstand zum Bezugspunkt und die Bezugsseite für den Text einzeln vordefiniert werden. Diese Optionen stehen auch separat für Deckungen zur Verfügung.
    Wie gewohnt kann die Beschriftung (z.B. die EZ- Nummer) über vordefinierte Platzhalter eingestellt werden.
    Somit können unerwünschte Beschriftungen z.B. bei Stellbrettern schon im Vorfeld unterbunden werden. Für Wandhölzern kann die Beschriftung beispielsweise auf eine andere Bezugsseite gesetzt werden, um unnötige Umkantungen auf der Maschine zu vermeiden.
    Einen speziellen Abstand für Beschriftungen zu definieren könnte bei Sparren mit Traufschalungsausklinkung zur Anwendung kommen.
    Mit dem Speichern der “Allgemeinen Voreinstellungen“(ALT+F7) als Starteinstellung können die verschiedenen Optionen dauerhaft hinterlegt oder als eine separate Alt F7 Einstellung gespeichert werden. (Fa. Röhrig, Fa. Pfletschinger) <Highlight Film Bauteilbeschriftung noch flexibler>
  • Markierungen, welche von Sparren auf Wandhölzer übertragen werden, können jetzt über die “Allgemeinen Voreinstellungen“ (ALT+F7), unter “Auswertungen“, "Wand", "Risse auf Hölzer übertragen" ausgeschaltet werden. (Fa. Faeton, Fa. Strüby, Fa. Boraschi)
  • Der Befehl "schneiden mehrfach" wurde für spezielle Fälle verbessert. (Fa. Rosenberger)
  • In einer speziellen Situation wurde der Winkel von Längsschnitten (3CAD Schnitte) nicht korrekt berechnet. Dies wurde korrigiert. (Fa. Moobie)
  • Profilierungen an Elementabschnitten wurden für bestimmte Fälle verbessert. (Fa. Theurl)
  • Die Bearbeitung von Stellbrettern an Elementen und Sparren wurde im Detail überarbeitet. (Fa. Röhrig)
  • Durch Erzeugen einer Schleppgaube wurden in einem Projekt die Hauptdach-Sparren falsch nachgerechnet. Dies wurde behoben. (Fa. Rat und Tat)
  • Umfangreiche Verbesserungen und Korrekturen bzgl. der Kerven- und Bauteilverschneidung wurden getätigt. (Fa. Schwörer, Fa. Dufour, Fa. Rat und Tat, Fa. Daprada, Fa. Haudenschild, Fa. Charles, Fa. Pfletschinger, Fa. Edili, Fa. Antoni, Fa. Prutscher, Fa. Faeton, Fa. Zini u.a.)
  • Die Darstellung einer speziellen Blattbearbeitung in Verbindung mit einem Hexenschnitt wurde verbessert. (Fa. Guerino)

Binder

  • Die Anzeige von Auswertungsnummern in Verbindung mit der freien Bauteilbeschriftung wurde speziell im Bereich von Bindern korrigiert. (Fa. Martin)

Wand Decke

  • Die Einstellung "Erzeugung der MCAD-Bearbeitungen an der Umrisskante der Ansichtseite" wurde in der Version 15-1 unter "Wände/ Umriss" im Reiter "Sonstiges" integriert. Außerdem wurde die Funktionalität erweitert. Es ist jetzt möglich MCAD Bearbeitungen auf der Lagenoberfläche der Deckungen zu erzeugen. (Fa. Strüby)
  • 3D Objekte welche bei einem Makro im Optikreiter einbeschrieben werden, sind jetzt auch in allen Open GL Darstellungen sichtbar.
  • Makros erzeugen ab sofort Durchbrüche bei Wänden, Elementen und Schichten wenn in der Schichtüberstandstabelle die Eigenschaft "Erzeuge" auf "ja" gestellt wird.
  • Bei Fenstern mit waagrechten und senkrechten Sprossen, werden die waagrechten Sprossen nicht mehr durchgehend gezeichnet sondern an den waagrechten Sprossen gestoßen. Somit erhält man gerade bei der verdeckten Kanten Darstellung ein besseres optisches Ergebnis und Nachbesserungen sind unnötig. (Fa. Hauser)
  • Die Optik von Wand- und Deckenkörpern wurde im 3D auf die sogenannte "Constructive Solid Geometry" (CSG) Technik umgestellt. Dadurch können jetzt beispielsweise Eckfenster korrekt und detailgetreu im 3D dargestellt werden. Da bei dieser Technik Körperkanten nicht mehr einzeln dargestellt werden können, muss zum Verschieben von Schichtkanten im 3D und bei Schnitten im 2D die Schicht aufgelöst werden. Hierfür markiert man die entsprechende Schicht und wählt in der unteren Eingabezeile den Befehl "Objekt Details markieren" aus. Jetzt werden die Flächen in einzelne Kanten aufgelöst und können nach Belieben verschoben werden. Auch das Exportieren von Wänden im 3D DXF Format wurde durch diese Umstellung enorm aufgewertet. Außerdem birgt die Umstellung auf diese Technik enormes Potential für weitere zukünftige Entwicklungen.
  • Vertikale Sprossen werden jetzt an den horizontalen Sprossen bei Fenster und Tür gestoßen. Dadurch erhält man auch bei der Erstellung von Einreichplänen ein optimales Ergebnis.
  • Das Löschen von Wänden welche zu einer Multiwand zusammengefasst sind, wurde im Detail verbessert. (Fa. Friedl)

Wand- und Deckenhölzer

  • Die Darstellung von Wandhölzern im Zusammenspiel mit einer speziellen F7 Schaltung wurde richtig gestellt. (Fa. Lapierre)
  • Verbindungsmittel am Endtyp, verknüpft mit einem CAD Text, verloren nach erneuter Berechnung den ursprünglichen Bezug. Dies wurde richtig gestellt. (Fa. Skaletzka)
  • In einem speziellen Fall wurde fixierte Balkenlagenhölzer bei erneuter Berechnung fälschlicherweise zu Fehlelementen. Dies wurde korrigiert. (Fa. Skaletzka)

Verblechung

  • Mit der Neuerung "Dachdeckung und Verblechung" baut sich SEMA, neben dem Holzbau und dem Treppenbau, ein weiteres Standbein im Softwaremarkt für 3D Konstruktionsprogramme auf. Diese Neuerung soll aber nicht nur speziell für Spengler sein, sondern auch dem Zimmerer und Fertighausbauer bei der Kalkulation, Visualisierung und auch bei der Fertigung helfen. In einem ersten Schritt wurden Verblechungen mit Kantprofilen und Blechscharen ermöglicht.
    Jedes Dach, egal ob mit Ziegel- oder Blecheindeckung, benötigt für die Entwässerung Kantprofile wie z.B. Kehl- und Traufbleche. Diese lassen sich jetzt spielend an den entsprechenden Dachkanten erzeugen, einteilen und passen sich automatisch dem gegebenen Winkel an.
    Flächen können mit Blechscharen einfach und komfortabel eingeteilt und belegt werden. Hierbei spielt es keine Rolle ob diese ganz einfach in einer Konstruktionsebene oder in einer entsprechenden Dach-, Wand-, oder Deckenschicht erzeugt werden. Auch Gauben und Kamine am Haus können einfach verblecht werden. Das bietet auch dem Zimmerer bzw. dem Planer die Möglichkeit, dem Spengler seines Vertrauens das Aufmaß vor Ort zu ersparen und ihm die Auswertungen direkt zu übermitteln.
    Optisch wird das Gebäude mit Verblechung enorm aufgewertet und kann dem Kunden somit im fertigen Zustand perfekt visualisiert gezeigt werden. Zur Bestellung und Kalkulation werden die Blechbauteile optimal in der Materialliste ausgewertet. Zur Herstellung der Scharen und Kantprofile stehen Fertigungszeichnungen mit Abwicklung zur Verfügung. <Highlight Film Spenglerarbeiten>  |  <Highlight Film Mehrwert mit Blech>
  • Für die verschiedenen Konstruktionen mit Blech wurden die SEMA-Stammdaten wie folgt erweitert.
    Das Stammdatum der Dachaufbauten (Teildach) wurde um die Schicht "Blech (Kantprofil)" erweitert. Diese neue Schicht liegt zwischen der Lattung und den Ziegeln und ist für z.B. Kehlbleche, Traufbleche, Anschlussbleche Kamin/Gaube zuständig. Somit können Dächer mit Ziegeleindeckung um die notwendigen Blechbauteile vervollständigt werden.
    In der Obergruppe "Dachausmittlung/Dachaufbau" wurde die Gruppe "Teildach" um die neue Untergruppe "Blechdach" erweitert. Hier stehen die Dachaufbauten "einschalig ohne Hinterlüftung" und "zweischalig hinterlüftet" für Blechdächer zur Verfügung. Diese Dachaufbauten dienen als Vorlage für die Konstruktion von Dächern mit Blecheindeckung.
    Die Gruppe "Dachschicht" wurde entsprechend um die Untergruppe "Blech" erweitert. Hier stehen neben der Dachschicht "Kantprofile" auch die Schichten "Scharen 25mm", "Scharen 32mm" und "Scharen 38mm" zur Auswahl. Die Dachaufbauten "Aufdachdämmung", "Koppelpfettendach", "Schalung" und "Unterspannbahn" wurden mit der Dachschicht "Kantprofile" ausgestattet.
    In der Obergruppe "Wände/Decken/DD-Elemente" wurde unter "Wände" die Untergruppe "Holzrahmenbau" um die Stammdaten "Aussenwand 160 hinterlüftet verblecht" und "Aussenwand 160 verblecht" erweitert. Die Wände dienen als Vorlage für eine Deckung mit Blechkantprofile und Blechscharen. Die Gruppe "Schichtaufbau" wurde entsprechend im "Holzrahmenbau" um die Aufbauten "Verblecht" und "Verblecht hinterlüftet" erweitert. Somit stehen zwei Wandtypen für eine Fassadengestaltung mit Blechscharen und Blechkantprofilen zur Verfügung.
    Unter der Obergruppe "Deckungen" wurde die Gruppe "Material" um die Untergruppe "Blech" erweitert. In dieser finden sich die texturierte Schichtmaterialien "Kantprofile", "Scharen 25mm", "Scharen 32mm" und "Scharen 38mm". Diese können als Schicht dem Dach-, Wand- oder Deckenaufbau zugewiesen werden.
    Die neuen Blechbauteile wurden in die Obergruppe "Deckungen" integriert. Diese sind aufgeteilt in Bleche für Flächendeckung ("Blechscharen", "Blechfalze", "Blechscharen-Deckart") und Bleche zur Belegung von Kanten ("Blechkantprofile" und "Blechkantprofil-Deckart").
  • Unter "Blechscharen" stehen folgende Daten zur Auswahl:
    • Doppelstehfalz 25 (Coilbreite 300, 400, 500, 600, 700mm)
    • Doppelstehfalz 25 Clip Relief (Coilbreite 300, 400, 500, 600, 700mm)
    • Doppelstehfalz 32 (Coilbreite 300, 400, 500, 600, 700mm)
    • Doppelstehfalz 38 (Coilbreite 300, 400, 500, 600, 700mm)
    • Snap-Profil 25 (Coilbreite 300, 400, 500, 600, 700mm)
    • Snap-Profil 38 (Coilbreite 300, 400, 500, 600, 700mm)
    Alle Scharen stehen mit verschiedenen Texturen als Doppel-Oberdeck (OD-OD), Doppel-Unterdeck (UD-UD), als Linksdecker (OD-UD) und als Rechtsdecker (UD-OD) in jeder Deckbreite zur Verfügung. Somit können Flächen spielend von links nach rechts, oder von rechts nach links deckend belegt oder eingeteilt werden.
    Auf dem Reiter "Parameter" des Stammdatums der Schare gibt es diverse Einstellmöglichkeiten: "Blechstärke" (Standard 0,7mm), "Deckbreite", die Anzeige "Gesamter Falzverlust" (Falzverlust links + Falzverlust rechts), die Anzeige "Benötigte Bandbreite" (Deckbreite + Falzverlust) und die Coilbreite. Diese Parameter werden in gegenseitiger Abhängigkeit berechnet. Somit wird sichergestellt, dass die Schare auch mit der eingestellten Coilbreite gefertigt werden kann. Geht diese Berechnung nicht auf, wird die Anzeige "Benötigte Bandbreite" rot hinterlegt und weist optisch sofort auf eine Unstimmigkeit hin.
    Unter "Falzausbildung" stehen Verweise auf die Falzausbildungen "Links", "Rechts", "Anfang" und "Ende". Hier können beliebige Falzausbildungen schnell und einfach der gewünschten Scharenseite zugewiesen werden. Unter dem Reiter "O" (Optik) können wie gewohnt eine Textur, Umriss und Linienfarbe, Strichstärke und Linienart sowie eine Füllung für das Schnittbild eingestellt werden.
    Im "ML-Reiter" (Materialliste) können Einträge für die Auswertung in der Materialliste vorgenommen werden.
  • Analog zu den "Blechscharen" gibt es die zugehörigen "Blechfalze". Blechfalze sind keine eigenständigen Stammdaten, sondern Komponenten der Blechschare. Diese werden unter Falzausbildungen der Blechschare verwiesen und übernehmen u.a. die Stärke und Textur der Blechschare. Aufgeteilt sind die Falze deshalb wie die Scharen:
    Blechfalze (Ausbildungen für Blechscharen Links, Rechts, Anfang, Ende)
    • Doppelstehfalz 25
    • Doppelstehfalz 25 Clip Relief
    • Doppelstehfalz 32
    • Doppelstehfalz 38
    • Falze Anfang-Ende
    • Snap-Profil 25
    • Snap-Profil 38
    Jede dieser Gruppen enthält die Falze "Oberdeck" und "Unterdeck". Die Gruppe "Sonstige" enthält Falze, welche für den Scharen-Anfang bzw. das Scharen-Ende vorgesehen sind. Hier stehen beispielsweise "Verlängerungen", "Aufkantungen" im 90° Winkel sowie "Umschläge" und "Umkantungen" mit verschiedenen Maßen zur Verfügung. Diese Falze können selbstverständlich auch seitlich angefügt werden, wenn dort keine klassische Falzausbildung gefordert ist.
    Im Stammdatum der Falzausbildungen kann der "Falz-Typ" eingestellt werden. Dieser beeinflusst auch die Symbolik in der Ansicht und Draufsicht der Schare sowie die automatische Namensgebung des Stammdatums der Blechschare, auf welche der Falz zugewiesen ist. Für die Option "Oberdeck" bekommt des Stammdatum den Zusatz "OD", für "Unterdeck" den Zusatz "UD", für "Frei" den Zusatz "F" und für "-" ein "X".
    Jeder Falz hat eine Profildefinition. Es wird empfohlen diese nur mit Detailkenntnissen in Syntax oder XML zu öffnen bzw. zu bearbeiten. Die Profile bestehen grundsätzlich aus Bögen (arcs), Umschlägen (hems) und Linien (lines), welche in der Profildefinition durch Zeichenreihenfolgen, Winkel und Längen, sowie Radien definiert sind. Im inaktiven Feld "Falzverlust" wird dieser informativ zur Anzeige gebracht. Der Falzverlust wird rechnerisch aus dem Profil ermittelt und kann nicht direkt geändert werden.
  • Die nächste Obergruppe bei den Deckungen im Blechbereich ist die sogenannte "Blechscharen-Deckart". Mit Hilfe dieses Stammdatums können beliebige Flächen effektiv und komfortabel eingeteilt werden. Um Detaileinstellungen vermeiden zu können, wird dem Anwender, analog zur Datenstruktur der Blechscharen, ein reichhaltiges Angebot der unterschiedlichsten Teilungsarten angeboten.
    Im Stammdatum der "Blechscharen-Deckart" wird zunächst über die Verweisfelder eingestellt, welche Schare am "Anfang", in der "Mitte" und am "Ende" erzeugt werden soll. Die Deckung verläuft von links (Anfang) nach rechts (Ende). So können z.B. am Anfang und am Ende gesonderte Scharen verwendet werden.
    Unter den "Deckungseinstellungen" stehen die Teilungsarten "fix" und "variabel" für die Flächendeckung von Blechscharen zur Auswahl.
    Bei der Teilungsart "fix" werden die in der Scharendefinition am "Anfang", "Mitte" und "Ende" definierten Blechscharen, mit den eingestellten Deckbreiten, aneinander eingeteilt.
    Über die Funktion "Ausgleichsbauteil" wird die Position der Blechscharen bestimmt, welche bei der Einteilung auf eine begrenzte Fläche in ihrer Dimension abgeändert werden dürfen.
    Hier stehen folgende Optionen zur Verfügung:
    • Anfang: Ausgleichsbauteil am Anfang der Einteilung
    • Ende: Ausgleichsbauteil am Ende der Einteilung
    • Anfang & Ende: Ausgleichsbauteile am Anfang und Ende der Einteilung
    • Mitte links: Ausgleichsbauteil in der Mitte (bei gerader Bauteilanzahl links von der Mitte)
    • Mitte rechts: Ausgleichsbauteil in der Mitte (bei gerader Bauteilanzahl rechts von der Mitte)
    • Mitte: Ausgleichsbauteil in der Mitte (bei ungerader Bauteilanzahl in der Mitte, bei gerader Bauteilanzahl werden zwei gleich breite Bauteile in der Mitte erzeugt)
    Zusätzlich kann mit der Option "Randbauteile" gewählt werden, ob die in der Scharendefinition am "Anfang" und "Ende" definierte Dimension der Bauteile verändert werden darf oder erst die drauf folgende Blechschare angepasst wird.
    Hier stehen folgende Optionen zur Verfügung:
    • nicht ausgleichen: Dimension für Anfangs-und Endbauteil festhalten
    • beide ausgleichen: Dimension für Anfangs-und Endbauteil anpassen
    • Anfang ausgleichen: Dimension für Anfangsbauteil darf angepasst werden
    • Ende ausgleichen: Dimension für Endbauteil darf angepasst werden
    Bei der Teilungsart "variabel" werden alle Blechscharen angepasst und mit gleicher Deckbreite auf die einzuteilende Fläche erzeugt. Hier werden die definierten Deckbreiten der Blechscharen maximal ausgenutzt aber nicht überschritten.
    Für die "Randbauteile" stehen bei der variablen Teilungsart die gleichen Optionen wie für die fixe Teilungsart zur Verfügung.
    Mit der Abstandsdefinition kann bei beiden Teilungsarten am Anfang und Ende der Einteilung ein Abstand (Luft) oder ein Überstand der Blechscharen eingestellt werden. Für die Blechscharen, welche in der Mitte erzeugt werden, kann ein Abstand (Luft) oder eine Überlappung definiert werden. Um den Abstand, Überstand und die Überlappung optimal für das Teilungsstammdatum herzurichten können hier minimale, optimale und maximale Werte vergeben werden.
  • Die Blechkantprofile sind aufgeteilt in die Gruppen "Anschlussbleche", "Dachkanten", "Eckwinkel", "Profile" und "Sonstige". In jeder Gruppe sind hier entsprechende Blechkantprofile vorzufinden. Um eine vielfältige Auswahl anbieten zu können, wurde in Kooperation mit der Firma Schechtl aus Edling ein Import von Blechkantprofilen realisiert. Die Blechkantprofile wurden weitestgehend aus einer Bibliothek des Schechtl S-Touch Programms importiert.
    Für den Import aus dem S-Touch Programm wurde das Icon "Import Blechkantprofile (Schechtl)" in der Stammdatenverwaltung integriert. Über einen Dateiimport können Daten vom Schechtl S-Touch Programm direkt in die Stammdaten importiert werden. Die importierten 2D Linien Profile von Schechtl werden automatisch in 3D Blechkantprofile umgewandelt und bekommen eine Blechstärke (Standard 0,7mm) im SEMA Programm. Da diese Profile zunächst noch nicht ausgerichtet sind, wurden unter dem Reiter "Parameter" neben der "Blechstärke" und der "maximalen Länge" (ausschlaggebend für die Teilung) die Profildefinitionen integriert. Jedes Blechkantprofil ist, analog zu den Blechfalzen, grundsätzlich über Bögen (arcs), Umschlägen (hems) und Linien (lines) definiert. Auch hier wird empfohlen diese nur mit Detailkenntnissen zu bearbeiten.
    Um eine Kantprofil komfortabel im Projekt zu platzieren, kann im Feld "Eingabe-Bezug" der Bezugspunkt und der Bezugswinkel definiert werden. Klickt man auf "Eingabe-Bezug" öffnet sich ein Dialog mit Zeichnung, Bezugspunkt (rotes Kreuz) und Bezugswinkel (rote Linie). Im Eingabebereich des Dialogs kann der Bezugspunkt über 3 mögliche Varianten definiert werden:
    • "Absolut": Der Bezugspunkt kann frei in der Zeichnung gesetzt werden, oder durch Drücken der Leertaste auch von einem Referenzpunkt mit Winkel und Länge oder XY Werten definiert werden.
    • "Element-Bezug": Das Kantprofil besteht aus einzelnen Elementen (Linien, Umschlägen, Bögen), welche hier auch farblich dargestellt werden (blau - Startelement, grün/lila im Wechsel - weiter Elemente). Diese können über das Pulldown Menü ausgewählt werden. Im nächsten Feld wird entschieden, ob der Bezugspunkt am ausgewähltem Element am Anfang, in der Mitte oder am Ende sein soll. Im letzten Feld wird definiert, auf welcher Seite der Blechstärke der Bezugspunkt liegen soll.
    • "Element-Schnitt": Mit dieser Option kann der Schnittpunkt zweier Elemente als Bezugspunkt definiert werden.
    Der Bezugswinkel wird über die Fläche definiert, auf der das Kantblech liegt. Dieser kann mit zwei möglichen Varianten definiert werden:
    • "Absolut": Ein Winkel kann manuell eingegeben oder direkt in der Zeichnung abgegriffen werden
    • "Element-Bezug": Der Winkel kann an einem Element des Profils ausgerichtet werden. Hier steht noch die Option der Ausrichtung von "Anfang > Ende" oder von "Ende>Anfang" zur Auswahl.
    Bezugspunkt und Bezugswinkel sind mathematisch positiv (Rechtssystem) ausgerichtet. Der Bezugspunkt definiert in diesem Fall die X-Achse (rotes X) und der Bezugswinkel die Y-Achse (grüne Linie). Die Z-Achse wird durch die blaue Linie dargestellt, welche immer rechtwinklig zur Y-Achse steht.
    Ist der Eingabe-Bezug erst mal definiert, kann das Kantprofil mühelos an den gewünschten Positionen platziert werden.
    Eine enorme Erleichterung sind Blechkantprofile mit automatischer Winkelanpassung. Dieser Vorteil zeichnet sich speziell im Dach als sehr hilfreich ab. Die Dachprofile mit automatischer Winkelanpassung erkennen z.B. die Dachneigung oder den Winkel zwischen zwei Flächen und passen sich automatisch an die gegebenen Voraussetzungen an. Zu erkennen sind Kantprofile mit automatischer Winkelanpassung an dem grauen Zahnrad im Datenbild des Stammdatums. Je nachdem welcher Winkel angepasst werden soll, kommen in der Eingabe-Zeile verschiedene Abfragefelder. So lassen sich mit nur wenigen Klicks z.B. Kehlbleche, Traufbleche oder Firstabschlussbleche setzen.
    Unter dem Reiter "O" (Optik) können wie üblich eine Textur, Umriss und Linienfarbe, Strichstärke und Linienart sowie eine Füllung für das Schnittbild eingestellt werden.
    Im "ML-Reiter" (Materialliste) können ebenfalls wie gewohnt Einträge für die Auswertung in der Materialliste vorgenommen werden. <Highlight Film Import von Blechprofilen>
  • Analog zur Blechschare gibt es auch für die Blechkantprofile eine Deckart. In der Gruppe "Blechkantprofil-Deckart" gibt es die Untergruppen "Dachkanten" und "Wandkanten". Hier stehen diverse Einteilungen für Dachkantprofile wie z.B. ein Kehlblech oder für Wandkanten wie z.B. ein Tropfblech zur Verfügung.
    Im Stammdatum der " Blechkantprofil -Deckart" wird zunächst über die Verweisfelder eingestellt, welche Blechkantprofile am "Anfang", in der "Mitte" und am "Ende" erzeugt werden sollen. So können beispielsweise am Anfang und am Ende gesonderte Blechkantprofile verwendet werden.
    Unter den "Aufteilungseinstellungen" stehen die Teilungsarten "fix", "variabel" und "Anzahl" für die Einteilung von Blechkantprofilen zur Auswahl.
    Bei der Teilungsart "fix" werden die in der "Kantprofildefinitionen" am "Anfang", "Mitte" und "Ende" definierten Blechkantprofil mit der eingestellten "maximal Länge" aneinander eingeteilt. Über die Funktion "Ausgleichsbauteil" wird die Position der Blechkantprofile bestimmt, welche bei der Einteilung auf eine begrenzte Länge verkürzt werden dürfen.
    Hier stehen folgende Optionen zur Verfügung:
    • Anfang: Ausgleichsbauteil am Anfang der Einteilung
    • Ende: Ausgleichsbauteil am Ende der Einteilung
    • Anfang & Ende: Ausgleichsbauteil am Anfang und Ende der Einteilung
    • Mitte links: Ausgleichsbauteil in der Mitte (bei gerader Bauteilanzahl links von der Mitte)
    • Mitte rechts: Ausgleichsbauteil in der Mitte (bei gerader Bauteilanzahl rechts von der Mitte)
    • Mitte: Ausgleichsbauteil in der Mitte (bei ungerader Bauteilanzahl in der Mitte, bei gerader Bauteilanzahl werden zwei gleich breite Bauteile in der Mitte erzeugt.
    Zusätzlich kann mit der Option "Randbauteile" gewählt werden, ob die in den "Kantprofildefinitionen" am "Anfang" und "Ende" definierte Länge der Bauteile verändert werden kann, oder erst das drauf folgende Blechkantprofil angepasst wird.
    Hier stehen folgende Optionen zur Verfügung:
    • nicht ausgleichen: Dimension für Anfangs-und Endbauteil festhalten
    • beide ausgleichen: Dimension für Anfangs-und Endbauteil anpassen
    • Anfang ausgleichen: Dimension für Anfangsbauteil darf angepasst werden
    • Ende ausgleichen: Dimension für Endbauteil darf angepasst werden
    Bei der Teilungsart "variabel" werden alle Kantprofile angepasst und mit gleicher Deckbreite auf die einzuteilende Länge erzeugt. Hier wird die eingestellte "maximal Länge" der Kantprofile ausgenutzt aber nicht überschritten.
    Für die "Randbauteile" stehen bei der variablen Teilungsart die gleichen Optionen wie für die fixe Teilungsart zur Verfügung.
    Mit der dritten Teilungsart "Anzahl" werden die Kantprofile mit der eingestellten "Bauteil Anzahl" fix auf die bestimmte Länge erzeugt. Dabei wird die maximale Länge der Kantprofile nicht überschritten.
    Mit der Abstandsdefinition kann bei allen Teilungsarten am Anfang und Ende der Einteilung ein Abstand (Luft) oder ein Überstand der Kantprofile eingestellt werden. Für die Kantprofile welche in der Mitte erzeugt werden, kann ein Abstand (Luft) oder eine Überlappung definiert werden. Um den Abstand, Überstand und die Überlappung optimal für das Teilungsstammdatum zu definieren, können hier minimale, optimale und maximale Werte vergeben werden. <Highlight Film Software für Spengler und Klempner>
  • In Bezug auf die Blechbauteile wurden die Texturen im Bereich "Metall" erweitert. Hier stehen die neuen Texturen "Titanzink 01", "Titanzink anthrazit", "Titanzink hellgrau", "Titanzink moosgrün", "Titanzink oxydrot", "Titanzink ziegelrot", "Titanzink zinkgrau" und "Blechscharen" zur Verfügung.
    Alle aufgeführten Stammdaten werden bei einer Neuinstallation in den Arbeitsstammdaten mit installiert. Bei einer Installation mit Datenübernahme wird nur ein kleiner Teil der oben genannten Stammdaten mit installiert. Wer dennoch mehr Auswahl in seinem Stammordner möchte, kann sich die gewünschten Daten aus den SEMA Original-Stammdaten in seinen Ordner picken.
  • Blechscharen und Blechkantprofile sind Deckungen und müssen somit in einer Dach-, Wand-, oder Deckenschicht oder in einer Konstruktionsebene erzeugt werden. In der Ansicht einer Konstruktionsebene kann mit CAD oder direkt mit dem Befehl "Wandumriss" beispielsweise eine Giebelwand oder eine Gaubenseitenwand gezeichnet werden. Um die gezeichnete Fläche mit Scharen zu belegen wurde das Modul "Wand Deckung" um die Erzeugen-Befehle "Blech Deckung" und "Blechkantprofil" erweitert. Der Befehl "Blech Deckung" enthält drei Erzeugen-Instanzen in einem Untermenü, welches sich beim Ausführen des Befehls öffnet:
    • "Blech erzeugen": Es öffnen sich die Stammdaten der Blechscharen und es kann wie gewohnt das gewünschte Stammdatum gewählt und mit den zur Verfügung stehenden Eingabeformen frei erzeugt werden.
    • "Fläche decken": Es öffnen sich die Stammdaten der "Blechscharen-Deckart". Hier wählt man die gewünschte Deckvariante der Scharen und kann diese mit den zur Verfügung stehenden Linien-Eingabeformen erzeugen. Hierbei muss zwingend ein Flächenumriss oder eine Schicht definiert sein, worin die Scharen erzeugt werden.
    • "Teilfläche decken": Es öffnen sich die Stammdaten der "Blechscharen-Deckart". Es wird genau wie bei der Flächendeckung die gewünschte Deckvariante gewählt. Im Unterschied zu "Fläche decken" stehen hier Flächen-Eingabeformen zur Verfügung und man kann mit entsprechender Eingabeform einen Flächenbereich im Wandumriss definieren.
    Bei den Eingabe-Instanz "Blech erzeugen" und "Teilfläche decken" stehen am rechten Rand der Eingabe-Zeile die Optionen-Schalter "Deckung nur innerhalb der Schichtgrenze erlauben (Alt+1)" und "Spiegelung der Blech Deckung an der Längsachse (Alt+2)" zur Verfügung. Mit diesen Schaltern wird entschieden, ob sich die Bauteile über eine Schichtgrenze rechnen dürfen oder gespiegelt aufgebracht werden sollen. Wird z.B. eine Blechschare OD-UD (Falzausbildung links als Oberdeck, rechts als Unterdeck) gespiegelt, so wird diese, durch die automatische Namensvergabe, zu einer Schare UD-OD (Falzausbildung links als Unterdeck, rechts als Oberdeck). Standardmäßig ist der Schalter "Deckung nur innerhalb der Schichtgrenze erlauben (Alt+1)" aktiv und die Bauteile schneiden sich an den Flächenumriss.
    Der Erzeugen-Befehl "Blechkantprofil" enthält zwei Erzeugen-Instanzen in einem Untermenü, das sich beim Ausführen des Befehls öffnet:
    • "Blechkantprofil erzeugen": Es öffnen sich die Stammdaten der "Blechkantprofile". Nun kann ein gewünschtes Blechkantprofil gewählt und mit den zur Verfügung stehenden Eingabeformen erzeugt werden.
    • "Blechkantprofil aufteilen": Es öffnen sich die Stammdaten der "Blechkantprofil-Deckart". So kann ein zugewiesenes Blechkantprofil anhand seiner maximalen Länge und den Einstellungen der Deckart an einer Kante aufgeteilt werden.
    Auch hier steht am rechten Rand der Eingabezeile der Optionen-Schalter "Deckung nur innerhalb der Schichtgrenze erlauben(Alt+1)" zur Verfügung. Der Schalter ist hier allerdings nicht aktiv geschalten, da Kantprofile oftmals über die Umrissfläche hinaus erzeugt werden müssen.
    So lassen sich Flächen und Kanten mit wenigen Klicks perfekt mit Scharen und Kantprofilen belegen.
    Bei Dach-, Wand-, oder Deckenschichten funktioniert dies analog zur Konstruktionsebene. Im Stammdatum der Dach-, Wand-, oder Deckenaubauten können Blechschichten definiert werden, die dann in den Programmteilen "Dach Deckung", "Decke Deckung" und "Wand Deckung" mit Blechscharen und Blechkantprofilen gedeckt werden können.
  • Für Blechscharen und Blechkantprofile wurden im 2D zunächst die Bearbeiten-Befehle "Stanzen", "Kopieren", "Lage", "Ändern" und "Löschen" umgesetzt.
    Mit dem Befehl "Kopieren" wird ein Blechbauteil in der Schicht kopiert. Die Kopie kann über die entsprechend Eingabeformen mit Abstand, Winkel und Länge zum Originalbauteil positioniert werden.
    Mit dem Befehl "Lage" kann das Blechbauteil in der Schicht mit der entsprechenden Eingabeform in Abstand, Winkel und Länge verschoben werden.
    Der Befehl "Ändern" öffnet das Stammdatum und es können Änderungen am Bauteil vorgenommen werden.
    Mit dem Befehl "Stanzen" können Bauteile Ausstanzungen erhalten. Je nach Befehls-Instanz, kann ein Kasten, eine Freiform oder "an ein Objekt" gestanzt werden. Die verschiedenen Befehls-Instanzen bieten unterschiedliche Eingabeformen.
    Wird ein Bauteil gestanzt, bekommt dieses durch die Stanzung Bearbeitungen. Diese können im 2D wie im 3D über "Objekt-Details markieren" sichtbar und markierbar geschalten werden. Eine Bearbeitung kann so z.B. gelöscht werden.
  • Jedes Blechbauteil kann über das Icon "Ansicht Einzelbauteil" in einer Fertigungszeichnung dargestellt werden. Hierfür wurde speziell für das Blechbauteil der neue Standardplan "Standard Blechbauteil" eingerichtet. Über nur einen Knopfdruck wird in der Bauteilansicht eine "Draufsicht (Seite3)", Abwicklung, 3D Schrägansicht und Seitenansicht "Von links (Bauteilanfang)" des Bauteils erstellt. Wechselt man jetzt in die Layout Ansicht öffnet sich der vordefinierte Plan. Dieser enthält vier Positionsrahmen mit den oben genannten Zeichnungen und eine Legende. In den Positionsrahmen "Draufsicht (Seite3)", "Abwicklung" und "Von links (Bauteilanfang)" stehen alle Funktionen von CAD und Bemaßung frei zur Verfügung. Somit kann das Bauteil individuell vermaßt oder mit CAD ergänzt werden. Natürlich kann der Plan geändert und angepasst werden. Folgende Vorschrift ist zu beachten. Der Standardplan Blechbauteile muss den Namen „Standard Blechbauteil“ erhalten, denn nur dann erkennt das Programm diesen Plan automatisch. Der Inhalt des Plans kann natürlich auf eigene Bedürfnisse angepasst werden, der Name muss aber immer gleich bleiben.
  • Die Anzeige-Einstellungen (F7) wurden um die Blech Deckungen und die Blechkantprofile erweitert. In den Bereichen "Wände", "Konstruktionsebene", "Dach" und "Decke" wurden die "Deckungen" um die zwei neuen Bereiche erweitert. Im Bereich "Blech Deckungen" können verschiedene Anzeige Einstellungen zur Layerschaltung, zu den Bauteilwerten (Auswertungsnummer, Wertkürzel, Bezeichnung, Breite, Länge, Bruttofläche, Nettofläche und die Freie Bauteilbeschriftung), zur Darstellung (Deckrichtung, Symbol für Falzausbildung, Greifer für Einteilung und ein Datenblock) und zu den automatisch erzeugten Maßlinien der Einteilung (Hilfslinien, relative Bemaßung, absolute Bemaßung, sowie die Lage der Risse und die Darstellung der Risse) aktiviert bzw. deaktiviert werden. Je nach Aktivierung/Deaktivierung wird der entsprechende Wert in der Zeichnung angezeigt oder ausgeblendet. Der Bereich "Blechkantprofile" trägt prinzipiell die gleichen Anzeige Einstellung wie die "Blech Deckung". Somit können auch für die Blechkantprofile verschiedene Einstellungen zur Layerschaltung, zu den Bauteilwerten (Auswertungsnummer, Wertkürzel, Bezeichnung, Länge und die Freie Bauteilbeschriftung), zur Darstellung (Greifer für Einteilung und Datenblock) und zu den automatisch erzeugten Maßlinien der Einteilung (Hilfslinien, relative Bemaßung, absolute Bemaßung, sowie die Lage der Risse und die Darstellung der Risse) aktiviert bzw. deaktiviert werden. Je nach Aktivierung/Deaktivierung wird der entsprechende Wert in der Zeichnung angezeigt oder ausgeblendet.
    Sofern der Haken bei "Aktualisierung der Zeichnung" gesetzt ist, aktualisiert sich die Zeichnung im Hintergrund sofort mit.
  • Für eine komfortable Auswertung in der Materialliste wurde die SEMA Standardliste (Standardkatalog) um den Reiter "Materialliste Verblechung" erweitert. In dieser Auswertungsliste werden nicht nur die Blechbauteile, sondern auch Flächen und Material ausgewertet.
    Die Liste ist SEMA-typisch in "Dach", "Decke" und "Wand" aufgeteilt. In diesen drei Listen landen zunächst alle Flächen, Deckungen und Materialien des jeweiligen Systems. Je nachdem in welchem System die Bauteile erzeugt wurden, wird es der entsprechenden Liste zugeordnet. Unter den jeweiligen Systemen (Dach, Decke, Wand) werden die Bauteile nach "Flächen", "Deckungen" und "Material" sortiert. In der Liste "Flächen" finden sich beispielsweise die "Dachflächen", "Aussparungen" und die "Linienlängen", die ggf. für eine Kalkulation benötigt werden.
    In der Liste "Deckungen Dach" (Decke, Wand) werden alle Blechbauteile (Blech Deckungen und Blechscharen) aufgeführt. Um eine perfekte Maske für Blechbauteile erstellen zu können, wurden die Maskenfelder um "Stärke" und "Brutto-Breite" erweitert. Folgende Maske wurde für die Auswertungen der Blechbauteile definiert:
    • Stückzahl: Anzahl gleicher Bauteile
    • Bezeichnung: Stammdatenname / ML Feld "Bezeichnung"
    • Bemerkung: ML Feld "Bemerkung"
    • Material: ML Feld "Material"
    • Stärke: Blechstärke in Millimeter
    • BruttoB: Breite der Abwicklung in Zentimeter
    • Länge: Länge im eingebauten Zustand in Meter
    • BruttoL: Länge der Abwicklung in Meter
    • GesamtL: Länge multipliziert mit Stückzahl in Meter
    • Gewicht: Gewicht multipliziert mit Stückzahl
    Die Felder "Bezeichnung", "Bemerkung" und "Material" können im ML-Reiter des Stammdatums selbst definiert werden. "Stückzahl", "Stärke", "BruttoB", "Länge", "BruttoL" und "GesamtL" ergeben sich aus der Geometrie des Bauteils und der Konstruktion. Das "Gewicht" kann ebenfalls im ML-Reiter des Stammdatums (beispielsweise mit der Option kg/m³) definiert werden. Die von SEMA bereit gestellten Stammdaten haben bereits eine Gewichtsdefinition (Titanzink mit 7,2g/cm³ und Kupfer mit 8,96g/cm³).
    Da Blechbauteile Deckungen sind, tauchen diese automatisch auch in der Liste "Materialliste und Treppe" im jeweiligen System unter den Deckungen auf.
    Die Liste "Materialliste Verblechung" ist als Vorlage gespeichert und kann jederzeit in eine eigene Materialliste unter "Format", "Reiter/Liste neu anlegen" geladen werden. Sämtliche Funktionen wie z.B. der Rechtsklick stehen auch hier zur Verfügung und erleichtern das Arbeiten zwischen Materialliste und Zeichnung enorm.

FHP Maschinen

  • Die Funktionalität für die Bauteilbeschriftung im Weinmann Format wurde erweitert. Es sind jetzt mehrere Platzhalter sowie Kombinationen aus Platzhaltern möglich. (Fa. Bien-Zenker)

Treppe

  • Die Anschlussberechnung von Brett- zu Stabbauteilen (z.B. Gurt an Pfosten) wurde verbessert.(Fa. EBS)
  • Die Bauteilberechnung von Seilen und Gurten wurde verbessert. (Fa. Schön)
  • Für das Modul "Architektentreppe" wurden die Befehle "Treppe auf Linienzug", "Gehlinie auf Linienzug" und "Deckenloch auf Linie" freigeschalten. (Fa. Zehrer)
  • Die Parameter beim oberen und unteren Spindelanschluss werden nun wieder korrekt ausgewertet. (Fa. GLB Emmental)
  • In der Version 15-2 können Treppen mit Stahlholmen konstruiert werden.
    Die neuen Konstruktionen können dem Treppen-Assistenten zugwiesen werden, oder man erzeugt eine Treppe mit Stahlholmen mit den Befehlen "Kontur", "Laufelemente" und "Treppe auf CAD". Natürlich stehen die neuen Konstruktionen auch im Treppen Container zur Auswahl und können einer beliebigen Treppenform zugewiesen werden.
    In den Stammdaten unter "Treppe", "Konstruktion" wurde die neue Gruppe "Stahlholmtreppe" angelegt. Hier steht die "Stahlholmtreppe Typ A links", "Stahlholmtreppe Typ A rechts", "Stahlholmtreppe Typ B links" und "Stahlholmtreppe Typ B rechts" zur Auswahl. Die Typen unterscheiden sich bezüglich der Lage des Geländers, und des Geländer Typs. Für die Holme wurde die Gruppe "Stahlholm" angelegt. Hier werden die Holme "Stahlholm 40 x 60 mm Typ Gehrung" und "Stahlholm 80 mm Typ durchgehend" angeboten. Die Geländer der Stahlholmtreppe sind unter der Gruppe "Geländer", in der Untergruppe "GEL 40 mm Stahl" mit dem Namen "Typ A Edelstahl", "Typ B Edelstahl" und "Typ B Edelstahl gerade" neu angelegt.
    In den Bauteildaten der Holme, steht nun zusätzlich die Holmform "Abgetreppte Holmform unten" zur Auswahl. Wird aus der Bilderauswahl diese neue Funktionalität gewählt, so sind die Eingaben "Besteck getreppt " und "Ecken" zugänglich. Mit einem Klick auf das "+" öffnen sich die Einstellungen dazu. Es kann hier das "Besteck unten", "Besteck hinten" definiert werden. Mit den weiteren Einstellungen können die "Ecken oben vorne", "Ecken unten vorne" "Ecken unten hinten" definiert werden. Es stehen jeweils die Einstellungen "Eckig", "Radius" und "Fase" zur Verfügung.
    Die Stahlholme werden meist aus Einzelteilen zusammen gesetzt. Wie der Stahlholm aufgetrennt wird, kann man in der Aufteilung entscheiden. Es stehen die Einstellungen "Trennung des Stahlholms mit Gehrungsschnitt", "Trennung des Stahlholms mit Lang-Lang", "Trennung des Stahlholms mit Lang-Kurz", "Trennung des Stahlholms mit Kurz-Lang" und "Trennung des Stahlholms mit Kurz-Kurz" in der Bilderauswahl, zur Verfügung. Soll der Stahlholm nicht aufgeteilt werden wählt man die Option "Der Stahlholm wird nicht in Einzelteile getrennt".
    Nimmt man den Stahlholm in die Bauteilansicht, wird der Holm als Ganzes, in Originaldarstellung gezeigt. Wechselt man auf die gedrehte Darstellung, werden die einzelnen Teile des Holmes staboptimiert und vermaßt dargestellt. Die Einstellungen zur Staboptimierung der Holme trifft man in den Anzeige-Einstellungen (F7) im Reiter der Abwicklung. Unter "Darstellung", "Schablone" findet man die Stahlholm-Optimierung. Mit einem Klick auf ">>mehr>>" öffnet sich das Menü der "Staboptimierung Holm". Hier wird die maximale "Stablänge (Länge X)" und der "Abstand der Einzelteile" zueinander definiert. Unter "Optimierungsart" können drei verschiedene Arten der Optimierung gewählt werden. Bei der Standard-Optimierung werden alle Einzelteile, die den gleichen Querschnitt haben, im vordefinierten Stab optimiert. Mit "Tritt- Setzstufen getrennt optimieren" werden die senkrechten und waagrechten Einzelteile getrennt voneinander optimiert. Bei der Optimierung für Längenanschlag werden Einzelteile mit der gleichen Länge hintereinander optimiert, so dass der Anschlag an der Maschine so wenig wie möglich verändert werden muss. Bei jeder der drei Optimierungsarten wird der jeweilige Holm optimiert. Wird eine Optimierung über mehrere Holme gewünscht, kann dies über die Treppen-Ausgabeautomatik erfolgen. Hierzu muss im Planausgabemenü bei der Zeichnung die "Stahlholm-Stab-Optimierung" eingestellt sowie eine Planvorlage, eine Anzeigeeinstellung und ein Maßstab zugewiesen werden. In den Parametern kann durch deaktivieren der Einstellung "Holm einzeln optimieren" eine Optimierung über alle Holme durchführt werden. Ansonsten sind die Einstellungen in den Parametern analog zum Menü "Staboptimierung Holm". Benötigt man eine Liste in der die Einzelteile dem jeweiligen Stab zugeordnet werden, so kann man in der Treppen-Ausgabeautomatik, unter "Zeichnung", die "Liste Stab-Optimierung HO" aktivieren. Somit wird eine Liste zur Übersicht mit ausgegeben. Natürlich steht die jeweiligen Optimierung für den "Maschinen-Export Treppe Einzelausgabe", sowie für den Maschinen-Export über die Treppen-Ausgabeautomatik zur Verfügung. Auch hier gilt, dass die Optimierung Maschinen-Export analog zur Optimierung "Druck-Ausgabe" funktioniert.
    Beliebige Treppenformen können so sehr einfach und komfortabel mit Stahlholmen gefertigt werden. <Highlight Film Stahlholmtreppen>
  • Präzision bis ins kleinste Detail bei Verbindungen von Treppenbauteilen. Am Endytp der Treppenbauteile können nun zusätzlich zu den Verbindungen der Treppe 3D Objekte zugewiesen werden. Somit wurden Kombinationen aus unterschiedlichsten Verbindungssystemen ermöglicht.
    3D Objekte können, wenn diese so definiert sind, Bearbeitungen erzeugen. Somit sind alle notwendigen Taschen, Bohrungen bzw. Konturen beim Treppenbauteil nach dem Einsetzen vorhanden. Für die angelegten 3D-Objekte steht natürlich eine Fertigungszeichnung und eine Auswertung in der Materialliste zur Verfügung. Beim Endtyp der Treppenbauteile kann auf dem Reiter "Aus", beim "Verbindungsobjekt Fläche", ein 3D Objekt zugewiesen werden. Das 3D Objekt platziert sich links unten auf der Berührungsfläche der Bauteilverbindung. Je nachdem wie das 3D Objekt auf dem Reiter "Btl" definiert ist spannt es sich auf die Fläche auf (Breite, Länge und Höhe "var") oder es wird mit den eingestellten Werten eingesetzt (Breite, Länge und Höhe "fix"). Durch die "Absteckung" auf dem Reiter "Belegung", kann die Fläche auf der das 3D-Objekt platziert wird, verkleinert werden. Zusätzlich kann auf dem Reiter "Aus", beim "Verbindungsobjekt" wahlweise auf eine bestehende Verbindung der Treppe oder auf ein 3D-Objekt verwiesen werden. Das zugewiesene Objekt wird so platziert wie es bei der "Belegung" definiert wird. Somit können auch die 3D-Objekte mit dem Bohrbild der Treppe mehrfach platziert werden. Verweist man beim "Verbindungsobjekt" auf eine bestehende Verbindung der Treppe und beim "Verbindungsobjekt Fläche" auf ein 3D Objekt, können zwei unterschiedliche Verbindungssysteme miteinander kombiniert werden.
    Um den Umfang und die Flexibilität dieser Neuerung zu verdeutlichen, wurden in den Stammdaten, unter "Visualisierung/3D Objekte", "Verbindungsmittel" die neue Gruppe "Treppenverbindungen" und die Untergruppen "Bohrbilder", "Dübel", "Schrauben" und "Stufenauflager" zur Verfügung gestellt. In der Untergruppe "Dübel" wurden gängige Holzdübel als 3D-Objekt angelegt. Jeder einzelne Dübel wurde aus einem 3D-Objekt und einer Bohrung für die notwendige Bearbeitung zusammen in einem Basisobjekt verankert. In der Gruppe "Bohrbilder" ist jeweils in einem Basisobjekt, ein in Länge und Breite variables Bohrbild verankert. Im Bohrbild wird jeweils auf einen Dübel aus der Untergruppe "Dübel" verwiesen. In der Gruppe "Stufenauflager" sind drei Beispiele eines Trittstufenauflagers für Stahlwangentreppen angelegt. Hier wurden Extrusionskörper zur Darstellung, Extrusionskörper die Bearbeitungen erzeugen und unterschiedliche Bohrbilder mit Schrauben in einem Basisobjekt verankert. In der Gruppe "Schrauben" wurden gängige Schrauben angelegt. Hier werden Schrauben mit Bearbeitung (mit Bohrung) und Schrauben ohne Bearbeitung angeboten.
    In den Stammdaten unter "Treppe", "Endtyp" wurden die Untergruppen "Kombination" und "Trittstufenauflager" neu erzeugt. In der Untergruppe "Kombination" wird der Endtyp "Bohrbild mit Dübel" und "Topfverbinder und Dübel" angeboten. Beim Endtyp "Bohrbild mit Dübel" wird auf dem Reiter "Aus" beim "Verbindungsobjekt Fläche" das Bohrbild "Dübel 16x60 mm Abstand fix" verwiesen. In diesem Bohrbild wurde ein fixer(konstanter) Abstand vergeben. So eine Verbindung konnte bisher beim Endtyp der Treppe nicht erzeugt werden. Beim Endtyp "Topfverbinder und Dübel" wird beim Verbindungsobjekt ein Topfverbinder verwendet. Beim "Verbindungsobjekt Fläche" wird zusätzlich auf ein Bohrbild mit Dübeln verwiesen. Auch diese Kombination war zuvor nicht möglich. Diese Endtypen können auch mittels Treppen Container den Bauteilen Wange, Handlauf, Holm und Gurt zugewiesen werden. In der Untergruppe "Trittstufenauflager" wurde der Auflager Typ 1, Auflager Typ2 und Auflager Typ 3 angelegt. Hier wurde jeweils auf dem Reiter "Aus" beim "Verbindungsobjekt Fläche" ein Trittstufenauflager zugewiesen.
    In den Stammdaten unter "Treppe", "Trittstufe" wurde die neue Untergruppe "Stufen mit Auflager" angelegt. Hier werden die Stufen "50 mm Buche + Auflager Typ 1" und "50 mm Buche + Auflager Typ 2" angeboten. Bei diesird auf dem Reiter "Aus" bei der "Verbindung Wange" jeweils ein Endtyp aus der Gruppe "Trittstufenauflager" verwendet.
    Die angelegten Stammdaten spiegeln den umfangreichen Einsatzbereich wider. So können nun verschraubte oder angeschweißte Trittstufenauflager für Stahlwangen erzeugt und Kombinationen aus Topfverbindern und Dübeln für alle erdenklichen Treppenkonstruktionen erstellt werden.
    Durch diese Neuerung können nun Verbindungsmittel für die Treppe bis ins kleinste Detail frei gestaltet werden. Alle notwendigen Gegenbearbeitungen an den Treppenbauteilen, werden automatisch von 3D-Bearbeitungen erzeugt. Zusätzlich wird auf Knopfdruck eine Fertigungszeichnung der Verbindungsobjekte erstellt. <Highlight Film Ausgefeilte Bauteilverbindungen>
  • Für das Modul "Architektentreppe" wurde die Erzeugung von Stahltreppen für die Planung und zur visuellen Gestaltung von Projekten frei geschalten. Notwendige Funktionalitäten um Treppen zu fertigen sind weiterhin abgesperrt.
  • Der Maschinenexport Treppe wurde für Gehrungsflächen erweitert. Speziell für das Bearbeiten der Gehrungsfläche mit der Säge kann nun eine Kante mit Winkel ausgegeben werden. Dies wird mit der Einstellung "LPARAM_INT_2=" definiert. Ist hier die "1" eingetragen wird die Gehrungsfläche als Kante mit Winkel ausgegeben. Mit der Einstellung "LPARAM_REAL_0=" wird der Z- Wert für die Kannte bestimmt. Hier das Beispiel einer Setzstufengehrung.

    KT_GEHRUNG

    Kantentyp seitliche Gehrung

    IDNR=2330

    identifiziert die Kante (fest vergeben)

    FARBE=28

    Farbnummer wie in ACAD 0..255

    FARBE2=30

    Farbnummer für innenliegende Kanten

    LTYPE=AUSGEZOGEN

    Typ, einer aus der Liste am Anfang

    LNAME=Gehrung0_%W

    Name der Linie (frei einzugeben)

    LAYER=Gehrung0_%W

    Name des Layers (frei einzugeben)

    PLINE=0

    Ausgabe als Polylinie; 2: Ausgabe als 3D-Polylinie

    LPARAM_INT_2=1

    0: Standardexport mit Fläche

    1: Export als Kante mit Winkel

    LPARAM_REAL_0=1

    Offset-Z-Wert für Kante mit Winkel

  • In einem speziellen Fall wurde der Anschluss vom Wangen- und Handlaufkrümmling an den Pfosten nicht richtig berechnet. Dies wurde korrigiert. (Fa. DOXAR GRUP)
  • Die Zuordnung der Kantenart, nach einer manuellen Verschneidung der Handläufe in einem Anschlussgeländer wurde verbessert. (Fa. EBS)
  • Die Erzeugung einer Treppe auf ein Polygon wurde für einem besonderen Fall richtig gestellt. (Fa. EBS)
  • Die Anschluss Berechnung von Setzstufen an einen Pfosten wurde verbessert. (Fa. EBS)
  • Der Maschinenexport eines speziellen Zapfenloches wurde korrigiert. (Fa. EBS)
  • Die Druckausgabe von verleim-optimierten Trittstufen wurde verbessert. (Fa. Gemmeke)
  • Bei Treppen, deren Trittstufen keine Unterschneidung haben, gab es bei Stahlwangen Probleme mit der Berechnung des unteren Anschlusses. Die wurde verbessert. (Frankreich)
  • Die automatische Nachberechnung von Treppenbauteilen wurde optimiert. (Fa. Kaufmann Oberholzer)
  • Eine fehlerhafte Darstellung von Trittstufen mit Verbindungsobjekten wurde korrigiert. (Fa. Wisser, Fa. Kaufmann Oberholzer)

3D Objekte

  • Der Import von 3D DWG Dateien wurde verbessert. (Fa. Renggli)
  • Das Drehen von kopierten Wänden mit 3D Objekten wurde optimiert. (Fa. Strüby)
  • Der Transfer von Extrusionskörpern mit Bearbeitung wurde hinsichtlich der Längenauswertung in der Materialliste überarbeitet.

Stammdaten Bausteine Programm

  • Das Editieren von bestimmten Eingabefeldern in den Stammdaten oder bei Erzeugen-Befehlen führte bei speziellen Gegebenheiten zum Programmabsturz. Dies wurde behoben. (Fa. Weissenseer, Fa. Haudenschild, Fa. Emperle, Fa. Schmid, Fa. Prutscher, Fa. Karl, Fa. Moor)
  • Neu im SEMA Programm ist der sogenannte SEMA data store. Hier werden dem Anwender themenbezogene Stammdaten angeboten, welche komfortabel in die Stammdatenverwaltung integriert und sofort verwendet werden können.
    In der Stammdatenverwaltung wurde die Menüleiste um das SEMA data store erweitert. Zusätzliche Stammordner werden übersichtlich mit Namen, Firmenlogos, Inhaltsbeschreibungen und Detailinformationen aufgelistet. Nach einem Klick auf "installieren" kann zunächst die gewünschte Sprache des Stammordners gewählt werden. Da die SEMA Stammdaten seit der Version 15-1 multilingual sind, kann ein Stammordner beliebig viele Sprachen beinhalten und muss nicht für jede Sprachversion separat angeboten werden. Nach der Sprachauswahl wird der Stammordner mit dem gewohnten Ablauf in die Stammdatenverwaltung eingelagert. Für Erzeugen Befehle werden die Stammdaten unmittelbar nach der Installation aktiviert. So können beispielsweise Verbindungsmittel des neuen Stammordners sofort verwendet werden. (siehe hierzu auch <Highlight Film Einfaches Arbeiten mit Stammordnern>)
    Nachfolgend die Beschreibung eines Stammordners im SEMA data store am Beispiel der Verbindungsmittel der Fa. Sherpa:
    Anfangs beschreibt ein entsprechendes Symbol ob der Stammordner online oder offline angeboten wird. Spezielle Herstellerdaten werden bevorzugt online angeboten. Der Vorteil liegt klar auf der Hand. Auf diese Weise können die Daten jederzeit und versionsunabhängig aktualisiert angeboten werden. Falls beispielsweise ein Update der Sherpa Stammdaten vorliegt, erfolgt beim Programmstart ein Hinweis im SEMA Startcenter und nach Direktaufruf des SEMA data store kann dann der aktualisierte Stammordner installiert werden. Stammordner die bereits installiert wurden, werden mit einem grünen Haken gekennzeichnet.
    Das Logo des Herstellers oder ein anderes aussagekräftiges Symbol zeigt auf den ersten Blick um welche Stammdaten es sich handelt.
    Unter dem Namen des Stammordners werden weitere Informationsdetails aufgelistet. Zunächst die Rubrik und die Art der Daten, z.B. Holzbau - Verbindungsmittel. Weiter die Versionsnummer des Stammordners, das Release, der Herausgeber, der Ersteller und das Ausgabedatum.
    Zusätzlich kann vor der Installation der Inhalt des Stammordners in einer detaillierten Inhaltsbeschreibung eingesehen werden. Ein direkter Aufruf der homepage des Herstellers vervollständigt alle notwendigen Informationen der angebotenen Daten. Unter dem "Installieren Schalter" wird mittels Flaggen auf die verfügbaren Sprachversionen des Stammordners hingewiesen.
    Derzeit im Angebot des SEMA data store sind Verbindungsmittel von Sherpa, Verbindungsmittel von Rothoblaas und Verbindungsmittel von SIHGA.
    Weiter bietet SEMA den Stammordner "Holzrahmenbau 200 1-0" an. Dieser Ordner enthält Stammdaten für den Holzrahmenbau bezogen auf einen Wandaufbau von 20 cm.
    Der SEMA data store bietet eine bedarfsorientierte Integration themenbezogener Stammordner für konstruktive Systemstammdaten, Materialien, Verbindungsmittel....... <Highlight Film SEMA data store>

Stammdaten Bausteine Inhalt Pflege

  • Kehlschnitte für die Seiten 2 und 4 wurden in die Untergruppe "Sägeschnitt" in den Stammdaten integriert. (Italien)
  • Eine Beschreibung und den Inhalt der neuen Stammdaten zu den Themen Dachdeckung und Verblechung kann unter der Überschrift "Verblechung" nachgelesen werden.
  • Für die Stahlholmtreppe und speziellen Bauteilverbindungen wurden verschiedene Stammdaten zur Verfügung gestellt. Eine genaue Beschreibung kann unter der Überschrift "Treppe" nachgelesen werden.
  • Die Verbindungsmittel der Hersteller "SHERPA", "SIGHA" und "Rothoblaas" wurden aus den SEMA Originalstammdaten entfernt. Dies Stammdaten werden ab sofort im SEMA data store als eigenständige Stammordner geführt.

Materialliste

  • Der Export an Excel mit Vorlage wurde im Detail überarbeitet. (Fa. Vierck)
  • Der Transfer von Extrusionskörpern mit Bearbeitung in die Materialliste wurde korrigiert. (Fa. Lorenz)

Einzelstab

  • Der BVX2 Export von rechtwinkligen Blättern wurde im Detail verbessert. (Fa. Rohde)
  • Die Zusammenfassung von nebeneinander liegenden Blättern wurde für gewendete Bauteile korrigiert. (Fa. PCL)
  • In einem speziellen Fall wurden zwei Blattbearbeitungen fälschlicherweise zusammengefasst. Dies wurde korrigiert. (Fa. Antoni)
  • Der Maschinen Export von einem doppelten Fersenversatz wurde verbessert. (Fa. Boraschi)
  • Beim K2 Export wurde eine speziellen Tasche nicht übergeben und wurde fehlerhafterweise in die Nachbearbeitungsliste geschrieben. Dies wurde korrigiert. (Fa. Holzservice)

Aufmess-Systeme

  • In der Version 15-2 wurde in Zusammenarbeit mit der Fa. Hilti die direkte 3D Geometrie- und Bauteileingabe mit Hilfe des Lasertheodoliten "Hilti Totalstation" entwickelt. Der Laser übernimmt die Funktionalität einer 3D Maus zur Übertragung von Messpunkten bestehender Konstruktionen direkt ins SEMA Programm. Egal ob Sanierung, Anbau oder Neubau, die innovative Kombination eines Lasertheodoliten mit dem Programm und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten sparen viel Zeit und machen das Aufmessen zu einer leichten Übung ohne Leiter und Gerüst. Auch im Treppenbau ist die Aufmess Technik nicht mehr weg zu denken. Mit wenigen Mausklicks ist beispielsweise ein Betonkern vermessen und die Belagstreppe kann umgehend berechnet werden.
    Das Modul "Aufmess-Systeme" ermöglicht einen Datenaustausch von Messpunkten zwischen einer Hilti Totalstation mit der Steuerungssoftware Profis Connect und der SEMA Holzbausoftware. Dies kann anhand einer gespeicherten Datei oder "online" erfolgen.
    Mit einem Rechtsklick im Bereich der Symbolleisten öffnet sich das Anpassen-Menü, in dem die Iconleiste für das Modul "Aufmess-Systeme" aktiviert werden kann. Diese wird dann automatisch am linken Bildschirmrand fixiert.
    Mit dem Icon "Messpunkte eingeben" können 3D Messpunkte erzeugt werden. Klickt man auf das Icon öffnet sich das neue Stammdatum für den 3D Messpunkt. Seitens SEMA werden hierzu Beispielstammdaten angeboten. Für den Messpunkt steht ein Optik- und ein ML-Reiter zur Verfügung. Im Optik-Reiter steht die Farbe zur Auswahl. Auf dem ML-Reiter stehen die Felder "Bezeichnung", "Bemerkung" und "Beschreibung" zur Verfügung. Die belegten Felder auf dem ML-Reiter können als Filterkriterien beim Export von Messpunkten eingesetzt werden. Wurde der Messpunkt wie gewünscht im Datensatz eingestellt, kann mit dem Setzen der Messpunkte begonnen werden. Im 3D stehen die Eingabemöglichkeiten "Punkt setzen mit Bezugsebene" (Strg+1) und "An zwei Bezugsflächen" (Strg+5) zur Auswahl. (im 2D gibt es nur die Eingabeform "Punkt setzen" (Strg+1)). Die Messpunkte können mit dem Befehl "Lage" nachträglich in ihrer Position verändert werden. Mit dem Icon "Messpunkte sichtbar / unsichtbar schalten" können die Messpunkte ein- und ausgeblendet werden. Im F7 kann man unter "3CAD", "Messpunkte" die Bezeichnung aktivieren oder deaktivieren. Ist die Bezeichnung aktiv, wird am Messpunkt eine Fahne mit der eingestellten Farbe und dem eingetragenen Text (Bezeichnung) erzeugt.
    Datenaustausch anhand einer gespeicherten Datei:
    Das Icon "Messpunkte importieren" öffnet das gleichnamige Importmenü. Hiermit können Messpunkte, die von einem Theodolit aufgenommen und abgespeichert wurden, importiert werden. Hier steht nun auch das Format "Hilti Messdaten (sxd)" zur Verfügung.
    Mit dem Icon "Messpunkte exportieren" öffnet sich das Menü "Messdaten Export". Hier kann gewählt werden, ob die gesetzten Messpunkte aus dem gesamten Hausgrund, aus dem aktuellen Geschoß oder aus der aktuellen Wand exportiert werden. Mit der Rubrik "Messpunkte selektieren" kann gefiltert werden, welche Messpunkte exportiert werden sollen. Es stehen die Filterkriterien "Bezeichnung", "Bemerkung" und "Beschreibung" mit einem Eingabefeld zur Verfügung. Darunter kann manuell der Exportpfad eingetragen oder das gewünschte Verzeichnis gewählt werden. Mit dem Schalter "OK" wird der Export gestartet, mit "Abbrechen" wird das Menü ohne Export geschlossen.
    Messpunkte bzw. Koordinaten online von der Hilti Totalstation importieren:
    Ist ein Aufmess-Gerät per Kabel mit dem PC verbunden und die Profis Connect Software von Hilti auf dem PC installiert, können Messpunkte direkt von der Hilti Totalstation in ein SEMA Eingabefeld importiert werden. D.h. mit der Hilti Totalstation wird ein gewünschter Messpunkt anvisiert. Bestätigt man an der Hilti Totalstation den Messpunkt werden diese Koordinaten in das SEMA Eingabefeld gesendet. Für das Eingabefeld steht die neue Option "Aufmess Modus ein / aus schalten" zur Verfügung. Hiermit kann gesteuert werden, ob man bei einer "von - nach Eingabe" wieder zurück springt oder die Eingabe immer wieder auf "nach" steht. Je nachdem auf was für einem Befehl man steht, kann durch die Aufnahme zweier Messpunkte mit der Hilti Totalstation z.B. eine Wand eingegeben werden. In der Wandansicht könnte man Türen oder Fenster per Maßabnahme mit der Hilti Totalstation setzen. Auch die Eingabe eines Grundrisspolygons mit Hilfe der Hilti Totalstation ist möglich. Bei der Polygoneingabe steht in der Eingabezeile die neue Option "Polygon schließen" zur Verfügung. Wurde die Funktion "Messpunkte eingeben" gewählt, können auch 3D Messpunkte gesetzt werden.
    Filme zum Aufmessen mit Theodoliten:
    <Highlight Film Aufmessen mit Theodoliten>
    <Highlight Film Aufmessen von Treppen mit Theodoliten>

Release Historie V15-1 Build 7600

Allgemeines

  • Das Speichern von Bauvorhaben im BV-Modus 3 wurde verbessert. Speicherprobleme bei langsamer Netzwerkverbindung sollten durch Einbau einer 10 Sekunden Speicherschleife hinfällig sein. (Fa. Dubach u.a.)
  • Das angloamerikanische Maßsystem im SEMA Programm wurde erweitert. Für die Berechnung und Auswertung von Volumen wurde die in Nordamerika übliche Einheit "board foot" integriert. (Fa. Sauter)
  • Bauteile mit abgerundeten Zapfen werden nun beim BTL-Import korrekt eingelesen. (Fa. Klingler)
  • Beim 3D DXF Export werden aus Bauteil-Namen sogenannte DXF-Blocknamen gemacht. In Blocknamen sind Kommata nicht erlaubt. Falls im Namen von Bauteilen ein Komma enthalten ist, wird jetzt beim Export dieses Komma automatisch durch einen Unterstrich ersetzt. (Fa. Riedlsperger)
  • Das Definieren von Hyperlinks (Internet) in Benutzerhinweisen oder bei 3D Objekten wurde verbessert.
  • Das SEMA Online Programm Update für den Presenter wurde verbessert.
  • Moderne Oberflächenelemente ermöglichen ein komfortables Arbeiten mit mehreren geöffneten Fenstern.
    Durch die neue, moderne Optik mit Registerkarten wird sofort ersichtlich in welcher Zeichnung man sich aktuell befindet. Einzelne Fenster lassen sich schnell und einfach über das hinter dem Zeichnungstitel stehende „x“ schließen. Zusätzlich lässt sich die Reihenfolge der Fenster-Reiter mit gedrückter Maustaste bequem verschieben.
    Über das neue Pull-Down-Menü „Übersicht der geöffneten Fenster“ kann jetzt bei mehreren geöffneten Fenstern schnell die gewünschte Zeichnung ausgewählt werden. Die gewohnten Icons wie „Alle inaktiven Fenster schließen“ und „Fenster nebeneinander“ stehen ebenfalls am Symbolleisten Anfang zur Verfügung.
    Alle weiteren Option zur Verwaltung der Fenster stehen in der oberen Symbolleiste unter dem Menü-Punkt „Fenster“ zur Auswahl.
    Sollte der Platz durch zu viele geöffnete Fenstern in der Symbolleiste nicht mehr ausreichen, gibt es die zwei Icons „vorheriger Reiter“ und „nächster Reiter“ zum Durchschalten der geöffneten Fenster-Reiter in der Symbolleiste.
    Die Fenster-Reiter werden jetzt auch im Vollbildmodus dargestellt. Somit kann auch hier leicht zwischen den Zeichnungen gewechselt werden.
    Sollte für die Zeichenfläche eine spezielle Farbe eingestellt sein, passen sich die Registerkarten dieser Einstellung automatisch an.
    Mit der neuen Fenstertechnik ist es auch möglich mit einem "Klick" auf das Scrollrad einen Fenster-Reiter zu schließen.
    Mit dieser Neuerung kann im SEMA Programm noch intuitiver und effizienter gearbeitet werden. <Highlight Film Moderne Oberflächenelemente für die Fenstertechnik>
  • Im Kontroll-Center können ab sofort alle Details ausgeblendet werden, um das Arbeiten innerhalb des Kontroll-Centers noch übersichtlicher zu gestalten. (Einstellungen des Kontroll-Centers). Ist die Funktion „Alle Details“ deaktiviert, so wird das Geschoß und das Bauteil in dem der Konflikt oder der Benutzerhinweis sich befindet ausgeblendet. Somit gestaltet sich das Kontroll-Center gerade bei vielen Konflikten und Benutzerhinweisen extrem übersichtlich. Die Informationen zum betroffenen Bauteil werden dabei natürlich weiterhin unter den Zusatzinformationen angezeigt. Außerdem befindet sich unter diesen Einstellungen die Funktion „Nur Warnungen“. Hiermit können Benutzerhinweise ausgeblendet werden und lediglich die Warnungen werden angezeigt.
    Eine weitere Neuerung im Kontroll-Center betrifft die Benutzerhinweise. Bei jedem Benutzerhinweis können im Stammdatum unter dem Reiter „Sonstiges“ bis zu 10 Dateianhänge vergeben werden. Nach der Erstellung eines solchen Benutzerhinweises mit Dateianhang wird pro Anhang ein Reiter unter den Zusatzinformationen angezeigt. Der Name dieser Reiter ergibt sich aus der vergebenen Bezeichnung in der ersten Spalte unter dem Reiter "Sonstiges" im Benutzerhinweis. Der Bauteil-Hinweis auf dem jeweiligen Reiter zeigt an, an welchem Speicherort sich die Datei befindet. Somit kann zum Beispiel ein Benutzerhinweise mit einem Verbindungsmittel verknüpft werden und die angehängte Montageanleitung kann innerhalb des Kontroll-Centers betrachtet werden, ohne die Datei extra zu öffnen. Der vollständige Inhalt dieser Datei wird in den Zusatzinformationen angezeigt und kann dort betrachtet werden. Außerdem werden sämtliche Bildformate, Audiodateien, Videos, Internetseiten und das sogenannte „Rich Text Format“ (*.rtf) von Microsoft unterstützt und im Kontroll-Center angezeigt bzw. abgespielt. Alle nicht unterstützten Formate oder Verknüpfungen auf einen Ordner werden über ein Icon dargestellt und können mit einem Klick geöffnet werden. Die Daten werden dann über das festgelegte Standardprogramm geöffnet. Außerdem können alle Dateien über einen Doppelklick auf den entsprechenden Reiter geöffnet werden. Somit können Dateianhänge noch schneller und einfacher betrachtet werden. <Highlight Film Neuerungen Kontroll-Center>
  • Benutzerhinweise liegen jetzt im 3D auf der korrekten Höhe, wenn diese in der Draufsicht mit einem Bauteil verknüpft werden.
  • Ab sofort können mehrere Bauvorhaben Vorschauen für jedes Projekt erstellt werden. Diese werden beim Laden eines Projekts, wenn gewünscht, nacheinander dargestellt. Wie gewohnt wird die BV Vorschau über die Option „BV Vorschau erzeugen“ in der oberen Symbolleiste unter „Bearbeiten“ aufgerufen. Nach dem Aufruf wird wie bisher eine Vorschau aus der aktuellen Zeichnungsebene erstellt. Dadurch wird automatisch die Option "Vorschau beim Laden des Bauvorhabens anzeigen" aktiviert. Diese Option befindet sich in den BV Eigenschaften unter dem Reiter „Einstellungen“. Möchte man eine weitere Vorschau erzeugen, schließt man die BV Eigenschaften bringt das Projekt in die gewünschte Ausgangslage und ruft den Befehl „BV Vorschau erzeugen“ erneut auf. Jetzt wird automatisch ein weiterer Reiter erzeugt. Dieser Vorgang lässt sich beliebig oft wiederholen. Außerdem kann über das Icon „Vorschaubild erzeugen“ eine Bilddatei aus dem Explorer ausgewählt und ebenfalls als Vorschaubild verwendet werden. Zum Löschen von erzeugten BV Vorschauen kann die Option „Vorschaubild löschen“ benutzt werden. Natürlich werden jetzt auch in der Bauvorhaben Verwaltung mehrere Vorschaubilder dargestellt. Hierfür muss wie bisher die Option „Liste mit Vorschaugrafik“ im oberen Bereich angewählt werden. Somit können jetzt noch mehr aussagekräftige Bilder zum Projekt definiert werden. <Highlight Film Perfekte Präsentation Ihrer Projekte>
  • In das SEMA Programm wurde eine optisch ansprechende Diashow integriert. Nach einer einstellbaren Zeit laufen die Bilder der BV Vorschau, angehängte Bilder von Benutzerhinweisen (Highlights), Bilder der Musterbauvorhaben und die Bilder aller Projekte im Verzeichnis im Zeichnungsfenster nacheinander durch. Die Diashow kann in der oberen Symbolleiste unter Extras, Optionen, Hinweise aktivieren/deaktivieren mit der Option „Automatische Diashow aktivieren“ ausgelöst werden. Hier kann der Zeitpunkt des Startes der Diashow bestimmt werden. Die Diashow startet nur dann, wenn innerhalb des Sema Programms keine Aktivitäten durch die Maus festgestellt werden. Sobald im Programm eine Maus-Bewegung festgestellt wird, verschwindet die Diashow und es kann normal weiter gearbeitet werden. <Highlight Film Perfekte Präsentation Ihrer Projekte>
  • Die Anzeige-Einstellungen (F7) wurden optisch modernisiert, strukturell überarbeitet und funktionell enorm aufgewertet.
    Wird ein Bauteil in der Draufsicht, Ansicht oder dem 3D markiert und man wechselt auf die Anzeige-Einstellungen (F7) wird nur der betroffene Teil des markierten Bauteils aufgeklappt, was die Übersicht enorm übersichtlich gestaltet.
    Strukturell wurden die Anzeige-Einstellungen so optimiert, dass sich alle Einstellungen unter der jeweiligen Obergruppe befinden. So werden jetzt alle Einstellungen für Deckungen und Hölzer einer Wand in der Obergruppe „Wand“ geführt. Die Optionen der Dachausmittlung, Schichten, Sparrenlage und Deckungen befinden sich in der Obergruppe „Dach“. Diese neue Struktur wurde bei allen Bauteilen im Programm konsequent durch gezogen und optimiert. Durch diese neue Struktur ist es beispielsweise möglich, alle Bauteile einer Wand mit nur einem Haken inaktiv zu schalten und das für die Draufsicht, Ansicht und dem 3D. Außerdem kann jetzt die Sichtbarkeit der Bauteile für die Draufsicht, der Ansicht und dem 3D unter „Sichtbarkeit in den verschiedenen Ansichten“ gezielt geschalten werden. Wählt man die Obergruppe „Wände“ aus, kann auf der rechten Seite über einen Haken entschieden werden, in welcher Ansicht das Bauteil angezeigt werden soll oder nicht. Wählt man ein Bauteil innerhalb einer Obergruppe aus, steht auch dort diese Option zur Verfügung. Somit lässt sich ein Fenster einer Wand im 3D inaktiv schalten, bleibt aber in der Draufsicht und der Ansicht weiterhin sichtbar. Dadurch können auch Dachschichten zur besseren Übersicht in der Draufsicht inaktiv, im 3D zur visuellen Gestaltung aber aktiv geschalten werden. Die Details und Einstellungen für die jeweiligen Bauteile lassen sich jeweils auf dem Reiter "Draufsicht" und "Ansicht" schalten.
    Die Hölzer von Wänden, Dach- und Deckenelementen, Bindern und Konstruktionsebenen können dadurch getrennt voneinander behandelt werden. Somit können beispielsweise Hölzer in einer Konstruktionsebene ausgeblendet werden, die Hölzer in Wänden bleiben weiterhin sichtbar. Dadurch können auch unterschiedliche Bauteilwerte für die Hölzer definiert werden. Außerdem können jetzt Deckungen von Wänden und Dach- und Deckenelementen getrennt voneinander behandelt werden. So können auch bei Deckungen die Bauteilwerte unterschiedlich definiert werden.
    Natürlich wurde auch die Schichtenschaltung der jeweiligen Bauteile überarbeitet und erweitert. Die Schichten für Dach- und Deckenelemente können jetzt unabhängig von den Wandschichten an- oder ausgeschalten werden.
    Eine weitere Neuerung im Bereich der Schichtenschaltung ist, dass Schichten in der Draufsicht, in der Ansicht und im 3D komplett getrennt voneinander geschalten werden können. Schichten können also für die Ansicht deaktiviert werden, bleiben aber in der Draufsicht und im 3D sichtbar.
    Für die 3D Darstellung und die Ansicht von Schichtumrissen bei Wand, Dach- und Deckenelementen wurde außerdem eine neue Funktion eingeführt, welche das Bearbeiten und das Darstellen von Schichten und Deckungen im 3D als auch in der Ansicht erleichtert. Diese neue Funktion befindet sich in der Schichtenschaltung beim jeweiligen Bauteil unter dem Reiter „Ansicht“ und „3D“. Zur Verfügung stehen die Option „Automatik“, „Nie“, „nur Schicht" und „Immer“.
    Einstellung Automatik: Bei einer Wand wird die Schicht nur solange dargestellt, bis eine Deckung in dieser aufgebracht wird. Dies war das bisherige Standartverhalten, allerdings konnte dies nicht beeinflusst werden.
    Einstellung „Nie“: Mit dieser Einstellung kann erreicht werden, dass eine Schicht nie dargestellt wird. Das Programm beachtet somit nicht mehr, ob sich in der Schicht bereits eine Deckung befindet oder nicht. Durch diese neue Darstellung kann schnell und einfach kontrolliert werden welche Platten bereits im Projekt aufgebracht wurden.
    Einstellung „Nur Schicht“: Auch wenn eine Deckung in einer Schicht aufgebracht ist, wird nur die Schicht gezeichnet. Somit können Schichtüberstände im 3D komfortabel abgeändert werden, auch wenn sich bereits eine Deckung darin befindet.
    Einstellung „Immer“: Auch wenn eine Deckung in der Schicht aufgebracht wurde, wird die Schicht dargestellt. Somit sind Deckung und Schicht gleichzeitig aktiv. Diese Einstellung steht ausschließlich in der Ansicht zur Verfügung.
    Für die Konstruktionsebene, Binder und Dach-Deckenelemente können jetzt eigene Layer unabhängig von der Wand definiert werden. Natürlich wurden diese Bauteile auch in den Voreinstellungen (Alt+F7) unter „Allgemeines“ im Reiter „Sonstiges“ mit aufgenommen um 15 freie Layer vor zu definieren. Das Menü der Voreinstellungen wurde in diesem Zuge ebenfalls optisch modernisiert.
    Ein weiteres Highlight ist die automatische Aktualisierung der Zeichnung nach dem Verändern einer Einstellung. Wird also ein Bauteil in den Anzeige-Einstellungen (F7) inaktiv oder ein Bauteilwerte aktiv geschalten wird dies sofort in der Zeichnung aktualisiert. Somit gehört das Schließen des Fensters zur Aktualisierung und Kontrolle der Zeichnung der Vergangenheit an. Alle Änderungen sind sofort ersichtlich. Im unteren Bereich der Anzeige-Einstellungen kann diese Option unter „Aktualisierung der Zeichnung“ deaktiviert werden. Desweiteren merkt sich das Fenster der Anzeige-Einstellungen dauerhaft seine Position und seine Größe. Somit kann das Fenster beispielsweise auf einem zweiten Monitor platziert werden und Änderungen können im Zeichenfenster sofort überprüft werden.
    Durch all diese Neuerungen können Einstellungen noch schneller, übersichtlicher und exakter getroffen werden. <Highlight Film Verbesserung Anzeige Optionen (F7)>
  • Der SEMA-Updateserver wurde aktualisiert. Für alle Versionen ab V15-1 ist dieser unter dem Namen "up1.sema-server.com" erreichbar (für V14-1 und V14-2 wird weiterhin der bisherige Server "sema-server.com" verwendet). Die Firewall-Einstellungen müssen also einen Zugriff auf diesen Server erlauben, damit das SEMA-Update funktioniert.
  • Die Skriptprogrammierung wurde überarbeitet. Die Abkürzung für "parttype" wird jetzt wieder korrekt mit "pt" ausgegeben. (Fa. Strüby)

GRD, CAD, BEM, MCAD

  • Die Einstellung der Schriftgrößen in den Allgemeinen Voreinstellungen (Alt F7) wurde überarbeitet. (Fa. Martin)
  • Um Grundriss, CAD und MCAD Objekte noch schneller und intuitiver in ihrem Aussehen zu ändern, wurde die Gruppe „Optik“ im Stammdaten Container freigeschalten. Der Stammdaten Container wird mit dem Icon "Stammdaten Container ein/ausblenden" in der Standard Menüleiste aufgerufen. Dieser kann an den vier Seiten des Bildschirmes angedockt oder auch schwebend auf dem Bildschirm angeordnet werden. Ein angedockter Container kann entweder „angedockt-geöffnet“ oder „angedockt-automatisch-versteckt“ sein. Bei „angedockt-automatisch-versteckt“ ist ein Reiter zu sehen, der sich bei Berührung mit der Maus öffnet und die Palette in den Bildschirm fahren lässt.
    Im Container muss aus der Gruppe "Optik" lediglich noch der passende Zeichenstift ausgewählt, und die gewünschten Objekte markiert werden. Eine weitere neue Möglichkeit ist es, die Bauteile vorher zu markieren und mit gedrückter „Strg Taste“ einen Zeichenstift zu wählen. Sobald die Taste losgelassen wird, greift die Änderungen an den zuvor markierten Objekten. Dies bietet den Vorteil, gleiche Bauteile mit der Leertaste vorher schnell zu markieren um dort Änderungen vor zu nehmen. Natürlich ist diese Funktion auch für die anderen Stammdaten im Container freigeschalten. Somit können Farbe, Strichstärke und Linienart extrem schnell abgeändert werden.
  • Bei verknüpfte MCAD Textbearbeitungen werden Platzhalter jetzt korrekt ausgewertet. (Fa. Landmark)

Sparrenlage

  • Trotz eingestellter Firstverkürzung können Sparren, sowie Grate und Kehlen, manuell geschnitten werden (z.B. auf Gehrung). Um hier ein korrektes Verhalten zu erreichen, wurde bei den Elementen das Feld "fixiert" eingeführt. (Fa. Skaletzka)
  • Umfangreiche Verbesserungen und Korrekturen bzgl. der Kerven- und Bauteilverschneidung wurden getätigt.(Fa. Bach& Perreten, Fa. Röhrig, Fa. Landmark, Fa. Batut, Fa. Sebalex, Fa. Schuhmann, Fa. Thurner, Fa. Haberl u.a.)
  • In einem bestimmten Fall wurden nach der Bauteil Berechnung 3D Objekte verworfen. Dies wurde korrigiert. (Fa. Wiedmer)
  • Das Verhalten von Bohrungen bei Bauteilen mit Außenkontur wurde verbessert.(Fa. Strüby)
  • Das Setzen von Pfosten unter Bauteile wurde optimiert. Zusätzlich ist es jetzt auch möglich Pfosten auf oder unter 3CAD Holzbauteile zu setzen.(Abbund Adelberg)
  • Die Befehle "schneiden mehrfach" und "schneiden Eckverbindung" wurden für spezielle Fälle verbessert.(Fa. Strüby, Kerschensteinerschule)
  • Das Einteilen und Setzen von Sparren in verschiedene Dachflächen mit unterschiedlichen Profilen wurde verbessert. (Fa. Schwörer)
  • Die Verschneidung von Sparren und Wechselhölzern beim Erzeugen von Dachfenstern wurde verbessert. (Fa. Zimmermann)

Wand Decke

  • Die Schichtenschaltung in den Programmteilen "Dach Deckung", "Decken Umriss", "Decke Deckung", "Wand Umriss" und "Wand Deckung", wurde überarbeitet und dabei funktionell als auch optisch aufgewertet. Bei Wänden und Decken wird bei der Schichtenschaltung ein Schnitt durch das Bauteil dargestellt. Somit sind aufgebrachte Materialien auf einen Blick zu erkennen. Zum Wechseln der Schicht, kann entweder die Nummerierung oder die Schicht selbst angeklickt werden. Dabei wird in der Überschrift immer der Inhalt der Schicht angezeigt. Somit ist sofort ersichtlich welches Material (Deckung) in der Schicht aufgebracht wird.
    Außerdem kann die Schichtenschaltung über den Button neben „Schichten bearbeiten“ aus dem rechten Programmbereich in einem extra Fenster im Großformat dargestellt werden. Dieses Fenster kann in seiner Größe angepasst und die Position verändert werden. Somit ist es beispielsweise möglich, das Fenster auf einen zweiten Bildschirm zu platzieren. Natürlich wird die Position und die Größe des Fensters dauerhaft gespeichert. Gerade bei Bauteilen mit hoher Schichtanzahl behält man beim Großformat den Überblick. <Highlight Film Neugestaltung der Schichtenschaltung>
  • Die Anzahl der Materialien welche in Wänden und Decken verarbeitet werden nehmen stetig zu. Deshalb wurde die mögliche Schichtanzahl bei Wänden, Decken, Dach- und Deckenelementen pro Seite von 5 auf 12 erhöht. Hierfür wurden die Schichtüberstandstabelle, die Anzeige-Einstellungen (F7) und alle dafür relevanten Stellen erweitert.
    Außerdem wurde in der Schichtüberstandstabelle eine Option eingeführt, um alle Werte auf "0,00" zurückzusetzen. <Highlight Film Erweiterung der Schichtaufbauten in Wand und Decke>
  • Manuell geänderte Wandnamen bleiben nach Kopieren erhalten. (Fa. Chauvin)
  • er 3D DXF Export von Decken wurde verbessert.

Wand- und Deckenhölzer

  • In der Version 15-1 wurde die Funktionalität des Befehls "Bundlatte mit Bereich" bei Wand-und Deckenhölzern optimiert. Ab sofort werden die zugewiesenen Randelemente bei der Teilungsart "fix" mit berücksichtigt. Durch diese Optimierung können jetzt sehr einfach Einteilungen ohne Luft zwischen den einzelnen Bauteilen realisiert werden.
  • Um das Arbeiten mit der "Bundlatte mit Bereich" zu erleichtern wurde das Daten-Menü der Bundlatte angepasst.
  • Aus dem "Nullpunkt" wurde der "Startpunkt" mit folgendem Bauteilhinweis: Der Startpunkt liegt auf der Innenseite des Randelements oder auf dem Umriss des Teilungsbereichs, wenn kein Randelement eingetragen ist. Positive Werte verschieben das erste Einteilelement nach außen.
  • Der neue Bauteilhinweis für das "Sprungmaß" lautet: Das Sprungmaß setzt sich zusammen aus Luft zwischen den einzuteilenden Elementen und Breite eines Einteilelements.
  • Wird um eine Fensterkontur ein MCAD definiert, damit die Fensteraussparung vergrößert wird, so wird nun die originale Fensterkontur beim BVX2 Export eliminiert und nur noch die durch das MCAD erzeugte Konturbearbeitung exportiert.(Fa. Geißelbacher)

Nesting

  • Der Maschinen Export aus dem Nesting Manager wurde verbessert. (Fa. Haudenschild)

Treppe

  • Der Maschinenexport von rechtwinkligen Gehrungsflächen bei Holmen wurde verbessert. (Fa. EBS)
  • Die Berechnung von Setzstufen mit eingestellter Verkürzung wurde überarbeitet. (Fa. GLB, Fa. Kaufmann Oberholzer)
  • Die Berechnung von Gurtbündeln beim Ändern-Befehl wurde im Detail überarbeitet. (Fa. Schilling)
  • Der Maschinenexport wurde bei eingestemmten Trittstufen um den sogenannten Freistich erweitert. Um manuelles Nachbearbeiten von Trittstufen-Innenecken überflüssig zu machen, werden nun drei neue Export-Varianten zum Ausräumen von fräserbedingten Rundungen angeboten.
    Die erste Möglichkeit ist, den Freistich mit einer Bohrung zu erzeugen. Hierzu muss im Inifile bei "TS_KONKAV" die "1" (Behandlung durch Bohrung) eingestellt werden. Unter "TS_BOHRER" müssen die für die Fertigung zur Verfügung stehenden Bohrer in Millimeter eingetragen werden. Es wird bei jeder Innenecke im eingestemmten Bereich eine Bohrung erzeugt. Ist die Rundung an der Ecke so groß, dass sie mit dem größten eingetragenen Bohrer nicht entfernt werden kann, wird die Bohrung an dieser Ecke nicht exportiert. Wählt man den Freistich durch eine Bohrung muss man darauf achten, dass im CAM-System zuerst diese Bohrungen abgearbeitet werden. Ansonsten kann es sein das die Bohrung nicht mehr exakt gefertigt werden kann.
    Es gibt zwei weitere Möglichkeiten den Freistich mit einer veränderten Fräskontur zu erzeugen. Hierzu muss im Inifile bei "TS_KONKAV" die "2" (Behandlung durch integrierte Fräsung lang) oder die "3" (Behandlung durch integrierte Fräsung Eck) eingetragen werden. Unter " TS_FRAESER" wird der Durchmesser des verwendeten Fräsers in Millimeter eingetragen. Es wird jeweils die Fräskontur des Bauteilumrisses so verändert, dass die Innenecken ausgeräumt werden. Bei allen drei Varianten wird versucht die Trittstufe so zu bearbeiten, dass sie ohne manuelle Nachbearbeitung in den Pfosten bzw. in die Wange eingeführt werden kann. Der Freistich in der Trittstufe wird von der Wange oder dem Pfosten verdeckt und ist somit nicht sichtbar. Ist bei "TS_KONKAV" die "0" (keine Behandlung) eingetragen so wird die Trittstufenkontur wie gewohnt ohne Veränderung exportiert.
    Diese Neuerung erspart dem Treppenbauer viel Zeit, da manuelle Nachbearbeitungen an den Trittstufen jetzt überflüssig sind.  <Highlight Film Freistich bei eingestemmten Trittstufen>
  • In der Version 15-1 wurde auf internationale Anforderungen des Treppenmarktes reagiert und spezielle Konstruktionsdetails zum Treppenverzug umgesetzt.
    Der große Unterschied zu Treppen aus dem deutschsprachigen Raum ist, dass es minimale und maximale Maße für den Auftritt, die Steigung und das Schrittmaß gibt. Zudem müssen gewendelte (verzogene) Trittstufen immer einen höheren Auftritt haben als gerade Trittstufen. Verzogene Trittstufen die aus unterschiedlichen Wendelungen stammen, dürfen einen unterschiedlichen Auftritt haben und alle geraden Trittstufen, außer dem Austritt, müssen den gleichen Auftritt haben.
    Um die neuen Berechnungskriterien zu aktivieren, muss bei der Treppenkonstruktion auf dem Reiter "TRP" der "Autoverzug" auf "Winder" gestellt werden. Somit wird der "Auftritt/ Steigung Standard" inaktiv und der "Auftritt/ Steigung Winder" aktiv. Hier kann der Auftritt und die Steigungshöhe jeweils mit einem minimalen und maximalen Maß definiert werden. Durch die Einstellung "Autoverzug" auf "Winder" werden auf dem Reiter "Vzg" die "Verzugsregeln Standard" inaktiv und die "Verzugsregeln Winder" aktiv. Hier kann das minimale und maximale Schrittmaß definiert werden.
    Neu hinzugekommen ist auf dem "Reiter" "Vzg" das Menü "Gehlinie an der Wendelung". Hier wird definiert, welchen Mindestabstand die geraden Trittstufen von der Treppeninnenecke der Wendelung einhalten müssen. Die geraden Trittstufen rechnen sich so nahe wie möglich an den Mindestabstand. Es kann ein Abstand für den Anfang und für das Ende der Wendelung vergeben werden. Werden hier die Maße gerändert, so verändert sich auch der Verzug und somit das Gesamtbild der Treppe. Mit dem Mindestauftritt wird der minimale Auftritt der Trittstufe zur Verbindung an Wange oder zum Pfosten definiert. Der Mindestaufritt darf hier nicht unterschritten werden. Normalerweise wird der Mindestauftritt immer von Trittstufenvorderkante zu Trittstufenvorderkante gemessen. Nur bei Eckstufen die mit zwei Seiten z.B. an einen Pfosten anschließen wird von der Pfostenecke rechtwinklig zu jeder Trittstufenvorderkante eine Linie gezogenen und zur Trittstufen Vorderkante verlängert. Hält eine dieser Linien den Mindestabstand ein, ist dieser gewährleistet. Wenn es der Mindestabstand erlaubt, werden die Setzstufen der verzogenen Trittstufen in den Pfosten integriert. Dies hat den Vorteil, dass meist gerade Wangen verwendet werden können.
    Natürlich kann jederzeit die Stufenanzahl verändert werden, der Verzug passt sich automatisch an. Kann eine Treppe nach den vorgebebenen Kriterien nicht berechnet werden, erscheint ein entsprechender Warnhinweis: "Aufgrund der geometrischen Gegebenheiten konnte kein automatischer Winder-Verzug durchgeführt werden." <Highlight Film Internationale Treppen>
  • In der Version 15-1 kann schon bei der Eingabe einer Treppe mittels Polygon oder Linienzug das Deckenloch bestimmt werden. Ist der Treppengrundriss und das Deckenloch mit einem Polygon oder mit Linien eingezeichnet, kann bei der Eingabe mit dem Befehl "Treppe auf Polygon" oder "Treppe auf Linienzug" die Decklochbegrenzung übernommen werden.
    Beim Befehl "Treppe auf Polygon" kann in der Eingabezeile zuerst der gewünschte "Antritt" dann der "Austritt" bestimmt werden. Anschließend kann wahlweise eine eingezeichnete Lauflinie und die Deckenlochbegrenzung übernommen werden. Danach rechnet sich die Treppe vollautomatisch in die vorgegebene Geometrie. Wird keine Übernahme einer Gehlinie oder eines Deckenloches gewünscht, so kann der Befehl auch ohne diese Eingaben mit "OK" abgeschlossen werden.
    Beim Befehl "Treppe auf Linienzug" besteht ebenfalls die Möglichkeit eine eingezeichnete Lauflinie und die Deckenlochbegrenzung aus der Zeichnung zu übernehmen.
    Auch bestehende Treppen können jetzt nachträglich noch an das Deckenloch angepasst werden. Hierfür wurde der Befehl "Deckenloch auf Linie" programmiert. Der Befehl ist unter der Programmauswahl "Treppen", "Treppe auf CAD" zu finden. Es öffnet sich die Eingabezeile mit der Abfrage nach dem "Deckenloch". Dieses kann mit einem Klick übernommen werden. Anschließend passt sich die Treppe der neuen Gegebenheit automatisch an.
    Mit dieser Neuerung wird die Treppeneingabe noch flexibler. Viele vorhandene Informationen können einfach und schnell per Mausklick übernommen werden. <Highlight Film Internationale Treppen>
  • Durch die neue Einstellung "Verlängerung Bogen" wird ein komfortableres Ein- und Ausschwingen bei einer Treppenwendelung ermöglicht. Im Datensatz der Treppe steht nun auf dem Reiter "Vzg" im Menü "Gehlinie an Wendelung" die Einstellung "Verlängerung Bogen" zur Verfügung. Hiermit kann der Bogen der Gehlinie bei einer Wendelung um ein gewünschtes Maß verlängert werden. Somit beginnt und endet das Ein- und Ausschwingen der Trittstufen schon vor und nach der Wendelung. Der Kreisbogen der Wendelung wandert zur Treppeninnenecke.
    Die Treppenform kann harmonischer gestaltet werden und das Begehen der Treppe wird komfortabler.

Statik

  • Die Übergabe des 3D Stab- und Knotenmodells an das Statik Programm Dlubal wurde überarbeitet. Mehrmalige Übergabe des gleichen Projektes führt nicht mehr zu doppelten Stabsätzen im Dlubal Programm.
  • Die Übergabe von Holzstützen aus dem SEMA Programm ins Statikprogramm "HO1" von Friedrich & Lochner mit der italienischen Berechnungsnorm "NTC EN 1995:2008" wurde überarbeitet. (Fa. Blass)
  • Das neue Update des Statikprogramms „Friedrich und Lochner“ wird im Downloadbereich auf der Sema Homepage angeboten. Nach der Installation von „Frilo System Next“ kann die neue Version „R-2014-2-SEMA“ über den Update Button im „Frilo System Next“ installiert werden.
  • In diesem Update wurde bei den Österreichischen Lastnormen „EN 1991:2009“, „EN 1991:2011“ und „EN 1991:2013“ die ausführlichen Daten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) überarbeitet. Die ZAMG-Daten beinhalten die Geländehöhe und Regelschneelast sowie wind- und erdbebenrelevante Daten mit Zuordnung der Postleitzahlen für die Gemeinden aller Bundesländer in Österreich. Im Durchlaufträgerprogramm DLT wurde der Schwingungsnachweis nach Eurocode für Holzträger grundlegend überarbeitet. Außerdem steht für die Holzträger jetzt eine Heißbemessung zur Verfügung.
  • Die Pfettenübergabe an Frilo wurde hinsichtlich der Auflagerberechnung verbessert.

Bauphysik

  • Der Export an das Bauphysik Programm der Firma Ecotech Version 3.x wurde wieder ermöglicht. Hierfür muss in den Voreinstellungen (Alt+F7) unter Wände/Umriss auf dem Reiter „Raum“ das Exportformat "Ecotech 3.x" ausgewählt werden. Der Export wird wie bisher über den Befehl "Datei", "Export", "Bauphysik" gestartet. <Highlight Film Bauphysik mit Ecotech>

Stammdaten Bausteine Programm

  • Ab der neuen Version 15-1 werden die SEMA Stammdaten mehrsprachig ausgeliefert. Der Unterschied eines multilingualen Stammdaten-Ordners zu einem früheren Stammdaten-Ordner besteht darin, dass dieser alle SEMA Programmsprachen enthält und nicht für jede Sprache ein eigener Stammdaten-Ordner bereit gestellt werden muss. Die Datenmenge auf der SEMA DVD kann somit erheblich reduziert werden.
    Momentan beinhalteten die SEMA Arbeitsstammdaten die Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Polnisch, Tschechisch, Ungarisch, Japanisch und Chinesisch.
    Bei der Installation des SEMA Programms werden zur gewählten Sprache die dazugehörigen Stammdaten automatisch ausgewählt und installiert. Bei der Datenübernahme aus einer Vorgänger-Version werden zusätzlich die bestehenden Stammdaten-Ordner für die multilinguale Technik der Version 15-1 aufbereitet.
    Der mehrsprachige Stammdaten-Ordner (Arbeitsstammdaten) wird jetzt auf der SEMA DVD in einem separaten Ordner „ SEMA_STM“ bereit gestellt und kann somit jeder Zeit in den verschieden Programmsprachen eingelagert werden.
  • Beim Picken von Original Stammdaten bzw. aus beliebigen Stammordnern werden jetzt primär immer die Stammdaten der Gruppe mit der gleichen Bezeichnung angeboten. Um diese Auswahl noch übersichtlicher zu gestalten, werden nicht mehr alle Stammdaten Zweige geöffnet, sondern nur die der gewählten Gruppe.

Stammdaten Bausteine Inhalt Pflege

  • 3D Objekte können jetzt Bearbeitungen von anderen 3D Objekten erhalten. Das Stammdatum wurde hierfür auf dem Reiter "BEA" um das Feld "Bearbeitbar" erweitert. Ebenso können 3D Objekte jetzt Bearbeitungen an anderen 3D Objekten erzeugen. Hierfür wurden die Wirkungseinstellungen unter "Gewählte Bauteile" um die Einstellung "3D Objekte" erweitert. Eine genauere Beschreibung dieser Thematik findet man in dieser Neuerungsliste unter der Rubrik "3D Objekte". Nachfolgend die detaillierten Änderungen und Anpassungen der SEMA Stammdaten in Bereich Visualisierung/3D Objekte: <Highlight Film Neuerungen und Ausbau Stahlteile>
  • Verbindungsmittel/ Schraubenverbindungen/ für Bohrbilder: Es wurden alle Bohrungen, Schrauben und Bolzen so umgestellt, dass diese jetzt auch Bearbeitungen am Stahl erzeugen, aber selbst keine bekommen. <Highlight Film Neuerungen und Ausbau Stahlteile>
  • Verbindungsmittel/ Schraubenverbindungen/ Holzbau: Es wurden alle Schrauben bzw. Gewindestangen so umgestellt, dass diese jetzt auch Bearbeitungen am Stahl erzeugen, aber selbst keine bekommen. <Highlight Film Neuerungen und Ausbau Stahlteile>
  • Verbindungsmittel/ Schraubenverbindungen/ Stahlbau: Es wurden alle Schrauben bzw. Gewindestangen so umgestellt, dass diese jetzt auch Bearbeitungen am Stahl erzeugen, aber selbst keine bekommen. <Highlight Film Neuerungen und Ausbau Stahlteile>
  • Verbindungsmittel/ Stahlbau/ I-Träger, L-Stahl, Rechteckprofil, Rundprofil, T-Stahl, U-Stahl, Z-Stahl: Diese Bauteile wurden so umgestellt, dass sie jetzt Bearbeitungen bekommen können, wie bisher auch Holz- und Treppenbauteile bearbeiten, aber keine anderen 3D Objekte bearbeiten. <Highlight Film Neuerungen und Ausbau Stahlteile>
  • 3D Bearbeitungen/ Blatt Nut Schlitz/ Blatt, Nut, Schlitz: Blatt, Nut und Schlitz wurden so abgeändert, dass diese jetzt Bearbeitungen an Holz- und Treppenbauteilen sowie an 3D Objekten erzeugen. <Highlight Film Neuerungen und Ausbau Stahlteile>
  • 3D Bearbeitungen/ Bohrungen/ auf Fläche, durch 2 Punkte, Simplexverbindung, Stirnbohrung: Bohrungen wurden so abgeändert, dass diese jetzt Bearbeitungen an Holz- und Treppenbauteilen sowie an 3D Objekten erzeugen. <Highlight Film Neuerungen und Ausbau Stahlteile>
  • 3D Bearbeitungen/ Kontur und Rundbogen: Konturen und Rundbögen wurde so abgeändert, dass diese jetzt Bearbeitungen an Holz- und Treppenbauteilen sowie an 3D Objekten erzeugen. <Highlight Film Neuerungen und Ausbau Stahlteile>
  • 3D Bearbeitungen/ Schnitte Schnitte wurde so abgeändert, dass diese jetzt Bearbeitungen an Holzbauteilen sowie an 3D Objekten erzeugen. <Highlight Film Neuerungen und Ausbau Stahlteile>
  • Bei Installation der Version 15-1 mit Datenübernahme aus der Vorgängerversion 14-2, können die entsprechenden Stammdaten wie gewohnt "gepickt" werden. Die Daten in einem firmeneigenen Stammordner können mit "Multi Edit" sehr schnell und komfortabel umgestellt werden. Multi Edit bedeutet, dass mehrere Stammdaten in einer Gruppe markiert und gemeinsam geändert werden können. <Highlight Film Neuerungen und Ausbau Stahlteile>
  • Alle genormten Stahlbauteile (I-Träger, L-Stahl, U-Stahl, T-Stahl, Z-Stahl) wurden im Reiter "So" auf "Detailzeichnung = ja" gestellt. Somit erhalten diese nach dem Gruppieren mit anderen Bauteilen auch einen eigenen Positionsrahmen in der Fertigungszeichnung. <Highlight Film Neuerungen und Ausbau Stahlteile>
  • Um die Funktionalität "Treppe auf Polygon" im Treppenassistent bzw. beim Erzeugen-Befehl einfach testen zu können, werden jetzt bei den Grundriss-Bausteinen in der Gruppe "Treppe" einige Beispiel Polygone zur Verfügung gestellt.
  • Ebenso wurden zwei Beispiel-Grundrisse für ein komplettes Gebäude erstellt. Mit der Funktionalität Freiform können beliebige Gebäudetypen mit wenigen Klicks auf diese komplexen Grundrisse erzeugt werden.
  • Die Gruppe "Sägeschnitt" bei den MCAD Bausteinen wurde um begrenzte Längsschnitte erweitert. So ist es jetzt möglich ein Bauteil nur in einem begrenzten Bereich mit einem Längsschnitt mit beliebigen Winkel zu bearbeiten.
  • In der Version 15-1 wurden die Verbindungsmittel der Firma SHERPA integriert. Diese sind in einem eigenen Stammdatenordner "SHERPA 1-01" enthalten, wobei die erste Ziffer (1) für die Ordner Version steht und die zweite Ziffer (01) das Ordner Release anzeigt. Der Ordner wird bei der Installation der Version 15-1 automatisch installiert und aktiv geschalten. Somit stehen die Verbindungsmittel dem Anwender sofort zur Verfügung.
    Folgende Verbindungsmittel sind im Stammdatenordner SHERPA 1-01 enthalten:
    XS - M Serie (5 - 40 kN): Die breite Produktpalette ermöglicht für jede Aufgabe eine maßgeschneiderte, sichere und rationelle Lösung. Die XS - M Serie ist beispielsweise ideal geeignet für Wintergärten, Carports und kleinere Holzkonstruktionen.
    L - XXL Serie (30 - 300 kN): Von Knotenpunkten im Ingenieurholzbau über Dach- und Wandbauteile bis hin zu Misch- und Sonderkonstruktionen mit Stahl oder Beton ist alles möglich.
    M - XXL CS (Stahl-Beton-Verbinder): Die 25 neuen CS-Verbinder ergänzen die Serien M - XXL und stellen den direkten Anschluss von Holz an Stahl oder Stahlbeton dar. Das Kürzel "CS" steht dabei für die Bezeichnung "Concrete & Steel".
    An den Verbindern sind optisch die Schrauben (schwarz) und Fixierbohrungen (rot) als Zylinder dargestellt. Dies ermöglicht bei Schrägschnitten eine optimale Auswahl und Positionierung des Verbinders.
    Die Verbindungsmittel sind auf dem ML Reiter mit den relevanten Daten wie Hersteller, Artikelnummer, etc. gefüllt und werden in der Materialliste entsprechend ausgewertet. Eine Neuerung dieser Verbindungsmittel ist, dass diese auf dem "So"-Reiter des Stammdatums mit Direktlinks zur Webseite des Herstellers, Montageanleitung und Zulassung der Verbindungsmittel ausgestattet sind. Hierbei ist zu beachten, dass diese beim Verbindungsmittel und nicht in der Gruppe zu finden sind.

Materialliste

  • Seit einigen Versionen kann die Materialliste auf einem zweiten Bildschirm platziert werden. Somit ist eine Kontrolle der Zeichnung durch gleichzeitiges Durchsehen der Materialliste möglich. Um diese Kontrollfunktion zu perfektionieren wurde ein visuelles Zusammenspiel von Liste und Zeichnung verwirklicht.
    Die Materialliste wurde in der Version 15-1 um das "Hervorheben von Bauteilen in der Zeichnung erweitert". Das Bauteil bzw. die Bauteile der aktuell markierten Zeile(n) werden in der Zeichnung farblich hervorgehoben. Diese Neuerung funktioniert im 2D und im 3D sowie bei Bauteilen in inaktiven Geschoßen. Das Hervorheben von Bauteilen funktioniert nur, wenn der Fokus auf der Materialliste liegt. Wird wieder in der Zeichnung weitergearbeitet, werden keine Bauteile mehr hervorgehoben. Um diese Funktion zu aktivieren bzw. deaktivieren wurde das Icon "Hebt alle Bauteile der aktuell markierten Zeile in der Zeichnung hervor" in die Symbolleiste der Materialliste integriert. Standardmäßig ist diese Funktionalität aktiv geschalten. Die Farbe des Hervorhebens kann unter "Ansicht", "Farbeinstellungen", "Allgemein" bei der "Blinkfarbe" eingestellt werden. <Highlight Film Weiterentwicklung Materialliste>
  • Weiter wurde der Rechtsklick in der Materialliste eingeführt. Mit Rechtsklick auf eine Position stehen folgende Optionen zur Verfügung:
    "Bauteil(e) im Projekt markieren": Markiert die Bauteile in der Zeichnung.
    "Bauteil(e) im Projekt sichtbar": Nur die Bauteile der aktuellen Zeile werden in der Zeichnung sichtbar geschalten.
    "Alle Bauteile/Zeilen markieren": Alle Bauteile/Zeilen der aktuellen Teilliste werden markiert.
    "Bauteil(e)/Zeile(n) löschen": Alle Bauteile/Zeilen der aktuellen Teilliste werden gelöscht.
    Die Auswahlmöglichkeit "Bauteil(e) wenden" und "Bauteil(e) umkanten" werden nur in der Einzelstabliste aktiv.
    Im Teillisten-Baum wurde der Rechtsklick mit der Auswahl der Teillisteneigenschaften (Allgemein, Auswahl, Gruppierung, Sortierung, Maske, Werte, Nummerierung, Druck) sowie den Funktionen "Maske bearbeiten" und "Teilliste/Liste bearbeiten" belegt.
    Mithilfe dieser Neuerungen wurde das Arbeiten in der Materialliste wesentlich vereinfacht und ein perfektes Zusammenspiel zwischen Projekt und Materialliste geschaffen. <Highlight Film Weiterentwicklung Materialliste>
  • Um Bauteile, welche nach Zuschlag und Rundung die gleiche Länge haben, gruppieren zu können, wurde unter "Teillisten-Eigenschaften" im Reiter "Werte" die Option "Gerundete Werte beim Gruppieren verwenden" integriert. Dieselbe Funktionalität wurde auch für den Querschnitt von Bauteilen ermöglicht. (Fa. Tschurtschenthaler) <Highlight Film Weiterentwicklung Materialliste>
  • Das Transfermenü wurde um die Option "Ausgewählte Geschoße" erweitert. Wird bei dieser Einstellung auf den Schalter "Auswahl" gedrückt, öffnet sich eine Liste aller Geschoße des Projekts. Mit dieser Einstellung können beliebig ausgewählte Geschoße gezielt an die Materialliste transferiert werden. (Fa. Strüby) <Highlight Film Weiterentwicklung Materialliste>
  • Des Weiteren bekommt die Materialliste jetzt in der Windows-Taskleiste ein eigenes Fenster, angehängt an das SEMA Programm. Mit Klick auf das Fenster wird die Materialliste minimiert und auch wieder geöffnet. <Highlight Film Weiterentwicklung Materialliste>
  • Die "Suchen und Ersetzen" Funktion (Strg+F) wurde in der Materialliste überarbeitet und verbessert.
  • Der zulässige Minimalwert von zu transferierenden Bauteilen wurde von 1mm auf 1/10mm erweitert. (Fa. EBH) <Highlight Film Weiterentwicklung Materialliste>
  • 3CAD Hölzer bekommen jetzt je nachdem wo sie erzeugt wurden (Dach, Decke, Wand) auch das entsprechenden Modul und können somit in der Materialliste noch spezifischer gefiltert und gruppiert werden.

3D Objekte

  • Flachstahlverbinder, genormte Träger, Rechteck- und Rundprofile können nun mit 3D Bearbeitungen ausgeklinkt, gebohrt und geschnitten werden.
    Flachstahl, I-Träger, L-Stahl, Rechteckprofil, Rundprofil, T-Stahl, U-Stahl, Z-Stahl und Extrusionskörper können jetzt nicht nur Bearbeitungen am Holz erzeugen, sondern auch beispielsweise mit 3CAD Bohrungen oder Schnitten sowie mit Rund- oder Rechteckprofilen bearbeitet werden. Mit dieser neuen Funktionalität kann man z.B.an einem I-Träger mit einer 3CAD Bohrung ein Bohrloch, mit einem 3CAD Schnitt einen Schnitt mit Winkel und Neigung oder mit einem 3CAD Blatt eine Ausklinkung erzeugen.
    Das Stammdatum wurde hierfür auf dem Reiter "BEA" um das Feld "Bearbeitbar" erweitert. Steht diese Option auf "ja", können mit 3CAD Bearbeitungen oder den genannten 3D Objekten entsprechende Bearbeitungen am Standardkörper erzeugt werden. Um eine bessere Übersicht auf dem Reiter "BEA" zu erhalten, wurden alle Einstellmöglichkeiten der "Bearbeitungen gerade (waagrecht)" und der "Bearbeitungen steigend" jeweils unter Detaileinstellungen verborgen. Durch Klicken auf das "+" öffnen sich diese und können wunschgemäß eingestellt werden. Die Detaileinstellungen werden nur aktiv, wenn die Bearbeitung auf "Detail" steht.
    Um eine einfachere und übersichtliche Selektion der zu bearbeitenden Bauteile treffen zu können, wurde auch der Wirkungsreiter erweitert. Bei den Wirkungseinstellungen "Alle", "Zielbauteil" und "Alle anderen" kann unter "Gewählte Bauteile" entschieden werden, ob die Wirkung auf "Holzbauteile", "Treppenbauteile", "3D Objekte" oder eine beliebige Kombination erfolgen soll. Wird beim Stahl z.B. ein größerer Bohrdurchmesser wie am Holz benötigt, könnte eine Bohrung den Bohrdurchmesser für das Holz tragen und eine Zweite den größeren Bohrdurchmesser für Stahl.
    Die entsprechenden Arbeitsstammdaten der Version 15-1 sind so eingestellt, dass alle Stahlbauteile (Flachstahl, I-Träger, L-Stahl, Rechteckprofil, Rundprofil, T-Stahl, U-Stahl, Z-Stahl) jetzt standardmäßig bearbeitbar sind. 3CAD Bearbeitungen sowie die unter "Schraubenverbindung" liegenden Stammdatengruppen "für Bohrbilder", "Holzbau" und "Stahlbau" erzeugen nun auch standardmäßig an 3D Objekten eine Bearbeitung. Bei Installation der Version 15-1 mit Datenübernahme aus der Vorgängerversion 14-2, können die entsprechenden Stammdaten wie gewohnt "gepickt" werden. Die Daten in einem firmeneigenen Stammordner können mit "Multi Edit" sehr schnell und komfortabel umgestellt werden. Multi Edit bedeutet, dass mehrere Stammdaten in einer Gruppe markiert und gemeinsam geändert werden können.
    Im 3D kann nun auch der Lochmittelpunkt von Bohrlöchern mit der Maus gefangen werden. Diese Neuerung erleichtert das Setzen von Objekten im 3D enorm. Ein Stabdübel mit der korrekten Ausrichtung kann mit einem Klick mittig in einem Bohrloch gesetzt werden.
    Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass jetzt z.B. bearbeitete I-Träger mit anderen Stahlteilen gruppiert werden können und somit auch eine Fertigungszeichnung in der 3-Tafel-Projekton erstellt werden kann.
    Diese lang gewünschten Neuerungen erleichtern Konstruktionen mit Stahlbauteilen enorm und ermöglichen komplett neue Konstruktionswege im SEMA Programm. <Highlight Film Neuerungen und Ausbau Stahlteile>

Einzelstab

  • Der BTL-Export von Schnitten und Blättern, welche in die Außenkontur integriert werden, wurde überarbeitet. (Fa. Essepi)
  • Grat- und Kehlschnitte mit einem Abstand zum Bauteilanfang werden beim BVX2 Export nun korrekt behandelt. (Fa. Grüber)
  • Der P10 Export von Kerven mit geringer Neigung wurde überarbeitet. (Fa. Wiehag)
  • Der BVX2 Export von steigenden Blättern am Bauteilanfang war in einem speziellen Fall nicht richtig. Dies wurde korrigiert.(Fa. GR)
  • Bauteile, bei denen durch stirnseitiges Stanzen eine Auskehlung erzeugt wird, werden nun auch mit einer Auskehlung an die Maschine gesendet wenn nur ein Punkt der gestanzten Kontur im Bauteilquerschnitt liegt.(Fa. Strüby)
  • Der Export von Gratsparrenkerven wurde im Detail verbessert. (Fa. Schweinberger)
  • Die Darstellung des Konus beim Schwalbenschwanzzapfen wurde verbessert. (Fa. Sterk)
  • Die Position der Textausgabe beim BTL-Export wurde korrigiert.
  • Der begrenzte Falz beim BVX2 Export wird nun mit dem Parameter "Tiefe" exportiert. (Fa. Wösle& Sterk)
  • In einem speziellen Fall wurde die Umwandlung von einem Blatt zu einem Längsschnitt beim BVX2 Export verbessert. (Fa. Haudenschild)
  • Die Darstellung des Schwalbenschwanzzapfen und Schwalbenschwanzzapfenloch kann nun mit dem vorhandenen Werkzeug (Schwalbenschwanzzapfenfräser) auf der Maschine synchronisiert werden. Mit der neuen Einstellung "Darstellung von Schwalbenschwanz-Zapfen/Zapfenlöchern", die in den Allgemeinen Programm Optionen (Alt+F7) unter Listen/ Einzelstab, auf dem Reiter "Einzelstab", bei "Spezielle Bearbeitungen" zu finden ist, kann der Flankenwinkel für Schwalbenschwanz-Zapfen und deren Zapfenlöcher definiert werden. Es sind 15° vordefiniert. Sollte das Werkzeug auf der Maschine einen anderen Flankenwinkel haben, kann dieser eingestellt werden. Es kann ein Flankenwinkel von minimal 10° bis maximal 25° vergeben werden. Somit stimmt der dargestellte Schwalbenschwanzzapfen mit dem gefertigten überein. Wurde der Flankenwinkel nachträglich verändert, muss man über den Befehl "Bearbeitungen berechnen" die Bauteile neu berechnen. Erst danach wird die neue Einstellung des Flankenwinkels an den Bauteilen angezeigt.
  • Beim K2 Export aus der Anwendung wird nun die Materiallistennummer mit übergeben.(Fa. Strüby)
  • Der BVX2 Export wurde in der Version 15-1 erweitert. In den "Allgemeinen Einstellungen" können nun Kerven für den Export beeinflusst werden. Es steht die neue Option "Pfettenbreite löschen" mit drei verschiedenen Modi zur Verfügung.
    Modus 1: Die Pfettenbreite wird nur gelöscht, wenn sich das Bauteil dadurch nicht ändert. Ein typisches Beispiel hierfür ist eine Kerve die durch eine Firstpfette erfolgt. Hier liegt die Pfettenbreite außerhalb des Bauteils. Dies wir automatisch erkannt und der Parameter P15 (Breite Gegenstück) beim Export auf den Wert "Null" gesetzt.
    Modus 2: Die Pfettenbreite wird nur gelöscht, wenn die senkrechte und waagrechte Fläche der Kerve erhalten bleiben. Hier steht zusätzlich die Eingabe einer maximale Länge zur Verfügung. Dies bestimmt bis zu welchem maximalen Wert die Pfettenbreite gelöscht wird.
    Modus 3: Die Pfettenbreite wird bei allen Kerven gelöscht. Achtung: Dies kann bei einigen Kerven (z.B. an der Fußpfette) dazu führen, dass die Kerve keinen Halt mehr hat, da nur noch die waagrechte Kervenfläche übrig bleibt.
  • Der Maschinenexport von Grat-und Kehlsparren wurde optimiert. Das Zusammenfassen von einzelnen Kerven zu einer Herzkerve, speziell bei lang/kurz oder kurz/lang verschnittenen Pfetten, wurde überarbeitet. Mit dieser Neuerung wird der Maschinenexport von Kerven weiter verbessert.
  • Beim BVX2 Export kann für die Hobelung zusätzlich eine Fase erzeugt werden. (Allgemeine Einstellungen, Hobeln) Mit "Fasen an allen Kanten" wird entschieden ob an allen vier Kannten gefast wird oder nur an den Kanten, bei der sich zwei Hobelflächen treffen. Mit "Fasen über das ganze Bauteil" wird entschieden ob nur im Bereich der Hobelfläche oder über die ganze Bauteillänge gefast wird.
  • Der BVX2 Export von rechtwinkligen Bohrungen auf Seitenflächen wurde verbessert.

BTL Import

  • Der BTL-Import von Bauteilen mit Konturbearbeitungen wurde verbessert. (Fa. Henz)
  • Der BTL Import wurde verbessert. Werte in User Attributen eines Bauteils werden nun importiert und in die Felder "Frei 1" bis "Frei 15" übernommen. (Fa. Anzelini)
  • Der BTL-Import von mehrzeiligen Texten und deren Positionierung wurde verbessert.

Release Historie V14-2 Build 7400

Allgemeines

  • Bei größeren Projekten gab es bei der Ausführung von Bearbeiten- Befehlen (z.B. schneiden 1x) zeitliche Verzögerungen. Dies wurde stark verbessert. (Fa. Renggli)
  • Beim Ausrichten eines Planes von Hoch- auf Querformat kam es vor, dass das SEMA Programm in den Hintergrund trat und eine andere Windows Anwendung aktiv geschalten wurde. Dies wurde korrigiert. (Fa. Haveloh, Fa. Schamel)
  • Der direkte Zugriff auf Bauteileigenschaften wurde bei den Bearbeiten-Befehlen "Endtyp", "Textur 3D", "Kanten" und "Dachraster" ermöglicht. (Fa. Irion)
  • Ist beim Start des SEMA Programmes wegen fehlender Netzverbindung der aktuelle Bauvorhabenpfad nicht verfügbar, so wird Bauvorhabenpfad automatisch lokal gelegt. (Fa. Esterbauer)
  • Mit dem neu entwickelten Schnellzugriff können Verweise in einem Stammdatum jetzt noch schneller belegt oder ausgetauscht werden. Der Schnellzugriff wird durch einen Mausklick auf den neuen Doppelpfeil hinter dem Verweisfeld ausgelöst. Danach öffnet sich direkt und ohne weitere "Zwischenfenster“ die Stammdatenverwaltung. Dort kann das gewünschte Bauteil über ein optisch ansprechendes und aussagekräftiges Datenbild ausgewählt werden. Schneller geht es wirklich nicht. Beispielsweise können die neuen Zeichenstifte oder Füllungen im CAD enorm schnell gewechselt werden. Dasselbe gilt für Hölzerverweise oder Schichtaufbauten in einer Wand, Hölzer in Dachflächen oder Gauben, Dachflächenverweise im Gebäude-Assistenten, Treppenbauteile im Konstruktionsdatensatz usw. Letztendlich steht der Schnellzugriff bei allen Bauteilen und Einstellungen mit Verweisfeldern zur Verfügung.
    Der normale Zugriff auf die Stammdatenverwaltung erfolgt wie gewohnt mittels Mausklick direkt auf das Verweisfeld.
    Anstelle eines Klicks auf den neuen Doppelpfeil kann der Schnellzugriff auch mittels Rechtsklick aufgerufen werden. In der Stammdatenverwaltung kann die Schnellauswahl bei einem Verweis über einen Rechtsklick dem „Stati-Standard-Klickverhalten“ zugewiesen werden. Dasselbe gilt natürlich für die „Stati-Fragezeichentechnik“.
    Somit können Verweise jetzt noch schneller und komfortabler vergeben werden. <Highlight Film Einfachere Bedienung der Stammdaten>
  • Beim Einlagern von Bauvorhaben findet der Ladevorgang nicht mehr in einem Dialogfenster sondern in der unteren Symbolleiste statt. Natürlich wird auch dort weiterhin der Fortschritt des Einlagerungsprozesses grafisch dargestellt. Außerdem wurde im Reiter „Einstellungen“ der Bauvorhaben Eigenschaften die Option „Vorschau beim Laden des Bauvorhabens anzeigen“ integriert. Wird diese neue Option aktiviert, so wird das Projekt Vorschaubild beim Laden des Bauvorhabens eingeblendet. Somit ist optisch sofort ersichtlich welches Projekt geladen wird. Das Projekt Vorschaubild kann wie bisher in der oberen Symbolleiste über "Bearbeiten", "BV Vorschau erzeugen" erstellt werden.
  • Im Kontroll-Center werden ab sofort Fehlelemente erkannt und erhalten, im 2D wie auch im 3D, ein entsprechendes Kontroll-Symbol (Warndreieck). Sobald ein Fehlelement im Programm entsteht wird dieses automatisch im Kontroll-Center aufgelistet. Werden die Fehlelemente gelöscht oder über eine Korrektur behoben, werden diese automatisch aus dem Kontroll-Center entfernt. Außerdem können Kontroll-Symbole (Warndreieck) im 2D oder 3D „geklickt“ werden und werden dann im Kontroll-Center entsprechend markiert dargestellt. Somit können Probleme im 3D schnell überprüft und danach im Kontroll-Center weiter bearbeitet werden.
    Außerdem werden im Kontroll-Center unter "Zusatzinformationen" noch detailliertere Informationen protokolliert. Nach einer Überprüfung der Konstruktion ist sofort ersichtlich, wie viele Konflikte im Projekt bestehen. Aufgelistet wird die Anzahl der Fehlelemente, Kollisionen und fehlender Gegenbearbeitungen.
    Benutzerhinweise können ab sofort kopiert und mit beliebigen Bauteilen als Baustein abgelegt werden. Dadurch können beispielsweise Fensterbausteine mit einem Hinweis abgelegt werden. Der Hinweis wiederrum trägt dann Informationen (Bestellformular, Anschrift, Kosten….) zur Bestellabwicklung des Fensters. Hierfür wurde in den Stammdaten die neue Untergruppe „Benutzerhinweis-Bausteine“ in der Gruppe "Kontroll-Center" bereit gestellt.
    Außerdem erhalten Benutzerhinweise nach dem Erzeugen den Reiter „Verknüpfung“. Dadurch können Benutzerhinweise nachträglich mit weiteren Bauteilen verknüpft werden. Alle Bauteile welche mit dem Benutzerhinweis verknüpft sind werden markiert dargestellt, wenn man sich auf diesem Reiter befindet. Somit kann die Zugehörigkeit mehrerer Bauteile zu einem Benutzerhinweis sehr einfach optisch überprüft werden.
    Im letzten Reiter der Benutzerhinweise lässt sich jetzt eine Bezeichnung für die Dateianhänge vergeben. Somit können die Anhänge besser gekennzeichnet bzw. beschrieben werden.
    Musste man bisher in das Kontroll-Center klicken um mit dem Mausrad darin zu scrollen, reicht ist nun aus wenn man die Maus auf das Kontroll-Center bewegt. Sobald sich die Maus wieder im Zeichnungsbereich befindet kann wie üblich in die Konstruktion hinein oder heraus gezoomt werden. <Highlight Film Erweiterung Kontroll-Center>
  • Im Gebäude-Assistent kann ab sofort auf vorher selbst definierte Dachprofile (BV Profile) zugegriffen werden. Diese befinden sich wie üblich im Ordner „BV-Eigene Stammdaten“ auf den, über die Funktion „Stammordner wechseln“ (blauer Ordner), zugegriffen werden kann.
  • Die Einstellung "Klassische Oberfläche" (Extras, Optionen....) wurde aus dem SEMA Programm entfernt. Nur wenn Windows selbst mit dem Design "Windows-klassisch" betrieben wird, richtet sich auch das SEMA Programm danach. Diese Einstellung wird jedoch seitens SEMA nicht empfohlen, da eine Programmpflege dieser Optik nicht mehr getätigt wird.
  • In der Version 14-2 wurde ein 3D Import von allen Bauteilen aus BTL Dateien ermöglicht. Über "Datei", "Import", "BTL-Import" können beliebige BTL-Dateien importiert werden. Wahlweise kann eine BTL-Datei auch mit "Drag & Drop" aus einem Verzeichnis oder beispielsweise aus dem E-Mail Programm auf die SEMA-Oberfläche gezogen werden. Nach dem Import öffnet sich ein Protokoll, in dem der Importverlauf dokumentiert wird. Aufgelistet werden sämtliche Bauteile und Geschoße welche eingelesen wurden. Ebenfalls wird natürlich dokumentiert welche Bauteile oder Bearbeitungen nicht eingelesen werden konnten. Am Ende des Protokolls wird die Anzahl der Bearbeitungen, Bauteile, Geschoße und sonstiger Bauteile nochmals übersichtlich und zusammengefasst angezeigt.
    Mit Hilfe des BTL-Imports kann ins SEMA Programm ein komplettes Projekt eingelesen werden, das dem Anwender unmittelbar nach dem Import "abbundfertig" vorliegt. Sämtliche Holzbauteile werden mit den in der BTL-Datei definierten Endtypen und Bearbeitungen eingelesen.
    Eingelesene Geschoße werden automatisch in der Geschoßverwaltung angelegt und die Bauteile werden dem jeweiligen Geschoß zugeordnet. Die importierten Bauteile werden als 3CAD Holzbauteile mit ihren enthaltenen Bearbeitungen erzeugt. Kontrollieren kann man die Bearbeitungen im Knoten-Modus ("Knotenpunkte markieren" in der Eingabezeile). Eine importierte Bearbeitung erkennt man an der Großschreibung. Die importierten Bearbeitungen werden auch in der Einzelstabansicht, sowie bei einem Transfer an den Einzelstab in der "Auswahlliste der Bearbeitungen" mit Großbuchstaben geschrieben. So kann man importierte Bearbeitungen von im SEMA erzeugten Bearbeitungen unterscheiden.
    Die Bauteile können natürlich wie jedes andere SEMA Bauteil bearbeitet werden. (Ändern, Lage, Schneiden usw.) So kann z.B. ein neuer Endtyp zugewiesen werden, der dann den importierten Endtyp ersetzt. Wird ein Bauteil mit dem "Schneiden" Befehl bearbeitet, bleibt zunächst die importierte Bearbeitung vorhanden. Erst durch Zuweisen eines Endtyp wird die Bearbeitung gelöscht. Somit ist ein Nachbearbeiten einer importierten Konstruktion jeder Zeit möglich.
    Ist in der BTL-Datei eine Bearbeitungsebene definiert, so wird diese beim Import in eine SEMA Wand ohne Schichten umgewandelt. Somit ist nach dem Import ein Wandkörper mit allen Funktionalitäten vorhanden.
    Mit dem "BTL-Import" wurde ein Datenimport mit sehr hohem Detailierungsgrad geschaffen.  <Highlight Film BTL Import>
  • Die englische Übersetzung des SEMA Programmes wurde überarbeitet.
  • Änderungen an Stammdaten beim Erzeugen-Befehl können jetzt mit einem Rechtsklick und dem entsprechenden Befehl verworfen werden, auch wenn die Stammdaten den Status "Read only" haben. (Fa. Strüby)
  • Das Layout "Komfort" wird jetzt auch in der englischen Version standardmäßig geladen.
  • Das Icon für den Befehl "BTL Import" wurde in die Symbolleiste "Bauteil aus Objekt" (3D Bauteilkonverter) integriert.

Drucken & Plotten & Plangestaltung

  • Wird ein Hausgrund mit einer bereits erstellten Fertigungszeichnung eines Stahlteils kopiert, wird im kopierten Hausgrund fälschlicherweise das komplette BV in der 3D Schrägansicht angezeigt und nicht nur mehr das eigentliche Bauteil. Dies wurde korrigiert. (Fa. Waldhier)
  • In der Layout-Ansicht kann der Inhalt eines Positionsrahmens mit einem Klick um 90°,180° oder 270° entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht dargestellt werden. Hierzu wurde ein neues Icon in die Symbolleiste "Positionsrahmen", welche sich in der Layout-Ansicht öffnet, eingeführt. Die Zeichnung wird bei Klick auf das Icon standardmäßig um 90° gedreht dargestellt. Wird erneut auf das Icon geklickt, springt die Zeichnung wieder in die Ausgangsausrichtung zurück. Über das Auswahlmenü des Icons können einmalig 180° oder 270° gewählt werden. Je nach Drehwinkel ändert sich das Symbol des Icons. Somit lässt sich auf einen Blick sehen, ob und um wie viel Grad die aktuelle Zeichnung gedreht dargestellt wird. CAD, Bemaßung, MCAD sowie F7 Beschriftungen drehen sich automatisch mit. Wenn man die Layout-Ansicht bei gedrehter Darstellung verlässt, springt man automatisch in die Ausgangsausrichtung zurück. Der Positionsrahmen behält die Ausrichtung bei und beim nächsten Wechsel in die Layout-Ansicht wird der Inhalt wieder gedreht dargestellt. Die Zeichnung kann problemlos in gedrehter Layout-Ansicht bearbeitet werden. Mit dieser lang gewünschten Neuerung lassen sich beispielsweise Profile, Schnitte, Einzelstabdarstellungen, Abwicklung von Wangen perfekt zu einer Grundrisszeichnung ergänzen. <Highlight Film Zeichnungen drehen>
  • Die Standard Planvorlagen für die Fertigungszeichnung wurden überarbeitet. Jetzt enthält jeder Positionsrahmen mit einer Detailzeichnung eine zugehörige Legende. Die Legende bezieht sich auf das Bauteil und kann entsprechende Informationen über Platzhalter enthalten.
  • Die Möglichkeit, einen Materiallistenverweis auf den Plan zu bringen, wurde um sämtliche Textfelder des Materiallisten-Reiters erweitert.
  • Die 3 Tafel Projektion von Stahlbauteilen wurde im Detail verbessert. (Fa. Skaletzka)
  • Der Markiermodus in der Layout-Ansicht wurde korrigiert (Fa. Dittus)
  • Die Ausrichtung der 3D Schrägansicht kann nun im Layout gespeichert werden. (Fa. Dittus)

GRD, CAD, BEM, MCAD

  • Die Bemaßung und der CAD Text wurden optisch enorm verbessert und um viele neue nützliche Optionen erweitert. Somit können Pläne jetzt noch detaillierter und optisch schöner gestaltet werden.
    Die Maßpunkte (Zahlenwerte) liegen näher an der Maßlinie, was gerade bei Detailbemaßungen wesentlich übersichtlicher wirkt.
    In diesem Zuge wurde auch der deckende Bereich um den Maßpunkt verringert.
    Die Maßrisse können jetzt über eine übersichtliche Bilderauswahl ausgewählt werden. Somit ist sofort ersichtlich, um welche Art des Maßrisses es sich handelt. Außerdem stehen vier neue Maßrisse zur Verfügung: ein gefüllter Pfeil, ein kleiner Kreis, ein gefüllter Kreis und ein offener Pfeil mit angepasstem Winkel. Die bestehenden Maßrisse wurden in ihrer Größe und ihrem Aussehen im Detail verbessert. Somit passt das Verhältnis Maßpunkt (Zahlenwert) und Maßriss jetzt noch besser zusammen.
    Neu ist die Option „Rissgröße“ mit der sich die Größe der Maßrisse von 1-9 einstellen lässt. Somit können diese individuell auf das zu bemaßende Objekt angepasst werden.
    Überschneiden sich pfeilförmige Maßrisse bei einer Maßlinie mit nur einem Maß, so werden die Pfeile am Anfang und Ende von außen angetragen. Überschneiden sich pfeilförmige Maßrisse innerhalb einer Maßlinie, werden diese nicht gezeichnet. Somit gehören Überschneidungen von Maßrissen der Vergangenheit an. Dies macht die Bemaßung wesentlich übersichtlicher.
    Bei einem Querschnittmaß wurde der Abstand der Maßzahlen zueinander verringert, was dieses Maß optisch wesentlich besser aussehen lässt. Natürlich wurde auch beim Durchmesser als Symbol der Abstand entsprechend angepasst und verbessert.
    Bei der Bemaßung eines Kreises mit Radius, Durchmesser oder Bogenmaß können die Begrenzungen "einfacher Strich", "gefüllter Doppelpfeil", "offener Doppelpfeil", "gefüllter Pfeil einfach" und "offener Pfeil einfach" über Bilder ausgewählt werden. Natürlich können diese Begrenzungen auch in ihrer Größe von 1-9 angepasst werden.
    Die Begrenzungen "einfacher Strich", "gefüllter Doppelpfeil" und "offener Doppelpfeil" stehen jetzt auch beim Winkelmaß zur Verfügung. Auch dort werden pfeilförmige Maßrisse von außen angetragen, wenn diese sich überschneiden. Die Position des Maßtextes beim Winkelmaß kann jetzt zusätzlich senkrecht zum Schenkel 1 und 2 (S1 senkrecht und S2 senkrecht), sowie "Mitte senkrecht" bestimmt werden.
    Auch bei CAD Texten werden die Führungslinien jetzt über eine Bilderauswahl anstelle eines Textes angezeigt. Zusätzlich lässt sich die Symbolgröße der Führungslinie von 1-9 individuell einstellen.
    Das Drehen aller Maßlinien über den Bearbeiten-Befehl „Lage“ über die vierte Eingabeinstanz wurde ermöglicht.
    Mit all diesen Neuerungen können Pläne jetzt schöner, besser, individueller und leichter bemaßt werden. <Highlight Film Bemaßung optimiert>
  • Eine rote Linie mit einer Strichstärke von 0,10mm und der Linienart ISO 03 vorbelegen? Ein Polygon mit sämtlichen Umriss-Einstellungen und Füllung individuell vorbereiten? Mit der neuen Sema Version 14-2 wird dies zum Kinderspiel. Ab sofort können für linienförmige und gefüllte Objekte Zeichenstifte und Füllungen vordefiniert werden. Dadurch steht immer der passende Stift oder die gewünschte Füllung zur Verfügung. Falls nicht, können diese sehr schnell und individuell angepasst werden. Somit können beispielsweise Eingabepläne noch schneller und effizienter gestaltet werden.
    Um diese Neuerung zu ermöglichen, wurden zwei neue Stammdatenarten zur Verfügung gestellt. Die neuen „Zeichenstifte“ und „Kombi-Stifte“ befinden sich in den Stammdaten unter der Gruppe „Optik“ (bisher Füllung/Füllmuster). Unter „Zeichenstifte“ können Stifte mit einer Linienfarbe, Strichstärke und einer Linienart erstellt werden. Somit kann eine Linie mit der Farbe Blau, einer Strichstärke von 0,18mm und der Linienart ISO 01 definiert werden. Dieser Zeichenstift steht dann bei allen nicht gefüllten CAD, MCAD und Grundriss Objekten (Punkt, Linie, Rechteck, Kreis und Ellipse) zur Verfügung. Die neuen „Kombi-Stifte“ sind eine Kombination aus Füllung und Zeichenstift. Der Kombi-Stift besteht lediglich aus einem Verweis auf einen Zeichenstift und auf eine Füllung. Durch diese Kombination kann beispielsweise ein schraffiertes Polygon mit der Umrissfarbe schwarz definiert werden. Möchte man Polygone ohne Füllung und nur mit einem Umriss erzeugen, kann der Verweis für die Füllung leer gelassen werden.
    Außerdem können jetzt gefüllte Polygone ohne Umriss erzeugt werden. Dafür muss ein Kombi-Stift mit der gewünschten Füllung aber ohne Zeichenstift definiert werden. Ebenso kann beim Ändern des Zeichenstifts in der Farbauswahl „keine Farbe“ ausgewählt werden. Obwohl die Umrisskanten des Polygons nicht gezeichnet werden, können diese trotzdem gefangen und bearbeitet werden.
    Wurden Stifte und Kombi-Stifte in den Stammdaten angelegt und auf eigene Bedürfnisse angepasst, so können diese beim Erzeugen-Befehl ausgewählt werden. Wählt man den Erzeugen-Befehl "CAD Linie" aus, öffnen sich die vordefinierten Stammdaten der Zeichenstifte. Jetzt kann schnell eine schwarze oder eine rote Linie gewählt werden.
    Beim Erzeugen eines Polygons öffnen sich die Stammdaten der vordefinierten Kombi-Stifte. Nicht nur die zwei Verweise, sondern auch deren Inhalt stehen jetzt zur Verfügung. Dadurch kann während der Erzeugen eines Polygons kinderleicht die Strichstärke oder die Linienart abgeändert werden. Möchte man aber die komplette Kombination von Linienfarbe, Strichstärke und Linienart ändern, kann der komplette Zeichenstift über den Schnellverweis ausgetauscht werden. Selbiges gilt natürlich auch für die Füllung des Polygons. Auch hier können einzelne Parameter wie die Schraffur Art oder die Größe schnell abgeändert, oder der komplette Kombi-Stift ausgetauscht werden. Wurde eine neue Kombination aus Stift und Kombi-Stift beim Erzeugen erstellt, kann diese natürlich in die Stammdaten zurück gespeichert werden. Ein Automatismus sorgt dann dafür, dass bereits vorhandene Zeichenstifte oder Füllungen erkannt werden. Somit wird beim Zurückspeichern verhindert, dass doppelte, identische Stammdaten erzeugt werden. Falls weder ein identischer Zeichenstift noch eine Füllung gefunden wird, erzeugt das Programm automatisch eine neue Gruppe mit dem Namen „Generiert“ und legt die Stammdaten dort ab. Dadurch wird verhindert, dass Stammdaten mit gleichem Namen aber unterschiedlichen Parametern erzeugt werden.
    Natürlich können über den Wertefang (Pipette) die Farbeinstellung aller Bauteile übernommen werden. Somit können beispielsweise die Werte einer Wand abgegriffen werden und ein Polygon mit exakt den gleichen Parametern erzeugt werden.
    Wurden gefüllte oder nicht gefüllte Objekte erzeugt, können auch hier beim Ändern einzelne Parameter abgeändert oder die komplette Kombination ausgetauscht werden. Ein Klick auf „Auswahl >>“ öffnet die Stammdaten und ein kompletter Zeichenstift oder eine Füllung kann ausgetauscht werden. Änderungen an den Objekten werden dabei sofort in der Zeichnung dargestellt.
    Es besteht jetzt auch die Möglichkeit sich über „Eigene Befehle“ eine eigene Farbpalette zu gestalten. Dadurch kann über nur einen „Klick“ der gewünschte Stift oder Kombi-Stift ausgewählt werden.
    Außerdem steht der Optik-Reiter beim Text bereits beim Erzeugen zur Verfügung. Somit können Texte mit unterschiedlicher Farbe, Strichstärke und Linienart vordefiniert werden.
    Mit vordefinierbaren Stiften und Kombistiften können CAD Zeichnungen jetzt noch intuitiver und effizienter gestaltet werden. <Highlight Film CAD intuitiv, intelligent, innovativ zeichnen>
  • Das Ändern von vielen CAD Objekten wurde extrem beschleunigt. So können beispielsweise Linien von eingelagerten Plänen sehr schnell in ihrer Farbe geändert werden. (Fa. Lottermoser)

Sparrenlage

  • Ab der Version 14-2 können jetzt auch Gratsparren, Kehlsparren, Verfallgrate, Giebelsparren und gedrehte Sparren am First vollautomatisch verkürzt werden. Anwendung findet diese Neuerung zum Beispiel bei Gratsparren am Walmdachfirst oder bei Kehlsparren am First eines Querbaus. Die Firstverkürzung ist notwendig, wenn beispielsweise die geplante Firstpfettenbreite wegen Schwund unterschritten wird.
    Die “Allgemeinen Voreinstellungen“ (ALT+F7), unter “Auswertungen“, “Dach“, “Traufschalung, Firstverkürzung", “Senkelabschnitt am First verkürzen“ wurden deshalb erweitertet. Hier stehen jetzt zusätzlich zur bisherigen Auswahl “Sparren“, die neuen Optionen “Elemente“ sowie “Sparren + Elemente“ zur Auswahl. Im folgenden Eingabefeld kann das Grundmaß der Firstverkürzung definiert werden.
    Bei der Einstellung “Sparren“ werden Sparren und gedrehte Sparren, die an eine Firstline anstoßen, um den definierten Wert verkürzt. Mit der Option “Elemente“ werden Gratsparren, Kehlsparren, Verfallgrate und Giebelsparren verkürzt. Durch die Einstellung “Sparren + Elemente“ können die zwei Optionen kombiniert werden.
    Das Programm unterscheidet hierbei an welche Dachkantenart die verschiedenen Bauteile anstoßen und verkürzt an Firstlinien diese automatisch um das eingestellte Maß.
    Mit dem Speichern der “Allgemeinen Voreinstellungen“ (ALT+F7) als Starteinstellung können die verschiedenen Optionen dauerhaft hinterlegt werden. Natürlich kann die automatische Firstverkürzung auch in einer separaten Einstellung gespeichert werden.
    Manuelles Nachbearbeiten der Firstabschnitte im Programm oder böse Überraschungen auf der Baustelle gehören somit der Vergangenheit an. <Highlight Film Vollautomatische Firstverkürzung>
  • Umfangreiche Verbesserungen und Korrekturen bzgl. der Kerven- und Bauteilverschneidung wurden getätigt. (Fa. Schweinberger, Fa. Romelli, Fa. CBTP, Abundzentrum Bodenseekreis, Fa. Boraschi, Fa. Camathias, Abbund-Adelberg, Fa. Srutek, Fa. Gröber, Fa. Trussardi, Fa. Tauber, Fa. Lignum, Fa. Strüby, Fa. Ciara.....)
  • Der Befehl "schneiden mehrfach" wurde für spezielle Fälle verbessert. (SEMA Frankreich)
  • Nach Änderungen von Wechselhölzern, speziell nach Neigungsanpassung der Dachfläche, wurden Zapfenlöcher oder Markierungen an betroffenen Sparren teilweise falsch gezeichnet. Dies wurde behoben. (Fa. Oppold)
  • Profilierungen an Elementabschnitten wurden für bestimmte Fälle verbessert. (Fa. Zini)

Zimmererbemassung

  • Die Einstellung "Klassische Zimmererbemaßung" (Extras, Optionen,...) wurde aus dem SEMA Programm entfernt.

Wand Decke

  • In einem speziellen Fall werden die Endtypen bei der Erzeugung von Multiwänden jetzt korrekt übernommen. (Fa. Lehner)
  • Wird beim Befehl „Decke auf Polygon“ ein Polygon mit einer Ausstanzung ausgewählt, so wird bei der erzeugten Decke automatisch ein Deckenloch an dieser Stelle erzeugt.
  • In Konstruktionsebenen ist es ab sofort möglich, einen Flächenumriss mit Aussparungen zu erzeugen. Dadurch lassen sich Bauteile in einem vorher definierten Bereich schnell einteilen. Die Bauteile schneiden sich anschließend automatisch an den vordefinierten Bereich. Das Erzeugen von Nullstämmen als Berechnungsgrenze für die Hölzer ist somit unnötig. So können beispielsweise Pfosten unter Deckenbalken schnell und unkompliziert eingeteilt werden. Nach dem Erzeugen und Aufstellen der Konstruktionsebene stehen unter "Wand Umriss" die neuen Befehle „Flächenumriss“ und „Aussparung“ zur Verfügung. Der Flächenumriss kann als Rechteck, Freiform oder auf einem Polygon bzw. einem geschlossenem Linienzug frei platziert werden. In diesem Flächenumriss können jetzt ähnlich wie in einer Wand Bauteile einzeln erzeugt oder eingeteilt werden. Wechselt man also zu "Wand Hölzer" stehen dort wie bisher alle Varianten zur Erzeugung bereit. Der Unterschied zu bisher ist, dass die Bauteile jetzt ohne vorher erzeugte Bundlatte erstellt werden können. Wählt man also den Befehl „Einteilen zwischen 2 Punkten“ muss lediglich eine Umrisskante angewählt werden und das Programm erkennt automatisch den zu einteilenden Bereich. Mit dem Befehl „Aussparung“ lassen sich innerhalb des Flächenumrisses „Löcher“ erzeugen, welche unter anderem die Flächenauswertung beeinflussen. Natürlich schneiden sich Bauteile auch entsprechend an die Aussparung. Dafür muss in den Voreinstellungen (Alt+F7) unter "Hölzer/Balkenlage" der Haken bei „Elemente an Aussparung schneiden“ gesetzt werden. In den Anzeige-Einstellungen (F7) kann man unter "Wand Umriss", "Konstruktionsebene" die Bruttofläche, die Nettofläche und die Kantenmaße des Flächenumrisses sichtbar schalten. Durch diese Neuerung wird das Arbeiten innerhalb einer Konstruktionsebene deutlich vereinfacht und erheblich aufgewertet. <Highlight Film Flächenumriss für Konstruktionsebenen>

Wand- und Deckenhölzer

  • In der Version 14-2 wurde die Funktionalität des Befehls "Bundlatte mit Bereich" bei Wand-und Deckenhölzern optimiert. Ab sofort werden die zugewiesenen Randelemente bei der variablen Teilungsart mit berücksichtigt. Dabei wird die Anzahl der vergebenen Teilungselemente mit einem gleichmäßigen Sprungmaß zwischen die Randelemente eingeteilt. Die Luft zwischen den Elementen ist gleich. Sollten sich die Teilungselemente wegen einer zu hoch ausgewählten Anzahl bzw. durch Abgreifen einer zu geringen Bereichslänge überlappen, wird in einer Hinweis Meldung die maximal mögliche Anzahl der Teilungselemente angezeigt. Diese kann direkt übernommen oder durch "Abrechen" verworfen werden. Über Ändern der Bundlatte ist es jederzeit möglich die Anzahl der Elemente noch anzupassen. Durch diese Neuerung können schnell und einfach z.B. Wände, Balkone, Zäune, Fassadenschalungen usw. eingeteilt werden, ohne dass man zuerst ein Sprungmaß ausrechnen muss.

FHP Maschinen

  • Skripte und Platzhalter werden jetzt beim Export an Fertighausmaschinen ausgewertet. (Fa. Strüby)

Treppe

  • Mit der neuen Einstellung "PFALLES=3" werden nun auch Stemmungen, deren Tiefe kleiner gleich der Stemmtiefe der Trittstufen im Pfosten ist, auf die Maschine exportiert. (Fa. MHF)
  • Die Anschlussberechnung von Handlauf-Krümmlingen zu einem normalen Handlauf wurde im Detail verbessert. (Fa. EBS)
  • Bei der Verleimoptimierung im Nesting werden jetzt die Trittstufenvorderkanten im Nesting-Rohbauteil nach außen orientiert. (Fa. EBS)
  • Beim Export von genesteten Bauteilen kann nun die Dateibenennung beeinflusst werden. Es kann entschieden werden, ob die genesteten Bauteile sortiert oder ob diese abhängig von ihrer Lage im Nesting- Rohbauteil in den Dateinamen integriert werden. Dies kann im Inifile mit folgender Einstellung beeinflusst werden. (Fa. EBS)
    OPTNESTING_FILENAME= 0: Die Kennungen der genesteten Bauteile werden sortiert in den Dateinamen integriert.
    1: Die Kennungen der genesteten Bauteile werden abhängig von ihrer Lage im Nesting-Rohbauteil in den Dateinamen integriert.
  • Staketen Bearbeitungen in den Trittstufen lieferten beim Maschinenexport ein falsches Ergebnis. Dies wurde korrigiert. (Fa. Böschen)
  • Im Datenblock der Treppe werden nun unterschiedliche Schrittmaße und Auftritte angezeigt. Sind bei einer Treppe unterschiedliche Schrittmaße bzw. Auftritte enthalten, werden diese umgehend im Datenblock aufgeführt. Der Datenblock kann in den Anzeige-Einstellungen (F7), bei "Treppen", "Konstruktion" im Reiter "Draufsicht" sichtbar geschalten werden. Somit stimmt der Datenblock mit der Auftrittsliste überein.
  • Die Bauteil-Daten von Treppenbrettern (Wange, Handlauf, Gurt und Holm) wurden neu organisiert und somit übersichtlicher gestaltet. Einstellungen die voneinander abhängig sind wurden sinnvoll zusammengefasst.
    Neue Organisation des Wangen-Stammdatums: Auf dem ersten Reiter "Dat" kann wie gewohnt die Stärke, die Stemmtiefe der Trittstufen- und Setzstufentaschen und die Höhe an einem Podest definiert werden. Neu hinzugekommen ist die Wangenform. Hier wird definiert ob die Wange eine Standardform hat oder ob diese unten, oben oder beidseitig "abgetreppt" erzeugt wird.
    Die Einstellung des Schwungverlauf wurde aus dem Reiter "Aus" entfernt und dem Reiter "Dat" zugeordnet. Wird auf das "+" vor "Schwungberechnung" geklickt, öffnen sich die notwendigen Einstellungen. Das erste Feld enthält die bekannten Schwungberechnungsoptionen wie "Schwung durchgehend", "Schwung unterbrochen", "Gerade", "Teilgerade 1-seitig", "Teilgerade 2-seitig" und "Teilgerade Ausgleich". Direkt darunter wird definiert wie der Höhenausgleich bei einer Eckverbindung erfolgt. Mit "gesamt" wird über das ganze Bauteil der Höhenunterschied an der Eckverbindung ausgeglichen. Mit "L" bzw. "Faktor" kann ein Wert eingegeben werden, wie weit der Höhenausgleich von der Eckverbindung aus über das Bauteil erfolgen soll. Mit "Übernahme Schwung" kann man einstellen, wie sich der Spline der Ober- bzw. Unterkante der Wange verhalten soll. Mit der Einstellung "Standard" wird, unter der Berücksichtigung des eingestellten Besteckmaßes, ein eigener Spline pro Kante ermittelt. Bei der Einstellung "OB >>UN" wird der von der Oberkante errechnete Spline, unter Berücksichtigung des Bestecks, an die Unterkante übertragen. Bei der Einstellung "UN>>OB" wird der von der Unterkante errechnete Spline, unter Berücksichtigung des Bestecks, an die Oberkante übertragen. Bei "MI>>UO" wird ein im Wangenzentrum ermittelter Spline, unter Berücksichtigung des Bestecks, an die Unter- und Oberkante übertragen. Mit einem Klick auf das "+" oder "-" bei Schwungberechnung können die Einstellungen dazu sichtbar oder unsichtbar geschalten werden. Unter "Schwungberechnung" folgen Einstellungen zum Besteck (Besteck Standard), welche nur aktiv sind, wenn die Wangenform "Standard Wangenform" eingestellt ist. Auch hier kann man mit einem Klick auf "+" die Einstellungen dazu öffnen. Hier befinden sich die Eingaben der unteren und oberen Besteckmaße. Zusätzlich kann hier auch eine parallele Wange definiert werden. Dass die Eingabe aktiv wird, muss bei der Schwungberechnung "Schwung unterbrochen" eingestellt werden. Es sind dann beim Feld "Besteck" zusätzlich die Eingaben "Breite von oben", "Breite von unten" und "Breite mitteln" möglich. Je nach Einstellung werden die dazu benötigten Felder "Breite", "Besteck unten" und "Besteck oben" aktiv bzw. inaktiv.
    Die Wangenformen "Abgetreppte Wangenform oben", "Abgetreppte Wangenform unten" oder "Abgetreppte Wangenform beidseitig" öffnen die Einstellungen "Besteck getreppt" und "Ecken". Bei "Besteck getreppt" wird das Besteck einer abgetreppten Wange definiert. Hier stehen die Eingaben für das untere, obere, vordere und hintere Besteck zur Verfügung. Je nachdem was für eine Wangenform eingestellt ist, werden die notwendigen Felder aktiv.
    Anschließend wird das Verhalten der Ecken bei einer abgetreppten Wange definiert. Es stehen die Eingaben "Eckig", "Radius" und "Fase" zur Auswahl.
    Bei "Lage im Grund" kann der Abstand der Wange zum Laufelement definiert werden. Zusätzlich kann die Bezugsseite auf "Außen", "Achse" oder "Innen" gestellt werden.
    Auf dem Reiter "Aus" stehen die bekannten Eingaben zum Eckanschluss, Wangen Antritt, Wangen Austritt und zur Keilfräsung zur Verfügung. Auch diese Eingaben können nach Bedarf geöffnet oder versteckt dargestellt werden.
    Bei den anderen Brettbauteilen wie Handlauf, Gurt und Holm wurden die Eingaben der Schwungberechnung vom Reiter " Aus" auf den ersten Reiter "Dat" verschoben. Die restlichen Eingaben sind an der gleichen Position geblieben, wurden aber ebenfalls mit der neuen Technik gestaltet.
    Mit dieser neuen Menügestaltung wird es für den Anwender einfacher die Zusammenhänge der einzelnen Eingaben zu verstehen und die erforderlichen Einstellungen zu treffen.
  • Einfache Definition von Podesten bzw. Stufen, in gewünschten Bereichen, für alle erdenklichen Treppenformen. Mit der neuen Eingabeform "Bereichsverzug", die sich unter den Verzugsinstanzen befindet, kann ein Bereich definiert werden, in dem eine Stufenanzahl festgelegt oder ein Podest mit unterschiedlichen Berechnungskriterien eingefügt wird. Der "Bereichsverzug" kann im 2D wie im 3D durchgeführt werden. Der Befehl wird über die Programmauswahl, "Treppen" ,"Verzug", "Podest" geöffnet oder man markiert eine Stufe und kann dann über einen Rechtsklick und den Befehl "Lage" die achte Eingabeform "Bereichsverzug" öffnen. Es folgt in der Eingabezeile die Abfrage "Treppe", wenn noch kein Bauteil der gewünschten Treppe markiert ist. Mit "Von" und "Bis" legt man den Bereich fest. Anschauliche Mauszeiger erleichtern die Eingabe sowohl im 2D als auch im 3D. Zusätzlich steht die Option "Punktfang auf Schenkellinie/ Punktfang auf Seitenlinie" rechts unten in der Eingabezeile zur Verfügung. Mit der Auswahl "Podest ideal", "Podest fixiert", "2 Stufen", "3 Stufen", "4 Stufen", "5 Stufen" und "Steigung" wird die gewünschte Konstruktion definiert. Entsprechende Vorschaugrafiken unterstützen die Eingabe. Mit "Podest fixiert" wird genau an den festgelegten Kanten ein Podest erzeugt. Somit entsteht meist davor und danach ein unterschiedliches Schrittmaß. Mit "Podest ideal" wird der definierte Bereich als Vorschlag verwendet. Anschließend wird das Schrittmaß der Treppe berücksichtigt und das Podest so positioniert, dass vor und nach dem Podest gleiche Schrittmaße vorhanden sind. Mit Auswahl der Anzahl der Stufen wird im festgelegten Bereich die ausgewählte Stufenanzahl spiegelbildlich aufgeteilt.
    Zusätzlich ist es nun möglich Trittstufen aus einer Treppe zu löschen. Wird eine Trittstufe, die sich in einem veränderten Bereich befindet, gelöscht, so werden die in der Auswahl des Bereichsverzugs vorhandenen Optionen rückwärts durchgeführt. Das heißt, wurden ein Bereich in zwei Stufen aufgeteilt und man löscht anschließend eine dieser Stufen, so wird zunächst ein fixiertes Podest berechnet. Löscht man das entstandene fixierte Podest, so entsteht ein "Podest ideal". Löscht man das "Podest ideal" wird wieder die Steigung berechnet. Mit diesem neuen Werkzeug kann schnell und individuell der Treppenverzug gestaltet werden. <Highlight Film Frei definierbares Podest>
  • Im Treppen-Assistent wurde die Eingabe von Podesten, sowie eine frei definierbare Sufenanzahl, ebenfalls ermöglicht. Für jede Wendelung kann die Anzahl der Stufen oder ein Podest definiert werden. Steht man im Treppen-Assistent auf dem Reiter "Geo" steht nun der "Bereich" zur Verfügung. Im Auswahlmenü stehen die Einstellungen "Podest ideal", "Podest fixiert", "2 Stufen", "3 Stufen", "4 Stufen", "5 Stufen" und "Steigung" zur Auswahl. Wird eine Funktion ausgewählt wird diese sofort im in der Draufsicht im 3D und im Schnitt des Datenbildes angezeigt. Mit "Podest fixiert" wird genau in der Wendelung ein Podest erzeugt. Somit entsteht meist davor und danach ein unterschiedliches Schrittmaß. Mit "Podest ideal" wird die Wendelung als Vorschlag verwendet. Anschließend wird das Schrittmaß der Treppe berücksichtigt und das Podest so positioniert, dass vor und nach dem Podest gleiche Schrittmaße vorhanden sind. Mit Auswahl der Anzahl der Stufen wird in der Wendelung die ausgewählte Stufenanzahl spiegelbildlich aufgeteilt.
    Mit dieser neuen Funktion werden die Treppenbausteine im Treppen-Assistent noch flexibler. <Highlight Film Podest im Treppen-Assistent>
  • Komfortable Eingabe eines Anschlussgeländers aus einem Linienzug. Ist der gewünschte Linienzug im Bauvorhaben vorhanden, kann man mit dem neuen Befehl "Anschlussgeländer auf Linienzug", den man in der Programauswahl unter "Treppe", "Geländer" findet, sehr schnell und einfach ein Anschlussgeländer erzeugen.
    Wird der Befehl aktiviert, kann das gewünschte Anschlussgeländer gewählt und gegebenenfalls noch angepasst werden. Anschließend kann der bestehende Linienzug gewählt werden. Ist nur eine CAD Linie vorhanden, genügt ein Klick und die Linie wird übernommen. Sind mehrere Linien vorhanden, muss beim Klicken der Linien die "Strg" Taste gedrückt gehalten werden bis alle Linien des Linienzugs markiert sind. Danach erfolgt die Abfrage des Abstandes. Hier kann zur Bezugslinie mit einem Wert der Abstand definiert oder mit einem Mausklick der Abstand übernommen werden. Die Achse des Anschlussgeländers wird auf der Bezugslinie erzeugt. Die enthaltenen Bauteile des Anschlussgeländers richten sich mit ihren eingestellten Parametern nach der Geländer Achse.
    Mit dieser neuen Funktion können Anschlussgeländer sehr schnell und einfach auf beliebige Linienzüge konstruiert werden. <Highlight Film Anschlussgeländer auf Linienzug>
  • Treppenkonstruktionen mit Stahlwangen - vom Entwurf bis zur Fertigung.
    Die neuen Konstruktionen können dem Treppen-Assistenten zugwiesen werden oder man erzeugt eine Treppe mit Stahlwange mit den Befehlen "Kontur", "Laufelemente" und "Treppe auf CAD". Natürlich stehen die neuen Konstruktionen auch im Treppen Container zur Auswahl und können einer beliebigen Treppenform zugewiesen werden.
    In den Stammdaten unter "Treppe", "Konstruktion" wurde die neue Gruppe "Stahlwangentreppe" angelegt. Hier steht der "Typ A links", "Typ A rechts", "Typ B links" und "Typ B rechts" zur Auswahl. Die Typen unterscheiden sich bezüglich der Geländerlage, und der Wangenform. Für die Wangen wurde die Gruppe "Flachstahlwangen" angelegt. Hier werden die Wangen "15 mm abgetreppt beidseitig" und "15 mm abgetreppt oben" angeboten. Das Geländer der Stahlwangentreppe ist unter der Gruppe "Geländer", in der Untergruppe "GEL 40 mm Stahl" mit dem Namen "Typ A" neu angelegt.
    In den Bauteildaten der Wange, stehen nun zusätzlich die Wangenformen "Abgetreppte Wangenform unten", "Abgetreppte Wangenform oben" und "Abgetreppte Wangenform unten und oben" zur Auswahl. Wird aus der Bilderauswahl eine dieser genannten Wangenformen gewählt, so sind die Eingaben "Besteck getreppt " und "Ecken" zugänglich. Mit einem Klick auf das "+" öffnen sich die Einstellungen dazu. Es kann hier das "Besteck unten", "Besteck oben", "Besteck vorne" und "Besteck hinten" definiert werden. Je nach Wangenform ist hier nur das notwendige "Besteck" aktiv. Mit den weiteren Einstellungen können die "Ecken oben vorne", "Ecken oben hinten", "Ecken unten vorne" "Ecken unten hinten" definiert werden. Es stehen jeweils die Einstellungen "Eckig", "Radius" und "Fase" zur Verfügung.
    Für den Maschinenexport stehen zur Fertigung der Wangen neue Einstellungen bereit. Im Inifile kann wahlweise der gesamte Trittstufenumriss auf der Wange mitgeliefert werden, oder nur dessen Unterkante, Vorderkante, Oberkante oder Hinterkante. Zusätzlich kann die Trittstufennummer des jeweiligen Trittstufenumrisses exportiert werden.
    Beliebige Treppenformen können so sehr einfach und komfortabel mit Stahlwangen gefertigt werden. <Highlight Film Treppen mit Stahlwangen>
  • Die Berechnung von Keilfräsungen mit Überstand in Wangen wurde für den Maschinenexport verbessert. (Fa. MHF)

3D Objekte

  • In der Version 14-2 wurden einige Funktionen für Einzel- und Knotenverbinder ergänzt und optimiert.
    Der Erzeugen-Befehl des Einzelverbinders wurde um den Optionen-Schalter "Spiegeln" (Alt+1) erweitert. Mit dieser neuen Option werden der Flachstahl, das Bohrbild und die Blatt/Schlitz-Bearbeitung des Einzelverbinders gespiegelt. Die Position des Flachstahls und die Anordnung der Verbindungsmittel wird bereits während der Auswahl der Zielbauteilfläche korrekt angezeigt.
  • Innenliegende Einzelverbinder, die am Bauteilende abgeschnitten werden, schneiden sich nun an die tatsächlich vorhandenen Schnittflächen des Bauteils.
  • Das Stammdatum des Einzelverbinders wurde erweitert. Bei Einzelverbindern, die am Bauteilende abgeschnitten werden sollen, wird die neu integrierte Option "Verlängerung" aktiv. Durch die Verlängerung kann der Flachstahl um einen bestimmten Wert am Bauteilende verlängert bzw. verkürzt werden.
  • Bearbeitungen und Verbindungsmittel von am Bauteilende abgeschnittenen Einzelverbindern berücksichtigen nun die exakte Geometrie des Flachstahls und werden ggf. automatisch gelöscht.
  • Beim Knotenverbinder wurde für die Schrägbauteile die Position des Flachstahls, die zugehörige Blatt/Schlitz-Bearbeitung sowie die Ausrichtung des Bohrbilds überarbeitet.
  • Beim innenliegenden Einzelverbinder wurde die Position der Blatt/Schlitz-Bearbeitung bei unterschiedlicher Einstellung von Luft unten/oben korrigiert.
  • 3D Objekte wurden im Reiter „Sonstiges“ um die Option "Dateianhänge/Hyperlinks" erweitert. Hier können bis zu zehn Dateianhänge oder Hyperlinks vergeben werden. Wird ein Verweisfeld ausgewählt, öffnet sich ein Dateiexplorer zur Auswahl der Datei, welche angehängt werden soll. Außerdem können Dateien mittels „Drag & Drop“ auf einem Verweis fallen gelassen werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass alle Dateianhänge in das Bauvorhaben bzw. in die Stammdaten abgelegt werden. Damit Bauvorhaben nicht unabsichtlich zu groß werden, wird bei Dateianhängen mit einer Größe von über 10 MB eine Hinweismeldung ausgegeben. Aber auch Verknüpfungen auf Dateien können erstellt werden. Ein Rechtsklick auf das Verweisfeld und der Befehl "Verknüpfung auf Datei erstellen und anhängen“ öffnet erneut eine Dateiauswahl. Die gewählte Datei wird dann aber nicht an das Bauvorhaben angehängt. Dabei ist zu beachten, dass Verknüpfungen beim Versenden des Bauvorhabens nicht mit verschickt werden. Außerdem kann über einen Rechtsklick auf das Verweisfeld mit „Verknüpfung auf Verzeichnis erstellen und anhängen“ ein Verzeichnis verlinkt werden. Zuletzt steht noch die Auswahl „Hyperlink (Internet) erstellen und anhängen“ im beim Rechtsklick zur Verfügung. Nach der Auswahl öffnet sich ein Webbrowser um auf eine gewünschte Internetseite zu verlinken. In der Adresszeile muss wie gewohnt eine Adresse ( z.B. www.sema-soft.de) eingegeben werden und nach bestätigen von „Weblink übernehmen“ (grüner Haken neben der Adresszeile) wird die Seite übernommen. Um diverse Anhänge übersichtlich kennzeichnen oder beschreiben zu können, lässt sich in der ersten Spalte eine freie Bezeichnung für Dateianhänge vergeben.
  • Beim Entgruppieren einer Gruppe mit zugehöriger Fertigungszeichnung kommt jetzt folgende, verbesserte Hinweismeldung:
    Beim Auflösen/ Entfernen einer Gruppe wird eine zugehörige Fertigungszeichnung ebenfalls entfernt! Hinweis: Um an einzelne Elemente einer Gruppe zu gelangen kann der Markiermodus umgeschaltet werden. (Beim Umschalten des Markiermodus einer Gruppe wird die Gruppenstruktur nicht verändert)

Statik

  • Beim Modul "3D Stab- und Knotenmodel" wird jetzt bei allen relevanten Bauteilen der Statikreiter eingeblendet. Somit können bestimmte Stäbe gezielt vom Statikexport ausgeschlossen werden. (Fa. Srutek)
  • Das neue Update des Statikprogramms „Friedrich und Lochner“ wird im Downloadbereich auf der Sema Homepage angeboten. Nach der Installation von „Frilo System Next“ kann die neue Version „R-2014-1A-SEMA“ über den Update Button im „Frilo System Next“ installiert werden. Um folgende Neuerungen nutzen zu können, muss das Frilo Update zwingend installiert werden.
    Im Zusammenspiel mit dem Statikprogramm von „Friedrich und Lochner“ kann jetzt die italienische Berechnungsnorm „UNI EN 1995:2007“ angesteuert werden. Die neue Norm wird wie gewohnt in den „Allgemeinen Voreinstellungen" (ALT+F7) unter der Rubrik „Statik" auf dem Reiter „Frilo" eingestellt.
    Für die Eingabe der Wind- und Schneelasten steht im Lasteingabedialog die italienische Norm „UNI EN 1991:2010“ zur Verfügung. Unterstützt wird die Eingabe durch eine Gemeindeauswahl, welche die Regelschneelast und die Geländehöhe automatisch bestimmt.
    Für die bestehende Österreichische Berechnungsnorm „EN5-Ö-2010“ wurde die neu Lastnorm „EN 1991:2013“ integriert, diese Lastnorm wir jetzt für die Berechnungsnorm „EN5-Ö-2010“ als Standard verwendet. Zur leichten Gemeindeauswahl wurden bei den Österreichischen Lastnormen „EN 1991:2009“, „EN 1991:2011“ und „EN 1991:2013“ die ausführlichen Daten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) Österreich hinterlegt. Die ZAMG-Daten beinhalten die Geländehöhe und Regelschneelast sowie Wind- und Erdbebenrelevante Daten mit Zuordnung der Postleitzahlen für die Gemeinden aller Bundesländer in Österreich.
  • Mit dem neuen Update ist jetzt auch die Installation des Statikprogramms „Friedrich und Lochner“ auf einem chinesischen Betriebssystem möglich. (SEMA China)

Stammdaten Bausteine Programm

  • Bei Wänden, Fenstern, Türen, Wand-Makros, Decken, Schichtaufbauten und Raumschichten wurde das Datenbild und die Vorschaugrafik verbessert. Bei einer Neuinstallation wird in den genannten Bereichen standardmäßig die übersichtliche 3D Vorschaugrafik (Datenbild 2) angezeigt. Somit sieht man auf den ersten Blick den eingestellten Schichtaufbau der Wand. Damit die Vorschaugrafik im Detail kontrolliert werden kann, wurde im 3D Datenbild die Explosionszeichnung eingeführt. Die explodierte Darstellung wird sofort von der Vorschaugrafik übernommen. Dies kann individuell für alle oben genannten Stammdaten eingestellt werden. Die Vorschaugrafik in explodierter oder nicht explodierter Darstellung wird bei Erzeugen-Befehlen entsprechend angezeigt und ermöglicht eine einfache visuelle Auswahl des gewünschten Stammdatums. <Highlight Film Neue Vorschaugrafiken und Datenbilder>
  • Bei Fenster, Türen und Wandmakros ist es möglich, eine Vorschauwand in den Stammdaten zu definieren. Die Stiele der Vorschauwand werden im 2D in abgeschwächter Farbe und im 3D transparent dargestellt. So kann auf einfache Weise geprüft werden, ob sich beispielsweise ein Fensterbaustein in einer Wand korrekt verhält. Nach Einsetzen eines Fensters, einer Türe oder eines Makros wird die Option der Vorschauwand ausgeblendet, da bei einer Änderung jetzt im Vorschaubild die tatsächliche Wand zur Verfügung steht. <Highlight Film Neue Vorschaugrafiken und Datenbilder>
  • Für Decken, Schichtaufbau und Raumschichten steht erstmalig eine 3D Ansicht im Datenbild und dementsprechend auch in der Vorschaugrafik zur Verfügung. Decken und Schichtaufbau können auch in der explodierten Darstellung angezeigt werden. Ebenso wurde bei Teildächern und Ziegelschichten die Explosionszeichnung ermöglicht. <Highlight Film Neue Vorschaugrafiken und Datenbilder>
  • Wenn eine Datenübernahme gemacht wurde, werden die bisher verwendeten Einstellungen übernommen. Die 3D Vorschaugrafik kann nachträglich über einen Rechtsklick auf ein oder mehrere Stammdaten aktiviert bzw. deaktiviert werden. Hierzu muss unter "Symbole" von "Datenbild 1" (2D) auf "Datenbild 2" (3D) umgestellt werden. Die visuelle Darstellung der Stammdaten erleichtert die Auswahl der gewünschten Bauteile, nicht nur für SEMA Einsteiger, enorm. <Highlight Film Neue Vorschaugrafiken und Datenbilder>
  • Um das Arbeiten mit mehreren Stammordnern einfacher und übersichtlicher zu gestalten wurde der Bauteil-Hinweis (hint) beim Schalter "Übersicht öffnen/schließen" erweitert. Aufgelistet werden alle installierten Ordner und ein Haken zeigt an ob der Ordner aktiv ist. Ein Klick auf das Icon "Übersicht öffnen/schließen" öffnet bei Erzeugen-Befehlen, Stammdaten-Containern und beim Treppen- und Gebäudeassistent die Stammdatenübersicht und ermöglicht die Auswahl einer anderen Gruppe oder auch das Zuschalten von weiteren Stammordnern. Jetzt ist es auch ohne öffnen der Übersicht möglich den Status der installierten Stammordner zu kontrollieren. (Fa. Strüby)
  • Für das Icon "Stammdaten-Verwaltung", zu finden in der Standard Icon-Leiste, wurde ebenfalls der Bauteil-Hinweis erweitert. Hier steht jetzt immer der Name des aktiven Ordners in der Stammdatenverwaltung.

Stammdaten Bausteine Inhalt Pflege

  • Unter "Treppe", "Konstruktion" wurde die neue Gruppe "Stahlwangentreppe" angelegt. Hier stehen die Konstruktionen "Typ A links", "Typ A rechts", "Typ B links" und "Typ B rechts" zur Auswahl. Die Typen unterscheiden sich bezüglich der Geländerlage, und der Wangenform. Für die Wangen wurde die Gruppe "Flachstahlwangen" angelegt. Hier werden die Wangen "15 mm abgetreppt beidseitig" und "15 mm abgetreppt oben" angeboten. Das Geländer der Stahlwangentreppe ist unter der Gruppe "Geländer", in der Untergruppe "GEL 40 mm Stahl" mit dem Namen "Typ A" neu angelegt. <Highlight Film Treppen mit Stahlwangen>
  • Alle Legendenbausteine wurden mit einer neuen SEMA Grafik neu erstellt. Ebenfalls wurden alle Planvorlagen mit diesen neuen Legenden versehen.
  • Die Pläne für Fertigungszeichnungen wurden überarbeitet und mit den neuen Legenden ausgestattet.
  • Die Stammdaten "Two by Four (2x4)" wurden aus den Arbeitsstammdaten entfernt. Bei Bedarf können diese natürlich aus den SEMA Originalstammdaten gepickt werden.
  • Folgende Bereiche bzw. Bauteile wurden in den Stammdaten mit neuen Datenbildern ausgestattet. Wände, Fenster, Türen, Makros, Decken, Schichtaufbauten, Raumschichten, Teildächer und Ziegelschichten. <Highlight Film Neue Vorschaugrafiken und Datenbilder>
  • Für die neue Stammdatentechnik für alle CAD Bauteile wurden unter der Obergruppe "Optik" die Gruppen "Zeichenstifte", "Füllungen", und "Kombi-Stifte" angelegt und mit entsprechenden Beispieldaten gefüllt. <Highlight Film CAD intuitiv, intelligent, innovativ zeichnen>

Materialliste

  • Die Alt F7 Einstellung "Holzquerschnitt umdrehen (Breite/ Höhe tauschen)" greift jetzt auch bei Hölzern die nicht an den Einzelstab übergeben werden. (Transfer Einzelstab- nein) (Fa. Haberl)
  • Der Export an Excel wurde an die Anforderungen von "Excel 2013" angepasst. (Fa. Schwob u.a.)
  • Der Materiallisten-Transfer funktioniert jetzt auch mit der Option "aktuelles Geschoß" aus der 3D-Ansicht. (Fa. Haberl)
  • Beim Aufruf der Option "Bearbeitung der Maske" steht man nun direkt auf der ersten Position und nicht mehr im Sortierungsfeld. Somit kann sofort mit einem Anfangsbuchstaben gesucht werden.
  • Ein bestimmter Zeilenbereich kann jetzt windowskonform mit gedrückter Hochstell-Taste ausgewählt werden.

Einzelstab

  • Der BVX2 Export von Blättern wurde im Detail korrigiert und verbessert. (Fa. Schweinberger)
  • Der BVX2 Export von konvexen und konkaven Profilen wurde verbessert. (Fa. Schweinberger)
  • Die Funktion "Kontur als Innenumriss fertigen falls möglich" wird nun beim BVX2 Export korrekt ausgewertet.
  • Die Ausrichtung von "am Ende orientierten Kehlsparrenkerven" wurde für den BVX2 Export berichtigt. (Fa. Burn)
  • Der BVX2-Export wurde verbessert. Bei der Wahl des Werkzeugs für die Kontur wird jetzt zusätzlich die Kreissäge angeboten.
  • Die Einstellung "ausrissfrei", speziell für die Traufschalungsausklinkung, wird jetzt korrekt an die K2 exportiert. (Fa. Reisacher)
  • Eine spezielle Stirnbearbeitung wird jetzt wieder korrekt als Stirnblatt an die K2 exportiert. (Fa. Steiger-Riesterer)
  • Schnitte an Holzbauteilen werden jetzt korrekt erzeugt, auch wenn die Option "Bauteile wenden" aktiv ist. (Fa. Essepi)
  • Der BTL Export, die durch einen Extrusionskörper erzeugt wurden, wurde optimiert (Fa. PCL)
  • Die Transformation bei liegend oder stehend übergebenen Bauteilen in den Einzelstab wurde verbessert und somit der BTL Export von Wänden richtig gestellt. (Fa. Cruard)
  • Beim BTL Export von Zapfen und Zapfenlöchern greift nun der Wert des Eckradius aus der Bearbeitung und nicht mehr der Wert aus den Allgemeinen Einstellungen.
  • Der BVX2 Export von Hexenschnitten wurde verbessert. (Fa. Zettler)
  • Der BVX2 Export von steigenden Schleifkerven wurde verbessert. (Fa. G.R Sistemi, Fa. Grüber)
  • Die Blockhaus Verbindungen "Blockhausblatt", "Dovetail" und "Tiroler Schloss" können nun im BVX2 Format exportiert werden.

Blitzkalkulation

  • Die Zahleneingabe wurde überarbeitet. Unabhängig von der Systemeinstellung im Windows kann jetzt als Trennzeichen ein Punkt oder ein Komma verwendet werden. (Fa. Wittwer)

DXF Schnittstelle

  • Umfangreiche Verbesserungen und Korrekturen beim Import von DXF-Dateien (Fa. Frautschi, Fa. Heinzl, Fa. Söllradl, Fa. Krebs, Fa. Leduc, Fa. HMS, Fa. Cenomane, Fa. Fahrenberger, Fa. Dankl, Fa. Strüby, Fa. Regnauer, Fa. Schwarz, Fa. Ganter, Fa. Zimmermann, Fa. Ener, Fa. Stadelmann&Stutz, Fa. Bach&Perreten, Fa. Alpiger, Fa. Santini, Fa. Proegger, Fa. Arealegno, Fa. Wölfe&Glöckler, Fa. Larese)

Release Historie V14-1 Build 7200

Allgemeines

  • Der Zeichnungspuffer für den 2D-Bildaufbau und das Fangen wurde verbessert. Er wird nun nicht mehr als ein großer Speicherblock verwaltet, sondern als Liste von kleinen Objekten, was kurzzeitige extreme Spitzen beim Speicherbedarf verhindert.
  • Die F7 Einstellung "Profilname" (Dachausmittlung, Flächen) steht jetzt als Platzhalter zur Verfügung. Ausgewertet werden Dachflächen und Sparren. Wird dieser neue Platzhalter z.B. bei den Bauteil-Hinweis Einstellungen von Sparren und Dachflächen eingebunden, so wird im Bauteilhinweis zu jedem Sparren und jeder Dachfläche der entsprechende Profilname angezeigt.
  • Der Projektmanager präsentiert sich in neuer Optik. Wird im Explorer ein Bauvorhaben mit einem Doppelklick geöffnet, öffnet sich der SEMA Projekt-Manager. Im oberen Bereich wird nun die "Bauvorhaben Vorschaugrafik" angezeigt. Darunter werden die eingetragenen Bauvorhaben Eigenschaften aufgelistet. Im Pull-Down Menü kann die gewünschte Version eingestellt werden, in der man das Projekt bearbeiten möchte. Mit dem Schalter "Optionen" kann auf die SEMA-Projektmanager-Optionen zugegriffen werden. Je nachdem welche Version im Pull-Down Menü eingestellt ist erscheint im unteren Bereich das zugehörige Versions-Icon. Ein Klick auf dieses öffnet das Bauvorhaben in der eingestellten Version. Wird ein Bauvorhaben geöffnet in dem ein "Presenterstatus" vergeben wurde, so besteht zusätzlich die Möglichkeit das Projekt im Presenter zu öffnen.
  • Wird zum Öffnen einer Seite ein Internet Browser benötigt, öffnen sich diese ab sofort im eingestellten Standard Internet Browser. Beispiele dafür wären z.B. Internetlinks im Startcenter oder in der Hilfe (F1). (Fa. Moobie, Fa. Greiner)
  • In den Farbeinstellungen wurde die spezielle Einstellung "Bauteile schwarz" zur Verfügung gestellt. Diese Einstellung ist vorteilhaft wenn ein Schwarz-Weiß-Druck der Pläne erforderlich ist.
  • Für die perfekte Bedienung von SEMA auf einem Tablet PC wurde eine neue Tastatur Palette zur erleichterten Eingabe zur Verfügung gestellt. Die Tastatur aktiviert man über einen Rechtsklick im Bereich der Symbolleisten. In dieser Palette sind die wichtigsten Tasten zur Bedienung wie z.B. der Zahlenblock, Enter, Esc, usw. aufgeführt. Natürlich lassen sich weitere Tasten in der Palette hinzufügen. Dafür gibt es im Anpassen-Menü unter dem Reiter „Befehle“ in der Kategorie „Tastatur“ weitere Eingabekomponenten.
    Außerdem wurde eine Gestensteuerung zur Bedienung des Programms mit den Fingern integriert. Wischt man im 2D oder 3D mit einem Finger von links nach rechts oder von oben nach unten wird das Projekt verschoben. Wischt man im 3D mit zwei Fingern, so kann dadurch das Projekt gedreht werden. Werden 2 Finger im 2D oder 3D gespreizt oder zusammen geführt so kann in das Projekt hinein oder heraus gezoomt werden. Natürlich werden diese Gesten auch im Sema Presenter unterstützt, um eine perfekte Demonstration des Projekts zu gewährleisten.
  • Wichtige Aufgaben oder Termine in einem Projekt vergessen, konstruktive Details in der Eile bei der Fertigung nicht beachtet? Damit ist jetzt mit den neu entwickelten Benutzerhinweis im Kontroll-Center Schluss. Benutzerhinweise können im 2D wie auch im 3D spielend leicht platziert werden und sind in allen Ansichten immer sichtbar und damit nicht zu übersehen. Das Kontroll-Center lässt sich über einen Rechtsklick in der oberen Symbolleiste oder über „Extras", "Kontroll-Center“ aufrufen. Außerdem wurde ein entsprechendes Icon (Warndreieck) in der oberen Symbolleiste platziert.
    Im oberen Teil des Kontroll-Centers wurde die neue Funktion „Benutzerhinweis“ (graue Stecknadel) integriert. Nach Auswahl dieser Funktion öffnet sich ein neues Stammdatum.
    Dafür wurde in den Stammdaten die neue Gruppe „Kontroll-Center“ bereit gestellt.
    Im ersten Reiter dieses Stammdatums kann das Ereignis des Benutzerhinweises gewählt werden. Zur Verfügung stehen Aufgabe, Highlight, Warnung und Information. Der Ereignisstatus legt den aktuellen Status des Ereignisses fest. Diese beiden Einstellungen legen die Form als auch das Aussehen des Benutzerhinweises fest. Ein Beispiel wäre das Ereignis „Aufgabe“ mit dem Status, „offen“ welches einen Benutzerhinweis in Form und Aussehen eines Kalenders darstellt. Wird diese Aufgabe im Status auf „erledigt“ um geschalten, so erhält der Kalender zusätzlich einen grünen Haken. Somit kann der Status von Benutzerhinweisen optisch sofort erkannt und kontrolliert werden. Außerdem kann eine Bezeichnung für den Benutzerhinweis vergeben werden. Wird keine Bezeichnung vergeben, so wird der Benutzerhinweis mit dem Namen im Kontroll-Center aufgelistet, welcher im „Ereignis“ steht. Sobald eine Bezeichnung vergeben wird, erhält der Benutzerhinweis diese im Kontroll-Center. Zusätzlich kann im ersten Reiter ein Informationstext vergeben werden. Dieser wird nach dem Erzeugen des Benutzerhinweises im Kontroll-Center unter „Zusätzliche Informationen“ angezeigt.
    Im zweiten Reiter „Historie“ können Änderungen am Benutzerhinweis dokumentiert werden. Hierfür wurde zur vereinfachten Eingabe ein Schalter integriert, welcher das aktuelle Datum und Uhrzeit einfügt. Somit können alle Änderungen an einem Hinweis schnell und einfach dokumentiert werden.
    Im Reiter „Sonstiges“ können bis zu zehn Dateianhänge oder Hyperlinks vergeben werden. Wird ein Verweisfeld ausgewählt, öffnet sich ein Dateiexplorer zur Auswahl der Datei welche angehängt werden soll. Außerdem können Dateien mittels „Drag & Drop“ auf einem Verweis fallen gelassen werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass alle Dateianhänge in das Bauvorhaben bzw. in die Stammdaten abgelegt werden. Damit Bauvorhaben nicht unabsichtlich zu groß werden, wird bei Dateianhängen mit einer Größe von über 10 MB eine Hinweismeldung ausgegeben. Aber auch Verknüpfungen auf Dateien können erstellt werden. Ein Rechtsklick auf das Verweisfeld und der Befehl "Verknüpfung auf Datei erstellen und anhängen“ öffnet erneut eine Dateiauswahl. Die gewählte Datei wird dann aber nicht an das Bauvorhaben angehängt. Dabei ist zu beachten, dass Verknüpfungen beim Versenden des Bauvorhabens nicht mit verschickt werden. Außerdem kann über einen Rechtsklick auf das Verweisfeld mit „Verknüpfung auf Verzeichnis erstellen und anhängen“ ein Verzeichnis verlinkt werden. Zuletzt steht noch die Auswahl „Hyperlink (Internet) erstellen und anhängen“ im beim Rechtsklick zur Verfügung. Nach der Auswahl öffnet sich ein Webbrowser um auf eine gewünschte Internetseite zu verlinken. In der Adresszeile muss wie gewohnt eine Adresse ( z.B. www.sema-soft.de) eingegeben werden und nach bestätigen von „Weblink übernehmen“ (grüner Haken neben der Adresszeile) wird die Seite übernommen.
    Wurde der Benutzerhinweis entsprechend eingestellt, kann dieser im 2D wie auch im 3D eingesetzt werden. In der unteren Eingabezeile kann ausgewählt werden, ob der Benutzerhinweis mit Bauteilen verknüpft werden soll oder nicht. Wird der Hinweis mit einem Bauteil verknüpft, so wird diese Information im Kontroll-Center hinter den Hinweis geschrieben.
    Nach dem Setzen des Hinweises erscheint dieser automatisch im Kontroll-Center. Dafür wurde die neue Obergruppe „Benutzerhinweise“ im Kontroll-Center eingeführt. Darunter werden alle im Bauvorhaben eingesetzten Hinweise aufgelistet. Im ersten Ast wird das Benutzerereignis aufgelistet (Hinweis, Information, Highlight und Aufgabe). Danach wird das Geschoß in dem der Hinweis gesetzt wurde angezeigt. Hinter den jeweiligen Geschoßen wird das Geschoßkürzel angezeigt. Anschließend wird in die Bauteilebenen verzweigt wo der Hinweis erzeugt wurde (z.B. Wandkörper). Um einen optimalen Überblick zu gewährleisten, wird der Hinweis optisch mit entsprechendem Ereignis und Ereignisstatus im Ast dargestellt. Benutzerhinweise mit einem Dateianhang/Hyperlink erhalten ein kleines rotes Dreieck, um solche direkt zu erkennen. Über einen Rechtsklick auf einen solchen Benutzerhinweis kann der Dateianhang oder Hyperlink direkt aufgerufen werden. Außerdem kann über einen Rechtsklick wie gewohnt der Hinweis gelöscht oder in der Zeichnung markiert werden. Neu ist die Option „beteiligte Bauteile sichtbar“ welche auch bei Kollisionen, Eckautomatiken und Bearbeitungen zur Verfügung gestellt wurde. Mit dieser Option werden die beteiligten Bauteile markiert und anschließen nur diese dargestellt. Außerdem können im oberen Teil des Kontroll-Center über das Icon „Darstellung der Symbole und Hinweise“ (Auge) Benutzerhinweise und Kontrollsymbole sichtbar bzw. unsichtbar geschalten werden.
    Die Benutzerhinweise im Kontrollcenter ermöglichen eine komfortable Erstellung und einen schnellen Zugriff auf wichtige Aufgaben, Hinweise oder Informationen direkt im Bauvorhaben. <Highlight Film Aufgabenverwaltung im Kontroll-Center>
  • Mit dem neu entwickeltem SEMA Online Programm Update wird das Programm immer auf dem aktuellen Stand gehalten. Die Vorteile sind dabei offensichtlich. Das Programm befindet sich immer automatisch auf dem aktuellen Stand, eigenständiges suchen nach Updates entfällt und alle installierten Sema Programme benutzen immer den aktuellsten und denselben Stand. Um direkt zu erkennen ob der Programmstand aktuell ist, wurde in der unteren rechten Seite des Programms eine Ampel integriert. Diese zeigt optisch ob der Programmstand veraltet (rot), nicht aktualisiert (gelb) oder auf dem neuesten Stand (grün) ist. Zusätzlich erhält man eine textuelle Information über den aktuellen Stand, wenn mit der Maus auf die Ampel gefahren wird. Durch einen Klick auf die Ampel öffnet sich das neu entwickelte Sema Online Programm Update. Außerdem kann dieses wie bisher über das Fragezeichen, SEMA Online Programm Update in der oberen Symbolleiste aufgerufen werden. Durch ein farblich hinterlegtes Schild (rot, gelb oder grün) in diesem Fenster wird ebenfalls optisch sofort ersichtlich, in welchem Zustand sich das Programm befindet. Ebenso wird eine textuelle Information angezeigt, wenn mit der Maus auf das Schild gefahren wird. Auf der rechten Seite stehen außerdem Informationen wie die installierte und aktuelle Version, sowie die letzte Suche nach Update und die letzte Update Installation. Zusätzlich kann über den Schalter „Release-Historie anzeigen“ die aktuellen Änderungen und Neuerungen aufgerufen werden. Über den Button „Einstellungen“ gelangt man zu den Einstellungen zum SEMA Online Programm Update. Zur Verfügung stehen dort folgende Update Varianten:
    „Update automatisch herunterladen und installieren (empfohlen)“
    Mit dieser Variante wird beim Programmstart automatisch nach einem aktuellem Programmstand gesucht und falls vorhanden das neueste Update im Hintergrund herunter geladen. Der Downloadfortschritt wird dabei im Bauteil-Hinweis angezeigt. Beim Schließen wird das herunter geladene Update automatisch installiert. Dabei ist darauf zu achten, dass alle anderen Sema Programme geschlossen sind. Falls dies nicht der Fall ist wird der Anwender durch eine Meldung dazu aufgefordert.
    „Updates automatisch suchen, aber manuell herunterladen“
    Bei dieser Variante erkennt das Programm beim Start automatisch, ob ein neues Update zur Verfügung steht und meldet dies über die Ampel mit einem Popup (Es steht ein neues Update zum Download bereit Build XXXX). Außerdem schaltet sich die Ampel in diesem Zustand auf rot. Anders als bei Variante 1 muss jetzt das Update aber manuell herunter geladen werden. Dies muss im Fenster des Programm Updates durchgeführt werden. Dort befindet sich der Button „aktuelle Version jetzt herunterladen“. Nach dem Ausführen dieser Funktion lädt das Programm das Update herunter und installiert dieses wie bei Variante 1 nach dem Beenden des Programms.
    Bei beiden Varianten kann aktiviert werden, dass nach einem erfolgreich installiertem Programm Update die Release-Historie automatisch geöffnet wird.
    „Nie nach Update suchen (nicht empfohlen)“.
    Bei dieser Variante wird nicht automatisch nach einem Update gesucht und auch nicht installiert. Somit können wichtige Verbesserungen am Programm verpasst werden und das Programm befindet sich nicht auf dem aktuellem Stand. Das aktuelle Update kann wie bisher über das Startcenter oder direkt von der SEMA Homepage installiert werden. <Highlight Film SEMA Online Programm Update>
  • Ein komplettes Gebäude mit wenigen Klicks auf einem beliebigen Grundriss konstruieren? Kein Problem mit der neuen Option „Freiform“ im Gebäude-Assistent. Mit nur einem Mausklick wird das Grundriss Polygon direkt aus der Zeichnung in den Assistent übernommen. Sowohl im Datenbild als auch im 3D des Assistenten wird das Gebäude bereits vollständig gezeichnet. Ein Klick auf "Fertigstellen" beendet den Assistenten und überträgt das komplette Gebäude in die Zeichnung.
    Die neuen Freiformen befinden sich im Gebäude-Assistent unter den Gewerken Blockbau, Holzrahmenbau, Mauerwerk, Vollholz und Vorlagen jeweils im neuen Ordner „Sonstige Dachformen“. Um die Bedienung dieser Freiformen möglichst einfach zu halten, verwaltet man diese bis auf ein Detail exakt gleich wie die bisherigen dynamischen Gebäude Bausteine. Anders als bei den bisherigen Bausteinen, bei denen die Grundrissform vorher durch die Auswahl, wie z.B. L-Bau, T-Bau usw. getroffen wurde, wird bei der Freiform der Grundriss direkt aus dem Projekt abgegriffen.
    Im ersten Reiter wird wie gewohnt die Anzahl der Geschoße, die Höhe und der Einfüge-Modus definiert. Im Reiter „Geometrie“ muss bei der Freiform nur noch der vorher definierte Grundriss (Polygon) im Projekt ausgewählt werden und das Programm errechnet ein entsprechendes Gebäude. Im Reiter "Dach" wird durch die Auswahl des Polygons automatisch die entsprechende Anzahl der Dachverweise erzeugt. Im Reiter „Wände“ werden wie gehabt Wände, Fenster und Türen für die einzelnen Geschoße verwaltet. Im Reiter „Decke“ stehen die Verweise für die Deckenscheiben zur Verfügung. Im letzten Reiter können Zusatzdaten vergeben werden. Wählt man am Ende „Fertigstellen“, erzeugt das Programm automatisch ein Gebäude auf dem Grundriss. Somit kann jede nur erdenkliche Grundrissform vorher über ein Polygon definiert werden und das Gebäude wird mit nur wenigen Klicks darauf erzeugt. Bei Polygonen ist darauf zu achten, dass diese keine zu kurzen Kanten (<25cm) und keine Abrundungen beinhalten.
    Selbst komplizierte und außergewöhnliche Gebäudeformen können mit diesem neuen Werkzeug kinderleicht erstellt werden. <Highlight Film Komplexe Gebäude einfach und schnell eingeben>
  • Die dynamischen Gebäude Bausteine wurden um einen Doppelten T-Bau erweitert. Dieser vor definierte Baustein befindet sich jeweils in den Ordnern Blockbau, Holzrahmenbau, Mauerwerk, Vollholz und Vorlagen unter dem Ordner „Sonstiges Dachformen“. Somit können auch Gebäude mit zwei Querbauten durch einfache Geometrieeingaben mit dem Assistenten konstruiert werden. <Highlight Film Komplexe Gebäude einfach und schnell eingeben>
  • Außerdem wurde die Möglichkeit geschaffen, Pultdächer auf einem L-Bau (wahlweise mit Grat oder Kehle) oder einem rechteckigem Bau zu erzeugen. Dafür wurde in jedem Gewerk der Ordner „Pultdächer“ integriert. Das Erzeugen dieser dynamischen Grundrisse mit Pultdächern verhält sich wie bisher. Nach Auswahl des Grundrisses können die Geschoße, die Geometrie, das Dach mit Vordach Anfang und Ende, Wände, Fenster, Tür und die Decken angepasst werden. Nach „Fertigstellen“ hängt das komplette Gebäude an der Maus und kann an einer beliebigen Stelle platziert werden. Auch Gebäude mit Pultdächern können jetzt schnell und komfortabel mit dem Assistenten gestaltet werden. <Highlight Film Komplexe Gebäude einfach und schnell eingeben>
  • Unter Extras, Optionen, Hinweise aktivieren/deaktivieren kann die Option Sicherheitsabfrage „Leere Geschoße löschen“ aktiviert werden. Ist diese aktiv, erhält man beim Einsetzen eines dynamischen Gebäude oder Teppen Bausteins eine Meldung ob bestehende leere Geschoße gelöscht werden sollen oder nicht. (Fa. Weiss)
  • Alle Holzbauteile, Treppenbauteile und Platten lassen sich ab sofort über die Funktion „Ansicht Einzelbauteil“ in der oberen Symbolleiste darstellen und vollautomatisch bemaßen. Über nur einen Knopfdruck wird in der Bauteilansicht eine vollautomatisch bemaßte Vorderansicht (Seite 4), Seitenansicht von links (Bauteilanfang), Seitenansicht von rechts (Bauteilende), Draufsicht (Seite 3), Rückansicht (Seite 2), Untersicht (Seite 1) und eine texturierte 3D Schrägansicht des Bauteils erstellt. Wechselt man jetzt in die Layout Ansicht öffnet sich ein vordefinierter Plan, in dem die bemaßten Ansichten sowie die 3D Schrägansicht in Positionsrahmen angeordnet sind.
    Um dies zu ermöglichen, wurde die Funktion „Ansicht Einzelbauteil“ in "Zimmererbemaßung" und "Fertigungszeichnung" geteilt. Je nach dem welche Option ausgewählt wird, wird das Bauteil in der klassischen Zimmererbemaßung, oder mit der neuen Fertigungszeichnung dargestellt. Hierbei wird immer die zuletzt eingestellte Option beim nächsten Aufruf verwendet.
    In diesem Zug wurde der Maschinenexport für Treppen-Einzelbauteile auf ein neues, eigenes Icon (Maschinenexport Treppe Einzelbauteile) gelegt, damit auch Treppenbauteile an der Fertigungszeichnung teilnehmen können.
    Die Fertigungszeichnung zeigt ein Holzbauteil, ein Treppenbauteil oder eine Platte in den 6 Seitenansichten des umhüllenden Quaders. Es werden automatisch der Umriss des Bauteils sowie die Bearbeitungen der jeweiligen Ansichtsseite vermaßt. Bearbeitungen, welche sich nicht auf der Ansichtsseite befinden sowie schräge Flächen werden in einer abgetönten Farbe dargestellt und nicht automatisch vermaßt.
    Die Autobemaßungen der Bauteile, welche in der Fertigungszeichnung dargestellt werden, lassen sich über einen Verweis in den Voreinstellungen (Alt+F7) unter "Allgemeines" im Reiter "Bemaßung" einstellen. Es steht jeweils der "Bauteil Fertigungszeichnung" und der "Treppenbauteil Fertigungszeichnung" ein Verweis-Feld für eine Bemaßung zur Verfügung. Somit lassen sich differenzierte Autobemaßungen für Bauteile (Hölzer und Platten) und Treppenbauteile einstellen.
    Für die Bauteil-Ansichtszeichnung steht ein Schwebemenü mit folgenden Möglichkeiten zur Verfügung: Alle bemaßten Seitenansichten sowie die 3D Schrägansicht können mit den Pfeiltasten durchgeblättert werden. Mittels der nebeneinander angeordneten Pfeile können die Bauteilansichten unabhängig voneinander vertikal, horizontal und gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden.
    Mit den nächsten drei Optionen wird die 3D Schrägansicht entweder im Drahtgitter Model, in der Flächendarstellung mit Kanten oder in der texturierten Darstellung gezeichnet. Zuletzt kann die Bauteil-Zeichnung gespeichert werden. Diese wird wie gewohnt in der Zeichnungs-Verwaltung unter dem Reiter "Bauteile" abgelegt und ist somit beim Bauvorhaben gespeichert.
    Wird in der Layout Ansicht direkt ein PDF erzeugt, wird das Bauteil und der zugehörige Plan automatisch gespeichert.
    Alle möglichen Einstellungen innerhalb der Bauteilansicht lassen sich unter den Anzeige-Einstellungen (F7) unter "Bilder+3D", "Bauteilzeichnung" schalten. Schrift und Schriftgrößen für die Bauteilansichten werden in den Voreinstellungen (Alt+F7) unter dem Reiter "Optik", „>>mehr…>>" bei "Bauteilansicht" eingestellt.
    Weiter stehen den Positionsrahmen die Option für die automatische Platzierung der verschiedenen Ansichten zur Verfügung (Eigenschaften des Positionsrahmens). Bereits vordefiniert wurde ein Standard Plan im Querformat für alle Holz- und Treppenbauteile, welche natürlich wie gewohnt mit Beachtung der folgenden Regel für Standard Pläne, angepasst werden kann. Der Standardplan für die Bauteil Fertigungszeichnung muss den Namen „Standard Fertigungszeichnung_6“ erhalten, denn nur dann erkennt das Programm diesen Plan automatisch. <Highlight Film Fertigungszeichnung für Holz- und Treppenbauteile>
  • Zur Erleichterung der Bedienung wurde der Doppelklick im SEMA Programm integriert. Mit Doppelklick auf ein Bauteil öffnet sich der "Ändern" Befehl des Bauteils. Dies funktioniert bei allen Bauteilen, bei welchen ein "Ändern" möglich ist. Die Doppelklickgeschwindigkeit kann in der Windows Systemsteuerung eingestellt werden. Wenn mehrere oder verschiedene Bauteile markiert sind, kommt wie gewohnt die Abfrage, welche Bauteile geändert werden sollen oder ob die Bauteile gemeinsam oder einzeln geändert werden sollen. <Highlight Film Programmbedienung noch einfacher>
  • Markierte Bauteile werden durch Drücken der "Esc" Taste entmarkiert. <Highlight Film Programmbedienung noch einfacher>
  • Das Rechtsklick-Menü wurde um die Option "Einstellungen" erweitert. Unter diesem Menü können die "Anzeige Optionen (F7)", die "Farbeinstellungen" und die "Bauteil-Hinweis Einstellungen" aufgerufen werden. Ist ein Bauteil markiert, springt man direkt in die entsprechenden Einstellungen für dieses Bauteil. <Highlight Film Programmbedienung noch einfacher>
  • Um ein übersichtlicheres Arbeiten mit mehreren geöffneten Fenstern zu ermöglichen, kann die bisherige Nummerierung der Fensterleiste durch den aktuellen Zeichnungstitel ersetzt werden. Somit heißt beispielsweise das Fenster "Dachgeschoß" nicht mehr nur "1", sondern "Dachgeschoß". Je nachdem wie viele Fenster geöffnet sind, werden die Namen bis auf die ersten 5 Zeichen gekürzt. Ausnahme hier sind Wände und Schnitte. Da die relevante Information bei diesen am Ende steht, bleiben dort die letzten 5 Zeichen stehen. Diese Neuerung wurde im "Anpassen" Menü (Rechtsklick auf obere Symbolleiste) auf dem Reiter "Optionen" integriert. Dort kann sie unter dem Punkt "Zeichnungstitel in der Fensterverwaltung anzeigen" aktiviert bzw. deaktiviert werden.
    Mit dieser Neuerung kann SEMA noch individueller angepasst werden und ermöglicht ein effizienteres und einfacheres Arbeiten. <Highlight Film Programmbedienung noch einfacher>
  • In Skripten wurde der Zugriff auf gruppierte MCAD-Objekte ermöglicht. (Fa. Strüby)
  • Die Anzeige der Explorer Erweiterungen unter 64 Bit Betriebssystemen (ab Bauvorhabenverwaltungsmodus 2.0 und höher) wurde weiter verbessert. In den Optionen der BV Eigenschaften können BV Felder für den Explorer aktiviert werden. Nach Klick auf "Registrieren (Explorer)" stehen im Explorer die aktivierten Felder zur Verfügung. Mit einem Rechtsklick in das gewünschte Projekt-Verzeichnis, können unter "Sortieren nach", "Mehr" die aktivierten Felder sichtbar geschalten werden.
  • Die 3Tafelprojektion von Stahlbauteilen, welche einer Gruppe zugeordnet sind, wurde ermöglicht. (Fa. Dittus & Lutter)

Symbolleisten/Paletten

  • Die Fensterverwaltung wird jetzt waagrecht unter der Standard-Symbolleiste angeordnet. Zur besseren Orientierung wird der Name des Fensters anstelle einer Nummer geschrieben. <Highlight Film Programmbedienung noch einfacher>
  • Am linken Zeichnungsrand wird standardmäßig der Stammdaten-Container angepinnt. <Highlight Film Programmbedienung noch einfacher>
  • In der Version 14-1 wurde ein schneller und direkter Zugriff auf die Bauteil Eigenschaften ermöglicht. Ein selbst definierter Befehl öffnet ein beliebiges Feld im Stammdatum von Bauteilen. Beispielsweise kann mit nur einem Klick unmittelbar auf die Breite von Sparren zugegriffen werden. Ein weiteres Beispiel wäre der direkte Zugriff auf das Statik-Material von Deckenbalken im Materiallistenreiter. Um dies zu ermöglichen, muss wie folgt vorgegangen werden. Ein beliebiger Deckenbalken wird markiert und man wechselt über den Bearbeiten-Befehl „Ändern“ auf den Reiter „ML“ und klickt mit der Maus in die Zeile „Statik-Material“ (Feld muss aktiv sein). Jetzt muss über einen Rechtsklick in der oberen Symbolleiste „Befehl definieren“ ausgewählt werden. In dem geöffneten Menü kann jetzt ein Name, eine Beschreibung und ein Symbol für den neuen Befehl vergeben werden. Nach „OK“ wird automatisch ein neuer Befehl angelegt. Werden jetzt ein oder mehrere Deckenbalken markiert und man wählt diesen neu erstellen Befehl, öffnet sich automatisch das Stammdatum des Bauteils und man steht mit dem Cursor direkt auf „Statik-Material“. Ein weiteres Beispiel wäre das Ändern der Schichtüberstände von Wänden. Die Vorgehensweise ist hier die selbe. Man wechselt in das Stammdatum der Wand, wählt die Überstände und mittels Rechtsklick (in der oberen Symbolleiste) „Befehl definieren“ aus. Jetzt kann in diesem Menü ein Haken bei „Eingabe direkt öffnen“ gesetzt werden. Dieser Haken bewirkt, dass nach betätigen des neu angelegten Befehls direkt das Menü der Schichtüberstände geöffnet wird. Ebenso muss vorgegangen werden, wenn man einen Verweis in einem Stammdatum direkt öffnen möchte. Die neu angelegten Befehle werden in die Symbolleiste „Eigene_Befehle“ abgelegt. Diese findet man im Anpassen-Menü (Rechtsklick auf Symbolleiste, Anpassen) auf dem Reiter „Befehle“ in der Kategorie „Eigene_Befehle“.
    Mit diesen speziellen User Buttons kann das Ändern wichtiger Bauteil Daten enorm beschleunigt werden. <Highlight Film Schnelles und leichtes Ändern wichtiger Daten>

GRD, CAD, BEM, MCAD

  • Eine Skript-Auswertung bei einem "Material MCAD" wurde ermöglicht. (Fa. Regnauer)

Deckungen Dach

  • Die Auswertungen in der Materialliste wurden um spezifische Anforderungen von Dachdeckern und Spenglern erweitert. Es ist jetzt möglich, alle Dachkanten einzeln an die Materialliste zu transferieren. Diese bekommen automatisch eine eigene Nummer und somit eine Zuordnung auf dem Plan. Weiter kann zu jeder Dachkante auch der sogenannte "Biegewinkel" angezeigt werden. Somit kann beispielsweise eine exakte Auswertung einer Kehle durch Länge und Biegewinkel für ein Kehlblech ausgegeben werden.
    Die Übergabe der Dachkanten wird in den Allgemeinen Voreinstellungen (Alt F7) unter "Auswertungen" im Reiter "Dach" definiert. Der Standard-Übergabemodus der Dachkanten ist "Kanten pro Art zusammengefasst". Mit diesem Modus werden alle Kanten pro Art (Traufe, First, Kehle, etc.) wie bisher zusammengefasst an die Materialliste übergeben. Mit dem neuen Modus "jede Kante einzeln" bekommt jede Kante automatisch eine Nummer und wird einzeln an die Materialliste transferiert.
    Die Kantennummern und Kantenlängen können in den Anzeige-Einstellungen (F7) unter "Dachausmittlung", "Flächen" im Feld "Bauteilwerte" in der Draufsicht zugeschalten werden.
    Mit diesen neuen Auswertungen der Dachkanten lässt sich schnell und einfach eine präzise Auswertung für Dachdecker und Spengler erstellen.

Sparrenlage

  • Der Endtyp "Eindringung" wurde überarbeitet und verbessert. Der hauptsächlich für Stellbretter vorgesehene Endtyp kann jetzt bei allen Bauteilen und Bauteilkombinationen verwendet werden. Der Endtyp "Eindringung" ist somit unabhängig von Bauteilart, Ausrichtung und Bezugsseiten. (Fa. Isoplan, Fa. Flasche, Fa. Ingerl u.a.)
  • Umfangreiche Verbesserungen und Korrekturen bzgl. der Kerven- und Bauteilverschneidung wurden getätigt. (Fa. Sebalex, Schwarzwald Abbund, Fa. Vaiana, Fa. Haas, Fa. Nüssli, Fa. Hätscher, ABZ Ulm, Fa. Blaas, Fa. Gentner, Fa. Oberlander, Fa. Emig, Fa. Thorwart, BBS Ahaus, Fa. Stiegeler, Fa. Bianchiferraro, Fa. Azzolini, Fa. Edili, Fa. Hobelsberger, Fa. Skaletzka, Fa. Theurl)
  • Die Funktionalität "automatisches Verwerfen von überflüssigen Bearbeitungen" in den BV Eigenschaften wurde überarbeitet und verbessert. (Fa. Burn, Fa. Hoprog, Fa. Flück, Fa. Leduc, Italien)
  • Stirnbohrungen an Doppelschnitten wurden verbessert. (Fa. Tanghetti, Fa. Moobie, Fa. Taulera)
  • In der Version 14-1 wurde der Befehl "schneiden mehrfach" programmiert. Abschnitte von Hölzern können an bis zu 8 Ebenen angeschmiegt werden.
    Markiert man im 3D ein beliebiges Holzbauteil und wählt den Bearbeiten-Befehl "schneiden", so steht jetzt neben den gewohnten Schneiden-Befehlen die Instanz "Schneiden mehrfach" zur Verfügung. Zunächst müssen die gewünschten Zielflächen mit der Maus bestimmt werden. Angeklickte Flächen behalten zur besseren Übersicht ihre Vorschau. So sieht der Anwender stets welche Flächen er bereits ausgewählt hat. Wurden dann beispielsweise die gewünschten drei Abschnittsflächen gewählt, so gelangt man nach Klick auf das nebenstehende Icon "gewählte Flächen übernehmen" in die Auswahl der angebotenen Schnittvarianten. Alternativ zum Klicken des Icons kann die Flächenauswahl mit ENTER abgeschlossen werden. Die Ausführung des Mehrfachschnittes kann wie gewohnt mit der Leertaste durchgeblättert werden. Um die Auswahl der Schnittvarianten einfacher zu gestalten kann die Optik der Hölzer auf transparent geschalten werden. (Icon "Hölzer transparent darstellen" im 3D Schwebemenü) Nach Auswahl der gewünschten Schnittvariante kann der Befehl mit ENTER oder per Mausklick abgeschlossen werden.
    Wurde beim Flächenfang versehentlich eine ungewünschte Fläche geklickt, so kann die Eingabe mittels des Optionenschalters "Löscht die zuletzt gewählte Schnittebene (Alt+F1)" rückgängig gemacht werden. (Schalter rechts unten in der Eingabezeile) Beim Flächenfang besteht auch die Möglichkeit mit der Leertaste eine Abstandseingabe zur gefangenen Fläche zu definieren. Alternativ zum Flächenfang steht die Eingabeform "Fläche durch 3 Punkte bestimmen (Ctrl+8)" zur Verfügung.
    Anwendungsbeispiele mit drei Schnittebenen sind komplizierte Klauenverschneidungen von Graten und Kehlen an Pfettenecken. Bei nach außen gerichteten Abschnitten können Bauteile an bis zu acht Ebenen geschmiegt werden. Beispiel hierfür sind Pfosten, die unter die Grate von Zelt- oder Turmdächern geschnitten werden sollen. Aber auch Binderpfosten können mit dieser neuen Funktionalität sehr einfach und schnell unter den Anfallspunkt von Walmflächen geschnitten werden. <Highlight Film Neuer 3D-Befehl: Schneiden mehrfach>
  • Der Flächenfang beim Schneiden eines Bauteiles funktioniert jetzt auch, wenn das Zielbauteil noch nicht berechnet ist. Das Arbeiten während der Berechnung im Hintergrund wurde somit verbessert. (Fa. Sebalex)

Wand Decke

  • Das Brutto- und Netto-Volumen von Deckenkörpern wird in der Materialliste ausgewertet. Außerdem kann ein CAD Text mit den Platzhaltern für Brutto- und Netto-Volumen mit einer Decke verknüpft werden.

Wand- und Deckenhölzer

  • Das Zapfenloch beim Endtyp "Schwalbenschwanz" wurde um die Einstellung "begrenzt" erweitert. Das Zapfenloch endet somit an der oberen Zapfenfläche und wird nicht in angrenzende Bauteile verlängert. Verwendung findet das begrenzte Zapfenloch bei bestimmten Blockbau-Konstruktionen, speziell beim Anschluss von Innenwänden an Außenwände. Durch die versetzte Anordnung der Blockbohlen betrifft der Schwalbenschwanzzapfen zwei Hölzer der Aussenwand. Die Einstellung "begrenzt" vermeidet, dass das Zapfenloch unnötigerweise auf das zweite Holz übertragen wird. (Fa. Bachmann)

Treppe

  • Kinderleichtes Erzeugen einer Treppe auf einem Polygon. Ist der gewünschte Grundriss im Bauvorhaben als Polygon vorhanden, kann mit dem neuen Befehl "Treppe auf Polygon", den man in der Programauswahl unter "Treppe", "Treppe auf CAD" findet, komfortabel eine Treppe mit wenigen Klicks erzeugt werden.
    Wird der Befehl aktiviert, kann die gewünschte Treppenkonstruktion gewählt und gegebenenfalls noch angepasst werden. Es stehen alle erdenklichen Treppenarten, wie beispielsweise Wangentreppen, aufgesattelte Treppen, Betontreppen, Bolzentreppen oder freitragende Treppen zur Verfügung. Anschließend kann am bestehenden Grundriss die gewünschte Antrittskante gewählt werden. Beim "Anfahren" der Linie wird ein Antritts-Symbol angezeigt. Mit einem Klick auf die Kante wird der Antritt übernommen und nach dem Austritt gefragt. Beim "Anfahren" der Austrittskante wird ein Austritts-Symbol angezeigt. Mit einem Klick auf die Kante, wird der Austritt übernommen und es wird nach der Gehlinie gefragt. Hier kann wahlweise, in Treppenrichtung, die linke oder rechte Kante des Grundrisses oder eine selbst gezeichnete Lauflinie, als Gehlinien-Bezug gewählt werden. Wird die linke oder rechte Kante als Bezugskante gewählt, öffnet sich noch zusätzlich ein Eingabefeld, in dem der Abstand zur Bezugskante eingegeben wird. Man kann aber auch mit der Maus den Abstand zur Bezugskante definieren. Wird eine CAD Linie als Bezugskante gewählt, so wird die Treppe sofort erzeugt.
    Mit dieser neuen Funktion können Treppen sehr schnell und einfach auf beliebige Grundrisse konstruiert werden. <Highlight Film Treppe auf Polygon>
  • Komfortable Eingabe einer Treppe aus einem Linienzug. Ist der gewünschte Grundriss im Bauvorhaben vorhanden, kann man mit dem neuen Befehl "Treppe auf Linienzug", den man in der Programauswahl unter "Treppe", "Treppe auf CAD" findet, sehr schnell und einfach eine Treppe erzeugen.
    Wird der Befehl aktiviert, kann die gewünschte Treppenkonstruktion gewählt und gegebenenfalls noch angepasst werden. Es stehen alle erdenklichen Treppenarten, wie beispielsweise Wangentreppen, aufgesattelte Treppen, Betontreppen, Bolzentreppen oder freitragende Treppen zur Verfügung. Anschließend kann am bestehenden Grundriss die "Linke Seite", die "Rechte Seite" und die "Gehlinie" bestimmt werden. Ist nur eine CAD Linie für eine Seite vorhanden, genügt ein Klick und die Linie wird übernommen. Gehören mehrere Linien zu einer Seite, muss beim Klicken der Linien die "Strg" Taste gedrückt und gehalten werden bis alle Linien der jeweiligen Seite markiert sind. Danach erfolgt die Abfrage des Gehlinienbezugs. Hier kann wahlweise, in Treppenrichtung, die linke oder rechte Kante des Grundrisses oder eine selbst gezeichnete Lauflinie, als Gehlinien-Bezug gewählt werden. Wird die linke oder rechte Kante als Bezugskante gewählt, öffnet sich noch zusätzlich ein Eingabefeld, in dem der Abstand zur Bezugskante eingegeben wird. Man kann aber auch mit der Maus den Abstand zur Bezugskante definieren. Wird eine CAD Linie als Bezugskante gewählt, so wird die Treppe sofort erzeugt. Diese Eingabe kann verwendet werden, wenn kein Polygon vorhanden ist, oder sich z.B. der Antritt und Austritt einer Treppe überschneidet, so dass kein Polygon erzeugt werden kann.
    Mit dieser neuen Funktion können Treppen sehr schnell und einfach auf beliebige Grundrisse konstruiert werden. <Highlight Film Treppe auf Linienzug>
  • Ist eine Treppe schon erzeugt und man möchte nachträglich die Bezugsseite einer Gehlinie verändern, oder eine selbst eingezeichnete Lauflinie definieren, funktioniert dies nun mit dem neuen Befehl "Gehlinie auf Linienzug". Wird der Befehl gewählt, den man in der Programmauswahl unter "Treppe", "Treppe auf CAD" findet, öffnet sich die Eingabezeile mit der Abfrage nach der Treppe und der Gehlinie. Es genügt nun ein Klick auf ein Bauteil der gewünschten Treppe und auf die selbst eingezeichnete Gehlinie oder Bezugsseite. Wird eine Bezugsseite gewählt, erfolgt noch die Abfrage des Abstands zu Bezugsseite. Dieser kann auch mit der Maus bestimmt werden. Wählt man eine selbst eingezeichnete Lauflinie, so wird diese übernommen und die Treppenberechnung erfolgt sogleich.
    Mit dieser Funktion kann die Bestimmung oder Veränderung der Gehlinie sehr einfach und flexibel gestaltet werden.
  • Antritt, Austritt, Fertigstellen. Mit nur drei Klicks Treppen auf beliebigen Grundrissplänen konstruieren. So einfach geht das, mit der neuen Option "Freiform" im Treppen- Assistent:
    Ist der gewünschte Grundriss im Bauvorhaben als Polygon vorhanden, öffnet man den Treppen- Assistenten und wählt die neue Rubrik "Freiform" .Hier stehen die Bausteine "Alle Bauteile Geländer links", "Alle Bauteile Geländer rechts" und "nur Trittstufen" zur Verfügung. Nach Eingabe der Geschoßdaten findet man im Reiter "Geometrie" die Abfragen zur Antritts- und Austrittskante die mittels Mausklick direkt aus der Zeichnung in den Assistenten übernommen werden. Sowohl im Datenbild als auch im 3D des Assistenten wird die gewünschte Treppe bereits vollständig gezeichnet. Ein Klick auf "Fertigstellen" beendet den Assistenten und überträgt die komplett fertiggestellte Treppe in die Zeichnung.
    Möchte man eine Treppe mit einer selbst definierten Gehlinie erzeugen, so muss diese zunächst auf dem Grundriss mit CAD eingezeichnet werden. Die Gehlinie kann anschließend, wie zuvor die Antritts- und Austrittskante, mittels Mausklick direkt aus der Zeichnung in den Assistenten übernommen werden. Auch die Gehlinie ist sofort im Datenbild ersichtlich.
    Alternativ zu einer gezeichneten Gehlinie kann durch Bewegung der Maus jeweils die rechte oder linke Seite als Bezug für eine Gehlinie gewählt und übernommen werden. Die Gehlinie wird dann mit einem Abstand von 45 cm von der Bezugskante erzeugt.
    Selbst komplizierte und außergewöhnliche Treppenformen können mit diesem neuen Werkzeug kinderleicht erstellt werden. <Highlight Film Treppenkonstruktionen einfach auf beliebigen Grundrissplänen>
  • Die Treppe Ausgabe-Automatik für Bauteile des Anschlussgeländers wurde verbessert. (Fa. Gemmeke)
  • Das Einteilen von Staketen bei einem Anschlussgeländer mit "abgerundeten Ecken" wurde verbessert (Fa. Aimer)

3D Objekte

  • 3D Objekte, die an MCAD Linien verankert wurden, bekommen jetzt in der Materialliste eine VNR Nummer. (Fa. Dittus)
  • Die Anzeige-Einstellungen (F7) für 3D Bearbeitungen wurden erweitert. So können jetzt Auswertungsnummern geschrieben werden und bei der Bezeichnung wurde die Unterscheidung zwischen allen Bauteilen und Bauteilen mit Materiallistentransfer eingeführt. Somit können 3D Objekte mit Bearbeitungen noch detaillierter beschriftet werden. (Fa. Dittus)
  • Der 3D Import von WRL-Dateien wurde verbessert. (Fa. Koma)

Bauphysik

  • Die feuchteschutztechnische Beurteilung nach dem Glaser-Verfahren nach DIN 4108 von Wänden wurde in der Version 14-1 ermöglicht. Per Knopfdruck kann der U-Wert, der Temperaturverlauf, die Tauperiode und die Verdunstung innerhalb einer Wand berechnet werden. Natürlich lassen sich anschließend alle ausgewerteten Tabellen und Ergebnisse mit nur einem Klick speichern bzw. ausdrucken, um diese weiter zu geben. Um die Berechnung zu ermöglichen, wurden alle für die Bauphysik relevanten Bauteilen mit dem neuen Reiter „Sonstiges“ ausgestattet. In diesem Reiter kann unter "Bauphysik" die Wärmeleitfähigkeit λ und der Diffusionskennwert μ-Wert oder Sd-Wert [m] minimal und maximal vergeben werden. Für Wände kann im Reiter „Sonstiges“ unter "Bauphysik" der U-Wert [W/m²+K] und die Flächenaufteilung Holz/Gefach prozentual an gegeben werden. Durch die Angabe der Flächenaufteilung können somit auch inhomogene Wände berechnet werden. Zur Auswahl steht, ob die Anteile Holz und Gefach automatisch berechnet oder manuell eingetragen werden. Bei „automatisch“ errechnet das Programm den Anteil Holz, Gefach nach einer Wandautomatik vollautomatisch und lässt dies in die Berechnung des U-Werts entsprechend einfließen. Die bauphysikalisch relevanten Daten für das Gefach und den Ständer ermittelt das Programm aus den Materialien welche unter dem Reiter Schichten, Holzeinteilung, Dämmungsmaterial und Stoßstiel vergeben werden. Bei Vollholzwänden wird das Bauteil, welches im Reiter „Wand“ bei „Untergurt“ eingetragen ist, zur Berechnung verwendet. Zur Erkennung einer Vollholzwand muss wie üblich im Zusatzreiter der Wand der Eintrag „VOLLHOLZ WANDMURISS ENDE“ stehen.
    Wird bei einer Wand im Reiter „Sonstiges“ kein U-Wert definiert, wird die Berechnung des U-Wert jeder Wand beim Transfer in die Materialliste vollautomatisch durchgeführt und kann somit angezeigt werden. Wurde bereits ein U-Wert vergeben bleibt dieser natürlich beim Transfer in die Materialliste erhalten. Natürlich werden auch die bauphysikalischen Werte (Sd-Wert, μ-Wert und λ) der Materialien in die Materialliste übertragen.
    Zur Berechnung der Wände wurde unter „Extras“ die neue Funktion „Bauphysik Glaser….“ integriert. Nach Aufruf dieser Funktion muss eine Wand ausgewählt werden und es öffnet sich das neue Bauphysik Fenster.
    Im ersten Reiter „Temperaturverlauf“, wird vollautomatisch eine Grafik, welche den Schnitt durch die ausgewählte Wand darstellt, angezeigt. In dieser Grafik wird mit einer blauen Linie die Tauperiode und mit einer grünen Linie die Verdunstungsperiode gezeichnet. Außerdem wird der Wandaufbau von innen nach außen neben der Grafik textuell beschrieben. Die Innenseite einer Wand ist immer die linke Seite. Außerdem kann im unteren Teil des Fensters zwischen der Darstellung bzw. Berechnung des Gefachs und der Ständer um geschalten werden.
    Im nächsten Reiter „Tauperiode“ wird in der Grafik mit einer schwarzen Linie der Dampfsättigungsdruck und mit einer roten Linie der Dampfteildruck angezeigt. Treffen sich die rote und die schwarze Linie entsteht an diesem Schnittpunkt Tauwasser.
    Im Reiter „Verdunstung“ wird ebenfalls über die schwarze Linie der Dampfsättigungsdruck und über die rote Linie der Dampfteildruck dargestellt.
    Die Grafiken der ersten drei Reiter lassen sich über einen Rechtsklick in auf die Grafik in die Zwischenablage kopieren. Somit können diese beispielweise in der Zeichnungs-Verwaltung unter „Bilder“ in einem Worddokument usw. eingesetzt werden.
    Im Reiter „Randbedingungen“ werden die Klimadaten zur Berechnung der Bauphysikauswertung verwaltet. Die Dauer (h), die Tau – und Verdunstungsperiode, die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit kann abgeändert und über die Schalter „Speichern“ gespeichert werden. Über den Schalter „DIN 4108“ werden alle Klimadaten auf die nach DIN 4108 vorgeschriebenen Daten zurück gesetzt. Außerdem stehen auf der rechten Seite allgemeine Daten wie der Bauteiltyp, der Wärmestrom und der Flächenanteil Gefach und Ständer zur Übersicht bereit.
    Im Reiter „Tabelle Temperatur“ wird die Auswertung des Temperaturverlaufs errechnet dargestellt. Somit kann exakt überprüft werden wie sich die Temperatur innerhalb einer Wand von Schicht zu Schicht verändert.
    Im Reiter „Tabelle Druck“ wird der Dampfdruck errechnet dargestellt, um den Druck innerhalb der Wand von Schicht zu Schicht nachzuvollziehen.
    Im letzten Reiter „Auswertung“ werden alle vorher berechneten Werte zusammen gefasst. Auf einen Blick erhält man Informationen wie U-Werte, die Tauwasseranalyse mit Tauwassermenge und Verdunstungsmenge und eine Kontrolle, ob die Konstruktion den Vorschriften der DIN 4108 entspricht. Optischen Hilfsmittel (grüne Haken, rote und schwarze Ausrufezeichen) unterstützen die bauphysikalische Auswertung des Wandaufbaus.
    In der unteren Hälfte des Bauphysik Fensters kann mit einem Schalter der Schichtaufbau schnell und unkompliziert getauscht werden.
    Zudem kann über die Funktion „Übernahme ins BV“ die berechnete Situation der Wand in die Zeichnungs-Verwaltung übernommen werden. Hierfür wurde in die Zeichnungs-Verwaltung der neue Reiter „Bauphysik“ intergiert. Somit ist die bauphysikalische Berechnung beim Projekt gespeichert und kann jederzeit wieder aufgerufen werden.
    Außerdem lässt sich über die Option „Vorschau“ mit nur einem Knopfdruck, vollautomatisch ein mehrseitiges Dokument mit allen Grafiken und Tabellen der Berechnung erzeugen. Natürlich kann die Vorlage wie gewohnt auf eigene Bedürfnisse eingerichtet werden. <Highlight Film Bauphysik im SEMA Programm>

Stammdaten Bausteine Programm

  • Bei der Installation der Version 14-1 können im Falle einer Datenübernahme aus der Version 12.2 alle Stammdaten-Ordner übernommen werden. Der aktive Ordner der Version 12.2 wird ohne Namensveränderung in die Version 14-1 gespielt und ist auch dort der aktive Stamm-Ordner. Falls in den Eigenschaften des Stamm-Ordners erlaubt, wird dieser mit den neuesten Stammdaten der Version 14-1 aktualisiert.
    Seit der Version 12.2 gibt es die Möglichkeit bei Erzeugen-Befehlen und Stammdaten-Containern gleichzeitig auf mehrere Stamm-Ordner zuzugreifen indem beliebige Ordner angehakt werden. Dieser Zustand wird ebenfalls in die Version 14-1 übernommen.
  • Die Namensgebung von Stamm-Ordnern wurde verbessert. So werden die SEMA Standard Stammdaten pro Version mit einem Versionskürzel in die Verwaltung eingespielt. In der aktuellen Version heißt dieser Stamm-Ordner folglich "Arbeitsstammdaten 14-1". Die Nummerierung benennt die Version und gleichzeitig das Erscheinungsdatum. Nämlich "erstes Halbjahr 2014".
    Auch die Namensvergabe beim Anlegen eines Stamm-Orders wurde dementsprechend erweitert. Die Eingabe des zusammengesetzten Namens erfolgt in vorgegebenen Feldern. Im ersten Feld kann ein beliebiger Name eingetragen werden. Im zweiten und dritten Feld kann durch Zahlen eine Nummer bzw. die Version des Ordners, ein Datum oder Ähnliches vergeben werden. Bestimmte Sonderzeichen dürfen nicht eingegeben werden (z.B. :/*? usw.). Bei einer solchen Eingabe wird der Anwender durch einen eingeblendeten Hinweistext informiert und der Name kann nicht übernommen werden. Direkt unter den Eingabefeldern wird in einer Vorschau der zukünftige Name des Stamm-Ordners angezeigt.
  • Unter dem Menüpunkt "Stamm-Ordner" wurde der Befehl "Umbenennen" integriert.
  • Einbinden von Hilfebildern aus der SEMA Zwischenablage wurde verbessert. (Fa. Strüby)
  • Die Position von geöffneten Stammdatenverweisen im Profilassistenten wurde verbessert. (Tschechien)

Stammdaten Bausteine Inhalt Pflege

  • Die Arbeits- und Originalstammdaten der Version 14-1 wurden um Verbindungsmittel der Firma SIHGA erweitert. Zur Verfügung stehen die Hobafix-Verbinder in allen erhältlichen Größen.
  • Die Stützenfüße "SF IS Maxi" und "SF ISB Maxi" der Fa. Simpson wurden aktualisiert. Die Bohrbilder sowie die Höhe der Stützenfüße wurden entsprechend geändert. Diese können aus den Original Stammdaten der Version 14-1 gepickt werden. (Fa. Schwarz)
  • Die BSH Textur wurde verbessert. Stirn- und Seitentextur passen jetzt exakt zusammen.
  • Die Standard Putz-Textur für Wände, nämlich Struktur 01, wurde durch die Textur "Struktur 02" ersetzt. Effekte wie z.B. ein Flimmern beim Drehen eines Gebäudes in der texturierten Darstellung treten dadurch nicht mehr auf.
  • In den Arbeits- und Originalstammdaten der Version 14-1 wurden sämtliche für die Bauphysik relevanten Materialien und Bauteile um entsprechende bauphysikalische Werte ergänzt. <Highlight Film Bauphysik im SEMA Programm>
  • Für den Ausdruck der bauphysikalischen Berechnung wird eine entsprechende Vorlage angeboten. <Highlight Film Bauphysik im SEMA Programm>
  • Für das Kontroll-Center wurde die Gruppe "Benutzerhinweise" eingeführt. Entsprechende Beispiele für Aufgaben, Informationen, Highlights und Warnungen werden zur Verfügung gestellt. <Highlight Film Aufgabenverwaltung im Kontroll-Center>
  • Die Ordner Bilder bzw. Grafiken für den Gebäude- und Treppen-Assistent wurden neu gestaltet.
  • Die Ordner Struktur für die dynamischen Gebäudebausteine wurde neu erstellt. Unter der Gruppe der gewünschten Bauweise (Blockbau, Holzrahmenbau usw.) werden die Untergruppen "Pultdächer" und "Sonstige Dachformen" geführt. <Highlight Film Komplexe Gebäude einfach und schnell eingeben>
  • In den "Pultdächern" wird für jede Bauweise ein rechteckiges Pultdach, sowie ein L-Bau mit Kehle oder Grat angeboten. <Highlight Film Komplexe Gebäude einfach und schnell eingeben>
  • Bei den "Sonstige Dachformen" stehen in der Version 14-1 neuerdings ein doppelter T-Bau und eine Freiform zur Verfügung. <Highlight Film Komplexe Gebäude einfach und schnell eingeben>
  • Bei den dynamischen Treppenbausteinen findet man die neue Gruppe "Freiform". Diese enthält Beispiele für beliebige Grundrissformen, entweder komplett mit allen Bauteilen oder lediglich mit Trittstufen. <Highlight Film Treppenkonstruktionen einfach auf beliebigen Grundrissplänen>
  • Für die neue Fertigungszeichnung für Holz- und Treppenbauteile wurde eine Planvorlage bereit gestellt. <Highlight Film Fertigungszeichnung für Holz- und Treppenbauteile>
  • Für die Fertigungszeichnung wurde ein neuer Legendenbaustein erstellt. <Highlight Film Fertigungszeichnung für Holz- und Treppenbauteile>
  • Für die Fertigungszeichnung gibt es eine neue Autobemaßung: "Bauteil Fertigungszeichnung". Diese Bemaßung wurde im Alt-F7 entsprechend eingebunden. <Highlight Film Fertigungszeichnung für Holz- und Treppenbauteile>
  • Bei Stabdübel und Passbolzen kommen ab sofort verkürzte Längen in der Materialliste richtig an. Die überarbeiteten Stabdübel und Passbolzen können aus den Original Stammdaten der Version 14-1 gepickt werden. (Fa. Haberl)

Materialliste

  • Der Export an Excel, speziell aus der russischen Version, wurde verbessert. (Fa. Faeton)

Einzelstab

  • Beim BVX2 Export werden nun Hölzer die eine Nut und Feder Information tragen als Blockbohle exportiert. Hierzu muss beim Bauteil unter dem Reiter "Zu" (Zusatzdaten) die Blockbohlennut wie folgt definiert werden.
    BVX2BlockPlank
    GrooveCount = 3
    GrooveSide = 4
    GrooveDistance = 20
    GrooveHeight = 10
    GrooveWidth = 15
    Wird das Bauteil nun per BVX2 exportiert erscheint das Bauteil im Cambium (ab Version 1.10) als Blockbohle und wird mit den vordefinierten Nuten und Federn dargestellt.
  • Bearbeitungen werden in der Anwendung exakter berechnet und stehen somit im Einzelstab noch genauer zur Verfügung. Die Berechnungsgenauigkeit der Bearbeitungen wurde von Zehntelmillimeter auf Hundertstelmillimeter erhöht. Diese Genauigkeit wird auch beim Transfer in den Einzelstab mit übernommen. Dargestellt werden im Einzelstab weiterhin Millimeter, aber nun mit zwei Nachkommastellen.
    In den Allgemeinen Einstellungen, beim BTL-Export unter "Projekt" kann mit "Runden" die Exportgenauigkeit eingestellt werden. Es stehen Millimeter, Zehntelmillimeter, Hundertstelmillimeter und Tausendstelmillimeter zur Auswahl. Standardeinstellung ist Zehntelmillimeter.
    Beim BVX2 Export wird mit Tausendstelmillimeter exportiert. An die K2 und P10 wird weiterhin mit einer Genauigkeit von Zehntelmillimeter exportiert. Somit werden Bearbeitungen von der Anwendung bis hin zur Maschine präzise übermittelt.
  • Der Export von Konturen im BVX2- und BTL-Format wurde verbessert und erweitert. Werden Bearbeitungen an einem Bauteil mit einem Extrusionskörper erzeugt, kann nun beim Extrusionskörper auf dem Reiter "Bea" (Bearbeitungen) eine "F-Kontur fg" eingestellt werden. Dies bedeutet, es wird innerhalb der Kontur gefräst und freigeräumt.
  • Um die Fertigungsstrategie auf der Maschine zu optimieren stehen beim BTL Export ab der Version 10.6 neue Materialinformationen zur Verfügung. Je nach Materialeigenschaft werden auf der Maschine spezielle Werkzeuge, Drehzahlen oder Vorschubgeschwindigkeiten verwendet. Um die Information der Materialeigenschaft perfekt von der Anwendung in SEMA auf die Maschine zu bekommen, stehen bei den relevanten Bauteilen und Materialien, auf dem Reiter "So" (Sonstiges) die Einstellungen "Material-Details" zur Verfügung.
    In der "Materialgruppe" kann die Materialinformation definiert werden. Es stehen die Materialgruppen "BA" für Lattung, "CL" für Schalung, "MT" für Massivholz, "ME" für Membrane (Folien, Papier), "GB" für Gipskartonplatten, "GF" für Gipsfaserplatten, "IN" für Isolierung, "SH" für Plattenwerkstoffe (OSB, Sperrholz), "FB" für Fassadenplatten, "PB" für profilierte Platten und "PL" für Putz oder Kleber zur Auswahl.
    Hat man in einer Materialgruppe noch unterschiedliche Materialtypen, kann man im "Materialtyp", mit einer dreistelligen Identifikationsnummer oder einem Identifikationstext das Material unterschiedlich definieren.
  • Der BTL Export von Kreisen und Halbkreisen wurde verbessert.
  • Der Export an Maschinen wurde bzgl. der Überstände von zusammengefassten Tritt- und Setzstufentaschen in Wangen verbessert. (Fa. MHF)
  • Der BVX2 Export von Schwalbenschwanz-Zapfen und -Löchern ohne Rundung wurde verbessert. (Fa. Hummel)
  • Der BVX2 Export von Konturen wurde verbessert. (Fa. HMS)
  • Der BVX2 Export von Versatzkerven wurde für spezielle Fälle verbessert. (Fa. GR)

DXF Schnittstelle

  • Der DXF Import und Export wurde weiter verbessert.

Release Historie V12.2 Build 7000

Allgemeines

  • Das Startcenter wurde bzgl. der Anzeige der zuletzt verwendeten Bauvorhaben verbessert.
  • Der Programmstart der folgenden Sprachversionen wurde um ein Vielfaches beschleunigt: Englisch, Tschechisch, Russisch, Polnisch, Ungarisch, Spanisch, Japanisch und Chinesisch.
  • In der Schulversion kann der Treppenassistent jetzt schon im Menü der Projekterstellung gestartet werden. Im Bauvorhaben war dies bereits möglich. (Fa. Huber)
  • Speziell für Bauvorhaben mit vielen 3D-Objekten oder Einbeschreibungen wurde die Performance des Programms verbessert. Es wurde großer Wert darauf gelegt, dass auch große Bauvorhaben flüssig bearbeitet werden können, gerade dann wenn der Rechner die Bearbeitungen der Bauteile ermittelt.
  • Die perfekte und einfache Kalkulation Ihres Projektes mit SEMA und WGsystem.
    Für eine noch schnellere Projektkalkulation wurden unter „Extras“ die zwei neuen Funktionen „Kalkulation WGsystem“ und „Projekteinstellungen WGsystem“ integriert. Über „Kalkulation WGsystem“ wird automatisch für alle Bauteile aus dem aktuellen Hausgrund eine exakte Kalkulation mit allen Leistungstexten erstellt. Die automatisch generierte Kalkulation kann sofort als Angebot mit allen Gewerken ausgedruckt werden. Mit der Funktion „Projekteinstellungen WGsystem“ können projektspezifische Voreinstellungen für die Kalkulation getroffen werden. Die Einstellungen werden zum jeweiligen Projekt gespeichert und beim erneutem Aufruf der Kalkulation berücksichtigt. <Highlight Film Kalkulation mit WGsystem>
  • In der Version 12. 2 wurde die Funktionalität des Kontroll-Centers weiter ausgebaut. Fehlende Gegenbearbeitungen erkennt das Kontroll-Center ab sofort vollautomatisch.
    Hölzer mit Endtypen erzeugen nach konstruktiven Änderungen keine Gegenbearbeitung und können auf der Baustelle nicht zusammen gebaut werden? So etwas kann mit der Weiterentwicklung des Sema Kontroll-Centers nicht mehr passieren.
    Folgende Endtypen werden dabei berücksichtigt:
    Schwalbenschwanz-Verbindungen, Schwalbenschwanz-Blätter, Taschen, Endtyp Verlängerung und Eindringung, Versätze und Zapfen-Verbindungen.
    Im folgendem Beispiel würde das Bauteil das gewohnte Warndreieck erhalten, wenn der Endtyp keine Gegenbearbeitung erzeugt.
    Ein Pfosten wurde mit einem Zapfen unter eine Pfette gestellt. Aus statischen Gründen muss der Querschnitt der Pfette um 2cm erhöht werden. Der Zapfen erzeugt jetzt in der Pfette kein Zapfenloch mehr. Nach der Berechnung des Kontroll-Centers wird diese Stelle im Projekt mit einem Warndreieck gekennzeichnet. Durch erneutes Verschneiden wird die Zapfenverbindung korrigiert und böse Überraschungen auf der Baustelle werden vermieden.
    Um die Übersichtlichkeit innerhalb des Kontroll-Centers zu bewahren, wurde die neue Obergruppe „Bearbeitungen“ integriert. In dieser Gruppe werden Bauteile mit oben genannten Endtypen aufgelistet, welche keine Gegenbearbeitung erzeugen. Wird das Holz korrekt verschnitten, dann erzeugt der Endtyp die korrekte Gegenbearbeitung, und das Bauteil verschwindet nach Neuberechnung des Kontroll-Centers aus der Liste. Natürlich stehen hier ebenso die gewohnten Funktionen wie „Beteiligte Bauteile markieren“, „Konflikt ignorieren“ oder „Kontrollknoten löschen“ zur Verfügung.
    Durch die automatische Erkennung fehlender Gegenbearbeitungen wurde das Kontroll-Center logisch weiter entwickelt und verbessert.  <Highlight Film Bearbeitungen im Kontroll-Center>
  • Alle Flachstahlverbinder (neu in 12.2), Stahlbauteile (I-Träger, Rechteckprofile usw.), selbst erstellte 3D Objekte oder vordefinierte Verbindungsmittel lassen sich ab sofort über die Funktion „Ansicht Einzelbauteil“ in der oberen Symbolleiste darstellen und vollautomatisch bemaßen. Über nur einen Knopfdruck wird in der Bauteilansicht eine Vorderansicht, Seitenansicht, Draufsicht, 3D Schrägansicht und eine vollautomatisch bemaßte Detailansicht des Bauteils erstellt. Wechselt man jetzt in die Layout Ansicht öffnet sich ein vordefinierter Plan in dem auf der linken Seite des Plans vollautomatisch eine Dreitafelprojektion (Vorderansicht, Seitenansicht und Draufsicht) und auf der rechten Seite die bemaßte Detailansicht erzeugt wird. Besteht das Bauteil aus mehreren Einzelbauteilen welche gruppiert wurden, werden automatisch entsprechend viele Positionsrahmen für die Details erstellt. Mit nur zwei "Klicks" erhält man einen bis ins Detail perfekt bemaßten Plan.
    Die Autobemaßung der Bauteile, welche in der Bauteilansicht dargestellt werden, lässt sich über einen Verweis in den Voreinstellungen (Alt+F7) unter "Allgemeines" im Reiter "Bemaßung" einstellen.
    In der Bauteil-Ansichtszeichnung, steht ein Schwebemenü mit folgenden Möglichkeiten zur Verfügung. Die Detailzeichnungen Vorderansicht, Seitenansicht, Draufsicht, 3D Schrägansicht und die Detailansicht können mit den Pfeiltasten durchgeblättert werden. Mittels der nebeneinander angeordneten Pfeile können die Bauteilansichten vertikal, horizontal und gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden. Wird die Vorderansicht, Seitenansicht oder die Draufsicht in eine Richtung gedreht, passen sich natürlich die anderen beiden Ansichten automatisch an. Somit erhält man immer automatisch eine perfekte Dreitafelprojektion des Bauteils. Natürlich können die Detailansichten des Bauteils unabhängig voneinander gedreht werden. Mit den nächsten drei Optionen wird die 3D Schrägansicht entweder im Drahtgitter Model, in der Flächendarstellung mit Kanten oder in der texturierten Darstellung gezeichnet. Zuletzt kann die Bauteil-Zeichnung gespeichert werden. Diese wird wie gewohnt in der Zeichnungs-Verwaltung unter dem Reiter "Bauteile" abgelegt und ist somit beim Bauvorhaben gespeichert.
    Alle möglichen Einstellungen innerhalb der Bauteilansicht lassen sich unter den Anzeige-Einstellungen (F7) unter "Bilder+3D", "Bauteilzeichnung" schalten. Schrift und Schriftgrößen für die Bauteilansichten werden in den Voreinstellungen (Alt+F7) unter dem Reiter "Optik", „>>mehr…>>" bei "Bauteilansicht" eingestellt. Außerdem wurde eine neue Option für die automatische Platzierung der verschiedenen Ansichten in den Positionsrahmen zur Verfügung gestellt.
    Unter den "Eigenschaften des Positionsrahmens" kann der Inhalt des Rahmens einstellet werden. Zur Verfügung stehen hier Draufsicht, Vorderansicht, Seitenansicht, 3D Ansicht und Detail. Dadurch werden die Positionsrahmen automatisch mit der eingestellten Ansicht gefüllt. Bereits vordefiniert wurden Standard Pläne für Bauteile bestehend aus maximal 8 Einzelbauteilen. Das Programm erkennt dabei automatisch aus wie vielen Bauteilen das Objekt besteht und wählt den korrekt Plan dafür aus. Besteht ein gruppiertes Bauteil aus mehr als 8 Bauteilen, werden automatisch entsprechend viele Positionsrahmen nacheinander mit der Detailansicht angeordnet. Natürlich können weitere Pläne für mehr als 8 Bauteile angelegt werden. Folgende Vorschrift ist zu beachten. Ein Standardplan für 9 Bauteile müsste den Namen „Standard Bauteil_9“ erhalten, denn nur dann erkennt das Programm diesen Plan automatisch. Selbiges gilt für das Abändern bereits bestehender Standardpläne. Der Inhalt des Plans kann natürlich auf eigene Bedürfnisse angepasst werden, der Name muss aber immer gleich bleiben. <Highlight Film Stahlteile: Einzelverbinder>  <Highlight Film Stahlteile: Knotenverbinder>  <Highlight Film Stahlteile: gruppierte Stahlbauteile>
  • Die Geschwindigkeit beim Öffnen und Schließen der BV Eigenschaften wurde verbessert. (Fa. Renggli, Fa. DFH, Fa. Landmark)
  • Im Bauvorhabenverwaltungsmodus 2 und 3 kann die Überprüfung der SEM-Datei nach dem Zip-Vorgang deaktiviert werden, um den Speichervorgang eines Bauvorhabens auf einen Netzwerkpfad zu beschleunigen. Diese Maßnahme wird von SEMA nicht empfohlen, da die Datenüberprüfung eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme gegen Datenverlust darstellt. (Fa. Renggli, Fa. DFH)
  • Die Explorer Erweiterungen funktionieren nun auch unter 64 Bit Betriebssystemen (ab Bauvorhabenverwaltungsmodus 2.0 und höher). In den Optionen der BV Eigenschaften können BV Felder für den Explorer aktiviert werden. Nach Klick auf "Registrieren (Explorer)" stehen im Explorer die aktivierten Felder zur Verfügung. Mit einem Rechtsklick in das gewünschte Projekt-Verzeichnis, können unter "Sortieren nach", "Mehr" die aktivierten Felder sichtbar geschalten werden.

3D Darstellung Visualisierung

  • SEMA Virtual-Reality wurde den Anforderungen des Betriebssystems WIN 8 angepasst.

GRD, CAD, BEM, MCAD

  • Beim Bearbeiten-Befehl „Skalieren“ kann ab sofort bestimmt werden, ob das skalierte Objekt verworfen oder behalten werden soll.
  • Das Stammdatum der Bemaßung wurde im Reiter „O“ (Optik) um die neuen Funktionen „Einheit Längenangaben“ und „Nachkommastellen“ erweitert. Bei der Funktion „Einheit Längenangeben“ stehen die Einstellungen „aus Alt+F7“, „Meter“, „Zentimeter“ und „Millimeter“ zur Verfügung. Dadurch kann die Einheit der Längenangabe unabhängig von den Voreinstellungen (Alt+F7) gewählt werden. Außerdem kann bei „Nachkommastellen“ angegeben werden, wie viele Stellen nach dem „Komma“ angezeigt werden. Durch diese Neuerungen können zum Beispiel Wände in der Draufsicht in Meter und Stahlteile in Millimeter bemaßt werden.
  • Mit der neu entwickelten Autobemaßung „Bauteil“ ist es ab sofort möglich, ein Gelände, Polygone, Extrusionskörper, Rotationskörper, Knotenverbinder und Einzelverbinder vollautomatisch zu bemaßen. Nach Auswahl dieser neuen Bemaßung muss lediglich das gewünschte Bauteil markiert und der Schalter "Autobemaßung erzeugen" geklickt werden. Dabei werden auf der ersten Maßlinie Löcher innerhalb des Bauteils bemaßt, auf der zweiten Maßlinie Körperkanten, auf der dritten Maßlinie die Bauteilmitte und zuletzt die Gesamtlänge des Bauteils. Außerdem werden runde Löcher mit ihrem Durchmesser bemaßt. Dabei erkennt das Programm vollautomatisch wenn mehrere gleich große Löcher vorhanden sind und bemaßt natürlich nur eines davon. Im Stammdatum der Autobemaßung können im Reiter „Auto“ die Bemaßungs-Verweise für Bohrungen, Abrundungen und einen CAD Baustein vergeben werden. Der CAD Baustein welcher selbst definiert werden kann, hat automatisch einen Bezug zum vermassten Bauteil und kann somit über Platzhalter beispielsweise die Fläche, das Gewicht usw. auswerten. Außerdem lässt sich in diesem Reiter einstellen, ob die Bauteilmitte bemaßt werden soll oder nicht. Im Reiter „Bem“ lassen sich wie gewohnt die Bemaßungen für horizontale, vertikale oder Winkel einstellen. Winkel werden bei der Autobemaßung nur angetragen wenn der Winkel größer oder kleiner als 90° ist. <Highlight Film Neuerungen CAD und Bemaßung>
  • Mit der neuen Autobemaßung „Bauteil“ können geschlossene Linienzüge bemaßt werden. Die Linien müssen vor oder nach der Auswahl der Autobemaßung markiert werden. Nach bestätigen von „Autobemaßung erzeugen“ werden die Linien dann entsprechend vermaßt. Somit können beispielsweise importierte DXF Dateien mit nur wenigen Mausklicks automatisch vermaßt werden. <Highlight Film Neuerungen CAD und Bemaßung>
  • Das Einsetzen und Abändern von Texten wurde erheblich erleichtert und verbessert. Ab sofort wird der Text, welcher in der Eingabezeile verfasst wird, direkt in der Zeichnung sichtbar. Somit kann der Text jetzt wesentlich übersichtlicher eingegeben werden. Außerdem ist es möglich, Texte mit Absätzen zu erzeugen.
    Beim Ändern eines Textes wechselt das Programm jetzt automatisch in den neuen Reiter „Txt“, in dem der Textinhalt angezeigt und geändert werden kann. Sobald der Text in diesem Reiter editiert wird, ändert sich der Text immer aktuell in der Zeichnung. Natürlich besteht auch weiterhin die Möglichkeit Platzhalter und Daten aus einer Datei in den Text einzufügen. Außerdem wird der Textinhalt jetzt beim zurück speichern des Textes mit übertragen. Somit ist es möglich vordefinierte Texte in den Stammdaten anzulegen.
    Beim Ablegen kann mit der Funktion „Namensvergabe mit Datenparameter“ und „Einfügen“ ein Platzhalter definiert werden. Dieser Platzhalter sorgt dafür, dass in den Namen des Textes dessen Inhalt (bis zu 40 Zeichen) übernommen und bei Änderungen automatisch aktualisiert wird. Zur perfekten Übersicht der Texte wird im Datenbild der aktuelle Textinhalt im Stil der eingestellten Schriftparameter geschrieben. Enthält das Stammdatum keinen vordefinierten Text, so steht im Datenbild das Wort „Text“ ebenfalls im Stil der eingestellten Schriftparameter. Somit wird auf einen Blick sichtbar, welche Schriftart oder Schriftstil beim Text vordefiniert wurde. <Highlight Film Neuerungen CAD und Bemaßung>

Sparrenlage

  • Die Bauteilberechnung im Hintergrund, speziell in Datenbildern, wurde beschleunigt. (Frankreich)
  • Ab der Version 12.2 können Bearbeitungen, welche stirnseitig aus dem Bauteil gestanzt wurden, auf Abbundmaschinen exportiert werden. Um solche Bearbeitungen zu erzeugen ist es wichtig, dass die Bearbeitungen rechtwinklig zur Bauteilebene erzeugt werden. Um beispielsweise einen Deckenbalken stirnseitig zu bearbeiten (stanzen, anfügen oder Kurvenmodus) muss ein Vertikalschnitt auf der Bauteilebene (stirnseitig) erzeugt werden. Das Bearbeiten der Hölzer funktioniert genau wie bei Polygonen. Das Bauteil wird markiert und kann dann über die Bearbeiten-Befehle „Stanzen -Kasten", "-Freiform", "-Objekt“ einfach und komfortabel bearbeitet werden. Beim Befehl „Stanzen-Objekt“ können sogar andere Holzbauteile ausgewählt werden, welche die entsprechende Bearbeitung am Bauteil erzeugen.
    Momentan können Hölzer aber nicht durch den Bearbeitenbefehl „Anfügen“ vergrößert (Breite und Höhe) oder durch den Befehl "stanzen" durchtrennt werden. Ebenfalls ist das Stanzen innerhalb eines Bauteils nicht möglich. Allerdings können die Hölzer über 3D Schnitte, MCAD Bearbeitungen oder Blätter weiter bearbeitet werden. Wurde ein Bauteil bereits gestanzt, kann innerhalb des gestanzten Bereichs über den Befehl „Anfügen“ die Form beeinflusst werden. Wechselt man in den Kurvenmodus (Objekt-Details markieren) so erhält das Bauteil, genau wie ein Polygon, Stütz- und Steuerpunkte zum Bearbeiten. Natürlich können die Bauteilkanten auch gestoßen bzw. verbunden werden, um weitere Stützpunkte zu erhalten. Ebenso ist es möglich, bereits vorhandene Steuerpunkte zu löschen. Auch hier ist dabei zu beachten, dass das Bauteil durch Verschieben der Stütz- und Steuerpunkte nicht vergrößert werden kann. Sobald ein Holzbauteil durch die oben genannten Möglichkeiten bearbeitet wurde, erhält dieses eine Außenkontur zur Bearbeitung auf einer Abbundmaschine.
    Alle Bauteile die bearbeitet wurden, erhalten im Stammdatum den neuen Reiter „B“ (Konturbearbeitungen). Auf diesem Reiter kann bestimmt werden, ob die Bearbeitung, welche am Bauteil ausgeführt wurde, gefertigt oder nur dargestellt werden soll. Außerdem steht die Option „ungültig“ zur Verfügung. Mit der Option „fertigen“ wird das Bauteil mit seiner Außenkontur auf die Abbundmaschine exportiert. Mit „darstellen“ wird die Bearbeitung im SEMA Programm nur optisch gezeichnet, aber nicht an die Abbundmaschine exportiert. Durch „ungültig“ wird das Bauteil wieder in seinen Urzustand zurückversetzt und alle Konturbearbeitungen werden eliminiert. Die Bearbeitungen können auch über Knotenpunkte (untere Eingabezeile, Knotenpunkte markieren) ausgeschalten werden. Hierfür wird mittig am Holzbauteil ein Knoten erzeugt (Aussenkontur), welcher alle Konturbearbeitungen rückgängig macht.
    Wird ein Kasten aus dem Bauteil heraus gestanzt, wird dies vollautomatisch auf der Maschine zu einer Nut, Ausblattung oder Falz umgewandelt. Eine Ausstanzung in der Form eines Dreiecks (3 Punkte) wird auf die Maschine als Abgratung bzw. Auskehlung exportiert. Ebenso wird eine Abgratung exportiert, wenn am Bauteil eine „Fase“ erzeugt wird. Um die Bearbeitungen in der Draufsicht darzustellen kann in den Anzeigen-Einstellungen (F7) unter Wand Hölzer/Elemente, Sparrenlage/Allgemein, 3CAD/Holzbauteil und Balkenlage/Elemente unter „Endtypen und Bearbeitungen“ die Option „3D Endtyp+Bearbeitung“ gewählt werden. <Highlight Film Hölzer mit Konturen Teil 2>
  • Die Berechnung der Bauteile im Hintergrund wurde erheblich beschleunigt. Ebenso wurde das Arbeiten während der Berechnung im Hintergrund verbessert.
  • Umfangreiche Verbesserungen und Korrekturen bzgl. der Kerven- und Bauteilverschneidung wurden getätigt. (Fa. Gumpp & Maier, Fa. Poirot, Fa. Alptoit, Fa. Bräuer, Fa. Theurl, Fa. Geißelbacher, Fa. Reining, Fa. Pflugfelder, Fa. Flütsch, Fa. Hilzinger, Fa. G.R, Fa. Mooser, Fa. Meyer , Fa. Kübler)
  • Für die Gesamtlänge von Bauteilen (entsprechend der Länge in der Materialliste) steht jetzt der Platzhalter @B-BRUTTO_LAENGE@ zur Verfügung. Zu finden ist dieser Platzhalter unter "Bauteil", "Brutto Länge (BruttoL)". (Fa. Unilinsystems)

Wand Decke

  • Bei Fenstern, Türen und Makros ist es möglich, eine Einbauluft in der Schichtüberstandstabelle zu definieren. Das Menü befindet sich im dritten Reiter des jeweiligen Bauteils. Dort kann eine Luft am „Anfang, Ende, Unten und Oben“ bei „Wand/Holz“ bzw. „Mineralwolle“ eingestellt werden. Diese Werte greifen dabei auf den Verweis des Bausteins, welcher sich im zweiten Reiter einstellen lässt (Fenster-, Tür-, und Makrobaustein). Dadurch kann jetzt beispielsweise der Baustein um ein Fenster mit Luft definiert werden, ohne extra einen entsprechenden Baustein dafür herzurichten. <Highlight Film Neuerungen Wand>
  • Das Übernehmen und Erzeugen von Bauteilen in Module wurde in der Version 12.2 erheblich erleichtert. In der Ansicht von Wänden bzw. Dach– und Deckenelementen wurden unter dem Bearbeiten-Befehl „Sonstiges“ die Befehle „Neues Modul erzeugen“, „Aus Modul lösen“ und „In Modul übernehmen“ integriert. Mit der Funktion „Neues Modul erzeugen“ können Module aus beliebig vielen Bauteilen erzeugt werden. Nach Auswahl der Bauteile und dem Aufruf dieser Funktion erscheint in der Eingabezeile ein Textfeld. In diesem Textfeld kann die Formel zur Erzeugung des Moduls definiert werden. Zur Erleichterung der Eingabe kann auf Platzhalter (Alt+1) und auf den Editor (Alt+2) zugegriffen werden. Eine mögliche Formel zur Erzeugung des Moduls könnte wie folgt aussehen.
    WEINMANN
    MODUL = @B-FHP-MODULNAME@
    MODULNAME = @B-DA-WA-DE-NR@_@B-FHP-MODULNR@
    NAME = @B-FHP-MODULNAME@
    ENDE
    Nach bestätigen von „OK“ werden diese Daten in den Zusatzreiter der markierten Bauteile übernommen. Bereits vorhandene Einträge der Bauteile bleiben dabei selbstverständlich erhalten und werden nicht überschrieben. Natürlich wird die Modulnummer (B-FHP-MODULNR) dabei automatisch neu durch nummeriert. Die definierten Werte im Textfeld werden dauerhaft gespeichert; somit muss die Formel bei erneutem Aufruf der Funktion nicht neu eingegeben werden.
    Mit der Funktion „Aus Modul lösen“ können Bauteile, welche bereits in einem Modul definiert wurden, heraus raus gelöst werden. Das entsprechende Holz muss zuerst markiert werden um, danach die Funktion „Aus Modul lösen“ anwählen zu können. Nach bestätigen von „OK“ nimmt das Bauteil nicht mehr am Modul teil.
    Das Übernehmen von Bauteilen in ein bestehendes Modul wird über die Funktion „In Modul übernehmen“ ermöglicht. Das entsprechende Bauteil wird markiert und in der Eingabezeile wird abgefragt in welches Modul das Bauteil übernommen werden soll. Dabei muss lediglich ein Bauteil aus dem Modul angewählt werden. Jetzt ist das Bauteil dem Modul zugeordnet und alle entsprechenden Daten werden in den Zusatzreiter übertragen. <Highlight Film Neuerungen Wand>

Elementierung

  • Das Gewicht von Holzbauteilen (z.B. Sparren oder Deckenbalken) welche in ein Dach- oder Deckenelement übernommen werden, wird in das Gewicht des Elements mit einberechnet. Außerdem werden Holzbauteile, welche im Element nachträglich eingegeben werden ebenso mit berechnet. Natürlich nehmen die Hölzer auch an der Gewichtsschwerpunktberechnung teil. Somit kann das Gewicht von Elementen noch exakter bestimmt werden. <Highlight Film Neuerungen Wand>

FHP Automatismen

  • Beim FHP-Export (F12) wird bei folgenden Maschinen der vollständige Bauvorhaben Kopf exportiert, wenn die Felder entsprechend belegt wurden: „CMS Plattenbearbeitung“, Weinmann Fertigungsautomat“, „BOSMOB/MACH“, „MHW Maschinenansteuerung“ und „Randek BauTech (cdt)“ Somit können automatisch noch mehr Daten und Informationen in die exportierte Datei geschrieben werden.

Treppe

  • Die Konstruktion von Treppen mit Stufen-Abstandshaltern wird mit der Version 12.2 zum Kinderpiel. Mit der Neuerung "Stufen-Abstandshalter" können Treppenbolzen, zwischen den Trittstufen, komfortabel platziert werden.
    Die Einstellungen für die Platzierung der Abstandhalter findet man in der Trittstufe unter dem Reiter "Ein". Hier steht der "Stufen-Abstandshalter links" und "Stufen-Abstandshalter rechts" zur Verfügung. Klickt man z.B. auf das "Plus" vor "Stufen-Abstandshalter links", so öffnen sich die notwendigen Einstellungen.
    Mit der Einstellung "Abstand Seite" kann der Treppenbolzen mit einem gewünschten Wert von der Seitenkante der Trittstufe platziert werden. Mit der Einstellung "Abstand Vorderkante" wird der Abstand des Treppenbolzens von der Vorderkante der Trittstufe definiert. Die Richtung des Abstands wird mit der Einstellung "Richtung VK-Abstand" bestimmt: Mit "parallel" wird der eingetragene Wert parallel zur Trittstufen Vorderkante angetragen. Mit der Einstellung "T- Richtung" wird der Wert in Treppenrichtung angetragen. Ein Unterschied dieser Einstellung ist natürlich nur bei verzogenen Trittstufen festzustellen. Bei den Verweisfeldern "Stufen-Abstandshalter" und "Antritt-Abstandshalter" werden die gewünschten Treppenbolzen zugewiesen.
    In den Stammdaten unter "Visualisierung/ 3D Objekte", "Sonstige 3D-Objekte", "Treppenbolzen", werden in der Gruppe "Thumm &Co" mehrere Treppenbolzen zur Verfügung gestellt. Für jeden Typ gibt es einen normalen Bolzen und einen Bolzen für den Antritt. Diese speziellen 3D-Objekte wurden mit drei "Basis-Objekten" erstellt. Das mittlere Basis-Objekt passt sich immer der Steigung an und greift die Höhe zwischen der Trittstufenoberkante und der Trittstufenunterkante der folgenden Trittstufe ab. Das untere und das obere Basisobjekt passen sich immer der Trittstufenstärke an. Hierfür muss im unteren und oberen Basis-Objekt ein Eintrag im Reiter "ML" unter "Typ1" erfolgen. Soll das untere Basis-Objekt sich an die Stärke der unteren Trittstufe anpassen, muss im Feld "Typ1" "000" eintragen werden. Für die Übernahme der oberen Trittstufenstärke muss im Feld "Typ1" des oberen Basis-Objekts "001" eingetragen werden. In den einzelnen Basis-Objekten können weitere 3D-Objekte platziert werden, die sich je nach Einstellung an das Basis-Objekt in der Länge anpassen, oder, wenn Sie in der Länge fixiert sind, ihre Form beibehalten. Somit können beliebige Treppenbolzen erzeugt werden welche Bearbeitungen an den Trittstufen erzeugen oder nur zur visuellen Darstellung dienen.
    Wird eine Trittstufe mit einem "Treppenbolzen" kombiniert und in den Stammdaten abgelegt, so kann die Kombination mittels Treppen Container, per "Einklick-Lösung" der Konstruktion zugewiesen werden. Hierzu wurde in den Stammdaten, unter der Gruppe "Treppe", "Trittstufe" eine neue Gruppe "Stufen mit Treppenbolzen", in der mehrere Kombinationen vorhanden sind, angelegt.
    Die Kombination aus präziser Platzierung und Flexibilität perfektioniert die Konstruktion von freitragenden Treppen. <Highlight Film Freitragende Treppen>
  • In der Version 12.2 wurde die vollautomatische Planausgabe aller Treppenbauteile in einem Arbeitsschritt an Plotter oder Drucker ermöglicht.
    Mit der Treppen Ausgabe-Automatik können nun alle Treppenpläne synchron ausgegeben werden.
    Über "Extras", "Treppen Ausgabe Automatik", öffnet sich das Menü der Planausgabe Automatik. Hier können vordefinierte Ausgabevarianten aktiv geschalten werden. Mit dem Befehl "Ausgeben" wird der Druckauftrag gestartet.
    Mit einem Rechtsklick auf die Symbolleisten (Anpassen, Befehle, Extras) kann der Befehl "Treppe Ausgabe-Automatik" in einer gewünschten Symbolleiste platziert werden. So kann der Befehl schneller und komfortabler aufgerufen werden.
    Im Menü der Planausgabe Automatik stehen unter der Rubrik Treppe verschiedene Optionen zur Verfügung. Aktiviert man die Option "alle Treppen", nehmen alle vorhandenen Treppen im BV an der Druckausgabe teil. Mit der Einstellung "alle Treppen im aktuellen Geschoß" nehmen nur die Treppen des aktiven Geschoßes teil. Bei "markierte Treppen" sind es nur die Treppen deren "Treppengreifer" zuvor markiert wurde. Steht man vor der Treppen Ausgabe in einer Ansichts- bzw. Abwicklungszeichnung, kann man mit der Option "aktuelle Treppe" die Bauteile dieser Treppe ausgeben.
    Unter der Rubrik "Ausgabe", kann man mit der Option "Pläne sofort ausdrucken", die Zeichnungen an die in der Planvorlage voreingestellten Treiber und somit an verschiedene Drucker oder Plotter senden. Mit "Pläne als PDF speichern" werden die Pläne als PDF abgelegt und können später über die Zeichnungs-Verwaltung, Pläne wieder aufgerufen werden. Hier kann mit dem "pull down Button" zusätzlich entschieden werden, ob man mit "einseitige PDF-Dateien", pro Plan eine PDF Datei erzeugt oder ob man mit "mehrseitige PDF-Dateien", die gesamten Pläne in eine PDF Datei speichert. Werden mehrere Treppen ausgegeben kann mit "eine PDF-Datei pro Treppe", für jede Treppe, eine extra PDF Datei erzeugt werden. Entscheidet man sich für "Pläne in Fenster anzeigen", werden die Pläne in der Layout Ansicht, in einzelnen Fenstern aufgebaut.
    Gibt man mehrere Treppen auf einmal aus, kann mit "Treppenübergreifend optimieren" entschieden werden ob beispielsweise für die Verleimoptimierung oder Plattenoptimierung alle Treppen zusammen optimiert werden.
    Auf der rechten Seite des Menüs stehen die Befehle "Ausgeben", "Laden", "Speichern", "Zeile löschen", "Alles löschen" und "Schließen" zur Verfügung. Mit "Ausgeben" wird der Ausgabeauftrag gestartet. Mit "Laden" kann eine zuvor gespeicherte Planausgabe Einstellung aufgerufen werden. Mit "Speichern" kann eine veränderte Planausgabe Einstellung, mit einem gewünschten Namen abgelegt werden. Mit "Zeile löschen" können einzelne Zeilen der Planausgabe entfernt werden. Möchte man sich eine Planausgabe komplett neu einrichten, können mit "Alles löschen" die voreingestellten Ausgabevarianten entfernt werden. Mit "Schließen" wird das Menü der Planausgabe geschlossen.
    Ein weiteres Auswahlmenü nimmt Einfluss auf die Größe und Auswahl des Menüs. Es stehen die Einstellungen "Minimalansicht", "Normalansicht" und "mit Selektion" zur Verfügung. Wird die "Minimalansicht" gewählt, ist nur das Feld Bezeichnung sichtbar. Bei "Normalansicht" kommen die Felder "Zeichnung", "P" (Parameter), "Planvorlage", "Plan-Nr." (Plannummer), "Index" (Revisionsnummer), "Anzeige-Einstellungen" (F7) und "Maßstab" hinzu. Mit der Einstellung "Mit Selektion" werden zusätzlich noch die Felder "Feld", "X" und "Inhalt" eingeblendet.
    Im Feld "Bezeichnung" kann für die Ausgabevariante ein Namen vergeben werden. Ein Klick mit der linken Maustaste in das Feld aktiviert die Eingabe. Im Feld "Zeichnung", kann im Auswahlmenü die Zeichnung gewählt werden. Im Feld "P" (Parameter), wird bei Zeichnungen die optimiert werden können, ein P aktiv. Klickt man auf das P, werden hier die Einstellungen zur Optimierung eingestellt. Hier sind immer nur die sinnigen Felder aktiv. Es stehen hier wahlweise die Einstellungen für die Plattenoptimierung, Verleimoptimierung und für die Ränder zur Verfügung. Weiter besteht die Möglichkeit "Gleiche Bauteile zusammenzufassen". Im Feld "Planvorlage" kann eine zuvor angelegte Planvorlage zugewiesen werden. Im Feld "Anzeige-Einstellungen(F7)", wird die gewünschte F7 Einstellung gewählt. Im Feld "Maßstab", wird der Maßstab zur Ausgabevariante hinterlegt.
    Möchte man Bauteile aus einer Bauteilgruppe (z.B. Trittstufen) auf unterschiedlichen Pläne ausgeben, muss im ML Reiter der Bauteile ein Eintrag erfolgen (z.B. im Feld Bemerkung der Eintrag "Plan1"). In der Spalte "Feld" der Planausgabe Automatik kann dann "Bemerkung" ausgewählt werden und im Feld "Inhalt" anschließend der Eintrag "Plan1" erfolgen.
    Im Feld "X" wird eingestellt wie selektiert wird. Es stehen die Einstellungen "=" (gleich), ">" (größer), "<" (kleiner), "<>" (ungleich), "C" (enthält) und "C" (enthält nicht) zur Auswahl.
    Wird ein Plan ausgegeben, wird in der Planverwaltung automatisch eine Plannummer angelegt. Diese wird im Feld "Plan-Nr." angezeigt. Wird in der Planverwaltung zu einem Plan eine Revision angelegt, wird die Auswertung (z.B. die Revisionsnummer) im Feld "Index" angezeigt.
    Hat man seine verschiedenen Ausgabevarianten nach eigenen Bedürfnissen eingestellt und gespeichert, können diese immer wieder aufgerufen und ausgegeben werden. Die neue Treppen Ausgabe-Automatik besticht durch ihr Tempo und das hohe Maß an Flexibilität. <Highlight Film Ausgabeautomatik für Treppen>
  • In der Version 12.2 wurde die vollautomatische Übergabe aller Treppenbauteile an CAM Systeme der CNC Maschinen ermöglicht. Mit der Treppen Ausgabe-Automatik können nun alle Treppenbauteile synchron exportiert werden.
    Über "Extras", "Treppen Ausgabe-Automatik", öffnet sich das Menü der Planausgabe Automatik. Hier können unter dem Reiter "Maschinen-Export" vordefinierte Ausgabevarianten aktiv geschalten werden. Mit dem Befehl "Ausgeben" wird der Maschinenexport gestartet.
    Mit einem Rechtsklick auf die Symbolleisten (Anpassen, Befehle, Extras) kann der Befehl "Treppe Ausgabe-Automatik" in einer gewünschten Symbolleiste platziert werden. So kann der Befehl schneller und komfortabler aufgerufen werden.
    Bei der Planausgabe Automatik (Reiter "Maschinen-Export") stehen unter der Rubrik "Treppe" verschiedene Optionen zur Verfügung. Aktiviert man die Option "alle Treppen", nehmen alle vorhandenen Treppen im Bauvorhaben am Maschinenexport teil. Mit der Einstellung "alle Treppen im aktuellen Geschoß" nehmen Treppen des aktiven Geschoßes am Export teil. Bei "markierte Treppen" sind es nur die Treppen deren "Treppengreifer" zuvor markiert wurde. Steht man in einer Ansichts- bzw. Abwicklungszeichnung, kann man mit der Option "aktuelle Treppe" die Bauteile dieser Treppe ausgeben.
    Im "Export-Oberpfad" wird definiert, wohin die Bauteile exportiert werden. Bei "Default-INI" wird das zur Übergabe verwendete Inifile ausgewählt.
    Gibt man mehrere Treppen auf einmal aus, kann mit "Treppenübergreifend optimieren" entschieden werden, ob für die Verleim- oder Plattenoptimierung alle Treppen zusammen optimiert werden.
    Auf der rechten Seite des Menüs stehen die Befehle "Ausgeben", "Laden", "Speichern", "Zeile löschen", "Alles löschen" und "Schließen" zur Verfügung. Mit "Ausgeben" wird der Maschinenexport gestartet. Mit "Laden" kann eine zuvor gespeicherte Maschinenexport Einstellung aufgerufen werden. Mit "Speichern" kann eine veränderte Maschinenexport Einstellung, mit einem gewünschten Namen abgelegt werden. Mit "Zeile löschen" können einzelne Zeilen der Planausgabe entfernt werden. Möchte man sich einen Maschinenexport komplett neu einrichten, können mit "Alles löschen" die voreingestellten Ausgabevarianten entfernt werden. Mit "Schließen" wird das Menü des Maschinenexport geschlossen.
    Ein weiteres Auswahlmenü nimmt Einfluss auf die Größe und Auswahl des Menüs. Es stehen die Einstellungen "Minimalansicht", "Normalansicht" und "mit Selektion" zur Verfügung. Wird die Minimalansicht gewählt, ist nur das Feld "Bezeichnung" sichtbar. Bei der Normalansicht kommen die "Bauteil", "P" (Parameter), "Trp-INI-File" (Treppen Inifile) und "Unterverzeichnis" hinzu. Mit der Einstellung "Mit Selektion" werden zusätzlich noch die Felder "Feld", "X" und "Inhalt" eingeblendet.
    Im Feld "Bezeichnung" kann für den Maschinen-Export ein Namen vergeben werden. Ein Klick mit der linken Maustaste in das Feld aktiviert die Eingabe.
    Im Feld "Bauteil", kann im Auswahlmenü das Bauteil gewählt werden.
    Im Feld "P" (Parameter) wird bei Bauteilen, die optimiert werden können, ein P aktiv. Klickt man auf das P, können in einem Menü die Parameter für die Optimierung eingestellt werden. Nur sinnvolle Felder werden aktiv geschalten. Es stehen hier wahlweise die Einstellungen für die Plattenoptimierung, für die Verleimoptimierung und für die Ränder zur Verfügung. Weiter besteht die Möglichkeit "Gleiche Bauteile zusammenzufassen".
    Im Feld "TRP-INI-File" kann dem Bauteil ein spezielles "Inifile" zugewiesen werden.
    Im Feld "Unterverzeichnis", kann ein Name für einen Ordner vergeben werden, der nach dem Export im Verzeichnis des "Export-Oberpfad" angelegt wird. In diesem Ordner landen dann speziell diese exportierten Bauteile.
    Möchte man Bauteile aus einer Bauteilgruppe (z.B. Trittstufen) auf unterschiedlichen Pläne ausgeben, muss im ML Reiter der Bauteile ein Eintrag erfolgen (z.B. im Feld Bemerkung der Eintrag "Export1"). In der Spalte "Feld" der Planausgabe Automatik kann dann "Bemerkung" ausgewählt werden und im Feld "Inhalt" anschließend der Eintrag " Export1" erfolgen.
    Im Feld "X" wird eingestellt wie selektiert wird. Es stehen die Einstellungen "=" (gleich), ">" (größer), "<" (kleiner), "<>" (ungleich), "C" (enthält) und "C" (enthält nicht) zur Auswahl.
    Hat man seine verschiedenen Maschinen-Export-Varianten nach eigenen Bedürfnissen eingestellt und gespeichert, können diese immer wieder aufgerufen und ausgegeben werden. Die neue Treppen Ausgabe-Automatik besticht durch ihr Tempo und das hohe Maß an Flexibilität. <Highlight Film Vollautomatische Übergabe kompletter Treppen an CNC Maschinen>
  • Elegante Treppen dank durchgängiger Parallelität der Wangen. Kein Problem mit der neuen Version 12.2.
    Im Stammdatum wurde eine neue Definition der Wangen ermöglicht. Wird auf dem Reiter "Aus" im Schwungverlauf "Schwung unterbrochen" eingestellt, kann auf dem Reiter "Dat", bei der Einstellung "Besteck" im Auswahlmenü die "Breite von oben", die "Breite von unten" oder "Breite mitteln" eingestellt werden. Je nach Einstellung werden die Felder "Breite", "Besteck von oben" und "Besteck von unten", aktiv geschalten.
    Bei der Einstellung "Breite von oben" hält die Wange das obere Besteck ein, die untere Wangenkante ergibt sich parallel dazu mit der eingestellten Breite.
    Wird "Breite von unten " gewählt, hält die Wange das untere eingestellte Besteck ein, die obere Wangenkante ergibt sich parallel dazu mit der eingestellten Breite.
    Mit "Breite Mitteln" wird mittig ein Wangenschwung errechnet. Von diesem Schwung wird jeweils die Hälfte der eingestellten Breite nach unten und oben projiziert. Auf das Besteck wird hier nicht mehr geachtet. Mit dieser Neuerung können Wangen schlank und elegant erzeugt werden. <Highlight Film Elegante Treppen>
  • In der Version 12.2 können noch mehr Informationen automatisch auf den Plan geschrieben werden. Es stehen für die Treppe eine Vielzahl an neuen Platzhaltern zur Verfügung. Somit können Infos von Bauteilen bzw. Konstruktionen noch besser auf dem Plan oder in einem Text ausgewertet werden.
    Die neuen Platzhalter findet man unter "CAD", "Text", "Platzhalter eingeben", im Thema "Treppe". Für die Auswertung des Treppendatensatzes sind die Platzhalter "Antritt", "Austritt", "Decklochlänge", "Kopffreiheit" und "Kopfwinkel" hinzu gekommen.
    Für einen Draufsicht-Plan stehen beispielsweise jeweils die "Handlaufstärke links/rechts", "Handlaufhöhe links/rechts", "Brüstungshöhe Geländer links/rechts", "Wangenstärke links/rechts", "Gurtstärke links/rechts", "Holmstärke links/rechts", "Pfostenstärke links/rechts" und die "Staketenstärke links/rechts" zur Auswahl. Möchte man "links" bzw. "rechts" nicht unterscheiden, stehen die Platzhalter "Wangenstärke", "Handlaufstärke", "Holmstärke", "Gurtstärke", "Pfostenstärke" und "Staketenstärke" zur Verfügung. Zusätzlich wird das Material der Bauteile "Trittstufen", "Wangen", "Holme", "Gurte", "Handlauf", "Pfosten" und "Stakete". Bei allen Platzhaltern gilt: Wenn verschiedene Werte bei einer Bauteilgruppe vorhanden sind, so werden diese nacheinander ausgewertet.

3D Objekte

  • Die 3D Bearbeitungen wurden um das neue Stammdatum "Bohrbild" erweitert. Mit diesem neuen Stammdatum lassen sich beliebig viele Bohrungen auf eine bestimmte Fläche als Bohrbild einfach und schnell vordefinieren. Die Bohrbilder wurden in einer Untergruppe der "3D Bearbeitungen", "Bohrungen" in die Stammdaten integriert.
    Auf dem "BTL" Reiter des Bohrbilds werden die Länge und die Breite der einzuteilenden Fläche definiert. Breite und Länge können wie gewohnt "fix" oder "variabel" eingestellt werden. Mit "Innenwinkel" wird der Winkel zwischen der X- und Y-Richtung definiert. Auf dem zweiten Reiter ">>" kann ein 3D Objekt, welches eingeteilt werden soll, zugewiesen werden. Durch klicken in das Verweisfeld öffnen sich die Stammdaten und es kann ein beispielsweise eine Bohrung oder ein Passbolzen zugewiesen werden. Hierbei ist zu beachten, dass für das Bohrbild in der Version 12.2 korrekt ausgerichtete Verbindungsmittel und 3D Bearbeitungen zur Verfügung stehen. Diese befinden sich unter "Verbindungsmittel", "Schraubenverbindungen" in der Gruppe "für Bohrbilder". Wird dort ein Verbindungsmittel oder eine 3D Bearbeitung gewählt, werden diese automatisch an jedem Einteilpunkt des Bohrbilds erzeugt.
    Für die Einteilung der Fläche stehen verschiedene Einstellungsoptionen in Bauteilrichtung (X-Richtung) sowie quer zur Bauteilrichtung (Y-Richtung) zur Verfügung:
    • X-Richtung: Einstellungsoptionen für die Bauteillängsrichtung
    • Anzahl: Anzahl von Einteilpunkten in Bauteilrichtung
    • Abstand (fix): Fixer Abstand der Einteilpunkte in Bauteilrichtung
    • Abstand (max): Maximaler Abstand der Einteilpunkte in Bauteilrichtung
    • Anfangsabstand (auto): Automatischer Abstand am Anfang
    • Anfangsabstand (fix): Fixer Abstand am Anfang
    • Anfangsabstand (mind.): Mindestabstand am Anfang
    • Abstand: Fixer Abstand zwischen den Einteilpunkten
    • Endabstand (auto): Automatischer Abstand am Ende
    • Endabstand (fix): Fixer Abstand am Ende
    • Endabstand (mind.): Mindestabstand am Ende
    • Abstand: Fixer Abstand zwischen den Einteilpunkten
    • Y-Richtung: Einstellungsoptionen quer zur Bauteillängsrichtung
    • Anzahl: Anzahl von Einteilpunkten quer zur Bauteilrichtung
    • Abstand: (fix) Fixer Abstand der Einteilpunkte quer zur Bauteilrichtung
    • Abstand: (max) Maximaler Abstand der Einteilpunkte quer zur Bauteilrichtung
    • Anfangsabstand (auto): Automatischer Abstand am Anfang
    • Anfangsabstand (fix): Fixer Abstand am Anfang
    • Anfangsabstand (mind.): Mindestabstand am Anfang
    • Abstand: Fixer Abstand zwischen den Einteilpunkten
    • Endabstand (auto): Automatischer Abstand am Ende
    • Endabstand (fix): Fixer Abstand am Ende
    • Endabstand (mind.): Mindestabstand am Ende
    • Abstand: Fixer Abstand zwischen den Einteilpunkten
    Unter "Positionierung" können weitere Einstellungen zur genauen Positionierung der Einteilung definiert werden:
    • Art der Positionierung (maximal): Einteilung auf die maximale Bezugsfläche
    • Art der Positionierung (minimal): Einteilung auf größtmögliche, rechteckige Bezugsfläche
    Des weiteren kann dort der Bezugspunkt des Bohrbilds von "unten Anfang" über "oben Ende", "unten Ende" nach "oben Anfang" geändert werden.
    Bei der Option "Versatz" können die Einteilungspunkte zusätzlich noch mit der Einstellungen "halber Versatz" um die Hälfte des Abstands versetzt werden. Bei der Einstellung "Diagonal" werden die Einteilpunkte diagonal auf die Fläche eingeteilt.
    Mit diesen Einstellmöglichkeiten lassen sich beispielsweise Bohrbilder für Zangen-Sparren-Verbindungen, Bohrreihen für eine Pfettenverankerung, Bohrbilder für Knotenpunkte im Binderbau oder diverse Bohrbilder für Stahlbauteile definieren. <Highlight Film Bohrbilder>
  • Die Stammdaten wurden im Stahlbau um die neue Gruppe "Flachstahl" erweitert. Mit diesem neuen Stammdatum können einfache Laschen mit Bohrungen, aber auch komplexe Pass- und Sonderstahlbauteile angefertigt werden. Das Flachstahl-Stammdatum ist ein 3D Bauteil und kann über den Befehl "Stahlbau" verwendet werden. Es kann wie gewohnt eine "Dicke", eine "Breite" und eine "Länge" definiert werden. Auch die 3D Hülldaten, sowie die Verankerungspunkte, können wie bei anderen 3D Bauteilen auf den Reitern "3D" und "Ank" voreingestellt werden.
    Der Flachstahl unterscheidet sich zu anderen Stahlbauteilen im Reiter "Bea". Hier stehen verschiedene Optionen und Einstellung rund um die Bearbeitung des Flachstahls zur Auswahl. Wird die Einstellung "Schlitz/Blatt" auf "nein" gestellt, erzeugt der Flachstahl keine Bearbeitung an einem Holz. Es werden auch sämtliche weitere Einstellung inaktiv geschalten. Mit der Einstellung "immer" erzeugt der Flachstahl eine Schlitz/Blatt Bearbeitung, je nach Auswahl, an einem oder mehreren getroffenen Hölzern. Wird die Option "innenliegend" gewählt, so erzeugt der Flachstahl nur eine Bearbeitung, wenn er innerhalb eines Holzes liegt. Mit den bekannten Einstellmöglichkeiten unter "Wirkung" wird definiert, auf welches Bauteil die Bearbeitung des Flachstahl wirken soll. Mit den "Luft-Einstellungen" (Luft oben, Luft unten, Luft links, Luft rechts, Luft seitlich) kann rund um den Flachstahl eine Bearbeitungsluft vergeben werden.
    Über die Verweisfelder der "Bohrbilder" können jedem Flachstahl bis zu zwei Bohrbilder zugewiesen werden. Diese erzeugen je nach Einstellung des "Bohrdurchmessers" auch entsprechend große Bearbeitungen am Flachstahl. Der Flachstahl ist im Moment das einzige Stammdatum, dem Bohrbilder zugewiesen werden können. Somit können erstmalig im Flachstahl Bohrungen erzeugt werden.
    Auf dem neuen Reiter "So" (Sonstiges) kann eingestellt werden, ob das Bauteil in der "Fertigungszeichnung" gezeichnet werden soll.
    Alle Flachstahlverbinder lassen sich ab sofort über die Funktion „Ansicht Einzelbauteil“ in der oberen Symbolleiste darstellen und vollautomatisch bemaßen. Über nur einen Knopfdruck wird in der Bauteilansicht eine Vorderansicht, Seitenansicht, Draufsicht, 3D Schrägansicht und eine vollautomatisch bemaßte Detailansicht des Bauteils erstellt. Wechselt man jetzt in die Layout Ansicht öffnet sich ein vordefinierter Plan in dem auf der linken Seite des Plans vollautomatisch eine Dreitafelprojektion (Vorderansicht, Seitenansicht und Draufsicht) und auf der rechten Seite die bemaßte Detailansicht erzeugt wird. Besteht das Bauteil aus mehreren Einzelbauteilen welche gruppiert wurden, werden automatisch entsprechend viele Positionsrahmen für die Details erstellt. Mit nur zwei "Klicks" erhält man einen bis ins Detail perfekt bemaßten Plan. (mehr Details zur automatischen Bemaßung und Planausgabe siehe Allgemeines
    Um Bauteile leichter gruppieren zu können, wurde der Bearbeiten-Befehl "Baustein gruppieren" erweitert. Es besteht jetzt die Möglichkeit verankerte oder aus verschiedenen Ansichten/Zeichnungen stammende Bauteile zu gruppieren. Weiter wird der Gruppe beim Erzeugen ein Name (Bezeichnung) gegeben. Mit der neuen Instanz "Frei definierbare Ausrichtung" kann die Ausrichtung (Länge-, Breite-, Höhendefinition) der entstehenden Gruppe definiert werden. Die Ausrichtung eines Objektes nimmt Einfluss auf die Standard-Ansichten der Fertigungszeichnung. (mehr Details zur automatischen Bemaßung und Planausgabe siehe Allgemeines
    Beim Erzeugen von Flachstahl, speziell bei der Instanz "An Bauteilfläche verankern", steht die neue Option "Innerhalb des Hüllquaders verankern" zur Verfügung. Mit dieser Option wird ein 3D Objekt automatisch innerhalb eines Bauteils verankert. Dabei kann das verankerte Objekt alle drei Dimensionen des Hüllquaders bei Bedarf abgreifen.
    Weiter hat der Flachstahl unter "Bauteilstati" noch die Besonderheit, dass ein Transfer in den Einzelstab möglich ist. Aus dem Einzelstab kann der Flachstahl im BTL Format exportiert werden. Momentan werden Außenkontur und Bohrungen, welche über ein Bohrbild erzeugt wurden, exportiert.
    Die Verankerung des Flachstahls ist standardmäßig "mittig" ausgerichtet. Mit dieser Einstellung eignet er sich perfekt für Einzelverbinder und Knotenverbinder und kann diesen inklusive Bohrbild und Verbindungsmitteln zugewiesen werden.
    Mit dem neuen Stammdatum lassen sich verschiedenste Stahlbauteile wie beispielsweise ein einfacher Balkenschuh oder kompliziertere Knotenanschlüsse fertigen. <Highlight Film Stahlteile: gruppierte Stahlbauteile>
  • Zum einfachen und schnellen Konstruieren von Stahlbauteilen wurde der neue Erzeugen-Befehl "Flachstahlverbinder" ins SEMA Programm integriert. Mit diesem Befehl lassen sich Einzelverbinder und Knotenverbinder mit wenigen Klicks an Hölzern erzeugen.
    Der Einzelverbinder ist ein einfacher Flachstahl, welcher mit entsprechenden Voreinstellungen automatisch an einem Bauteil verankert wird.
    Der Erzeugen-Befehl "Einzelverbinder" ist die erste Instanz des integrierten Befehls "Flachstahlverbinder" im Programmteil 3CAD. Der Einzelverbinder wird mit nur einem Mausklick am Holz erzeugt. Er kann auch wie z.B. ein Verbindungsmittel direkt über einen Stammdaten Container eingesetzt werden. Weiter stehen beim Setzen des Einzelverbinders zwei Optionenschalter zur Verfügung.
    Mit diesen Optionen lässt sich der Einzelverbinder an den Hüllquader eines Bauteils verankern (Alt+1) oder rechtwinklig zum Bauteilabschnitt (Alt+2) platzieren.
    Im Stammdatum des Einzelverbinders können folgende Einstellungen vordefinieren werden:
    Zunächst wird die "Dicke" des Flachstahls definiert. Unter "Positionierung" wird durch verschiedene Einstell-Optionen die Position des Verbinders am Holz eingestellt. Mit der Option "außen" verankert sich der Flachstahl auf die Seite, welche mit der Maus angewählt wird. Mit "außen doppelt" wird automatisch ein zweiter Flachstahl auf der gegenüberliegenden Seite erzeugt. Mit "innen" wird der Flachstahl mittig im Holz erzeugt; mit "innen doppelt" wird automatisch eine zweite Lasche im Holz erzeugt. Hierbei wird der Holzquerschnitt in drei gleiche Teile aufgeteilt.
    Über den Verweis der Verbindungslasche wird dem Einzelverbinder ein Flachstahl zugwiesen. Dieser kann, wie beim Flachstahl schon beschrieben, ein Bohrbild und Verbindungsmittel tragen.
    Über "Art" kann zusätzlich definiert werden, ob sich der Flachstahl über das Zielbauteil rechnet, oder sich an das Holzende des Zielbauteils schneidet.
    Auf dem Reiter "So" kann, wie schon beim Flachstahl beschrieben, eingestellt werden, ob der Verbinder als Ganzes an einer Fertigungszeichnung teilnehmen soll oder nicht. Hier ist zu beachten, dass diese Einstellung unabhängig davon ist, was bei den einzelnen Bestandteilen (Flachstahl, Verbindungsmittel) des Verbinders eingestellt ist.
    Einzelverbinder lassen sich ab sofort über die Funktion „Ansicht Einzelbauteil“ in der oberen Symbolleiste darstellen und vollautomatisch bemaßen. Über nur einen Knopfdruck wird in der Bauteilansicht eine Vorderansicht, Seitenansicht, Draufsicht, 3D Schrägansicht und eine vollautomatisch bemaßte Detailansicht des Bauteils erstellt. Wechselt man jetzt in die Layout Ansicht öffnet sich ein vordefinierter Plan in dem auf der linken Seite des Plans vollautomatisch eine Dreitafelprojektion (Vorderansicht, Seitenansicht und Draufsicht) und auf der rechten Seite die bemaßte Detailansicht erzeugt wird. Besteht das Bauteil aus mehreren Einzelbauteilen welche gruppiert wurden, werden automatisch entsprechend viele Positionsrahmen für die Details erstellt. Mit nur zwei "Klicks" erhält man einen bis ins Detail perfekt bemaßten Plan. (mehr Details zur automatischen Bemaßung und Planausgabe siehe Allgemeines
    Einzelverbinder können problemlos mit anderen Bauteilen gruppiert werden. Sie eignen sich perfekt für Stoß- und Anschlußverbindungen aller Art.  <Highlight Film Stahlteile: Einzelverbinder>
  • Der Knotenverbinder besteht aus mehreren Flachstählen, welche mit entsprechender Voreinstellung automatisch an beliebigen Bauteilknoten erzeugt werden können. (z.B. Fachwerkknoten, Binderknoten usw.)
    Der Erzeugen-Befehl "Knotenverbinder" ist die zweite Instanz des Befehls "Flachstahlverbinder" im Programmteil 3CAD. Beim Erzeugen des Knotenverbinders müssen alle betroffenen Hölzer markiert werden. Hierbei spielt es keine Rolle an welchem Ende die Bauteile markiert werden. Sind alle gewünschten Hölzer markiert, wird der Knotenverbinder automatisch am entsprechendem Knotenpunkt erzeugt. Auch der Knotenverbinder kann direkt mittels Stammdaten Container an Hölzern platziert werden.
    Im Stammdatum des Knotenverbinders stehen folgende Einstellmöglichkeiten zur Verfügung:
    Zunächst wird die "Dicke" des Flachstahls definiert. Unter "Positionierung" wird durch verschiedene Einstell-Optionen die Position des Verbinders am Holz eingestellt. Mit der Option "außen" verankert sich der Flachstahl auf die Seite, welche mit der Maus angewählt wird. Mit "außen doppelt" wird automatisch ein zweiter Flachstahl auf der gegenüberliegenden Seite erzeugt. Mit "innen" wird der Flachstahl mittig im Holz erzeugt; mit "innen doppelt" wird automatisch eine zweite Lasche im Holz erzeugt. Hierbei wird der Holzquerschnitt in drei gleiche Teile aufgeteilt.
    Über den Verweis der Verbindungslaschen werden dem Knotenverbinder ein oder mehrere verschiedene Flachstähle zugewiesen. Unter "Verbindungslaschen" können jeweils für das "Hauptbauteil" (durchgehendes Bauteil), das Querbauteil (rechtwinklig zum Hauptbauteil) und für das Schrägbauteil (alle Bauteile, welche nicht im rechten Winkel zum Hauptbauteil stehen) ein eigener Flachstahl zugewiesen werden. Diese können, wie beim Flachstahl schon beschrieben, ein Bohrbild und Verbindungsmittel tragen. Über "Art" kann zusätzlich definiert werden, ob der Knotenverbinder in exakter Form, als rechteckige Platte oder als konvexe Platte (kleinstmögliche Form ohne Innenecken) erzeugt wird.
    Auf dem Reiter "So" kann, wie schon beim Flachstahl beschrieben, eingestellt werden, ob der Verbinder als Ganzes an einer Fertigungszeichnung teilnehmen soll. Hier ist zu beachten, dass diese Einstellung unabhängig davon ist, was bei den einzelnen Bestandteilen (Flachstahl, Verbindungsmittel) des Verbinders eingestellt ist.
    Knotenverbinder lassen sich ab sofort über die Funktion „Ansicht Einzelbauteil“ in der oberen Symbolleiste darstellen und vollautomatisch bemaßen. Über nur einen Knopfdruck wird in der Bauteilansicht eine Vorderansicht, Seitenansicht, Draufsicht, 3D Schrägansicht und eine vollautomatisch bemaßte Detailansicht des Bauteils erstellt. Wechselt man jetzt in die Layout Ansicht öffnet sich ein vordefinierter Plan in dem auf der linken Seite des Plans vollautomatisch eine Dreitafelprojektion (Vorderansicht, Seitenansicht und Draufsicht) und auf der rechten Seite die bemaßte Detailansicht erzeugt wird. Besteht das Bauteil aus mehreren Einzelbauteilen welche gruppiert wurden, werden automatisch entsprechend viele Positionsrahmen für die Details erstellt. Mit nur zwei "Klicks" erhält man einen bis ins Detail perfekt bemaßten Plan. (mehr Details zur automatischen Bemaßung und Planausgabe siehe Allgemeines
    Knotenverbinder lassen sich problemlos mit anderen Bauteilen gruppieren. Sie eignen sich perfekt für Verbindungen im Binderbereich, als Nagelplatten oder beispielsweise für Fachwerkknoten. <Highlight Film Stahlteile: Knotenverbinder>

Stammdaten Bausteine Programm

  • Ab sofort ist es möglich, im SEMA Programm gleichzeitig mit mehreren Stammdaten Ordnern zu arbeiten. Standen bisher nur die Daten eines Ordners zur Verfügung, können jetzt die Daten von beliebig vielen Stammdaten Ordnern angezeigt und ausgewählt werden.
    Bei der Auswahl der Ordner in der "Ordner Übersicht" (bei Erzeugen Befehlen und Stammdaten Containern) können mehrere Ordner aktiv geschalten werden. Dadurch können Stammdaten Ordner thematisch orientiert angelegt und angezeigt werden. Ein Beispiel wäre ein Verbindungsmittel Ordner der ausschließlich Verbindungsmitteln beinhaltet. Wird dieser Verbindungsmittelordner dazu geschalten, stehen die Inhalte dieses Ordners beim Erzeugen von Verbindungsmitteln zusätzlich zur Verfügung. Natürlich werden die Daten dann nicht beim Erzeugen einer Wand angezeigt. Das Programm überprüft ob identische Stammdaten doppelt zur Verfügung stehen und schaltet nur ein Stammdatum davon aktiv. Somit wird verhindert, dass mehrere gleiche Daten zur Auswahl stehen. Das Programm überprüft dabei zuerst den Namen des Stammdatums. Werden zwei oder mehrere namentlich identische Stammdaten entdeckt, so wird überprüft ob der Inhalt ebenfalls identisch ist. Sind Name und Inhalt identisch, wird nur ein Stammdatum angezeigt. Ist der Name identisch und der Inhalt unterschiedlich, werden natürlich beide Stammdaten aufgeführt. Außerdem sollte man beim Anlegen solcher thematisch orientierter Ordner die Struktur beachten. Wählt man den Ordnernamen identisch zu einem aus einem anderen Topf, landen die zusätzlichen Daten im selben Ordner. Wird der Ordnername anderst benannt, so stehen mehrere Ordner in der Baumstruktur zur Auswahl. Zur Übersicht, aus welchem Stammdatentopf die Daten angezeigt werden, wird in der oberen Leiste des Stammdatums der Name des Topfes angezeigt. Das Programm speichert natürlich welche Töpfe aktiv geschalten wurden, damit beim Neustart des Programms diese wieder angezeigt werden. Die aktiven Töpfe bei den „Erzeugen Befehlen“ sind dabei unabhängig von den aktiven Töpfen bei Stammdaten Containern. Dadurch ist es möglich, bei Stammdaten Containern andere Töpfe aktiv zu schalten als bei „Erzeugen Befehlen“. Dort ist es sogar möglich, unterschiedliche Ordner pro Container aktiv zu schalten. Beim Zurückspeichern von Bauteilen, steht wie bisher nur ein Topf zur Verfügung. Dieser Topf ist derjenige, der in der Stammdaten Verwaltung aktiv geschalten ist. In der Stammdaten Verwaltung werden nur die Daten eines Topfes dargestellt.
    Durch diese mächtige Neuerung können kleine, exakt auf ein Thema abgestimmte Stammdaten Ordner übersichtlich und strukturiert erstellt werden, ohne den Überblick in einem riesigen Stammdaten Ordner zu verlieren. <Highlight Film Einfaches Arbeiten mit Stammordnern>

Stammdaten Bausteine Inhalt Pflege

Materialliste

  • Die "SEMA System Info" wurde um wichtige Informationen des Datenbanksystems und der Materialliste erweitert.
  • Die alphabethische Sortierung berücksichtigt nun auch die Groß- und Kleinschreibung.

Einzelstab

  • Der BTL Export wurde bzgl. des Parameters P07 beim Freiräumen von Konturen verbessert.
  • Bauteile mit der Einstellung ML-Transfer "Nein", können jetzt auch aus dem Programm(Anwendung), an die K2-Robot bzw. per BTL exportiert werden.
  • Es gibt eine neue Möglichkeit des BTL Exports von Freien Konturen. Wird z.B. bei einer MCAD Säge-oder Fräslinie eine Bearbeitungstiefe vergeben, ist es bisher so, dass die Bearbeitungstiefe nie größer exportiert wird als die Ebene in der sie erzeugt wird. In bestimmten Fällen ist dies aber notwendig, um von einer Schicht über mehrere Schichten eine Bearbeitung zu erzeugen. Hierzu steht, in den Allgemeinen Einstellungen des BTL Export, unter "Freie Kontur" die Einstellung "Tiefe wie eingegeben exportieren" zur Verfügung. Setzt man den Haken ist die Einstellung aktiv.
    Wichtig: Die eingestellten Bearbeitungstiefen im MCAD müssen korrekt sein, da zu große Werte nicht mehr abgefangen werden.
  • Für den BTL Export von Stahlteilen wurde eigens ein Einzelstabliste vorbereitet. Die neue Liste "Einzelstabliste Material" befindet sich unter den Listen Vorlagen und kann wie gewohnt neu angelegt oder zugewiesen werden. Stahlteile können von dieser Liste problemlos im BTL Format exportiert werden.
  • Ab der BTL Version 10.6 stehen in den Allgemeinen Einstellungen, beim Bauteil, nun fünfzehn "Benutzer-Attribute" zur Verfügung. Hiermit können Informationen, aus dem ML-Reiter ,speziell für jedes Bauteil exportiert werden.
  • In der BTL Version 10.6 wird nun die Information der Bauteillage in der Wand exportiert.
    Ein waagrechter Untergurt liefert die Information "BR" (Bottom rail), ein diagonaler Untergurt die Information "BA" (Bottom rail angled).
    Ein waagrechter Obergurt liefert die Information "TR" (Top rail), ein diagonaler Obergurt die Information "TA" (Top rail angled).
    Vertikale Bauteile wie z.B. ein Pfosten liefern die Information "VC" (Vertical component).
    Horizontale Bauteile wie z.B. ein Fensterwechsel liefern die Information "HC" (Horizontal component).
    Diagonale Bauteile wie z.B. eine Strebe liefern die Information "AC" (Angled component)
    Zusätzlich wird für jedes Bauteil eine Endtyp-Information exportiert.
    "R": rechtwinkliger Schnitt an beiden Bauteilenden
    "A": Schnitt mit Winkel an einem oder beiden Bauteilenden
    "D": Doppelschnitt an einem oder beiden Bauteilenden
    Ein Beispiel: Ein waagrechter Obergurt mit einem schrägen Abschnitt wird folglich mit den Informationen "Alignment = BR: A" exportiert.

Release Historie V12.1 Build 6800

Allgemeines

  • Die Pickliste der vier zuletzt verwendeten Bauvorhaben im Startcenter wurde verbessert. Bewegt man den Mauszeiger auf ein Projekt, so werden im Bauteil-Hinweis die kompletten Kopfdaten des Bauvorhabens ausgeschrieben. So können die Projekte in der Pickliste noch besser differenziert werden.
  • Die Verwendung einer eigenen Adress-Datenbank in der Bauvorhabenverwaltung ist jetzt ab dem Modul "Grundriss Profi" möglich. (Fa. Zimmermann)
  • Die Auswertung von Skripten wurde im Detail verbessert. (Fa. Renggli)
  • Ab der Version 12.1 steht das neu entwickelte SEMA Kontroll-Center zur Verfügung. Mit diesem Kontroll-Center kann man einfach und schnell ein komplettes Bauvorhaben kontrollieren und Konstruktionsfehler beheben. Kollisionen und Konflikte werden textuell im Kontroll-Center sowie visuell in der Zeichnung, im 2D und im 3D, mit einem Warndreieck angezeigt. Alle Sparrenlagen-, Holzsystembau-, und 3CAD Holz-Bauteile nehmen an der Prüfung teil.
    Das Kontroll-Center lässt sich über einen Rechtsklick in der oberen Symbolleiste oder über „Extras", "Kontroll-Center“ aufrufen. Außerdem wurde ein entsprechendes Icon (Warndreieck) in der oberen Symbolleiste platziert. Das Kontroll-Center verhält sich grundsätzlich wie ein Stammdaten Container. Es kann an den vier Seiten des Bildschirmes angedockt oder auch schwebend auf dem Bildschirm angeordnet werden. Ein angedocktes Kontroll-Center kann entweder „angedockt-geöffnet“ oder „angedockt-automatisch-versteckt“ sein. Bei „angedockt-automatisch-versteckt“ ist ein Reiter zu sehen, der sich bei Berührung mit der Maus öffnet und die Palette in den Bildschirm fahren lässt.
    Das Kontroll-Center teilt sich in zwei Bereiche auf: Im oberen Bereich werden Kollisionen und Konflikte dargestellt und können dort verwaltet und bearbeitet werden. Im unterem Bereich werden zusätzliche Informationen zu den Kollisionen und Konflikten angezeigt. Um ein Bauvorhaben auf Kollisionen zu überprüfen muss im oberen Bereich des Kontroll-Centers der Befehl „Überprüfung der Konstruktion“ angewählt werden. Dabei öffnet sich ein Menü in dem folgende Möglichkeiten zur Auswahl stehen: Kollisionskontrolle für aktuelle Wand, markierte Wände, alle Holzbauteile im Geschoß und alle Holzbauteile im Hausgrund. Dabei werden alle im Bauvorhaben existierenden Holzbauteile überprüft. Findet eine Kollision zwischen zwei Holzbauteilen in Längsrichtung statt, so werden diese im oberen Bereich des Kontroll-Centers in einer Baumstruktur aufgelistet. Während der Prüfung der Konstruktion wird der Fortschritt im unteren Bereich (Zusätzliche Informationen) dargestellt. Mittels „Abbrechen“ kann die Prüfung vorzeitig beendet werden. Nach Berechnung der Bauteile wird angezeigt, ob Kollisionen festgestellt wurden oder nicht.
    Außerdem wird bei einer Eckautomatik (Wandautomatik (F10) oder über „Wände, Eck einsetzen, Ecken automatisch“) automatisch erkannt, wenn Ecken aufgrund fehlender Verweise oder sonstigen Gegebenheiten nicht eingesetzt werden. Fehlende, nicht eingesetzte Ecken werden dann automatisch im Kontroll-Center und in der Zeichnung angezeigt.
    Die Baumstruktur im Kontroll-Center wurde folgendermaßen aufgegliedert.
    Zunächst wird zwischen Kollisionen und der Eckautomatik unterschieden.
    Im nächsten Ast werden die Geschoße aufgelistet, welche geprüft wurden. Hinter den jeweiligen Geschoßen wird das Geschoßkürzel angezeigt.
    Anschließend wird in die Bauteilebenen verzweigt, wo die Kollisionen oder Konflikte festgestellt wurden. Diese Bauteilebenen werden in Wände, Decken, Konstruktionsebenen und Dächer untergliedert. Bei Wänden und Konstruktionsebenen wird zusätzlich auf der rechten Seite des Baums die Wandbezeichnung geschrieben.
    In der untersten Verzweigung befinden sich die Bauteile, welche eine Kollision verursachen. Hier wird zusätzlich die die Bauteilnummer angezeigt. Eine detailliertere Beschreibung der Kollision (Bauteilbezeichnung, Z-Lage usw.) findet man im Info-Bereich des Kontroll-Centers.
    Es werden aber nicht nur Kollisionen innerhalb einer Wand festgestellt, sondern auch zwischen verschiedenen Bauteilebenen wie z.B. Wand und Dach. Ein Beispiel wäre, dass ein Obergurt einer Wand mit der Pfette des Dachs kollidiert. Im Fall dass Bauteile aus unterschiedlichen Bauteilebenen kollidieren, wird als Zusatzinformation die Wandbezeichnung eines Bauteils angeschrieben.
    Wird eine Kollision festgestellt, werden die entsprechenden Bauteile im Kontroll-Center sowie visuell in der Zeichnung, im 2D und im 3D, mit einem gelben Warndreieck gekennzeichnet. Somit können Kollisionen auf einen Blick optisch in der Konstruktion, wie auch im Kontroll-Center erkannt werden.
    Natürlich werden auch Bauteilebenen im Kontroll-Center aufgelistet, welche nach der Prüfung keine Kollisionen oder Konflikte beinhalten. Diese werden mit einer blauen Sprechblase mit Ausrufezeichen gekennzeichnet.
    Über die zweite Funktion in der oberen Symbolleiste des Kontroll-Centers kann nach Auswahl einer Kollision mit der „Maus“ im Baum in die entsprechende Bauteilebene gewechselt werden. Wird also z.B. im Baum ein Wandkörper ausgewählt, so wechselt das Programm nach Betätigung dieser Funktion automatisch in die Wandansicht. Diese Funktionalität kann auch über einen Doppelklick auf die Bauteilebene im Kontroll-Center ausgeführt werden.
    Steht man beispielsweise in der Wandansicht, in der eine Kollision festgestellt wurde, kann man über die dritte Funktion „Suche Ereignisse der aktuellen Zeichnung“ direkt zur Kollision/Konflikt im Kontroll-Center wechseln.
    Mit den nächsten drei Optionen kann die komplette Baumstruktur aufgeklappt, zugeklappt oder nur inaktive Äste zugeklappt werden.
    Mit der Option „Anzeige von besonderen Ereignissen“ werden nur noch Äste dargestellt, in denen sich Kollisionen befinden. Dadurch erhöht sich die Übersichtlichkeit im Baum, besonders bei großen Projekten enorm.
    Mit dem Schalter „Darstellung der Kontrollsymbole in der Zeichnung“ können die Symbole in der Zeichnung sichtbar bzw. unsichtbar geschalten werden. Diese Option befindet sich ebenso in der oberen Symbolleiste im Sema Programm.
    Die Bearbeitung von Kollisionen und Konflikten erfolgt mit dem letzten Schalter der Symbolleiste: „Befehle für selektierte Einträge des Kontroll-Centers“. Im Menü stehen folgende Möglichkeiten zur Auswahl:
    Der Befehl „Beteiligte Bauteile markieren“, markiert die Bauteile in der Zeichnung. Bei einem Problem in der Eckautomatik werden dadurch die entsprechenden Wände markiert. Mittels Sichtbarkeitsschaltung können dann ausschließlich diese Bauteile bzw. Wände in der Zeichnung dargestellt werden. Außerdem werden Bauteile farblich hervorgehoben, wenn man im Kontroll-Center die Maus über eine Kollision bewegt. Dadurch kann die Problemstelle im Bauvorhaben schnell gefunden werden.
    Wurde vom Kontroll-Center eine Kollision erkannt, die jedoch vom Anwender absichtlich so erzeugt wurde, kann durch die Funktion „Konflikte behandeln“ die Kollision als "behandelt" gekennzeichnet werden. Diese Bauteile werden dann im Baum mit einem Warndreieck mit grünen Haken dargestellt. Das Kontrollsymbol in der Zeichnung verschwindet.
    Über die Funktion „Konflikt reaktivieren“ kann der Konflikt wieder hergestellt werden. Dann wird das Kontrollsymbol in der Zeichnung wieder entsprechend dargestellt.
    Mit der letzten Funktion kann ein Kontrollkonten im Baum und gleichzeitig in der Zeichnung gelöscht werden. Das Kontrollsymbol, kann nicht mehr reaktiviert werden.
    Die eben beschriebenen Funktionen können ebenfalls über einen Rechtsklick auf das entsprechende Bauteil im Kontroll-Center aktiviert werden. Außerdem werden Kollisionen automatisch aus dem Kontroll-Center gelöscht, wenn eines der betreffenden Bauteile im Bauvorhaben gelöscht wird. Natürlich können Kollisionen auch über diverse andere Bearbeiten-Befehle wie z.B. „Lage“ gelöst werden. Damit das Kontrollsymbol bzw. die Kollision aber gelöscht wird, muss die Berechnung im Kontroll-Center erneut angestoßen werden. Natürlich bleiben bereits behandelte Konflikte nach der Neuberechnung weiter behandelt und müssen nicht erneut überprüft werden.
    Mit diesem mächtigen Werkzeug können Bauvorhaben schnell und komfortabel auf Konstruktionsfehler überprüft werden. <Highlight Film SEMA Kontroll-Center>
  • In der Version 12.1 wurde der neue Platzhalter „Kombi-Nummer“ (@B-KOMBI-NR@) unter dem Thema „Bauteil“ integriert. Dieser Platzhalter ist eine Kombination aus den Platzhaltern „Dach-Wand-Deckennummer (VNR)“ und „Dach-Decken-Elementnummer (EL)“. Wird der neue Platzhalter mit einem Bauteil aus einem Dach- oder Deckenelement verknüpft, so wertet der Platzhalter automatisch die Dach-Decken-Elementnummer (EL) aus. Wird der selbe Platzhalter mit einem Bauteil aus einer Decke, Wand oder Dach verknüpft wird automatisch die Dach-Wand-Deckennummer (VNR) ausgewertet. Wird dieser neue Platzhalter zum Beispiel in den Voreinstellungen (Alt+F7) unter Auswertung/Sonstiges bei „Text beim Transfer auf das Bauteil schreiben“ verwendet, so werden alle Hölzer und Deckungen automatisch beim Maschinenabbund entweder mit der Dach-Wand-Deckennummer (VNR) bzw. der Dach-Decken-Elementnummer (EL) beschriftet.
  • Ein komplettes Gebäude völlig dynamisch und hilfegeführt mit nur wenigen Mausklicks erzeugen? Kein Problem, mit dem völlig neu entwickelten Gebäude-Assistenten der Version 12.1.
    Dafür wurde das Menü zum Anlegen eines Bauvorhabens (Bauvorhaben Eigenschaften) optisch überarbeitet und ausgebaut. Im oberen Teil des Menüs wird das „Projekt Vorschaubild“ dargestellt, welches sich unter „Bearbeiten, BV Vorschau erzeugen“ (oberen Symbolleiste im Programm) erzeugen lässt. Außerdem wurden die bisherigen Funktionen wie „Vorlage“ (zur Auswahl eines Vorlagen Bauvorhabens) „Optionen“ (für die Bauvorhaben Kopfdaten) usw. unter „mehr…“ integriert. Diese zusätzlichen Funktionen lassen sich über „mehr…“, wenn gewünscht aus- und einblenden. Im unteren Teil des Menüs wurden drei neue Schalter integriert.
    „Leeres Projekt“: Es wird ein Bauvorhaben ohne Inhalt erstellt (in den Vorgängerversionen war dies der „OK“ Schalter). Wird ein Vorlagen Bauvorhaben ausgewählt, öffnet dieser Schalter dieses. Natürlich wird dieser Schalter dann automatisch von „Leeres Projekt“ in „Projekt mit Vorlage“ umbenannt.
    „Projekt mit Treppen-Assistent“: Diese neue Funktionalität wird im Abschnitt "Treppe" der Neuerungsliste beschrieben.
    „Projekt mit Gebäude-Assistent“: Mit dieser neuen Funktionalität wird mit wenigen Mausklicks ein komplettes Gebäude erzeugt. Nachfolgend ein Beispiel wie schnell und einfach ein rechteckiges Gebäude mit Querbau in Holzrahmenbauweise erstellt werden kann:
    Zunächst wird das Sema Programm mit dem neuen Gebäude-Assistenten geöffnet. Nach der Auswahl "Holzrahmenbau" (Doppelklick) wählt man den gewünschten "T-Bau" aus. Nach Anpassung der Geschoßhöhen kommt man mit dem Schalter "Weiter" auf den Reiter "Geometrie", wo die Längen des Gebäudes definiert werden. Die Eingaben werden optisch im Datenbild hervorgehoben. Das Dach, die Wände und die Decken sind bereits vordefiniert, so dass nach Klick auf den Schalter "Fertigstellen" das komplette Gebäude mit einem Mausklick in der Zeichenfläche platziert werden kann. Die Hölzer erzeugt man jetzt mittels Dach- und Wandautomatik. Fertig ist ein mehrgeschossiges Haus in Holzrahmenbauweise mit einem Querbau.
    Weiter folgend eine detailliertere Beschreibung der Funktionalitäten des neuen Gebäude-Assistenten. Der Gebäude-Assistent verhält sich grundsätzlich wie ein Stammdaten Container. Er kann an den vier Seiten des Bildschirmes angedockt oder auch schwebend auf dem Bildschirm angeordnet werden. Ein angedockter Gebäude-Assistent kann entweder „angedockt-geöffnet“ oder „angedockt-automatisch-versteckt“ sein. Bei „angedockt-automatisch-versteckt“ ist ein Reiter zu sehen, der sich bei Berührung mit der Maus öffnet und die Palette in den Bildschirm fahren lässt.
    Zur noch besseren Darstellung und Bedienung im Gebäude-Assistent wurden Ordner mit übersichtlichen Hilfebildern zur Verfügung gestellt. Durch einen Doppelklick auf diese Ordner kann man sich durch den Assistenten navigieren. Durch „Zurück“ kann innerhalb des Assistenten jederzeit wieder auf eine höhere Hierarchie zurück gesprungen werden. Dadurch ist die Bedienung innerhalb des Assistenten mit dem des Windows Explorers zu vergleichen. Zur Verfügung stehen die Ordner „Blockbau“, „Holzrahmenbau“, "Mauerwerk",   „Vollholz“ und "Vorlagen", welche sich mit einem „Doppelklick“ öffnen lassen. Wählt man jetzt beispielsweise den Ordner „Holzrahmenbau“, so stehen dort drei vordefinierte Gebäude mit verschiedenen Grundrissen zur Verfügung. Folgende Grundrisse können ausgewählt werden: „L-Bau“, „Rechteckiger Bau“ und „T-Bau“. Entscheidet man sich beispielsweise für den „Rechteckigen Bau“, so öffnet sich im Assistent das Datenbild und die Eingabefelder des Bausteins.
    Im ersten Reiter „Geschoß“, werden die Geschoße des Bausteins angezeigt (Dachgeschoß, Erdgeschoß, Keller und Bodenplatte). Diese Geschoßnamen können nachträglich im Assistenten abgeändert werden. In der zweiten Spalte des Reiters kann die Höhe des Erdgeschoßes und des Kellers beeinflusst werden. Die Höhe des Dachgeschoßes ergibt sich aus dem Dach, welches später bestimmt werden kann. Wird beispielsweise die Höhe des Kellers angewählt, so wird das Geschoß Keller in einem Schnitt im Datenbild aktiv geschalten und alle anderen Geschoße inaktiv. Außerdem wird im Datenbild die Höhe, welche verändert werden soll, optisch mit einer roten Maßlinie mit Pfeil dargestellt (kontextsensitive Hilfe). Die Höhe bezieht sich immer von "Oberkante Boden" bis "Oberkante Decke". Wird also die Höhe des Kellers abgeändert, so rechnen sich alle darüber liegenden Geschoße automatisch nach. Es ist somit nicht notwendig die Höhen der anderen Geschoße selbst anzupassen. Außerdem können in der zweiten Spalte alle Geschoße zu- bzw. weggeschalten werden. Wird also z.B. das Kellergeschoß weggeschalten, so rechnen sich erneut alle Geschoße nach und man erhält ein fertiges Gebäude ohne Keller. Außerdem kann im Reiter "Geschoß" der Einfüge-Modus beim Einsetzen des Gebäude-Bausteins definiert werden. Folgende Auswahlmöglichkeiten stehen zur Verfügung.
    Wird die Einstellung „Eingleichen“ verwendet, so findet zwischen den Geschoßen des Bausteines und des Bauvorhabens ein Abgleich statt. Geschosse, bei denen die Verwendung (Dach, Decke) und die Geschosshöhe gleich sind, werden verschmolzen. Das Geschoß des Bauvorhabens behält seinen Namen. Die Einstellung „Addieren“ bedeutet, dass die Geschoße des Bausteins zusätzlich in die Geschoßverwaltung des Projektes eingespielt werden. Die Einstellung „Eingleichen+Name“ verhält sich wie die Einstellung „Eingleichen“, allerdings muss bei dieser Option die Verwendung, die Geschoßhöhe und der Name gleich sein.
    Durch „Weiter “ bzw. „ Zurück“ kann auf den nächsten bzw. vorherigen Reiter gewechselt werden. Alle Zeilen innerhalb des Assistenten können mit „Enter“ durch bestätigt werden. Wechselt man auf den Reiter „Geometrie“, können je nach Grundrissform Längenangaben zur Definition des Grundrisses eingegeben werden. Außerdem wird bei einem Wechsel auf den Reiter „Geometrie“ im Datenbild nicht mehr der Schnitt des Gebäudes, sondern automatisch die Draufsicht dargestellt. Natürlich kann das Gebäude im Datenbild auch dreidimensional dargestellt werden. Ebenso wie bei der Änderung der Geschoßhöhen, wird durch rote Maßlinien mit Pfeilen dargestellt, welche Länge man abändert. Die Pfeilrichtung zeigt dabei an, in welche Richtung sich das Maß verlängert bzw. verkürzt. Somit kann beispielsweise ein rechteckiger Bau mit den Außenmaßen 10mx10m auf 9mx8m abgeändert werden. Im nächsten Reiter „Dach“ kann die Art bzw. Form des Daches festgelegt werden. Dafür stehen beispielsweise beim „Rechteckigen Bau“ vier Dachverweise zur Verfügung. Über die Verweisfelder kann auf die Stammdaten der Dachausmittlung zurückgegriffen werden. Somit kann aus einem Satteldach, mit nur wenigen Mausklicks ein Walmdach gemacht werden. Natürlich wird auch im Reiter „Dach“ über die markierten Maßlinien im Datenbild optisch sichtbar, welcher Dachverweis abgeändert wird.
    Im Reiter „Wände“, können Wände für das Dachgeschoß, Erdgeschoß und den Keller über Verweisfelder zugewiesen werden. Außerdem können Fenster für das Dachgeschoß und Fenster bzw. eine Türe für das Erdgeschoß definiert werden. Im Datenbild wird immer das Geschoß aktiv dargestellt, in dem man sich aktuell befindet. Alle anderen Geschoße werden inaktiv dargestellt.
    Im Reiter „Decke“ können Decken für die Balkenlage, die Kellerdecke und die Bodenplatte bestimmt werden.
    Im letzten Reiter „Txt“ können freie Kommentare zum Baustein eingegeben werden.
    Wurden alle Daten wie gewünscht abgeändert, so kann der Baustein über „Fertigstellen“ eingesetzt werden. Jetzt hängt der Baustein an der „Maus“ und kann über die „Eingabeinstanzen“ entsprechend platziert werden. Außerdem stehen in der Eingabezeile auf der rechten Seite weitere Optionen wie z.B. „Bezugspunkte neu setzen“ (Alt+3) und „Baustein drehen“ (Alt+5) zur Verfügung.
    Nach dem Einsetzten schließt sich der Gebäude-Assistent automatisch. Dieser kann nachträglich über „Datei, Gebäude-Assistent“ oder über das neue Icon in der oberen Symbolleiste erneut eingeschalten werden. Natürlich kann das Gebäude jetzt weiter bearbeitet oder abgeändert werden. <Highlight Film SEMA Gebäude-Assistent>
  • Ab der Version 12.1 werden Änderungen des Endtyps schon während der Eingabe in der Zeichnung dargestellt. Markiert man ein Bauteil und wählt den Befehl "Endtyp", so werden nun geänderte Werte in Echtzeit im Programm visualisiert. Gerade im 3D sind Anpassungen am Endtyp so optimal ersichtlich. Werden neue Endtypen aus den Stammdaten gewählt und dem Bauteil zugewiesen, so wird diese Änderung vor Abschluss des Befehls aktualisiert und gezeichnet. Übernimmt man Werte aus der Zeichnung mit der Pipette oder komplette Endtypen mit der Kopierfunktion, so werden diese ebenfalls sofort aktualisiert.
    Beispielsweise die Seite der Absteckung bei einem Zapfen, welche bekanntlich von der Bauteilrichtung abhängig ist, kann sofort während der Eingabe kontrolliert und gegebenenfalls richtig gestellt werden.
    Das Resultat komplizierter Eingaben und Parameter bei Profilierungen oder Profilköpfen kann ständig kontrolliert und Schritt für Schritt angepasst werden.
    Prozentuale Eingaben bei gesteigerten Blättern oder bei SW-Blättern, sowie beispielsweise die Blattlage, werden am wahren Holz umgesetzt und sind sofort ersichtlich.
    Bohrbilder, wie beim z.B. beim Treppenendtyp, werden sofort nach der Eingabe umgesetzt und visualisiert.
    Diese Neuerung spart dem Power User eine Menge Zeit, und für Einsteiger ins SEMA Programm ist diese intuitive Bedienung eine wesentliche Erleichterung und Hilfe um einfach und schnell zum Erfolg zu kommen. <Highlight Film Endtypen immer aktuell>
  • In der Version 12.1 wurde ein neues dynamisches Standard-Layout Verhalten für Stammdatenfenster implementiert. Damit entsteht individuell mehr Platz für Daten und Texte bei großen und hochauflösenden Anzeigegeräten. Mit dieser Neuerung werden die Stammdatenfenster bei Erzeugen- und Bearbeiten-Befehlen, sowie in der Stammdatenverwaltung vergrößert dargestellt. Somit können z.B. beim Erzeugen-Befehl zwei mittelgroße Stammdaten-Symbole nebeneinander angereiht werden.
    Grundsätzlich gibt es zur Herstellung des individuellen Standard-Layouts zwei verschiedene Anwendungsmuster.
    Diese lassen sich im "Anpassen" Menü (Rechtsklick auf obere Symbolleiste) im Reiter "Optionen" aktivieren. Wird der neu integrierte Schalter "Standardlayout für Fenster mit Stammdaten herstellen..." gedrückt, kann zwischen "Standardlayout "Klassik" (kleine Fenster) herstellen" und "Standardlayout "Komfort" (große Fenster) herstellen" gewählt werden. Mit der Einstellmöglichkeit "Komfort" steht den Texten im Stammdatum mehr Platz zur Verfügung. Somit können diese ausgeschrieben angezeigt werden. So wird z.B. bei einem Holzsystembau-Stammdatum "SArt" und "Fktn" als "Schnittart" und "Funktion" angezeigt.
    Das Layout "Klassik" stellt die, wie aus Vorgängerversionen gewohnten, kleinen Stammdatenfenster mit abgekürzten Texten wieder her.
    Beim vergrößerten Stammdatenfenster kann die Spaltenbreite mit dem sogenannten "Splitter" individuell eingestellt werden. Je nach Position des Splitters wird der Text ausgeschrieben oder abgekürzt. Mit dieser Neuerung lässt sich SEMA optimal an das aktuell verwendete Anzeigegerät (Monitor/Beamer) anpassen.
    Bei Erstinstallationen und durch Drücken des sich im "Anpassen" Menü befindenden "Standard" Schalters wird bei hochauflösenden Anzeigegeräten automatisch das Layout "Komfort" als Standard-Layout definiert. Bei einer niedrigen Auflösung wird automatisch der Standard "Klassik" verwendet. <Highlight Film Stammdaten mit Komfort>
    Dies ermöglicht ein wesentlich komfortableres Arbeiten auf hochauflösenden Bildschirmen und erleichtert Anfängern den Einstieg ins SEMA Programm.
  • Wird beim Erzeugen von Bauteilen im Stammdatum eine Veränderung vorgenommen, so wird das Stammdatum mit einem Stern (*) versehen um dies zu verdeutlichen. Um alle Änderungen die vorgenommen wurden wieder zurück zu setzen, wurde die Option „Änderungen verwerfen“ integriert. Durch einen Rechtsklick auf das Stammdatum kann die Option „Änderungen verwerfen“ angewählt werden. Danach sind alle Einstellungen im Stammdatum wieder in den Urzustand zurück gesetzt.
  • Die Texte für die neue Stammdateneinstellung "Komfort" wurden in folgende Sprachversionen integriert: Französisch, Italienisch und Englisch. <Highlight Film Stammdaten mit Komfort>
  • Die Geschwindigkeit des Programmes wurde verbessert. Gerade die Berechnung der Bauteilbearbeitungen im Hintergrund wurde beschleunigt. Auch die Bedienung des Programmes während der laufenden Hintergrundberechnung wurde entscheidend optimiert.

Presenter

  • Für den Presenter steht zukünftig immer ein eigenständiges Update im Download Bereich der SEMA homepage zur Verfügung.
  • Unnötige Sperrungen von Bauvorhaben in Verbindung mit der Presenter Version werden jetzt vermieden.

3D Darstellung Visualisierung

  • Unterstützung von Intel CPUs der neuesten Generation für die Berechnung der fotorealistischen Darstellung.

GRD, CAD, BEM, MCAD

  • Der Befehl "Höhenmaß" wurde in nicht sinnvollen Ansichten bzw. Programmteilen inaktiv geschalten. Anstelle des Befehls "Höhenmaß" wird jetzt z.B. in Bildern, in der Zimmererbemaßung, in der Draufsicht usw., der Befehl "Y-Wert" angeboten. Dieser Befehl verwendet das Stammdatum des Höhenmaßes und gibt den Wert der Y-Koordinate der Zeichnung aus.

Gelände

  • Der Befehl „Gelände aus Objekt“ in der Programm Auswahl unter Gelände kann jetzt auch bei Grundrisslinien angewandt werden. Außerdem steht ein Versatzmaß bei dem Befehl „Gelände aus Objekt“ in der unteren Eingabezeile zur Verfügung.

Profil

  • Die Werte der Auswahlfelder "Traufhöhe" und "Vordach", speziell bei der Einstellung "Vordachlänge der fixen Lattung anpassen", können jetzt in die Zwischenablage (Strg +C) kopiert und zur Erstellung weiterer Profile entsprechend eingefügt werden. So kann der Anwender den exakten Wert in ein anderes Feld übernehmen.

Dachausmittlung

  • Die Verschneidung von Teildächern mit "Schmiegefläche Bohle" wurde verbessert. (Fa. Mehlinger)
  • Der Erzeugenbefehl „Teildach auf Polygon“ wurde nochmals verbessert. Somit ist es jetzt auch möglich, Dachausmittlungen auf CAD- bzw. Grundriss-Linien, die einen geschlossenen Linienzug bilden, zu erstellen. Außerdem besteht die Möglichkeit in der Eingabezeile ein Versatzmaß zu definieren. <Highlight Film Dach, Decke, Wand auf Polygon>

Sparrenlage

  • Stirn Konturen wurden im Detail überarbeitet. (Fa. Lerchenmüller)
  • Bearbeitungsknoten von Konturen mit Schreiber-Markierung wurden verbessert. (Fa. Coray)
  • In der Version 12.1 können Bauteile mit dem Bearbeiten-Befehl "schneiden Eckverbindung" auch im 3D verschnitten werden. Endtypen, wie Blätter oder Zapfen, können bereits während des Befehls vergeben werden. Zudem können jetzt auch unterschiedliche Bauteile verschiedener Systeme zu einer Eckverbindung verschnitten werden.
    Der Befehl "schneiden Eckverbindung" wurde grundlegend überarbeitet und verbessert. Nach dem Markieren der gewünschten Bauteile und dem Befehlsaufruf wird in der Eingabezeile die Ausführung "Schnitt" oder "Blatt" gewählt. Die Art des Schnittes bzw. die Blattlage wird im folgenden Auswahlfeld bestimmt. Die Unterscheidung der Bauteile wird durch eine Beschriftung (BT1, BT2) aktiv unterstützt. So können Eckverbindungen wie Gehrungsschnitte oder einfache Blätter schnell und unkompliziert gebildet werden.
    Komplexere Eckverbindungen wie gesteigerte Blätter, Schwalbenschwanzverbindungen oder Anschlüsse mit Zapfen werden durch Endtypenzugriff mittels des Optionenschalters "erweiterte Endtypdefinition" (Alt+1) ermöglicht. Zugewiesene Endtypen, sowie deren Einstellungen werden sofort auf dem Bildschirm dargestellt und jede Änderung wird "online" aktualisiert. Dies bietet dem Anwender schon während der Erzeugung der Eckverbindung die bestmögliche Kontrolle und Übersicht.
    Für den Fall, dass Bauteile unterschiedlicher Stärke zu einer Gehrung verschnitten werden sollen, wurde eine weitere Option eingeführt: Winkelhalbierende Eckverbindung bei unterschiedlichen Bauteilstärken (Alt+2). Ist dieser Schalter aktiviert, so wird die Gehrung winkelhalbierend ausgeführt. Es erfolgt keine vollständige Überdeckung der Schnittflächen. Bei nicht aktiviertem Schalter (Standard) wird die Gehrung so aus dem Winkel gedreht, dass keine Schnittfläche der Eckverbindung sichtbar ist. Die Gehrungswinkel ist nicht winkelhalbierend, die Gehrungsflächen überdecken sich vollständig.
    Der Befehl "schneiden Eckverbindung" wurde für die 3D Schrägansichten und sämtliche andere Ansichten, wie Vertikalschnitte, Horizontalschnitte, texturierte Nord-, Südansichten usw. freigeschalten. Dies ist natürlich die Voraussetzung, dass jetzt auch unterschiedliche Bauteile verschiedener Systeme zu einer Eckverbindung verschnitten werden können. Beispielsweise können Hölzer aus verschiedenen Wänden oder Konstruktionsebenen verschnitten werden. Ebenso kann eine Eckverbindung aus unterschiedlichen Bauteilen gebildet werden, z.B. Zange und Sparren. Prinzipiell wurde der Befehl für alle Hölzer ermöglicht, somit auch für 3CAD Hölzer, Sparren oder auch für Stahlbauteile, welche in Hölzer einbeschrieben sind.
    Auch Bauteile, welche nicht in einer Ebene liegen oder verkantet oder gedreht zueinander liegen, können zu einer Gehrung verschnitten werden. <Highlight Film Schneiden Eckverbindung im 3D>
  • Umfangreiche Verbesserungen und Korrekturen bzgl. der Kerven- und Bauteilverschneidung wurden getätigt. (Fa. Moobie, Fa. Kirsten, Fa. Huber, Fa. Hansmann, Fa. Reining, Fa. Hammer, Fa. Proegger, Fa. Coray, Fa. Buder, ABZ Bodenseekreis, Fa. Weihmann, Fa. Röhrig, Fa. Betchalet, Fa. Sense, Fa. Schwarz, Fa. Pretot, ABZ Landau, Fa. Hilzinger, Fa. Schnitzler, Frankreich, Italien....)
  • Beim Erzeugen-Befehl "Dachfenster" steht nun auch die Lage "mittig" zur Verfügung, sofern das Dachfenster unabhängig vom Ziegelraster (Option "Dachfenster im Raster setzen" deaktivieren) platziert wird. (Frankreich)
  • Satteldachgauben, Dreiecksgauben und Walmgauben können jetzt mit einer an Oberkante abgegrateten Firstpfette erzeugt werden. Die Einstellungen der Pfette (Pfette-Sparren: "Abgraten Oberkante, Abgraten Ober- und Unterkante) greifen, sobald eine derartige Pfette ins Feld der Firstpfette des Gaubenstammdatums eingebunden wird.
  • In bestimmten Fällen wurde die eingestellte Rundung von SW-Blättern, in der visualisierten Darstellung, nicht angezeigt. Dies wurde korrigiert.(Fa. Pflugfelder)
  • Beim "Fersenversatz doppelt" können nun zwei unterschiedliche Tiefen definiert werde. Es stehen die Eingabemöglichkeiten "Tiefe Ferse vorn" und "Tiefe Ferse hinten" zur Verfügung. (Fa. Huber)
  • In der Version 12.1 können Pfetten bereits in den Stammdaten mit Endtypen voreingestellt werden. Die Dachautomatik wird durch vorbelegte Pfettenendtypen perfektioniert.
    Der Endtyp-Reiter des Pfettenstammdatums ist jetzt bereits in den Stammdaten mit den Verweisfeldern für Endtypen am Bauteilanfang und-ende ausgestattet. Somit können beispielsweise Pfetten mit Profilköpfen in den Stammdaten vorbelegt und bei der Profilerstellung eingebunden werden. Nach Erstellen der Dachausmitllung und anschließender Dachautomatik (F9), oder sämtlichen anderen Pfettenautomatiken, werden die freistehenden Pfettenenden automatisch mit dem Profilkopf gezeichnet. Eine nachträgliche Umbelegung von Pfettenendtypen ist somit nicht mehr notwendig. Hierbei erkennt das Programm vollautomatisch ob die Pfette an einem Ortgang endet und somit der Profilkopf erzeugt wird, oder ob im Walmbereich eine automatische Verblattung des Pfettenecks erfolgen muss und der Profilkopf ignoriert wird. Die automatische Verblattung der Pfetten erfolgt wie bisher nach den Einstellungen im Alt+F7 (Sparrenlage, Pfetten, Automatikeinstellungen).
    Diese Neuerung ermöglicht auch, dass Pfetten im Projekt komplett in die Stammdaten zurückgespeichert werden können. Die bestehenden Endtypen werden jetzt ebenfalls gespeichert.
    Beim Ändern von Pfetten wird hierfür das Icon "Als neues Stammdatum ablegen (F2)" in der Befehlsleiste des Pfettenstammdatums verwendet.
    Neu hinzugekommen sind die Schalter zum "holen" anderer Pfetten aus den Arbeitsstammtaten bzw. aus den SEMA Originalstammdaten. Über diese Funktionalität können Pfetten im Projekt einfach und komfortabel mit vorbelegten Pfetten aus den Stammdaten ausgetauscht werden. Gerade wenn viele Einträge im Materiallisten Reiter der Pfetten vorhanden sind, bringt das Austauschen dieser einen erheblichen Zeitvorteil gegenüber einer Neuerzeugung. <Highlight Film Voreinstellbare Endtypen für Pfetten>
  • Die Knotenermittlung wurde stark beschleunigt. (Fa. Renggli)
  • Eine spezielle, exakte Knotenverschneidung wurde ermöglicht. (Fa. Hilzinger)
  • In einem bestimmten Fall war die automatische Einteilung der Koppelpfetten fehlerhaft. Dies wurde korrigiert. (Fa. Dalmont)
  • Die Darstellung von Schwalbenschwanzzapfen und -löchern mit Umfälzungen wurde verbessert. (Fa. Longin)
  • Eine spezielle Blattbearbeitung mit Winkel und Neigung in Bauteillängsrichtung wurde ermöglicht. (Fa. Diemme)

Wand Decke

  • Wände und Deckenkörper können ab sofort durch einen „Klick“ auf CAD/Grundriss-Polygone, CAD/Grundriss-Linien, Gelände und Grundflächen erzeugt werden. Dafür wurde in der Programm Auswahl unter „Wände“ der neue Befehl „Wände auf Polygon“ und unter „Deckenumriss - Decke“ der Befehl „Decke auf Polygon“ integriert. Wird der Befehl „Wände auf Polygon“ aufgerufen, öffnet sich das Stammdatum der Wände. Im nächsten Schritt, wird das Polygon geklickt, bzw. ein geschlossener Linienzug komplett markiert, auf welchem die Wände erzeugt werden sollen. Anschließend erhält man eine Vorschau der Wandkörper auf dem Polygon. Es kann in der Eingabezeile (Optionenschalter), wie gewohnt das Höhenniveau (Alt+1), der Schichtbezug (Alt+2), die Wandlage (Alt+3) und die Schichten (Alt+4) geändert werden. Außerdem ist es möglich, ein Versatzmaß positiv oder negativ zu vergeben. Durch den Schichtbezug und die Wandlage kann die Position des Wandkörpers auf dem Polygon nach Bedarf abgeändert werden. Die Bezugsschicht kann in den Voreinstellungen (Alt+F7) unter „Wände/Umriss, Wand-Eingabeschicht“ definiert werden. Mit Klick auf „OK“ werden die Wände erzeugt. Die Erzeugungsrichtung ist dabei immer gegen den Uhrzeigersinn, also von links nach rechts. Wird eine durchgehende Polygonkante gestoßen, so werden auf dieser Linie zwei Wände erzeugt.
    Die Vorgehensweise beim Erzeugen von Deckenkörpern auf Polygonen ist identisch zur Wandeingabe. Bei der Erzeugung von Deckenkörpern steht ebenfalls ein Versatzmaß zur Verfügung.
    Ebenso wurde diese Funktionalität zur Erzeugung von Deckenlöchern auf Polygonen bereitgestellt. Unter „Decken Umriss, Deckenloch“ befindet sich der neue Befehl „Deckenloch auf Polygon“.
    Durch diese neuen Befehle, können beispielsweise auf eingelagerten DXF-Dateien schnell und komfortabel Wände, Deckenkörper und Deckenlöcher erzeugt werden. <Highlight Film Dach, Decke, Wand auf Polygon>
  • Die Eckautomatik wurde in der Version 12.1 erweitert und verbessert. Beim Einsetzen der Eckbausteine wird jetzt die Wandstärke (Holzmauer) sowie die Sicht- und Gegenseite mit berücksichtigt. Außerdem können Außenecken automatisch alternierend eingesetzt werden.
    Hierfür wurde die „Hauptrichtung“ im Reiter „AW“ (Außenwand) um die Funktionen „Im Uhrzeiger“ und „Gegen Uhrzeiger“ erweitert. Weiter wurde eine sogenannte „Einsetzart“ in der Dialogbox des Winkelbereichs bei Außenwänden und Innenwänden integriert. Bei dieser neuen Funktion stehen folgende Möglichkeiten zur Auswahl:
    Frei: Mit der Einstellung Einsetzart „Frei“ wird immer der zuerst gefundene Verweis im Stammdatum verwendet und an allen Ecken eingesetzt (Logik wie bis zur Version 12.0)
    Fix: Eckbausteine werden nur dann eingesetzt, wenn die Hauptrichtung (Reihenfolge beim Ablegen des Bausteins 1-2) und die Wandstärken des Bausteins mit der Konstruktion, in welche der Baustein eingesetzt werden soll, übereinstimmen.
    Variabel: Bei dieser Einsetzart wird die Hauptrichtung nicht mehr berücksichtigt und der abgelegte Baustein bestimmt die Reihenfolge beim Einsetzen.
    Bei "T- Anschlüssen" von Innen- und Außenwand wurde die „Einsetzart“ in der Dialogbox des Winkelbereichs ebenso integriert. Dort stehen allerdings nur die Einsetzarten „Frei“ und „Fix“ zur Verfügung. Die Einsetzart „Fix“ verhält sich im Grunde wie bei Außen – und Innenwänden. Die Wandstärken der durchgehenden und der anstoßenden Wand müssen beim Einsetzen identisch zu den abgelegten Wandstärken sein. Ebenso kann die Ansichtsseite der durchgehenden Wand mit der Funktion „Ansichtsseite fix“ (ja oder nein) berücksichtigt werden. Wird bei der Einsetzart und der Ansichtsseite "fix" gewählt, wird der T-Anschluss also nur dann eingesetzt, wenn beide Kriterien in der Wandkonstruktion erfüllt werden. Natürlich können auch Bausteine aus Kombinationen der beiden Funktionen erzeugt werden.
    Durch diese Neuerung können Wandverschneidungen noch differenzierter und individueller vollautomatisch mit Eckbausteinen bestückt werden.
    Außerdem können Ecken automatisch in Wände eingesetzt werden, die keine logische Verbindung zueinander haben. Dabei muss die Holz/ Mauerschicht der anstoßenden Wand nur eine Schicht der durchgehenden Wand berühren. <Highlight Film Eckenautomatik in Perfektion>
  • Das Stammdatum von Wänden wurde im ersten Reiter „Btl“ um zwei neue Optionen erweitert. Bei den Einstellungen „Unterbau Holz“ und „Unterbau Schichten“ wurde die Optionen „auto 0,000“ integriert. Wird bei einer Wand die Option „Unterbau Holz - auto“ gewählt, so schneidet sich die Holzmauerschicht (H0) der Wand automatisch unter die Fußpfette welche im Dachprofil vordefiniert wurde. Trifft eine Wand mit dieser Einstellung keine Fußpfette, so schneidet sich die Holzmauerschicht (H0) automatisch auf Unterkante Sparren welche im Dachprofil definiert wurden. Über den einzustellenden Wert, kann rechtwinklig zum Sparren bzw. zur Fußpfette ein Abstand positiv wie auch negativ vergeben werden. Wird in den Voreinstellungen (Alt+F7) unter „Wände/Umriss", "Sonstiges“ die Option „Wand automatisch unter Fußpfette schneiden“ aktiviert, so sticht diese Option. Bei der Option „Unterbau Schicht - auto“ schneiden sich die linken und rechten Schichten bei einer Kniestockwand auf Unterkante Sparren bzw. Unterkante Fußpfette. Das Programm erkennt dabei vollautomatisch ob sich eine Schicht unter der Fußpfette befindet und schneidet diese dann unter die Pfette. Befindet sich eine Schicht neben der Fußpfette, so wird diese automatisch auf Unterkante Sparren geschnitten. Auch bei „Unterbau Schicht - auto“ kann ein Abstand positiv wie auch negativ rechtwinklig zum Sparren vergeben werden. Natürlich greifen bei beiden Optionen weiterhin alle Werte, welche in der Schichtüberstandstabelle vergeben wurden.
  • Im zweiten Reiter „Wand“ bzw. im ersten Reiter „Btl“ im Stammdatum der Wände/Decken wurde die neue Option „Elemente an Aussparung“ integriert. Diese Option ermöglich es, bei jeder Wand/Decke zu bestimmen ob sich Elemente an Aussparungen (z.B. Fenster) schneiden. Bisher konnte man diese Option nur global in den Voreinstellungen (Alt+F7) unter „Hölzer / Balkenlage", "Elemente“ aktivieren. Im Stammdatum der Wand/Decke stehen folgende Einstellmöglichkeiten zur Verfügung:
    „Aus Alt F7“: Elemente verhalten sich bei Aussparungen wie in den Voreinstellungen (Alt+F7) eingestellt.
    „Ja“: Alle Elemente werden an Aussparungen geschnitten.
    „Nein“: Elemente werden nicht an Aussparungen geschnitten.

Deckungen Wand Decke

  • Das Stanzen von Platten wurde im Detail überarbeitet. (Fa. Renggli)

Nesting

  • Die Berechnung der Verleimoptimierung von Trittstufen wurde optimiert. (Fa. EBS)

Elementierung

  • Die Berechnung der Schichtüberstände beim Einsetzen von Elementstößen wurden verbessert. (Fa. Hunold)

Treppe

  • Die Besteckhöhe bei Holmen am Podest kann nun auch separat eingestellt werden. (Fa. Ambauen)
  • Der Platzhalter für die Formatierung von Stückzahlen wurde richtig gestellt. (Fa. Maurer)
  • In der Version 12.1 wurde die Anpassung des Deckenlochs im 3D ermöglicht. Hierzu wurde der Lage-Befehl für die Deckenlochkanten im 3D und natürlich auch im 2D freigeschalten. Das Deckenloch kann im F7 unter "Treppe", "Konstruktion" sichtbar geschalten werden.
    Markiert man das Deckenloch im 2D oder 3D und wählt den Befehl "Lage", so öffnet sich die Eingabezeile mit der Abfrage der Länge. Diese kann vom Laufende oder relativ zur aktuellen Lage des Deckenlochanfangs eingegeben werden. Die Treppe passt sich der neuen Situation automatisch an. Abschließend ermöglicht der Befehl eine neue Definition der Kopffreiheit.
    Das Deckenloch steht nun auch unter "Ansicht", "Farbeinstellungen", "Treppe" zur Verfügung und kann mit einer gewünschten Linienfarbe, Linienbreite, Linienart und einer eigenen Schnitt-Schraffur belegt werden.
    Diese Neuerung ermöglicht eine einfache und komfortable Änderung des Treppenlochs mit vollautomatischer Anpassung der Treppenkonstruktion.  <Highlight Film Anpassung des Deckenlochs im 3D>
  • Ab der Version 12.1 können Treppenänderungen schnell und visuell getätigt werden. Mittels Stammdaten Container können alle Treppenbauteile und sogar komplette Treppenkonstruktionen einfach mit einem Mausklick zugewiesen werden.
    In der Standard-Symbolleiste (neben der Stammdaten-Verwaltung) steht der neue Button "Stammdaten Container ein/ausblenden" zur Verfügung. Hiermit kann der "Treppen Container" komfortabel ein- bzw. ausgeblendet werden. Wird der Treppen Container zum ersten Mal aktiviert, öffnet sich dieser am linken Bildschirmrand und steht in der Rubrik "Treppe"- "Konstruktion"- "Wangentreppe". Mit dem Button "Übersicht öffnen/schließen" kann auf die restlichen Rubriken, wie z.B. "Trittstufen" und deren Einzelbauteile zugegriffen werden.
    Wählt man z.B. im Treppen Container die gewünschte Trittstufe und markiert eine Trittstufe in der Zeichnung, so werden die Trittstufen der gesamten Treppe ausgewechselt. Möchte man nur einzelne oder gewählte Bauteile auswechseln, muss die "Strg" Taste beim Klick auf die auserwählten Bauteile mit gedrückt werden.
    Werden Bauteile wie Wangen, Holme, Handlauf, Gurt, Staketenteilung oder Pfosten gewählt, erscheinen beim Zuweisen der Bauteile in der Zeichnung, eine oder mehrere rote Hilfslinien welche die Treppenseite abfragen, an der das Bauteil erzeugt werden soll. Fährt man mit der Maus in die Treppenmitte, erscheinen in der Zeichnung zwei rote Hilfslinien. Nach Bestätigen mit der linken Maustaste wird an beiden Treppenseiten das Bauteil erzeugt. Fährt man mit der Maus an eine Treppenseite, wird nur hier eine rote Hilfslinie dargestellt. Nach dem Mausklick wird nur auf der gewählten Treppenseite das Bauteil zugewiesen. Sind Bauteile auf den Treppenseiten vorhanden genügt ein Klick auf das Bauteil und es wird auf der kompletten Seite ausgewechselt. In diesem Fall erscheinen keine Hilfslinien mehr. Möchte man nur ein Bauteil auswechseln, muss auch hier zum Klick die "Strg" Taste gedrückt werden.
    Wird ein Geländer zugewiesen, wenn noch kein Geländer vorhanden ist, wird mit der Hilfslinie die Seite abgefragt. Ist ein Geländer schon vorhanden, genügt ein Klick auf das vorhandene Geländer, und das neue Geländer wird mit seinen enthaltenen Bauteilen erzeugt.
    Wählt man eine Konstruktion aus und klickt die vorhandene Treppe in der Zeichnung, wird die Konstruktion mit allen enthaltenen Bauteilen erzeugt.
    Mit dieser neuen Funktion kann dem Kunden mit Leichtigkeit seine spezielle Treppe in verschiedenen Varianten präsentiert werden. Es kann aber auch dazu dienen, dass man spezielle Unterschiede in den Datensätzen der Bauteile besser versteht.
    Unter dem Button "Stammdaten Container ein/ausblenden" steht die Funktion "Neuen Stammdaten Container erzeugen" zur Verfügung. Wählt man die Funktion, so öffnet sich das Menü "Palette hinzufügen" mit der Abfrage "Name der Palette". Wird der Name eingetragen und mit "OK" bestätigt, öffnet sich eine neue Palette links oben am Bildschirmrand. Nun kann mit dem Befehl "Übersicht öffnen/schließen" auf die Stammdaten-Struktur zugegriffen und der gewünschte Ordner gewählt werden. Anschließend kann die Stammdaten-Struktur wieder mit dem Befehl "Übersicht öffnen/schließen" geschlossen werden. Nun muss nur noch die Palette an der gewünschten Position auf dem Bildschirm platziert werden. Somit kann schnell und komfortabel auf spezielle Ordner und häufig genutzte Stammdaten zugegriffen werden. <Highlight Film Treppenänderungen schnell und visuell>
  • Eine komplette Treppe völlig dynamisch und hilfegeführt mit nur wenigen Mausklicks erzeugen? Kein Problem, mit dem völlig neu entwickelten Treppen-Assistenten der Version 12.1.
    Dafür wurde das Menü zum Anlegen eines Bauvorhabens (Bauvorhaben Eigenschaften) optisch überarbeitet und ausgebaut. Im oberen Teil des Menüs wird das „Projekt Vorschaubild“ dargestellt, welches sich unter „Bearbeiten, BV Vorschau erzeugen“ (oberen Symbolleiste im Programm) erzeugen lässt. Außerdem wurden die bisherigen Funktionen wie „Vorlage“ (zur Auswahl eines Vorlagen Bauvorhabens) „Optionen“ (für die Bauvorhaben Kopfdaten) usw. unter „mehr…“ integriert. Diese zusätzlichen Funktionen lassen sich über „mehr…“, wenn gewünscht aus- und einblenden. Im unteren Teil des Menüs wurden drei neue Schalter integriert.
    „Leeres Projekt“: Es wird ein Bauvorhaben ohne Inhalt erstellt (in den Vorgängerversionen war dies der „OK“ Schalter). Wird ein Vorlagen Bauvorhaben ausgewählt, öffnet dieser Schalter dieses. Natürlich wird dieser Schalter dann automatisch von „Leeres Projekt“ in „Projekt mit Vorlage“ umbenannt.
    „Projekt mit Gebäude-Assistent“: Diese neue Funktionalität wird im Abschnitt "Allgemeines" der Neuerungsliste beschrieben.
    „Projekt mit Treppen-Assistent“: Mit dieser neuen Funktionalität wird mit wenigen Mausklicks eine komplette Treppe erzeugt. Nachfolgend ein Beispiel wie schnell und einfach eine halbgewendelte Treppe erstellt werden kann:
    Zunächst wird das Sema Programm mit dem neuen Treppen-Assistenten geöffnet. Nach der Auswahl "Treppe mit allen Bauteilen" (Doppelklick) wählt man die Treppe "Halbgewendelt" Nach Anpassung der Geschoßhöhe kommt man mit dem Schalter "Weiter" auf den Reiter "Geometrie", wo die Längen der Treppe definiert werden. Die Eingaben werden optisch im Datenbild hervorgehoben. Die Wände, Decken und die Treppe sind bereits vordefiniert, so dass nach Klick auf den Schalter "Fertigstellen" die komplette Treppe mit einem Mausklick in der Zeichenfläche platziert werden kann. Fertig ist eine halbgewendelte Treppe.
    Weiter folgend eine detailliertere Beschreibung der Funktionalitäten des neuen Treppen-Assistenten. Der Treppen-Assistent verhält sich grundsätzlich wie ein Stammdaten Container. Er kann an den vier Seiten des Bildschirmes angedockt oder auch schwebend auf dem Bildschirm angeordnet werden. Ein angedockter Treppen-Assistent kann entweder „angedockt-geöffnet“ oder „angedockt-automatisch-versteckt“ sein. Bei „angedockt-automatisch-versteckt“ ist ein Reiter zu sehen, der sich bei Berührung mit der Maus öffnet und die Palette in den Bildschirm fahren lässt.
    Zur noch besseren Darstellung und Bedienung im Treppen-Assistent wurden Ordner mit übersichtlichen Hilfebildern zur Verfügung gestellt. Durch einen Doppelklick auf diese Ordner kann man sich durch den Assistenten navigieren. Durch „Zurück“ kann innerhalb des Assistenten jederzeit wieder auf eine höhere Hierarchie zurück gesprungen werden. Dadurch ist die Bedienung innerhalb des Assistenten mit dem Windows Explorers zu vergleichen. Zur Verfügung stehen die Ordner „Dreiviertelgewendelt“, „Gerade“, „Halbgewendelt“, „Spindeltreppe“, „Viertelgewendelt“, „Wendeltreppe“ und „Treppe mit allen Bauteilen“ welche sich mit einem „Doppelklick“ öffnen lassen. Wählt man jetzt z.B. den Ordner „Halbgewendelt“, so stehen dort die Ordner "links gewendelt" oder "rechts gewendelt" zur Auswahl. Unter dem Ordner "links gewendelt" stehen sieben vordefinierte Treppen mit verschiedenen Grundrissen zur Verfügung. Folgende Treppen können ausgewählt werden: „mit Podest“, „mit Podest und Kropfradius Art1“, „mit Podest und Kropfradius Art2“, "mit Podesten", "mit Podesten und Kropfradius" "Standard" und "Standard mit Kropfradius". Entscheidet man sich beispielsweise für den "Standard mit Kropfradius", so öffnet sich im Assistent das Datenbild und die Eingabefelder des Bausteins.
    Im ersten Reiter „Geschoß“, werden die Geschoße des Bausteins angezeigt (Balkenlage, Erdgeschoß und Kellerdecke). Diese Geschoßnamen können nachträglich im Assistenten abgeändert werden. In der zweiten Spalte des Reiters kann die Höhe des Erdgeschoßes beeinflusst werden. Wird diese angewählt, so wird die zu überbrückende Höhe (Oberkante Rohdecke bis Oberkante Rohdecke) im Schnitt im Datenbild aktiv geschalten. Außerdem wird die Höhe, welche verändert werden soll, optisch mit einer roten Maßlinie mit Pfeil dargestellt (kontextsensitive Hilfe). Die Höhe bezieht sich immer von "Oberkante Rohdecke" bis "Oberkante Rohdecke". Wird also die Höhe des Erdgeschoßes abgeändert, so rechnet sich das darüber liegende Geschoße automatisch nach. Außerdem kann im Reiter "Geschoß" der Einfüge-Modus beim Einsetzen des Treppen-Bausteins definiert werden. Folgende Auswahlmöglichkeiten stehen zur Verfügung.
    Wird die Einstellung „Eingleichen“ verwendet, so findet zwischen den Geschoßen des Bausteines und des Bauvorhabens ein Abgleich statt. Geschosse, bei denen die Verwendung (Dach, Decke) und die Geschosshöhe gleich sind, werden verschmolzen. Das Geschoß des Bauvorhabens behält seinen Namen. Die Einstellung „Addieren“ bedeutet, dass die Geschoße des Bausteins zusätzlich in die Geschoßverwaltung des Projektes eingespielt werden. Die Einstellung „Eingleichen + Name“ verhält sich wie die Einstellung „Eingleichen“, allerdings muss bei dieser Option die Verwendung, die Geschoßhöhe und der Name gleich sein.
    Durch „Weiter“ bzw. „Zurück“ kann auf den nächsten bzw. vorherigen Reiter gewechselt werden. Alle Zeilen innerhalb des Assistenten können mit „Enter“ durch bestätigt werden.
    Wechselt man auf den Reiter „Geometrie“, können je nach Treppenform Längenangaben zur Definition des Grundrisses eingegeben werden. Außerdem wird bei einem Wechsel auf den Reiter „Geometrie“ im Datenbild nicht mehr der Schnitt der Treppe, sondern automatisch die Draufsicht dargestellt. Natürlich kann die Treppe im Datenbild auch dreidimensional dargestellt werden. Ebenso wie bei der Änderung der Geschoßhöhe, wird durch eine rote Maßlinie mit Pfeil dargestellt, welche Länge man abändert. Die Pfeilrichtung zeigt dabei an, in welche Richtung sich das Maß verlängert bzw. verkürzt. So können die Treppenmaße einfach und komfortabel eingegeben werden.
    Im nächsten Reiter „Wände“, kann eine Wand für das Erdgeschoß über ein Verweisfeld zugewiesen werden.
    Im Reiter „Decke“ kann eine gewünschte Decke zugewiesen werden. Wird eine Decke mit Schichten (Fußbodenaufbau) zugewiesen, so berücksichtigt die Treppe diese Einstellungen und rechnet sich von Fertigfußboden bis Fertigfußboden.
    Im Reiter „Treppe“ wird festgelegt mit welcher Konstruktion die Treppe erzeugt werden soll. Klickt man auf den Verweis, öffnet sich die momentan zugewiesene Konstruktion. Möchte man, dass sich die Treppe auf die eingestellte Höhe im Reiter "Geschoß" bezieht, muss bei der "Höhe" die Option Automatik eingestellt sein. Wurde unter den Reiter "Decke" eine Decke ohne Fußbodenaufbau verwendet, kann bei der Einstellung "Belag unten" bzw. "Belag oben" die Höhe des Fußbodenaufbaus eingestellt werden.
    Im letzten Reiter „Txt“ können freie Kommentare zur Treppe eingegeben werden.
    Wurden alle Daten wie gewünscht abgeändert, so kann die Treppe über „Fertigstellen“ eingesetzt werden. Jetzt hängt der Baustein an der „Maus“ und kann über die „Eingabeinstanzen“ entsprechend platziert werden. Außerdem stehen in der Eingabezeile auf der rechten Seite weitere Optionen wie z.B. „Bezugspunkte neu setzen“ (Alt+3) und „Baustein drehen“ (Alt+5) zur Verfügung.
    Nach dem Einsetzten schließt sich der Treppen-Assistent automatisch. Dieser kann nachträglich über „Datei, Treppen-Assistent“ oder über das neue Icon in der oberen Symbolleiste erneut eingeschalten werden. Natürlich kann die Treppe jetzt weiter bearbeitet oder abgeändert werden. <Highlight Film SEMA Treppen-Assistent>
  • Das Einsetzen eines dynamischen Treppen-Bausteins in ein vorhandenes Geschoß wurde verbessert.
    Hierzu wurde der neue Einfüge-Modus "Nur in aktuelles Geschoß" und die Funktion "Geschoß-Daten aktualisieren" entwickelt (Reiter "Geschoß" im Treppen-Assistent).
    Wird der Treppen-Assistent in einem Bauvorhaben mit vorhandenen Geschoßen geöffnet, so wird dies vom Treppen-Assistenten nun automatisch erkannt. Die Geschoße "Balkenlage", "Erdgeschoß" und "Kellerdecke", werden inaktiv geschalten. Der Einfüge-Modus "Nur in aktuelles Geschoß" und die Funktion "Geschoß-Daten aktualisieren" werden aktiviert. Steht man nun im Geschoß, in das man die Treppe einsetzen möchte und klickt auf "Aktualisieren" so wird das Datenbild mit der gegebenen Geschoßhöhe gefüttert und aktualisiert. Die Höhe des Geschoßes (Zahlenfeld) wird ebenfalls aktualisiert.
    Zuvor vorhandene Wände und Decken des Treppen-Baustein werden automatisch gelöscht. Wird nun "Fertigstellen" gewählt kann die Treppe problemlos in das bereits vorhandene Geschoß eingesetzt werden. Somit wurde das Einsetzen von Treppen-Bausteinen in bestehende Gebäude perfektioniert. <Highlight Film SEMA Treppen-Assistent>
  • Der Maschinenexport von Trennschnitten bei einer verleimoptimierten Ausgabe von Trittstufen wurde verbessert. (Fa. EBS)
  • Die Berechnung von Holmgehrungsflächen, die durch gekrümmte Trittstufen erzeugt werden, wurde optimiert. (Fa. Sacker)
  • Beim "Maschinenexport Treppe" ,stehen nun für die Taschen in den Wangen, die durch einen Trittstufenzapfen erzeugt werden, Mittellinien zum Ausräumen zur Verfügung. (Fa. Zarbl)
  • Die Berechnung von Treppen mit Antrittspodest wurde verbessert. (Fa. Isler)

Statik

  • Die Berechnung des 3D Stab- und Knotenmodells wurde für einen speziellen Fall verbessert. (Tschechien)

Stammdaten Bausteine Programm

  • In der Standard-Symbolleiste (neben der Stammdaten-Verwaltung) steht der neue Button "Stammdaten Container ein/ausblenden" zur Verfügung. Hiermit können Stammdaten Container komfortabel ein- bzw. ausgeblendet werden. Seitens SEMA wird ein globaler Stammdaten Container und ein Treppen Container geliefert. Der Anwender kann jedoch beliebig viele Container selbst anlegen.
    Unter dem Button "Stammdaten Container ein/ausblenden" steht die Funktion "Neuen Stammdaten Container erzeugen" zur Verfügung. Wählt man die Funktion, so öffnet sich das Menü "Palette hinzufügen" mit der Abfrage "Name der Palette". Wird der Name eingetragen und mit "OK" bestätigt, öffnet sich eine neue Palette links oben am Bildschirmrand. Nun kann mit dem Befehl "Übersicht öffnen/schließen" auf die Stammdaten-Struktur zugegriffen und der gewünschte Ordner gewählt werden. Anschließend kann die Stammdaten-Struktur wieder mit dem Befehl "Übersicht öffnen/schließen" geschlossen werden. Nun muss nur noch die Palette an der gewünschten Position auf dem Bildschirm platziert werden. Somit kann schnell und komfortabel auf spezielle Ordner und häufig genutzte Stammdaten zugegriffen werden. <Highlight Film Treppenänderungen schnell und visuell>

Stammdaten Bausteine Inhalt Pflege

  • In der Gruppe "Standard" der Pfetten werden drei Pfetten mit voreingestellten Endtypen angeboten. Hierbei handelt es sich um die Pfetten "16-16 mit Profilkopf", "16-20 mit Profilkopf" und "16-22 mit Profilkopf". Bei Verwendung dieser Pfetten im Profil werden folglich bei einer Pfettenautomatik die freistehenden Pfettenenden automatisch mit einem Profilkopf gezeichnet. <Highlight Film Voreinstellbare Endtypen für Pfetten>
  • Unter "Gebäude" wurde die Gruppe der dynamischen Gebäude-Bausteine angelegt. Diese Bausteine werden beim neuen Gebäude-Assistent verwendet. Die Gruppen "Blockbau", "Holzrahmenbau", "Mauerwerk" und "Vollholz" wurden mit verschiedenen Gebäuden gefüllt. Die Gruppe "Vorlagen" bietet verschiedene Grundrisse wie L-Bau, T-Bau oder einen rechteckigen Bau an. Die Verweise für Dachflächen, Wände, Decken usw. sind leer und können nach Belieben mit eigenen Daten gefüllt werden. <Highlight Film SEMA Gebäude-Assistent>
  • Unter "Treppe" wurde die Gruppe der dynamischen Treppen-Bausteine angelegt. Diese Bausteine werden beim neuen Treppen-Assistent verwendet. Die Beispiele in den verschieden Gruppen decken das Spektrum aller gängigen Treppenformen ab. <Highlight Film SEMA Treppen-Assistent>

Materialliste

  • Das Löschen von einzelnen Positionen in einer Gruppe wurde verbessert. (Fa. S&G)
  • Die technischen Grundlagen der Materialliste wurden komplett überarbeitet und erneuert. Im Zuge dieser grundlegenden Änderungen konnten verschieden Bereiche der Materialliste wesentlich optimiert und verbessert werden. Davon profitiert beispielsweise die Geschwindigkeit der Datenübergabe an die Materialliste, sowie die Geschwindigkeit beim Arbeiten in und mit der Liste.
    Es kann jetzt auch zu jeder geöffneten SEMA Instanz die Materialliste geöffnet werden.
    Die Materialliste ist jetzt ein sogenanntes "nicht-modales Fenster". Folglich kann auch bei geöffneter Materialliste im Bauvorhaben weiter gearbeitet werden. Wird am Bauvorhaben etwas geändert und ein neuer Transfer gestartet, schließt sich die Liste für die Dauer des Transfers und öffnet sich automatisch wieder. Diese Arbeitsweise bietet sich beispielsweise bei einem "Zwei Bildschirm-System" hervorragend an. Wird bei geöffneter Liste in ein anderes Bauvorhaben gewechselt, so öffnet sich automatisch die zum Projekt gehörende Standardliste (sofern vorhanden). Wurde dort noch keine Datenübergabe an die Materialliste vollzogen, wird ein leeres Materiallisten-Fenster angezeigt.
    Veränderte Fenstergrößen in der Materialliste werden nach erneutem Öffnen nun nicht mehr verworfen.
    Neu ist auch die Möglichkeit, sämtliche Auswahldialoge auf eine alphabetische Sortierung umzustellen. Zu finden ist diese Option u.a. in der Materialliste unter den Einstellmöglichkeiten der Maske ("Format", "Maske bearbeiten"). Diese wurde um die neue Option "Sortierung" erweitert. Dort stehen folgende Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:
    "Standard": Sortierung wie bisher
    "Name A-Z": alphabetische Sortierung der Namen beginnend mit A
    "Name Z-A": alphabetische Sortierung der Namen beginnend mit Z
    "Kürzel A-Z": alphabetische Sortierung der Kürzel beginnend mit A
    "Kürzel Z-A": alphabetische Sortierung der Kürzel beginnend mit Z
    Für eine bessere Übersicht wird der Auswahldialog für Teillisten jetzt in einem eigenen Fenster angezeigt. Auch in diesem Fenster kann die Sortierung, wie bei der Maske, auf alphabetisch umgestellt werden. Die Sortierung wirkt sich immer auf alle Auswahldialoge aus.
    Eine weitere Neuerung in der Materialliste ist die Übersicht über alle Materiallisten-Spalten beim gewählten Bauteil. Mit einem Doppelklick auf ein Bauteil öffnet sich ein neues Fenster, in welchem alle Materiallisten Spalten mit den Werten des aktuellen Bauteils aufgelistet sind. Somit lässt sich ganz einfach und schnell kontrollieren, was das jeweilige Bauteil für Werte in der Materialliste hat. Wird bei geöffnetem Fenster ein anderes Bauteil gewählt, so aktualisieren sich die Daten automatisch mit.
    Des Weiteren konnte auch eine Sprachunabhängigkeit der Materialliste umgesetzt werden. Dadurch wird der Austausch von Bauvorhaben zwischen verschiedenen Sprachversionen der SEMA Software bedeutend verbessert.
    Bei Bauvorhaben, welche aus Vorgängerversionen eingelagert werden, muss die Materialliste in das neue Format konvertiert werden. Beim Öffnen der Liste oder beim Ausführen der Datenübergabe kommt hier einmalig pro Bauvorhaben die Abfrage, ob die Liste gelöscht oder konvertiert werden soll. Empfehlenswert wäre es hier nach Möglichkeit die alte Liste zu löschen und eine neue Datenübergabe an die Materialliste auszuführen. Das etwas zeitaufwendigere Konvertieren der Liste findet nach Möglichkeit lokal auf dem Rechner statt. Werden die nötigen Komponenten nicht gefunden, wird die Materialliste auf einen SEMA-Server übertragen und dort konvertiert. Hierzu ist ein Internetzugang notwendig.
    Mit diesen Neuerungen wurden das Arbeiten in und mit der Materialliste wesentlich erleichtert und verbessert. <Highlight Film Materialliste noch effizienter>
  • Holzquerschnitte können jetzt umgedreht an die Materialliste übergeben werden (Breite/Höhe tauschen). Mit dieser Neuerung besteht die Möglichkeit beispielsweise ein 8x16 Holz und ein 16x8 Holz in der Materialliste zusammen zu fassen, folglich in einer Position zu führen. Integriert wurde diese Option in den Voreinstellungen (Alt+F7), Auswertungen, im jeweiligen Reiter "Dach", "Decke", "Wand", unter "Bauteillage". Hier kann die Option "Holzquerschnitt umdrehen (Breite/Höhe tauschen)" aktiviert werden. Zusätzlich muss eingestellt werden, ob die Bauteile "stehend"(8x16) oder "liegend"(16x8) übergeben werden. Mit der Einstellung "stehend" werden alle Bauteil des jeweiligen Reiters bei der Datenübergabe so gedreht, dass die Breite kleiner als die Höhe des Bauteils ist. Bei der Einstellung "liegend" werden alle Bauteile des jeweiligen Reiters bei der Datenübergabe so gedreht, dass die Breite größer als die Höhe des Bauteils ist. Bauteile, welche die Bedingung schon erfüllen, werden nicht gedreht. Bei gedrehten Hölzern werden einfache Schnitte automatisch so umgerechnet, dass auch in der Einzelstabliste zumeist eine Zusammenfassung dieser Bauteile möglich ist.
    Somit können Hölzer mit umgekehrtem Querschnitt in der Materialliste zusammen gefasst werden. <Highlight Film Materialliste noch effizienter>
  • In der Materialliste werden jetzt beim Speichern und beim Anstoßen der Nummerierung automatisch alle Materiallisten auf Plan aktualisiert. (Fa. Dittus)

Einzelstab

  • In den allgemeinen Einstellungen des BTL Exports unter "Außenkontur" können Bearbeitungen wie Schnitte und Blätter wahlweise in die Außenkontur integriert oder als einzelne Bearbeitung exportiert werden.
  • Der BVX2 Export von Schwalbenschwanzzapfen wurde verbessert. (Fa. Burn)
  • Der K2-Export von Kehlsparrenkerven, im speziellen auf der Oberseite von Hölzern, wurde verbessert. (Fa. Schwarz)
  • Der BVX2 Export von Versätzen (Stirn-/Fersen-/Doppel-Versatz) wurde im Detail verbessert.(Fa. G.R Sistemi)
  • Der BTL-Export von Versatzkerven wurde verbessert. (Fa. Noro)
  • Der BVX2 Export von speziellen Blättern wurde verbessert. (Fa. G.R, Fa. Burn)
  • Der K2 Export von freien und doppelten Versätzen wurde verbessert. (Fa. Woodstructure, Fa, Hilzinger)
  • Der BTL Export wurde in der Version 12.1 erweitert. In den "Allgemeinen Einstellungen" können nun Kerven für den Export beeinflusst werden. Es steht die neue Option "Pfettenbreite löschen" mit drei verschiedenen Modi zur Verfügung.
    Modus 1: Die Pfettenbreite wird nur gelöscht, wenn sich das Bauteil dadurch nicht ändert. Ein typisches Beispiel hierfür ist eine Kerve die durch eine Firstpfette erfolgt. Hier liegt die Pfettenbreite außerhalb des Bauteils. Dies wir automatisch erkannt und der Parameter P15 (Breite Gegenstück) beim Export auf den Wert "Null" gesetzt.
    Modus 2: Die Pfettenbreite wird nur gelöscht, wenn die senkrechte und waagrechte Fläche der Kerve erhalten bleiben. Hier steht zusätzlich die Eingabe einer maximale Länge zur Verfügung. Dies bestimmt bis zu welchem maximalen Wert die Pfettenbreite gelöscht wird.
    Modus 3: Die Pfettenbreite wird bei allen Kerven gelöscht. Achtung: Dies kann bei einigen Kerven (z.B. an der Fußpfette) dazu führen, dass die Kerve keinen Halt mehr hat, da nur noch die waagrechte Kervenfläche übrig bleibt.
    Außerdem gibt es die neue Option "Gratsparrenkerven zusammenfassen". Bei einer Eckverbindung von Pfetten (Blatt oder Schnitt) werden meist zwei Kerven im Gratsparren erzeugt. Diese können nun mit dieser Einstellung zu einer Herzkerve zusammen gefasst werden, sofern die Pfettenbreite "Null" beträgt oder die Pfettenbreite gelöscht wurde.
  • Bauteile mit manueller Außenkontur, die vor der Übergabe auf die K2 gewendet werden, werden nun korrekt exportiert (Fa. Renggli)
  • Der K2 Robot Export von Herzkerven (Gratsparren) wurde im Detail verbessert.(Fa. G.R.)
  • Die Umwandlung von einem Blatt zu einem Schlitz wurde beim BTL Export verbessert. (Fa. PCL)
  • Kerven mit negativem lotrechten Obholz landen beim K2 Export nun in der Nachbearbeitungsliste.
    (Fa. ABZ ULM)
  • Die Umwandlung von einem Blatt mit Abstand Bezugskante in einen Schlitz wurde beim K2 Export verbessert. (Fa. Strüby)
  • Die Integration von Schnitten mit Neigung in die Außenkontur wurde in einem speziellen Fall verbessert (Fa. MHP)
  • Die Umwandlung von einem Blatt zu einem Falz wurde beim BVX2 Export verbessert. (Fa. Burn)
  • Beim K2 Export wurde das Umwandeln von einer Außenkontur in Schnitte verbessert. (Fa. Theurl)
  • Der Export von Grat- Kehlschnitten mit Neigung und Abstand zur Bezugskante wurde beim BVX2 Export im Detail korrigiert. (Fa. Burn)

DXF/ DWG Schnittstelle

  • Der Import von DXF und DWG Dateien wurde verbessert. (Fa. Lederbauer)
  • Der 3D DXF-Export wurde in der Version 12.1 erweitert und verbessert. Ab sofort wird jedes Bauteil als ein eigener DXF-Block exportiert. Jeder DXF-Block trägt dabei einen eindeutigen Namen. In den Voreinstellungen (Alt+F7) kann die Zusammensetzung dieses Namens unter "DXF-Import/Export" bei „3D Blocknamen“ konfiguriert werden.
    Die Daten eines jeden Bauteils werden dabei drei unterschiedlichen DXF-Layern zugeordnet. Es gibt einen Layer "SURFACE", einen Layer "OUTLINE" und den Layer "APERTURE".
    Im Layer „SURFACE“ sind die Daten der Körper-Geometrie enthalten. Diese stellen das Bauteil als solches dar.
    Im Layer „OUTLINE“ ist zusätzlich eine Umfahrungslinie enthalten, die den Schattenriss des Bauteils angibt. Diese kann z.B. zur Fertigungssteuerung weiterverwendet werden.
    Im Layer „APERTURE“ sind die Umfahrungslinien für eventuell vorhandene Aussparungen im Bauteil enthalten. Auch diese Linien können zur Fertigungssteuerung verwendet werden.
    Für die Daten im Layer „SURFACE“ kann zudem eingestellt werden, ob die Geometrie der Bauteile als Linienmodell ( 3D-Lines) oder als Körpermodell (3D-Faces ) exportiert wird. Exportiert man das Körpermodell ist Zielprogramm auch eine flächengefüllte Darstellung der Bauteile möglich. Diese Einstellung kann ebenfalls in den Vorsteinstellungen (Alt+F7) unter "DXF-Import/Export", „3D Export von Körpern“ definiert werden.

SCI-XML Import

  • In der Version 12.1 wurde der Export von Wänden, Fenstern, Türen und Makros im SCI-XML Format ermöglicht. Im Programm unter „Datei“, „Export“ befindet sich der neue „SCI-XML Export….“. Wird diese neue Exportmöglichkeit ausgewählt, öffnet sich ein Exportmenü in dem definiert werden kann welche Bauteile/Wände exportiert werden sollen. Zur Auswahl stehen „aktueller Hausgrund“, „aktuelles Geschoß“, „aktuelle Wand“ und „markierte Bauteile“. Nach Start des Exports werden die verschiedenen Aktionen in der Statusanzeige protokolliert. Anschließend öffnet sich der in den Voreinstellungen (Alt+F7) eingestellte Exportpfad. Dieser wird unter „FHP-Import/Export“ im Reiter „ImpExp“ unter „SCI/XML-Export“ festgelegt. Außerdem kann dort ein fixer Exportdateiname eingetragen werden. Zusätzlich steht im Exportmenü die Option „Kontrolle“ zur Verfügung mit dem die gespeicherten Dateien nochmals überprüft werden können.

Aufmess-Systeme

  • Wird ein 3D Holzbauteil über das Laser-Aufmaß eingegeben kann nun die Bezugsebene (Links, Mitte, Rechts) bestimmt werden.
  • Bei der Funktion "Messpunkte" importieren steht nun auch die "Hilti Textdatei" zur Verfügung.
  • Mit der neuen Funktion "Aufmessen im Demomodus" wird das Übertragen von Messpunkten eines Tachymeters in das SEMA Programm simuliert.
    Hierzu muss das Sema-Programm zwei Mal geöffnet werden. Im ersten Sema-Programm befinden sich die Bauteile oder die Konstruktion, von denen man Koordinaten abgreifen will. Im zweiten SEMA Programm wird ein leeres Projekt geöffnet, in dem dann die gesendeten Messpunkte landen oder die verschiedenen Eingabefelder mit Koordinaten bedient werden.
    In der 3D Ansicht des Projektes mit der Konstruktion kann über "Extras", "Optionen", "SEMA Intern" die Laser-Simulation gestartet werden. Es öffnet sich eine Ansicht mit der Tachymeter-Simulation. Mit Hilfe des Mauszeigers wird ein Laserstrahl simuliert. Nun muss im zweiten geöffneten SEMA-Programm die gewünschte Eingabe aktiviert werden (z.B. Messpunkte eingeben, Laseraufmass Treppe, Wand "von" "nach", 3D Holzbauteil "von" "nach" usw.). Ist der gewünschte Befehl aktiv muss nun wieder in das Sema-Programm mit der "Tachymeter Simulation" gewechselt werden. Nun können die Koordinaten in die Eingabefelder oder die gewünschten Messpunkte an das noch leere Sema-Programm gesendet werden.
    Mit diesem Werkzeug kann man die Möglichkeiten des "SEMA Aufmess-Systems" auch ohne Tachymeter anschaulich aufzeigen und nachvollziehen.

Release Historie V12.0 Build 6600

Allgemeines

  • Die Verwendung von Revisionsnummern wurde speziell in der russischen Version überarbeitet.
  • Ab der Version 12.0 kann das Sema Programm beliebig oft geöffnet werden. Somit ist es möglich bei Bedarf Werte, welche in einem zweiten Projekt benötigt werden, schnell und komfortabel zu kontrollieren, ohne das aktuelle Projekt schließen zu müssen. Außerdem können alle Bauteile, Objekte usw. kopiert (Strg+C) und im zweiten, geöffneten Sema Programm eingefügt werden (Strg+V). Einstellungen, wie die Anzeige-Einstellungen (F7) oder die Voreinstellungen (Alt.+F7), können für jedes geöffnete Programm separat definiert und eingestellt werden. In allen geöffneten Programmen wird aber der gleiche Stammdatentopf verwendet. Wird also ein Baustein im ersten Programm abgespeichert, so kann dieser auch im zweiten Programm verwendet werden. Ebenso können zwei unterschiedliche Versionen des Programms geöffnet werden. Bei einer Sema Version älter als 12.0 muss zuerst die ältere Version (z.B. 11.5) und anschließend die 12.0 gestartet werden. Das Kopieren von Bauteilen, Objekten usw. funktioniert aber nur, wenn gleiche Versionen geöffnet sind. Es ist aber nicht möglich mit zwei geöffneten Programmen das selbe Projekt zu bearbeiten. Natürlich kann auch der Presenter parallel zum Hauptprogramm geöffnet werden. Die Materialliste kann momentan nur in einem geöffneten Programm aufgerufen werden. <Highlight Film SEMA Programm mehrfach öffnen>
  • In der Version 12.0 können gesteigerte, nämlich versetzte Vertikalschnitte erzeugt werden. Um diese Schnitte zu erzeugen, wurde das Stoßen von Vertikalschnitten ermöglicht. Dadurch kann ein Vertikalschnitt in beliebig viele Teilbereiche aufgeteilt werden. Die einzelnen Teilschnitte wiederrum können dann über den Bearbeitenbefehl „Lage“ parallel zum Vertikalschnitt an die gewünschte Position verschoben werden. Die Besonderheit dabei ist nun, dass die einzelnen Teilschnitte in der Ansicht nur den Bereich anzeigen, an dem sie positioniert wurden. Wird also ein Teilschnitt in die Ansicht genommen, werden dabei alle vorhandenen Teilschnitte des Vertikalschnitts aufgestellt und der Bereich jedes einzelnen Schnittes im Gesamten dargestellt.
    Die Schnittdicke jedes einzelnen Teilschnitts kann unterschiedlich eingestellt werden. Der gewünschte Teilschnitt wird markiert und über den Befehl „Ändern“ kann die Dicke des Schnittes wie gewünscht definiert werden. In der Ansicht des Schnitts lässt sich in der Symbolleiste „Schnitt“ über den „3D Schnittparameter“ die Schnittdicke jedes einzelnen Teilschnitts abändern. Je nach Anzahl der Teilschnitte werden im geöffneten Stammdatum entsprechend viele Teile zum Abändern der Schnittdicke zur Verfügung gestellt. Die Reihenfolge der Schnittdicke geht dabei von links nach rechts. Natürlich lassen sich die Teilschnitte nach dem Stoßen auch nachträglich in ihrer Länge über den Bearbeitenbefehl „Schneiden“ anpassen. Wird ein Teilschnitt in der Draufsicht gelöscht, so werden alle dazugehörigen Schnitte ebenfalls gelöscht.  <Highlight Film gesteigerte Vertikalschnitte>
  • Um eine Überdeckung der Optionenschalter durch das Stammdatum eines Erzeugen-Befehls zu korrigieren, wurde im "Anpassen-Menü" der Symbolleisten auf dem Reiter "Optionen" ein neuer Schalter programmiert: "Breite des rechten Programmbereiches anpassen"
    Dieser Befehl setzt die Breite des rechten Programmbereiches auf die Standard-Stammdaten-Breite incl. aktuell in Windows eingestellter Rahmenbreite. Bei standarisiertem Layout können damit Überdeckungen von Befehlsschaltern unterbunden werden.
  • Eine Neuerung der Version 12.0 ist die sogenannte "externe Datenkopplung". Es besteht jetzt grundsätzlich die Möglichkeit im SEMA Programm mit einer "online Verbindung" auf externe Datenbanken zuzugreifen. Zukünftig könnten Verbindungen des SEMA Programmes mit unterschiedlichsten Datenbanken aufgebaut werden. Beispielsweise mit Kalkulationsdaten, Verbindungsmitteln, Stammdaten aller Art oder verschiedensten Materialdaten.
    Um zukünftige Möglichkeiten dieser Datenkopplung aufzuzeigen wurde die Übernahme von Kundendaten aus einer externen Adressdatenbank in die SEMA Bauvorhaben Kopfdaten verwirklicht.
    Hierzu wurden die Stammdaten unter "Freie Platzhalter/Variablen" um "Daten-Verbindung", "Daten-Tabelle" und "Daten-Abfrage" erweitert.
    Bei "Daten-Verbindungen" wird eine Verbindung zwischen SEMA und der Datenbank eingerichtet. Im Stammdatum der Verbindung wird zunächst die Datenbank definiert. Es stehen folgende Einstellmöglichkeiten zur Verfügung: Access, SQLite, Firebird, Interbase, MySQL, MS SQL, PostgreSQL, Sybase SQL Anywhere, IBM DB2, Oracle und Sonstige. Grundsätzlich funktioniert die Anbindung mit allen auf ODBC basierenden Datenbanken. Ist ein Datenbank-Typ gewählt, wird der Pfad der Datenbank, sowie weitere benötigte Eingaben wie "Server", "Username" und "Passwort" eingetragen. Verschiedene Datenbanktypen benötigen noch zusätzliche Parameter, die im entsprechenden Eingabefeld eingetragen werden können. Ob die Eingaben der Verbindung richtig waren, kann mit dem Schalter "Verbindung Testen" überprüft werden. Ist die Verbindung bzgl. Initialisierung, Verbindung und Trennung korrekt, so werden im Reiter "Verbindung" auch direkt die gefundenen Tabellen angezeigt.
    So kann jetzt ganz einfach über "Daten-Tabelle" eine Tabelle aus der Datenbank abgefragt, oder über "Daten-Abfrage" ein bestimmter Wert aus der Datenbank abgefragt werden.
    Im Beispiel der Adressverwaltung wird eine Adresstabelle abgefragt. Im Stammdatum der "Daten-Tabelle" wird im ersten Feld unter Verbindung die bereits eingerichtete Verbindung auf die Datenbank zugewiesen. Bei der Abfrage wird eingegeben, was genau aus einer der vorhandenen Tabellen benötigt wird. Dies wird mit der Formel "Select (Spalte1, Spalte2, Spalte3,...) from (Name der Tabelle)" gemacht. Bei der Werteingabe "*" wird die komplette Tabelle angezeigt. Werte mit Sonderzeichen müssen in eine eckige Klammer gesetzt werden, damit sie ausgewertet werden. Ist der Abfrage-String korrekt, wird bei den Datenbilder im Reiter "Tabelle" die Tabelle mit den abgefragten Spalten sofort angezeigt. Über "Aktualisieren" wird die Tabelle mit der Datenbank abgeglichen.
    Ein Stammdatum aus der Gruppe "Daten-Abfrage" wird für das Beispiel mit der Adressdatenbank nicht benötigt.
    Ist die Tabelle funktionsfähig eingerichtet, kann jetzt beim Anlegen eines neuen Bauvorhabens auf die Datenbank zugegriffen werden: Unter "Optionen" wird im Verweis der "Datenbank-Tabelle" die gewünschte Adresstabelle aus den Stammdaten zugewiesen. In den Feldern der "Datenbankspalte" werden die zur Bezeichnung passenden Daten ausgewählt. Hier stehen im "pull down Menü" alle abgefragten Spalten der Tabelle zur Verfügung. Diese können jetzt passend zur Bezeichnung zugewiesen werden. Alle belegten Felder werden in den Bauvorhaben Kopfdaten farblich hinterlegt. Diese Felder fungieren jetzt auch als "Suchfelder". Wird z.B. bei Name der Nachname eines Kunden eingegeben und auf "Aktualisieren" geklickt, so wird dieser Name aus der Datenbank ermittelt. Alle anderen Felder, welche definiert wurden, werden automatisch mit allen zu dem Namen gehörenden Daten gefüllt. Ist ein ausgewähltes Suchkriterium mehrfach vorhanden, öffnet sich eine Auswahlbox mit entsprechen vielen Einträgen. Hier kann jetzt der passende Eintrag ausgesucht und zugewiesen werden.
    Dieses Beispiel für eine externe Datenkopplung zeigt anschaulich, wie Werte aus einer Datenbank einfach und komfortabel ins SEMA Programm übertragen werden können.
  • Die englische Übersetzung wurde in allen Programmteilen überarbeitet und verbessert. <Highlight Film externe Datenkopplung>
  • Die Texte in der Eingabezeile wurden in sämtlichen Sprachen überarbeitet und angepasst.
  • Für die Version 12.0 wurde ein neues Startcenter entwickelt. Unmittelbar nach dem Programmstart erscheint diese "Schaltzentrale", wo der Anwender zunächst entscheidet, ob er ein neues Projekt anlegen oder aus der Bauvorhabenverwaltung ein bestehendes Projekt öffnen will. Diese beiden Schalter sind funktionell gleich wie im Startmenü der Vorgängerversion. Neu ist, dass die vier zuletzt verwendeten Bauvorhaben direkt auswählbar sind. Die Unterscheidung dieser wird textuell durch die laufende Nummer, die Bauvorhabennummer und den Namen des Bauvorhabens erleichtert, je nachdem welche Reihenfolge der Anwender bei den Bauvorhaben Kopfdaten eingestellt hat. Die hinteren Schalter öffnen die aktuellen Musterbauvorhaben und die neuesten Highlight Filme der Version 12.0.
    Völlig neu gestaltet wurde der untere Bereich des Startcenters. Hier stellt SEMA wichtige Informationen, SEMA Programm Updates sowie exklusive Aktionen für die Kunden zur Verfügung. Damit hier immer die aktuellsten Themen abgerufen werden können, werden die Informationen automatisch über das Internet abgerufen.
    Sollte am Rechner keine bestehende oder aktive Internetverbindung festgestellt werden können, wird automatisch ein Ersatzmenü zur Verfügung gestellt, das jedoch lediglich die Grundfunktionen des Startcenters enthält. <Highlight Film SEMA Start- und Infocenter>
  • Es wurden die Schutzmechanismen gegen die unbefugte und nicht rechtmäßige Benutzung der SEMA Programme weiter ausgebaut.
  • Das Speichern von Bauvorhaben mit großgeschriebenem Bauvorhabennamen wurde korrigiert. (Fa. Moobie)
  • Die Suchfunktion (Fernglass) nach Bauteilwerten im ML Reiter wurde bzgl. Groß- und Kleinschreibung überarbeitet. (Fa. Frankenhauser)
  • Das Ändern von Skripten in Vorlagen-Bauvorhaben wurde verbessert. (Fa. Landmark)

GRD, CAD, BEM, MCAD

  • Beim „Kopieren Befehl“ von Maßlinien wurden alle Eingabeformen feigeschalten. Somit lassen sich Maßlinien in jede beliebige Position kopieren. Auf der rechten Seite der Eingabezeile wurde eine neue Option integriert. Diese regelt, ob Maßpunkte und Bereiche beim Kopieren von Maßlinien mit kopiert werden oder nicht. <Highlight Film Erweiterung Bemaßung>
  • In der Wandansicht, in Dach- und Deckenelementen, in Konstruktionsebenen, in der Binderansicht und der Balkenlage wurde die Bereichsbemaßung für Maßlinien integriert. Somit lassen sich Hölzer, CAD Objekte usw. über den Befehl Bereichsbemaßung auf einer ausgewählten Maßlinie antragen. <Highlight Film Erweiterung Bemaßung>
  • Ab der Version 12.0 können auf das Bauvorhaben bezogene „Anwendervariablen“ definiert werden. Mit dieser Funktion können selbst definierte Werte, welche bei MCAD Objekten vergeben werden, schnell und komfortabel abgeändert werden. Somit ist es beispielsweise möglich, den Bohrdurchmesser von mehreren MCAD-Bohrungen von 10mm auf 12mm in einem Schritt abzuändern. Hierfür wurde in den Stammdaten unter CAD/MCAD, MCAD-Bausteine die neue Gruppe „Variablen“ integriert. In dieser befinden sich zwei vorbereitete Bohrungen und eine Nagelreihe, welche bereits mit Variablen belegt wurden. Wird eine MCAD-Bohrung aus dieser Gruppe im Bauvorhaben eingesetzt, so wird automatisch im Editor der Anwendervariablen die vordefinierte Variable erzeugt. Diese Variable könnte wie folgt aussehen:
    [USERVAR.Bohrungsdurchmesser]
    COMMENT=Bohrungsdurchmesser Sparrennagelbohrung
    VAL=10
    DEFVAL=10
    In diesem Editor kann dann der Wert (hinter „VAL“) von 10 auf 12 abgeändert werden und die Bearbeitung bzw. der Bohrdurchmesser passt sich entsprechend an und erzeugt ein Bohrloch von 12 statt 10mm.
    Natürlich können Variablen auch selbst definiert werden. Der Editor befindet sich unter „Extras", "BV Anwendervariablen“. Es öffnet sich ein übersichtlicher Editor, in dem die Variablen erzeugt werden. Dafür wurde im Editor links oben ein Schalter integriert, welcher vordefinierte syntaktische Elemente einfügt, die zur Definition der Variablen benötigt werden.
    Folgende Werte können definiert werden. Hinter „USERVAR“ wird der Name der Variablen vergeben, nach „COMMENT“ ein Kommentar bzw. eine Beschreibung der Variablen, hinter „VAL“ ein Zahlenwert oder eine Bezeichnung und hinter „DEFVAL“ z.B. der ursprüngliche Wert von „VAL“. Zwingend nötig zum Erstellen einer Variablen sind allerdings nur „USERVAR“ und „VAL“ alle anderen Felder sind Zusatzfelder zur besseren Übersicht. Ist die Anwendervariable wie gewünscht definiert, muss diese über den Speichern-Schalter (oben links) gesichert werden. Um die Variable einzusetzen, können bei der Definition eines MCAD`s Platzhalter vergeben werden. Die Platzhalter können über den neu integrierten Platzhalterschalter oder über einen Rechtsklick aufgerufen werden. Auf der linken Seite der Platzhalterauswahl wurde das neue „Thema“ „Anwender Variablen“ integriert. Dort befinden sich alle im Bauvorhaben angelegten Variablen mit der Bezeichnung, welche unter „USERVAR“ definiert wurden. Für das obere Beispiel würde der Platzhalter @USERVAR.Bohrungsdurchmesser@ zur Auswahl stehen. Dieser Platzhalter kann dann bei einer Bohrung als Durchmesser verwendet werden: Eine MCAD-Formel könnte dann wie folgt definiert werden:
    3DBEARB 4 40 3
    WENN BTL = HOELZER WENNENDE
    BEZUG = OBEN
    WINKEL = RECHTW
    P01 = PX1
    P02 = PY1
    P06 = 0
    P07 = PN1
    P11 = 20
    P12 = @USERVAR.Bohrungsdurchmesser@
    Dies hätte dann zur Folge, dass der Bohrungsdurchmesser dieses MCAD Bausteins 10mm beträgt, da bei „VAL“ ein Wert von "10" hinterlegt wurde. Der Vorteil dieser Variablen liegt nun darin, dass alle MCAD Bohrungen, die diese Variable in der Formel hinterlegt haben, auf einmal abgeändert werden können. Außerdem ist im Editor nach dem Einsetzen einer Variablen hinter „USED“ ersichtlich, wie oft die Variable im Bauvorhaben verwendet wird. Natürlich können MCAD Objekte mit Variablen auch in die Stammdaten abgelegt und jederzeit wieder verwendet werden. Sobald ein MCAD mit einer Variable in ein BV eingesetzt wird, erscheint die Variable im Editor der Anwendervariablen. Außerdem können alle Variablen, welche in den Arbeitsstammdaten abgelegt wurden, unter „Stamm-Ordner/Anwendervariablen“ aufgelistet und abgeändert werden. Wird ein Bauvorhaben welches Variablen beinhaltet z.B. per E-Mail weitergeleitet, so sind die Variablen zum Bauvorhaben gespeichert und können an jedem weiteren Arbeitsplatz abgeändert werden. <Highlight Film Variablen vom Benutzer definierbar>
  • Der Befehl "Höhenmaß" wurde in nicht sinnvollen Ansichten bzw. Programmteilen inaktiv geschalten. (Italien)
  • Grundriss-Linien können über den Bearbeiten-Befehl „Sonstiges“ ab sofort in Grundriss-Polygone umgewandelt werden.
  • Gruppierte Grundriss-Bauteile (Linien, Polygone usw.) können über den Bearbeiten-Befehl „Sonstiges“ verankert werden.
  • In der Version 12.0 wurde die Autobemaßung für Deckenkörper integriert. Hierfür wurde das Stammdatum der Autobemassung um den Typ „Decke“ erweitert. Wird die Autobemaßung bei einer Decke durchgeführt, werden standardmäßig Längen, Breiten, Ausbuchtungen und Deckenlöcher bemaßt. Dabei werden automatisch an den erzeugten Maßlinien Bereichsbemaßungen erzeugt. Die Breite der Bereichsbemaßung jeder Maßlinie beträgt genau ein Drittel der maximalen Ausdehnung des Deckenkörpers. Außerdem kann im ersten Reiter des Stammdatums der Autobemaßung eingestellt werden, ob Hölzer und Elemente mit bemaßt werden oder nicht. Dadurch lässt sich auch eine Einteilung der Balkenlage schnell und komfortabel automatisch bemaßen. Hölzer, Elemente und Deckenlöcher werden jeweils auf einer separaten Maßlinie erzeugt. Wird für die Erzeugung einer Balkenlage eine Bundlatte angetragen, so werden die Maßlinien immer hinter einer Bundlatte erzeugt. Somit wird vermieden, dass sich Bundlatten und Maßlinien überschneiden. Der eingestellte Abstand der ersten horizontalen Maßlinie im dritten Reiter „Bem“ im Stammdatum der Maßlinie bezieht sich dann auf die Bundlatte und nicht mehr auf den Deckenkörper. Außerdem wurde das Bauteilauswahl-Menü im Stammdatum der Maßlinie um Deckenlängen, Deckenlöcher und Dach- und Deckenelemente erweitert. Eine voreingestellte Autobemaßung für Deckenkörper (Decke) wurde in den Stammdaten unter "CAD/MCAD", "Auto-Bemaßung" integriert. <Highlight Film Erweiterung Bemaßung>
  • In der Version 12.0 ist es möglich, sich den Mittelpunkt von Kreisen und Ellipsen anzeigen zu lassen. Dafür wurde im Anpassen-Menü auf dem dritten Reiter „Befehle“ in der Kategorie „Ansicht“ die Funktion „Kreismittelpunkt sichtbar“ bereitgestellt. Diese Funktion kann in eine beliebige Symbolleiste eingereiht werden. Wird diese Funktion aktiviert, wird der Mittelpunkt von allen Kreisen und Ellipsen mit einem „X“ in der Mitte dargestellt und kann natürlich auch mit der Maus gefangen werden. Das Anpassen-Menü wird über einen Rechtsklick in die Symbolleiste und der Auswahl der Option „Anpassen“ geöffnet.
  • Für die MCAD-Materialdefinition wurden alle Felder des Materiallisten Reiters freigeschalten. Somit können noch mehr Daten über ein MCAD, welches als Material definiert wurde, in die Materialliste übergeben werden.
  • Maßpunkte (Maßzahlen) können ab sofort mittig auf Maßlinien platziert werden. Dafür wurde im zweiten Reiter „Maßlinie“ im Stammdatum der Maßlinie die Option „Rel. Mittig“ (Relativer Maßtext mittig auf Maßlinie) zur Verfügung gestellt. <Highlight Film Erweiterung Bemaßung>
  • In der Version 12.0 kann die Bemaßung und die automatische Beschriftung noch übersichtlicher gestaltet werden. CAD Texte, Maßzahlen und sämtliche, automatische Bauteilwerte wie Maßzahlen, Längen, Querschnitte, Bauteilnummern etc. können in verschiedensten Varianten gezeichnet werden.
    Die Einstellmöglichkeiten für die Bauteilwerte befinden sich in den Anzeige-Einstellungen (F7) beim jeweiligen Bauteil. Die erweiterten Einstellungen werden für alle Hölzer, Wände, Decken, Dachausmittlung usw., oder ebenfalls für alle Treppenbauteile angeboten.
    Folgende Möglichkeiten stehen im Auswahlfeld zur Verfügung:
    Bei "Standard" werden die Werte wie bisher dargestellt.
    Mit der Einstellung "deckend" bekommen die Werte einen deckend weißen Hintergrund, welcher alle Bauteile überdeckt.
    Mit der Option "Rahmen" bekommt der Bauteilwert einen Rahmen.
    Mit der Einstellmöglichkeit "Rahmen deckend" bekommt der Wert einen Rahmen und einen deckend weißen Hintergrund, welcher alle Bauteile überdeckt.
    Bei Treppenbauteilen steht die Funktion auch in der Ansicht und der Abwicklung der Bauteile zur Verfügung.
    Bei CAD Texten stehen diese Einstellmöglichkeiten auf dem Reiter "Txt" (Text) in gleicher Art und Funktion im Feld "Hintergr." (Hintergrund) zur Verfügung.
    Bei Maßlinien, Maßpunkten, Querschnitts- sowie Winkel- und Höhenmaßen befinden sich die neuen Einstellmöglichkeiten auf dem Reiter "O" (Optik). Dort können jetzt die Maße ebenfalls im Feld "Hintergr." (Hintergrund) "deckend", "mit Rahmen" oder "deckend mit Rahmen" gezeichnet werden.
    Zeichnungen und Pläne können somit noch individueller und übersichtlicher gestaltet werden. <Highlight Film Bemaßung und Beschriftung noch übersichtlicher>
  • CAD/MCAD Texte können mit allen 3D-Objekten verknüpft werden. (Frankreich)

Dachausmittlung

  • Der Befehl "Teildach" im Programmteil "Dachausmittlung" wurde in der Version 12.0 überarbeitet und verbessert.
    Die Instanz "Teildach frei" ist von der Bedienung gleich wie in vorherigen Versionen. Im Hintergrund laufen jedoch komplett neue Berechnungsroutinen, die eine Dachausmittlung mit beliebigen Profilen auf komplexen Grundrissen in einem Umlauf erlauben. Auch theoretische Dachausmittlungen, welche von Berufs- oder Meisterschulen zu Übungs- oder Prüfungszwecken verlangt werden, sind schnell und einfach lösbar.
    Neu ist auch der Optionen Schalter "Eingabe der Dachseite rückgängig machen (Alt+1)"rechts unten in der Eingabezeile. Mit dieser Option können während der Dachausmittlung die letzten Eingaben rückgängig gemacht werden ohne den Befehl abbrechen zu müssen. Selbstverständlich funktioniert das bisherige Tastaturkürzel "z" weiterhin.
    Neu entwickelt wurde die zweite Instanz "Teildach auf Polygon". Mit diesem Befehl kann eine Dachausmittlung vollautomatisch auf einem Polygon konstruiert werden. Einfach den Befehl ausführen, das gewünschte Profil wählen, das Polygon anklicken und mit "OK" bestätigen. Natürlich können anschließend Dachflächen geändert oder Ortgänge zugewiesen werden. Gerade Vielecktürme oder andere Ausmittlungen, die nur aus einem Profil gebildet werden, können mit diesem Befehl schnell und einfach konstruiert werden.
    Verschiedene Meldungen nach Berechnung der Ausmittlung weisen den Anwender auf mögliche Ungenauigkeiten bei der Grundriss- oder Profileingabe hin. Beispielsweise wird auf geringe Längen von Dachkanten hingewiesen: "Hinweis: kurze Flächenkante TD:1 Verfallung 0,053m".
    Für jede Dachfläche kann jetzt auch der "Profilname" (Name Profil-Flächen-Stammdatum) angezeigt werden. (F7, Dachausmittlung, Flächen, Bauteilwerte) Die Anzeige des Profilnamens greift bereits während der Eingabe eines Teildaches; somit hat man die Kontrolle, welche Profile verwendet wurden. <Highlight Film Vollautomatische Dachausmittlung>

Sparrenlage

  • Bestimmte Verschneidungen mit der Knoteneinstellung "exakt" wurden ermöglicht. (Italien)
  • Die Darstellung von Bohrungen als Achsen (Alt F7, Allgemeines, Optik, Auflösung von Extrusions- und Rotationskörpern, mehr...) wurde überarbeitet. (Fa. Merk)
  • Der Endtyp "Versatz" wurde in der Version 12.0 um zwei weitere Arten erweitert. In der Bildauswahl des Versatz-Stammdatums stehen ein "Fersenversatz doppelt" und ein "Freier Versatz" zur Verfügung.
    Beim "Fersenversatz doppelt" wird zunächst die "Tiefe" definiert. Die Ferse wird in Bauteilrichtung verlängert bis sie die eingestellte Tiefe, rechtwinklig zur Gegenbauteilkante gemessen, erreicht hat und läuft von diesem Schnittpunkt rechtwinklig bis zur Kante des Gegenbauteils. Von diesen Schnittpunkt beginnt die zweite Ferse und läuft ebenfalls in Bauteilrichtung in das Gegenbauteil bis die eingestellte Tiefe erreicht ist. Von diesem Schnittpunkt läuft auch die zweite Ferse rechtwinklig bis zur Gegenbauteilkante aus. Mit der Fuge kann eine Luft zwischen dem Bauteilschnitt und der Gegenbauteilkante definiert werden. So wird verhindert, dass auf den Bauteilschnitt Kräfte übertragen werden. Wie auch bei anderen Versatztypen kann die Gegenbearbeitung exakt ausgearbeitet oder durchgefräst werden. Die "doppelte Fersenversatz-Kerve" wird mit zwei Blättern an die Maschine exportiert; der "doppelte Fersenversatz" mit einem Doppelschnitt und einem Blatt.
    Beim "freien Versatz" wird ebenfalls zunächst die Versatztiefe bestimmt. Das Maß wird rechtwinklig zur Gegenbauteilkante angetragen. Mit der Fuge kann eine Luft zwischen dem Bauteilschnitt und der Gegenbauteilkante definiert werden. Beim "Abstand" wird die Position der Versatzkerve definiert. Der Abstand wird immer von der Vorderkante angetragen. Zusammen mit der Fersenversatz-Tiefe ergibt sich der Schnittpunkt für die Versatzkerve. Mit dem Winkel wird definiert, wie die Stirn des Fersenversatzes ausgebildet wird. Hier stehen die Einstellungen, "frei", "wh (winkelhalbierend) Bauteil", "wh Versatz", "rw (rechtwinklig) Bauteil" und "rw. Versatz", zur Verfügung. Bei diesem Endtyp steht unter dem Reiter "Zapfen" die "Zapfenart A" mit den üblichen Einstellmöglichkeiten zur Verfügung. Unter dem Reiter "Boh" können dem Zapfen Bohrungen zugewiesen werden. Die Versatzkerve wird, je nach Einstellung, mit ein oder zwei Blättern und einem Zapfenloch übergeben. Der Versatz wird mit ein oder zwei Blättern und einem Zapfen exportiert.
    Alle Eingaben zum Endtyp können „online“ anhand des Datenbildes kontrolliert werden.
    In den Stammdaten werden entsprechende Beispiele angeboten. <Highlight Film Neue Versätze>
  • Geschwungene Kopfbänder? Sparren für Rundgauben? Bogenbinder? Oder eine Ausblattung am Bauteil ohne 3CAD Objekt oder MCAD? Kein Problem! Ab der Version 12.0 können Hölzer in allen beliebigen Formen erzeugt werden. Hierbei sind der Gestaltung keine Grenzen gesetzt. Alle Sparrenlagen-, Holzsystembau-, und 3CAD Holz-Bauteile können frei bearbeitet werden.
    Hierfür wurden die Bearbeiten-Befehle „Stanzen“ und „Anfügen“ bei den genannten Bauteilen freigeschalten. Ebenso freigeschalten wurde der "Kurvenmodus" in der unteren Eingabezeile (Objekt-Details markieren). Dadurch können Hölzer nahezu identisch wie Polygone bearbeitet und geformt werden. Alle Bauteile können von der Seite 3 und 1, der Seite 4 und 2, sowie Stirnseitig bearbeitet werden. Wichtig hierbei ist, dass die Bearbeitungen nur rechtwinklig zur Bauteilebene erzeugt werden können. Um einen Sparren auf der Seite 3 bzw. Seite 1 zu bearbeiten (stanzen, anfügen oder Kurvenmodus), muss ein Vertikalschnitt auf diesen Bauteilflächen erzeugt werden. Pfetten, Deckenbalken usw. können aber natürlich direkt in der Draufsicht auf der Seite 3 bearbeitet werden. Das Bearbeiten der Hölzer funktioniert genau wie bei Polygonen. Das Bauteil wird markiert und kann dann über die Bearbeiten-Befehle „Stanzen – Kasten, Freiform, Objekt“ einfach und komfortabel bearbeitet werden. Beim Befehl „Stanzen-Objekt“ können sogar andere Holzbauteile ausgewählt werden, welche die entsprechende Bearbeitung am Bauteil erzeugen.
    Um z.B. ein geschwungenes Kopfband zu erzeugen empfiehlt sich folgende Vorgehensweise:
    Zuerst wird die gewünschte Form des Kopfbands mittels eines CAD-Polygons gezeichnet. Danach wird das Holzbauteil aus welchem das Kopfband erzeugt werden soll über das Polygon gelegt. Dabei ist zu beachten, dass die Dimension des Holzbauteil größer gewählt wird als die des Polygons. Im letzten Schritt wird das Holzbauteil markiert und man wählt den Bearbeitenbefehl „Stanzen–Objekt“. Durch die Option „Form ausschneiden (Alt+1)“ (rechts in der Eingabezeile) übernimmt das Kopfband die Form des Polygons. Natürlich könnte das Kopfband auch über den Kurvenmodus (Objekt-Details markieren) in Form gebracht werden.
    Um auch einen Pfosten mit Kopfband komfortabel zu bearbeiten, kann jetzt nur das markierte Bauteil bearbeitet werden. Somit kann das linke und rechte Kopfband sowie der Pfosten einzeln markiert und im Kurvenmodus bearbeitet werden.
    Momentan können Hölzer aber nicht durch den Bearbeitenbefehl „Anfügen“ vergrößert (Breite, Höhe und Länge) oder durch den Befehl "stanzen" durchtrennt werden. Ebenfalls ist das Stanzen innerhalb eines Bauteils nicht möglich. Allerdings können die Hölzer über 3D Schnitte, MCAD Bearbeitungen oder Blätter weiter bearbeitet werden. Wurde ein Bauteil bereits gestanzt, kann innerhalb des gestanzten Bereichs über den Befehl „Anfügen“ die Form beeinflusst werden.
    Wechselt man in den Kurvenmodus (Objekt-Details markieren) so erhält das Bauteil, genau wie ein Polygon, Stütz- und Steuerpunkte zum Bearbeiten. Natürlich können die Bauteilkanten auch gestoßen bzw. verbunden werden, um weitere Stützpunkte zu erhalten. Ebenso ist es möglich, bereits vorhandene Steuerpunkte zu löschen. Auch hier ist dabei zu beachten, dass das Bauteil durch Verschieben der Stütz – und Steuerpunkte nicht vergrößert werden kann. Sobald ein Holzbauteil durch die oben genannten Möglichkeiten bearbeitet wird, erhält dieses eine Außenkontur zur Bearbeitung auf einer Abbundmaschine.
    Alle Bauteile die bearbeitet wurden, erhalten im Stammdatum den neuen Reiter „B“ (Konturbearbeitungen). Auf diesem Reiter kann bestimmt werden, ob die Bearbeitung, welche am Bauteil ausgeführt wurde, gefertigt oder nur dargestellt werden soll. Außerdem steht die Option „ungültig“ zur Verfügung. Diese Einstellungen stehen für Bearbeitungen auf Seite 3/1 und Seite 4/2 zur Verfügung. Aktiv geschalten wird nur die Seite, welche von der Kontur betroffen ist. Mit der Option „fertigen“ wird das Bauteil mit seiner Außenkontur auf die Abbundmaschine exportiert. Mit „darstellen“ wird die Bearbeitung im SEMA Programm nur optisch gezeichnet, aber nicht an die Abbundmaschine exportiert. Durch „ungültig“ wird das Bauteil wieder in seinen Urzustand zurückversetzt und alle Konturbearbeitungen werden eliminiert. Bearbeitungen an der Stirnseite werden nicht auf die Maschine exportiert, daher stehen dort nur die Optionen „ungültig“ und „darstellen“ zur Verfügung.
    Die Bearbeitungen können auch über Knotenpunkte (untere Eingabezeile, Knotenpunkte markieren) ausgeschalten werden. Hierfür wird mittig am Holzbauteil ein Knoten erzeugt (Aussenkontur), welcher alle Konturbearbeitungen rückgängig macht.
    Wird ein Kasten aus dem Bauteil heraus gestanzt, wird dies vollautomatisch auf der Maschine zu einem Blatt umgewandelt. Eine Ausstanzung in der Form einer Kerve (3 Punkte) wird auf die Maschine als Kerve (ohne Sparrennagel-Bohrung) exportiert. Rundungen oder sonstige Formen werden als freie Konturen erzeugt.
    Bauteile welche von Seite 3/1 oder 4/2 bearbeitet wurden, sind nach der Bearbeitung fixiert. Das bedeutet, dass diese bei einer Berechnung nicht mehr automatisch verlängert oder verkürzt werden. Die Bauteile können über den Bearbeiten-Befehl „Baustein definieren“ in die Stammdaten abgelegt werden. Bei den Bearbeiten-Befehlen „Stoßen“, „Schneiden“ und „Endtyp“ wird eine Warnmeldung eingeblendet, wenn Hölzer mit Konturen auf Seite 3/1 und Seite 4/2 bearbeitet wurden. Außerdem erscheint diese Meldung beim Ändern des Querschnitts bei einem Holz mit einer stirnseitigen Konturbearbeitung. Um die Bearbeitungen in der Draufsicht darzustellen kann in den Anzeigen-Einstellungen (F7) unter Wand Hölzer/Elemente, Sparrenlage/Allgemein, 3CAD/Holzbauteil und Balkenlage/Elemente unter „Endtypen und Bearbeitungen“ die Option „3D Endtyp+Bearbeitung“ gewählt werden. <Highlight Film Hölzer beliebig in Kurven formen>
  • Die Durchführung der Dachautomatik (Extras, Dachautomatik (F9)) ist nun auch im 3D möglich.
  • Umfangreiche Verbesserungen und Korrekturen bzgl. der Kerven- und Bauteilverschneidung wurden getätigt. (Fa. Haudenschild, Fa. Frankenhauser, Fa. Meinholz, Fa. Schwarz, Fa. Binderbau, Fa. Hilzinger, Fa. Flütsch, Fa. Romelli, Fa. Klingler, Schwarzwald-Abbund, Fa. Clen, Fa. Moobi, Fa. Tauber, Italien, Frankreich.....)
  • In einem speziellen Fall fehlte die Zangenbohrung beim Anschluss an einen Sparren. Dies wurde korrigiert. (Fa. S&G)
  • Die angezeigte Kerventiefe im Pfettenstammdatum, speziell bei tiefergelegten Sparren, wurde verbessert. (Fa. Bien-Zenker)
  • In einem speziellen Fall wurden die Kopfbänder eines Pfostens falsch erzeugt. Dies wurde richtig gestellt. Fa. Donner)
  • Die Berechnung einer speziellen Blattbearbeitung im Bereich eines Zapfens wurde optimiert. (Fa. Stampfl)

Binder

  • In der Version 12.0 wurde eine Binderautomatik integriert, mit der sich Binder unter Dachflächen automatisch einteilen lassen. Die Binderautomatik befindet sich in der oberen Symbolleiste unter „Extras", "Dachautomatik (F9)“. In die Dachautomatik wurde der neue Befehl „Binder erzeugen“ eingegliedert. Durch einen Verweis hinter dem Befehl „Binder erzeugen“ lässt sich ein Binder für die Automatik zuweisen. Alle notwendigen Binder zur Konstruktion des Daches werden automatisch aus diesem "Hauptbinder" generiert. Wurde über den Binderassistent bereits ein Binder in den „BV - Eigene Stammdaten“ erzeugt und abgelegt, so erscheint dieser bei der Auswahl. Natürlich kann auch über das Ordnersymbol oben links (Stammordner wechseln) auf "freie" Binder, welche in den Stammdaten abgelegt wurden, zurückgegriffen werden. Über „>>mehr…>>“ hinter dem Verweis in der Dachautomatik gelangt man zu den Bindereinstellungen.
    Mit der Option „Grat-/Kehlbinder erzeugen“ kann definiert werden, ob unter jedem Grat bzw. jeder Kehle ein Binder erzeugt werden soll.
    Die Option „Ortgangbinder erzeugen“ verhält sich wie bei der Dachautomatik. Es kann ausgewählt werden ob Ortgangbinder erzeugt werden und ob diese zusätzlich eine Luft zum Ortgang erhalten.
    Bei „Bereiche mit Bindern einteilen“ wird bestimmt ob Binder entlang der Firstlinie eingeteilt werden oder nicht. Außerdem steht die Option zur Auswahl ob diese mit dem eingestellten Sprungmaß (einzustellen in den Voreinstellungen Alt+F7 unter Wände/Umriss  Binder) oder im Gebäuderaster eingeteilt werden. Bei einem Walmdach wird immer am Grat-/Firstpunkt ein Binder automatisch erzeugt. Hierfür gibt es eine weitere Einstellung, mit welcher der „Position/Abstand vom Grat-/Firstpunkt“ bestimmt werden kann. Es steht ein Zahlenwert zur Verfügung, welcher "positiv" wie auch "negativ" vergeben werden kann. Außerdem kann die Option „innen“ gewählt werden. Bei dieser Option fällt der Binder am Grat-/Firstpunkt nach innen.
    Die nächsten zwei Optionen „Dreiecksbinder erzeugen“ und „Schifterbinder erzeugen“ haben bei Walmflächen, Grat- und Kehlverschneidungen eine Bedeutung.
    Erklärung von Dreiecks- und Schifterbindern am Beispiel eines Walmdaches:
    Ist keine der beiden Optionen aktiv, so wird die Einteilung auch im Walmbereich fortgeführt, wobei die Binder unter den Walm geschnitten werden und automatisch einen entsprechenden waagrechten Obergurt bekommen.
    Ist nur die Option „Dreiecksbinder erzeugen“ angehakt, so wird die Einteilung im Walmbereich bis zur eingestellten Mindestlänge fortgeführt. Die Einteilung im „Satteldachbereich“ wird solange weitergeführt bis die Dreiecksbinder das eingestellte Mindestmaß erhalten. An den "letzten" Binder stoßen dann rechtwinklig die vollautomatisch erzeugten Dreiecksbinder.
    Ist nur die Option „Schifterbinder erzeugen“ angehakt, so endet die "normale" Bindereinteilung am Gratanfallspunkt. Die Schifterbinder werden nach eingestelltem Sprungmaß eingeteilt und an die Gratbinder geschnitten.
    Werden beide Optionen, „Dreiecksbinder erzeugen“ und „Schifterbinder erzeugen“, aktiv gesetzt, so entsteht ein Binderdach aus einer Kombination von Dreiecks- und Schifterbindern.
    In der Walmfläche wird bei Dreiecksbindern, wie auch bei Schifterbindern, immer mittig ein Binder erzeugt. Die Einteilung im Walmbereich wurde so umgesetzt, dass möglichst viele gleiche Binder erzeugt werden. Somit reduziert sich auch der Aufwand bei der Fertigung der einzelnen Binder.
    Natürlich ist es auch möglich Binder und Dachhölzer gleichzeitig einteilen zu lassen. Binder welche manuell erzeugt werden bleiben bestehen und werden bei der Einteilung berücksichtigt. <Highlight Film Vollautomatische Erzeugung von Binderdächern>

Wand Decke

  • Die PDF Ausgabe in der Wandausgabeautomatik wurde verbessert. Sollte PDF factory nicht installiert sein, so erscheint eine entsprechende Hinweismeldung mit einem link zur Herstellerseite. (Fa. Landmark)
  • Die Wandausgabeautomatik wurde um die zwei neuen logischen Bedingungen "enthält (c)" und "enthält nicht (ȼ)" erweitert. Mit diesen Bedingungen ist es möglich, nur Wände mit einem bestimmten Inhalt zu selektieren und auszugeben. In anderer Richtung natürlich auch Wände, welchen einen bestimmten Inhalt haben, nicht zu selektieren.
  • Nachträglich, manuell veränderte Schichten werden im 3D korrekt dargestellt. (Fa. Landmark)
  • Das Ändern von Schichtüberständen bei Decken wurde im Detail verbessert. (Fa. Kiefer)
  • Das gemeinsame Ändern der Sturzhöhe mehrerer Fenster mit unterschiedlicher Brüstungshöhen wurde korrigiert. (Fa. Landmark)
  • Wird eine manuelle Nummerierung von Wänden bei bestehenden Multiwänden durchgeführt, so werden die Nummern der Multiwände korrekt aktualisiert. (Fa. Landmark)
  • Bei Makros mit einer Breite von „0,00“ wurde die Abfrage der Lage (links, rechts und mittig) in der Eingabezeile beim Setzen und Verschieben über den Bearbeiten-Befehl „Lage“ deaktiviert. Somit können Makros, wie zum Beispiel Steckdosen die keine Breite benötigen, noch schneller und komfortabler eingesetzt werden. Sobald einem Makro eine Breite zugewiesen wird, ist die Abfrage natürlich wieder aktiv.
  • Durch eine neue Einstellmöglichkeit in den Voreinstellungen (Alt+F7) kann ab sofort definiert werden, ab welcher Länge ein Obergurt erzeugt wird. Diese Einstellung befindet sich unter „Wände/Umriss“ auf dem Reiter „Wandkörper“. Unter „Obergurt erzeugen ab Länge“ kann ein Wert vergeben werden. (Fa. Landmark)
  • Die Nummerierung von Wänden welche einer Multiwand zugewiesen wurden, kann nicht mehr über den Bearbeitenbefehl „Sonstiges / Manuelle Nummer“ abgeändert werden. Ebenso wird der Bearbeitenbefehl „Sonstiges / Auto Nummer“ abgefangen, sobald sich im aktiven Geschoß Wände die einer Multiwand zugewiesen wurden befinden. Dadurch wird verhindert, dass es zu Problemen bei der Sortierung von Multiwänden kommt. (Fa. Landmark)
  • Die F7 Einstellung "Umriss sichtbare Schichten" (Wände, Wandschichten, Wand Darstellung) wurde überarbeitet. (Fa. Bien-Zenker)
  • Deckungen Wand Decke
    • Werden linke oder rechte Schichten einer Wand in der Schichtüberstandstabelle auf „Schmiege“ gestellt, so werden diese jetzt an Dachflächen angeschmiegt, auch wenn die Holzschicht (S0) auf „Tief“ oder „Hoch“ steht.
    • Die Nummerierung der „Bauteilnummer“ von Deckungsbausteinen wurde im Detail verbessert. (Fa. Landmark)

    Nesting

    • Die Ermittlung der Faserrichtung mittels Platzhalterabfrage wurde verbessert. (Fa. Renggli)

    Elementierung

    • In der Version 12.0 können sogenannte Elementstöße bei Dach- und Deckenelementen abgelegt und eingesetzt werden. In der Programm Auswahl unter "Dachausmittlung" wurde der Erzeugen-Befehl "Dachelemente" um die Instanzen „Dachelement auf Dachfläche“ und „Dachelement automatisch“ erweitert. Beim Befehl „Dachelement auf Dachfläche“ muss nur noch die gewünschte Dachfläche, auf der das Element erzeugt werden soll, ausgewählt werden. Danach erzeugt das Programm ein Dachelement auf der kompletten Dachfläche. Noch einfacher und schneller können Dachelemente mit dem Befehl „Dachelemente automatisch“ erzeugt werden. Nach Auswahl des gewünschten Stammdatums muss in der Eingabezeile der Befehl nur noch mit „OK“ bestätigt werden und auf allen Dachflächen des aktuellen Geschoßes werden Dachelemente erzeugt. Natürlich besteht auch weiterhin die Möglichkeit, Dachelemente über den Befehl „Dachelemente manuell“ zu erzeugen. Der Erzeugen-Befehl „Deckenelement“ wurde auch unter „Decken Umriss“ entsprechend erweitert. Dort wurde die Instanz „Deckenelement auf Decke“ integriert. Nach Auswahl des passenden Stammdatums muss die Decke markiert werden und das Deckenelement wird vollflächig erzeugt. Zusätzlich kann in der Eingabezeile entschieden werden, ob das Deckenelement senkrecht oder waagrecht (Optionenschalter, Alt+3) erzeugt wird.
      Der neue Befehl „Elementstoß einsetzen“ wurde in der „Dachausmittlung“, wie im Programmteil „Decken Umriss“ integriert und unterscheiden sich nicht in ihrer Vorgehensweise. Nach Auswahl des neuen Befehls öffnet sich ein Stammdatum, in dem ein vorher abgelegter Elementstoß ausgewählt wird. Hierfür wurde in den Stammdaten unter „Wände/Decken/DD-Elemente“ die neue Untergruppe „Dachelementstöße“ bzw. „Deckenelementstöße“ angelegt. Nach Auswahl des gewünschten Stammdatums muss ein Dach- bzw. Deckenelement ausgewählt werden, in dem der Elementstoß eingesetzt werden soll. Im nächsten Schritt wird die Position bestimmt an dem das vorher erzeugte Element gestoßen werden soll. Im letzten Schritt wird das erste und das zweite Element bestimmt. Nun wird der Elementstoß zwischen diesen beiden Elementen eingesetzt. Außerdem stehen in der Eingabezeile die Zusatzfunktionen „nur Bauteilachse fangen“ (Alt+1) und „Nur Elementstoß einsetzen“ (Alt+2) zur Verfügung. Wird die Funktion „Nur Elementstoß einsetzen“ aktiviert, so fallen die Eingabemöglichkeiten „Element markieren“ und „Abstand“ weg und der Elementstoß kann direkt eingegeben werden. Zur besseren Eingabe der Elementstöße wurde im Datenbild des Elementstoßes ein Schnittbild geschaffen, welches die Überstände und Hölzer optisch darstellt. Außerdem wird in diesem Schnittbild durch eine Nummerierung optisch sichtbar welches das erste und welches das zweite Element ist. Das Einsetzen eines Elementstoßes ist also mit der Eingabe einer Ecke bei Wänden zu vergleichen.
      Mit dem Befehl „Elementstoß ablegen“ wird der Elementstoß definiert. Hierfür muss lediglich das erste und das zweite Element ausgewählt werden. Danach öffnen sich die Stammdaten und der Elementstoß kann abgespeichert werden. Bei einem Elementstoß werden alle Überstände der Schichten des ersten und zweiten Elements mit abgelegt. Außerdem können Sparren bzw. Elementhölzer, CAD Objekte und Bemaßungsobjekte in den Elementstoß mit abgelegt werden. Diese müssen vor der Ausführung des Befehls „Elementstoß ablegen“ lediglich markiert werden.
      Außerdem können Dach- und Deckenelemente über den Bearbeiten-Befehl „Stoßen“ aufgetrennt werden. Die Überstände am Ortgang (links und rechts) sowie am First und an der Traufe werden anfangs im großen vollflächig aufgebrachten Element definiert und werden nicht durch einen eingesetzten Elementstoß beeinflusst. Mit dieser Neuerungen müssen Elementstöße nur einmal definiert werden, was die Elementierung enorm erleichtert. <Highlight Film Dach- und Deckenelemente stoßen>
    • Die Planvorlagen der Standard Pläne wurden in der V12.0 um die Vorlagen "Standard Dachelement" und "Standard Deckenelement" erweitert. Somit haben Dach- oder Deckenelemente eine eigene Standard Planvorlage, welche wie gewohnt auch geändert und gespeichert werden kann.

    FHP Automatismen

    • Das Verhalten von MCAD-Markierungen, welche beim FHP-Export erzeugt werden, wurde erweitert. In den Voreinstellungen (Alt+F7) können unter "FHP-Import/Export", "Weinmann" Markierungen für die linken und rechten Schichten bzw. Layer definiert werden. Ab der Version 12.0 werden auch MCAD-Markierungen, welche auf dem Layer "Wandkörper", "Elemente" oder "Nullschicht" abgelegt wurden, nach dem FHP-Export gelöscht. (Fa. Landmark)

    Treppe

    • Trittstufenstemmungen bei Spindeltreppen wurden verbessert. (Fa. Kreienbacher)
    • Der Export von genesteten Trittstufen wurde verbessert. (Fa. EBS)
    • Die Darstellung des Betons im 3D wurde verbessert. (Fa. Barreto)
    • Das Stanzen von Löchern in Treppenbauteile wurde verbessert. (Fa. Winter)
    • In der Version 12.0 ist das Schneiden von manuell eingegebenen Brettern (Handlauf, Gurt, Wange, Holm), mit unterschiedlichen Stärken, möglich. Werden die manuell eingegebenen Bauteile markiert und man wählt den Befehl "Schneiden", so öffnet sich die Eingabezeile mit den Verschneidungsmöglichkeiten. Es stehen die gewohnten Ausführungen wie "Schnitt" oder "Klaue" zur Verfügung. Bei der Ausführung "Schnitt" stehen die auf das "BT 1" (Bauteil 1) bezogene Arten, "Gehrung", "Lang", "Kurz" und "K-L Plat" (Kurz Lang Plateau) zur Auswahl. Rechts unten in der Eingabezeile steht die Option "Höhenausgleich" zur Verfügung. Ist diese aktiv, kann beim Höhenanschluss "Ausgleich Gesamt" oder "Ausgleichslänge Bereich" gewählt werden. Bei "Ausgleich gesamt" werden an der Eckverbindung die betroffenen Bauteile so ausgeglichen, dass ein versatzloser Übergang entsteht. Die Manipulation findet bei beiden Bauteilen über das gesamte Bauteil statt . Bei "Ausgleichslänge Bereich" wird auch die Eckverbindung versatzlos ausgeglichen. Es kann aber noch beeinflusst werden, von welchem Bauteil die Oberkante bzw. die Unterkante ausgeglichen wird. Mit dem Ausgleichsfaktor wird definiert, wie weit der Ausgleich erfolgen soll. Je höher der Faktor, umso mehr wird am Bauteil ausgeglichen. Bei der Ausführung "Klaue" wird entschieden ob diese unten oder oben ausgeführt wird. Für den Höhenbezug der Klaue stehen "unten absolut", "oben absolut", "unten%", "oben %" und "OK Trittstufe" bzw. "UK Trittstufe" zur Verfügung. Auch hier steht der "Höhenausgleich" wie oben beschrieben zur Verfügung. Zudem können nun auch Bretter mit Brettern aus einer anderen Bauteilgruppe verschnitten werden. So kann nun z.B. auch ein Holm mit einer Wange oder ein Handlauf mit einem Gurt verschnitten werden. Natürlich können an den Bauteilenden Endtypen vergeben werden. Die Verschneidung kann im 2D wie auch im 3D durchgeführt werden. <Highlight Film Eckverbindung Wangen mit unterschiedlichen Breiten>
    • In der Version 12.0 wurden die Verzugs-Instanzen optimiert und stehen nun auch im 3D, sowie in den Bauteilansichten zur Verfügung. Neu angeboten werden die Verzugsinstanzen "Auftrittsübernahme" und "Stufenanzahl pro Bereich".
      Markiert man im 3D, in der Draufsicht oder in der Bauteilansicht eine Trittstufe, so öffnet sich der Bearbeiten-Befehlen "Lage". Wird dieser gewählt, so öffnen sich links unten in der Eingabezeile, die Verzugsinstanzen "Automatikverzüge", "Parallelverzug", "Einzelverzug", "Auftrittsübernahme", "Stufenanzahl pro Bereich", "Aufmaß Draufsicht" und "Aufmaß Ansicht". Die in der Version 11.5 noch einzeln aufgeführten Verzugsinstanzen "Autoverzug", "Konstantverzug", "Linearverzug", "Sinusverzug" und "Staketenverzug" wurden vereint und sind nun unter der Verzugsinstanz "Automatikverzüge" zu finden.
      Wählt man die Verzugsinstanz "Automatikverzüge", wird im Eingabebereich der zu verziehende Bereich abgefragt. Ist der gewünschte Bereich markiert, kann die Verzugsart gewählt und bestätigt werden. Der Sinus- und Linearverzug kann wie bisher "fallend/steigend" oder "einfach" gestaltet werden.
      Für den Parallelverzug muss zuerst der gewünschte Bereich, und anschließend die Verzugsstufe markiert werden. Die Vorderkante der Verzugsstufe kann nun mit der Maus an die gewünschte Position gelegt werden. Rechts unten im Eingabebereich steht der Optionen-Schalter "Punktfang auf Seitenlinie" bzw. "Punktfang auf Schenkellinie" zur Verfügung. Bei "Punktfang auf Seitenlinie" wird die Verzugsstufe immer rechtwinklig zur Gehlinie verzogen; bei "Punktfang auf Schenkellinie" hält die Verzugsstufe ihre Richtung und wird parallel bewegt.
      Für den Einzelverzug muss lediglich eine Stufe und ein Fixpunkt gewählt werden. Nach bestimmen des Verzugspunktes kann die Stufe durch Eingabe eines Versatzes oder mit der Maus neu positioniert werden. Mit den Schaltern "Pfeil auf" und "Pfeil ab" in der Eingabezeile, können die Stufen komfortabel gewechselt werden. Auch hier steht der oben beschriebene Optionen-Schalter zur Verfügung. Zusätzlich gibt es die Optionen "freier Punktfang" bzw. "Fang auf Stakete". Entweder wird die Stufe frei bewegt oder die gewählte Stakete gefangen. Die Trittstufe wird so platziert, dass die Stakete mittig in der Unterschneidung sitzt.
      Mit der neuen Verzugsinstanz "Auftrittsübernahme" kann von einer beliebigen Trittstufe der Auftritt auf einen gewünschten Bereich übernommen werden. Hierzu muss zuerst der Bereich und anschließend die Bezugsstufe gewählt werden, die für den Auftritt maßgebend ist. Da sich nun der Bereich verändert, muss eine "Berechnungsart" gewählt werden.
      Mit "Anfang fixiert", wird die Position der ersten Trittstufe im markierten Bereich fixiert. Das Ende des markierten Bereichs ist variabel und wird so angepasst, dass der übernommene Auftritt errechnet werden kann.
      Mit "Ende fixiert", wird die Position der letzten Trittstufe im markierten Bereich fixiert. Der Anfang des markierten Bereichs ist variabel und wird so angeglichen, dass der übernommene Auftritt errechnet werden kann.
      Mit "Anfang/Ende Ausgleich", ist der Anfang und das Ende des markierten Bereichs variabel. Es wird jeweils die Hälfte des zur Auftrittsübernahme errechneten Maßes, am Anfang und Ende ausgeglichen.
      Bei allen drei Berechnungsarten wird nur der Auftritt verändert, die Steigung bleibt unverändert.
      Mit der neuen Verzugsinstanz "Stufenanzahl pro Bereich" kann die Trittstufenanzahl verändert werden. Es wird zunächst der gewünschte Bereich markiert. Im nächsten Feld wird die vorhandene Anzahl der Trittstufen im markierten Bereich angezeigt. Wird die Anzahl verändert und bestätigt, so wird im markierten Bereich ein neuer Auftritt mit der gewünschten Stufenanzahl bestimmt. Die Steigung wird über die gesamte Treppe neu berechnet.
      Die Verzugsinstanz "Aufmass Draufsicht" steht nun auch im 3D und in der Stufenansicht zur Verfügung. Es kann wie gewohnt die markierte Trittstufe links und rechts mit Bezug "relativ" oder "Laufanfang" oder "Laufende" verändert werden. Mit den Schaltern "Pfeil auf" und "Pfeil ab" in der Eingabezeile, können die Stufen komfortabel gewechselt werden. Im Eingabebereich steht der Optionen-Schalter "Stufenaufmass/ Betonaufmass" zur Verfügung. Dieser ist nur aktiv, wenn der Treppe ein Beton zugewiesen wurde. Mit dem Optionen-Schalter können wahlweise die Stufen oder der Beton verändert werden.
      Auch die Verzugsinstanz "Aufmass Ansicht" steht im 3D oder z.B. in einer Wangenansicht zur Verfügung. Hiermit kann eine markierte Trittstufe, in ihrer Höhenlage verändert werden. Die Höhe kann vom Fertigfußboden (FF-Boden), von der Rohdecke, vom Meterriss oder "relativ", bezogen auf die vorhergehende Trittstufe, eingetragen oder gefangen werden. Mit den Schaltern "Pfeil auf" und "Pfeil ab" in der Eingabezeile, können die Stufen komfortabel gewechselt werden. Rechts unten im Eingabebereich stehen die Optionen-Schalter "Stufenaufmass/ Betonaufmass" und "Stufe fixiert/Stufe nicht fixiert" zur Verfügung. Mit "Stufe nicht fixiert" wird nur die in der Höhenlage geänderte Trittstufe angepasst. Mit "Stufe fixiert" werden die Trittstufen vor und nach der geänderten Trittstufe neu berechnet, so dass im oberen und unteren Bereich jeweils eine einheitliche Steigung entsteht.
      Die Auftrittstliste wird selbstverständlich ständig aktualisiert und liefert alle notwendigen Informationen bzgl. der Auftritte und der Gehlinie. Die violetten Werte warnen vor einer Unterschreitung des Mindestauftrittes. Blaue Werte weisen darauf hin, dass der im Datensatz eingestellte "maximale Unterschied" überschritten wird. Neu sind grüne Werte. Hiermit wird angezeigt, dass diese Stufe ein Podest ist.
      Mit den neuen Verzugsinstanzen und dem 3D Lagebefehl wurde der Verzug stark verbessert und ist noch übersichtlicher und komfortabler zu bedienen. <Highlight Film 3D Treppenverzug>
    • Taschen von Trittstufenzapfen und Setzstufen in den Wangen können nun beim Maschinenexport, sofern die gleiche Stemmtiefe vorhanden ist, zusammengefasst werden. (Fa. Dettbarn)

    3D Objekte

    • In der Version 12.0 wurde das Austauschen von Texturen bei 3D Fremdobjekten ermöglicht. Hierzu wurde das Stammdatum von 3D Fremdobjekten um den Optik Reiter erweitert. Jedes 3D Fremdobjekt besitzt eine interne Liste mit Materialien. Diese Liste erscheint jetzt unter dem neuen Reiter Optik. Die Aufzählung der verschiedenen Materialien beginnt mit 0 aufsteigend und hat ein Verweisfeld für Texturen und Farben, welche für die texturierte und fotorealistische Darstellung verwendet werden. Mit Klick in ein Verweisfeld öffnen sich die Stammdaten und es kann eine Textur oder eine Farbe zugewiesen werden. Das Bild aktualisiert sich sofort nach zuweisen des neuen Materials. Mit dem Schalter Material "Standard" werden alle zugewiesenen Texturen entfernt und das 3D Fremdobjekt erhält seine ursprünglichen Materialien wieder. Wesentlich einfacher und komfortabler ist es, die Materialien direkt über den Stammdaten Container mit der 1-Klick Lösung zu zuweisen. Die gewünschte Textur/Farbe wird im Stammdaten Container ausgewählt und mit einem Klick dem 3D Fremdobjekt zugewiesen. Hierbei wird einfach nur die zu ändernde Fläche des Objekts angeklickt, um diese mit einem neuen Material zu belegen. Im Bauteil Hinweis der Maus wird zusätzlich die Material Nummer angezeigt. So fällt die Flächenauswahl bei nah aneinander liegenden Materialien, oder bei sehr ähnlichen Texturen/Farben bedeutend leichter. Wird ein Material auf diese Weise zugewiesen, so erscheint es auch im Optik Reiter des Objektes. Diese Neuerung ermöglicht es, 3D Objekte individuell in Textur und Farbe zu gestalten, und durch Zurückspeichern der Objektes die eigenen Stammdaten zu erweitern und nach Belieben zu gestalten.  <Highlight Film Freie Gestaltung von 3D Objekten>

    Statik

    • Das Stab und Knotenmodell wurde im Detail verbessert. (Italien)
    • Die Bauvorhaben Vorlagen wurden um das "Musterbauvorhaben Statik" erweitert.
    • Die Statikberechnung mit dem Programm "mdbat" wurde hinsichtlich der Berechnungsnormen verbessert. (Frankreich)
    • Die Berechnungsdauer von Hölzern mit Punktlasten im HO7, z.B. die Berechnung von Pfetten mit Einzellasten, wurde optimiert. (Fa. Schöny, u.a. )
    • Mit der Version 12.0 kann jetzt im Zusammenhang mit dem Statikprogramm von Friedrich & Lochner die Eurocode-Norm für Deutschland und Italien verwendet werden. Die ab Juli 2012 verpflichtende Berechnungsnorm EN5-DIN-2010 mit der zugehörige Lastnorm EN1-DIN-2010 für Deutschland steht somit bereits jetzt zur Verfügung. Weiterhin werden die bisherigen Normen für Deutschland mit angeboten. Die nicht mehr zulässige DIN-2008-Italien wurde durch EN5-NTC-2008 ersetzt.
      Die Normen können wie gewohnt in den "Allgemeinen Voreinstellungen" (ALT+F7) unter der Rubrik "Statik" auf dem Reiter "Frilo" eingestellt werden. Als Standard Einstellung wird die Berechnungsnorm EN5-DIN-2010 verwendet. (eine Beschreibung der Normen finden sie auf der SEMA Homepage unter "Support", "Fragen und Antworten" in der Rubrik "Statik")
      Einzig die Berechnung der Holzstütze (HO1) mit der Eurocode Norm ist derzeit noch nicht möglich. Statische Berechnungen in Verbindung mit Stützen und deren Lastweiterleitung auf andere Bauteile sollten somit bis auf weiteres mit der DIN 1052: 2008 berechnet werden.
      Für die Deckenstatik wurde das HO7 Trägerprogramm zusätzlich um den sogenannten Schwingungsnachweis erweitert. Wird ein Deckenholz zur statischen Berechnung an Frilo übergeben, so kann jetzt im Frilo Programm der Schwingungsnachweis aufgerufen und ermittelt werden. Dieser Schwingungsnachweis wird dann für den statischen Nachweis berücksichtigt. (eine ausführliche Beschreibung hierzu finden sie auf der SEMA Homepage unter "Support", "Fragen und Antworten" in der Rubrik "Statik")
      Zur statischen Berechnung von Hölzern mit der neuen Berechnungsnorm muss zwingend die aktuelle Frilo Version installiert sein. (vorhanden auf der DVD "V12.0 Build 6600", bzw. Möglichkeit zum Download auf der SEMA Homepage)

    Raum

    • Erstmals ist es in der Version 12.0 möglich MCAD-Objekte, Fenster, Türen und Makros einem Raum zuzuweisen und auszuwerten. Dadurch kann schon in einer frühen Planungsphase berücksichtigt und ausgewertet werden, welches und wie viel Material in einem Raum benötigt wird. Dafür wurde die Funktionalität von MCAD Objekten erweitert. In der MCAD-Formel-Definition im ersten Reiter eines MCAD-Objektes, konnte bisher schon angegeben werden, dass es sich bei diesem MCAD um ein „Material“ handelt, das in der Materialliste ausgewertet wird.
      Unter "CAD/MCAD", "MCAD-Bausteine", "Material" stehen diverse MCAD-Materialien bereits zur Verfügung. Wird so ein MCAD in einen Raum erzeugt, so wird in der Materialliste zusätzlich die Raumnummer und der Raumname in dem das MCAD liegt mit ausgewertet. Wird das MCAD-Objekt so platziert, dass dieses nicht nur einen Raum sondern auch einen Wandkörper berührt, wird auch die VNR Nummer der getroffenen Wand in der Materialliste mit ausgewertet. Dadurch kann das MCAD nicht nur einem Raum, sondern auch noch einer Wand zugeordnet werden. Mit dem Stammdaten Container können somit MCAD Bausteine durch nur einen „Klick“ einem Raum zugewiesen werden.
      Ein Anwendungsbeispiel für das MCAD-Material wäre die Auswertung von Steckdosen und Lichtschaltern in einem Raum. Ebenso erhalten Türen, Fenster und Makros in der Materialliste die Zuordnung zum Raum (Raumnummer und Raumname). Bei Innentüren, Innenfenstern und Makros in Innenwänden wird die Zugehörigkeit zum Raum über den Anschlag bzw. die Lage bestimmt. Bei Türen und Fenstern welche in einer Außenwand platziert werden, wird der Anschlag nicht berücksichtigt und immer dem Raum „innen“ zugeordnet. Außerdem wurden die Reiter „Materialliste und Treppe“ und „Raumliste“ in der Materialliste erweitert. Unter den beiden genannten Listen wurde die Teilliste „Raum Material“ integriert. Diese Teilliste ist so aufgebaut, dass durch eine Teillisten-Automatik die einzelnen Räume mit deren Materialinhalt (Fenster, Türen, Makro und MCAD) aufgelistet werden. Somit kann der Materialbedarf pro Raum blitzschnell ermittelt und ausgegeben werden. <Highlight Film Räume mit Zubehörmaterialien>
    • Raum und Systemgrenze schneiden sich auch bei Geschoßen ohne Inhalt korrekt an den Deckenkörper. (Fa. WG System)
    • Die Bestimmung von Außen- und Innenwänden für die Bauphysik wurde überarbeitet (Fa. Egger)

    Stammdaten Bausteine Programm

    • Das Zurückspeichern von "Bundlatten mit Bereich" wurde im Detail überarbeitet. (Frankreich)
    • In der Gruppe "Versätze" werden die neuen Endtypen "freier Versatz" und "freier Versatz mit Zapfe A" sowie ein "Fersenversatz doppelt" angeboten.
    • Ein neues Stammdatum für die Autobemassung der Decke wurde erstellt.
    • In den neuen Gruppen "Dachelementstöße" und "Deckenelementstöße" werden neue Stammdaten zur Elementierung angeboten.
    • Zur Verwendung von BV Anwendervariablen werden unter "MCAD-Bausteine" in der Gruppe "Variablen" Beispiele für Bohrungen und Nagelung zur Verfügung gestellt.
    • Die Gruppe "Material" bei den MCAD Bausteinen wurde um die Untergruppen "Elektro" und "Sanitär" erweitert. Diese MCAD Materialien werden automatisch dem zugehörigen Raum zugeordnet.
    • Für die Visualisierung wurde die Farbpallete erweitert.
    • Für die sogenannte "externe Datenkopplung" wurden unter "Freie Platzhalter/ Variablen" die Gruppen "Daten-Verbindung", "Daten-Tabelle" und "Daten-Abfrage" angelegt.
      In der Gruppe "Daten-Verbindung" wurde das Stammdatum "Demo Database", welches eine Verbindung zu einer Datenbank beinhaltet, angelegt.
      In der Gruppe Daten-Tabelle liegt ein Stammdaten welches Beispiel-Adressen beinhaltet.
      Die Gruppe "Daten-Abfrage" wurde momentan noch nicht gefüllt.
    • Bei den Balkenträgern der Firma Rothoblaas wurden die Artikelnummern der Stabdübel angepasst. (Italien)

    Materialliste

    • In der Version 12.0 wurde die Teillisten-Automatik (Teillisten Eigenschaften, Reiter "Allgemein") um die Option "Teillisten-Automatik geschossweise" erweitert. Wird diese neue Option angewendet, werden die Teillisten geschossweise aufgeführt. Somit lassen sich z.B. Wände, welche nach der Dach/Wand/Deckennummer (VNR) aufgeteilt werden sollen, in einem Vorgang auch geschossweise trennen. <Highlight Film Neuerungen Materialliste>
    • Des weiteren wird jetzt das neue Masken-Feld "Bearbeitungen" angeboten. Dieses kann über "Bearbeitung der Maske" zugeschalten werden. Von jedem Bauteil, welches am Einzelstab teil nimmt, wird in dieser Spalte die Bearbeitung angezeigt. Momentan werden fünf verschiedene Bearbeitungen ausgewertet, die bei der Übergabe in die Materialliste automatisch vergeben werden:
      • "<leer>": Bauteil nimmt nicht am Einzelstab teil
      • "Abschnitt RW": Bauteil hat einen rechtwinkligen Abschnitt
      • "Bauteilnummer": Bauteil mit Markierung, welche die eigene Nummer angibt (Einstellmöglichkeit im Alt+F7)
      • "Hobelung": Bauteil mit Hobelflächen
      • "Komplex": Bauteil mit allen anderen Bearbeitungen
      Somit besteht nun die Möglichkeit, Bauteile nach ihrer Bearbeitung zu selektieren. <Highlight Film Neuerungen Materialliste>
    • Um die Auswahl der Bauteile einer Liste zu erleichtern, wurde das neue "Wertauswahl-Schaltfeld" auf dem Reiter "Auswahl" in den "Teillisten-Eigenschaften integriert. Im Wertauswahl Menü kann bei Feldauswahlen, welche fix durch das Programm definierte Werte erhalten, ein oder mehrere Kriterien einfach angehakt werden. Diese werden dann in das Werte-Feld übernommen. Das Schaltfeld wird bei folgenden sechs Feldauswahlen aktiv und kann geöffnet werden:
      • Geschosstyp
      • Bearbeitung
      • Erzeugtstatus
      • Modul
      • Bauteilart
      • Einzelstabstatus
      Weiterhin können Werte natürlich auch manuell in das Werte-Feld eingetragen werden.
      Eine weitere Neuerung auf dem Reiter "Auswahl" der "Teillisten-Eigenschaften" ist die Option "Auswahl umkehren". Wird diese Option aktiviert, so werden alle Bauteile, welche mindestens ein gegebenes Auswahl-Kriterium nicht erfüllen, in diese Liste selektiert. Somit besteht die Möglichkeit von einer Liste mit bestimmten Bauteilen, parallel eine Liste mit allen Bauteilen, welche nicht die entsprechenden Auswahl-Kriterien erfüllen, zu erstellen. <Highlight Film Neuerungen Materialliste>
    • Um bestimmte Holzquerschnitte selektieren zu können, wurde jedem Stammdatum eines Holzes intern eine Dimension gegeben. Diese greift, sobald im Stammdatum das Materiallistenreiter-Feld "Dimension" leer ist und bezieht sich auf die Breite und Höhe des Holzes. Hierbei wird der niedrigere Wert immer an erster Stelle gestellt. D.h. ein Holz mit 16x10 bekommt die Dimension 10x16. <Highlight Film Neuerungen Materialliste>
    • Mit diesen Neuerungen lassen sich vielfältige neue Listen erstellen. So beispielsweise eine Liste für Hölzer, die durch eine bestimmte Bearbeitung, Dimension und Länge als Standard Hölzer definiert werden. Parallel dazu ein Liste, die alle Hölzer enthält, welche nicht die Kriterien der Bearbeitung, Dimension und Länge der Standard Hölzer Liste erfüllen. <Highlight Film Neuerungen Materialliste>

    Einzelstab

    • Der BTL Export von Außenkonturen mit Partnerkontur wurde verbessert.
    • Die Bauteilbeschriftung wurde verbessert. Texte die auf das Bauteil geschrieben werden sollen, wie z.B. die Einzelstabnummer, können jetzt schon in der Anwendung differenziert platziert werden. Es stehen die Einstellungen "an Bezugskante" (wie bisher), "gegenüber Bezugskante" und "Mitte" zur Verfügung. Einstellen kann man dies in den Voreinstellungen (Alt-F7) unter "Auswertungen", "Sonstiges". Die Auswahl befindet sich in der neu eingefügten Zeile "Platzierung des Textes zu Bezugskante". Die Bauteilbeschriftung wird dementsprechend in der texturierten und in den flächigen 3D Darstellungen gezeichnet. ( Fa Ge-Wo, Fa. Meier u.a.)
    • Der Button "Nachbearbeitungen", im Menü "Ergebnis Export Listen" ist nur noch aktiv, wenn wirklich Nachbearbeitungen vorhanden sind. Es wird auf dem Button die Anzahl der Nachbearbeitungen angezeigt.
    • Der BVX 2 Export an die Hundegger- Maschinen K2-Robot,PBA und SPM wurde um neue Bearbeitungen (Rundbogen, Umfälzung, neue Blatt-Typen) erweitert. Zudem wurden die Bearbeitungen "Auskehlung", "Hobeln", "Schleifkerve", "einzelne Herzkerve", "Kehlsparrenkerve" und "trennende Blätter" verbessert. Ebenfalls optimiert wurde die Umwandlung von Kerven in Blätter.
    • Der BTL Export wurde bzgl. Außenkonturen verbessert.
    • In den "Allgemeine Einstellungen" unter "Schnitte", steht jetzt für den BVX 2 Export die Einstellung "Blätter zu Grat/Kehl Schnitt zusammenfassen", zur Verfügung.

    DXF I3 Schnittstelle

    • Der DXF Export wurde im Detail verbessert. (Fa. Romelli, Fa, Vibrobloc, Fa. Barel u.a.)
    • Der DXF-Import und -Export wurde bzgl. Schraffuren verbessert. (Fa. Kaserer)

    RCE Import

    • Der RCE Import wurde bzgl. "flacher" Schnittebenen verbessert. (Fa. Kreinbacher)

    Aufmess-Systeme

    • Der Austausch von Messpunkten zwischen SEMA und dem Leica Disto3D wurde ermöglicht.
      Die Anbindung des Leica Disto3D ist nun perfekt. Die Schnittstelle zum dazu benötigten Treiber-Programm ElTheo von Elcovision ist optimiert worden. Gemessene 3D-Koordinaten können direkt in die Konstrukionsbefehle übernommen werden.
      Der Disto als "3D-Maus" wurde programmiert.
      Punkte aus der Konstruktion können per Mausklick an den Disto3D zur Absteckung gesendet werden. Der Disto fährt diese Punkte dann automatisch an.
    • Die Schnittstelle zu "Flexijet" wurde um zusätzliche Parameter erweitert und entsprechend angepasst.

    Release Historie V11.5 Build 6400

    Allgemeines

    • In Skripten liefert die Funktion "GetParentWallShape" bei Hölzern, die einem Dach-/ Decken-Element zugeordnet sind, eben dieses Element zurück.
    • Das Einbetten von Grafiken in eine Legende wurde verbessert. (Fa. Sutter)
    • Die Bauvorhaben-Modi 2 und 3 wurden bzgl. unnötiger "Sperr-Meldungen" überarbeitet. (Fa. Simon u.a.)
    • In der Version 11.5 wurde die Planverwaltung um die PDF Ausgabe erweitert. Mit dieser neuen Möglichkeit lassen sich Pläne einfach und schnell als PDF-Datei zum Bauvorhaben speichern. Die komplette Verwaltung dieser PDF Pläne findet direkt in der SEMA Planverwaltung statt.
      Hierzu wurde die Planverwaltung um zwei Buttons erweitert: "PDF speichern" und "PDF Archiv". Sobald ein selbst angelegter Plan markiert ist, kann dieser mit Klick auf "PDF speichern" als PDF-Datei gespeichert werden. Beim ersten Ausführen wird automatisch zum Hausgrund ein PDF Ordner erstellt, in welchen alle weiteren PDFs gespeichert werden. Mit dem Button "PDF Archiv" wird der Ordner geöffnet und bietet alle Explorer Funktionen, die Windows zur Verfügung stellt.
      Selbst angelegte Pläne bekommen einen automatischen Namen, welcher sich aus der Plan Nummer, dem Index, dem Plannamen, einer internen Plannummer und einer fortlaufenden PDF Nummer zusammensetzt. Plan Nummer, Index und Planname werden vom Anwender in der Planverwaltung definiert. Die interne Nummer sowie die fortlaufende PDF Nummer werden automatisch zugewiesen. Die interne Nummer dient als Verweis auf die Planverwaltung. Findet ein Plan seine zugehörige interne Nummer im PDF Ordner, erscheint in der ersten Spalte der Planverwaltung ein PDF Zeichen und es lässt sich mit einem Rechtsklick auf den Plan die dazu erstellte PDF Datei öffnen. Wird ein Plan mehrfach als PDF gespeichert, erhöht sich die fortlaufende PDF Nummer und bei Rechtsklick auf den Plan erscheinen alle Pläne mit gleicher interner Plan Nummer. <Highlight Film Planarchivierung und PDF-Ausgabe>
    • Die Symbolleiste der Layout-Ansicht wurde um das Icon "Plan als PDF-Datei speichern" ergänzt. Dieser Befehl kann auch über "Bearbeiten", "Darstellung als PDF speichern" erreicht werden. Mit dieser Funktion kann die Layout-Ansicht direkt als PDF gespeichert werden. Wird dort einer der Standard Pläne verwendet, kommt eine Namensabfrage. Hier wird der aktuelle Name der Zeichnung automatisch vorgeschlagen.
      Die PDF Funktion wurde auch in die Wand Ausgabe-Automatik integriert. Diese wurde im Feld "Ausgabe" um "Pläne als PDF speichern" erweitert. Es werden in der Plananzeige jetzt auch Plan Nummer und Index mit aufgelistet. Wird dort eine Plan Ausgabe mit der Option "als PDF speichern" ausgegeben, wird der Plan in der Planverwaltung angelegt und bekommt somit die nächst höhere Plan Nummer sowie einen Index. Eine Revision von diesem Plan kann in der Planverwaltung erstellt werden. In der Wand Ausgabe-Automatik wird immer die höchste Revision des jeweiligen Plans angezeigt und auch verwendet.
      Mit dieser Neuerung lassen sich per Mausklick PDF Dateien der Pläne erzeugen und einfach vom SEMA Programm bzw. vom zugehörigen Bauvorhaben aus verwalten. <Highlight Film Planarchivierung und PDF-Ausgabe>
    • Die Formatierung von Maßzahlen wurde bei den angloamerikanischen Einheiten um die Flächeneinheit "Quadratfuß (ft²)", Raumeinheit "Kubikfuß (ft³)" und Gewichtseinheit "Pfund (lb)" erweitert. Diese Auswahlmöglichkeiten stehen nur im imperialen Maßsystem zur Verfügung. Um dieses System zu aktivieren, muss unter "Extras", "Optionen" der Haken bei "metrische Einheiten" deaktiviert werden. In den Voreinstellungen (Alt+F7) unter "Allgemeines", im Reiter "Optik" kann bei "Formatierung von Maßzahlen" über die Schaltfläche "mehr..." das Einstellungsmenü geöffnet werden. Dieses Einstellungsmenü wurde um den Punkt "Formatierung weiterer Maße" erweitert. Dort kann jetzt bei "Einheit für Fläche" zwischen Quadratmeter (m²), Quadratyard (yd²) und Quadratfuß (ft²) gewählt werden. Bei "Einheit für Volumen" stehen Kubikmeter (m³), Kubikyard (yd³) und Kubikfuß (ft³) zur Auswahl. Im Auswahlfeld "Einheit für Gewichte" stehen Kilogramm (kg) und Pfund (lb) zur Verfügung. Somit besteht auch die Möglichkeit, Einheiten zu kombinieren und sich z.B. die Flächen in Quadratfuß (ft²) und das Volumen in Kubikmeter (m³) anzeigen zu lassen. (Fa. Landmark)
    • Die Hinweismeldung, welche beim Ausführen der PDF Ausgabe erscheint, wenn PDF Factory nicht installiert ist, wurde überarbeitet. In dieser Meldung wird nun über einen Link auf allgemeine Informationen zur SEMA Planarchivierung mit PDF Factory verwiesen. Diese Seite enthält weiter Links zu "Produktinformationen", "SEMA Highlightfilm" sowie zur Herstellerseite und zur Reseller-Liste. <Highlight Film Planarchivierung und PDF-Ausgabe>
    • Der Name von PDF Dateien, welche über die automatische PDF Ausgabe erzeugt werden, kann jetzt im "Alt F7", "Allgemeines" unter dem Reiter "Sonstiges" eingestellt werden. Somit kann der Name für die PDF Dateien manuell oder über Platzhalter selbst definiert werden.(Fa. Dittus)  <Highlight Film Planarchivierung und PDF-Ausgabe>
    • Das Rechtsklickmenü der Bearbeiten-Befehle wurde bzgl. der Position überarbeitet.

    3D Darstellung Visualisierung

    • Das neue Modul "SEMA Virtual-Reality" wurde entwickelt. "Sema Virtual-Reality" ermöglicht es, das Projekt in dreidimensionaler, fotorealistischer Bildqualität zu betrachten, zu drehen und zu durchwandern. Die Bewegung der Kamera in Echtzeit vermittelt durch Effekte wie weicher Schattenwurf, Spiegelung, Glanz und Transparenz, echter Texturbilder sowie einer natürlichen Beleuchtung in hoher Tageslichtqualität das Gefühl der Realität. Um die dreidimensionale Präsentation in Perfektion durchzuführen, stehen verschiedene Möglichkeiten einer 3D-Stereo-Darstellung zur Verfügung. 3D-Projektionen werden mittels Rot-/Grünbrille auf normalen Bildschirmen dargestellt. Auf modernen 3D-Monitoren und Fernsehern oder 3D-Beamer-Anlagen kommen Shutter-Brillen zum Einsatz.
      Um die "SEMA Virtual-Reality" zu starten, wurde die "3D-Ansicht-Symbolleiste" um den Schalter "SEMA VR" (erzeugt ein VR-Programm der aktuellen Darstellung) erweitert. Das Icon wird aktiv geschalten, sobald die Szene fotorealistisch berechnet wurde. Um eine günstige Startposition im VR-Programm zu bekommen, wählt man zuvor am besten die Startposition des "Navigationsmodus" (3D-Ansicht von Innen).Klickt man nun den neuen SEMA-VR Button, so öffnet sich ein normaler Speichern Dialog, um den Namen der Programm-Datei und einen beliebigen Speicherort auf dem Rechner zu bestimmen. Erzeugt wird jetzt eine Programm-Datei (*.EXE). Diese kann auf jedem "normalen" Rechner geöffnet werden. So kann sie auch dem Bauherrn weitergegeben werden. Hierzu ist weder das SEMA Programm noch irgend ein anderes Programm notwendig. Die Zielperson z.B. der Kunde bekommt das SEMA Virtual-Reality Projekt mit integriertem Player.
      Nach dem Speichern der Datei wird automatisch "SEMA Virtual-Reality" gestartet. Das übergebene Projekt liegt nun komplett 3D fotorealistisch vor und kann nach Belieben gedreht und durchwandert werden. Die Bedienung des Programmes ist sehr einfach und übersichtlich. Die einzelnen Befehle und Optionen befinden sind in der unteren Menüleiste und können ebenfalls mit den "F-Tasten" der Tastatur bedient werden. Zum Drehen und Bewegen der Kamera kann die Maus oder die Tastatur (Pfeiltasten) benützt werden. Die einzelnen Befehle stehen auch im Rechtsklick-Menü zur Verfügung. Dies ist besonders nützlich wenn im Vollbild-Modus präsentiert wird.
      Das Modul "SEMA Virtual-Reality" ist das perfekte Werkzeug für professionelle Produktpräsentationen.
    • Die Deaktivierung der Farbe einer Textur greift jetzt auch in der fotorealistischen Darstellung. (Fa. Vincenzo)
    • Eine Neuerung der Version V11.5 ist die Explosionszeichnung. Mit dieser Darstellungsmöglichkeit lassen sich in der 3D Ansicht Bauteilgruppen, sowie ganze Bauvorhaben in Einzelteile zerlegt, anzeigen. Die Bauteile werden bei dieser animierten Darstellung räumlich voneinander getrennt, so als flögen sie, nach einer Explosion in der Mitte des dargestellten Objekts, auseinander.
      Hierzu wurde die Symbolleiste "3D Ansicht" um das Icon "Explosionszeichnung" erweitert. Wird rechts neben dem Icon "Explosionszeichnung" auf den Pfeil geklickt, öffnet sich das Einstellungsmenü. Hier stehen verschiedene Explosionsmodi zur Verfügung. Die erste Einstellung ist "Automatik", welche auch als Standard festgelegt ist. Mit dieser Einstellung wählt das System automatisch den am besten geeigneten Modus für die aktuelle Darstellung. In erster Linie schaut das System nach, wie viel Geschoße angezeigt werden. Sind hier 2 oder mehrere Geschoße dargestellt, werden die Geschoße auseinander gefahren. Wenn nur ein Geschoß dargestellt wird, schaut das System nach Wänden. Sind zwei oder mehrere Wände im aktuellen Bild, entscheidet sich die "Automatik" für "Wände auseinander fahren". Ist nur eine Wand gezeichnet, wählt das System "Schichten auseinander fahren". Falls keine der bisher genannten Modi in Frage kommt, entscheidet sich das System für "Von der Mitte weg auseinander fahren". Der Modus, für den sich die "Automatik" entschieden hat, wird in fetter Schrift angezeigt.
      Wird der Haken bei "Automatik" deaktiviert, werden alle Auswahlmodi aktiv geschalten. Es kann nun ein einzelner Modus ausgewählt werden, sowie mehrere Modi als Kombination. Mit dem Modus "Geschoße auseinander fahren" werden die Geschoße vom Mittelpunkt des Objekts vertikal auseinander gefahren. Mit "Wände auseinander fahren" werden alle Wände horizontal vom Mittelpunkt des Objekts auseinander gefahren. Bei gewähltem Modus "Schichten auseinander fahren" werden Schichten von Wand- und Deckenkörper nach vorne und hinten bzw. oben und unten auseinander gefahren. Bei "Von der Mitte weg auseinander fahren" werden alle Bauteile vom Mittelpunkt des Objekts strahlenförmig auseinander gefahren. Wenn mehrere Modi aktiviert sind, werden diese nacheinander ausgeführt.
      Hinter den Explosionsmodi kann die Explosions-Distanz eingestellt werden. Mit Hilfe eines Schiebereglers wird bestimmt, wie weit die Geschoße, Wände, Schichten und Bauteile auseinander fahren sollen. Dies funktioniert online, d.h. im explodierten Modus sieht man sofort wie weit die Bauteile auseinander fahren.
      Im unteren Bereich des Einstellungsmenüs befinden sich die "Animations-Einstellungen". Hier wird eingestellt, ob überhaupt eine Animation stattfinden soll. Die Geschwindigkeit kann über den Schieberegler festgelegt werden. Wird der Haken bei "Animation wiederholen" gesetzt, so wird diese in einer Endlosschleife wiederholt. Mit dem Button "Explosion" wird direkt aus dem Einstellungsmenü die Funktion gestartet. Somit ist sofort ersichtlich, was genau für Einstellungen definiert wurden. Bei Bedarf können jetzt auch noch Änderungen vorgenommen werden.
      Mit Hilfe der Explosionszeichnung ist es ein Leichtes, z.B. Detailpunkte wie diverse Holzverschneidungen und Wandaufbauten zu kontrollieren. Diese Neuerung eignet sich auch perfekt zur Optimierung einer Projektpräsentation. <Highlight Film Automatische Explosionszeichnungen>
    • Die Explosionszeichnung wurde beim Dachaufbau im Detail verbessert; die Dachlatten werden von den Ziegeln getrennt.

    GRD, CAD, BEM, MCAD

    • In der Version 11.5 wurde die Bemaßung überarbeitet und in vielen Bereichen erweitert. Um die umfangreichen Neuerungen zu ermöglichen, besitzt eine Maßlinie nun einen „Anfang“ und ein „Ende“. Somit besteht die Möglichkeit eine oder mehrere Maßlinien über den Bearbeiten-Befehl „Stoßen“ zu stoßen oder 2 Maßlinien wieder zu verbinden. Außerdem wurde der Bearbeiten-Befehl „Schneiden“ ermöglicht. Dadurch können Maßlinien über den Befehl „Schneiden 1x“ an eine Zielkante geschnitten oder durch den Befehl „Verlängern/Verkürzen“ um ein bestimmtes Maß verlängert oder verkürzt werden. Ebenso besteht die Möglichkeit, die Gesamtlänge einer Maßlinie einzugeben. Wurde der Maßlinie eine Bereichsbemaßung oder Schnittpunktbemaßung vergeben, passen sich diese entsprechend an.
      Beim „Lage Befehl“ von Maßlinien wurden alle Eingabeformen feigeschalten. Somit lassen sich Maßlinien in jede beliebige Position verschieben. Auf der rechten Seite der Eingabezeile wurde eine neue Option integriert. Mit dieser Option kann bestimmt werden, ob Maßpunkte und Bereiche beim Verschieben von Maßlinien mitverschoben werden oder nicht.
      Die Eingabeinstanz „Nullpunkt verschieben“ wurde von der 6. Instanz (Strg+6) auf die 7. Instanz (Strg+7) verschoben. Somit können jetzt CAD Objekte und Maßlinien zusammen in einem Schritt verschoben werden.
      Die 8. Eingabeinstanz (Strg+8) "Maßlinienabstand" verhält sich wie die Eingabeinstanz „Parallel verschieben“ (Strg+5); allerdings bleibt die Position der vergebenen Bereichsbemaßung beim Verschieben der Maßlinie an der Originalposition und wird nicht mit verschoben.
      Das Querschnittmaß wurde im Bereich der Bogenbemaßung um zwei neue Arten erweitert. Es besteht nun die Möglichkeit an einem Kreis eine gebogene Maßlinie zu erzeugen. Es stehen dabei die Arten „senklig“ und „radial“ zur Verfügung. Dadurch kann bestimmt werden ob die gebogene Maßlinie senklig oder radial am Kreis angetragen wird.
      Beim neu Erzeugen eines Querschnittmaßes in den Stammdaten (CAD/MCAD/Bemaßung/Querschnittmaß) kann im Stammdatum des Maßes bestimmt werden, ob es sich um einen Querschnitt, einen Durchmesser oder ein Bogenmaß handelt.
      Außerdem können jetzt Maßpunkte und Maßlinien in einem Schritt abgeändert werden. Dafür wurde im Stammdatum der Maßlinie der Reiter „MP“ (Maßpunkt) integriert. Somit lässt sich beispielsweise die Farbe der Maßlinie und des Maßpunktes in einem Schritt abändern.
      Im Stammdatum der Maßlinie wurde im zweiten Reiter ein Abstand und die Linienart bei Hilfslinien zur Verfügung gestellt. Alle angetragenen Maßpunkte/Hilfslinien werden um den eingetragenen Abstand verkürzt. Durch die Auswahl der Linienart kann eine Hilfslinie auch durchgezogen dargestellt werden.
      Im Stammdatum der Autobemaßung „Wanddraufsicht“ lassen sich jetzt im dritten Reiter „Det“ (Einstellungsdetails) für Makros vier Maßlinien über Verweise zuweisen (Typ A,B,C und D). Wird im Makro der entsprechende Typ vergeben, wird die zugewiesene Maßlinie in der Autobemaßung vollautomatisch in der Draufsicht dafür erzeugt. Das Verhalten ist also das gleiche wie in der Wandansicht.
      Zusätzlich wurden im Stammdatum der Maßlinie im ersten Reiter „M“ (Maßlinie) unter „Bauteile“ bei Makros die Einstellungen „Alle“, „Typ A“, „Typ B“, „Typ C“ und „Typ D“ zur Verfügung gestellt. Dadurch wird bestimmt welche Makros bei einer Bereichsbemaßung oder Schnittpunktbemaßung an der Maßlinie angetragen werden. Bei der Auswahl „Alle“ werden alle Makros auf der Maßlinie angetragen, egal welcher Typ. Die Verweise für Typ A, B und C wurden in die Stammdaten integriert und können bei Bedarf aus den Originalstammdaten gepickt werden.
      Eine weitere Neuerung ist das Erzeugen von Autobemaßungen auf verschiedenen Layern. Es können jetzt auch gleichzeitig Maßpunkte auf beliebig vielen Maßlinien angetragen werden. Maßlinien werden entweder mit gehaltener rechter Maustaste (Markierbalken) oder mittels gedrückt gehaltener Strg-Taste markiert. An allen markierten Maßlinien wird dann der Maßpunkt angetragen.
      Der Autobemaßungsgreifer in der Wandansicht wird ab der Version 11.5 näher an den erzeugten Maßlinien platziert. <Highlight Film Erweiterung der Bemassung>
    • Wird ein CAD oder MCAD Text erzeugt und es wird die Eingabeinstanz „Text mit Bauteil verknüpfen“ (Strg+2) gewählt, so können die Texte jetzt auch mit allen CAD und MCAD Objekten verknüpft werden. Wird ein CAD/MCAD Objekt das mit einem Text verknüpft ist kopiert oder über den Lage-Befehl verschoben, so verschiebt sich der Text automatisch mit.
    • Die Autobemaßung in der Wandansicht, welche über die Wand-Automatik (F10) für alle Wände im aktuellen Geschoß durchgeführt wird, wurde überarbeitet. (Fa. Kiefer)
    • Das Löschen von Ankerpunkten bei einer Gruppe wurde überarbeitet.
    • Das Umwandeln von CAD-Polygonen in Grundriss-Polygone wurde überarbeitet. (Fa. Lottermoser)
    • Beim Import von DXF Texten werden ungültige Strings abgefangen (Fa. Landmark)
    • In der Version 11.5 wurde die neue Bearbeitung "MCAD-Text" integriert. Mit dieser neuen Bearbeitung ist es möglich, Texte auf Deckungen und Hölzer zu schreiben. Damit MCAD-Texte auf Bauteilen erzeugt werden, muss in der Bearbeitungsformel des Textes die Formel „3DBEARB 3 61 3“ hinterlegt sein. Durch die Formel „3DBEARB“ werden die Position, der Winkel, der Text, und die Lage relativ zum Bezugspunkt automatisch generiert und ausgewertet. Der MCAD-Text wird natürlich auch im 3D dargestellt. Ebenso wird der Text auch als Bearbeitung an Maschinen exportiert. Hierbei handelt es sich um die Hundegger SPM, Hundegger PBA und den BTL Export ab der Version 10.5. Die Textgröße, der Rahmen und Schriftart wird von der Hundegger SPM und PBA momentan nicht ausgewertet. Es ist zu empfehlen eine Schriftgröße von 0,32 im Sema Programm zu verwenden. Diese Größe passt relativ genau zur vordefinierten Schriftgröße auf der Hundegger SPM und PBA. <Highlight Film Textbearbeitung bis zur Übergabe von Texten an Maschinen>
    • Der Platzhalter „Wandname“ (@B-WANDNAME@) wird jetzt in der Draufsicht bei Wänden korrekt ausgewertet. (Fa. Landmark)
    • Der Platzhalter "Maßstab" wird jetzt auch als Dateiname ausgewertet (Fa Dittus)

    Gelände

    • Das Gelände wurde um 2 neue Befehle erweitert. In der Programm Auswahl unter "Gelände" wurden die Befehle „Innenpunkt aus Objekt“ und „Geländepunkt innen“ integriert. Mit dem Befehl "Geländepunkt innen" können jetzt auch Geländepunkte innerhalb eines Geländes erzeugt werden. Nach Auswahl dieses neuen Befehls wird in der Eingabezeile abgefragt auf welchem Gelände der Innenpunkt erzeugt werden soll. Danach muss die Position des Geländepunktes innerhalb des Geländes definiert werden. Dafür stehen in der Eingabezeile 7 Eingabeinstanzen zur Verfügung. Der Geländepunkt wird dann automatisch auf die Höhe des ausgewählten Geländes erzeugt. Außerdem steht in der Eingabezeile auf der rechten Seite die Option „mit oder ohne Z-Lage“ (Alt+1) zur Verfügung: dem Geländepunkt kann schon beim Erzeugen eine „Höhe über Normalnull“ oder eine „Höhe über Geschoßhöhe“ gegeben werden. Das Programm merkt sich dann immer die zuletzt definierte Höhe.
      Mit dem Befehl "Innenpunkt aus Objekt" können Messpunkte, welche über einen Theodoliten erzeugt wurden, direkt abgegriffen werden. Dabei erkennt das Programm vollautomatisch die Höhen und Positionen dieser Messpunkte und erzeugt einen Geländeinnenpunkt. Nach Auswahl des Befehls „Innenpunkte aus Objekt“ wird in der Eingabezeile nach den Punkten abgefragt. Es können einzelne oder beliebig viele Messpunkte markiert werden. Nach der Bestätigung durch „OK“ werden die Innenpunkte dann erzeugt. Somit können das Gelände um ein Bauvorhaben mit einem Theodoliten schnell aufgemessen und komfortabel ins Sema Programm eingelesen werden. Ebenso können Geländestützpunkte bei diesem Befehl abgegriffen werden. Je mehr Messpunkte erzeugt werden, desto genauer kann das Gelände abgebildet werden. <Highlight Film Geländeformen mit Innenpunkten>
    • Der Befehl „Gelände aus Objekt“ wurde in der Version 11.5 erweitert. Bisher war es mit diesem Befehl möglich, aus CAD Objekten ein Gelände zu erzeugen. Neu ist das automatische Erzeugen eines Geländes inklusive Geländeinnenpunkte aus Messpunkten mit nur einem Befehl. Messpunkte welche mit einem Theodoliten aufgenommen und in das Sema Programm importiert werden, können über diesen Befehl markiert werden. Das Programm erzeugt automatisch ein Gelände mit entsprechender Geländeform. Dabei erzeugt das Programm aus den äußeren Messpunkten Geländestützpunkte, und aus den inneren Punkten Geländeinnenpunkte. Somit können Gelände welche mit einem Theodoliten aufgemessen wurden noch schneller und komfortabler mit dem Sema Programm erzeugt werden.

    Profil

    • Das Einfügen von Werten aus der Zwischenablage in den Profilassistenten wurde überarbeitet. (Fa. Binderbau)

    Sparrenlage

    • In der Version 11.5 wurde die Funktionalität der Knotenpunkte weiter entwickelt.
      Um die Knotenpunkte sichtbar bzw. bearbeitbar zu machen, wurde im unteren Bedienerfeld des Programms (unter „Objekt - Details markieren“) der Modus „Knotenpunkte markieren“ eingeführt.
      Wechselt man in diesen Modus, so können mittels des nebenstehenden Befehls „Knoten anzeigen“, die Knoten für die gewünschten (markierten) Bauteile sichtbar geschalten werden.
      Nach Ausführen dieses Befehls werden die Knoten an den zuvor markierten Bauteilen sichtbar. Die Knoten werden als blaue Kugeln gezeichnet und sind in allen Ansichten sichtbar und bearbeitbar. Besonders übersichtlich ist die Bearbeitung der Knotenpunkte in der 3D texturierten Darstellung mit transparenter Darstellung der Hölzer. (Schalter in der 3D Iconleiste) Im Knotenmodus sind nur Knoten fangbar. Sollen zur besseren Übersicht Bauteile mit Hilfe der Sichtbarkeitsschaltung ausgeblendet werden, so können diese mit „shift+ linker Maustaste“ markiert werden. (genauere Beschreibung zu Knotenpunkten siehe: Highlight Film der Version 10.5 „Knotenpunkte“ auf der Sema Homepage unter Highlights -> Gesamtübersicht -> V10.5 12/2008 sowie der Highlight Film der Version V11.2 "Erweiterung Knotenpunkte: Blattlage und -tiefe" unter Highlights -> Gesamtübersicht -> V11.2 05/2010)
      Mit Hilfe von Knotenpunkten werden in der Version 11.5 Verschneidungen von Bauteilen mit der exakten Form des Gegenbauteils ermöglicht. Mit "exakter Form" ist das mit allen Bearbeitungen dargestellte Bauteil gemeint.
      So können beispielsweise Sparren auf einem reduzierten Pfettenquerschnitt (z.B. Ausblattung durch 3CAD Blatt oder Endtyp) mit einer Kerve angeschlossen werden. Hierzu ist folgende Vorgehensweise notwendig:
      Für die betroffenen Bauteile werden im Knotenmodus die Knoten sichtbar geschalten. Der Bauteil-Hinweis der Knoten meldet für die Sparren- Pfette Verschneidung "keine Bearbeitung", da standardmäßig der Sparren mit dem Umriss-Quader der Pfette verschnitten wird. Der betroffene Knoten wird also markiert und über den "Ändern-Befehl" umgestellt. Im Knoten-Stammdatum kann jetzt für die Sparren Bearbeitung anstelle von "Standard" die neue Einstellung "exakt" gewählt werden. Die Änderungen im Knoten werden sofort, während der Eingabe im Stammdatum, auf dem Bildschirm aktualisiert und korrekt dargestellt. So sieht der Anwender schon bevor der Befehl bestätigt wurde, das gewünschte Ergebnis der Verschneidung. Der Sparren liegt nun mit einer Kerve auf der ausgeblatteten Pfette (exakten Form). Der geänderte Knoten wird nun als braune Kugel gezeichnet und im Bauteil-Hinweis wird "(x)" als Kennzeichnung für die exakte Verschneidung geschrieben.
      Falls z.B. eine Herzkerve eines Gratsparrens aus statischen Gründen vermieden und anstelle dessen das Pfetteneck ausgeblattet werden sollte, kann dies genauso über die "exakte" Einstellung im Knoten erfolgen. Beide Knoten der Kerven (für jede Pfette existiert ein Knoten) können gemeinsam geändert werden. Die Verschneidung des Elementes muss nun auf "nein" (Gratsparren soll keine Kerve bekommen) und die Verschneidung der Pfette auf "exakt" (Pfette soll sich mit der exakten Form des Gratsparrens verschneiden) gestellt werden.
      Die gleiche Vorgehensweise kann erfolgen, wenn einzelne Sparren keine Kerve benötigen und anstelle dessen die Pfette an diesen Stellen ausgenommen werden soll. Die Einstellung "exakt" ersetzt also das deckungsgleiche Aufbringen von Blättern oder Stahlbauteilen als Hilfskonstruktion um eine Verschneidung zu bekommen.
      Durch diese Neuerung werden exakte Verschneidungen mit komplexen Bauteilformen der anstoßenden Bauteile ermöglicht.
      Neu in der Version 11.5 ist auch das automatische Verwerfen von überflüssigen Bearbeitungen. Bearbeitungen die außerhalb der exakten Bauteilform liegen und für die Übergabe an eine Abbundmaschine irrelevant sind, werden vollautomatisch deaktiviert. Dargestellt werden diese Bearbeitungen als braune Kugel. Beim Betreten des Knoten- Modus ohne vorheriges Markieren von Bauteilen werden diese sichtbar. Im Bauteil-Hinweis dieser Knoten wird vor die Bearbeitung das Kürzel "(a)*" gesetzt. "(a)" bedeutet, dass die Bearbeitung außerhalb der exakten Bauteilform liegt. Der "*" zeigt, dass die Bearbeitung auf "nein" gestellt wurde und somit nicht im Einzelstab erscheint. Im Bedarfsfall könnte die Bearbeitung manuell auf "fertigen: ja" gestellt werden. Nachfolgend einige Beispiele für automatisch verworfene Bearbeitungen:
      Zapfenlöcher von Pfosten unter einer Pfettenüberblattung (wenn das Zapfenloch nur ein Blatt betrifft).
      Schnitte und andere Bearbeitungen, wenn das Bauteil mit einem 3CAD Schnitt gekürzt wurde.
      Pfosten unter Deckenbalkenanschlüssen mit Schwalbenschwanzzapfen. (Fa. Röhrig)
      Kerven an Graten und Kehlen welche an Pfetten geschnitten werden.
      Hierzu gibt es eine neue Einstellmöglichkeit: In den Bauvorhaben Eigenschaften (Datei....), auf dem neuen Reiter "Einstellungen" kann entschieden werden, ob das "automatische Verwerfen von überflüssigen Bearbeitungen" für das aktuelle Bauvorhaben durchgeführt werden soll oder nicht. Die Option kann nur aktiviert oder deaktiviert werden, wenn das Projekt geöffnet ist.
      Für Bauvorhaben, welche in der Version 11.5 neu erstellt werden, ist das "automatische Verwerfen von überflüssigen Bearbeitungen" standardmäßig aktiviert.
      Bei Bauvorhaben die aus älteren Versionen (11.4, 11.3,....) eingelagert werden ist das "automatische Verwerfen von überflüssigen Bearbeitungen" standardmäßig deaktiviert.
      Das Verwerfen von überflüssigen Bearbeitungen bringt dem Anwender eine große Zeitersparnis, da diese nicht mehr aufwendig im Einzelstab manuell gelöscht werden müssen. <Highlight Film Knotenverschneidungen perfekt>
    • Ungenauigkeiten beim Abschnittswinkel einer Kehlbohle in einem speziellen Fall wurden korrigiert. (Fa. Rat und Tat)
    • Die Position von Konturbearbeitungen durch Extrusionskörper wurde verbessert. (Fa. Nüssli)
    • Umfangreiche Verbesserungen und Korrekturen bzgl. der Kerven- und Bauteilverschneidung wurden getätigt. (Fa. Moretti, Fa. Brandl, Fa. Comaed, Fa. Schenk& Lehr, Fa. Lignum, .....)
    • Die Höhenlage von Pfetten in Dach- oder Gebäudebausteinen wurde überarbeitet. (Fa. Schubauer)
    • Die Bearbeitung eines speziellen 3CAD Blattes, seitlich an einem Gratsparren, wird jetzt korrekt erzeugt. (Fa. Haudenschild)
    • Das Zuweisen von Endtypen über den Ändern-Befehl wurde überarbeitet. (Fa. Schmidt und Thürmer)

    Zimmererbemassung

    • Ein Problem bzgl. des Übersichtsdetails in der Zimmererbemaßung wurde behoben. (Fa. Friedl)

    Binder

    • In die Version 11.5 wurde ein Binderassistent integriert. Mit diesem Assistenten können Studiobinder, Dreiecksbinder und Fachwerkbinder schnell und komfortabel erzeugt werden. Dieser befindet sich in der Programm Auswahl unter Profile/Gauben. Wechselt man im Profilassistenten unter Wände/Decken/DD-Elemente auf Binder erhält man eine grafische Abfrage des Bindertyps. Zur Auswahl steht der Studiobinder, Dreiecksbinder und der neue Fachwerkbinder. Beim Studiobinder handelt es sich um den bisherigen Binder Typ 1 und beim Dreiecksbinder um den Binder Typ 2. Nach Auswahl eines Bindertyps wird eine automatische Vorlage mit vorbelegten Hölzern usw. erstellt.
      Durch einen Doppelklick oder die Funktion „Ändern mit Assistent“ öffnet sich der Eingabeassistent für den ausgewählten Bindertyp.
      Der Binderassistent ist aufgebaut wie der Assistent zur Eingabe von Dachprofilen, Dachfenstern und Gauben. Auf der linken Hälfte des Assistenten wird der Binder inkl. zugewiesenem Dachprofil und Bemaßung im 2D dargestellt. Natürlich kann auch im oberen Reiter “3D“ auf die 3D Ansicht des Binders gewechselt werden. In der oberen Symbolleiste kann das zugewiesene Dachprofil und die Bemaßung ein- und ausgeblendet werden; alle anderen Funktionen sind analog zu den "normalen" Profilen. Für die Bemaßung eines Binders wurde eine neue Autobemaßung zur Verfügung gestellt. In der Binderansicht kann also die Autobemaßung ausgewählt werden und durch das neue Stammdatum „Binderansicht“ wird der Binder vollautomatisch bemaßt. Beim Fachwerkbinder werden am Obergurt und Untergurt die Achsen der Pfosten und die Länge des Obergurtes und Untergurtes bemaßt. Werden dem Binder keine Pfosten zugewiesen, werden die Achsen der zugewiesenen Streben vermaßt. Zusätzlich wird die Höhe des geraden Obergurts und Untergurts, wie auch die Gesamthöhe des Binders und die Neigung vermaßt. Bei einem Dreiecksbinder werden die Streben auf Achse, die Länge der Obergurte und des Untergurts, die Neigung des Binders und der Streben und die Gesamthöhe des Binders vermaßt. Bei einem Studiobinder werden die Firststreben und die Streben am Fußpunkt achsmittig am Obergurt bemaßt. Ebenso wird die Gesamtlänge und Höhe des Binders wie auch die Länge des Obergurtes bemaßt. Außerdem wird die Länge der Zange und die Position des Firstpfostens mit angetragen.
      Studiobinder: Im ersten Reiter wird das Profil zugewiesen unter welchem der Binder konstruiert wird. Die Binderform und die Hölzer passen sich diesem Profil entsprechend an. Unter "Binder" kann die Position des Binders mit einem Abstand definiert werden. Dabei gibt es die Möglichkeiten "unter Koppelpfetten", "unter Sparren", "unter Pfette+Kerve" (hier kann eine Kerventiefe definiert werden) und "unter Dachfläche". Bei "Definition der Dachform" kann ausgewählt werden, ob die Binderhöhe begrenzt wird oder nicht. Wird die Binderhöhe begrenzt, wird die Eingabezeile der Binderhöhe aktiv geschalten, wo die gewünschte Höhe definiert werden kann. In diesem Fall wird ein zusätzlicher, gerader Obergurt erzeugt. Unter "Bauart" stehen die Auswahlmöglichkeiten „gesamtes Dach“, „linke Hälfte“ und „rechte Hälfte“ zur Verfügung. Dadurch wird die Konstruktion von "halben" Bindern ermöglicht. Der Startreiter ist bei allen drei Bindertypen identisch.
      Im zweiten Reiter „Gurte“ wird über einen Verweis der schräge Obergurt zugewiesen. Zusätzlich kann die Breite und Höhe abgeändert werden ohne auf das zugewiesene Holz zuzugreifen zu müssen. Unter "Abschnitt" kann zwischen UK Lasche (Unterkante Lasche) und IK Kniestock (Innenkante Kniestock) gewählt werden. Dadurch wird der Abschnitt des schrägen Obergurtes definiert. Zusätzlich kann ein "Überstand links", und "Überstand rechts", positiv wie auch negativ vergeben werden. Wird die Binderhöhe begrenzt, wird der unter "gerader Obergurt" definierte Verweis verwendet. Wird kein gerader Obergurt zugewiesen, so wird automatisch das selbe Stammdatum wie beim schrägen Obergurt verwendet. Außerdem kann im Feld „Untergurt“ ein Stammdatum für den Untergurt des Binders zugewiesen werden. Bei „Art Untergurt“ kann zwischen „beidseitig“ und „mittig“ gewä Dadurch wird bestimmt ob zwei Untergurte auf der linken und rechten Seite des schrägen Obergurtes erzeugt werden. Bei Auswahl "mittig", wird der Untergurt mittig unterhalb des schrägen Obergurtes erzeugt. Außerdem kann die Höhe des Untergurtes entweder über die Unterkante oder die Oberkante des Gurtes und ein Verkürzungsmaß definiert werden. Wie beim schrägen Obergurt kann beim geraden Obergurt und dem Untergurt die Breite und Höhe komfortabel editiert werden.
      Im nächsten Reiter „First“, wird der Firstpfosten und die Streben zugewiesen. Beim Firstpfosten besteht die Möglichkeit einen Überstand zu definieren, sofern die Ausführung des Untergurtes "beidseitig erfolgt. Ein Abstand der Streben von Unterkante Firstpfosten und ein Winkel, der entweder „frei“ oder „rechtwinklig zum Obergurt“ definiert werden kann, vervollständigen die Einstellmöglichkeiten der Firstausbildung.
      Im vierten Reiter „Fußpunkt“ können Verweise für Streben, Schwellen, Laschen und Pfosten vergeben werden. Auch hier kann bei allen Verweisen die Breite ußerhalb des Stammdatums abgeändert werden. Für die Streben kann ein Abstand (der sich auf Innenkante Kniestock bezieht) und ein Winkel definiert werden. Ein zusätzlicher Überstand lässt sich bei Schwellen und Laschen definieren. Dieser bezieht sich auf die Außenkante der Streben. Außerdem lässt sich bei den Laschen eine Höhe, welche sich auf Unterkante oder Oberkante der Laschen bezieht, definieren. Der Abstand, der sich bei Pfosten einstellen lässt, bezieht sich auf die Innenkante des Kniestocks.
      Im fünften Reiter „Bohrungen“ wird eingestellt ob Bohrungen an Untergurt, Laschen und Pfosten erzeugt werden. Bohrungen am Untergurt werden allerdings nur dann erzeugt, wenn dieser „beidseitig“ definiert wurde. Zusätzlich kann der Bohrungsdurchmesser bestimmt werden.
      Im sechsten Reiter „Materialliste“ können materiallistenrelevante Daten vergeben werden.
      Dreiecksbinder: Der erste Reiter ist identisch zum Studiobinder.
      Der zweite Reiter unterscheidet sich lediglich bei den Auswahlmöglichkeiten des Abschnitts des schrägen Obergurts. Zur Auswahl stehen hier "Oberkante/Unterkante Untergurt" und "Innenkante Kniestock".
      Im dritten Reiter kann kein Überstand des Firstpfostens vergeben werden, ansonsten können die selben Einstellungen wie beim Studiobinder getroffen werden.
      Der vierte Reiter „Bohrungen“ ist ebenso analog zum Studiobinder und Fachwerkbinder. Beim Dreiecksbinder wird am Knotenpunkt Untergurt/schräger Obergurt eine Bohrung erzeugt wenn der Untergurt beidseitig definiert wurde.
      Im letzten Reiter „Materialliste“ können analog zum Studiobinder und Fachwerkbinder materiallistenrelevante Daten vergeben werden.
      Fachwerkbinder: Der erste Reiter ist wieder analog zum Studio- und Dreiecksbinder.
      Der zweite Reiter unterscheidet sich zum Dreiecksbinder nur darin, dass die Art des Obergurtes „mittig“ und „beidseitig“ definiert werden kann.
      Im dritten Reiter wird die Einteilungsart der Diagonalen definiert. Zur Auswahl stehen „gleiche Länge“ und „gleicher Winkel“. Bei der Auswahl „gleiche Länge“ werden die Streben so eingeteilt, dass der Achsabstand der Diagonalen bzw. Pfosten links und rechts bzw. dazwischen der selbe ist. Mit der Auswahl „gleicher Winkel“ werden die Streben auf der linken und rechten Seite des Binders mit dem selben Winkel eingeteilt. Unter der Auswahl der Einteilung wird die Anzahl der Felder definiert. Es können bei einem „gesamten“ Binder immer nur gerade Feldanzahlen definiert werden. Ausnahme ist, wenn ein Binder nur auf der linken bzw. der rechten Seite oder unter einem Pultdachprofil definiert wird. Ist die Einteilung „gleiche Länge“ ausgewählt, kann zwischen acht unterschiedlichen Ausführungen der Diagonalen gewählt werden. Die diagonalen Ausführungen werden grafisch dargestellt und werden online im Datenbild aktualisiert. Die Auswahl der Diagonalen-Ausführung ist nur bei der Einteilungsart „gleiche Länge“ aktiv geschalten. Außerdem können Verweise für Streben und Pfosten im dritten Reiter „Einteilung“ vergeben werden. Auch hier besteht wieder die komfortable Möglichkeit die Breite und Höhe der Verweise außerhalb des Stammdatums abzuändern. Bei Streben kann eine sogenannte „Streben-Verschneidungsart“ definiert werden. Zur Auswahl stehen „auf der Innenseite“, „auf der Achse“ und „auf der Außenseite“. Bei der Verschneidungsart „auf der Innenseite“ werden die Streben so verschnitten, dass sich die Achse der Streben auf die innere Kante der Pfosten rechnet und zwar auf der Innenseite der Obergurtes. Bei der Verschneidung „auf Achse“ werden Pfosten und Streben so verschnitten, dass sich die Achsen beider Bauteile auf der Achse des schrägen Obergurtes verschneiden. Bei der Verschneidung „auf der Außenseite“ werden die Streben so verschnitten, dass sich die Achse der Streben auf die innere Kante der Pfosten rechnet, hier aber auf die Außenseite des Obergurtes. Unter Pfosten kann ausgewählt werden ob „keine“, „ohne normkraftlose“ oder „alle“ erzeugt werden. Wird „ohne normkraftlose“ eingestellt, so werden keine Pfosten erzeugt, an dem sich 2 Streben an einem Knotenpunkt verschneiden und somit ein Pfosten überflüssig wird.
      Werden im vierten Reiter die Bohrungen auf „ja“ gestellt, so werden Pfosten mit den Ober- und Untergurten mit dem eingestellten Durchmesser verbohrt, wenn diese "beidseitig" ausgeführt werden.
      Im letzten Reiter können materiallistenrelevante Daten vergeben werden.
      Nach Fertigstellung eines Binders im Assistenten kann die Binderzeichnung aus der Profilverwaltung heraus ausgedruckt werden. Die verschiedenen Ansichten der Binderzeichnung können jetzt noch nach Belieben mit CAD oder manueller Bemaßung erweitert werden. Hierzu steht für jede Ansicht ein eigener Layer zur Verfügung.
      Das Setzen von Bindern wurde ebenso überarbeitet und erweitert. In der Programm Auswahl unter „3D Wände“ kann der Befehl „Binder“ ausgewählt werden. Zur Auswahl steht ab sofort die Instanzen „Binder setzen“, „Bereich einteilen“, „Zwischen 2 Punkten einteilen“ und „Im Gebäuderaster“. Die Erzeugungsmöglichkeiten verhalten sich wie beim Setzen eines Sparrens.
      Beim Befehl „Binder setzen“ werden vorrangig die Binder zur Auswahl gestellt, welche vorher im Assistenten erstellt wurden. Natürlich kann auch auf Binder zurückgegriffen werden, welche in den Stammdaten abgelegt wurden. Nach Auswahl des gewünschten Binders muss eine Dachfläche oder eine Dachkante (z.B. Grat) markiert werden. Danach wird ein Bezugspunkt des Binders verlangt. Neu ist auch, dass der Binder nicht nur mit einer Linie dargestellt wird, sondern in der Dicke des breitesten Holzes des Binders. Nach dem Setzen des Bezugspunktes, des Abstands und der Lage (links, mittig und rechts) muss die Blickrichtung mit der Maus festgelegt werden. Auf der rechten Seite der Eingabezeile gibt es eine neue Zusatzoption „Binder durchgehend“ bzw. „Binder nicht durchgehend“ (Alt.+2). Mit der Einstellung „Binder durchgehend“ endet ein Binder bei einem Walm nicht mehr am Grat sondern geht durch. Dabei legt das Programm automatisch die benötigte Höhe unter dem Walm fest und erzeugt darunter einen geraden Obergurt.
      Bei der Instanz „Bereich einteilen“ muss die Dachfläche unter welcher der Binder eingeteilt werden soll ausgewählt werden. Danach wird eine Anzahl der Elemente vorgeschlagen. Diese Anzahl errechnet das Programm aus der Einstellung „gewünschtes Sprungmaß“, welches in den Voreinstellungen (Alt + F7) unter Wände/Umriss  Binder zu finden ist. Wird die Anzahl der Elemente verändert, so wird das Sprungmaß automatisch nachgerechnet. Wird die vorgeschlagene Anzahl der Elemente bestätigt, besteht ebenso die Möglichkeit, das Sprungmaß zu verändern; somit passt sich die Anzahl der Felder entsprechend an. Wird das Sprungmaß verändert, so erscheint in der Eingabezeile eine weitere Option, welche es erlaubt das Sprungmaß am „Anfang & Ende“, „nur Anfang“ oder „nur Ende“ auszugleichen. Zuletzt muss die Blickrichtung des Binders festgelegt werden.
      Bei der Instanz „zwischen 2 Punkten einteilen“ muss nach Auswahl der Dachfläche ein Bereich „von“, „bis“ bestimmt werden in dem Binder eingeteilt werden sollen. Danach wird die Anzahl der Elemente, das Sprungmaß und die Blickrichtung abgefragt.
      Mit der Instanz „im Gebäuderaster einteilen“ werden Binder nach dem eingestellten Gebäuderaster eingeteilt. Das Gebäuderaster wird in den „Einstellungen für den Mausfang“, welche sich unter „Extras“ in der oberen Symbolleiste befindet, definiert. Nach Auswahl der Dachfläche und Blickrichtung werden die Binder exakt im definierten Raster eingeteilt.
      Wird ein Binder über das Stammdatum gespeichert (F2) erhält man nun die Abfrage ob der Binder lokal zum Bauvorhaben oder global in die Stammdatenverwaltung abgespeichert werden soll. In den Stammdaten unter Wände/Decken/DD-Elemente wurde in die Gruppe "Binder" der Fachwerkbinder integriert. Alle relevanten Daten für den Fachwerkbinder, Studiobinder und Dreiecksbinder können natürlich aus den Original Stammdaten gepickt werden. <Highlight Film Assistent für Binder>

    3D Wand Decke

    • 3D Holzbauteile, welche über die Wandautomatik (F10) durch MCAD Bausteine erzeugt wurden, werden bei nochmaliger Automatik korrekt verworfen und neu erzeugt. (Fa. Renggli)
    • Die Schichtüberstandstabelle aktualisiert sich jetzt unmittelbar beim Hinzufügen oder Entfernen einer weiteren Schicht.
    • Die Kollisionsbehandlung wurde in einem speziellen Fall verbessert. (Fa. Platzhaus)
    • Wände welche über den Bearbeiten-Befehl „Lage“ in der Höhe verschoben wurden, nehmen nun an der Eckautomatik teil. (Fa. Landmark)
    • Die Hilfslinien der Bundlatte (F7/Wandhölzer/Bundlatte/Hilfslinien) in der Wandansicht wurden überarbeitet. (Frankreich)
    • Die Abnagelung einer Wand wurde in einem speziellen Fall verbessert. (Fa. Bonndorf)
    • In der Version 11.5 können sogenannte Deckungsbausteine in Wänden, Dach- und Deckenelementen erzeugt werden. Hierzu müssen Platten in den jeweiligen Schichten nach dem gewünschten "Verlegemuster" erzeugt werden. Das Ablegen bzw. Erzeugen der Platten als Baustein kann über ein Holz oder ein MCAD erfolgen. Bei der Vorgehensweise über MCAD wird ein MCAD Punkt auf der Schicht, in welcher die Platten erzeugt wurden, platziert (z.B. am Wandanfang/Untergurt). Es müssen jetzt die erzeugten Platten und der MCAD Punkt markiert und mit der ersten Eingabeform des Bearbeiten-Befehls „Baustein, definieren“ (CAD/MCAD) abgelegt werden. Jetzt kann im Stammdatum der Elemente bzw. der Wand im Reiter „S“ (Schichten und Teilung) beim Schichtaufbau links/rechts, im Reiter „MC“ (MCAD-Bearbeitungen) bei der gewünschten Schicht in der Spalte „Unten“ der abgelegte Baustein zugewiesen werden. Außerdem muss im Zusatzreiter der Elemente bzw. der Wand der Schlüssel „WANDART = DCKBST“ eingetragen werden. Natürlich kann der abgelegte Deckungsbaustein auch an einem Holz definiert werden, das auf den Baustein verweist. Nach der Wandautomatik (F10) werden die Platten, wie eingestellt, erzeugt und stanzen sich an den Umrisskanten der Schicht. Es ist zu empfehlen beim Ablegen/Erzeugen des Bausteins eine relativ hohe und lange Wand zu verwenden. Ist der Baustein zu klein, so wird dieser in einer größeren Wand nicht vollflächig aufgebracht. Durch diese neue Art des Aufbringens von Deckungen können sehr einfach und schnell z.B. Rhombusschalungen erzeugt werden. <Highlight Film Platten und Konturen mit automatischer Verschneidung an Wandumriß>

    Deckungen 3D Wand Decke

    • Die Lattungsautomatik wurde in einem speziellen Detailpunkt verbessert. (Fa. Stommel)

    Wand- und Deckenhölzer

    • In der Version 11.5 wurde die Konstruktion eines Doppelschnittes mit Zapfen ermöglicht. Dem zweimal geschnittenen Bauteil kann über den Endtyp Befehl ein Zapfen zugewiesen werden. Auf jeder Schnittfläche wird ein Zapfen platziert, der an den Gegenbauteilen jeweils ein Zapfenloch erzeugt. Ein Beispiel hierfür wäre ein Pfosten in der Giebelmitte, der an die schrägen Obergurte geschnitten wurde.
      Ebenso kann für den Doppelschnitt ein abgesteckter Zapfen verwendet werden. Die "Absteckung 1" verkürzt den Zapfen auf der linken, die "Absteckung 2" auf der rechten Bauteilseite. (links, rechts von der Erzeugungsrichtung aus gesehen).
      Auf diese Weise ist es folglich auch möglich nur auf einer Abschnittsfläche einen Zapfen zu konstruieren. Ein Beispiel hierfür wäre eine Strebe, welche mit einem Doppelschnitt auf die Schwelle und einen Pfosten trifft. Soll jetzt nur die Schwelle mit der Strebe verzapft werden, so muss für die Absteckung 1 der Wert der Schnittlänge eingegeben werden. Sollte die Absteckung auf einer Seite größer als die Abschnittslänge sein, so dient der Rest zur Absteckung des anderen Zapfens.(Fa. Zimmermann, Fa. Hilzinger, u.a.) <Highlight Film Zapfen am Doppelschnitt>

    Nesting

    • In der Nesting-Rohbauteilverwaltung können nun mehrere Nesting-Rohbauteile gleichzeitig erzeugt werden. Zunächst muss im Auswahlfeld "Anzahl der Nestings die neu erzeugt werden" die gewünschte Anzahl eingestellt werden. Mit einem Klick auf den Schalter "Neues Nesting erzeugen" öffnen sich die Stammdaten. Hier muss das gewünschte Nesting-Rohbauteil markiert und mit "OK" bestätigt werden. Anschließend wird das gewählte Nesting-Rohbauteil mit der eingestellten Anzahl erzeugt.
    • Ist ein Nesting-Bauteil in einem Nesting-Rohbauteil platziert, kann das Nesting-Bauteil markiert und mit einem Rechtsklick unter "Sonstiges" mit dem Befehl "Bauteil neu setzen" neu gesetzt werden. Der Befehl steht auch im Nesting-Manager und unter den Bearbeiten-Befehlen unter "Sonstiges" zur Verfügung.
    • Der Befehl "Spiegeln" wurde nun auch für gesetzte Nesting-Bauteile ermöglicht. Es steht "Spiegeln" und "Spiegeln an Achse" zur Verfügung.
    • Die "Nesting-Parameter" unter dem Nesting-Reiter wurden bei allen Bauteilen geöffnet. So ist es nun möglich die Informationen der Faserrichtung, an Faser ausrichten, die Referenz Seite und das Spiegeln zu beeinflussen. Diese Informationen werden meist für ein Nesting mit einer Fremdsoftware benötigt. Damit diese Informationen beim Export an die Maschinen berücksichtigt werden, muss das Nesting beim Bauteil aktiv geschalten werden. Damit wird gewährleistet, dass nur Bauteile die die Information benötigen, diese Information an die Maschine exportieren. Einträge in den "Nesting-Parametern" "Typ" und "Name" können genutzt werden, um Informationen in die Material- oder Einzelstabliste zu transferieren.

    Elementierung

    • Die Darstellung von Vertikal- und Horizontalschnitt in der Ansicht von Deckenelementen wurde ermöglicht. (Fa. Husvik)

    FHP Automatismen

    • Hölzer aus Fenster-, Makro- und Türbausteinen können für die Weinmann-Anlage automatisch zu vorgefertigten Modulen zusammengefasst werden. Stiele der Einteilung die innerhalb der Modulgrenzen liegen können jetzt auch automatisch mit in das Modul übernommen werden. Hierfür muss der Eintrag „MODUL = TLG“ im Zusatzreiter von Fenster, Türen und Makros vergeben werden. Die Stiele der Einteilung innerhalb der Modulgrenzen erhalten dann automatisch den Eintrag im Zusatzreiter und sind somit dem Modul zugeordnet. (Fa. Landmark)
    • In der Version 11.5 wurde die Zusammenfassung von Hölzerbausteinen für die Vorfertigung von Modulen erheblich erweitert. Wird bei einem Hölzerbaustein, der einem Fenster bzw. einer Tür zugewiesen ist, der Eintrag „MODUL = AN“ verwendet, so wird der Modulname aus dem Bemerkungsfeld im Materiallistenreiter des Objekts verwendet. Diese Funktionalität wurde auch bei Makros integriert. Somit ist das Verhalten des Modulnamens bei Fenster, Türen und Makros gleich. Außerdem besteht jetzt die Möglichkeit, im Bemerkungsfeld von Fenster, Türen und Makros mit Platzhaltern zu arbeiten. Diese Platzhalter werden entsprechend ausgewertet und dem Modul dann als Modulname zugewiesen. Zusätzlich wurde das neue Schlüsselwort „MODULNAME“ für den Weinmann-Export integriert. Mit diesem Eintrag im Hölzerbaustein kann der Name des Moduls auch über den Baustein und nicht nur über das Bemerkungsfeld definiert werden. Hierbei besteht die Möglichkeit mit Platzhaltern, wie auch mit einer selbst definierten Bezeichnung zu arbeiten. Ist der Eintrag „MODULNAME“ vergeben, so wird das Bemerkungsfeld von Fenster, Türen und Makros nicht mehr als Modulname verwendet. Dafür wurde auch ermöglicht, im Zusatzreiter von Bauteilen mit Platzhaltern zu arbeiten, welche auch entsprechend exportiert werden. Über einen Rechtsklick im Zusatzreiterfeld kann der Befehl „Platzhalter einfügen“ ausgewählt werden. Dabei stehen wie gewohnt alle bestehenden Platzhalter, sowie der neue Platzhalter „@B-FHP-MODULNAME@“ zur Auswahl. Ebenso neu in der Platzhalterauswahl ist die neue integrierte Modulnummer (@B-FHP-MODULNR@). Mit diesem Platzhalter ist es möglich, die Module innerhalb einer Wand fortlaufend zu nummerieren. Somit können Module innerhalb einer Wand auch mit dem selben Namen unterschieden werden und werden beim Export auf eine Weinmannanlage nicht zu einem Modul zusammengefasst. Wird bei einem Hölzerbaustein, welcher als Modul definiert ist, beim „MODULNAME“ als Platzhalter die Wandnummer (@B-DA-WA-DE-NR@) oder Elementnummer (@B-EL-NR@) vergeben, so wird dieser Platzhalter bei der Erstellung einer Multiwand aufgelöst. Das bedeutet, dass der vergebene Platzhalter dann nicht mehr als Platzhalter sondern als Wert im Zusatzfeld des Bauteils steht. Somit wird in einer Multiwand ersichtlich, aus welcher Wand das Modul ursprünglich stammt. Es werden dabei nur wandbezogene Platzhalter in den Modul-Zeilen aufgelöst. Zusätzlich wurde der Platzhalter @B-FHP-MODUL@ integriert. Dieser entspricht der bisherigen Modulbezeichnung also üblicherweise das Bemerkungsfeld von Fenster, Türen und Makros welches bisher als Modulname exportiert wurde. Beim Schlüsselwort „NAME“, welches die Bezeichnung der Hölzer innerhalb eines Moduls steuert, wurde die Begrenzung von 40 Zeichen aufgelöst. Somit kann ein Name für die Hölzer mit mehr als 40 Zeichen vergeben werden. Außerdem kann jetzt auch beim Schlüsselwort „NAME“ mit allen Platzhaltern gearbeitet werden. Ein Beispiel für all diese Neuerungen wäre folgendes:
      WEINMANN
      MODUL = AN
      MODULNAME = @B-GESCHOSS@@B-DA-WA-DE-NR@_@B-FHP-MODULNR@
      NAME = @B-FHP-MODULNAME@
      ENDE
      Durch diesen Eintrag im Hölzerbaustein von einem Fenster, Tür oder Makro würde das Modul und deren Hölzer dann folgende Informationen bekommen:
      „MODUL = AN“: alle Hölzer mit diesem Eintrag werden zu einem Modul zusammengefasst. „MODULNAME = @B-GESCHOSS@@B-DA-WA-DE-NR@_@B-FHP-MODULNR@”: der Modulname setzt sich aus dem Geschoß, der Dach-Wand-Deckennummer (VNR) und der neuen Modulnummer zusammen. Dabei wird die Dach-Wand-Deckennummer bei der Erstellung einer Multiwand wie oben beschrieben aufgelöst.
      „NAME = @B-FHP-MODULNAME@“: alle Hölzer innerhalb des Moduls erhalten die selbe Bezeichnung wie das Modul und können somit diesem bei der Fertigung des Moduls zugeordnet werden. (Fa. Landmark)

    FHP Maschinen

    • In den Voreinstellungen (Alt+F7) unter FHP Import/Export  Weinmann/Exportdateiname wird der Platzhalter @B-EL-NR@ beim FHP Export (F12) an eine Weinmann Anlage exportiert. (Fa. Otto)
    • In der Version 11.5 wird die Z-Lage von Hölzern beim FHP-Export (F12) auf eine Weinmann Anlage berücksichtigt und vollautomatisch exportiert. In den Voreinstellungen (Alt+F7) unter "FHP Import/Export" muss im Reiter „Weinmann“ unter "Versionseintrag" die Version „3.3“ eingetragen werden. Durch den Versionseintrag „3.3“ wird beim Export von Wänden, Dachelementen und Deckenelementen der Name und die Z-Lage von Hölzern mit exportiert. Wird z.B. Beispiel der Eintrag „NAME = Querstiel“ im Zusatzreiter des Holzes vergeben, so wird als Name beim Export „Querstiel“ verwendet. Wird einem Holz dieser Eintrag nicht vergeben, so wird automatisch der Name des Bauteils verwendet. Zu beachten ist, dass bei der Wandansicht „links“ bzw. Ansicht „unten“ bei Elementen der Eintrag „ELA = INNEN“ und bei der Wandansicht „rechts“ bzw. Ansicht „oben“ bei Elementen der Eintrag „ELA = AUSSEN“ im Zusatzreiter der Wand bzw. des Elements vergeben wird. (Fa. Landmark)
    • Das Zusammenfassen von Modulen in einer Multiwand wurde in einem speziellen Fall überarbeitet. (Fa. Landmark)

    Treppe

    • Der Betonkern einer Treppe wird im Schnitt wieder korrekt dargestellt. (Fa. Proegger)
    • Der Maschinenexport von Wangen, welche Taschen von Trittstufenzapfen enthalten, wurde korrigiert. (Fa. Ambauen)
    • Werden die Taschen von Tritt-und Setzstufen auf der Maschine einzeln ausgearbeitet, kann nun die Überlappung beeinflusst werden. Mit der Einstellung "TSSS_UEBER_SS" muss ein Wert in Millimeter angegeben werden. (Fa. Heller)
    TSSSVERBHK=1 0: Tritt- und Setzstufe an der Hinterkante werden nicht überlappend gefräst
    1: Tritt-/Setzstufenanschluß an der Hinterkante wird überlappend gefräst
    TSSS_UEBER_SS=20 Wert in mm, Überlappung der Setzstufenstemmung mit der Trittstufenstemmung in der Wange
    • Das Speichern und Einsetzen von Treppenbausteinen, welche Trittstufen mit Zapfen enthalten, wurde verbessert. (Fa. Dettbarn)
    • Der Maschinenexport von Spindelstufen wurde verbessert. (Fa. Gatterer)
    • In der Version 11.5 wurde ein neues Aufmess-System zum Erzeugen von Treppen mit einem Theodoliten entwickelt. Hierfür wurde die Symbolleiste "Aufmess-Systeme" um den Befehl "Laseraufmass Treppe" erweitert. Diese kann über einen Rechtsklick im Bereich der Symbolleisten angeschaltet werden.
      In den Stammdaten unter der Rubrik "Visualisierung/3D Objekte", "Messpunkte" wurde eine neue Gruppe "Treppen Aufmass" erzeugt. In dieser Gruppe wurden folgende Messpunkte neu angelegt: "Beton Links", "Beton Rechts", "Beton Stufe", "Lauf Links", "Lauf Rechts", "Trittstufe" und "Treppen Ende".
      Ziel ist es, durch die Übertragung von Messpunkten vom Theodoliten ins SEMA Programm eine CAD Zeichnung zu erzeugen. Mit dem neuen Erzeugen-Befehl "Treppe aus CAD" wird dann die real aufgenommene Treppe automatisch erzeugt.
      Ist der Theodolit mit dem Rechner verbunden und die entsprechende Schnittstelle installiert, können nun Messpunkte an das Programm gesendet werden.
      Mit dem Befehl "Laseraufmass Treppe" öffnen sich die Stammdaten. Hier wird die Art des Messpunktes bestimmt, der erzeugt werden soll. Für das Aufmessen eines Betonkerns stehen die Messpunkte "Beton Links", "Beton Rechts", "Beton Stufe" und "Treppen Ende" zur Verfügung. Mit "Beton Links" müssen "Messpunkte" von der linken Seite des Betonkerns, mit "Beton Rechts" Messpunkte von der rechten Seite aufgenommen werden. Mit der Option "Aufmess-Modus aktiv" müssen die Punkte in Reihenfolge aufgenommen werden. Mit der Option "Aufmess-Modus inaktiv" können die Messpunkte durcheinander aufgenommen werden. Durch die aufgenommenen Punkte werden CAD Linien erzeugt, die sich automatisch miteinander verschneiden. Mit dem Messpunkt "Beton Stufe" werden die Vorderkanten der Trittstufen, mit jeweils zwei Punkten und die Oberkante Trittstufe mit jeweils einem Punkt aufgenommen. Mit der Option "Wahl des Aufmess-Modus für Stufen" kann entschieden werden, wie man die Betonstufen aufnehmen möchte. Folgende Möglichkeiten stehen zur Auswahl: nur die Betonvorderkanten, nur die Betonstufenhöhe oder eine Kombination aus beiden. Die Aufnahme der Messpunkte ist beliebig; es muss keine bestimmte Reihenfolge eingehalten werden. Ist ein Podest bei der zu aufnehmenden Treppe vorhanden, so muss bei dieser Betonstufe die Option "Stufe als Podest erstellen" betätigt werden. Wird danach eine normale Trittstufe aufgenommen, muss der Optionenschalter erneut gedrückt werden. Durch die Messpunkte wird die genaue Position und die reale Höhe der Betonstufe aufgenommen. Weiter werden CAD Linien erzeugt die sich, sofern vorhanden, mit der Betonseitenkante links wie rechts verschneiden. Um den Treppen Grundriss zu vervollständigen muss noch das Treppen Ende bestimmt werden. Hier muss mit dem Messpunkt "Treppen Ende" das Ende des Austrittes der letzten Betonstufe (ohne Austrittsverlängerung) aufgenommen werden. Das Treppen Ende muss nicht als letztes aufgenommen werden; dies kann zu einem beliebigem Zeitpunkt erfolgen. Sind alle Punkte aufgenommen, so kann mit dem Optionenschalter "Test" überprüft werden, ob alle benötigten Kanten für die Erzeugung der Treppe vorhanden sind. Sollte dies der Fall sein, erscheint die Meldung "Das Treppen-Aufmass ist vollständig!".
      Mit dem neuen Erzeugen-Befehl "Treppe aus CAD" kann nun auf Basis der eingelesenen Messpunkte die Treppe konstruiert werden. Wie gewohnt wählt man zunächst den gewünschten Treppendatensatz zur Konstruktion. Nur wenn mehrere Grundrisse aufgenommen wurden , muss in der Eingabezeile die gewünschte Treppe gewählt werden. Nach Bestimmung der Gehlinie (zentriert, von links, von rechts) kann der Button "Erzeugen" geklickt werden. Es wird nun der Betonkern mit seinen realen Maßen und mit allen, im Treppendatensatz zugewiesenen, Bauteilen erzeugt.
      Möchte man eine normale Treppe (keine Betontreppe) aufnehmen, muss mit den Messpunkten "Lauf Links", "Lauf Rechts", "Trittstufe" und "Treppen Ende" gearbeitet werden. Mit "Lauf Links" und "Lauf Rechts" wird die linke und die rechte Seite der vorhandenen Treppe aufgenommen. Mit dem Messpunkt "Trittstufe" werden die Vorderkante und die Höhe einer Trittstufe aufgenommen, mit dem Messpunkt "Treppenende" das Treppenende festgelegt.
      Das aufgenommene Treppen Polygon kann auch nachträglich bearbeitet werden. Ecken können rund oder mit einer Fase verschnitten werden. So kann man aus einer eckigen Wendelung, eine Wendelung mit Kropfradius erzeugen.
      Wurden Punkte mit dem "Aufmessmodus aktiv" von einer runden Treppe aufgenommen, sind es im Grundriss zunächst gerade Linien. Markiert man die Linien, die aus einer Krümmung resultieren, besteht die Möglichkeit mit dem Befehl "Sonstiges", "in Kreisbögen umwandeln", aus den einzelnen Linien einen bzw. mehrere Kreisbögen zu erzeugen. Hierzu muss entweder ein Korrekturfaktor eingegeben oder der Schieberegler so bewegt werden, bis das gewünschte Ergebnis erzielt ist. Rechts unten in der Eingabezeile befindet sich noch der Optionen-Schalter "Bestehendes Objekt beibehalten"/ "Bestehendes Objekt verwerfen"; hier muss die Option "Bestehendes Objekt verwerfen" aktiv sein. Bestätigt man den Befehl mit OK, so werden aus den markierten Linien Kreisbögen.
      Muss man auf der Baustelle mehrere Treppen in einem Geschoß aufnehmen, so kann man beim Aufmessen mit dem Treppenauswahlschalter den "Messpunkt" einer Treppe zuordnen. Es können bis zu fünf Treppen auf einmal aufgenommen werden. <Highlight Film Aufmessen von Treppen mit Theodoliten>
    • Für das Nesting von Treppenbauteilen steht in der Version 11.5 die Verleim- und Plattenoptimierung zur Verfügung. Sind Treppenbauteile in der Nesting-Bauteilablage vorhanden, können diese markiert und mit dem Schalter "Optimierung Treppenbauteile", der sich in der Nesting-Bauteilablage befindet, wahlweise an die Verleim- bzw. Plattenoptimierung gesendet werden. Wurde zuvor nicht mit den Filterkriterien "Typ" und "Name" eine Zuordnung geschaffen, erscheint folgende Meldung: "Für ein oder mehrere gewählte Bauteile konnte kein passendes Nesting-Rohbauteil-Stammdatum gefunden werden! Sie können anschließend ein Nesting-Rohbauteil-Stammdatum für diese Bauteile wählen, oder die Automatik abbrechen."
      Wird die Meldung mit OK bestätigt, so öffnen sich die Stammdaten, in denen ein gewünschtes Nesting-Rohbauteil gewählt werden kann. Vollautomatisch werden die notwendigen Nesting-Rohbauteile in die Nesting-Rohbauteilverwaltung eingegliedert.
      In den Stammdaten wurde unter der Rubrik "Nesting", "Nesting-Rohbauteile" eine neue Gruppe "Treppen-Nesting" angelegt. In dieser Gruppe stehen die Nesting-Rohbauteile "Plattenoptimierung" und "Verleimoptimierung" zur Verfügung.
      Die Plattenoptimierung nimmt die markierten Nesting-Bauteile und füllt das Nesting-Rohbauteil immer in der Breite auf. In der Länge wird solange optimiert, bis die eingestellte Nesting-Rohbauteillänge erreicht ist. Sind dann noch Bauteile übrig, wird mit einem neuen Nesting-Rohbauteil begonnen.
      Die Verleimoptimierung nimmt die markierten Nesting-Bauteile und versucht zuerst immer zwei schräge Trittstufen miteinander zu optimieren. Zum Schluss werden die geraden Trittstufen optimiert. Hier wird auch wieder in der Breite aufgefüllt. Das Nesting-Rohbauteil verkürzt sich in der Länge automatisch auf die Breite der Trittstufen. Bei der Verleimoptimierung können auch automatische Trennlinien, für das Auftrennen, z.B. mit der Säge, vergeben werden. Hierzu muss dem Nesting-Rohbauteil ein Trennmakro zugewiesen werden. Unter dem Reiter "NE" (Nesting) kann das Trennmakro zugewiesen werden. Es stehen die Trennmakros "Trennlinie 1098", "Trennlinie 1099", "Trennlinie 2098" und "Trennlinie 2099" zur Auswahl. Die Nummer beschreibt die ID-Nummer im Inifile; hier können der Trennlinie weitere Informationen zugewiesen werden. Die Trennlinien können beim verleim- wie plattenoptimierten Nesting-Rohbauteil auch manuell eingezeichnet werden. Über CAD, "Baustein, einsetzen" können aus der Gruppe "Nesting" die Trennlinien ausgewählt werden.
      Es können auch nachträglich die Größen der erzeugten Nesting-Rohbauteile verändert werden. Hierzu muss das Nesting-Rohbauteil markiert und der Befehl "Ändern" gewählt werden. Es öffnen sich die Stammdaten des Nesting-Rohbauteils; hier können die Änderungen durchgeführt werden. Auch die platzierten Nesting-Bauteile können manuell gelöscht, neu eingesetzt oder in ihrer Lage verändert werden. DRohbauteile können aus der Verwaltung direkt an die Materialliste oder an eine Maschine exportiert werden. <Highlight Film Optimierungsautomatik Nesting Treppe>
    • Sind Wangen mit einer Klaue verbunden, besteht nun die Möglichkeit ein Wandauflager zu vergeben. Die Einstellung ist im Wangendatensatz unter dem Reiter "Aus" im Feld "Ver unten" (Verlängerung unten) und "Ver oben" (Verlängerung oben) zu finden. Hier kann eingestellt werden, um wie viel das Wandauflager über die Wangenverbindung hinaus erzeugt werden soll. Die Höhe wird von der Klaue übernommen. Das Wandauflager wird waagerecht verlängert.
    • Wird beim Wangenauflager am Antritt eine Verlängerung, bezogen auf den Fertigfußboden, benötigt, kann dies nun unter dem Reiter "Aus" im Feld "Auflager" eingestellt werden. Die Werteingabe ist sowohl positiv als auch negativ möglich. Dementsprechend verlängert oder verkürzt sich die Wange um den eingegebenen Wert.
      Es besteht nun die Möglichkeit einen Pfosten als 3D Bauteil in vier verschiedenen Bauteillagen zu exportieren. Es werden vier einzelne Dateien ausgelagert in denen jeweils eine andere Bauteilseite oben liegt. Hier ist es dem User selbst überlassen, welche Datei am besten bearbeitet werden kann. Werden zwei Dateien zum Bearbeiten des Pfosten benötigt, ist darauf zu achten, dass immer alle Bearbeitungen vorhanden sind. So kann es vor kommen dass z.B. Taschen die im CAD/CAM System nicht inaktiv geschalten wurden, doppelt bearbeitet werden. Im Inifile wird dies mit der Einstellung "PFGESAMT" beeinflusst. Wird diese Ausgabe gewünscht, muss die "3" eingetragen werden. (Fa. Dettbarn)
    PFGESAMT=3 0: die Pfostenseiten werden einzeln exportiert (z.B. als einzelne Blöcke), alle Seiten in einer DXF-Datei
    1: Export des Pfostens als ein 3D-Bauteil
    2: die Pfostenseiten werden einzeln in jeweils eine eigene DXF-Datei exportiert
    3: Export des Pfostens als ein 3D-Bauteil aber 4 Dateien jede Seite einmal oben (umgekantet)
    • Die Nachberechnung der Holme, speziell wenn an Trittstufen manuelle Bearbeitungen durchgeführt wurden, wurde überarbeitet. (Fa. Kaufmannoberholzer)
    • Die Berechnung von Anschlussgeländern mit einem Gurtbündel wurde verbessert. (Fa. Biehler)
    • Die Lageberechnung von Verbindungsmitteln mit Töpfen wurde verbessert. (Fa. Schilling)
    • Die Zuordnung der ID Nummern bei Trittstufen wurde verbessert. (Fa.EBS)
    • Die Ansichtszeichnung von Staketen wurde im Detail überarbeitet. (Fa Kaufmannoberholzer)
    • Das Verbinden von zuvor gestoßenen Krümmlingen wurde verbessert.

    3D Objekte

    • Materiallistennummern von Verbindungsmitteln werden jetzt auch in der Elementansicht angezeigt. (F7 Einstellung) (Fa. Landmark)
    • Das Umwandeln von externen 3D Objekten in SEMA Bauteile, sowie der RCE-/MXF Import wurden im Detail überarbeitet. (Fa. Merotto, Fa. Eurodach)

    Statik

    • In der Version 11.5 wurde die vollautomatische Erzeugung eines 3D Stab- und Knotenmodells für Statik, sowie dessen Export an Statikprogramme in verschiedenen Dateiformaten ermöglicht.
      Um das "3D Stab- und Knotenmodell für Statik" von der Erstellung bis zum Export, einfach darzustellen wurde eine neue Symbolleiste "3D Stab- und Knotenmodell für Statik erstellt. Diese kann über einen Rechtsklick im Bereich der Symbolleisten angeschaltet werden.
      Der erste Befehl in der neuen Symbolleiste ist die "3D Stab- und Knotenmodell Berechnung". Wird dieser Befehl ausgeführt (am übersichtlichsten in der texturierten 3D Schrägansicht mit Darstellung "nur Hölzer"), so werden entweder alle oder nur die markierten Hölzer berechnet. Nach der Berechnung wechselt das Programm automatisch in das "Exportmodell" (2tes Icon der Symbolleiste "3D Stab- und Knotenmodell für Statik)
      Aus den Achsen der Hölzer werden statische Stäbe mit Last- und Auflagerknoten gebildet.
      Außerdem werden die Beziehungen der Hölzer zueinander (z.B. Berührung, Kerve...) durch die Darstellung von Knoten erfasst. Die genaue Beschreibung der Knoten ist im Bauteil-Hinweis ersichtlich, wenn man die Maus auf einen Knoten bewegt.
      Durch voreingestellte Automatismen (Alt+F7, Statik, 3D Stab- und Knotenmodell für Statik) werden statische Bezüge zwischen den Stäben (z.B. Sparren und Pfette) hergestellt. Ist die erste Option "Stabachsen für Export Modell ins Dach verschieben" aktiviert, so werden bei der "3D Stab- und Knotenmodell Berechnung" die Achsen von Sparren und Pfetten automatisch in eine Ebene, nämlich OK Sparren, gelegt. Optisch besonders gut ersichtlich wird dies, wenn man den dritten Schalter der Symbolleiste "3D Stab- und Knotenmodell für Statik" aktiviert: "Darstellung der Statik- Bauteile im 3D". Die zweite Option "Stabachsen bei Berührungen zur Achse des Partners verlängern" bedeutet, dass z.B. Achsen von unter Pfetten stehenden Pfosten automatisch bis zur Pfettenachse verlängert werden. Statisch irrelevante Überstände der Stäbe können automatisch bis zum einstellbaren Wert verkürzt werden (dritte Option im Alt+F7, Statik, 3D Stab- und Knotenmodell für Statik). Ein Beispiel hierfür wären die überstehenden Stabenden bei einer Pfettenüberblattung.
      Des weiteren wurden auch die Anzeige Einstellungen (F7) um die Rubrik "Statik" erweitert. In dieser neuen Rubrik stehen drei Darstellungsoptionen zur Auswahl. Die erste Option "Exportmodell" ist standardmäßig aktiviert und bedeutet, dass nicht das eigentliche Achsmodell, sondern das Exportmodell dargestellt wird. Mit der zweiten Einstellmöglichkeit "Auflager- und Lastknoten zusammenfassen", welche auch standardmäßig aktiviert ist, werden Auflager- und Lastknoten zusammengefasst dargestellt. Mit der Einstellmöglichkeit "Statik-Bauteile im 3D" werden zum Export- oder Achsmodell die Hölzer sichtbar geschalten. Diese Option steht auch in der Symbolleiste zur Verfügung (3tes Icon der Symbolleiste "3D Stab- und Knotenmodell für Statik") und bietet eine gute Kontrollmöglichkeit, wenn die Hölzer transparent dargestellt werden.
      Das 3D Stab- und Knotenmodell kann manuell im SEMA weiter bearbeitet werden. Hierzu stehen bei markierten Stäben die Bearbeiten-Befehl "Schneiden" und "Lage" zur Verfügung. Stäbe können somit über den Bearbeiten-Befehl "Schneiden" geschnitten, verlängert oder verkürzt werden. Über den Bearbeiten-Befehl "Lage" hat man die Möglichkeiten "Stabende schieben" oder "Schieben 2D/3D".
      Nach konstruktiven Änderungen am Projekt muss die "3D Stab- und Knotenmodell Berechnung" erneut durchgeführt werden, um die Änderungen auf das statische Modell zu übertragen.
      Das Stammdatum der Sparrenlagen-Hölzer und der 3D Holzbauteile wurde um den Reiter "Statik" erweitert. Hier wird eingestellt, ob das Holz am Statik Export teilnehmen soll oder nicht.
      Für den 3D Export stehen derzeit die Formate "DXF" und "DSTV(STP)" zur Verfügung. Der Export erfolgt über das vierte Icon in der Symbolleiste, oder über den unter "Extras" neu eingefügten Befehl "Statik Export Stab- und Knotenmodell". Wird der Export ausgeführt, muss zunächst ein Format Typ gewählt werden. Im Statik Export Menü der Format Typen stehen verschiedene Formate zur Auswahl. Bei DXF stehen eine allgemeine SEMA Statik DXF, sowie ein speziell für Dlubal und ein für ABIES Engineering angepasstes DXF Format zur Verfügung. Im DSTV Export Menü stehen ein allgemeines SEMA Statik DSTV und ein speziell für Dlubal angepasstes DSTV(STP) Format zur Auswahl.
      Nach einem Export öffnet sich automatisch ein Ziel Programm (z.B. Dlubal) oder ein dafür geeignetes Programm, welches als Standard für das jeweilige Exportformat definiert wurde. Wird kein Programm gefunden, öffnet sich ein Speichern Dialog und die Datei kann an einem beliebigen Ort abgelegt werden. <Highlight Film 3D Stab- und Knotenmodell für Statik>
    • Bei der Übergabe von Grat- und Kehlsparren an das Statikprogramm "ABIES ENGINEERING" wurde der Element Querschnitt angepasst. (Italien)
    • Für die Übergabe an das Statik Programm MD Bat wurden Anpassungen bzgl. des Programmaufrufes getätigt.
    • Die Version 11.5 wurde im Zusammenspiel mit den neuen MDBat Versionen für CB71 (ab Version 4.9.1.0) und EC (ab Version 5.6.1.0) erweitert. Eine im SEMA Programm integrierte Norm Ansteuerung wurde neu in die SEMA Voreinstellung (Alt+F7) implementiert. Im Untermenü "Statik" steht jetzt der Reiter "MDBAT" zur Verfügung. Dort wird nun die zu verwendende Berechnungsnorm für die Übergaben an die MDBat Programme eingestellt. Je nach MDBat-Installation stehen ggf. Eurocode Normen für Frankreich, Spanien, Schweiz und Belgien sowie die CB71 Norm für Frankreich und die Schweiz zur Auswahl.
      Automatisch wird nun das zur eingestellten Norm passende Programm von MDBat verwendet.
      Je nach eingestellter Norm stehen im Übergabe Menü unterschiedliche Lastdialoge, sowie im Materiallistenreiter der Bauteile spezifische Statik Materialien zur Verfügung. Das Programm überprüft zudem ob die Lastdefinition zur eingestellten Norm passt.
      Des weiteren wurde in Verbindung mit MDBat, bei Verwendung der Eurocode Normen, ein Schwingungsnachweis für Decken/Deckenbalken integriert. Die speziell dafür notwendigen zusätzlichen Eingaben können im Übergabe/Export Menü der Deckenhölzer getätigt werden (neuer Dialog). Durch den Schwingungsnachweis wurden die resultierenden statischen Werte der Deckenhölzer um "FHz" (tatsächliche Frequenz), "eSB" (ETA Durchbiegung aufgrund der Schwingung), und "eSV" (ETA Vibration aufgrund der Schwingung) erweitert. Diese kann man sich wie gewohnt an die jeweiligen Bauteile schreiben lassen. (Fa. STEICO)
    • Für die Übergabe an das Statik Programm MD Bat wurden Anpassungen bzgl. des Programmaufrufes getätigt.
    • Der Export des 3D Stab- und Knotenmodells ist nun in beliebigen Maßeinheiten (z.B. mm, cm, m,...) möglich. (Italien) <Highlight Film 3D Stab- und Knotenmodell für Statik>
    • Der DXF Export des 3D Stab- und Knotenmodells wurde um eine Mindestlänge der Stäbe erweitert. (Italien, ABIES) <Highlight Film 3D Stab- und Knotenmodell für Statik>
    • MCAD Lasten wurden um die Normansteuerungen "EN1-ÖNorm-2009", "EN1-2009", "CoP" und "NTC3" erweitert. Somit kann auch hier auf länderspezifische Lastendialoge zugegriffen werden. (Fa. ProEgger)
    • Bei der Berechnung des 3D Stab- und Knotenmodells für Statik wurden folgende Verbesserungen programmiert:
      Pfettenstäbe, die nicht parallel zur Dachfläche liegen, werden nun an ihrer richtigen Position erzeugt.
      Berührungen bei verschiedenen Dachhölzern wurden im Detail verbessert. (Tschechien) <Highlight Film 3D Stab- und Knotenmodell für Statik>

    Raum

    • Das Modul "Raumplaner" kann jetzt auch sinnvoll mit den Modulen "3D Wand Basis" oder "Architektenwand" kombiniert werden. Die notwendige Schichtenschaltung um Raumschichten bearbeiten zu können wird automatisch eingeblendet.
    • Eingetragene Kalkulationswerte in Raumschichten werden nun in der Materialliste korrekt ausgewertet. (Fa. Wölfle & Glöckler)

    Stammdaten Bausteine Programm

    • Beim Definieren von Gebäudebausteinen wurden einbeschriebene Stahlträger teilweise doppelt abgelegt. Dies wurde behoben. (Fa. DFH)

    Stammdaten Bausteine Inhalt Pflege

    Materialliste

    • Der Materiallistentransfer wurde im Detail verbessert.
    • Die Bearbeitung von Teillisten wurde überarbeitet.

    Einzelstab

    • Können genestete Bauteile nicht exportiert werden, so erscheinen diese in der Liste der Nachbearbeitungen. (Fa. Essetre)
    • Wird nachträglich die Wandansichtsseite im Programm geändert, ändern sich nun auch die Layer der Bearbeitungsebenen beim BTL Export. (Fa. JJSmith)
    • Beim Export an Maschinen, in den Allgemeinen Einstellungen steht nun, bei den Bauteilinformationen, das ML-Feld Bezeichnung zur Verfügung. (Fa. Landmark)
    • Der Maschinenexport, von SW-Blättern, auf die K2 wurde verbessert. (Fa. Buchner)
    • Beim BTL Export von Schwalbenschwanzzapfen und Zapfenlöchern wird nun der Parameter "P04" berücksichtigt. (Fa. Tecnowood)
    • Der Export von Versätzen mit Zapfen auf die P10 wurde verbessert. (Fa. Deforet)
    • Die Umwandlung von trennenden Blättern beim BVX2-Export auf die K2 Robot wurde verbessert. (Fa. Prudic)
    • Der BTL-Export von Profilköpfen wurde im Detail überarbeitet.
    • Der Maschinenexport von Kontur- und Nagelpunkten wurde verbessert. (Fa. Bole)
    • Beim Aufruf des BTL-Exports werden Platzhalter beim Exportpfad direkt aktualisiert. (Fa. Landmark)
    • Ab der BTL Version 10.1 stehen beim Export ab sofort 10 statt wie bisher 3 Kommentarfelder zur Verfügung. Diese können in den „Allgemeinen Einstellungen“ unter „Bauteil“ des BTL Exports individuell angepasst und eingestellt werden. (Fa. Renggli)

    DXF I3 Schnittstelle

    • Die DXF und DWG Schnittstelle wurde überarbeitet und verbessert. Somit lassen sich unter anderem jetzt auch DXF und DWG Dateien aus dem Programm Autocad 2011 einlagern.
    • Der DXF Import von Texten wurde im Detail überarbeitet. (Fa. Landmark)

    RCE Import

    • Die Genauigkeit beim RCE Import wurde in Detailpunkten verbessert. (Kreinbacher)

    Aufmess-Systeme

    • Die Eingabe eines 3D Holzbauteiles über ein Aufmess- System wurde erweitert. Eine Ebene kann nun direkt mit einem Theodoliten durch das Messen von drei Punkten eingegeben werden. Damit können z.B. sehr schnell verkantete 3D-Hölzer erzeugt werden. Die drei gemessenen Punkte sollten ein möglichst großes Dreieck beschreiben. Die Reihenfolge in der die drei Ebenen-Punkte nach einander gemessen werden - mit oder gegen den Uhrzeigersinn - bestimmt auf welcher Seite der Ebene das Bauteil platziert wird. (Fa. Frankenhauser)
    • Das Aufmessen mit Bezugsebene wurde um den Optionenschalter "Aufmess- Modus aktiv/inaktiv" in der Eingabezeile erweitert. Das Feld "Abstand", wird im "Aufmess-Modus aktiv", inaktiv. Es muss nur noch die Bauteillage mit dem Theodoliten bestimmt werden. Für die Eingabe des nächsten Bauteils wird automatisch auf "Bezug E" ( Bezugsebene) gewechselt. (Fa. Frankenhauser)

    Release Historie V11.4 Build 6200

    Allgemeines

    • Unterschiedliche Einstellung des System Datums an verschiedenen Rechnern führte beim Öffnen von einem Bauvorhaben auf unterschiedlichen Systemen zu einem Konflikt. Dies wurde behoben. (Fa. Manufactum)
    • Ist die Option "Externe Daten bereinigen" aktiviert oder wird manuell ausgeführt, so werden Daten wie z.B. Logos in Legenden nicht mehr verworfen. (Frankreich)
    • Das direkte Weiterleiten von Bauvorhaben mit dem Befehl "Senden an" aus der Bauvorhabenverwaltung heraus, wurde in Verbindung mit dem E-Mail Programm "outlook" überarbeitet. (Fa. Michler)
    • Die Version 11.4 wurde um die sogenannte "freie Bauteilbeschriftung" erweitert. Mit dieser neuen Funktion können freie Texteingaben und/oder Werte über Platzhalter an eine beliebige Position des Bauteils angehängt werden. Somit besteht die Möglichkeit, individuelle Textkombinationen wie die Einzelstabnummer, Breite, Höhe und Länge eines Bauteils oder ein frei geschriebener Text z.B. mitten in das Bauteil schreiben zu lassen. Die Eingabemöglichkeit hierzu befindet sich in den Anzeige-Einstellungen (F7) unter dem jeweiligen Bauteil.
      Dort besteht zunächst die Möglichkeit die freie Bauteilbeschriftung an/aus zu schalten. Wird auf das Schaltfeld >>mehr...>> geklickt, öffnet sich das Eingabefenster der freien Bauteilbeschriftung. Dieses besteht aus zwei Teilen: der "Positionierung" (oben) und einem "Werteingabefeld" (unten). Mit der Option "Werte anhängen" werden eingegebene Werte automatisch an den Bauteilanfang, oder an eine bereits bestehende automatische Beschriftung gehängt. Wird dieser Haken deaktiviert, werden die Auswahlfelder "Textbezug des Wertes", "Position am Bauteil", "Versatz in X-Richtung" und "Versatz in Y-Richtung" aktiv geschalten. Beim "Textbezug des Wertes" gibt es 9 verschiedene Einstellmöglichkeiten. Die sogenannten Standardpositionen gehen von "links/unten" über "mitte/mitte" bis "rechts/oben". Mit dieser Option wird der Bezugspunkt des Textes festgelegt.
      Die Einstellmöglichkeiten bei "Position am Bauteil" bestehen aus den gleichen 9 Standardpositionen wie beim "Textbezug des Wertes". Mit dieser Option wird der Bezugspunkt am Bauteil festgelegt. Ausschlaggebend ist hier die Erzeugungsrichtung des Bauteils, um links bzw. rechts zu definieren. Mit "Versatz in X-Richtung" und "Versatz in Y-Richtung" kann der eingegebene Text zusätzlich von den Standardpositionen um einen Wert verschoben werden. Somit ist jede erdenkliche Position für eine freie Bauteilbeschriftung möglich.
      Im Werteingabefeld kann ein freier Text und/oder Platzhalter über das Platzhalterauswahl Icon eingegeben werden. Des weiteren befinden sich drei Textformatierungs-Icons unter dem Werteingabefeld, mit welchen der Text linksbündig, zentriert oder rechtsbündig formatiert werden kann. Bei manchen Bauteilen besteht die Möglichkeit, optional einen Haken bei "Werte bei jedem Bauteil ausgeben" zu setzen. Mit dieser Einstellung kann definiert werden, ob bei mehreren gleichen Bauteilen in einer Reihe, z.B. Sparren, Deckenbalken oder Stufen einer Treppe die Werte nur beim ersten Bauteil oder bei jedem Bauteil angehängt werden sollen.
      Die Treppenbauteile Wangen, Holme, Handlauf, Gurte, Pfosten und Staketen haben die spezielle Einstellmöglichkeit "Bezüge für rechte Treppenseite spiegeln". Hier wird der "Textbezug des Wertes" und die "Position am Bauteil" von der linken bzw. rechten Seite auf die rechte bzw. linke Seite gespiegelt.
      Einstellungen und Werte in der freien Bauteilbeschriftung können wie gewohnt als Anzeige-Einstellung (F7) gespeichert und wieder geladen werden. <Highlight Film Freie Bauteilbeschriftung>
    • Mit der Neuerung "Bauteil-Hinweis Einstellungen" kann der Hinweis (Hint) am Mauszeiger frei definiert werden. Diese Neuerung befindet sich im Programm unter "Anzeige", " Bauteil-Hinweis Einstellungen...". Wird diese Option gewählt öffnet sich das Fenster " Bauteil-Hinweis Einstellungen", in welchem alle Bauteile aufgeführt sind. Um die Übersicht zu wahren und ein schnelles Finden bestimmter Bauteile zu ermöglichen, wurden die Bauteile in die zuständigen Programmteile gegliedert. Dachhölzer wie z. B. Sparren sind unter dem Reiter "Sparrenlage" zu finden. Wenn ein Bauteil markiert ist und die " Bauteil-Hinweis Einstellung" aufgerufen wird, so springt man automatisch in das passenden Feld für das Bauteil.
      Zu jeder Bauteilgruppe gibt es zwei Texteingabe Felder mit jeweils der Option "Org.Hinw." (Original Hinweis) anzeigen. Das Texteingabe Feld "Bauteil-Hinweis" steht für den Standard Bauteil-Hinweis, welcher angezeigt wird, wenn sich der Mauszeiger auf dem Bauteil befindet. Das Texteingabe Feld "Bauteil-Hinweis bei Bauteilkontrolle" greift bei der Kontrollfunktion der Bauteile, welche über das Kontroll-Icon in der Symbolleiste aufgerufen werden kann. In die Texteingabe Felder können freie Texte eingetragen und/oder mit Platzhaltern gearbeitet werden. Bei Rechtsklick in ein Texteingabe Feld erhält man unter anderem auch die Option "Platzhalter einfügen". Wird diese ausgewählt, öffnet sich die Platzhalter Verwaltung. Eine weitere Auswahlmöglichkeit unter dem Rechtsklick ist die "Große Texteingabe...". Bei Auswahl dieser öffnet sich der Text-Editor, der eine einfache und komfortable Texteingabe ermöglicht.
      Ist bei "Org.Hinw." der Haken gesetzt, wird an erster Stelle im Bauteil-Hinweis der Maus der original Bauteil-Hinweis angezeigt. Dieser Haken kann nur deaktiviert werden, wenn ein Wert in dem dazugehörigen Texteingabe Feld steht. <Highlight Film Bauteil-Hinweis und Platzhalter>
    • Die Bauteil-Hinweis Einstellungen können wie gewohnt über "Speichern..." als " Bauteil-Hinweis Einstellung.hnt" Datei gespeichert und geladen werden. Der Schalter "Standard" setzt die Einstellungen wieder auf den Sema Originalzustand zurück. <Highlight Film Bauteil-Hinweis und Platzhalter>
    • Eine weitere Neuerung der Version 11.4 sind "selbst definierte Platzhalter". Es kann nun jedes einzelne Feld in einem Stammdatum unkompliziert als Platzhalter definiert werden. Beispielsweise kann der Endtyp eines Sparrens als Platzhalter definiert und im Bauteil-Hinweis eingefügt werden. So können Endtypen direkt in der Zeichnung schnell überprüft werden. Um einen Platzhalter selbst zu definieren, muss ein Rechtsklick in das gewünschte Feld des Stammdatums gemacht werden. Dort steht jetzt die Option "Platzhalter definieren..." zur Verfügung. Wird diese ausgewählt, öffnet sich die Platzhalterverwaltung. In dieser wird der gewünschte Name für den Platzhalter vergeben. Der selbst definierte Platzhalter kann jetzt über die Platzhalterverwaltung als CAD Text eingesetzt oder im Bauteil-Hinweis verwendet werden. Des weiteren können im Bereich "selbst definierte Platzhalter" mit einem Rechtsklick bestehende Platzhalter umbenannt und gelöscht werden. Ein weiteres Beispiel wäre der Schichtaufbau eines Deckenkörpers. Werden im Stammdatum des Deckenkörpers die Schichtaufbauten "oben/unten" als Platzhalter definiert und z.B. im Bauteil-Hinweis eingesetzt, werden alle Schichten angezeigt, wenn man mit die Maus auf den Deckenkörper bewegt. Bei einem Platzhalter, der nicht ausgewertet werden kann, erscheint ein Bindestrich (-). Dieser Bindestrich verschwindet in der Druckvorschau (Layout Ansicht) und wird nicht mit ausgedruckt.
      Selbst definierte Platzhalter können über die Option "Einstellungen ein/auslagern" (Extras, Optionen) ein- und ausgelagert werden. <Highlight Film Bauteil-Hinweis und Platzhalter>
    • Wird unter Windows Vista oder Windows 7 das Farbschema „Windows Aero“ benutzt, so wechselt dieses beim Starten von Sema V11.4 von „Windows Aero“ auf „Windows Basis“. Unter dem Farbschema „Windows Aero“ kann es in bestimmten Programmteilen zu Performanceverlusten kommen. Dieser automatische Wechsel kann in der oberen Symbolleiste unter Extras/Optionen/Sema Intern unter „Aero Effekte bei Programmstart abschalten“ aktiviert bzw. deaktiviert werden. Sema empfiehlt allerdings diese Einstellung nicht zu deaktivieren und diese beizubehalten.
    • Die Funktionalität mehrere markierte Bauteile einzeln zu ändern wurde überarbeitet. Die getätigten Änderungen werden nun in allen Fällen korrekt gespeichert. Beim Verlassen des Befehls mit ESC kommt jetzt eine Abfrage ob die geänderten Daten übernommen werden sollen oder nicht. (Fa. IKB)
    • Die Sema Online-Hilfe (F1) wurde in der Version 11.4 in ein Dockpanel integriert. Somit ist es möglich, die Online-Hilfe an allen 4 Seiten im Sema Programm anzudocken oder diese frei schwebend auf einen zweiten Bildschirm zu ziehen. Die Online-Hilfe aktualisiert sich natürlich weiterhin beim Anwählen von Befehlen.
    • Das Rechtsklick Menü auf Felder mit einer Zahleneingabe wurde um eine Pickliste der zehn zuletzt getätigten Eingaben erweitert. Dies funktioniert bei allen Feldern mit Zahleneingabe, also z.B. Eingaben im Stammdatum oder in der Eingabezeile. So kann beispielsweise im Feld "Abstand" beim Befehl "Sparren setzen" mit einem Rechtsklick ein vorher eingegebener Wert einfach und komfortabel "herausgenommen" werden.
      Ebenfalls können zuletzt verwendete Begriffe wie z.B. Einträge zur Schnittklasse im ML Reiter eines Stammdatums in andere Namensfelder mit dieser Funktionalität übertragen werden.
      Die Liste der zuletzt verwendeten Namensfelder ist hierbei unabhängig von der Liste der zuletzt verwendeten Zahleneingaben.
    • Die Bauteil-Hinweis Einstellungen wurden um eine "Starteinstellung.hnt" Vorlage erweitert. Somit besteht jetzt auch hier die Möglichkeit, eine Starteinstellung zu definieren, welche bei jedem Programmstart geladen wird.
    • Das Ausrichten von Zeichnungen in der Layout Ansicht wurde überarbeitet. (Fa. Kaufmannoberholzer)

    GRD, CAD, BEM, MCAD

    • Die Polygonberechnung von mehreren Löchern innerhalb eines Extrusionskörpers wurde verbessert. (Frankreich)
    • In der Version 11.4 stehen alle Bemaßungs- und CAD-Objekte in den Open-GL Darstellungen (Flächen Darstellung mit Kanten, Flächen Darstellung farbig und Texturierte Darstellung) zur Verfügung. Somit ist es möglich, in Horizontal- und Vertikalschnitten wie auch in 3D Ansichten (Nord, Süd, Ost, West und Draufsicht) alle Bauteile zu bemaßen oder gewünschte CAD-Objekte einzuzeichnen. Auch das Einsetzen von CAD-Bausteinen ist möglich. Ebenso lassen sich DXF und DWG Dateien in den Ansichten importieren und darstellen. Dadurch müssen beispielsweise 3D Ansichten nicht mehr in ein Bild kopiert werden um diese zu bemaßen. Dies erspart enorme Zeit bei der Erstellung eines Einreichplans in der Flächen Darstellung mit Kanten. Das Handling von Bemaßungs- und CAD-Objekten in den Open-GL Darstellungen unterscheidet sich dabei nicht von dem in der Drahtgitterdarstellung. Abgeänderte Ansichten lassen sich über die Schalter „3D-Ansicht speichern“ in den 3D Ansichten bzw. in einem Schnitt über „Schnitt speichern“ abspeichern Die Ansichten werden in der Zeichnungs-Verwaltung unter dem Reiter „3D“ mit dem entsprechendem Namen abgelegt und lassen sich jedem Plan wie üblich zuweisen. Somit lassen sich optisch sehr anspruchsvolle Ansichten innerhalb kürzester Zeit realisieren. <Highlight Film CAD und Bemaßung in der Visualisierung>

    Sparrenlage

    • Der Endtyp "Blatt" führte bei darunterliegenden Sparren in einer speziellen Konstellation zu einem Fehler. Dies wurde korrigiert. (Fa. Skaletzka)
    • Die automatische Abschrägung der Lasche einer einseitigen Tasche wird jetzt korrekt ermittelt. (Frankreich)
    • In einem speziellen Fall erzeugte eine 3CAD Bearbeitung ein Blatt mit einem fehlerhaften Winkel. Dies wurde korrigiert. (Fa. Romelli)
    • Die Verschneidung von Pfosten die einen I-Träger stützen wurde überarbeitet.
    • Eine abgratete Firstpfette, die im Stammdatum einer Walmgaube eingebunden ist, wird jetzt korrekt abgegratet. (Frankreich)
    • Die Darstellung exakter Stirnversatzzapfenlöcher wurde überarbeitet. (Frankreich)
    • Wird beim Befehl "Holzbauteil" im 3CAD ein Bauteil mit Einbeschreibung verwendet, so wird die Einbeschreibung jetzt korrekt gespeichert. (Fa. Arba)
    • Beim Einteilen von Bauteilen mit Einbeschreibung (z.B. joists) im Gebäuderaster geht die Einbeschreibung nicht mehr verloren. (Fa. Landmark)
    • Eine spezielle Ausblattung an einem Gratsparrenabschnitt wurde verbessert. (Fa. Holzservice)
    • Markierungen auf Stegträgern werden jetzt korrekt gezeichnet. (Fa. Landmark)
    • Der BTL Export wurde bzgl. der Übergabe des Parameters "P04" des Blockhausblattes "4-037-X" überarbeitet. (Fa. Oakenclough)
    • Spezielle MCAD Bearbeitungen führten beim Berechnen der Hölzer und beim Transfer in die Materialliste zu einer Fehlermeldung. Dies wurde korrigiert. (Fa. Weiss)
    • Die Darstellung der Hobelung in der texturierten Darstellung wurde im Detail überarbeitet. (Fa. Novak)
    • Bauteilnummern, z.B. EZ Nummern, welche im 2D verschoben werden, bleiben im 3D jetzt in Ihrer Originalposition. (Italien)
    • Im Grund rechtwinklig, einfach geschnittene Elemente (Grat-, Kehlsparren) bekommen jetzt anstelle eines Hexenschnittes einen einfachen Schnitt. (Italien)
    • Die automatische Verschneidung des Firstabschnittes von Sparren an Dachkanten oder Bauteilkanten wie Grat- oder Kehlsparren wurde erheblich verbessert. So bekommt z.B. Herzschifter automatisch einen doppelten Schmiegeschnitt an die angrenzenden Gratsparren.
    • Umfangreiche Verbesserungen und Korrekturen bzgl. der Kerven- und Bauteilverschneidung wurden getätigt. (Fa. Lignum, Fa. Lebonplan, ABZ Schönbuch, Fa, Steyer, Fa. Keilhofer , Fa. Darms, Fa. Huber& Kroh, Fa Hilzinger, Frankreich, Italien…….)
    • In einem speziellen Fall wurde die Bohrungstiefe einer begrenzten Bohrung richtig gestellt. (Fa. Renggli)

    3D Wand Decke

    • Die Verknüpfung von Texten mit einem Bauteil, speziell in K-Ebenen, wurde überarbeitet. (Fa. Zehrer)
    • Seit der Version 11.2 können in der Wandansicht anstoßende Wände dargestellt werden. Um die Darstellung noch flexibler zu gestalten, kann die Darstellung der anstoßenden Wände und die des Horizontalschnittes separat eingestellt werden. Hierfür wurde in den Anzeige Einstellungen (F7) unter "Bilder+3D/Autoschnitt", "Horizontalschnitt" die Option „Farbe“ zur Verfügung gestellt. Durch die Auswahlmöglichkeiten „Schnittbild“ und „Original“ kann die Optik der anstoßenden Wände beeinflusst werden und ist somit nicht mehr an den Horizontalschnitt gekoppelt. Somit kann der Horizontalschnitt beispielsweise „Original“ und die anstoßenden Wände als „Schnittbild“ dargestellt werden. <Highlight Film Neuerungen im Wandbereich>
    • Wird bei Fenstern oder Türen im Optikreiter unter 3D-Visualisierung beispielsweise ein Fenster/Tür mit Sprossen zugewiesen, so werden die Sprossen in der 3D-Darstellung "Verdeckte Kanten" mit dargestellt. Somit müssen Sprossen beim Kopieren der Ansicht in ein Bild nicht nochmals eingezeichnet werden. <Highlight Film Neuerungen im Wandbereich>
    • Texte aus den Voreinstellungen (Alt+F7) unter Auswertungen/Sonstiges die beim Transfer auf Bauteile (Hölzer und Deckungen) geschrieben werden können, orientieren sich jetzt an dem Außenumriss des Bauteils. <Highlight Film Neuerungen im Wandbereich>
    • Freie Konturen werden in der 3D Darstellung auf Hölzern wie auch auf Platten dargestellt. Dafür wurden die Anzeige-Einstellungen (F7) unter Bilder+3D/Visualisierung um die Option „Konturen im CSG darstellen erweitert“. Es kann ausgewählt werden, ob die Konturen auf Hölzern, Deckungen oder auf Hölzern + Deckungen dargestellt werden. Somit wurde die Kontrolle der Bearbeitungen nochmal um ein vielfaches erleichtert. <Highlight Film Neuerungen im Wandbereich>
    • Durch die Auswahl von Bauteilen wie Schichten, Platten, Hölzer, Fenster und Türen können Wandkörper, Decken- und Dachelemente im 3D über den Befehl „Bauteilansichten“ in der oberen Symbolleiste aufgestellt werden. Dabei wechselt das Programm automatisch in die zugehörige Ansicht in dem das ausgewählten Bauteil eingegeben wurde. <Highlight Film Neuerungen im Wandbereich>
    • Der Umriss von Fenstern und Türen wird jetzt in der Materialliste ausgewertet. <Highlight Film Neuerungen im Wandbereich>

    Deckungen 3D Wand Decke

    • Deckungsbausteine, welche über einen Punkt abgelegt werden, werden bei der Wandautomatik nicht mehr über zwei Punkte sondern korrekterweise über einen Punkt eingesetzt. (Fa. Landmark)
    • Die ermittelten Einzelstabnummern von Deckungen werden auf dem Plan jetzt korrekt gespeichert. (Fa. Renggli)
    • In einem speziellen Fall werden jetzt Bauteile bei der Plattenoptimierung nicht mehr vervielfacht.
      (Fa. Regnauer)
    • Werden Schichten in der Schichtüberstandstabelle des Wandkörpers im Reiter „ans Dach“ auf „Schmiege“ gestellt, so schmiegen sich Platten an die zugehörigen Schichten an und erhalten einen Schifterschnitt. Ebenso erhalten Platten beispielsweise an einem Wandeck welches auf Gehrung verschnitten wurde, einen Längsschnitt. <Highlight Film Neuerungen im Wandbereich>

    Wand- und Deckenhölzer

    • Die Kombi-Elemente im Holzsystembau wurden bzgl. Einbeschreibungen überarbeitet. (Fa. STEICO)

    Nesting

    • Hobelflächen werden jetzt beim Nesting berücksichtigt.

    Treppe

    • Die Profilierungslinien beim DXF Export eines Krümmlings wurden verbessert. (Fa. Schilling)
    • Das Stoßen von Krümmlingen wurde im Detail überarbeitet. (Fa. Schilling)
    • Die Berechnung von Holmen mit Gehrungsflächen wurde überarbeitet. (Fa. EBS)
    • Die Bündeleingabe von Gurten wurde überarbeitet. (Fa. Giraudeau)
    • Der Export von verlängerten Krümmlingen wurde verbessert. (Fa. Schilling)
    • In bestimmten Konstellationen lagen Gehrungsflächen beim Maschinenexport außerhalb der Holmkontur. Dies wurde korrigiert. (Fa. Ambauen, Fa.Schilling)
    • Die Dübelberechnung bei Holmen ohne Trittstufenbearbeitung wurde richtig gestellt. (Fa. EBS)
    • Krümmlinge können jetzt rechtwinklig oder mit einem freien Winkel gestoßen werden. Beide Stoßarten können mit einem „Stoßwinkel im Grund“, mit einem „Maximalen Winkel im Grund“ oder mit der Angabe „Anzahl der Teile“ gestoßen werden. Zusätzlich kann festgelegt werden, ob der Stoß von der „OK“ (Oberkante), „UK“ (Unterkante) oder aus der „ Mitte“ des Krümmling erfolgen soll. Manuell oder automatisch gestoßene Bauteile können miteinander verbunden werden. Somit können Wangen-, Handlauf-, Gurt- und Holmkrümmlinge in Ihrer Ausbildung und Länge frei bestimmt werden. <Highlight Film Allgemeine Treppenneuerungen>
    • Die Funktionalität der Stemmtiefe in den Wangen wurde erweitert. So können nun für Tritt- und Setzstufen separate Stemmtiefen eingestellt werden. <Highlight Film Allgemeine Treppenneuerungen>
    • Bolzen können nun mit dem Bearbeiten-Befehl "Lage" verschoben werden. Wird ein Verbindungsobjekt markiert, so kann dieses nun über den Lagebefehl neu positioniert werden. Es stehen die Instanzen "Schieben 2D/3D" und "Lage Verbindungsobjekte" zur Verfügung. Die Funktion "Schieben 2D/3D" steht im 2D, 3D, im Schnitt und in der Abwicklung zur Verfügung. Die Funktion "Lage Verbindungobjekte" kann im 2D und im 3D durchgeführt werden. Wählt man den Lagebefehl "Schieben 2D/3D" öffnen sich links unten am Bildschirm, für die gegebene Situation, sinnige Eingabeformen. Mit der Instanz "Lage Verbindungsobjekte" können zuvor markierte Bolzen oder Dübel parallel zur Trittstufenseitenkante bewegt und neu positioniert werden. So ist es möglich bei einer Eck Stufe ein Verbindungsobjekt von einer Stufenseitenkante über die Ecke zur anderen Stufenseitenkante zu verlegen. <Highlight Film Allgemeine Treppenneuerungen>
    • In der Version 11.4 können jetzt Trittstufen mit Zapfen gefertigt werden. Im Datensatz der Trittstufe kann auf dem Reiter "Aus" bei der "Verbindung Wange" Links und Rechts ein Zapfen zugewiesen werden. Auf dem Reiter "Endt" kann ein Zapfen "normal", "abgesteckt" oder "dynamisch" definiert werden. Mit der Teilung wird eingestellt, ob sich der Zapfen, z.B. bei einer Eck Stufe, auf zwei Flächen aufteilt (zwei Zapfen mit der eingestellten Absteckung) oder ein Zapfen auf der gesamten Trittstufenseitenkante erzeugt wird. Auf den weiteren Reitern kann, je nachdem wie der Zapfen definiert wurde, eine "Länge", "Stärke", "Abst.U" (Absteckung Unten), "Abst.O" (Absteckung Oben), "Abst.V" (Absteckung Vorne) und eine "Abst.H" (Absteckung Hinten) vergeben werden. Zusätzlich kann bei einem "normalen" und "abgesteckten" Zapfen eingestellt werden, ob der Zapfen "Mittig", "Innen" (Innen bündig), "Außen" (Außen bündig), "Abst.i" (mit Abstand von der Innenseite mit Werteingabe) oder mit "Abst. i.%" (Abstand von der Innenseite mit prozentualer Werteingabe) definiert wird. Um den Zapfen abzurunden kann ein Radius eingestellt werden. Des weiteren kann der Zapfen, auf den Reitern "Bele" und "Aus", mit einem Verbindungsmittel kombiniert werden. In den Stammdaten werden, unter der Rubrik "Treppe", "Endtyp", "Zapfen", "Zapfen dynamisch" die Zapfen "Zapfen 20 dyn Rdg TST" und "Zapfen 20 dyn Rdg TST i10-a10" speziell für Trittstufen zur Verfügung gestellt. Unter "Treppe", "Trittstufe" wurde eine neue Gruppe "Stufen mit Zapfen" erzeugt, in der der zwei Trittstufen als Beispiel zu finden sind. Natürlich steht der Zapfen auch für den Export an die Maschine zur Verfügung. <Highlight Film Trittstufen mit Zapfen>
    • Beim Endtyp "Zapfen" kann eingestellt werden, ob dieser "bereichsweise" oder "über alles" konstruiert wird. Bei der Einstellung "bereichsweise" wird z.B. bei einer Trittstufe der Zapfen pro Wange geteilt; bei der Einstellung "über alles" wird ein durchgehender Zapfen erzeugt. <Highlight Film Trittstufen mit Zapfen>
    • Verbesserungen bei der Berechnung von Holmkonturen speziell an Gehrungsflächen wurden durchgeführt. (Fa. Ambauen) 
    • Die Erzeugung eines Anschlussgeländers wurde verbessert. (Fa. Ambauen)
    • Die Verschneidung der Säge- und Fräslinien wurde speziell bei optimierten Trittstufen überarbeitet. (Fa. EBS)

    3D Objekte

    • Nach dem 3D Import eines kompletten Gebäudes wurden einige Binderbauteile nicht korrekt eingelesen. Dieser Fehler wurde behoben. (Fa. Kasalova)
    • Wegen spezieller 3D Objekte kam es beim Betreten der Materialliste zu Fehlermeldungen. Dies wurde korrigiert. (Fa. Longin)
    • Die Gruppenstruktur von 3D Objekten wurde verbessert (Fa. Dittus)

    Statik

    • Die automatisch ermittelte Betonbreite (errechnete Lasteinzugsfläche) wird jetzt korrekt ins Excel exportiert. (Fa. Ticomtech)
    • Die Übergabe und der Aufruf des Statik Programmes "ABIES" wurden nach Änderungen der Fa. ABIES Engineering entsprechend angepasst. (Italien)
    • In der Version 11.4 wurde die statische Berechnung von Grat- und Kehlsparren in Zusammenarbeit mit der Firma Friedrich & Lochner ermöglicht. Zur statischen Berechnung wird das Programm D9 angesteuert, welches in die Symbolleiste "Frilo Statikprogramme" integriert wurde.
      Um Grat- oder Kehlsparren statisch berechnen zu können muss zwingend das neueste Frilo Update installiert werden. (In der Version 11.4 über "?", "Sema Programm Update", " Downloadcenter)
      Vor der Berechnung sollte natürlich dem Grat- oder Kehlsparren im ML Reiter das zutreffende Statik Material wie z.B. C40 oder GL28c zugewiesen werden. Um einen Grat- oder Kehlsparren zu berechnen wird dieser wie gewohnt markiert; mit dem Befehl "Extras, Statikberechnung (Umsch+F11)" werden die Export Einstellungen aufgerufen. In der ersten Einstellung stehen die Berechnungsarten "Frilo Element mit Flächenlasten" und "Frilo Element mit Einzellasten" zur Verfügung.
      Zunächst wird die Berechnung mit Flächenlasten beschrieben.
      Bei dieser Berechnungsart werden die Dachflächenlasten anteilig auf den zu berechnenden Grat- oder Kehlsparren verteilt. Somit müssen also zuerst in den Dach- Definitionen die ständigen Lasten, die Geländehöhe, die Schnee- und die Windlasten festgelegt werden. (gleiches Menü wie bei der Sparrenstatik) Wurde vorher bereits eine Sparrenstatik durchgeführt, so werden die Lastannahmen bei der Grat-/ Kehlsparrenstatik automatisch übernommen. Die erste Information beim Element ist dessen Querschnitt. Als statisch relevant wird immer der geringste Querschnitt, unabhängig von der Abgratung, übergeben. Anschaulich dargestellt wird dies im Hinweis, wenn man den Mauszeiger auf diese Infozeile bewegt. Abschließend werden im Export Baum die Auflager des Elementes angezeigt. Zur bestmöglichen Kontrolle blinken z.B. die entsprechenden Pfetten in der Zeichnung, wenn mit dem Cursor die Auflager im Baum kontrolliert werden. Mittels der Schalter "+" und "-" in der unteren Iconleiste des Export Menüs kann der "Explorer Baum" mit einem Klick komplett geöffnet bzw. geschlossen werden. Mit dem Schalter "Start Statikprogramm" wird die Übergabe an Frilo angestoßen und das Programm D9 wird automatisch geöffnet.
      Die komplette Geometrie des Elementes, wie Querschnitt, Länge, Neigung, Auflager und deren Abstände wurden ins D9 übertragen. Die übergebenen Flächenlasten wurden von D9 automatisch in statisch relevante Dreieckslasten umgewandelt und auf das Element aufgebracht, wie in der Grafik ersichtlich ist.
      Das Auswahlfeld (Standardsparren, Pultdachsparren, Gratsparren, Kehlsparren, Gratsparren (bei Pultdach), Kehlsparren (bei Pultdach)) wird von Sema automatisch angesteuert. Wegen der besonderen Kragarm- Situation (oben und unten) werden Grate und Kehlen im Pultdach statisch differenziert betrachtet. Besonderheit beim Kehlsparren ist die automatische Berücksichtigung einer sogenannten "Schneeansammlung". (einstellbar im Lastmenü des D9) Das heißt, wenn aus dem Sema Programm ein Kehlsparren übergeben wird, ist die "Schneeansammlung" automatisch aktiviert.
      Nach der Berechnung des Elementes im D9 (Schalter "Rechnen") werden die Eta Werte angezeigt. Werte unter "1,0" zeigen das System als statisch zulässig an.
      Das D9 Programm ist ansonsten von der Bedienung nahezu identisch mit dem D11 Programm. Grate und Kehlen können mit den Normen berechnet werden, die auch im D11 Programm enthalten sind. (Normansteuerung aus dem Sema Programm; einstellbar im Alt F7 unter Statik, Frilo) Ebenso im D9 enthalten sind die verschiedenen Grafiken zur Verformung, Spannungsnachweise usw., sowie der Ausdruck des statischen Nachweises.
      Relevant für die Verteilung der Lasten sind die Dreiecksflächen rechts und links vom Element bis zur ersten Normalsparrenlänge. Welche Werte hier genau an den D9 übertragen werden ist im Menü "Grat-/ Kehlsparren" (über den Eta Werten) ersichtlich. Die Längen "b1" und "b2" sowie die Neigungen von Haupt- und Nebendach kommen direkt aus dem Sema Programm. Die Berechnung mittels Flächenlasten ist somit für alle Standardfälle welche in dieser Grafik nachgebildet werden können durchführbar.
      Die Berechnung von Grat- oder Kehlsparren mit Einzellasten ist empfehlenswert, wenn besondere geometrische Situationen vorliegen. Sollte z.B. die Firsthöhe von Kehlschiftern höher sein als die des zugehörigen Kehlsparrens (Querbau mit niedrigerem First als Hauptdach), Kehlschifter laufen zusätzlich gegen einen Gratsparren oder die Ausrichtung der Schifter ist nicht gleich, so kann die Berechnung mit Einzellasten durchgeführt werden. (eine ausführliche Beschreibung hierzu finden sie auf der SEMA Homepage unter "Support", "Fragen und Antworten" in der Rubrik "Statik")
      Um einen Grat- oder Kehlsparren mit Einzellasten berechnen zu können, müssen natürlich zuvor die zugehörigen Schifter berechnet werden. Hierzu werden alle relevanten Schifter markiert und die Statikberechnung (Umsch+F11) angestoßen. Nach der Lastdefinition im Exportmenü können mittels "Berechnen Schalter" alle Schifter auf einmal im sogenannten "silent mode" berechnet werden. Hierbei werden alle Bauteile nacheinander an das Frilo Programm übergeben, dort berechnet und die Ergebnisse, sowie die statische Werte zur Lastweiterleitung, werden in das Sema Programm zurückgeschrieben. Die Fortschrittsanzeige im Berechnungsfenster und das gleichzeitige Entmarkieren der berechneten Schifter begleiten die Berechnung im Hintergrund. Anschließend kann der Grat- oder Kehlsparren markiert und berechnet werden. Im ersten Auswahlfeld wird jetzt die Einstellung "Frilo Element mit Einzellasten" gewählt. Unterschiedlich zur Berechnung mit Flächenlasten sind die aufgelisteten Sparren (Schifter) mit den errechneten Werten zur Lastweiterleitung im Export Baum. Die Einzellasten bestehen aus ständigen Lasten, sowie aus Schnee- und Windlasten. Ob anhebende Lasten übergeben werden sollen kann eingestellt werden. Hierzu gibt es die Option "alle anhebenden Lasten verwenden". (erste Einstellung der Lastweiterleitung) Achtung: Anhebende Lasten dürfen nur berücksichtigt werden, wenn eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Schifter und Element existiert und die Auflager der Schifter (z.B. Pfetten) unverschieblich sind. Beschrieben ist dies auch im Hinweis, wenn man den Mauszeiger auf diese Option bewegt.
      Nach der Übergabe des Grat- oder Kehlsparrens ins Frilo D9 Programm werden die Einzellasten in der Grafik dargestellt. Nach der Berechnung des Elementes im D9 (Schalter "Rechnen") werden die Eta Werte angezeigt. Werte unter "1,0" zeigen das System als statisch zulässig an. <Highlight Film Statische Berechnung Grat- und Kehlsparren>
    • Ebenso wurde die statische Berechnung eines schrägen Giebelsparrens in der Version 11.4 programmiert. Durch Markieren und Auslösen der Statikberechnung öffnet sich das Export Menü. Die Dachlasten werden wie beim Normalsparren mit dem im Alt F7 voreingestellten Sparrenabstand auf den Giebelsparren aufgebracht. Der statisch relevante Voll- Querschnitt wird wie beim Grat- oder Kehlsparren ermittelt. Die Übergabe erfolgt in das D9 Programm, welches den Giebelsparren als einen Standardsparren interpretiert. Nach der Berechnung des Elementes im D9 (Schalter "Rechnen") werden die Eta Werte angezeigt. Werte unter "1,0" zeigen das System als statisch zulässig an.
    • Auch die Berechnung von Normalsparren wurde in der Version 11.4 erneuert. Pultdachsparren, Schifter und Sparren, die nicht an einen gegenüberliegenden Sparren anschließen, werden zukünftig mit dem Frilo D9 Programm gerechnet. Im Export Menü der Sparrenberechnung wird der im Alt F7 eingestellte Sparrenabstand, welcher für die Lasteinzugsbreite der Dachlasten verantwortlich ist, als Hinweis angezeigt. Mittels der Schalter "+" und "-" in der unteren Iconleiste des Export Menüs kann der "Explorer Baum" mit einem Klick komplett geöffnet bzw. geschlossen werden. In der Ergebnismeldung der Statikberechnung kann der "Baum" ebenfalls komplett geöffnet bzw. geschlossen werden. Mittels Rechtsklick in das Fenster stehen auch hier die Befehle "+" (erweitern) und "-" (reduzieren) zur Verfügung.

    Raum

    • Bisher wurden bei einem Raum in der Materialliste folgende Flächen ausgewertet: die Brutto Fläche, die Nettofläche, die Höhe, der Umfang und das Brutto Volumen. Zusätzlich wurde die Systemgrenze ausgewertet.
      In der Version 11.2 wurde der Erzeugen-Befehl „Raum“ überarbeitet und enorm erweitert. Pro Raum werden folgende Flächen und Körper mit berücksichtigt: Die Raum-Bodenfläche, die Raum-Wandfläche, die Raum-Deckenfläche und die Raum-Schrägflächen. Zusätzlich wird die sogenannte Systemgrenze-Gesamt ausgewertet.
      Folgende Daten werden bei den neuen Raum-Flächen ausgewertet:
      Bei der Raum-Bodenfläche wird die Brutto Fläche, die Netto Fläche und der Umfang der Bodenfläche ausgewertet. Zur Berechnung der Raum-Bodenfläche wird die Schnittfläche des Raumbodens mit der darunterliegenden Fläche der obersten Deckenschicht verwendet. Durch die Schnittfläche werden Ausstanzungen der obersten Deckenschicht mit berücksichtigt. Auch Aussparungen wie Deckenlöcher werden gemäß der Voreinstellungen (Alt+F7) bei der Nettofläche der Raum-Bodenfläche abgezogen. Aussparungen werden bei der Brutto Fläche der Raum-Bodenfläche nicht berücksichtigt.
      Bei der Raum-Wandfläche wird die Brutto Fläche und die Netto Fläche ausgewertet. Zur Berechnung der Raum-Wandflächen wird die Schnittfläche der senkrechten Raumfläche mit der entsprechenden Fläche der innersten Wandschicht verwendet. Durch die Schnittfläche der senkrechten Raumfläche und der innersten Schicht werden Ausstanzungen der inneren Wandschicht mit berücksichtigt. Damit die Raum-Wandfläche korrekt erkannt wird, darf der Abstand zwischen Raumebene und innersten Wandschicht nicht größer als 5mm sein. Aussparungen von Fenster und Türen werden bei der Brutto Fläche nicht berücksichtigt. Bei der Netto Fläche wird die senkrechte Raumfläche mit der innersten Wandschicht verschnitten und verrechnet. Bei der Netto Fläche wird also der Boden- und Deckenaufbau mit berücksichtigt. Aussparungen von Fenster und Türen werden bei der Netto Fläche gemäß den Voreinstellungen (Alt+F7) abgezogen. Bei der Raum-Deckenfläche werden die Brutto Fläche, die Netto Fläche und der Umfang der Deckenfläche ausgewertet. Zur Berechnung der Raum-Deckenfläche wird die Schnittfläche der Raumdecke und der darüber liegenden Fläche der untersten Deckenschicht verwendet. Durch die Schnittfläche werden Ausstanzungen in der untersten Deckenschicht mit berücksichtigt. Auch Aussparungen wie Deckenlöcher werden gemäß der Voreinstellungen (Alt+F7) bei der Nettofläche der Raum-Deckenfläche berücksichtigt.
      Bei Raum-Schrägflächen werden die Brutto Fläche und die Netto Fläche der Dachfläche ausgewertet. Zur Berechnung der Raum-Schrägflächen werden die Schnittflächen der schrägen Raumflächen mit der entsprechenden Dachfläche verwendet. Aussparungen wie Kamin- oder Dachfensteraussparungen in der Dachfläche werden gemäß den Voreinstellungen (Alt+F7) bei den Raum-Schrägflächen berücksichtigt. Bei der Netto Fläche der Raumschrägflächen werden Aussparungen abgezogen bei der Brutto Fläche durchgerechnet. Gaubendachflächen werden wie die Hauptdachflächen behandelt und zu den Raum-Schrägflächen dazu gerechnet.
      Die Systemgrenze-Gesamt errechnet sich aus der Summe aller Systemgrenzen inklusive der Flächen von Boden und Deckenkörpern. <Highlight Film Raumplaner>
    • Um alle diese Neuerungen auch visuell darzustellen, wurde das Stammdatum der Räume um den Reiter „A“ (Schichten und Teilung) erweitert.
      Unter diesem Reiter können sogenannte Raumschichten für Wände, Decken, Böden und Dächer zugewiesen werden. Dafür wurde in den Stammdaten unter „Wände/Decken/DD-Elemente“ die neue Gruppe „Raumschicht“ integriert. In dieser Gruppe können Raumschichten angelegt werden, die dem entsprechendem Bauteil dann zugewiesen werden. Die Raumschichten selbst haben einen Verweis auf alle in SEMA integrierten Plattenbauteile (Deckungen/AV, Material).
      Wird ein Raum im Programm automatisch generiert, müssen wie bisher die entsprechenden Räume aus den Stammdaten ausgewählt werden. Neu beim automatischen Erzeugen der Räume ist die Abfrage des Systemgrenzen Stammdatums am Ende des Befehls. Die Systemgrenze ist die gesamte Hülle eines Gebäudes, bzw. aller Räume. Auch dieser kann eine Raumschicht für die Wände zugewiesen werden. Bei der Systemgrenze handelt es sich um ein besonderes Stammdatum. Wird in den Stammdaten unter "Wände/Decken/DD-Elemente" in der Gruppe "Raum" ein neues Stammdatum angelegt, so kommt dort eine Abfrage der „Raumart“. Hierbei kann ausgewählt werden ob es sich um einen „Standard-Raum“ oder eine Systemgrenze handelt. Nur Stammdaten welche als Systemgrenze deklariert wurden, können am Ende der automatischen Raumeinteilung für die Systemgrenze verwendet werden.
      Wurden alle Räume generiert, so sind nun an alle definierten Bauteilen (Wände, Decken, Böden und Dächer) welche der Raum berührt Raumschichten aufgebracht. Der Raum verkleinert sich automatisch um die Schichtstärke der Raumschicht die im Raum bei Wänden zugewiesen wurde. Türen oder Fenster, welche nachträglich in das Gebäude integriert oder per Bearbeiten-Befehl „Lage“ verschoben werden, aktualisieren die Schichten vollautomatisch. Die Raumschicht wird immer an der innersten, äußersten, obersten bzw. untersten Schicht von Deckenkörpern, Deckenelementen, Wänden, Dächern oder Dachelementen erzeugt. Die Raumschicht der Wände, kann genauso wie normale Wandschichten in der Draufsicht unter 3D Wände/Schichten bearbeitet, verlängert bzw. verkürzt werden. Natürlich können die Raumschichten von Wänden auch in der Wandansicht bearbeitet werden. Wird eine Wand mit einer Raumschicht aufgestellt, so können die Raumschichten unter "Wand", "Umriss/Schichten bearbeiten" ausgewählt und bearbeitet werden. Bei der Auswahl der Schichten wurden die Raumschichten mit einem „R“ gekennzeichnet. Besonderheit an diesen Schichten ist, dass diese gestoßen/verbunden, beliebig gestanzt oder angefügt werden können. Auch ist es möglich, diese Schichten zu markieren und direkt über den Bearbeiten-Befehl „Ändern“ zu beeinflussen. Dadurch kann schnell und einfach das Material der Schicht verändert werden. Somit lässt sich z.B. in einer Küche schnell und einfach ein Fliesenspiegel erstellen. Die Schicht muss nur gestoßen und das Material "Fliesen" zugeordnet werden.
      Eine komplette Neuerung im Bereich der Raumschichten ist es, dass eine Wand nun innerhalb einer Ebene zwei unterschiedliche Schichten tragen kann. Dadurch kann eine Wand welche durch eine T-Wand getrennt wurde, zwei unterschiedliche Raumschichten mit zwei unterschiedlichen Schichtdicken tragen. Raumschichten welche bei Böden oder Decken aufgebracht wurden, können über "Decken Umriss", "Schichten bearbeiten" abgeändert werden. Je nach Anschlag der Türe wird die Türgrundfläche zum gegenseitigen Raum aufaddiert. Raumschichten welche unter dem Dach aufgebracht wurden können bearbeitet werden, indem die entsprechende Dachfläche markiert und über den Befehl „Bauteilansichten“ (Auge Symbol) in der oberen Symbolleiste aufgestellt wird. In der aufgestellten Dachfläche können die Raumschichten dann über "Wände Umriss", "Schichten bearbeiten" individuell angepasst werden. Wird eine Dachfläche, welche bereits eine Raumschicht trägt, nachträglich verändert (gestanzt, angefügt usw.) so erscheint eine Meldung, in der ausgewählt werden kann ob die Raumschicht neu berechnet werden soll oder nicht. Wird die Raumschicht neu berechnet, so wird der Originalzustand wieder hergestellt. Aussparungen wie "Kamin" oder "Dachfenster" erzeugen automatisch eine Aussparung in der Raumschicht und die manuellen Veränderungen werden nicht verworfen. Alle Raumschichten sind natürlich im 3D sichtbar und können auch dort weiter bearbeitet werden. Durch den Bearbeiten-Befehl "Textur 3D" kann die Textur der Schicht schnell und einfach abgeändert werden. Schnell und komfortabel können Texturen auch mittels Stammdatencontainer zugewiesen werden. Außerdem können alle Raumschichten im 3D über den Bearbeiten-Befehl „Stoßen“ gestoßen bzw. verbunden werden. Die Sichtbarkeitsschaltung in der unteren Symbolleiste wurde für den Raum angepasst. Wird ein Raum markiert und die Funktion „Nur markierte Teile sichtbar schalten“ verwendet, so sind nur der Raum und dessen Raumschichten sichtbar.
      Die Anzeige-Einstellungen (F7) wurden unter "Wandschichten, "Deckenschichten" und "Dachschichten" jeweils um eine linke bzw. rechte, obere bzw. untere Raumschicht erweitert.
      In der Materialliste wurde die Teilliste „Raum“ in dem Reiter „Materialliste und Treppe“ um die neuen Raumflächen ergänzt. Die Teilliste „Raum“ wurde in folgende Untergruppe untergliedert:
      Raumflächen, Raumflächen zusammengefasst, Systemgrenze, Wohnfläche, Wohnfläche geschoßweise, Wohnfläche gesamt, BGF Bruttogrundflächen, BGF Bruttogrundflächen gesamt, NGF Nettogrundflächen, NGF Nettogrundflächen gesamt, BRI Bruttorauminhalt und NRI Nettorauminhalt. Zusätzlich wurde die neue Liste „Raumliste“ zur Verfügung gestellt, in welcher explizit nur Raum-Flächen ausgewertet werden.
      In der Teilliste „Raumflächen“ werden pro Raum alle dazu gehörigen Raum-Flächen (Raum-Deckenfläche, Raum-Bodenfläche, Raum-Wandfläche und Raum-Schrägfläche) aufgelistet und nach Geschoß sortiert.
      Die Liste „Raumflächen zusammengefasst“ ist so aufgebaut, dass die Materialien der Raumflächen eines Raumes zusammengefasst werden. Somit kann zum Beispiel schnell ausgewertet werden, wie viel Quadratmeter Wandfläche mit welchem Material pro Raum vorhanden sind.
      In der Teilliste „Systemgrenze“ werden alle Systemgrenzen pro Gebäude einzeln aufgelistet. Zusätzlich wird in dieser Teilliste auch die „Systemgrenze-Gesamt“ mit ausgewertet.
      Die Teilliste „Wohnfläche“ ist so aufgebaut, dass die Netto Fläche jedes einzelnen Raumes ausgewertet wird. In den zwei Untergruppen „Wohnfläche geschoßweise“ und „Wohnfläche gesamt“ wird die Netto Fläche geschossweise bzw. alle Netto Flächen der Räume über das gesamte Gebäude aufgelistet.
      Die Teilliste „BGF Bruttogrundfläche“ errechnet sich aus der Brutto Fläche der Systemgrenze. Die „Bruttogrundfläche“ ist die Summe der Grundflächen aller Geschosse eines Gebäudes. Bei der „Bruttogrundfläche“ werden die Flächen der Wände nicht mit berücksichtigt. Die Teilliste ist so aufgebaut, dass pro Geschoss die Brutto Fläche ausgewertet wird. In der Untergruppe „BGF Bruttogrundfläche Gesamt“ wird die Brutto Fläche aller Geschosse aufsummiert und ausgewertet.
      Die Teilliste „NGF Nettogrundfläche“ errechnet sich aus der Brutto Fläche vom „Raum“. Die „Nettogrundfläche“ ist die Summe der Grundflächen aller Grundriss Ebenen. Flächen von Wänden werden hier mit berücksichtigt. Dies ist der hauptsächliche Unterschied zwischen „Bruttogrundfläche“ und „Nettogrundfläche“. In dieser Teilliste wird pro Geschoss die Brutto Fläche vom „Raum“ ausgewertet. In der Untergruppe „NGF Nettogrundfläche Gesamt“ wird die Brutto Fläche vom „Raum“ aller Geschosse aufsummiert und ausgewertet.
      Die Teilliste „BRI Bruttorauminhalt“ errechnet sich aus dem Brutto Volumen der „Systemgrenze-Gesamt“. Den „Bruttorauminhalt“ bildet die Summe der Rauminhalte des Bauwerks über die Brutto-Grundfläche. Es wird von der äußeren Begrenzungsfläche der konstruktiven Bauwerkssohle, der Außenwände und der Dächer einschließlich Dachgauben umschlossen. In der Teilliste „BRI Bruttorauminhalt“ wird also das Brutto Volumen des gesamten Gebäudes ausgewertet.
      Die Teilliste „NRI Nettorauminhalt“ errechnet sich aus dem Brutto Volumen vom „Raum“. Der „Nettorauminhalt“ ergibt sich aus den lichten Rauminhalten aller Räume, deren Grundfläche zur „Nettogrundfläche“ gehören. In dieser Teilliste wird das Brutto Volumen aller Räume im gesamten Gebäude ausgewertet.
      Die Voreinstellungen (Alt+F7) wurden unter „Auswertungen“ um den Reiter „Raumflächen“ erweitert. Folgende Einstellungen zur Auswertung der Raumflächen sind möglich:
      Bodenflächen: Hier kann generell eingestellt werden, ob Aussparungen bei der Netto Fläche der Raum-Bodenfläche abgezogen werden oder nicht. Desweiteren kann ausgewählt werden ob alle Aussparungen abgezogen werden sollen, oder Aussparungen erst ab einer bestimmten Quadratmeterzahl abgezogen werden. Wandflächen, Deckenflächen und Schrägflächen: Hier kann generell eingestellt werden ob Aussparungen bei der Netto Fläche abgezogen werden oder nicht. Desweiteren kann ausgewählt werden, ob alle Aussparungen abgezogen werden sollen, oder Aussparungen erst ab einer bestimmten Quadratmeterzahl. <Highlight Film Raumplaner>

    Bauphysik

    • Seit der Version 11.2 besteht die Möglichkeit, sich bauphysikalische Flächen in der Materialliste auswerten zu lassen. Das Programm erkennt vollautomatisch folgende sogenannte „Bauphysiktypen“: Außenfenster, Innenfenster, Außentür, Innentür, Außenwand, Innenwand, Boden, Decke, Dachflächen und Kehlbalkenlage. Jeder dieser „Bauphysiktypen“ wertet in der Materialliste eine sogenannte „Bauphysikfläche“ aus. Die Bauphysikfläche von Fenster und Türen ergibt sich aus der Breite und Höhe der Bauteile. Die Fläche von Außen- und Innenwänden ergibt sich aus der Länge und Höhe der H0 Schicht. Zur Berechnung wird immer die maximale Länge einer Wand verwendet. Aussparungen von Fenster und Türen werden bei der Bauphysikfläche nicht berücksichtigt. Die Bauphysikfläche von Boden- und Deckenkörpern ergibt sich aus der Länge und Breite des Bauteils. Aussparungen werden hierbei ebenso nicht berücksichtigt. Die Fläche einer Kehlbalkenlage ergibt sich aus der Verschneidung zwischen der Systemgrenze und der Decke. Bei Dachflächen wird die Verschneidung zwischen der Systemgrenze und den einzelnen Dachflächen verwendet.
      Bei Außenfenster, Außentüren, Außenwänden, und Dachflächen kann zusätzlich eine Ausrichtung mit ausgewertet werden. Über den Befehl „Ansicht“, „3D-Darstellung“, „Nordrichtung festlegen“ kann diese Ausrichtung bestimmt werden. Die Ausrichtung nach den Himmelsrichtungen Nord, Süd, Ost und West bestimmt das Programm dann automatisch in der Materialliste für die oben aufgeführten Bauteile.
      Zusätzlich kann jedem Bauteil im Materiallistenreiter ein sogenannter „U-Wert“ gegeben werden. Auch dieser lässt sich beim Transfer in die Materialliste auswerten. In der Materialliste können dann beispielsweise alle ausgewerteten Daten über den Befehl „Datei“, „Export-Materiallisten“, „Microsoft Excel“ an das Excel Programm übergeben werden.
    • In der Version 11.4 wurden folgende Bauphysiktypen erweitert: Raum-Außenwandflächen, Raum-Innenwandflächen, System-Wandflächen, Raum-Bodenflächen, Raum-Deckenflächen und Raum-Schrägflächen. Die Raum-Außenwandflächen errechnen sich aus der inneren Raumschicht einer Außenwand. Raum-Innenwandflächen errechnen sich aus der Raumschicht von Innenwänden. Die System-Wandflächen ergeben sich aus der Raumschicht einer Außenwand, die von der Systemgrenze erzeugt wird. Bei allen drei Bauphysiktypen werden Fenster und Türen berücksichtigt und abgezogen. Die Raum-Bodenfläche und die Raum-Deckenfläche errechnen sich aus der Raumschicht des Bodens bzw. der Decke. Raum-Schrägflächen errechnen sich aus der Raumschicht der Schrägflächen. Die Besonderheit dieser neuen Bauphysiktypen ist, dass diese pro Raum ausgewertet werden. In der Materialliste wurde eine entsprechende Liste für die Bauphysik zur Verfügung gestellt. Diese lässt sich in der oberen Symbolleiste über "Format/Reiterliste neu anlegen" erstellen. Dort wurden folgende Gruppen vordefiniert: Bauphysik einzeln, Bauphysik gruppiert, Bauphysik raumbezogen einzeln und Umbauter Raum.
      In der Gruppe "Bauphysik einzeln" werden alle Bauphysiktypen einzeln aufgelistet. In der Gruppe "Bauphysik gruppiert" werden alle Bauphysiktypen gruppiert aufsummiert ausgewertet. In der Gruppe "Bauphysik raumbezogen" werden die neuen Bauphysiktypen einzeln aufsummiert. In allen drei Gruppen werden Untergruppen erstellt, in der alle Bauphysiktypen nochmals einzeln aufgelistet werden. In der Gruppe "Umbauter Raum" wird die "Systemgrenze gesamt" ausgewertet.

    Stammdaten Bausteine Inhalt Pflege

    • Die automatische Benennung von Stammdaten und Bausteinen wurde erweitert. (Namensvergabe mit Datenparameter) Ab sofort stehen die Eingabeplatzhalter "Statik-Material" und "U-Wert" zur Verfügung. Somit kann der Name eines Bauteiles z.B. automatisch aus dem Eintrag "Statik-Material" im ML-Reiter generiert werden. Das Bauteil heißt dann beispielsweise "10-18 C40".
    • Die Stammdaten der Wände wurden um die sogenannte "Raumschicht" erweitert. In dieser Gruppe werden einige Beispiele für Schichtmaterialien, wie "Fließe", "Parkett", "Putz" usw. angeboten. <Highlight Film Raumplaner>
    • Die Nutz- und Wohnflächen der Räume wurden mit Verweisen auf die oben genannten Schichtmaterialien versehen. <Highlight Film Raumplaner>
    • Die Treppenstammdaten wurden erweitert. In der Gruppe "Zapfen dynamisch" bei den Endtypen, werden zusätzlich folgende Zapfen angeboten: " Zapfen 20 dyn Rdg TST", "Zapfen 20 dyn TST i10- a10".
      In der neuen Gruppe "Stufen mit Zapfen" werden die Stufen "42 mit Zapfen" und "42 Zapfen abgesteckt" aufgeführt, welche mit den oben genannten Endtypen ausgestattet sind. <Highlight Film Trittstufen mit Zapfen>
    • Die Stammdaten wurden um Verbindungsmittel der Firma Sihga erweitert. (Visualisierung/3D Objekte) Angeboten werden IdeFix-Verbinder und IdeFix Stützenfüße. Natürlich erzeugen alle diese Verbindungsmittel wie gewohnt entsprechende Bearbeitungen am Bauteil.

    Materialliste

    • Das manuelle Erhöhen der Stückzahl von einzelnen Positionen in einer Liste wurde überarbeitet. (Fa. Bestler, Fa. Ludewig)

    Einzelstab

    • Die Übergabe von Kerven an das BTL Format mit der Neigung "0°" am Bauteilanfang oder -ende wurde optimiert. (Fa. Essetre)
    • In den Allgemeinen Einstellungen für die HHH-Maschine PBA, stehen jetzt bei den „Bearbeitungen“ unter „Nagelung“ das Nagelgerät oder das Klammergerät zur Auswahl. (Fa. MHP)
    • Der K2 Export von spitzwinkligen Kerven, die durch den „Endtyp“ „Fersenversatz auslaufend“ erzeugt werden, wurde verbessert. (Fa. Zehrer)
    • Der PBA Export von Blättern die auf der Aussenkontur liegen wurde verbessert. (Fa. Haudenschild)
    • Das manuelle Erhöhen der Stückzahl einer Bauteilposition wurde verbessert. Selbst wenn ohne zu speichern der Maschinenexport gestartet wird, bleiben die manuellen Änderungen erhalten. (Frankreich)
    • Der PBA Export wurde bzgl. Konturen und Außenkonturen verbessert. (Fa. Gardavaud)
    • Der BTL Export von Profilköpfen wurde korrigiert. (Fa. Guerino)
    • Die Allgemeinen Einstellungen für den Hundegger PBA/SPM-Export wurden um die Bearbeitung „Nagelung“ erweitert. Somit können Nagelungen auf die Hundegger PBA/SPM exportiert werden, wenn diese in den Allgemeinen Einstellungen aktiviert werden.
    • Beim PBA bzw. SPM Export kann in den "Allgemeinen Einstellungen" das Rohbauteil um einen gewünschten Wert vergrößert werden. Das Rohbauteil wird als "Min-Max Rechteck" um das Bauteil erzeugt. Somit müssen nun die exportierten Bauteile für das "Hundegger-Nesting " nicht mehr manuell vergrößert werden.
    • Verbesserungen bei der Umwandlung von Blättern in Aussenkonturen beim PBA Export. (Fa. Haudenschild)
    • Der Export von nicht rechtwinkligen Blättern auf die PBA wurde überarbeitet. (Fa. MHP)
    • Detailverbesserungen beim Export von Kerven an die K2 wurden durchgeführt. (ABZ Schönbuch, Fa. Hilzinger, Fa. Steyer)
    • Verbesserungen von gerundeten Konturen beim K2 Export.
    • Neue Informationen beim BTL Export. Wird eine Wand mit mehreren Bearbeitungsebenen exportiert, so steht in der BTL-Datei bei Edition: "Prefabrication" (Vorfertigung). Bei Bauteilen ohne Schichten, wie z.B. bei einem Sparren, bleibt das Feld hinter "Edition" leer.
    • Bei der begrenzten Markierung mit Typ und Text kann nun die Markierung deaktiviert werden.
    • Der Export des Endtyps "Tasche" an die Hundegger Speedcut Maschine wurde verbessert.(Fa. Toituresroannaises)
    • Ebenso wurde der BTL Export (Übergabe an Schmidler) des Endtyps "Tasche" verbessert. (Fa. Socbois)
    • Der K2 Export von schleifenden Schnitten wurde auf zwei Nachkommastellen erweitert. (Fa. Renggli)

    Aufmess-Systeme

    • Das Leica Import Format wurde erweitert. (Italien)

    Release Historie V11.3 Build 6000

    Allgemeines

    • Der Rechenkern für die fotorealistische Darstellung wurde aktualisiert.
    • Nach Umwandlung eines Bauvorhabens in ein Planer BV werden Maßlinien in Bildern jetzt korrekt dargestellt.
    • Einbeschreibungen in Hölzer
      Im Sema Programm besteht die Möglichkeit Extrusionskörper, Stahlbauteile etc. in Hölzer einzubeschreiben. Grundsätzlich muss der Querschnitt der Einbeschreibung und des Wirtsbauteiles identisch sein! Eine uns bekannte Ausnahme gibt es bei Konstruktionen im Blockbau. Aus optischen Gründen (Nut und Feder) kann dabei die einbeschriebene Blockbohle eine größere Bauteilhöhe als das Wirtsbauteil haben.
      Bis zur Version 11.0 wird der Bauteilquerschnitt vom Wirtsbauteil in den Einzelstab transferiert. Ab Version 11.1 und 11.2 bis Build 5810 wird unabsichtlich der Querschnitt der Einbeschreibung in den Einzelstab transferiert. Dies kann zu unerwünschten Ergebnissen führen, da sämtliche Bearbeitungen, wie MCADs der Eckverbindungen, Makros etc. sich auf den „optischen“ Querschnitt der Einbeschreibung beziehen und nicht auf das konstruierte Holz.
      Mit diesem Update wird wieder der Bauteilquerschnitt vom Wirtsbauteil in den Einzelstab transferiert, wie in der Version 11.0 und früher.
      Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass der Querschnitt der Einbeschreibung und des Wirtsbauteiles im Regelfall übereinstimmen sollten, andernfalls muss der Anwender selbst Sorge tragen, dass die Konstruktion und die Auswertung korrekt sind!
    • Wird im Betriebssystem eine höhere dpi-Einstellung verwendet, so kann jetzt im SEMA Programm die Schriftgröße an die DPI Einstellung angepasst werden.
      Einstellung unter Extras, Optionen, SEMA Intern, Schriftgrößen an dpi-Einstellung anpassen. (Fa. Simader, Fa. Schick-Holz, Fa. Ambauen, Fa. Stadel, Fa. Noah, Fa. Svacina, ABZ Schönbuch…)
    • Einige Korrekturen bzgl. Übersetzungen wurden getätigt. (Frankreich)
    • Erweiterte Möglichkeiten für die Zeichensatz-Konvertierung älterer (vor 11.2) SEMA-Daten (Bauvorhaben, Stammdaten) für Kunden deren Sprachversionen (Betriebssystem / SEMA) sich unterscheiden. (z.B. Englische SEMA-Version auf griechischem Betriebssystem)
    • Der Befehl „Maßstab-Schritte ändern“ in der Layout Ansicht wurde bzgl. der Eingabe von Punkt und Komma überarbeitet. (Fa. Schubauer)
    • Der Z-Laser Export wurde korrigiert (Fa. Wigo)
    • Das Drehen von Vertikalschnitten wurde ermöglicht. Beim Lage Befehl wurde die entsprechende Eingabeform „Drehen (Strg+4)“ freigeschalten. Auch beim Bearbeiten-Befehl „kopieren“ von Vertikalschnitten wurde das Drehen ermöglicht.
    • Der 3D Import von 3D-DXF Dateien wurde überarbeitet und erheblich verbessert. Außerdem ist es auch möglich 3D-DWG Dateien zu importieren. 3D-DXF und 3D-DWG Dateien können über den Befehl Datei/Import/3D Import eingelesen und im Bauvorhaben entsprechend platziert werden. In der 3D Darstellung werden Punkte und Linien anhand der 3D-Dateien erstellt. Über die Option „Detailpunkte von 3D Objekten fangen (Alt+Shift)“ in den Einstellungen für den Mausfang, können die importierten Linien und Punkte im 3D gefangen werden. Somit können Linien und Punkte beispielsweise mit dem 3D-Holzbauteil direkt im 3D „abgefahren“ werden. <Highlight Film 3D Datenaustausch und Import von 3D DXF Punkten und Linien>
    • Die Suchfunktion (Strg+F) wurde überarbeitet. Das Fenster der Bauteilwerte in den Filterkriterien wurde verbreitert. Somit sind die Texte im ML Reiter besser lesbar.
    • Der Wert der Brüstungshöhe in Skripten wird jetzt bei Umstellungen der Maßangaben korrekt ausgegeben. (Fa Regnauer)
    • Wird das Programm auf die Maßeinheiten Feet/Inch eingestellt, so funktioniert nun das Sortieren von Geschossen korrekt.
    • Weitreichende Optimierung des Hauptspeicherbedarfs bei der Visualisierung.

    Presenter

    • Der „Drucken“ Button steht nun in der Symbolleiste zur Verfügung. Das Ausdrucken von Plänen, Zeichnungen etc. im Presenter Modus wurde somit ermöglicht.

    Bauvorhabenverwaltung

    • Die Funktionalität „Nummer beibehalten“ beim Einlagern eines Bauvorhabens wurde überarbeitet.

    Drucken & Plotten

    • Probleme beim Drucken mit dem HP Designjet 500 wurden behoben. (Fa. Zarbl, Arnold Haus, Fa. Pret)

    GRD, CAD, BEM, MCAD

    • Die Autobemaßung wurde hinsichtlich spezieller Wandkonstellationen verbessert. (Fa. Skaletzka)
    • Das Stanzen von Polygonen an ein Objekt wurde in einem speziellen Fall überarbeitet und verbessert. (Fa. Regnauer)
    • Beim Ändern von CAD/MCAD Objekten, sowie Bemaßungsobjekten wie Maßlinien, Höhenmaßen etc. wurde die Layerauswahl (erster Reiter) in eine separate Zeile verschoben und somit verbreitert. Dadurch sind die verschiedenen Layernamen auf den ersten Blick lesbar.
    • Das Stammdatum von mehrzeiligen Texten wurde überarbeitet. Somit besteht ab der Version V11.3 die Möglichkeit, mehrzeilige Texte mit Rahmen darzustellen. Wie beim einzeiligen Text kann im Stammdatum mit der Option „Rahmen“ festgelegt werden, ob der mehrzeilige Text mit oder ohne Rahmen dargestellt wird.
      Der Rahmen passt sich automatisch der Größe des mehrzeiligen Textes an. <Highlight Film Neuerungen CAD>
    • Extrusionskörper (mit und ohne Bearbeitung) und Rotationskörper können in der Version 11.3 direkt aus CAD-Linien, Kreisen, Ellipsen usw. erstellt werden. Somit ist es nicht mehr notwendig, die CAD-Objekte vorher in CAD-Polygone umzuwandeln. Die entsprechenden CAD-Objekte können vorher markiert werden und über den Befehl „Extrusionskörper erstellen“ bzw. „Rotationskörper erstellen“ wird direkt ein Körper erzeugt. Natürlich kann auch zuerst der Befehl „Extrusionskörper erstellen“ bzw. „Rotationskörper erstellen“ ausgewählt werden und die CAD-Objekte nachträglich markiert werden. Hält man die Taste „Strg“ gedrückt so können die CAD-Objekte nacheinander ausgewählt werden. <Highlight Film Neuerungen CAD>
    • Die Linienlängen von Grundriss Polygonen die in den Anzeige-Einstellungen (F7) unter „Grundriss“ eingeschaltet werden können, verhalten sich jetzt auch korrekt, wenn diese Polygone über die Steuerpunkte im Kurvenmodus (Objekt Details markieren) verändert und die Kanten abgerundet wurden. Die Länge der Rundungen wird richtig angezeigt.
    • In der Version 11.3 wurden die Bearbeitenbefehle unter „Sonstiges“ um den Befehl „Polygonstützpunkte reduzieren“ erweitert. Mit diesem neuen Befehl können bei CAD-Polygonen, MCAD-Polygonen und beim Gelände überflüssige Stützpunkte reduziert werden. Nach dem Markieren des entsprechenden Objekts und Ausführen des neuen Befehls, kann ein entsprechender „Korrekturfaktor“ als Wert in der Eingabezeile vergeben werden. Außerdem kann der Korrekturfaktor über einen Schieberegler beeinflusst werden. Der höchste Korrekturfaktor beträgt „100“ der kleinste „0“. Umso höher der Korrekturfaktor angegeben wird, desto mehr Stützpunkte werden reduziert. Dabei versucht das Programm vollautomatisch die Form des originalen Objekts beizubehalten. Werden allerdings sehr viele Stützpunkte reduziert, so kann das neu erzeugte Objekte vom ursprünglichen Objekt in der Form abweichen. Bei Eingabe eines Korrekturfaktors oder bei Betätigen des Schiebereglers wird das Ergebnis auf dem Bildschirm sofort aktualisiert dargestellt. In der Eingabezeile besteht zusätzlich die Option (Alt+1) ob das bestehende Objekt verworfen oder behalten wird. <Highlight Film Neuerungen CAD>
    • Löcher in Grundrisspolygonen werden jetzt im 3D dargestellt.

    Gelände

    • Die unter „Gelände“ angelegten Layer werden korrekt in den Anzeige Einstellungen (F7) angezeigt und können dort entsprechend geschaltet werden. Außerdem können in den Voreinstellungen (Alt+F7) unter „Allgemeines“, „Sonstiges“ freie CAD Layer für das Gelände vordefiniert werden. (Fa. Dittus&Lutter)

    Deckungen Dach

    • Die Verwendung eines Firstanschlussziegels im Dachaufbau, insbesondere bei der Flächeneinstellung „Lattmaß anpassen“ wurde verbessert. (Fa. Regnauer)

    Sparrenlage

    • Die Wertübernahme (Pipette) des Feldes „Tieferlegung“ bei Wechselhölzern in der Sparrenlage wurde überarbeitet. (Fa. Schwörer)
    • Stirnseitige Bohrungen ,deren Mittelpunkt direkt die abgegratete Seite eines Wandpfostens trifft, wurden ermöglicht. (Fa. Brüninghoff)
    • Ein Schwalbenschwanzzapfenloch, das sich unmittelbar an einem Endtyp „Eindringung“ befindet, wird jetzt erzeugt. (Fa. Renggli)
    • Die Verwendung des Endtyps „Profilkopf“, speziell am Traufabschnitt von Grat- und Kehlsparren wurde überarbeitet. (Italien)
    • Die Flanschneigung des U Profils wurde korrigiert. Somit werden die Bearbeitungen die ein U Profil an Hölzern verursacht maximal genau gefertigt. (Fa. Braun)
    • Die Funktionalität des Endtyps “Tasche” wurde in der Version 11.3 erweitert. Neben der „normalen“ Tasche sind jetzt auch schräge und einseitige Taschen möglich. Das Stammdatum des Endtyps wurde hierbei weder erweitert noch umgestellt. Die neuen Funktionalitäten erfolgen vollautomatisch.
      So kann z.B. ein Pfosten, der winklig unter einem Gratsparren steht, an dessen Unterseite geschnitten werden und mit dem Endtyp „Tasche“ verbunden werden. Die Breite des Gegenbauteils wird automatisch bestimmt, oder kann im Endtypstammdatum manuell eingegeben werden. Durch die Eingabe einer Ausblattung können die Laschen in des Gegenbauteil eingelassen werden. Die Laschenhöhe ist ebenfalls manuell definierbar oder wird automatisch bestimmt. Bei der Einstellung „automatisch“ endet die Lasche an der Oberkante des Gegenbauteils, bzw. an der höchsten Abgratungskante, wenn das Gegenbauteil abgegratet oder ausgekehlt ist. Zusätzlich kann noch ein Verkürzungsmaß der Laschen eingegeben werden. Solange keine Kante des Pfostens in das Gegenbauteil ragt, werden auch die Bohrbilder wie im Endtyp eingestellt erzeugt. Wie gewohnt können natürlich auch Markierungen am Gegenbauteil definiert werden.
      Auch Taschen mit nur einer Lasche sind jetzt möglich. Diese „einseitige“ Tasche wird automatisch erzeugt, wenn das Gegenbauteil mindestens bündig mit der Außenkante des Pfostens ist. Dies funktioniert natürlich bei geraden, wie auch bei schrägen Taschen.
      Die Laschen der Tasche können übrigens seit der Version 11.3 auch mit 3D Bearbeitungen bearbeitet werden. (Abschrägung der Laschen mit 3D Schnitten, Bohrungen usw.) <Highlight Film Ausbau des Endtyps "Tasche">
    • 3CAD Blätter, Schnitte, Bohrungen usw. bearbeiten jetzt auch die Endtypen von Bauteilen. So nimmt ein 3CAD Blatt nicht nur das Bauteil sondern z.B. auch einen umfalzten Zapfen im Bereich der Bearbeitung aus. (Fa. Skaletzka, Italien...)
    • Verbindungsmittel, welche am Endtyp von 3D Holzbauteilen verankert sind, sind jetzt auch in der Draufsicht sichtbar. (Frankreich)
    • 3CAD Bohrungen bearbeiten nun die gesamte Bauteilhöhe von Grat- und Kehlsparren. (Fa. Hilzinger)
    • Umfangreiche Verbesserungen und Korrekturen bzgl. der Kerven- und Bauteilverschneidung wurden getätigt. (Fa. Zimmermann, Fa. Romelli, Frankreich, Italien…….)
    • Die Sichtbarkeit von Bohrungen an Bauteilen mit einer A-Kontur wurde verbessert. (Fa. Schwarz)
    • Der Austritt von Schwalbenschwanzlöchern mit der Einstellung „unbegrenzt“ wird jetzt optisch korrekt dargestellt, im Besonderen wenn die Oberkante des Gegenbauteils höher liegt. (Frankreich)
    • Die F7 Beschriftung „Schiftermaß, Rückschnitt“ wurde speziell für Traufwechsel korrigiert. (Fa. Schnitzer)
    • Die Funktionalität des 3D Schnittes, speziell für die Abgratung von Massivholzwänden, wurde verbessert. (Fa. HMS)
    • Die Verschneidung eines Deckenbalkens mit einem I-Profil führte zu einem Fehler beim Transfer in die Materialliste. Dies wurde behoben. (Fa. Fischer)
    • Die Bearbeitung, welche der Einhängeträger „JANE-TU16“ erzeugt, wurde richtig gestellt. (Frankreich)
    • Die Erzeugung von abgegrateten Sparren mit sehr geringen Grundwinkeln wurde verbessert. (Italien)
    • Die optische Darstellung von Bauteilen und deren Bearbeitungen wurde in einigen Fällen korrigiert. (Fa. Merotto, Fa. Reining …)
    • Umfangreiche Verbesserungen und Korrekturen bzgl. der Kerven-, Blatt- und Bauteilverschneidungen wurden getätigt. (Fa. Strüby, Fa. Bächi, Fa. Romelli, Fa. Renggli, Fa. Hirsch, Fa. Merkle, Fa. M.C.D., Frankreich, Italien…)
    • Mehrere nebeneinanderliegende Zapfenlöcher werden nun mit der korrekten Breite zusammengefasst. (Fa. Zimmermann)

    3D Wand Decke

    • Die Bearbeiten-Befehle „Lage“ und „Kopieren“ wurden bei Wänden, Konstruktionsebenen, Bindern und Schnitten erweitert. Für diese Bauteile wurde die Eingabeform „Drehen (Strg+4)“ freigeschalten. Somit lassen sich die Bauteile nachträglich in jede beliebige Richtung drehen. Das Drehen von Bauteilen wurde auch beim Kopieren freigeschalten. Des weiteren ist es möglich, z.B. beliebig viele Wände zu markieren und diese zu kopieren. Dies gilt selbstverständlich auch für Schnitte, Konstruktionsebenen und Binder. <Highlight Film Neuerungen im Wandbereich>
    • Das Aussehen von Wänden speziell im Eckbereich in der Draufsicht wurde um zwei neue Darstellungen erweitert. In den Anzeige Einstellungen (F7) unter „3D Wände“, „Wandkörper“ kann unter der neuen Option „Schraffurdarstellung Eckverschneidung“ zwischen 3 Darstellungen gewählt werden. Es handelt sich um die Darstellungen „Gehrung“, „Lang/Kurz“ und „Holz/Mauer“. Bei der Darstellung „Gehrung“ werden Wandecken in der Draufsicht wie bisher dargestellt. Beim markieren oder darüber fahren mit der Maus wird ein Wandeck das „Lang/Kurz“ verschnitten wurde mit einem Gehrungsschnitt dargestellt. Wählt man die Option „Lang/Kurz“ in den „Anzeige Einstellungen“ (F7) so wird ein Wandeck das „Lang/Kurz“ verschnitten wurde beim markieren und darüber fahren mit der Maus „Lang/Kurz“ dargestellt und nicht mehr mit einem Gehrungsschnitt. Das bedeutet, dass der entsprechende Wandkörper beim markieren „lang“ bzw. „kurz“ dargestellt wird. Mit der Darstellung „Holz/Mauer“ wird beim markieren oder darüber fahren mit der Maus der Wandkörper immer so markiert und dargestellt wie die Holzmauerschicht verschnitten wurde. Die Schraffur des Wandkörpers wird bei der Option „Lang/Kurz“ und „Holz/Mauer“ entsprechend berücksichtigt und dargestellt. Diese Optionen ändern nichts an der Verschneidung der einzelnen Schichten sondern dienen ausschließlich zur noch besseren Übersicht und Darstellung von Wänden speziell im Wandeckbereich. <Highlight Film Wandverschneidungen richtig schön>
    • Fenster, Türen und Makros können in der Version 11.3 über den Bearbeiten-Befehl „Kopieren“ kopiert werden. Dabei werden alle Daten aus dem Stammdatum des jeweiligen Bauteils automatisch übernommen. Beim Kopieren der oben genannten Bauteile wird der Abstand, die Lage und die Richtung des Bauteils abgefragt. Somit ist das Verhalten beim Kopieren das selbe wie auch beim neu Erzeugen. <Highlight Film Neuerungen im Wandbereich>
    • Schräge Wände welche unter zwei Dachflächen verlaufen (beispielsweise schräge Giebelwände), werden wenn diese in der Schichtüberstandstabelle auf „Schmiege“ gestellt werden, korrekt an beide Dachflächen angeschmiegt. <Highlight Film Neuerungen im Wandbereich>
    • Die Funktion „Wände schneiden ans Dach“ wurde im Detail verbessert. (Fa. Adlerhaus)

    Wand- und Deckenhölzer

    • Die Kollisionsbehandlung in den Voreinstellungen (Alt+F7) unter „Hölzer/Balkenlage“ wurde für einen speziellen Fall überarbeitet. (Fa. Kampshoff)

    Nesting

    • Als Nesting wird das platzsparende Anordnen von mehreren Bauteilen in einem übergeordneten Bauteil bezeichnet. Die gewünschten Bauteile werden möglichst platzsparend ins übergeordnete Bauteil eingepasst. So werden beispielsweise einzelne Vollholzwände, die aus einer Brettsperrholzplatte (BSP-Platte) geschnitten oder gefräst werden sollen, genestet.
      Neben einer Anordnung der Bauteile, unter Berücksichtigung späterer Bearbeitungsschritte, wird insbesondere auf eine Minimierung des Verschnitts Wert gelegt.
      Der Nestingmanager ist ein neues Modul das über „Extras“, „Nestingmanager“ geöffnet wird. Bei Bedarf kann das Befehls-Icon natürlich wie gewohnt aus dem Anpassen Menü herausgezogen und an eine beliebige Stelle innerhalb der Symbolleisten platziert werden.
      Der Nestingmanager verhält sich grundsätzlich wie ein Stammdaten Container. Er kann an den vier Seiten des Bildschirmes angedockt oder auch schwebend auf dem Bildschirm angeordnet werden. Ein angedockter Nestingmanager kann entweder „angedockt-geöffnet“ oder „angedockt-automatisch-versteckt“ sein. Bei „angedockt-automatisch-versteckt“ ist ein Reiter zu sehen, der sich bei Berührung mit der Maus öffnet und die Palette in den Bildschirm fahren lässt.
      Der Nestingmanager teilt sich in zwei Bereiche auf: Im oberen Bereich die Nestingablage, im unteren Bereich die Nesting-Rohbauteilverwaltung. In der Nestingablage landen alle Bauteile (z.B. Vollholzwände, Platten, Sparren, usw.) die dem Nestingmanager hinzugefügt werden. In der „Nesting-Rohbauteilverwaltung“ werden die Rohbauteile (z.B. Vollholzplatten, Brettsperrholzplatten, Dreischichtplatten usw.) angelegt, verwaltet und geändert.
      Es wurden alle Bauteile um einen Nestingreiter erweitert, wobei ein Nestingreiter eines Nesting-Rohbauteils andere Informationen tragen kann, als der Nestingreiter eines Nestingbauteils. Grundsätzlich können nur Bauteile in die Nestingablage, bei denen unter den Nestingparametern „Aktiv ja“ eingestellt ist. Bauteile bei denen „Aktiv nein“ eingestellt ist, werden somit nicht genestet. Möchte man die Nestingablage mit Bauteilen füttern, muss man zuerst die Bauteile markieren, dann den Schalter „Markierte Bauteile zur Nestingablage hinzufügen“, der in der „Nestingablage“ zur Verfügung steht, klicken. Die Nestingablage wird dann mit allen markierten Bauteilen, die in den Nestingparametern „Aktiv ja“ eingestellt haben bestückt.
      Da es in einem Gebäude unterschiedliche Materialien gibt, die man auch aus unterschiedlichen Rohplatten fertigt, ist es wichtig, dass ein Bauteil in der richtigen Rohplatte landet. Hierzu stehen im Nestingbauteil, wie im Nesting-Rohbauteil, der „Typ“ und der „Name“ als Filterkriterien zur Verfügung. Zusätzlich steht im Rohbauteil das Filterkriterium „Aufnehmen“ mit den Einstellungen „alle Bauteile“ und „nur gleicher Typ“ zur Verfügung. Ist im Rohbauteil „Aufnehmen alle Bauteile“ eingestellt, werden die Filterkriterien „Typ“ und „Name“ nicht berücksichtigt. Es dürfen alle Nestingbauteile im Nesting-Rohbauteil landen. Diese Einstellung kann man verwenden, wenn man z.B. unterschiedliche Bauteile für eine Druckausgabe optimiert. Ist aber im Nesting-Rohbauteil „nur gleicher Typ“ eingestellt, müssen die Informationen die beim Nestingbauteil bei „Name“ und „Typ“ eingetragen sind, mit den Informationen beim Nesting-Rohbauteil in „Name“ und „Typ“ übereinstimmen. Stimmen die Informationen nicht überein, kann das Bauteil nicht im Rohbauteil genestet werden. Um dies optisch zu erkennen werden diese Bauteile mit einem roten Kreuz gekennzeichnet. Zu „Typ“ und „Name“ gibt es im Nestingbauteil, wie im Nesting-Rohbauteil, das Feld „Info“. Hier können noch weitere Informationen eingetragen werden, die im Nestingamager erscheinen sollen. Diese Felder können auch mit Platzhaltern belegt werden.
      Weitere Einstellungen des Nestingreiters: Im Bauteil kann mit der Einstellung „Faser“ die Faserrichtung des Bauteils definiert werden. Es stehen die „X- Richtung“ die „Y-Richtung“ und „frei“ (freier Winkel) zur Verfügung. Im nächsten Feld „An Faser“ kann bestimmt werden, ob sich das Bauteil beim Setzen mit seiner Faserrichtung an der Faser des Nesting-Rohbauteils ausrichten soll oder nicht.
      Mit der „RefSeite“ (Referenzseite) kann bestimmt werden, welche Seite des Bauteils im Nesting-Rohbauteil oben liegt. Eine weitere Einstellung bestimmt, ob das Nestingbauteil gespiegelt werden darf oder nicht. Wichtig: Diese Informationen werden auch bei einem Maschinenexport, z.B. an die PBA, berücksichtigt.
      Einstellungen auf dem „Nestingreiter“ im Nesting-Rohbauteil: Im Feld „Aufnehmen“ wird bestimmt, welche Bauteile in das Nesting-Rohbauteil gelegt werden dürfen. Bei „alle Btl.“ können die Filterkriterien („Name“ und „Info“) vom Nestingbauteil und vom Nesting-Rohbauteil unterschiedlich sein. Bei „nur gl.Typ“ müssen die Filterkriterien übereinstimmen um ein Nestingbauteil in das „Nesting-Rohbauteil“ setzen zu können.
      Mit „Anpassen“ kann eingestellt werden ob und wie das Nesting-Rohbauteil verkleinert oder vergrößert werden darf. Meist wird ein Nesting-Rohbauteil in den Stammdaten mit seinen maximalen Maßen z.B. 2,5m x 5m (Dreischichtplatte) erzeugt. Werden nun die Nestingbauteile in das Nesting-Rohbauteil gelegt, so bleibt meist ein Stück vom Nesting-Rohbauteil übrig in das keine Bauteile gesetzt werden. Um nun die wahre benötigte Platte zu bekommen kann diese mit den Einstellungen „Länge“ (Nesting-Rohbauteil nur in der Länge verkleinern oder vergrößern), „Breite“ (Nesting-Rohbauteil nur in der Breite verkleinern oder vergrößern) und „L u. B“ (Nesting-Rohbauteil in Länge und Breite verkleinern oder vergrößern) angepasst werden. Der Befehl „Gewählte Nestings auf nötige Größe anpassen“ der im Nestingmanager in der „Nesting-Rohbauteilverwaltung“ zu finden ist, löst diese Anpassung aus. Ist im Feld „Ausdehnung“ „Nein“ (Breite und Länge des Nesting-Rohbauteils sind fix) eingestellt, so lässt sich das Nesting-Rohbauteil nicht anpassen.
      Die Einstellung „Faser“ bestimmt die Faserrichtung des Nesting-Rohbauteils. Es stehen die „Y- Richtung“, die „X-Richtung“ und „frei“ zur Verfügung.
      Des weiteren stehen noch Abstände im Nesting-Rohbauteil zur Verfügung. Möchte man z.B. Nestingbauteile immer mit einem bestimmten Abstand zur Außenkante des Nesting-Rohbauteil setzen, ist es möglich mit dem „Abst.U“ (Abstand unten), „Abst. O“ (Abstand oben), „Abst. R“ (Abstand rechts) und „Abst. L“ (Abstand links) Hilfslinien zu erzeugen, die den eingetragenen Abstand darstellen.
      Wird ein Abstand zwischen den Bauteilen benötigt, so kann man in der Eingabe „ZW.-Abst.“ (Abstand zwischen den Nestingbauteilen) diesen definieren. Es wird beim Setzen ein Rahmen um das Nestingbauteil erzeugt. Der Rahmen hat zum Bauteil die Hälfte des im „Zw.-Abst.“ eingetragenen Wertes. Werden zwei Bauteile mit den „Rahmen“ aneinander gesetzt, entsteht der im „Zw.-Abst.“ eingetragene Wert.
      Auf dem Reiter „Ne“ des Nesting-Rohbauteils wird die Länge, die Breite und die Stärke des Nesting-Rohbauteils bestimmt.
      Ist die Nestingablage mit den benötigten Nestingbauteilen gefüllt und ein dazu passendes Nesting-Rohbauteil angelegt, kann mit dem Nesten begonnen werden. Dazu muss zuerst das gewünschte Nesting-Rohbauteil mit einem Doppelklick aktiviert werden. Danach muss das Nestingbauteil mit einem Mausklick in der Nestingablage gewählt werden. Das Nestingbauteil hängt nun an der Maus und kann im Nesting-Rohbauteil platziert werden. Links unten stehen zwei Eingabeformen zur Verfügung: „Bauteil mit einem Bezugspunkt“ und „Bauteil gedreht“. Bei beiden Eingabeformen können wie gewohnt mit der Leertaste weitere Eingabemöglichkeiten geschalten werden. In der Eingabezeile stehen mehrere Optionenschalter zur Verfügung um das Bauteil einfach platzieren zu können:
      „Zu nestendes Bauteil mit/ohne Abstandsdefinition“ (Alt+1): Wurde im Nesting-Rohbauteil ein „Zw.-Abst.“ Vergeben, so kann man mit „Alt+1“ die Eingabe mit oder ohne Abstand tätigen.
      „Umhüllung verwenden“ (Alt+2): Zu jedem Nestingbauteil wird ein maximalles Rechteck erzeugt. Mit „Alt+2“ kann zwischen dem Originalbauteil und der Rechteckumhüllung gewechselt werden.
      „Bezugspunkt wechseln“ (Alt+3) „Bezugspunkt wechseln (rückwärts)“ (Alt+4): Hiermit können die Einsetzpunkte gewechselt werden. Mit „Alt+3“ werden die Einsetzpunkte gegen den Uhrzeigersinn, mit „Alt+4“ mit dem Uhrzeigersinn gewechselt.
      „Kante für Bauteilbezugsrichtung wechseln“ (Alt+5): Wird ein Nestingbauteil in ein Nesting-Rohbauteil bewegt, so ist an der Maus ein Fadenkreuz mit einem Pfeil vorhanden. Mit „Alt+5“ kann nun die Bezugskante zur Winkeleingabe gewechselt werden. Optisch ist dies am Pfeil des Fadenkreuzes zu sehen.
      „Drehen“ (Alt+6): Das „Nestingbauteil“ kann mit „Alt+6“ um den Bezugspunkt gedreht werden. Je nachdem ob beim Nestingbauteil im Feld „An Faser“ „ja“ oder „nein“ eingestellt ist, kann das Bauteil um 90° bzw. 180° gedreht werden.
      „Wenden/Umkanten“ (Alt+7), „Wenden/Umkanten“ (Alt+8): Hiermit kann das Nestingbauteil einmal um die X-Achse (Alt+7) oder um die Y-Achse (Alt+8) gewendet werden. Ist im Nestingbauteil beim „Spiegeln“ „nein“ vermerkt, wird der Optionenschalter inaktiv, da das Bauteil nicht gespiegelt werden darf.
      „Material–Faserrichtung beachten (Alt+9)“: Hiermit kann beim Setzen des Nestingbauteils die Faserrichtung aktiviert oder deaktiviert werden. Dies wird dann benötigt, wenn die Faserrichtung eigentlich wichtig ist, man das Bauteil aber wegen der Minimierung des Verschnitts leicht aus der Faserrichtung drehen möchte.
      Möchte man bereits gesetzte Nestingbauteile nachträglich in ihrer Position verändern, so steht selbstverständlich der Lagebefehl zur Verfügung.
      Werden Nestingbauteile, die sich bereits im Nesting-Rohbauteil befinden, gelöscht, so „landen“ diese wieder in der Nestingablage.
      Nachfolgend werden die Schalter und Funktionen des Nestingmanagers erklärt.
      Im Nestingmanager befinden sich im linken oberen Rand des Menüs die Befehle „Alle inaktiven Fenster schließen“, „3D Darstellung“ und „Fenster untereinander anordnen“. Mit diesen Befehlen lässt sich das Nesting-Rohbauteil sehr gut darstellen und geordnet auf dem Bildschirm platzieren.
      In der Zeile darunter wird informativ angezeigt wie viele Nestingbauteile sich in der Nestingablage befinden.
      In der Nestingablage befinden sich weitere Befehle:
      „Markierte Bauteile zur Nestingablage hinzufügen“: Hiermit werden alle markierten Bauteile bei denen das Nesting aktiv ist, zur „Nestingablage“ hinzugefügt.
      „Alle Bauteile in der Nestingablage markieren“: Alle Nestingbauteile, die sich in der Nestingablage befinden, werden markiert.
      „Gehe zu Originalbauteil“: Ist ein Nestingbauteil markiert und man drückt den Knopf „Gehe zu Originalbauteil“ springt das Programm an den Ort an dem es ursprünglich erzeugt wurde. Bei einem Wandholz wäre es die Wandansicht, bei einem Sparren die Sparrenlage ........
      „Gewählte Bauteile aus der Nestingablage entfernen“: Hiermit werden alle in der Nestingablage markierten Nestingbauteile, aus der Nestingablage entfernt.
      „Symbol Darstellung“: In der Nestingablage können die Bauteile unterschiedlich dargestellt werden: „Extra große Symbole“, „Mittelgroße Symbole“, „Kleine Symbole“ und „Details“.
      Mit der Symboldarstellung „Details“ werden die Bauteile, mit ihren Attributen „Typ“, „Name“ und „Info“ tabellarisch aufgelistet. Die Spalten können vergrößert oder bis zu einem bestimmten Maß verkleinert werden.
      „Zusätzliche Informationen als Hinweis anzeigen“: Ist dieser Schalter gedrückt, so wird für das Nestingbauteil ein hint erzeugt, in dem der Name, der Typ und die Info des Bauteils eingeblendet werden.
      Das Größenverhältnis der Nestingablage zur Nesting-Rohbauteilverwaltung kann durch Verschieben des „Trennbalken“ verändert werden.
      Befehle in der Nesting-Rohbauteilverwaltung:
      „Neues Nesting erzeugen“: Dieser Befehl öffnet die Stammdatenverwaltung. Hier kann ein neues Nesting-Rohbauteil erzeugt oder ein vorhandenes ausgewählt werden. Seitens Sema wurde die Stammdatenverwaltung um die Gruppe „Nesting“ erweitert. Darin befinden sich einige Beispieldaten für Nesting-Rohbauteile. Wird das Stammdatum mit „OK“ bestätigt, entsteht ein neues Nesting-Rohbauteil mit einer neuen Nestingnummer in der Tabelle der Nesting-Rohbauteilverwaltung.
      „Öffnet Nesting zum Bearbeiten in einem Fenster“: Hier wird das markierte Nesting-Rohbauteil in einem eigenen Fenster geöffnet. So ist es möglich mehrere Nesting-Rohbauteile in verschiedenen Fenstern zu öffnen und zu bearbeiten.
      „alle Nestings markieren“: Hiermit werden alle vorhandenen Nesting-Rohbauteile markiert.
      „gewählte Nestings auf nötige Größe anpassen“: Dieser Befehl hat nur eine Auswirkung wenn im Nesting-Rohbauteil bei der „Ausdeh“(Ausdehnung) „L u. B min.“, “L min“ oder „B min„ eingestellt ist. Drückt man diesen Schalter, wird das Nesting-Rohbauteil auf das nötige Maß geschrumpft. Bei der Einstellung „L u.B min“ wird das Nesting-Rohbauteil in Länge und Breite verkleinert, bei „L min.“ nur in der Länge und bei „B min“ nur in der Breite.
      „gewählte Nestings ändern“: Markierte Nesting-Rohbauteile können geändert werden.
      „gewählte Nestings löschen“: Mit diesem Schalter werden markierte Nesting-Rohbauteile gelöscht.
      „Export an die Abbundmaschine“: Markierte Nesting-Rohbauteile werden mit den integrierten Nestingbauteilen an die Abbundmaschine exportiert. Es stehen alle Maschinen, die im „Alt F7“ unter „Listen/Einzelstab“, „Einzelstab“, „Aktuelle Abbundmaschine“ aufgelistet sind, zur Verfügung. Sind Treppenbauteile im Nesting-Rohbauteil enthalten, so werden diese momentan nicht exportiert. Diese sind in der Nachbearbeitungsliste vorhanden.
      „Maschinenexport Treppe“: Mit diesem Schalter werden die gewünschten Treppenbauteile an das im „Alt F7“ eingestellte CAM System gesendet. Momentan nehmen nur Treppenbauteile am „Maschinenexport Treppe“ teil.
      „Datenübergabe an die Materialliste“: Hier kann der Daten Transfer an die Materialliste gestartet werden. Es stehen „Nur markierte Nestings“ oder „Alle Nestings“ zur Auswahl.
      „Nesting-Rohbauteilverwaltung“: Hier stehen die Spalten „Nr.“, „Typ“, „Name“ und „Info“ zur Verfügung. Die Spalten können beliebig vergrößert und bis zu einem bestimmten Maß verkleinert werden. Jede Spalte hat eine Sortierfunktion mit der alphabetisch auf- oder absteigend sortiert werden kann.
      Im F7 (Anzeige-Einstellungen) unter „Allgemein“ steht die neue Rubrik „Nesting“ zur Verfügung. Diese ist aufgegliedert in die Punkte „Allgemein“, „Nesting“ (Nesting-Rohbauteil) und „Elemente“ (Nestingbauteil). Bei den Allgemeinen Einstellungen wird die gewohnte Layerschaltung für „BEM“, „CAD“ und „MCAD“ angeboten. Zusätzlich können die üblichen Auswertungsnummern aktiviert oder deaktiviert werden.
      Bei den Nesting Einstellungen können zusätzlich „Auswertungsnummern“, „Typ“, „Name“, „Info“, „Wertkürzel“, „Länge und Breite“, „Höhe“ und zusätzlich die Darstellung „Linien für Seitenabstand“, „Linien für Zwischenabstand“ und die“ Faserrichtung“ aktiviert oder deaktiviert werden.
      „Auswertungsnummer“, „Bezeichnung“, „Wertkürzel“, „Länge und Breite“, „Höhe“ und die Darstellung „Faserrichtung“ stehen bei den Element-Einstellungen zur Verfügung.
      Die fertiggestellten Nestings werden in der Zeichnungsverwaltung gesammelt. Diese wurde um den Reiter „Nestings“ erweitert. Hier befindet sich die Liste der vorhandenen Nesting-Zeichnungen des aktuellen Hausgrundes. Somit stehen Nesting-Zeichnungen auch zur Planausgabe zur Verfügung.
      In der Materialliste stehen die neuen Felder „Nestingnummer“, „Nestingtyp“, „Nestingname“ und „Nestingreferenz“ zur Erstellung einer Maske zur Auswahl. Unter „Format“, „Reiter/Liste neu anlegen“ stehen die Vorlagen „Einzelstabliste Hölzer und Deckungen.doc“ und „Materialliste und Treppe.doc“ mit integrierter Nestingliste zur Verfügung. <Highlight Film Nesting im Holzbau und Abbund>
    • Für Nestingbauteile steht im F7 das Feld „Info“ zur Verfügung. (Fa. HMS)

    FHP Maschinen

    • Der Mach-Export wurde verbessert. Der „Typ“ der Hölzer wird jetzt exportiert. (Fa. Ccl)
    • Die Voreinstellungen (Alt+F7) unter FHP-Import/Export wurden im Reiter „ImpExp“ um die Option „Minimal erlaubte Plattenstärke“ erweitert. Bei dieser Option kann im Eingabefeld angegeben werden, bis zu welcher Plattenstärke Bauteile beim FHP-Export (Datei, Export, FHP Export F12) exportiert werden. Somit ist es z.B. möglich, beim FHP-Export Folien nicht zu exportieren.
    • Das Kontrollfenster, welches über den FHP-Export (Datei, Export, FHP Export F12) aufgerufen werden kann, wurde erweitert. Der Menüpunkt „Bearbeiten“ wurde um die Funktionen „Suchen (Strg+F)“,„Weitersuchen (F3)“, „Ersetzen (Strg+H)“ und „Alles markieren (Strg+A)“ erweitert. Somit lassen sich die ausgewerteten Maschinendaten noch schneller kontrollieren und wenn nötig abändern.

    Treppe

    • Wurde eine eingestemmte Wange auf eine Wange mit Abstand geändert, so sind die Kantenarten jetzt korrekt. (Fa. Ambauen)
    • Die Vorfräslinien für Taschen im Pfosten wurden korrigiert. (Fa. EBS)
    • Das Schneiden von Staketen an Bauteilflächen wurde überarbeitet. (Fa. Lederbauer)
    • Der Export von ausrissfreien Linien wurde verbessert. (Fa. EBS)
    • Der Export von Setzstufen-Taschen, nach manuellen Bearbeitungen, wurde korrigiert. (Fa. EBS)
    • Die neue Kantenarten „Profilform“ und „Profilrechteck“ werden jetzt auch für den Handlauf zur Verfügung gestellt. (Fa. Schilling)
    • Neue Möglichkeit Maschinenexport Treppe. Es können nun Staketenbohrungen/Staketenbearbeitungen als 2D bzw. 3D Polylinie exportiert werden. Somit wird nun immer der Bearbeitungsgrund mit exportiert. Hierzu stehen die neuen Einstellungen 3 und 4 zur Verfügung. (Fa. Schilling, Fa. Licom DE)
    • STAKBOHR=3 • 0: alle Staketenbearbeitungen in Brettern (Wange, Handlauf, Gurt, Holm) werden als Bohrung ausgeben (auch Ellipse, Rechteck, Raute)
    • 1: Staketenbearbeitungen in Brettern (Wange, Handlauf, Gurt, Holm) werden als Formbearbeitung (Ellipse, Rechteck, Raute) bzw. Bohrung (Rund) ausgeben
    • 2: alle Staketenbearbeitungen in Brettern (Wange, Handlauf, Gurt, Holm) werden als Formbearbeitung ausgeben (auch Rund)
    • 3: Staketenbearbeitungen in Brettern (Wange, Handlauf, Gurt, Holm) werden als Formbearbeitung (3D-Polylinien) (Ellipse, Rechteck, Raute) bzw. Bohrung (Rund) ausgeben
    • 4: alle Staketenbearbeitungen in Brettern (Wange, Handlauf, Gurt, Holm) werden als Formbearbeitung (3D-Polylinien) ausgeben (auch Rund)
    • Neue Möglichkeit Maschinenexport Treppe. Der Brettumriss für Wange, Handlauf, Gurt, Holm kann nun auf eine neue Art exportiert werden. So ist es nun möglich den oberen Bauteilumriss vom unteren Bauteilumriss zu unterscheiden. Im Inifile stehen neue ID Nummern zur Verfügung:
      3101 und 3102 für die Wangen ,4101 und 4102 für den Holm, 5101 und 5102 für den Handlauf, 6101 und 6102 für den Gurt. (Fa. Schilling, Fa. Licom DE)
      In diesem Beispiel wird der Holm gezeigt:
    KT_GESAMTUMRISS_UNTEN Kantentyp Kante Gesamter Umriss des Holm
    IDNR=4101 identifiziert die Kante (fest vergeben)
    FARBE=22 Farbnummer wie in ACAD 0..255
    LTYPE=AUSGEZOGEN Typ, einer aus der Liste am Anfang
    LNAME=GESAMTUMRISS_UNTEN Name der Linie (frei einzugeben)
    LAYER=GESAMTUMRISS_UNTEN Name des Layer (frei einzugeben)
    PLINE=5 0: Ausgabe als einzelne Linien
    1: Ausgabe als Polylinie
    3: Ausgabe mit Kreisbögen bzw. einzelne Linien
    4: Ausgabe mit Kreisbögen bzw. Polylinie
    5: Ausgabe als Polylinie mit integrierten Kreisbögen

     

    KT_GESAMTUMRISS_OBEN Kantentyp Kante Gesamter Umriss des Holm
    IDNR=4102 identifiziert die Kante (fest vergeben)
    FARBE=22 Farbnummer wie in ACAD 0..255
    LTYPE=AUSGEZOGEN Typ, einer aus der Liste am Anfang
    LNAME=GESAMTUMRISS_OBEN Name der Linie (frei einzugeben)
    LAYER=GESAMTUMRISS_OBEN Name des Layer (frei einzugeben)
    PLINE=5 0: Ausgabe als einzelne Linien
    1: Ausgabe als Polylinie
    3: Ausgabe mit Kreisbögen bzw. einzelne Linien
    4: Ausgabe mit Kreisbögen bzw. Polylinie
    5: Ausgabe als Polylinie mit integrierten Kreisbögen
    • Neue Möglichkeit Maschinenexport Treppe. Für Holme können nun zusätzlich „Gehrunglinien“ exportiert werden. (Fa. Schilling, Fa. Licom DE)
    KT_TS-SS-GEHRUNGSLINIE_UNTEN Kante TS-SS-Gehrungslinie unten bezogen auf TS-Ebene
    IDNR=4206 identifiziert die Kante (fest vergeben)
    FARBE=111 Farbnummer wie in ACAD 0..255
    LTYPE=AUSGEZOGEN Typ, einer aus der Liste am Anfang
    LNAME=TS-SS-GEHRUNGSLINI_UNTEN_%N Name der Linie (frei einzugeben)
    LAYER=TS-SS-GEHRUNGSLINI_UNTEN_%N Name des Layer (frei einzugeben)
    PLINE=2 0: Ausgabe als einzelne Linien
    1: Ausgabe als Polylinie
    3: Ausgabe mit Kreisbögen bzw. einzelne Linien
    4: Ausgabe mit Kreisbögen bzw. Polylinie
    5: Ausgabe als Polylinie mit integrierten Kreisbögen

     

    KT_TS-SS-GEHRUNGSLINIE_OBEN Kante TS-SS-Gehrungslinie unten bezogen auf TS-Ebene
    IDNR=4207 identifiziert die Kante (fest vergeben)
    FARBE=111 Farbnummer wie in ACAD 0..255
    LTYPE=AUSGEZOGEN Typ, einer aus der Liste am Anfang
    LNAME=TS-SS-GEHRUNGSLINI_OBEN_%N Name der Linie (frei einzugeben)
    LAYER=TS-SS-GEHRUNGSLINI_OBEN_%N Name des Layer (frei einzugeben)
    PLINE=2 0: Ausgabe als einzelne Linien
    1: Ausgabe als Polylinie
    3: Ausgabe mit Kreisbögen bzw. einzelne Linien
    4: Ausgabe mit Kreisbögen bzw. Polylinie
    5: Ausgabe als Polylinie mit integrierten Kreisbögen
    • Die Bolzenberechnung bzgl. Wange und Trittstufe wurde verbessert.(Fa. Halwachs und Winkler)
    • Der Maschinenexport von Zapfen und Zapfenlöchern an Gehrungsflächen wurde verbessert. (Fa. EBS)
    • Der Maschinenexport von Wangen mit Taschen, die aus einem Keil- oder Falz Anschluss resultieren, wurde verbessert. (Fa. Ambauen)
    • Die „von - bis Eingabe“ von Wange, Gurt, Holm, Handlauf und Staketen wurde überarbeitet. (Fa. Ambauen, Fa. Aimer)
    • Pfostenausklinkung bei Austrittspfosten. Im Datensatz des Pfosten kann unter dem Reiter „ANS“ die Pfostenausklinkung gewählt werden. Im Menü der Pfostenausklinkung kann eine Tasche mit verschiedenen Bezugspunkten definiert werden.
      Bezug oben und unten: Hiermit wird die Blatthöhe definiert. Es stehen jeweils die Bezugspunkte „TS OK“ (Trittstufenoberkante), “TS UK“ (Trittstufen Unterkante), „FFB“ ( Fertigfußboden) und „OK Rohdecke“ (Oberkante Rohdecke) zur Verfügung. Mit dem Abstand wird die Blattgröße in Y definiert. Mit positiven Werten wandert das Blatt noch oben mit negativen Werten nach unten.
      „Bezug Pfosten Innen- Außenseite“: Hiermit wird die Blattbreite definiert. Ist hier jeweils der Wert „0.00“ eingetragen, so ist die maximale Blattbreite erreicht. Mit positiven Werten wird das Blatt verkleinert.
      Mit der „Ausklinkungstiefe Pfosten“ wird die Blatttiefe definiert. <Highlight Film Allgemeine Treppenneuerungen>
    • Neue Bezüge bei der Klauenverschneidung an Wangen. Ist im Datensatz der Wangen, unter dem Reiter „Aus“, beim „Anschluss“ eine „Klaue unten“ oder oder eine „Klaue oben“ definiert, stehen bei der „Klaue“ , die neuen Bezüge „TS OK“ (Trittstufenoberkante) „TS UK“ (Trittstufenunterkante) zur Verfügung. <Highlight Film Allgemeine Treppenneuerungen>
    • Für die Darstellung von einbeschriebenen Handlaufprofilen, speziell im Krümmlingsbereich, wurde die Berechnung der Auflösung verbessert. So werden nun die Einbeschreibungen im Krümmling immer doppelt so hoch aufgelöst wie bei Brettbauteilen.
    • Maschinenexport Treppe: Für den Maschinenexport steht nun zu jedem Bauteil eine „Legende“ zur Verfügung. Die Legende kann im Inifile aktiviert, deaktiviert und nach eigenen Anforderungen mit der Platzhaltertechnik gestaltet werden.
      Hier ein Beispiel anhand einer Trittstufe:
      Mit „TS_LEGENDE=“ kann die Legende aktiviert oder deaktiviert werden.
    TS_LEGENDE=1 0: Textlegende wird nicht ausgegeben
    1: Textlegende wird ausgegeben

    <Highlight Film Allgemeine Treppenneuerungen>

    • Für die Legende muss eine extra Kantenart vorhanden sein. Es stehen die ID Nummern 1089 für Trittstufen, 2089 für Setzstufen, 3089 für Wangen, 4089 für Holme, 5089 für Handläufe, 6089 für Gurte , 8089 für Staketen, 3504 für Wangenkrümmlinge, 4504 für Holmkrümmlinge, 5504 für Handlaufkrümmlinge, 6504 für Gurtkrümmlinge zur Verfügung.
    KT_TRITTSTUFENLEGENDE Kantentyp Stufe Vorderkante
    IDNR=1089 identifiziert die Kante (fest vergeben)
    FARBE=1 Farbnummer wie in ACAD 0..255
    LTYPE=AUSGEZOGEN Typ, einer aus der Liste am Anfang
    LNAME=TRITTSTUFENLEGENDE Name der Linie (frei einzugeben)
    LAYER=TRITTSTUFENLEGENDE Name des Layer (frei einzugeben)
    PLINE=5 0: Ausgabe als einzelne Linien
    1: Ausgabe als Polylinie
    3: Ausgabe mit Kreisbögen bzw. einzelne Linien
    4: Ausgabe mit Kreisbögen bzw. Polylinie
    5: Ausgabe als Polylinie mit integrierten Kreisbögen
    • Mit „LPARAM_STR_*=“ wird festgelegt in welcher Reihenfolge die Werte bzw. Platzhalter kommen. Es können alle sinnigen Platzhalter verwendet werden.
    LPARAM_STR_0= INI FILE PFAD : @TR_INI_PFAD@
    LPARAM_STR_1= INI FILE NAME : @TR_INI_NAME@
    LPARAM_STR_2= INI FILE VERSION: @TR_INI_VERSION@
    LPARAM_STR_3= SEMA VERSION : @S-BUILD@
    LPARAM_STR_4= EXPORT DATUM : @S-DATUM@ @S-ZEIT
    • In der Version 11.3 können Treppen Bauteile im 2D flächig gefüllt dargestellt werden. Der Schalter „Bauteile im 2D gefüllt darstellen“ in der Standard Leiste wirkt nun auch auf Treppenbauteile. Ist dieser Schalter gedrückt, werden alle Bauteile automatisch mit ihrer aufgehellten Umrissfarbe gefüllt. Die Umrissfarbe der Bauteile ist in den allgemeinen Farbeinstellungen festgelegt und kann individuell eingestellt werden. Die Farbeinstellungen wurden bei allen Treppenbauteilen um ein Verweisfeld für die Füllung und für die Schnitt-Schraffur erweitert. Hier können für die gewünschten Bauteile global eigene Füllungen oder Schraffuren definiert werden. Der Füllverweis ist bei den Treppenbauteilen standardmäßig nicht belegt; bei gedrücktem Schalter „Bauteile im 2D gefüllt darstellen“ wird die Füllung automatisch generiert.
      In der gefüllten Darstellung erscheint das Projekt schon auf den ersten Blick viel übersichtlicher. Bauteile können visuell besser unterschieden werden. Das „Finden“, Markieren und Bearbeiten von Bauteilen wird vor allem Einsteigern erheblich erleichtert. Dadurch dass die Füllfarbe aufgehellt und transparent erscheint, sind die Endtypen und Bearbeitungen der Treppenbauteile immer noch klar erkennbar. Auch schraffierte Flächen, wie Stirnholz werden transparent gefüllt. Gerade in Verbindung mit Schraffuren entstehen sehr schöne und übersichtliche Detailbilder (Schnittdetail....)..
      Der Schalter „Bauteile im 2D gefüllt darstellen“ wird automatisch in die Standard Leiste eingespielt. Außerdem findet man den Schalter wie gewohnt im Anpassen Menü unter „Befehle“, „Ansicht“. Auch im F7 unter „Bilder + 3D“, „Darstellung“ kann diese Einstellung aktiviert oder deaktiviert werden.
      Ob die Bauteile beim Ausdruck einer Zeichnung gefüllt werden, wird ebenso über den Schalter gesteuert. Für den Fall, dass ein Anwender niemals die Bauteile flächig gefüllt ausdrucken will, gibt es in den Allgemeinen Programm Optionen (Alt+F7) eine entsprechende Einstellung. Unter „Allgemeines“, „Optik“, „sonstige Optionen“ kann eingestellt werden, ob die automatische Füllung „wie im F7 eingestellt“ oder gar nicht gedruckt wird. <Highlight Film Allgemeine Treppenneuerungen>
    • Der Optikreiter von Treppenbauteilen wurde erweitert. Individuell einstellbar ist jetzt für die verschiedenen Treppenbauteile deren Umriss und Füllung bzw. Schraffur. So können z.B. bestimmte Bauteile einer Treppe wie Stufen, Handlauf oder Holme in einer anderen Umrissfarbe und Füllung gestaltet werden, was natürlich die Übersichtlichkeit der Projekte und Pläne extrem erhöht. Auch beispielsweise Wangen aus Funierschichtholz können auf diese Weise schon in der Draufsicht durch farbliche Gestaltung oder Vergabe einer Schraffur kenntlich gemacht werden.
      Nachfolgend die Erweiterung des Optikreiters am Beispiel einer Wange.
      Unter den bisherigen Verweisen für die Visualisierung und eine Einbeschreibung findet man die Einstellungen für den Bauteil Umriss. Global „ja“ bedeutet, dass das Aussehen der Wange aus den Einstellungen in den allgemeinen Farbeinstellungen übernommen wird. Die weiteren Einstellungen für den Umriss werden folglich deaktiviert. Bei Global „Nein“ stechen jetzt die Einstellungen bei genau dieser Wange. Definiert werden die Umrissfarbe, die Linienstärke und die Linienart. Darunter befinden sich die Verweisfelder für die Füllung/ Füllmuster in der Draufsicht und für die Schnittdarstellung. Sind diese Verweisfelder nicht belegt, so stechen die Einstellungen der allgemeinen Farbeinstellungen.
      Um die Verweisfelder individuell belegen zu können, wurde ein neues Stammdatum „Füllung“ programmiert, das wie folgt aufgebaut ist. Zunächst die Unterscheidung zwischen leeren, vollflächig gefüllten oder schraffierten Flächen. Bei der Einstellung „leer“ findet keine Füllung des Bauteiles statt. Alle anderen Eingaben im Stammdatum werden gesperrt. Bei der Einstellung „voll“ werden die Felder für die Hintergrunddefinition aktiv. Unter der Transparenz der vollflächigen Füllung (ja/ nein) befindet sich die gewohnte Farbauswahl. Neben der Möglichkeit eigene Farben zu mischen, werden zusätzlich bestimmte Optionen zur Farbbestimmung angeboten: „keine Farbe“, es findet keine Füllung statt. „Farbe wie Umriss“, für die Füllung wird die Umrissfarbe verwendet. „Farbe wie Umriss aufgehellt“, für die Füllung wird die automatisch aufgehellte Umrissfarbe verwendet. „Farbe automatisch“, die automatisch aufgehellte Umrissfarbe wird verwendet, wenn der Schalter „Bauteile im 2D gefüllt darstellen“ aktiviert ist. Bei der Einstellung „schraffiert“ werden die Felder für die Definition der Schraffur aktiv. Zunächst gelangt man über das Feld „Art“ in die Schraffurauswahl, wo die gewünschte Schraffur entnommen werden kann. Die Schraffurgröße kann auf „zoom“ oder „konstant“ gestellt werden. Weiter wird der Größen-Faktor der Schraffur sowie deren Drehwinkel eingestellt. Abschließend wird die Farbe der Schraffur bestimmt. Die Schraffur kann in der Version 11.3 nun noch zusätzlich mit einer Hintergrundfarbe gezeichnet werden. Die Einstellmöglichkeiten wurden bereits bei der Einstellung „voll“ (siehe oben) beschrieben.
      In den Stammdaten sind natürlich einige Beispiele bzgl. Füllungen und Schraffuren zu finden. (Füllung/ Füllmuster, Füllung, Standard). <Highlight Film Allgemeine Treppenneuerungen>
    • Neuer Lagebefehl für Stütz- und Steuerpunkte. In der Bauteilansicht und in der Abwicklung steht die Option „ Objekt Details markieren“ zur Verfügung. Ist dieser Modus aktiv, steht nun beim Lagebefehl die neue Eingabeform „Verschieben mit den Pfeil Tasten“ (Strg+8) zur Auswahl. Wird ein Stütz- bzw. ein Steuerpunkt markiert, kann dieser nun mit den Pfeiltasten bewegt werden. Mit den Buchstaben „E“ und „R“ wird von Stützpunkt zu Stützpunkt gewechselt. „E“ bedeutet: im Uhrzeigersinn wechseln. „R“ bedeutet gegen den Uhrzeigersinn wechseln. Mit den Buchstaben „D“ und „F“ wird von Steuerpunkt zu Steuerpunkt gewechselt. „D“ bedeutet im Uhrzeigersinn wechseln „F“ bedeutet gegen den Uhrzeigersinn wechseln. Mit dieser neuen Funktion kann der Bauteilschwung sehr einfach bearbeitet werden. <Highlight Film Allgemeine Treppenneuerungen>
    • In der Version 11.3 es ist nun möglich verschiedenste Treppenbauteile für die Druckausgabe oder für den Maschinenexport zu optimieren. So können beispielsweise Handlauf und Wange in einem Nesting-Rohbauteil zusammen gelegt werden. Eine genaue Beschreibung wie man die Bauteile optimiert steht unter der Rubrik Nesting. <Highlight Film Nesting von Trittstufen, Wangen und Handläufen>
    • Für die neue Funktion „Pfostenausklinkung“ wurde die ID Nummer 7290 für den Maschinenexport zur Verfügung gestellt.
    • Die Eingabe einer negativen Stufenverlängerung wird nun wieder zugelassen.

    3D Objekte

    • 3D Objekte welche mit einem MCAD Objekt als Baustein abgelegt werden, werden bei der MCAD Automatik (F5) wieder korrekt verworfen. (Italien)
    • Stiffeners und backers passen sich in ihrer Höhe automatisch an die entsprechenden Stegträger an. Dies gilt sowohl für Stegträger aus Vollholz, wie auch für Stegträger aus Furnierschichtholz. (unterschiedliche Höhe der Gurte des Stegträgers) Dabei spielt es keine Rolle, ob die backer oder stiffener manuell gesetzt oder vollautomatisch aus der Verbindungsmittelautomatik erzeugt werden. (Fa. STEICO)

    Statik

    • Für die Statikberechnung, in Verbindung mit den verschiedenen Programmen der Fa. Friedrich & Lochner, gibt es eine neue Frilo Installation „flsema-2010-10-14“. Dieser Stand ist auf der Sema DVD  „Version 11.3 Build 6000“ enthalten und kann wie gewohnt unter dem Menüpunkt „Sonstiges“ der Sema Installation installiert werden. Außerdem wird die neue Frilo Installation im Download Bereich der Version 11.3 auf der Sema Homepage zur Verfügung gestellt. Um die folgenden neuen Funktionalitäten der Version 11.3 nutzen zu können ist die neue Frilo Installation zwingend erforderlich.
    • Bei der Statikberechnung in Verbindung mit Frilo kann jetzt die neue Berechnungsnorm für Österreich „EN5-Ö-2010“ angesteuert werden. (Allgemeine Programm Optionen (Alt F7), Statik, Frilo, Berechnungsnorm) Für die Wind- und Schneelasten der Dachprogramme, als auch für die Verkehrslasten zur Berechnung einer Balkenlage ist nach wie vor die österreichische Lastnorm „EN1-Önorm-2009“ gültig.
    • Bei der Statikberechnung in Verbindung mit Frilo kann jetzt die neue Berechnungsnorm „DIN 1052 Italien“ angesteuert werden. (Allgemeine Programm Optionen (Alt F7), Statik, Frilo, Berechnungsnorm) Für die Eingabe der Wind- und Schneelasten steht im Lasteingabedialog die italienische Norm „NTC 3“ zur Verfügung. Unterstützt wird die Eingabe durch eine Gemeindeauswahl, welche die Regelschneelast, den Windstaudruck und die Geländehöhe automatisch bestimmt.

    Stammdaten Bausteine Programm

    • Der Name des Stammdatums wird jetzt beim Umbenennen in seiner vollen Länge angezeigt.
    • Das Ändern von Bausteinen in einem Verweisfeld wurde überarbeitet. (Fa. Regnauer)

    Stammdaten Bausteine Inhalt Pflege

    • Für das neue Modul „Aufmess-Systeme“ wurden in der Rubrik „Visualisierung/ 3D Objekte“, in der Gruppe „Messpunkte“ einige Beispiele für Messpunkte angelegt.
    • In den Stammdaten wird eine neue Rubrik „Nesting“ angeboten. Hier wurden Nesting-Rohbauteile für Vollholzwände angelegt.
    • In den Stammdaten der Vollholzwände wurden eine Innen- und eine Außenwand für das Nesting bereit gestellt.
    • Analog wurde das Bauteil „Vollholz Wand Nesting“ bei den Elementen (Vollholz Wand, Wand) angelegt.
    • Die Stammdaten wurden um Verbindungsmittel der Firma Rothoblaas erweitert. (Visualisierung/3D Objekte) Angeboten werden Balkenträger, Simpl-Verbinder und Stützenfüße. Natürlich erzeugen alle diese Verbindungsmittel wie gewohnt entsprechende Bearbeitungen am Bauteil.

    Materialliste

    • Der ASCII-Export aus der Materialliste wurde verbessert. Die Art der Codierung, „ANSI“ oder „UTF-8“, kann jetzt in den allgemeinen Voreinstellungen (Alt-F7, Listen/ Einzelstab, ASCII-Export) eingestellt werden. (Fa. Genböck)
    • Die Funktionalität eine Materialliste in einen Plan einzubinden wurde überarbeitet. (Fa. Gröber)
    • Für die Funktion „Excel-Export mit Vorlage" wurde eine neue Excel-Vorlage und eine Vorlage für einen Materiallisten-Reiter erstellt. Diese beiden Vorlagen sind optimal aufeinander abgestimmt und zeigen Möglichkeiten auf, wie man mit Hilfe dieser Export-Funktion perfekte Angebote und Kalkulationen per Knopfdruck erstellen kann. <Highlight Film Excelvorlagen zur Angebots und Leistungskalkulation>

    Einzelstab

    • Der Konus des Schwalbenschwanzzapfenloches wurde beim BTL Export (V 10.0-V10.4) richtig gestellt. (Fa. Stampfl, Frankreich)
    • Texte aus Feldern der Staboptimierungsliste werden wieder korrekt an das K2 Programm übermittelt. (Fa. Regnauer)
    • Die Übergabe spezieller 3D Taschen an die K2 wurde überarbeitet. (Fa. Baisotti)
    • Doppelmarkierungen (im speziellen Fall auf eine Pfette) wurden beim BTL Export korrigiert. (Fa. Riget)
    • Der Endtyp „Profilkopf“ wurde für den Export auf die Abbundmaschine überarbeitet. Eingestellte Blattlängen mit der Länge „0“ werden jetzt korrekt exportiert. (Fa. Unterluggauer, Italien)
    • Die Übergabe des Endtyps „Profilkopf“ an die Abbundmaschine wurde nochmals verbessert. (Holzbau Ingerl)
    • Der BTL Export von Varianten wurde überarbeitet.
    • Die Umwandlung eines einzelnen Blattes zu einem Blockhausblatt beim Export auf die K2 wurde korrigiert. (Fa. Sebalex)
    • Bei mehreren Bauteilen in einer Materiallistenzeile wird beim BTL Export für jedes dieser Bauteile die Bezeichnung mit exportiert.
    • Wand und Schichtbauteile werden ohne Wand An- und Abschnitt exportiert.
    • Der Export von Fälzen wurde überarbeitet. (Fa.HMS)
    • Die visualisierte Darstellung von 1mal oder 3mal umgekanteten Bauteilen wurde verbessert. (Fa. Hilzinger)

    RCE Import

    • Der RCE Import wurde bzgl. der automatisch generierten Bezeichnungen im ML Reiter der importierten Bauteile verbessert. (Fa. Binderbau- Ruhlsdorf)
    • Die Genauigkeit der aus der RCE Datei generierten Hölzer, speziell für den Export auf eine Abbundmaschine, wurde erhöht. (Fa. Binderbau- Ruhlsdorf, Fa. Regnauer)

    Aufmess-Systeme

    • Das neue Modul „Aufmess-Systeme“ ermöglicht einen Datenaustausch von Messpunkten zwischen einem Theodolit mit Steuerungssoftware und der SEMA Holzbausoftware.
      Dies kann anhand einer gespeicherten Datei oder „online“ erfolgen. Mit einem Rechtsklick im Bereich der Symbolleisten öffnet sich das Anpassen-Menü, in dem die Iconleiste für das neue Modul „Aufmess-Systeme“ aktiviert werden kann. Diese wird dann automatisch am linken Bildschirmrand fixiert.
      Mit dem Icon „Messpunkte eingeben“ können 3D Messpunkte erzeugt werden. Klickt man auf das Icon öffnet sich das neue Stammdatum für den 3D Messpunkt. Seitens SEMA werden hierzu Beispielstammdaten angeboten. Für den Messpunkt steht ein Optik- und ein ML-Reiter zur Verfügung. Im Optik-Reiter steht die Farbe zur Auswahl. Auf dem ML-Reiter stehen die Felder „Bezeichnung“, „Bemerkung“ und „Beschreibung“ zur Verfügung. Die belegten Felder auf dem ML-Reiter können als Filterkriterien beim Export von Messpunkten eingesetzt werden. Wurde der Messpunkt wie gewünscht im Datensatz eingestellt, kann mit dem Setzen der Messpunkte begonnen werden. Im 3D stehen die Eingabemöglichkeiten „Punkt setzen mit Bezugsebene“ (Strg+1) und „An zwei Bezugsflächen“ (Strg+5) zur Auswahl. (im 2D gibt es nur die Eingabeform „Punkt setzen“ (Strg+1)). Die Messpunkte können mit dem Befehl „Lage“ nachträglich in ihrer Position verändert werden. Mit dem Icon „Messpunkte sichtbar / unsichtbar schalten“ können die Messpunkte ein- und ausgeblendet werden. Im F7 kann man unter „3CAD“, „Messpunkte“ die Bezeichnung aktivieren oder deaktivieren. Ist die Bezeichnung aktiv, wird am Messpunkt eine Fahne mit der eingestellten Farbe und dem eingetragenen Text (Bezeichnung) erzeugt.
      Datenaustausch anhand einer gespeicherten Datei:
      Das Icon „Messpunkte importieren“ öffnet das gleichnamige Importmenü. Hiermit können Messpunkte, die von einem Theodolit aufgenommen und abgespeichert wurden, importiert werden. Es stehen momentan die Formate „SEMA Messdaten“ (sxd), „Leica Textdatei“ (txt), „Leica CSV“ (csv), „Leica DXF“ (dxf) und „FlexiJet Datei“ (fxj) zur Auswahl.
      Mit dem Icon „Messpunkte exportieren“ öffnet sich das Menü „Messdaten Export“. Hier kann gewählt werden, ob die gesetzten Messpunkte aus dem gesamten Hausgrund, aus dem aktuellen Geschoß oder aus der aktuellen Wand exportiert werden. Mit der Rubrik „Messpunkte selektieren“ kann gefiltert werden, welche Messpunkte exportiert werden sollen. Es stehen die Filterkriterien „Bezeichnung“, „Bemerkung“ und „Beschreibung“ mit einem Eingabefeld zur Verfügung. Darunter kann manuell der Exportpfad eingetragen oder das gewünschte Verzeichnis gewählt werden. Mit dem Schalter „OK“ wird der Export gestartet, mit „Abbrechen“ wird das Menü ohne Export geschlossen.
      Messpunkte bzw. Koordinaten online vom Theodolit importieren:
      Ist ein Aufmess-Gerät per Kabel oder Bluetooth-Schnittstelle mit dem PC verbunden und eine benötigte Steurungssoftware seitens des Aufmessgeräteherstellers auf dem PC installiert, können Messpunkte direkt vom Theodoliten in ein SEMA Eingabefeld importiert werden. D.h. mit dem Theodolit wird ein gewünschter Messpunkt anvisiert. Bestätigt man am Theodolit den Messpunkt werden diese Koordinaten in das SEMA Eingabefeld gesendet. Für das Eingabefeld steht die neue Option „Aufmess Modus ein / aus schalten“ zur Verfügung. Hiermit kann gesteuert werden, ob man bei einer „von – nach Eingabe“ wieder zurück springt oder die Eingabe immer wieder auf „nach“ steht. Je nachdem auf was für einem Befehl man steht, kann durch die Aufnahme zweier Messpunkte mit dem Theodolit z.B. eine Wand eingegeben werden. In der Wandansicht könnte man Türen oder Fenster per Maßabnahme mit dem Theodolit setzen. Auch die Eingabe eines Grundrisspolygons mit Hilfe eines Theodoliten ist möglich. Bei der Polygoneingabe steht in der Eingabezeile die neue Option „Polygon schließen“ zur Verfügung. Wurde die Funktion „Messpunkte eingeben“ gewählt, können auch 3D Messpunkte gesetzt werden. <Highlight Film Aufmessen mit Theodoliten>
    • Mit dem neuen Modul „Aufmess Systeme“ ist jetzt der Online- Datenaustausch mit Systemen des Herstellers „Flexijet“ möglich. <Highlight Film Aufmessen mit Theodoliten>

    Release Historie V11.2 Build 5800

    Allgemeines

    • Bei den Tastaturkürzeln werden die Eingaben auf dem NUM Block der Tastatur wieder ausgewertet. (Fa. Chalets)
    • Die Sortierung der Geschosse wurde korrigiert. (Fa. Chalets)
    • Im hint der Felder des Materiallistenreiters wird jetzt der entsprechende Platzhalter angezeigt, der mit der Zeichnung verknüpft werden kann. (z.B. @B-BEZEICHNUNG@ in CAD Texten)
    • Der aktuelle Hausgrund kann nicht gelöscht werden. Sind in einem Projekt mehrere Hausgründe vorhanden, so können nur Hausgründe gelöscht werden die nicht aktiv sind.
    • Die Eingabeform (links unten in einem Befehl) wird bei erneutem Aufruf des Befehles wieder so vorgeschlagen, wie dieser das letzte Mal beendet wurden.
    • Der 3D Export/Import im Format VRML 1.0/2.0 File (*.wrl) wurde verbessert. (Tschechien)
    • Umstellungen in folgenden F7 Einstellungen werden ausgeführt ohne dass das Programm neu gestartet werden muss: Übersichtsdetail, Übersichtdetail-Wand, Übersichtdetail Schnitt, Stamm-Bausteine
    • Beim Markieren/Fangen von Bauteilen wird der Markierkasten erst ausgeführt, wenn dieser größer als 5 Pixel wird. Somit werden einzelne Bauteile mit einem Mausklick auch markiert, wenn man die Maus bei dem Mausklick etwas bewegt.
    • In der oberen Symbolleiste wurde der Befehl „Kontrolle“ erweitert. Wird dieser Befehl ausgeführt und in der Eingabezeile die Instanz „Kontrolle Bauteil“ (Strg+4) angewählt, so wird im hint der Radius und das Bogenmaß von Kreisen angezeigt.
    • In der oberen Symbolleiste wurde der Befehl „Werte schieben“ ergänzt. Kantenmaße bei Wandkörpern, Wanddeckungen und Räumen, die in den Anzeige-Einstellungen (F7) eingeschalten werden, können jetzt über diesen Befehl verschoben werden. (Frankreich)
    • Die Darstellung „Verdeckte Kanten“ in der 3D-Darstellung wurde überarbeitet und erheblich verbessert. Bauteile werden in dieser Darstellung jetzt noch genauer und detaillierter dargestellt. Außerdem wurde die Berechnungszeit von Bauteilen extrem beschleunigt. Besonders bei größeren Bauvorhaben ist der Unterschied in der Version 11.2 enorm zu erkennen. Somit lassen sich komplette Gebäude in kürzester Zeit mit verdeckten Kanten zeichnen. <Highlight Film Optimierung 3D Darstellung "Verdeckte Kanten">
    • In der Zeichnungsverwaltung wurden die Pläne um folgende Punkte erweitert:
    • Allgemeine Neuerungen:
      • Die Planverwaltung wurde um die Spalten Plan Nr., Index, Bezeichnung, Bemerkung, Änderungsvermerk, Zeichner und Datum erweitert.
      • Die Spalten können in ihrer Breite geändert werden. Auch kann die Anordnung der Spalten durch einen Mausklick unterhalb des Spaltennamens und zusätzliches Halten der Maustaste geändert werden.
      • Die Sortierung der Spalten kann absteigend oder aufsteigend durch einen Mausklick auf den Spaltennamen definiert werden.
      • Das Fenster der Zeichnungsverwaltung ist jetzt auch in seiner Breite veränderbar.
      • Die Anzahl der Pläne im Hausgrund wird in der Überschriftenzeile in Klammern angezeigt.
      • Bei einem neuen Plan wird die Plan Nr. automatisch, wenn nichts anderes angegeben wird, mit der Nummer 1 belegt. Beim nächsten neuen Plan wird die Plan Nr. dann mit der Nummer 2 belegt. Wird dagegen zum Beispiel beim ersten Plan die Nummer 100 eingegeben, so bekommt der zweite neue Plan die Nummer 101.
      • Auf die Spalte Index wird zu einem späteren Zeitpunkt eingegangen. (siehe unten)
      • Die Spalten Planname, Bezeichnung, Bemerkung, Änderungsvermerk und Zeichner sind Textspalten. Hier können beliebige Texte eingegeben werden. Beim „Neu anlegen“ oder „Ändern“ eines Planes kann mit einem Rechtsklick wie gewohnt auf die Platzhalter zugegriffen werden. Somit kann der Inhalt dieser Spalten nach Belieben zusammengestellt werden. Auch steht im Rechtsklickmenü die „Große Texteingabe“ zur Verfügung.
      • In der Spalte Datum kann ein Datum eingegeben werden.
      • Beim Ablegen eines Planes „Als Vorlage“ werden die Platzhalter/ Texte, die in Spalten verwendet wurden, ebenfalls abgelegt. Somit kann bei den Planvorlagen eine vordefinierte Struktur angelegt werden.
    • Neuerungen Revisionsplan
      • Was ist ein Revisionsplan? Ein Revisionsplan ist ein Plan, der einen vorhergehenden Plan ersetzt, der den gleichen Inhalt hat, aber aktueller ist.
      • Die Verwaltung von Revisionsplänen wurde in die Planverwaltung integriert. Über den Menüpunkt „Revision“ auf der rechten Seite kann ein Revisionsplan zu einem bestehenden Plan angelegt werden. Die Kennzeichnung eines Revisionsplans erfolgt über den Index. Der erste Plan hat eigentlich nie einen Index, daher wird dieser standardmäßig mit „0“ angezeigt. Die weiteren Revisionen eines Planes werden dann mit 1, 2, 3 usw. durchnummeriert. Unter dem Menüpunkt „Optionen“ kann die Ausgabe der Indexwerte eingestellt werden, entweder numerisch oder alphabetisch, wobei die „0“ beim „ersten Plan“ auch ausgeblendet werden kann. Auch die Plannummer kann bei den Revisionen weggelassen werden.
      • Die Spalten der Planverwaltung lassen sich in zwei Arten einteilen. Spalten deren Inhalt für den Plan und den Revisionsplan gleich sind (Plan Nr., Planname, Bezeichnung, Bemerkung) und Spalten die pro Revisionsplan unterschiedlich sein können (Index, Änderungsvermerk, Zeichner und Datum).
      • Auf der rechten Seite in der Planverwaltung kann ein Filter für die Pläne gesetzt werden. Der Filter bewirkt, dass nur noch die Pläne mit dem höchsten Index angezeigt werden.
      • Auf die einzelnen Spalteninhalte für die Pläne und die Revisionspläne kann mit der Platzhaltertechnik, wie gewohnt, auch in der Zeichnung zugegriffen werden.
    • Neuerungen „Platzhalter“ für die Planverwaltung
      • Für die Platzhalter wurde in der Auswahl ein neues Thema „Planverwaltung“ angelegt, in dem folgende Platzhalter zu finden sind:
        Plan Nr
        Index aktueller Plan
        Index Revisionen
        Planname
        Bezeichnung
        Bemerkung
        Änderungsvermerk aktueller Plan
        Änderungsvermerk Revision
        Zeichner aktueller Plan
        Zeichner Revision
        Datum aktueller Plan
        Datum Revision
        Format aktueller Plan
        Format Revision
        Blattgröße aktueller Plan
        Blattgröße Revision
        Drucker aktueller Plan
        Drucker Revision

    Bei den „Revisionsplatzhaltern“ kann die jeweilige Revision/Index angegeben werden, von dem der Wert übernommen werden soll.
    Soll z.B. der Änderungsvermerk des Index 2 (b) geholt werden, muss der Platzhalter wie folgt angeben werden: @PL_AENDERUNGSVERMERK$R2@.
    Der Index der „Planverwaltung Revision“ kann im Platzhalter Menü eingetragen werden, nachdem der gewünschte Platzhalter angeklickt wurde.
    Für das Arbeiten mit Revisionsplänen, wurden in den Stammdaten unter der Gruppe Legende-Bausteine -> Plan -> zwei Beispiele (Revision 1 und Revision 2) zur Verfügung gestellt. In diesen Legende Bauteilen wurden die Revisionsplatzhalter beispielhaft verwendet. <Highlight Film Erweiterung SEMA Planverwaltung und Gestaltung>

    • Beim Öffnen von Musterbauvorhaben steht man jetzt automatisch in den Bildern der Zeichnungsverwaltung. Hier wurden die Bilder der Vorschaugrafik integriert.
    • Der Import von DXF und DWG Dateien wurde überabeitet. Spezielle DXF und DWG Dateien werden jetzt noch exakter importiert.
    • Mit dem neuen Bauvorhabenverwaltungsmodus 3 wurde das Verwalten von SEMA Projekten im Windows Explorer ermöglicht. Unter „Extras“, „Optionen“, „Bauvorhabenverwaltungsmodus“ steht nun die „SEMA Explorer Bauvorhabenverwaltung“ zur Verfügung. Wird dieser Modus aktiv geschalten, können SEMA Bauvorhaben ähnlich wie Worddateien verwaltet werden. In einem beliebigen Verzeichnis kann mit einem Rechtsklick und der Option „Neu“ ein SEMA Holzbausoftware Projekt erzeugt werden. Wird der vorgeschlagene Namen übernommen und dieser Namen immer wieder verwendet, so vergibt das Programm automatisch eine höhere Nummer (SEMA Holzbausoftware Projekt (neu) (2), SEMA Holzbausoftware Projekt (neu) (3)). Es kann natürlich auch ein beliebiger Name vergeben und nachträglich auch wieder geändert werden. Ein Doppelklick auf das erzeugte Bauvorhaben öffnet den Projekmanager in dem die gewohnten Einstellungen getroffen werden können. Mit einem Klick auf „Erstellen“ startet das Programm und das Bauvorhaben wird geöffnet. Es kann nun wie gewohnt konstruiert werden.
      Im Bauvorhabenverwaltungsmodus 3 stehen natürlich neue Befehle bzw. Funktionalitäten zur Verfügung.
      Wie auch beispielsweise in einem Word Dokument muss das Bauvorhaben jetzt manuell gespeichert werden. Dies kann über den Speichern Button in der Standard Symbolleiste oder mittels der Tastenkombination „Strg+S“ geschehen. Beim ersten Speichern in einem neu angelegten Projekt werden die BV Eigenschaften geöffnet, wo wie gewohnt die Bauvorhaben Nr., der Bearbeiter usw. eingetragen werden kann.
      Beim Schließen eines Bauvorhabens (oder beim Beenden des Sema Programmes) erscheint die Abfrage, ob die zuletzt getätigten Änderungen im Projekt gespeichert werden sollen:
      Bestätigen der Meldung mit „Ja“: Die letzte Änderung wird gespeichert und das Bauvorhaben wird geschlossen.
      Bestätigen der Meldung mit „Nein“: Die letzte Änderung wird verworfen und das Bauvorhaben wird geschlossen.
      Klick auf „Abbrechen“: Man kehrt wieder zum Bauvorhaben zurück.
      Durch Bestätigen der Speicher Abfrage mit „Nein“ können also absichtlich die letzten Änderungen am Projekt verworfen werden. Dies kann von großem Vorteil sein, wenn man z.B. in einem Projekt nur etwas kontrollieren wollte und versehentlich oder unwissentlich ungewollte Änderungen getätigt hat.
      Über den Button „Neues SEMA Holzbauprojekt anlegen“ oder das Tastaturkürzel „Strg+N“ kann ein neues Projekt erzeugt werden. Auch hier werden beim ersten Speichern die Bauvorhaben Eigenschaften geöffnet. Werden die BV Eigenschaften mit „OK“ bestätigt, so wird der eingestellte Projektpfad vorgeschlagen. (Extras, Optionen, Bauvorhabenverwaltungsmodus, Details der Sema Explorer Bauvorhabenverwaltung) Wird der Pfad verändert, so wird dieser bis zum nächsten Programm Neustart verwendet. Nach dem Neustart wird wieder der eingestellte Projektpfad vorgeschlagen.
      Über den Button „SEMA Holzbauprojekt öffnen“ oder das Tastaturkürzel „Strg+O“ kann ein vorhandenes Projekt geöffnet werden. Der vorgeschlagene Pfad ist der eingestellte Projektpfad. Wird der Pfad verändert, so wird dieser bis zum nächsten Programm Neustart verwendet. Nach dem Neustart wird wieder der eingestellte Projektpfad vorgeschlagen.
      Die eben beschriebenen Befehle „Projekt anlegen“, „Projekt öffnen“ und „Speichern“ sind natürlich auch unter „Datei“ im Hauptmenü aufgeführt. Hier sind noch weitere Befehle aufgelistet, welche nur bei eingestellter „SEMA Explorer Bauvorhabenverwaltung“ angeboten werden.
      Mit Hilfe des Befehls „Projekte einlagern“ können Bauvorhaben von einem beliebigen Ordner in ein gewünschtes Verzeichnis eingelagert werden. Das Projekt wird nicht geöffnet, sondern nur eingelagert. Möchte man das eingelagerte Projekt öffnen, so muss dies über den Befehl „Projekt öffnen“ geschehen.
      Mit dem Befehl „Musterprojekte“ können die aktuell zur Version abgelegten Muster Bauvorhaben geöffnet werden.
      Mit dem Befehl „Speichern unter“ kann das Bauvorhaben in ein beliebiges Verzeichnis gespeichert werden. Wird der Pfad verändert, so wird dieser bis zum nächsten Programm Neustart verwendet.
      Vorlagen BVs werden mit dem Befehl „Als Vorlage speichern“ erzeugt und können beim „neu anlegen“ eines Projektes wie gewohnt in den BV Eigenschaften über den Schalter „Vorlage“ geladen werden. <Highlight Film SEMA Explorer Bauvorhabenverwaltung>
    • Die BV Verwaltungsmodi 1 und 2 wurden erweitert und verbessert. So kann jetzt ein versionsübergreifender Projektpfad eingestellt werden. In der Bauvorhabenverwaltung können dadurch Projekte aller Versionen angezeigt und bearbeitet werden. Einstellbar ist dies im Menü des Bauvorhabenverwaltungsmodus. (Extras, Optionen) Über den neuen Schalter „Details“ kann ein versionsübergreifender Projektpfad für die „SEMA Standard Bauvorhabenverwaltung“ und für die „SEMA Netzwerk Bauvorhabenverwaltung“ eingestellt werden. (Fa. Moser) <Highlight Film SEMA Explorer Bauvorhabenverwaltung>

    Symbolleisten/Paletten

    • Die Stammdaten Container der Paletten wurden um die Stammdatenarten Verbindungen-Endtypen, Treppen-Endtyp, Visualisierung/3DObjekte-Texturen und die Visualisierung/3DObjekte-Fenster/Türen erweitert.
      Mit der Erweiterung um diese Stammdatenarten wurde eine neue, sehr schnelle, Möglichkeit für das Erzeugen/Zuweisen dieser Stammdaten an Bauteilen/Objekten geschaffen. (1-Klick-Lösung).
      So müssen z.B. nach der Auswahl eines Endtyps lediglich die Bauteilenden der Zielbauteile markiert werden und schon wird das Bauteil mit dem gewählten Endtyp versehen.
      Die einzelnen Stammdaten dieser Stammdatenarten können wie gewohnt auch als User-Buttons (eigene Knöpfe) abgelegt werden. Hiermit können eigene Favoriten der am häufigsten benötigt Stammdaten (z.B. Endtypen usw.) zusammengestellt und in einer Symbolleiste oder Befehlspalette auf dem Bildschirm nach Belieben angeordnet werden.
      Über den Menüpunkt -> Ansicht -> Symbolleisten -> Befehle definieren können seit der Version 10.4 bestimmte Befehle auf einen „User-Button“ (eigener Knopf) definiert werden. (Entsprechender Film ist auf der Internetseite von SEMA unter Highlights -> Allgemein -> User Buttons zu finden.) User Buttons können seit der Version 11.0 auf Befehlspaletten angeordnet werden. (Entsprechender Film ist auf der Internetseite von SEMA unter Highlights -> Allgemein -> Perfekte Bedienung Symbolleisten zu finden). In diesem Film wird auch veranschaulicht, wie Paletten erzeugt werden und welche Einstellungsmöglichkeiten es dabei gibt. <Highlight Film Endtypen schnell und individuell>

    GRD, CAD, BEM, MCAD

    • Die Geschwindigkeit beim Setzen von Maßpunkten wurde optimiert. (Fa Renggli)
    • Bei MCAD Bearbeitungen, wie beispielsweise Bohrungen, wird beim Einsetzen in der Eingabezeile abgefragt, wie tief eine Bohrung bzw. wie groß deren Bohrungsdurchmesser sein soll. Wollte man bisher diese Angaben ändern, musste man nachträglich in der MCAD Formel den entsprechenden Parameter suchen und diesen abändern. Um diese Vorgehensweise zu erleichtern, wurde in der Version 11.2 eine sogenannte „MCAD-Abfragetechnik“ integriert die das Ändern der Parameter enorm erleichtert. Möchte man diese Parameter nachträglich ändern, muss das entsprechende MCAD nur noch markiert und unter dem Befehl „Sonstiges“ die Instanz „MCAD Abfrage“ ausgewählt werden. Dadurch erscheinen in der Eingabezeile erneut die gewünschten Abfragen, und die Werte wie „Tiefe der Bohrung“ und „Bohrungsdurchmesser“ können nach Belieben editiert werden. Bestätigt man die abgeänderten Werte mit „OK“ werden diese automatisch in der MCAD Formel aktualisiert. <Highlight Film Verschiedene Neuerungen Holzhausbau>
    • Die Bemaßung von Fenster und Türen wurde erweitert. Somit ist es möglich in der Version V11.2 Fenster und Türen automatisch immer in der Mitte bemaßen zu lassen. Bisher wurde immer die gesamte Breite bemaßt. Im Stammdatum von Maßlinien kann im ersten Reiter „Maßlinie“ im „Bauteil-Auswahlmenü“ bei Fenster und Türen eingestellt werden, ob diese in der „Breite“ oder in der „Mitte“ bemaßt werden. Wird eine manuelle Maßlinie erzeugt und vergibt dieser eine entsprechende „Bereichsbemaßung“ wird immer die Mitte von Fenster und Türen bemaßt. Zusätzlich wurde in der Autobemaßung im Stammdatum unter dem ersten Reiter „Auto“ die Option „Wanddraufsicht“ „Fenster/Türen“ bereitgestellt. Es kann eingestellt werden ob Fenster und Türen in der Mitte oder in der Breite bemaßt werden. Somit können automatisch alle Fenster und Türen in der Mitte bemaßt werden. Desweiteren wurden die Anzeige-Einstellungen (F7) unter „3D Wände“, „Fenster“ und „Türen“ erweitert. Bei der Option „Breite/Höhe“ können die Breite und die Höhe von Fenster und Türen in der Draufsicht angezeigt werden. Diese Option wurde erweitert, es kann ausgewählt werden ob die Breite und Höhe wie bisher angezeigt wird also „Standard“ oder ob die Breite und Höhe achsmittig also „Achse“ dargestellt wird. Bei der Einstellung „Achse“ wird bei Fenster und Türen ein Strich achsmittig erzeugt. Auf der linken bzw. oberen Seite dieses Striches wird immer die Breite des entsprechenden Bauen. Rechts bzw. unterhalb wird immer die Höhe des Bauteils angetragen. (Österreich) <Highlight Film Verschiedene Neuerungen Holzhausbau>
    • CAD/MCAD Kreise und Kreisbögen werden mit der Linienart „ISO“ gestrichelt dargestellt und können auch so ausgedruckt werden. (Fa. Regnauer)
    • Die Eingabe eines mehrzeiligen Textes wurde überarbeitet und erheblich verbessert. In der Eingabezeile wurde das Eingabefeld des Textes vergrößert; somit können mehrzeilige Texte extrem übersichtlich eingeben werden. Wird der eingegebene Text zu lang, kann in der Eingabezeile nach oben bzw. nach unten über das Mausrad oder die Pfeiltasten geblättert werden. Der eingegebene Text wird im hint mit angezeigt, die Textgröße wird mit Hilfe eines Rechtecks in der Zeichnung dargestellt. Zusätzlich kann in der Eingabezeile über den Befehl „Editor starten“ (Alt+2) in den großen Editor geschalten werden. Auch in diesem „Editor“ können Texte eingegeben und bearbeitet werden. Im Editor besteht die Möglichkeit, über den Befehl „Aus Datei“ sich Texte aus einem Textdokument zu importieren und direkt in den Text zu übernehmen. Wie bisher kann in der Eingabezeile über den Befehl „Platzhalter eingeben“ ein Platzhalter ausgewählt und eingegeben werden. Auch diese Option wurde im „Editor“ zur Verfügung gestellt. Des weiteren können Texte ausgerichtet werden. Hierfür wurden in der Eingabezeile drei neue Optionen Schalter bereitgestellt. Durch diese neuen Optionen kann ein Text „linksbündig“ (Alt+3), „mittig“ (Alt+4) und „rechtsbündig“ (Alt+5) eingegeben werden. Somit ergeben sich völlig neue gestalterische Möglichkeiten bei der Erstellung eines Plans. Außerdem können die Bezugspunkte eines mehrzeiligen Textes über die Option „Textbezugspunkt wechseln“ (Alt+1) übersichtlich gewechselt werden. Ist der eingegebene Text wie gewünscht eingegeben und formatiert, wird durch „OK“ der Text platziert. Mit der Taste „TAB“ kann direkt aus dem Eingabefeld auf „OK“ gewechselt werden und mit „ENTER“ bestätigt werden. Über den Bearbeiten Befehl „Lage“ können bereits eingegebene Texte nochmals überarbeitet werden. In der Eingabezeile stehen hierfür die Optionen „Textbezugspunkt wechseln“ (Alt+1) „linksbündig“ (Alt+3), mittig (Alt+4) und „rechtsbündig“ (Alt+5) zur Verfügung. Wurde der Text mit einer Führungslinie eingegeben so steht noch zusätzlich die Option „Führungslinie beim Text konstant“ (Alt+2) zur Verfügung. Dadurch können Texte auch nachträglich formatiert und abgeändert werden. <Highlight Film Verschiedene Neuerungen Holzhausbau>
    • Die Schriftgröße von Texten und Maßlinien wurde überarbeitet. Die kleinste möglichste Schriftgröße die eingegeben werden kann ist jetzt 0,01mm. Dies bringt enorme Vorteile bei der Beschriftung und Bemaßung eines Details mit der Kombination Größe „Zoom“ und Größe „Frei“.
    • Der Lage Befehl von 3D Objekten mit Bezug (Klick) an Maßlinien wurde überarbeitet. (Fa. Sebalex)

    Dachausmittlung

    • In der Version 11.2 können jetzt einzelne Dachflächen mit einer individuellen Textur gezeichnet werden. Hierzu wurde das Stammdatum der Dachfläche um einen Optik Reiter erweitert. Dieser beinhaltet ein Verweisfeld für eine Textur, welche dann in der texturierten 3D Darstellung und natürlich auch in der fotorealistischen Darstellung verwendet wird. Die Textur im Verweisfeld der Dachfläche sticht folglich die global in den allgemeinen Farbeinstellungen eingestellte Dachziegeltextur. Dachflächen ohne Texturverweis verwenden wie bisher die globale Ziegeltextur. Auch bei eingeschaltetem Dachaufbau wird die Textur der Dachfläche in der obersten Schicht gezeichnet.
      Noch einfacher und komfortabler ist die Optik der Dachfläche jetzt über den Textur Befehl einstellbar. Der markierten Dachfläche kann also mit dem Bearbeiten-Befehl „Textur“ ein beliebiges Textur-Stammdatum zugewiesen werden. Der Eintrag ins Stammdatum der Dachfläche erfolgt automatisch.
      Dachkonstruktionen wie z.B. verblechte Gauben, Verglasungen an Vordächern oder Wintergärten, Dachbegrünungen, geschindelte Dachflächen usw. können somit perfekt visualisiert werden. (Fa. Röhrig, Fa. Jobega, Fa. Staudenschreiner und viele andere) <Highlight Film Dachflächen mit unterschiedlichen Texturen>

    Drucken & Plotten

    • Unter „Extras“ > „Optionen“ steht nun eine sogenannte Druckerkalibrierung zur Verfügung. Hiermit kann auf Maßdifferenzen zwischen der Layoutansicht im Programm und der Zeichnung auf dem Blatt reagiert werden. Vorgehensweise: Es muss ein Rechteck, das auf einer Druckerseite Platz hat, im Maßstab 1:1 ausgedruckt werden. Danach wird der Ausdruck kontrolliert. Im Menü „Drucker Kalibrierung“ muss nun zuerst das gewünschte Gerät eingestellt werden. Anschließend werden die „Soll-Maße“ und die „tatsächlichen Maße“ in X/Y Richtung eingegeben. Das Programm ermittelt nun selbstständig einen „Korrektur-Faktor“. Wird das Menü mit „OK“ beendet ist die „Korrektur“ für das eingestellte Gerät gespeichert.

    Raumplaner

    • Bisher wurden bei einem Raum in der Materialliste folgende Flächen ausgewertet: die Brutto Fläche, die Nettofläche, die Höhe, der Umfang und das Brutto Volumen. Zusätzlich wurde die Systemgrenze ausgewertet.
      In der Version 11.2 wurde der Erzeugen-Befehl „Raum“ überarbeitet und enorm erweitert. Pro Raum werden folgende Flächen und Körper mit berücksichtigt: Die Raum-Bodenfläche, die Raum-Wandfläche, die Raum-Deckenfläche und die Raum-Schrägflächen. Zusätzlich wird die sogenannte Systemgrenze-Gesamt ausgewertet.
      Folgende Daten werden bei den neuen Raum-Flächen ausgewertet:
      Bei der Raum-Bodenfläche wird die Brutto Fläche, die Netto Fläche und der Umfang der Bodenfläche ausgewertet. Zur Berechnung der Raum-Bodenfläche wird die Schnittfläche des Raumbodens mit der darunterliegenden Fläche der obersten Deckenschicht verwendet. Durch die Schnittfläche werden Ausstanzungen der obersten Deckenschicht mit berücksichtigt. Auch Aussparungen wie Deckenlöcher werden gemäß der Voreinstellungen (Alt+F7) bei der Nettofläche der Raum-Bodenfläche abgezogen. Aussparungen werden bei der Brutto Fläche der Raum-Bodenfläche nicht berücksichtigt.
      Bei der Raum-Wandfläche wird die Brutto Fläche und die Netto Fläche ausgewertet. Zur Berechnung der Raum-Wandflächen wird die Schnittfläche der senkrechten Raumfläche mit der entsprechenden Fläche der innersten Wandschicht verwendet. Durch die Schnittfläche der senkrechten Raumfläche und der innersten Schicht werden Ausstanzungen der inneren Wandschicht mit berücksichtigt. Damit die Raum-Wandfläche korrekt erkannt wird, darf der Abstand zwischen Raumebene und innersten Wandschicht nicht größer als 5mm sein. Die Brutto Fläche und die Netto Fläche unterscheiden sich wie folgt. Für die Brutto Fläche wird von der maximalen Höhe zwischen Boden und Decke ausgegangen und diese Fläche mit der innersten Wandschicht verschnitten und verrechnet. Aussparungen von Fenster und Türen werden bei der Brutto Fläche nicht berücksichtigt. Bei der Netto Fläche wird die senkrechte Raumfläche mit der innersten Wandschicht verschnitten und verrechnet. Bei der Netto Fläche wird also der Boden- und Deckenaufbau mit berücksichtigt. Aussparungen von Fenster und Türen werden bei der Netto Fläche gemäß den Voreinstellungen (Alt+F7) abgezogen. Bei den Aussparungen wird momentan die Nullschichtgröße zur Berechnung der Abzugsfläche verwendet.
      Bei der Raum-Deckenfläche werden die Brutto Fläche, die Netto Fläche und der Umfang der Deckenfläche ausgewertet. Zur Berechnung der Raum-Deckenfläche wird die Schnittfläche der Raumdecke und der darüber liegenden Fläche der untersten Deckenschicht verwendet. Durch die Schnittfläche werden Ausstanzungen in der untersten Deckenschicht mit berücksichtigt. Auch Aussparungen wie Deckenlöcher werden gemäß der Voreinstellungen (Alt+F7) bei der Nettofläche der Raum-Deckenfläche berücksichtigt.
      Bei Raum-Schrägflächen werden die Brutto Fläche und die Netto Fläche der Dachfläche ausgewertet. Zur Berechnung der Raum-Schrägflächen werden die Schnittflächen der schrägen Raumflächen mit der entsprechenden Dachfläche verwendet. Aussparungen wie Kamin- oder Dachfensteraussparungen in der Dachfläche werden gemäß den Voreinstellungen (Alt+F7) bei den Raum-Schrägflächen berücksichtigt. Bei der Netto Fläche der Raumschrägflächen werden Aussparungen abgezogen bei der Brutto Fläche durchgerechnet. Gaubendachflächen werden wie die Hauptdachflächen behandelt und zu den Raum-Schrägflächen dazu gerechnet.
      Die Systemgrenze-Gesamt errechnet sich aus der Summe aller Systemgrenzen inklusive der Flächen von Boden und Deckenkörpern.
      In der Materialliste wurde die Teilliste „Raum“ in dem Reiter „Materialliste und Treppe“ um die neuen Raumflächen ergänzt. Die Teilliste „Raum“ wurde in folgende Untergruppe untergliedert:
      Raumflächen, Raumflächen flächensortiert, Systemgrenze, Wohnfläche, Wohnfläche geschoßweise, Wohnfläche gesamt, BGF Bruttogrundflächen, BGF Bruttogrundflächen gesamt, NGF Nettogrundflächen, NGF Nettogrundflächen gesamt, BRI Bruttorauminhalt und NRI Nettorauminhalt. Zusätzlich wurde die neue Liste „Raumliste“ zur Verfügung gestellt, in welcher explizit nur Raum-Flächen ausgewertet werden.
      In der Teilliste „Raumflächen“ werden pro Raum alle dazu gehörigen Raum-Flächen (Raum-Deckenfläche, Raum-Bodenfläche, Raum-Wandfläche und Raum-Schrägfläche) aufgelistet und nach Geschoß sortiert.
      Die Teilliste „Raumflächen flächensortiert“ ist wie die Teilliste „Raumflächen“ aufgebaut: Bei dieser Liste wurde die Sortierung so eingestellt, dass nach den Raumflächen (Raum-Deckenfläche, Raum-Bodenfläche, Raum-Wandfläche und Raum-Schrägfläche) und Geschoß sortiert wird. Somit kann zum Beispiel schnell ausgewertet werden, wie viel Quadratmeter Wandfläche pro Gebäude vorhanden sind.
      In der Teilliste „Systemgrenze“ werden alle Systemgrenzen pro Gebäude einzeln aufgelistet. Zusätzlich wird in dieser Teilliste auch die „Systemgrenze-Gesamt“ mit ausgewertet.
      Die Teilliste „Wohnfläche“ ist so aufgebaut, dass die Netto Fläche jedes einzelnen Raumes ausgewertet wird. In den zwei Untergruppen „Wohnfläche geschoßweise“ und „Wohnfläche gesamt“ wird die Netto Fläche geschossweise bzw. alle Netto Flächen der Räume über das gesamte Gebäude aufgelistet.
      Die Teilliste „BGF Bruttogrundfläche“ errechnet sich aus der Brutto Fläche der Systemgrenze. Die „Bruttogrundfläche“ ist die Summe der Grundflächen aller Geschosse eines Gebäudes. Bei der „Bruttogrundfläche“ werden die Flächen der Wände nicht mit berücksichtigt. Die Teilliste ist so aufgebaut, dass pro Geschoss die Brutto Fläche ausgewertet wird. In der Untergruppe „BGF Bruttogrundfläche Gesamt“ wird die Brutto Fläche aller Geschosse aufsummiert und ausgewertet.
      Die Teilliste „NGF Nettogrundfläche“ errechnet sich aus der Brutto Fläche vom „Raum“. Die „Nettogrundfläche“ ist die Summe der Grundflächen aller Grundriss Ebenen. Flächen von Wänden werden hier mit berücksichtigt. Dies ist der hauptsächliche Unterschied zwischen „Bruttogrundfläche“ und „Nettogrundfläche“. In dieser Teilliste wird pro Geschoss die Brutto Fläche vom „Raum“ ausgewertet. In der Untergruppe „NGF Nettogrundfläche Gesamt“ wird die Brutto Fläche vom „Raum“ aller Geschosse aufsummiert und ausgewertet.
      Die Teilliste „BRI Bruttorauminhalt“ errechnet sich aus dem Brutto Volumen der „Systemgrenze-Gesamt“. Den „Bruttorauminhalt“ bildet die Summe der Rauminhalte des Bauwerks über die Brutto-Grundfläche. Es wird von der äußeren Begrenzungsfläche der konstruktiven Bauwerkssohle, der Außenwände und der Dächer einschließlich Dachgauben umschlossen. In der Teilliste „BRI Bruttorauminhalt“ wird also das Brutto Volumen des gesamten Gebäudes ausgewertet.
      Die Teilliste „NRI Nettorauminhalt“ errechnet sich aus dem Brutto Volumen vom „Raum“. Der „Nettorauminhalt“ ergibt sich aus den lichten Rauminhalten aller Räume, deren Grundfläche zur „Nettogrundfläche“ gehören. In dieser Teilliste wird das Brutto Volumen aller Räume im gesamten Gebäude ausgewertet.
      Die Voreinstellungen (Alt+F7) wurden unter „Auswertungen“ um den Reiter „Raumflächen“ erweitert. Folgende Einstellungen zur Auswertung der Raumflächen sind möglich:
      Bodenflächen: Hier kann generell eingestellt werden, ob Aussparungen bei der Netto Fläche der Raum-Bodenfläche abgezogen werden oder nicht. Desweiteren kann ausgewählt werden ob alle Aussparungen abgezogen werden sollen, oder Aussparungen erst ab einer bestimmten Quadratmeterzahl abgezogen werden. Zusätzlich kann eingestellt werden, ob Türgrundflächen zur Brutto Fläche, zur Netto Fläche oder zur Brutto und Netto Fläche aufaddiert werden. Je nach Anschlag der Türe wird die Türgrundfläche zum gegenseitigen Raum aufaddiert. Dabei wird die gesamte Fläche (Wanddicke + Schichtdicken * Türbreite) verwendet. Wird diese Option ausgewählt, wird automatisch der Umfang der Raum-Bodenfläche um die Türbreite + Schichtdicken verlängert. Auch hier wird der Anschlag der Türe mit berücksichtigt.
      Wandflächen, Deckenflächen und Schrägflächen: Hier kann generell eingestellt werden ob Aussparungen bei der Netto Fläche abgezogen werden oder nicht. Desweiteren kann ausgewählt werden, ob alle Aussparungen abgezogen werden sollen, oder Aussparungen erst ab einer bestimmten Quadratmeterzahl. <Highlight Film Raumplaner>

    Bauphysik

    • In der Version 11.2 besteht die Möglichkeit, sich bauphysikalische Flächen in der Materialliste auswerten zu lassen. Das Programm erkennt vollautomatisch folgende sogenannte „Bauphysiktypen“: Außenfenster, Innenfenster, Außentür, Innentür, Außenwand, Innenwand, Boden, Decke, Dachflächen und Kehlbalkenlage. Jeder dieser „Bauphysiktypen“ wertet in der Materialliste eine sogenannte „Bauphysikfläche“ aus. Die Bauphysikfläche von Fenster und Türen ergibt sich aus der Breite und Höhe der Bauteile. Die Fläche von Außen- und Innenwänden ergibt sich aus der Länge und Höhe des Wandkörpers. Zur Berechnung wird immer die maximale Länge einer Wand verwendet. Aussparungen von Fenster und Türen werden bei der Bauphysikfläche nicht berücksichtigt. Die Bauphysikfläche von Boden- und Deckenkörpern ergibt sich aus der Länge und Breite des Bauteils. Aussparungen werden hierbei ebenso nicht berücksichtigt. Die Fläche einer Kehlbalkenlage ergibt sich aus der Verschneidung zwischen der Systemgrenze und der Decke. Bei Dachflächen wird die Verschneidung zwischen der Systemgrenze und den einzelnen Dachflächen verwendet.
      Bei Außenfenster, Außentüren, Außenwänden, und Dachflächen kann zusätzlich eine Ausrichtung mit ausgewertet werden. Über den Befehl „Ansicht“, „3D-Darstellung“, „Nordrichtung festlegen“ kann diese Ausrichtung bestimmt werden. Die Ausrichtung nach den Himmelsrichtungen Nord, Süd, Ost und West bestimmt das Programm dann automatisch in der Materialliste für die oben aufgeführten Bauteile.
      Zusätzlich kann jedem Bauteil im Materiallistenreiter ein sogenannter „U-Wert“ gegeben werden. Auch dieser lässt sich beim Transfer in die Materialliste auswerten. In der Materialliste können dann beispielsweise alle ausgewerteten Daten über den Befehl „Datei“, „Export-Materiallisten“, „Microsoft Excel“ an das Excel Programm übergeben werden. <Highlight Film Erweiterung Bauphysik>
    • Die Materialliste wurde um die Liste/Reiter „Bauphysik“ erweitert. Um sich diese Liste anzeigen zu lassen, muss diese über den Befehl „Format", "Reiter-Liste neu anlegen“ angelegt werden. In dieser neuen Liste werden alle „Bauphysiktypen“ einzeln wie auch gruppiert aufgelistet. Bauphysikalische Werte wie die Ausrichtung, Neigung, Bauphysikfläche und der U-Wert werden bei jedem Bauteil ausgewertet. Zusätzlich wird in dieser neuen Liste der „Umbaute Raum“ mit ausgewertet. <Highlight Film Erweiterung Bauphysik>

    Deckungen 3D Wand Decke

    • In der Version 11.2 wurde der Horizontalschnitt in der Wandansicht erweitert. Es besteht jetzt die Möglichkeit, im Horizontalschnitt einer Wand die anstoßenden Wände sichtbar zu machen. Die Voraussetzung, dass anstoßende Wände dargestellt werden ist eine logische Wandverbindung. Somit kann in der Wandansicht schnell und komfortabel überprüft werden, ob zum Beispiel die Schichten korrekt verschnitten wurden. Zusätzlich können direkte Änderungen der anstoßenden Wände im Horizontalschnitt über den Bearbeiten Befehl „Ändern“ vorgenommen werden. Die Anzeige-Einstellungen (F7) wurden unter „Bilder + 3D“, „Autoschnitt“ um die Option „Anstoßende Wände sichtbar“ erweitert. Erst wenn diese Option aktiviert wird, werden die anstoßenden Wände auch im Horizontalschnitt dargestellt. Zusätzlich kann bei dieser Option die Darstellungstiefe der anstoßenden Wände eingegeben werden.(Fa. Vario) <Highlight Film Verschiedene Neuerungen Holzhausbau>
    • Die „Übersichtszeichnung“ im Fenster der Zimmererbemaßung bzw. der Einzelstabdarstellung wurde erweitert. Auch Deckungen können jetzt in dieser Übersichtszeichnung dargestellt werden. Hierzu wurden die entsprechenden Anzeige-Einstellungen um den Menüpunkt „Deckungen“ erweitert. Wahlweise kann ausgewählt werden, ob „Alle“ oder „Nur markierte“ Deckungen in der Übersichtszeichnung dargestellt werden. (Anzeige-Einstellungen (F7), Einzelstab, Zimmerer Bem. und Einzelstab, Übersichtszeichnung.
    • Beim Bearbeiten Befehl „Stoßen an Trennlinie“ von Platten in der Wandansicht, wird der zuletzt eingegebene Abstand gespeichert. Somit muss der Abstand bei mehrmaligem stoßen von Platten nicht erneut eingegeben werden, wenn dieser derselbe ist. (Fa. Büdenbender)
    • Die Wand-Automatik (F10) wurde bzgl. der Aufbringung von Deckungen in einem speziellen Fall überarbeitet. (Fa. Albert-Haus)

    Einzelstab

    • Beim Export auf die SPM und PBA Maschine werden nun Anfang- und Ende trennende Schnitte sowie Doppelschnitte zu einer Außenkontur umgewandelt, die auf der Maschine als Außenumriss gefertigt werden.
    • In den Allgemeinen Einstellungen der SPM und PBA Maschine ist es nun möglich durchgehende Blätter, ab einer benutzerdefinierten Länge und Breite, in eine Kontur umzuwandeln.
    • Neue Exportversion für die PBA und die SPM Maschine. In den Allgemeinen Einstellungen kann nun ausgewählt werden, für welche Maschinenprogrammversion der Export erfolgen soll.
    • Der Export eines Gehrungszapfenlochs als Stirnblatt wurde verbessert. (Fa. Ge–Wo Bau GmbH)
    • In der Version 11.2 steht das „Tiroler Schloss mit Frosch“ sowie das „Klingschrot“ als MCAD Bearbeitung zur Verfügung. Desweiteren wurden entsprechende Eckbausteine hierfür angelegt. Diese beiden neuen Bearbeitungen bauen auf dem „normalen“ Tiroler Schloss auf und werden nur über zusätzliche Parameter gesteuert. Das „Klingschrot“, wie auch das „Tiroler Schloss mit Frosch“, wurden so abgelegt, dass die Bearbeitungen auch im 3D ersichtlich sind. Es besteht die Möglichkeit in der Wandansicht am Wandende und –anfang das MCAD zu erzeugen, oder der Wand das entsprechende MCAD zuzuweisen. Die Parameter sind bereits alle vorbelegt, so dass die MCAD Bearbeitungen direkt verwendet werden können. Durch zusätzliche Angaben von Parametern, können die Bearbeitungen aber trotzdem individuell und flexibel angepasst werden. Die Bearbeitungen werden vom Holzanfang bzw. Holzende aus gerechnet.
      Folgende Besonderheiten gelten für das „Tiroler Schloss mit Frosch“ und das „Klingschrot“:
      • Die Position der Bearbeitung am oberen oder unteren Halbholz (egal ob das Halbholz größer, kleiner oder gleich 50 % vom Ganzholz ist) wird automatisch ermittelt und die Bearbeitung jeweils auf der richtigen Seite erzeugt.
      • Automatische Ermittlung der Höhe vom Ganzholz.
      • Automatische Ermittlung der Holzbreite des Gegenbauteils.
      • Wird kein Überstand angegeben so wird dieser auf Null gesetzt.
      • Wird nur der Falz angegeben, dann wird die Länge (Überdeckungslänge) so gesetzt, dass diese gleich der „Bauteilbreite - Falz + Überstand“ ist. In diesem Fall, bleibt der Falz bei breiteren Wänden fix und die Überdeckungslänge rechnet sich automatisch nach.
      • Wird nur die Überdeckungslänge angegeben, dann wird der Falz so bestimmt, dass „Bauteilbreite – Falz“ gleich der „Überdeckungslänge + Überstand“ ist. Wird dabei der Abstand zur Bezugskante = 0 und die Überdeckungslänge ist größer als „Bauteilbreite + Überstand“, dann wird die Überdeckungslänge reduziert.
      • Wird die Überdeckungslänge und der Falz angegeben, dann wird die Überdeckungslänge als maximale Fräserlänge und die Falztiefe als minimale Falztiefe interpretiert. Es wird also je nach Breite der verwendeten Hölzer automatisch entweder die Falztiefe vergrößert oder die Überdeckungslänge verringert, so dass auch für verschieden starke Wände das gleiche MCAD bzw. der gleiche Eckbaustein verwendet werden kann.
      • Folgende Besonderheiten gelten speziell für das Klingschrot:
      • Der Abstand zur Bezugskante bzw. die Falzblatt-Tiefe errechnet sich beim Klingschrot automatisch durch die Überdeckungslänge bzw. Fräserlänge.
      • Beim Klingschrot ist es wichtig, dass der Radius des bogenförmigen Teiles (des Klingschrots) dem Klingschrotfräser entspricht.
      • Die Differenz muss zwischen der Überdeckungslänge bzw. Fräserlänge und des Überstands bzw. Überlänge der Länge des bogenförmigen Teils des Fräsers entsprechen.
      • Der Überstand bzw. die Überlänge darf höchstens so groß sein wie der waagrechte Teil des Fräsers.
      • Die Differenz von Überdeckungslänge und Überstand muss immer die Fräserlänge ergeben.<Highlight Film Blockbau: Tiroler Schloss, Klingschrot und Frosch>
    • In den Allgemeinen Einstellungen der K2/K3 kann unter Blockhausverbindungen, Tiroler Schloss/Klingschrot festgelegt werden, ob die Maschine die neue Bearbeitung Klingschrot unterstützt. Desweiteren kann eine Verkürzung der Vorfräsung beim Klingschrot vergeben werden. Die BTL-Schnittstelle wurde um die Bearbeitung Klingschrot und Tiroler Schloss mit Frosch erweitert. <Highlight Film Blockbau: Tiroler Schloss, Klingschrot und Frosch>
    • Neue Einzelstabbearbeitung Profilkopf (106). Der neue Profilkopf steht für den BTL- und BVN Export zur Verfügung. In älteren BTL Versionen oder beim BVN Export wird es als Profil konvex/konkav oder als Vorkopf exportiert. Ab BTL 10.4 kann es als eigene Bearbeitung exportiert werden. Weicht das Profil von einem Viertelkreis ab, so wird es als „Freie Profilierung“ exportiert. <Highlight Film Neuer Endtyp "Profilkopf">
    • Beim BTL Export und Hundegger SPM/PBA Export wird nun, wenn der Exportdateiname schon existiert, eine Meldung ausgegeben, ob die Datei überschrieben werden soll oder ein neuer Dateiname vergeben werden soll.
    • Strichmarkierer werden für den Export auf die Hundegger SPM/PBA Maschinen automatisch in eine Markierung/Schreiber umgewandelt.
      Weiterhin kann in den Allgemeinen Maschineneinstellungen eingestellt werden, ob auf der Maschine eine Kontur mit Markierer/Schreiber möglich ist oder nicht.
      Für das manuelle Erzeugen von Markierungen auf Bauteile, die auf die SPM oder PBA gehen sollen, wurden neue MCAD Bearbeitungen „Schreiber…“ zur Verfügung gestellt. (siehe Stammdaten Bausteine Inhalt Pflege)
    • Dateinamen mit einer Länge von 8 Zeichen werden wieder korrekt an die K2 übergeben. (Fa. Regnauer)

    FHP Maschinen

    • Der FHP Export unter „Datei“, „Export“, „FHP-Export (F12)“ wurde erweitert. Der Export an die Maschine „MACH“ wurde ermöglicht. Einstellungen zu dieser Maschine können in den Voreinstellungen (Alt+F7) unter FHP-Import/Export, BOSMOB/MACH vorgenommen werden. Beim Export an die Maschine „MACH“ werden ausschließlich die Achsen der Stiele exportiert.

    Blitzkalkulation

    • Das Runden von Werten wurde verbessert. (Fa. Gohm)

    Materialliste

    • Ist für eine Teilliste eingestellt (Teillisten Eigenschaften), dass diese beim „Excel Export mit Vorlagen“ exportiert werden soll, so wird dies vor dem Teillistennamen mit einem entsprechendem Symbol dargestellt.

    Profil

    Stammdaten Bausteine Programm

    • Bei den Erzeugen Befehlen in der Balkenlage und in der Wandansicht (Element frei, Element setzen usw.) wurde der sogenannte Gruppenvorschlag (welche Elemente aus welcher Gruppe werden bei den verschiedenen Befehlen vorgeschlagen) überarbeitet. (Fa. Weiss)
    • Der Name von einem Stammdatum kann über den Rechtsklick mit dem Befehl „umbenennen“ umbenannt werden.
    • Das Eingleichen bzw. Picken von Verbindungsmitteln wurde korrigiert. (Fa. Schwörer)

    Stammdaten Bausteine Inhalt Pflege

    • In den Stammdaten wurde eine neue Gruppe „Profilköpfe“ angelegt. Die vorhandenen Endtypen aus der Gruppe ”Profil konkav” und ”Profil konvex” wurden in die Gruppe „Profilköpfe“ verschoben und die Gruppe ”Profil konkav” und ”Profil konvex gelöscht. Die Gruppe Profilköpfe beinhaltet nun die bisher vorhandenen konvexen und konkaven Profile, sowie einige Beispiele für den neuen Endtyp „Profilkopf“. <Highlight Film Neuer Endtyp "Profilkopf">
    • Die Stammdaten der Version 11.2 wurde um Träger der Fa. STEICO erweitert. Grundlage für diesen Träger ist ein 3D Objekt das aus dem Stammdatum eines I Trägers abgewandelt wurde. (Visualisierung, Sonstige 3D Objekte, STEICO joist, STEICO Träger) In diesem Stammdatum kann die „Art“ auf „Stegträger“ gestellt werden. Ist dies der Fall, so wird auf dem Optikreiter ein zweites Verweisfeld für eine Textur frei gemacht. Diese Textur bestimmt das Aussehen des Mittelsteges des Stegträgers.
      Für die einfache Eingabe einer Balkenlage wurde in den Stammdaten des Holzsystembau unter Elemente, Profile die Gruppe STEICO Träger angelegt. Aufgenommen wurde hier die gesamte Produktpalette der Fa. Steico, die für Deckenkonstruktionen mit Stegträgern angeboten wird.
      Auf diese Stegträger kann nun bei allen Erzeugen Befehlen in der Balkenlage zugegriffen werden. (z.B. Element frei, Bereich einteilen usw.) <Highlight Film Stegträger>
    • Für die Konstruktion von Walm- bzw. Krüppelwalmgauben wurden entsprechende Beispiele in den Stammdaten zur Verfügung gestellt. <Highlight Film Assistent für Walmgaube>
    • Die MCAD-Bausteine der Gruppe „Fertighaus“, „EZ“ wurde um folgende Bausteine erweitert: Schreiber, Freie Kontur und Markierpunkt.
    • Bei den Planvorlagen wurde die neue Vorlage „A1 quer Einreichplan mit Revisionslegende“ integriert. In dieser Vorlage wird die neue Revisionslegende „Revision 1“ zur Verfügung gestellt. <Highlight Film Erweiterung SEMA Planverwaltung und Gestaltung>
    • Das Vorlagen BV für die Bauphysik wurde überarbeitet und an die neuen Möglichkeiten angepasst. <Highlight Film Erweiterung Bauphysik>
    • Die Stammdaten wurden unter „CAD/MCAD“, „MCAD-Bausteine“, „Bearbeitungen“ um die neuen Blockbaubearbeitungen „Blockbau Frosch“, „Blockbau Klingschrot Falz knst“,
      „Blockbau Klingschrot Fräs knst“ und „Blockbau Klingschrot waagrecht“ erweitert. Außerdem wurden unter „Wände/Decken/DD-Elemente“, „Wände“, „Blockbau“, „Blockbau maschinell“ die Wände
      „Block 160x180 GH und „Block 160x180 HH“ ergänzt. Zusätzlich wurden die Ecken „Frosch“, „Klingschrot Falz konstant“, „Klingschrot Fräslänge konstant“ und „Klingschrot waagrecht“ bei den
      Eck-Bausteinen und der Eckautomatik ein gepflegt. <Highlight Film Blockbau: Tiroler Schloss, Klingschrot und Frosch>

    Statik

    • Bei der Sparrenstatik aus der Profilverwaltung (Profil/Gaube> Sparren-Statik) wird jetzt das beim Sparren eingestellte Statik Material (z.B. C 40, GL 24C......) korrekt an das Statik Programm übergeben und entsprechend ausgewertet.
    • Der Befehl „Statikberechnung“ wurde in der Version 11.2 in das Menü „Extras“ (Hauptmenü Leiste) integriert. Bisher wurde dieser Befehl unter Datei> Export geführt. Das Tastaturkürzel (short key) des Befehls „Umsch+F11“ kann weiterhin verwendet werden.
    • Das Feld Statik-Material im ML Reiter der verschiedenen Bauteile wird ab sofort in die Materialliste übergeben und kann entsprechend ausgewertet werden. Auch ein Platzhalter für dieses Feld wird angeboten. (Fa. Longin)

    Sparrenlage

    • In der Version 11.2 wurde die Konstruktion von Walmgauben bzw. von Krüppelwalmgauben im Profilassistenten ermöglicht. Die Walmgauben wurden in der Profilverwaltung (erreichbar über "Profile/ Gauben" in der Programmauswahl) unter den Dreiecksgauben eingefügt. Klickt man auf die Walmgaube in der Profilverwaltung, so wird sofort eine Standardvorlage erzeugt, die dann im Assistenten wie gewünscht editiert werden kann.
      Im Assistenten wird der Gaube zunächst das gewünschte Hauptdachprofil zugewiesen.
      Auf dem Lattungsreiter kann der Walmgaube ein Dachaufbau zugewiesen werden.
      Auf dem Reiter „Gaube“ wird zunächst die Lage der Walmgaube auf der Haupdachfläche bestimmt. Angeboten werden hierzu alle Kombinationen folgender Eingaben: Oberkante Brüstungsholz, Überstand Brüstungsholz, Anfall vom First und Anfall von Aussenkante Kniestock. Die Gaubendaten werden mit der halben Gaubenbreite, der Fensterhöhe (alternativ die OK Fußpfette) sowie der Neigung der Gaube definiert. Die inaktiven Werte werden ständig nachgerechnet und dienen zur Kontrolle und besseren Übersicht. Traufhöhe und Vordach können den Vorschlagswerten entnommen werden; bei variabler Lattung können diese manuell eingegeben werden
      Auf den folgenden Reitern (Pfetten und Hölzer) werden die gewünschten Hölzer der Gaube eingebunden. Zur schnelleren Eingabe sind wichtige Daten, wie Breite, Höhe usw. aus dem Verweisfeld „herausgezogen“ und können somit „direkt“ eingegeben werden.
      Die Walmgaube kann wahlweise mit Kehlbohlen oder Kehlsparren gefertigt werden. Eine entsprechende Aussparung im Hauptdach wird automatisch erzeugt.
      Entscheidend zur Definition einer Walmgaube ist der Reiter „Walm“. Unter „Was ist bekannt?“ sind alle möglichen Kombinationen aus „Grundmaß“, „Firsthöhe“, „Traufhöhe“, „Vordachlänge“, „Dachneigung“, „Oberkante Fußpfette“, und „Oberkante Sparren am Kniestock“ auswählbar. Die Firsthöhe ist nicht eingebbar, der Wert entspricht logischerweise der Firsthöhe der Gaube. Bei allen anderen Eingaben kann mit Hilfe der zusätzlichen Einstellung „wie Gaube“ der Wert von der Gaubenfläche übernommen werden, was die Definition eines Walmes oder eines Krüppelwalmes natürlich erheblich erleichtert. Bei der Neigung kann durch die Einstellung „wie HD“ einfach die Hauptdachneigung eingestellt werden. Darunter folgen die Eingaben für die Walmsparren, die Walmfußpfette und für den Walm- bzw. Krüppelwalmgratsparren. Somit können Walm- oder Krüppelwalmflächen sehr einfach und komfortabel konstruiert werden.
      Die Eingaben im Assistenten werden wie gewohnt von einem sich ständig aktualisierenden Datenbild unterstützt. Hierbei stehen die vollständig bemaßte Vorder- und Seitenansicht, deren Kehlbohle bzw. Kehlsparren, der Gratsparren und natürlich die texturierte 3D Darstellung der Walmgaube zur Verfügung.
      Nach Fertigstellung der Walmgaube im Assistenten kann die Gaubenzeichnung aus der Profilverwaltung heraus ausgedruckt werden. Die verschiedenen Ansichten der Gaubenzeichnung können jetzt noch nach Belieben mit CAD oder manueller Bemaßung erweitert werden. Hierzu steht für jede Ansicht ein eigener Layer zur Verfügung.
      Die Eingabe in der Sparrenlage erfolgt mit dem neuen Befehl "Walmgaube" (Sparrrenlage, Gauben). Die im Profil erstellte Walmgaube wird hier sofort vorgeschlagen und kann nun mit Eingabe von wenigen Werten in der Eingabezeile gesetzt werden.
      Wie auch beim Profil oder bei den anderen Gauben ist eine Erstellung im Assistenten nicht zwingend notwendig; es kann auch auf eine "freie" Walmgaube“ aus den Stammdaten zugegriffen werden. Hierzu wurden die Stammdaten um einige Beispielgauben erweitert.
      Auf die Daten, der in der Sparrenlage gesetzten Walmgaube, kann über den Gaubengreifer wieder zugegriffen werden. Auf diese Weise werden die Bearbeitungsbefehle „Ändern", „Lage", „Kopieren", „Berechnen", „Baustein“ und natürlich „Löschen" ermöglicht. <Highlight Film Assistent für Walmgaube>
    • Der Endtyp „Firstblatt“ wurde verbessert. In den Feldern „Höhe Gegenbauteil“ und „Neigung Gegenbauteil“ wurde die Einstellung „automatisch“ integriert. Die Neigung und die Bauteilhöhe des Gegenprofils muss also nicht mehr manuell oder durch Abklicken des Gegenbauteils eingefügt werden. Das Programm ermittelt diese Werte jetzt vollautomatisch. Die ermittelten Werte werden zusätzlich im hint angezeigt. Somit können spezielle Firstblätter, wie Mansardknicke, waagrechte Kehlen, Abschleppungen, Firstblattverbindung zwischen Pfette und Sparren im Krüppelwalmbereich, oder ungleich geneigte Sparrenpaare, sehr komfortabel und einfach konstruiert werden. <Highlight Film Verbesserung Endtyp "Firstblatt">
    • Die Endtypen wurden um einen neuen Endtyp „Profilkopf“ erweitert. Mit diesem Endtyp ist es nun möglich eine zweite Rundung zu vergeben. Es stehen die Kombinationen konkav/konvex, konkav/konkav, Konvex/konvex, konvex/konvex zur Verfügung. Die gewünschte Kombination kann mittels Bildauswahl getroffen werden. Zusätzlich steht ein weiteres Blatt und Abstände zu beiden Rundungen zur Verfügung. Auch die Definition der Rundungen wurde erweitert. So stehen nun außer dem „Viertelkreis“ eine „Überhöhung“ und eine „Länge X/Y“ zur Verfügung. Beispiele hierzu wurden in den Stammdaten abgelegt. <Highlight Film Neuer Endtyp "Profilkopf">
    • Umfangreiche Verbesserungen und Korrekturen bzgl. der Kerven- und Bauteilverschneidung wurden getätigt. (Fa. Röhrig, Fa. Bethel, Fa. Zimmermann, Fa. Haudenschild, Fa. Sebalex, Fa. Hilzinger, Fa. Gröschel, Italien, Frankreich…)
    • Die 3D Darstellung mit Bearbeitungen wurde in speziellen Fällen korrigiert. (Fa. Sebalex, Fa. Hirsch)
    • Eine spezielle Bohrung stirnseitig in einen Pfosten (Bohrachse liegt auf der Abgratungsfläche ) wurde ermöglicht. (Fa. Röhrig)
    • Werden Platzhalter ins Feld „Bezeichnung“ des ML Reiters eingesetzt, so können diese jetzt mittels F7 Schaltung auf den Plan geschrieben werden. (Russland)
    • In der Version 11.2 wurde die Funktionalität der sogenannten Knotenpunkte erweitert. Automatische Blattverschneidungen, welche durch die Einstellung „hart, mittel oder weich“ der Bauteile automatisch erzeugt werden, können nun im Knotenmodus bearbeitet werden.
      Um die Knotenpunkte sichtbar bzw. bearbeitbar zu machen, wurde im unteren Bedienerfeld des Programms (unter „Objekt - Details markieren“) der neue Modus „Knotenpunkte markieren“ eingeführt.
      Wechselt man in diesen Modus, so können mittels des nebenstehenden Befehls „Knoten anzeigen“, die Knoten für die gewünschten (markierten) Bauteile sichtbar geschalten werden.
      Nach Ausführen dieses Befehls werden die Knoten an den zuvor markierten Bauteilen sichtbar. Die Knoten werden als blaue Kugeln gezeichnet und sind in allen Ansichten sichtbar und bearbeitbar. Besonders übersichtlich ist die Bearbeitung der Knotenpunkte in der 3D texturierten Darstellung mit transparenter Darstellung der Hölzer. (Schalter in der 3D Iconleiste) Im Knotenmodus sind nur Knoten fangbar. Sollen zur bessern Übersicht Bauteile mit Hilfe der Sichtbarkeitsschaltung ausgeblendet werden, so können diese mit „shift+ linker Maustaste“ markiert werden. (genauere Beschreibung zu Knotenpunkten siehe Highlight Film der Version 10.5 „Knotenpunkte“ auf der Sema Homepage unter Highlights -> Gesamtübersicht -> V10.5 12/2008)
      Nachfolgend soll der Knoten einer automatischen Blattverschneidung, z.B. Riegel und Pfosten (beide „weich“) in einer Wand, bearbeitet werden. Der Inhalt des Knotens wird in der Vorschau (Hint) beschrieben, wenn der Mauszeiger auf einem Knoten placiert wird. Bei einer automatischen Blattverschneidung lautet der Hint beispielsweise: RIEGEL- PFOSTEN Verschneidung; RIEGEL: Blatt rw (40-3-3); PFOSTEN: Blatt rw (40-3-1). Wird der Knoten markiert, so steht jetzt der „Ändern- Befehl“ zur Verfügung. Im geöffneten Stammdatenfenster des Knotens könnten zunächst die einzelnen Blätter komplett unterdrückt werden. (Fertigen: ja/ nein)
      Neu programmiert wurde in der Version 11.2 der Zugriff auf die Einstellungen des Verbindungspunktes. Die Blattlage, welche automatisch vom Programm gesetzt wird, kann nun umgedreht werden. Auch die Blatttiefe (Standard ist „mittig“) kann jetzt durch eine manuelle oder prozentuale Maßeingabe verändert werden. Die Änderungen im Knoten werden sofort, während der Eingabe im Stammdatum, auf dem Bildschirm aktualisiert und korrekt dargestellt. So sieht der Anwender schon bevor der Befehl bestätigt wurde das gewünschte Ergebnis der Verschneidung. Sollte es also aus konstruktiven Gründen notwendig sein die Blattlage einer automatischen Blattverschneidung zu tauschen, oder die Blatttiefe außermittig zu legen, so ist dies über den Knotenpunkt einfach und übersichtlich zu erreichen. <Highlight Film Erweiterung Knotenpunkte: Blattlage und -tiefe>
    • Elemente, wie Grat-, Kehl- oder Giebelsparren welche am First auf einer abgegrateten Pfette liegen, können jetzt mit einer exakten Kerve gefertigt werden. (Senkel und Abgratungsfläche der Pfette) Dies funktioniert auch mit tiefergelegten oder gedrehten Sparren. Um dies zu erreichen können die automatisch erzeugten Bearbeitungen im Knotenmodus geändert werden. Der Inhalt des Knotens wird in der Vorschau (Hint) beschrieben, wenn der Mauszeiger auf einem Knoten placiert wird. (Element-Pfette Verschneidung; Element: Kerve (4-20-1); Pfette: Strichmarkierer (4-60-3)) Ändert man diesen Knotenpunkt, so kann im geöffneten Stammdatum auf die Bearbeitung des Verbindungspunktes Einfluss genommen werden. Die automatisch erzeugte Kerve kann auf „Kerve exakt“ umgestellt werden. Die Änderungen im Knoten werden sofort, während der Eingabe im Stammdatum, auf dem Bildschirm aktualisiert und korrekt dargestellt. Der Anwender sieht schon bevor der Befehl bestätigt wurde das gewünschte Ergebnis der Verschneidung. So kann eine exakte Kerve auf der Abgratung erzeugt werden. (Italien, Frankreich)
    • 3CAD Bohrungen wirken nun über die komplette Bauteilhöhe von Grat- bzw. Kehlsparren. (Fa. Hilzinger)
    • Verbindungsmittel, welche an Endtypen von 3D Holzbauteilen verankert wurden, sind jetzt in der Draufsicht sichtbar. (Frankreich)
    • Der Knotenmodus wurde hinsichtlich der Erzeugung einer exakten Kerve auf einer abgegrateten Pfette überarbeitet. (Italien)

    Treppe

    • Die Option „Laufelemente verrunden“ wurde für die „Architektentreppe“ freigeschalten. Somit können sogenannte Trompetentreppen auch im „Architektenmodus“ gezeichnet werden. (Fa. Regnauer)
    • Für die Fertigung von Handlaufkrümmlingen mit einem Profilfräser wird die sogenannte „Krümmlingsverlängerung“ benötigt. Hiermit wird das „Einschwingen“ des Werkzeugs ermöglicht. Im Stammdatum des Handlaufs, auf dem Reiter „End“, steht die „Krümmlingsverlängerung“ für den Anfang und das Ende des Bauteils zur Verfügung. Im Einstellungsmenü kann zunächst die „Ausbildung“ „kurz“ oder „lang“ eingestellt werden. Mit dem „Überstand“ kann der Krümmling durch manuelle Maßeingabe verlängert werden. Der „Schnitt“ kann senklig oder rechtwinklig ausgeführt werden. Natürlich wird die „Krümmlingsverlängerung“ auch in der Abwicklung des Krümmlings berücksichtigt und steht dadurch auch für die Druckausgabe zur Verfügung. Die maschinelle oder manuelle Fertigung hochwertiger Handlaufkrümmlinge wurde somit in der Version 11.2 perfektioniert. <Highlight Film Krümmlingsbearbeitung mit Profilfräser>
    • Der Maschinenexport von Extrusionskörpern wurde überarbeitet. Für den Export stehen die ID Nummer 51 für die Außenkontur, und die ID Nummer 52 für die Innenkontur (Loch) zur Verfügung. (Fa. Ambauen)

    3D Darstellung Visualisierung

    • Ein veränderter Öffnungswinkel beim Durchwandern eines Gebäudes (+/-: Kamera-Öffnungswinkel) wird nun auch gehalten, wenn die Szene fotorealistisch berechnet wird.

    3D Objekte

    • Der Import von 3D Objekten wurde in der Version 11.2 erheblich verbessert und weiterentwickelt. Ein importiertes 3D Objekt (z.B. 3ds, 3D dxf...) kann jetzt in seine Einzelteile zerlegt werden, sofern das fremderzeugte 3D Objekt in einzelne Bauteile untergliedert wurde. Die einzelnen Teile können anschließend in „echte“ Hölzer und Dachflächen umgewandelt werden. So kann man z.B. ein komplettes Gebäude, welches in einem anderen Programm erstellt wurde, ins Sema Programm importieren und mit wenigen Klicks in ein vollwertiges Sema Projekt mit 3D Holzbauteilen und Dachflächen umwandeln.
      Um die einzelnen Vorgänge, die für die Umwandlung des 3D Objektes notwendig sind, einfach darzustellen, wurde eine neue Symbolleiste „Bauteil aus Objekt“ erstellt. Diese kann über einen Rechtsklick im Bereich der Symbolleisten angeschaltet werden.
      Der erste Befehl in der neuen Symbolleiste ist der 3D-Import. Dieser Befehl entspricht dem gewohnten 3D-Import Befehl im 3CAD Menü. Im Import Fenster kann die gewünschte dxf oder 3ds Datei ausgewählt und ggf. noch Einstellungen zur Importgröße gemacht werden. Die Platzierung des Objektes erfolgt dann mit den gewohnten Eingabeformen in der Eingabezeile. Das importierte Objekt kann jetzt, beispielsweise im 3D, weiter bearbeitet werden. Mit dem nächsten Befehl „3D Objekt vereinzeln“ wird das Objekt in seine einzelnen Bauteile zerlegt. Diese Zerlegung erfolgt vollautomatisch und kann in einem Berechnungsfenster nachverfolgt werden. Nach der Zerlegung können die einzelnen „Fremdbauteile“ des importierten Objektes markiert werden.
      Zunächst sollen die Dachflächen des importierten Objektes in richtige Sema Dachflächen umgewandelt werden. Um möglichst einfach und komfortabel alle Dachflächen des importierten Objektes markieren zu können, wurde der dritte Schalter der neuen Symbolleiste programmiert: „alle Bauteile mit gleicher Umrissfarbe markieren“. Sind nun alle „Objektdachflächen“ markiert, kann der folgende Befehl in der Symbolleiste „Dachfläche aus Objekt“ geklickt werden. Der neue Befehl „Dachfläche aus Objekt“ wurde auch in die Erzeugen-Befehle der Dachausmittlung integriert. In der Eingabezeile des Befehls muss nun lediglich „OK“ bestätigt werden. Zusätzlich stehen im Befehl zwei Optionenschalter zur Verfügung. „Bestehendes Objekt verwerfen (Alt+1)“: Hier wird entschieden, ob das ursprüngliche 3D Objekt verworfen werden soll oder nicht.
      “Untere Flächen des 3D Objektes verwenden (Alt+2)“: Hier wird die Bezugsebene festgelegt, in welcher später die Sema Dachfläche liegen soll.
      Nun wurden also die Dachflächen des importierten Objektes in vollwertige Sema Dachflächen umgewandelt.
      Als nächstes können die Hölzer, die ja noch 3D Objekte sind, in vollwertige Sema 3D Holzbauteile umgewandelt werden. Hierzu können die Objekthölzer auf die gleiche Weise wie vorher die Dachflächen, mittels des neuen Markierschalters, markiert werden. Der vierte Befehl in der neuen Symbolleiste „Holzbauteil aus Objekt“ wird auch bei den Erzeugen-Befehlen des 3CAD Menüs angeboten. In der Eingabezeile muss auch hier lediglich das „OK“ bestätigt werden. Der vorher beschriebene Optionenschalter „Bestehendes Objekt verwerfen (Alt+1)“ steht hier ebenfalls zur Verfügung.
      Die umgewandelten Objekthölzer sind nun „echte“ Sema 3D Holzbauteile.
      Es besteht zusätzlich die Möglichkeit die Objekthölzer einer Konstruktionsebene zuzuordnen. Hierzu muss vor der Umwandlung der Objekthölzer in Sema Hölzer an der gewünschten Stelle, z.B. an einem Binder, eine Konstruktionsebene erzeugt werden. (Detailansicht des externen 3D Objektes anschalten: F7, 3CAD, 3D Objekte (Restliche)) Wenn dann die Objekthölzer in der aufgestellten Konstruktionsebene markiert und in Sema Holzbauteile umgewandelt werden, dann sind diese automatisch der Konstruktionsebene zugeordnet. Dies ist natürlich für die weitere Bearbeitung des Projektes, sowie für die Auswertung in der Materialliste von großem Vorteil. <SEMA 3D-Bauteil Konverter>

    MXF Import

    • In das Sema Programm können nun Daten der Fa. MiTek importiert werden. Die MXF Datei kann mittels des letzten Schalters aus der neuen Symbolleiste „Bauteil aus Objekt“ eingelesen werden. Die Funktion ist ebenfalls über „Datei“, „Import“, „MXF Import“ erreichbar.
      Nach der Auswahl der zu importierenden MXF Datei werden die Daten (Dachflächen, Binder, Binderhölzer und zugehörige Nagelplatten usw.) direkt und vollautomatisch in das Sema Programm eingelesen und schon während des Imports in entsprechende Sema Bauteile umgewandelt. Es entstehen automatisch Dachflächen, Konstruktionsebenen (pro Binder) und zugehörige Binderhölzer. Ebenfalls werden Nagelplatten als 3D Objekte erzeugt. Die eingelesen Bauteile erhalten automatisch die im MXF Format definierten Zusatzinformationen durch Einträge im Materiallistenreiter.
      Über diesen Import können somit große Datenmengen auf einfachste Weise (1 Befehl) und mit hohem Detailgrad (es entstehen echte Sema Bauteile, z.B. Hölzer mit Doppelschnitten) erzeugt werden.
      Nach dem Import können dem Importprotokoll noch wichtige Informationen entnommen werden. So wird unter anderem die genaue Anzahl der importierten Binder, Hölzer und sonstiger 3D Objekte angezeigt. Die importierten und automatisch generierten Hölzer, Binder usw. müssen natürlich kontrolliert werden. <Highlight Film RCE Import / MXF Import>

    RCE Import

    • In das Sema Programm können nun Daten von dem Binderprogramm „RoofCon“ der Fa. CSCE importiert werden. Die von RoofCon generierte RCE Datei kann mittels des letzten Schalters aus der neuen Symbolleiste „Bauteil aus Objekt“ eingelesen werden. Die Funktion ist ebenfalls über „Datei“, „Import“, „RCE Import“ erreichbar.
      Nach der Auswahl der zu importierenden RCE Datei werden die Daten (Dachflächen, Binder, Binderhölzer und zugehörige Nagelplatten usw.) direkt und vollautomatisch in das Sema Programm eingelesen und schon während des Imports in entsprechende Sema Bauteile umgewandelt. Es entstehen automatisch Dachflächen, Konstruktionsebenen (pro Binder) und zugehörige Binderhölzer. Ebenfalls werden Nagelplatten als 3D Objekte erzeugt. Die eingelesen Bauteile erhalten automatisch die im RCE Format definierten Zusatzinformationen durch Einträge im Materiallistenreiter.
      Über diesen Import können somit große Datenmengen auf einfachste Weise (1 Befehl) und mit hohem Detailgrad (es entstehen echte Sema Bauteile, z.B. Hölzer mit Doppelschnitten) erzeugt werden.
      Nach dem Import können dem Importprotokoll noch wichtige Informationen entnommen werden. So wird unter anderem die genaue Anzahl der importierten Binder, Hölzer und sonstiger 3D Objekte angezeigt. Die importierten und automatisch generierten Hölzer, Binder usw. müssen natürlich kontrolliert werden. <Highlight Film RCE Import / MXF Import>

    XML-SCI Import

    • Der XML-SCI-Import wurde erweitert. Somit ist es möglich Walm- und Dreiecksgauben anzusteuern und zu importieren. Optional kann bei einer Sattel-, bzw. Dreiecksgaube die Vordachlänge und die Neigung eingegeben werden.
      Auch der Teilungsstammdatenverweis einer Wand kann optional angesteuert werden. Wand- und Deckenhölzer können über sechs 2D Punkte erzeugt werden.
      Das Erzeugen von 3CAD Holzbauteilen und Konstruktionsebnen wurde ebenfalls ermöglicht.

    Elementierung

    • Die Einstellung der Schichtüberstände von Dachelementen wurde überarbeitet. (Fa. Bien-Zenker)

    3D Wand Decke

    • Das Aufbringen von Latten bei Wänden mit Teilungsbezug „auf Holz“ und der Deckart „Latt Hlz alle“ wurde verbessert. (Fa. Faeton)
    • Hat ein Holz, welches in einem Dach- oder Deckenelement liegt, keine Schichtberührung, so findet keine Abnagelung statt. (Fa. Weissenseer)
    • In der Version V11.2 wurde das Stammdatum des Deckenkörpers verbessert. Auf dem Reiter „Optik“ kann jetzt eingestellt werden, ob der Deckenkörper in der Visualisierung auf der Unterseite „offen“ (wie bisher) oder „geschlossen“ dargestellt wird. Besonders bei Massivdecken kommt dieser neue Effekt im 3D richtig positiv zur Geltung. Durch entsprechende Einstellung der Textur können Oberseite, Unterseite und die Seitenflächen eines Deckenkörpers mit unterschiedlicher Optik gezeichnet werden. <Highlight Film Verschiedene Neuerungen Holzhausbau>
    • Die Übertragung von Markierungen auf Deckenbalken von Fenstern, Türen oder Makros in darunter liegenden Wänden wurde unterbunden. (Fa. Büdenbender)
    • Die automatische Verschneidung von Hölzern nach der Wandautomatik, in Verbindung mit Fenstern und Bausteincontainer, wurde überarbeitet. (Fa. IKB)

    Presenter

    • Im SEMA Presenter ist es nun möglich Vertikal- und Horizontalschnitte zu erzeugen. (Fa. Röhrig, Fa. Bien Zenker)

     

    Release Historie V11.1 Build 5600

    Allgemeines

    • Die Länge und das Gesamtvolumen wird nun in der Materialliste auch in einem Presenter Bauvorhaben angezeigt.
    • Die Druckausgabe für Windows 64 Bit Betriebssysteme wurde verbessert. (Fa. Büschel, Fa. Düchting, Fa. Erny)
    • Das Auslagern von dem SEMA Einstellungen auf einen USB Stick wurde überarbeitet.
    • In der "Presenterversion" wurde das Wechseln von Hausgründen ermöglicht. (Frankreich)
    • Die Bearbeiten-Befehle wurden um den Befehl „Skalieren“ erweitert. Mit diesem Befehl ist es möglich, Grundrisspolygone, CAD-Polygone oder Geländepolygone einfach in ihrer Größe zu verändern. Zwei Befehlsinstanzen stehen hier zur Verfügung.
      „Skalieren mit Faktor“: Polygone können um einen gewünschten Faktor vergrößert oder verkleinert werden.
      „Skalieren Abstand“: Polygone werden um den eingegebenen Abstand vergrößert oder verkleinert.
      Damit können bereits eingegebene Polygone nachträglich in ihrer Form komfortabel abgeändert werden, ohne diese neu erzeugen zu müssen. <Highlight Film Neuer Befehl: Polygon Skalierung>
    • Die Lupe wird nicht mehr mit einem konstanten X/Y Verhältnis aufgezogen, sondern verhält sich variabel. Somit können Detailpunkte noch exakter vergrößert und bearbeitet werden.
    • Es wird nun immer der hinterlegte Hausgrund gelöscht. (Fa. Zobl)
    • Bei den Platzhaltern wurde die neue Option „Werte vom Wirtsbauteil holen“ integriert. Mit dieser Option können Werte von einem Bauteil in ein anderes Bauteil übernommen werden.
      Beispiel: In ein Blockhausbauteil wird ein „Extrusionskörper“ einbeschrieben bei dem im ML Reiter Feld bei der Bemerkung eingestellt wurde, dass der „Wert vom Wirtsbauteil holen“ beim Platzhalter „Bemerkung“ ausgeführt werden soll. Somit wird der Wert, der beim Blockhausbauteil in der Bemerkung eingetragen wurde, automatisch an den einbeschreiben „Extrusionskörper“ weitergereicht. Damit werden nun auch bei der Paketierungsautomatik die ermittelten Werte durchgereicht.
      Ebenso kann diese Option bei 3Cad Objekten, die an ein anderes Bauteil angeklebt werden, verwendet werden.
    • In der „3D Ansicht von Innen“ (Navigationsmodus) kann jetzt beim Durchwandern der Öffnungsblickwinkel mit den Tasten PLUS und MINUS verändert werden.
    • Neues Modul: Baustein-Container: In der Version 11.1 wurden die Stammdaten um die Gruppe „Baustein-Zusammenstellung“ erweitert. In dieser neuen Gruppe können sogenannte „Baustein-Container“ angelegt und verwaltet werden. In diesen „Baustein-Containern“ können bis zu 20 Verweise eingebunden werden. Diesen Verweisen können vordefinierte Hölzer-Bausteine, Deckungs-Bausteine, CAD- oder auch MCAD-Bausteine zugewiesen werden. Links neben den Verweisen können die „Baustein-Container“ Optionen des jeweiligen Verweises geöffnet und angepasst werden. In diesen Optionen können folgende Einstellungen getroffen werden: Ein Name, der dann im „Baustein-Container“ erscheint, ein Hinweis, der als „Hint“ des jeweiligen Verweises angezeigt wird, ob der zugewiesene Baustein nach links oder rechts gespielt werden soll und ob der Baustein nach oben oder unten gespiegelt werden soll. Mit diesen „Baustein-Container“ Optionen spiegeln links/rechts bzw. oben/unten muss beispielsweise bei einem Fenster nur noch ein Pfosten links neben dem Fenster als Baustein abgelegt werden und kann dann über die Option „spiegeln ja“ auf die rechte Seite des Fensters gespiegelt werden. Somit halbiert sich das Erstellen und Ablegen von Bausteinen. Hintergrund des „Baustein-Containers“ ist, dass weniger Bausteine verwaltet werden müssen und der Benutzer erst beim Einsetzen bestimmen kann, welche Ausführung erzeugt werden soll. Ändert sich beispielsweise bei einem Fenster die Breite der Riegel, die Fensterpfosten bleiben aber die selben, so muss nun nicht mehr ein Baustein mit Fensterpfosten und Fensterriegel abgelegt werden sondern nur noch der veränderte Riegel als Baustein abgelegt und im Bausteincontainer zugewiesen/gewechselt werden. Somit erspart man sich viel Zeit beim Verwalten von Bausteinen und behält einen besseren Überblick über seine Stammdaten.
      Der „Baustein-Container“ kann beispielsweise bei Fenstern oder Türen im zweiten Reiter „Holzautomatik und Symbolzuweisung“ als Fenster/Türbaustein zugewiesen werden. Die Stammdaten wurden um zwei Türen und zwei Fensterbausteine erweitert. <Highlight Film Bausteincontainer>
    • Der Lage Befehl, speziell in Bildern, wurde überarbeitet. (Fa. Jobega)
    • Die Wandausgabeautomatik wird ohne Legende pro Wand ausgeführt. (Fa. Sailloft)
    • Die fotorealistische Darstellung wurde für das Betriebssystem “Windows 7” ermöglicht.
      Die Berechnung der fotorealistischen Darstellung kann wieder mit ESC abgebrochen werden.

    Geländemodellierung

    • Geländekanten können jetzt im 3D gefangen werden und über den Befehl „Stoßen“, „An Länge“ aufgetrennt werden. Umgekehrt natürlich, über den Befehl „Stoßen“, „Verbinden“ wieder miteinander verbunden werden.
      Auch können Geländekanten im 3D über den Befehl „Sonstiges“ wieder „gerade gerichtet“ werden. Teilgelände die im Hintergrund liegen, können im 3D über den Rechtsklick markiert und anschließend bearbeitet werden.
      Des weiteren gibt es im Menü „Gelände“ den neuen Erzeugen-Befehl „Gelände aus Objekt“. Mit dieser neuen Funktion können aus beliebigen Grundriss/CAD/MCAD Polygonen, Linien, Kreise, Ellipsen usw. Teilgelände erstellt werden. Nach markieren der gewünschten Objekte (Linien, Polygone, Kreis usw.) öffnet sich das Stammdatum des Geländes, das individuell eingestellt und angepasst werden kann. Nach bestätigen von „OK“ wird aus den Objekten das vordefinierte Gelände erzeugt. Dadurch lassen sich z.B. kreisförmige Teilgelände schnell und komfortabel erstellen. <Highlight Film Erweiterungen Geländedesigner>
    • Die Geschossverwaltung wurde um das Eingabefeld „Höhe ü. NN“ (Höhe über Normal Null) erweitert. Wird einem Geschoß eine Höhe ü. NN gegeben, so verrechnet sich die eingegebene Höhe automatisch mit jedem Geschoß.
      Das Stammdatum des Geländes wurde entsprechend um den Wert „Höhe NN“ erweitert. Die im Geschoß eingegebene Höhe ü. NN verrechnet sich automatisch mit der eingestellten Grundhöhe im Stammdatum des Geländes. Bei relativen Gelände wird die Höhe ü. NN nicht dargestellt. Geländestützpunkte können über den Befehl „Lage“ mit der Eingabeform „Lage absolute Höhe (Strg.+7)“ wahlweise mit der „Höhe ü. Geschoßhöhe“ oder „Höhe ü. NN“ in ihrer Lage verändert werden. Des weiteren lassen sich mehrere Teilgelände über den Bearbeiten-Befehl „Sonstiges“ „gruppieren“ zu einer Gruppe zusammenfügen. <Highlight Film Erweiterungen Geländedesigner>
    • In den Anzeige-Optionen (F7) unter Gelände kann nun über „Geländestützpunkte über NN (NN)“ die Höhe ü. NN im Grundriss angezeigt werden. Die Höhe ü. NN wird auch im Hint der Geländestützpunkte mit angezeigt. <Highlight Film Erweiterungen Geländedesigner>

    GRD, CAD, BEM, MCAD

    • Die Füllfarbe eines Polygons wird als Vorgabe wieder gespeichert.
    • Bei MCAD-Bohrungen muss der Kreismittelpunkt des MCAD-Kreises die Bauteilkanten von Hölzern oder Schichten nicht mehr treffen, um eine Bearbeitung zu erzeugen. MCAD-Bohrungen erzeugen nun an allen Bauteilen eine Bearbeitung, wenn die Min-Max-Box des Kreises das Bauteil berührt.
    • Beim Setzen von Ankerpunkten an gruppierten CAD-Objekten steht in der Eingabezeile die neue Option „Seitenverhältnis konstant (Alt+1)“ zur Verfügung. Wird dieser Schalter vor dem Setzen der Ankerpunkte gedrückt, so verhalten sich die CAD-Objekte beim Einsetzen immer konstant, auch wenn diese als variabler Baustein abgelegt wurden. Somit ist es möglich CAD-Bausteine zu erzeugen, die sich variabel und gleichzeitig auch konstant verhalten können. (Fa. Regnauer)
    • Das MCAD-Verbindungsmittel „Pitzel Pfostenträger“ wurde überarbeitet, so dass dieser korrekte Bearbeitungen an Hölzern erzeugt, auch wenn diese am Bauteilende einen Endtyp zugewiesen haben.
      (Fa. Merkle)
    • Der Befehl „Skalieren mit Faktor“ funktioniert jetzt auch, wenn im Programm die Einheit „mm“ eingestellt ist. (Russland)

    Dachausmittlung

    • In der Version 11.1 wurde das sogenannte „nachvollziehbare Aufmass“ programmiert. Mit diesem Ausdruck ist es möglich das Aufmaß von Dachflächen schlüssig und einfach nachzurechnen und zu kontrollieren. Die Dachflächen werden in übersichtliche Polygone zerlegt, welche dann mit einfachen Formeln errechnet werden.
      Unter „Extras“, „Aufmass Listen“ findet man das Menü „Dachausmittlung- Auswertungen und Kurzkalkulation“. Neben den bekannten Auswertungen wie den Massenlisten und den Kalkulationslisten gibt es jetzt unter „sonstiges“ die „Flächen-Polygon-Zerlegung (Nachvollziehbares Aufmass)“.
      Das erste Blatt der Auswertung zeigt eine Übersichtszeichnung der Dachflächen des Bauvorhabens, mit Teildachnummern, Dachflächennummern und Aussparungen. Darunter werden die Berechnungsgrundlagen für die Flächenermittlung beschrieben. Aufgezeigt werden hier die mathematischen Formeln für die Berechnung von Rechteckflächen, die Fläche von rechtwinkligen Dreiecken und Trapezflächen. Die Dachflächen werden also in oben genannte Flächen zerlegt, welche dann mit diesen einfachen Formeln problemlos nachgerechnet werden können.
      Auf den nachfolgenden Seiten werden dann tabellarisch die einzelnen Dachflächen, nach Teildächern geordnet, aufgelistet. Links wird die jeweilige Dachfläche mit ihren zerlegten und nummerierten Rechteck-, Dreieck- oder Trapezflächen gezeichnet. Rechts steht als Überschrift die Dachfläche mit Nummer und ihrer Neigung. Darunter werden die zerlegten Rechteck-, Dreieck- oder Trapezflächen mit der jeweiligen Formel angegeben. Das Ergebnis der aufsummierten Teilflächen wird darunter ausgegeben. Sind in der Fläche Aussparungen vorhanden, so werden diese ebenfalls mit Rechenweg und Größe aufgelistet.
      Mit Hilfe dieses Werkzeuges kann selbst das Aufmass von komplexen Dachausmittlungen einfach nachvollzogen werden. <Highlight Film Nachvollziehbares Flächenaufmass>

    Einzelstab

    • Der K2 Export von Stirnblättern an Schrägschnitten, auf denen sich auch ein SW Zapfen bzw. ein SW Zapfenloch befindet, wurde ermöglicht. (Fa. Sebalex)
    • Werden Bauteile, die beim Einzelstabtransfer „Nein „ eingestellt haben, an eine Fertigungsmaschine exportiert, so wird nun eine entsprechende Hinweismeldung ausgegeben.
    • KX und Speed Cut: Die Kervenoptimierung wurde verbessert. Treffen zwei Kerven, mit geringem Abstand, von der gleichen Bezugseite ein, so wurde in diesem Fall die Optimierung überarbeitet.
    • KX und Speed Cut: Die Parameter der Bearbeitungen „Dovetail“ und „Tiroler Schloß“ wurden überarbeitet.
    • KX und Speed Cut: 3D Blätter werden zusammengefasst. Erzeugt man mit 3D Blättern eine Abgratung oder eine Auskehlung, so werden diese zu einem „Grat-Kehl Schnitt“ zusammengefasst.
    • KX und Speed Cut: Die Übergabe von Blättern, die durch ein „Schlitzblech“ (3CAD oder MCAD) an Bauteilen (insbesondere an Grat- und Kehlsparren) erzeugt werden, wurde optimiert. (Fa. Cost)
    • PBA Export: Unter den „Allgemeinen Einstellungen für HHK Maschinen PBA“ gibt es die Funktion „Bauteillage nach Außenkontur ausrichten“. Ist diese Funktion aktiv, werden die Bauteile so exportiert, dass die Außenkontur auf der PBA automatisch auf der richtigen Seite ist.
    • Automatische Speicherabfrage bei den Bearbeitungsformen: Ändert man in den Bearbeitungsformen bei einer Instanz die Eingabeform und wechselt dann die Bearbeitung, so kommt nun automatisch die Abfrage, ob die veränderte Eingabeform gespeichert werden soll. Veränderungen werden somit nicht mehr unbewusst verworfen.
    • Das Zusammenfassen von identischen Bauteilen im Einzelstab wurde verbessert.
    • Für den BTL-Export wurde für Blätter mit Winkel, Neigung und Steigung für bestimmte Situationen die Steigung optimiert. (Fa. Bach& Perreten)

    Profil

    Stammdaten Bausteine

    • Das Maus Scrollrad funktioniert nun wieder im Datenbild der Stammdaten und beim Ändern. (Frankreich und andere.)

    Stammdaten Bausteine Inhalt Pflege

    • In den Stammdaten wurde in der Gruppe „Visualisierung/3D Objekte“, „Stahlbau“ der L-Stahl integriert. Dieser wurde in gleichschenklige und ungleichschenklige L-Stähle unterteilt. Die Querschnitte dieser Profile wurden nach der neuesten DIN EN 10056-1 erstellt. <Highlight Film Erweiterungen Stahlbau>
    • Die Profile in der Elementgruppe des Holzsystembaus wurden um folgende Stahlträger erweitert: L-Stahl, U-Stahl, T-Stahl, Z-Stahl. <Highlight Film Erweiterungen Stahlbau>
    • Einige Dreiecksgauben wurden in den Stammdaten der Sparrenlage angelegt. <Highlight Film Assistent für Dreiecksgaube>
    • Die Teilung (Deckungen/AV) der Gruppe „Holzrahmenbau“ wurde um die Teilungsart „Von Öffnung“ erweitert. <Highlight Film neue Teilungsart: von Öffnung aus>
    • Die MCAD Bearbeitungen für die Vollholzwand wurden erweitert. In der Gruppe „CAD/MCAD“, „MCAD-Bausteine“, „Bearbeitungen“, „Vollholzwand“, wurden die Bearbeitungen „Falz S1 wenn Treffer S2“, „Falz S1 wenn Treffer S4“, „Falz S1+S3 I“, „Falz S1+S3 II“, „Falz S3 wenn Treffer S2“ und „Falz S3 wenn Treffer S4“ integriert.
    • Die Stammdaten der „Wände/Decken/DD-Elemente“ wurden um die Untergruppe „Eckautomatik“ erweitert. Die Untergruppe „Eckautomatik“ wurde in verschiedene Wandtypen aufgegliedert. Es wurden für „2x4“ Wände, „Blockbau“ Wände, „Holzrahmenbau“ Wände, „Mauer+Rahmenwerk“ Wände und „Vollholzwände“ Beispiele vordefiniert. Die Gruppe „Blockbau“ wurde noch in „Blockbau manuell“, „Blockbau maschinell“, „Dovetail“ und „Tiroler Schloss“ unterteilt. Bei den Untergruppen „Dovetail“ und „Tiroler Schloss“ wurden jeweils alle 5 Typen dieser Verbindungen vordefiniert. <Highlight Film neue Vollautomatische Wandeckausbildung>
    • Für die neuen Kombi-Elemente wurden Beispielstammdaten zur Verfügung gestellt. <Highlight Film Kombi-Elemente>

    Statik

    • Mit der Version 11.1 kann jetzt im Zusammenspiel mit dem Statikprogramm von Friedrich und Lochner die neue Berechnungsnorm für den Holzbau „DIN 1052: 2008“ verwendet werden. Mit der neuen Norm können jetzt wie gewohnt Holzbauteile wie Sparren, Sparren mit Kehlbalken, Pfetten, Deckenbalken, Pfosten usw. berechnet werden. Eingestellt werden kann die neue Norm in den Algemeinen Programm Optionen. (Alt+F7, Statik) Auf dem Reiter „Frilo“ werden die verschiedenen Berechnungsnormen in einem Auswahlfeld zur Verfügung gestellt: „DIN 1052: A1“, „DIN 1052: 2004” und die neue Norm „DIN 1052: 2008“, welche jetzt als Standard Einstellung verwendet wird. Namentlich erwähnt wird die „DIN 1052: 2008“ auch bei der Vergabe des Statik Materials. (Rechtsklick im Feld „Statik-M“ auf dem ML Reiter der verschiedenen Bauteile) Ausgewählt werden können hier die Materialien der alten Norm „DIN 1052: A1“, sowie die gemeinsamen Materialien der Norm „DIN 1052: 2004” (z.B. NH S 10), der neuen Norm „DIN 1052: 2008“ (z.B. C 24) bzw. des Euro Codes. Ist beim Bauteil kein Statik Material eingetragen, so wird je nach der im Alt F7 eingestellten Norm das „Standard Material“ im Frilo angesprochen. Im Sema Programm erscheint im Export Menü, bzw. im Ergebnisfenster (bei der Übergabe von Sparren), der Hinweis, dass ein Statikmaterial nicht definiert wurde. Prinzipiell sollten also keine Hölzer ohne eingetragenes Statik Material berechnet werden. Kann die im Alt+F7 eingestellte Berechnungsnorm in den Frilo Programmen nicht gefunden werden, so erscheint beim Statik Export eine Warnmeldung. Der Statik Export wird nicht zugelassen. Beispiel: Im Sema Programm ist die Berechnungsnorm „DIN 1052: 2008“ eingestellt und es ist eine ältere Frilo Version installiert, welche diese Berechnungsnorm noch nicht unterstützt. In diesem Fall sollte die aktuelle Frilo Version installiert werden. Zur statischen Berechnung von Hölzern mit der neuen Berechnungsnorm muss also zwingend die aktuelle Frilo Version (vorhanden auf der DVD „V11.1 Build 5600“, bzw. Möglichkeit zum Download auf der Sema homepage) installiert sein.

    Sparrenlage

    • In der Version 11.1 wurde die Konstruktion von sogenannten Dreiecksgauben im Profilassistenten ermöglicht. Die Dreiecksgaube wurde in der Profilverwaltung (erreichbar über "Profile/ Gauben" in der Programmauswahl) unter der Satteldachgaube eingefügt. Die Dreiecksgaube besitzt im Gegensatz zur Satteldachgaube keine Traufe; der Ortgang einer Dreiecksgaube sticht direkt in die Hauptdachfläche ein. Klickt man auf die Dreiecksgaube in der Profilverwaltung, so wird sofort eine Standardvorlage erzeugt, die dann im Assistenten wie gewünscht editiert werden kann.
      Im Assistenten wird der Gaube zunächst das gewünschte Hauptdachprofil zugewiesen.
      Auf dem Lattungsreiter kann der Dreiecksgaube ein Dachaufbau zugewiesen werden. Relevant für die Lattung sind nur der Firstlattenabstand und das optimale Lattmaß, da die Dreiecksflächen regelmäßig vom First bis zum Kehlanfallspunkt gelattet werden.
      Auf dem Reiter „Gaube“ wird zunächst die Lage der Dreiecksgaube auf der Hauptdachfläche bestimmt. Angeboten werden hierzu alle Kombinationen folgender Eingaben: Oberkante Brüstungsholz, Überstand Brüstungsholz, Anfall vom First und Anfall von Aussenkante Kniestock. Die Gaubendaten werden mit der Gaubenbreite, der Gaubenhöhe sowie der Neigung der Gaube definiert. Wobei für die Definition der Gaubenbreite entweder das Innenmaß (Fensterbreite) oder das Außenmaß (Breite der Gaube am Schnittpunkt der Dachflächen an der Aussenkante des ersten Sparrens) eingegeben werden kann. Für die Eingabe der Höhe stehen alternativ die Firsthöhe oder die Oberkante der Firstpfette zur Verfügung. Die inaktiven Werte werden ständig nachgerechnet und dienen zur Kontrolle und besseren Übersicht.
      Auf den folgenden Reitern werden die gewünschten Hölzer der Gaube eingebunden. Zur schnelleren Eingabe sind wichtige Daten, wie Breite, Höhe usw. aus dem Verweisfeld „herausgezogen“ und können somit „direkt“ eingegeben werden.
      Die Dreiecksgaube kann wahlweise mit Kehlbohlen oder Kehlsparren gefertigt werden. Eine entsprechende Aussparung im Hauptdach wird automatisch erzeugt.
      Die Sparreneinteilung der Dreiecksgaube wird dem gewünschten Sprungmaß angenähert. Fix gesetzt wird hierbei immer ein Sparrenpaar bündig mit der Aussenkante der Gaube (am Brüstungsriegel). Falls ein „Überstand am Giebel“ eingegeben wird, wird am Ortgang ebenfalls ein Sparrenpaar gesetzt.
      Die Eingaben im Assistenten werden wie gewohnt von einem sich ständig aktualisierenden Datenbild unterstützt. Hierbei stehen die vollständig bemaßte Vorder- und Seitenansicht, deren Kehlbohle und natürlich die texturierte 3D Darstellung der Dreiecksgaube zur Verfügung.
      Nach Fertigstellung der Dreiecksgaube im Assistenten kann die Gaubenzeichnung aus der Profilverwaltung heraus ausgedruckt werden. Die verschiedenen Ansichten der Gaubenzeichnung können jetzt noch nach Belieben mit CAD oder manueller Bemaßung erweitert werden.
      Die Eingabe in der Sparrenlage erfolgt mit dem neuen Befehl "Dreiecksgaube" (Sparrenlage, Gauben). Die im Profil erstellte Dreiecksgaube wird hier sofort vorgeschlagen und kann nun mit Eingabe von wenigen Werten in der Eingabezeile gesetzt werden.
      Wie auch beim Profil oder bei den anderen Gauben ist eine Erstellung im Assistenten nicht zwingend notwendig; es kann auch auf eine "freie" Dreiecksgaube“ aus den Stammdaten zugegriffen werden. Hierzu wurden die Stammdaten um einige Beispielgauben erweitert.
      Auf die Daten, der in der Sparrenlage gesetzten Dreiecksgaube, kann über einen Greifer wieder zugegriffen werden. Auf diese Weise werden die Bearbeitungsbefehle „Ändern", „Lage", „Kopieren", „Berechnen", „Baustein“ und natürlich „Löschen" ermöglicht. <Highlight Film Assistent für Dreiecksgaube>
    • Die Bearbeitungen „Pfette-Element“ im Pfettenstammdatum wurden erweitert. Zusätzlich zur Bearbeitung „Blatt-Markieren“ gibt es jetzt die Einstellung „Blatt exakt-Markieren“. Die Ausblattung der Pfette wird hierbei nicht über die gesamte Pfettenbreite ausgeführt. Die Bearbeitung erfolgt exakt. (Italien)
    • Umfangreiche Verbesserungen und Korrekturen bzgl. der Kerven- und Bauteilverschneidung wurden getätigt. (Schwarzwald-Abbund, Fa. IKB, Fa. Reining, Fa. Schwarz, Fa. Zimmermann, Italien, Frankreich…)
    • Pfosten können jetzt durch 3D Blätter oder Stahlbauteile Blätter an den Stirnflächen bekommen, die dann mit der „Tasche 308“ auf der Hundegger gefertigt werden. (Frankreich)
    • Bearbeitungen an Elementen durch Rechteckprofile gehen jetzt über die Abgratung hinaus. Somit ist eine Fertigung auf der Abbundmaschine gewährleistet. (Italien)
    • Die Einteilung von Stellbrettern, speziell im Bereich von Dachfenstern oder anderen Aussparungen wurde überarbeitet. (Fa. Zimmermann)
    • Die 3D Darstellung mit Bearbeitungen wurde in speziellen Fällen korrigiert. (Fa. Romelli, Italien)
    • Eine spezielle Traufschalungsausklinkung wird jetzt korrekt erzeugt und an die Abbundmaschine übergeben. (Fa. Büdenbender)
    • Überflüssige Pfettenrisse, erzeugt durch spezielle Wandverschneidungen, wurden eliminiert. (Fa. Hilzinger)
    • Ein 2fach Schnitt eines Kehlsparrens an eine Firstpfette und an eine verkantete Pfette wurde ermöglicht. (Fa. Röhrig)
    • Ein 3D Blatt erzeugt jetzt die gewünschte Klauenbearbeitung an einem abgegrateten Sparren. (Italien)
    • In einem speziellen Fall funktionierte der Befehl „Schneiden 2mal“bei einem abgegrateten Sparren in der Draufsicht nicht korrekt. Dies wurde korrigiert. (Italien)
    • Die Erzeugung eines 3D Holzbauteils mit korrekter Vorschaugrafik funktioniert jetzt auch bei der F7 Einstellung „Darstellung der Hölzer“ als „Achse“ oder „Achse+ Körper“ (Fa. Gessner)
    • Die Übergabe von 3D Holzbauteilen in die Materialliste wurde verbessert. So finden diese Holzbauteile beim eingestellten Zuordnungsziel „Auto“ (im ML Reiter des Bauteils) automatisch Ihren Bestimmungsort in der entsprechenden Teilliste. Eine manuelle Zuweisung „Wand Holz“ , „Binder Holz“ usw. ist nicht mehr notwendig. Beispielsweise werden jetzt 3D Hölzer die in einer Konstruktionsebene erzeugt wurden, automatisch in die Teilliste „K-Ebene Hölzer“ transferiert. (Frankreich)

    Treppe

    • Die Staketeneinteilung bei Spindeltreppen wurde verbessert . Die Staketen teilen sich nun auch bei Spindelstufen mittig in die Unterschneidung. Ist eine Setzstufe vorhanden wird die Stakete zwischen Vorderkante Setzstufe und Vorderkante Trittstufe eingeteilt. Ist keine Setzstufe vorhanden, so teilt sich die Stakete mittig in die Unterschneidung.
    • Parametrisierte Verlängerung der Wange am Austritt: Es kann nun an der Wange am Austritt ein Auflager erzeugt werden. Hierzu stehen im Wangendatensatz unter dem Reiter „Aus“ die Einstellungen „Ver. Höhe“ und die „Ver. Länge“ zu Verfügung.
      „Ver. Höhe“: Hier kann die Auflagerstärke, wahlweise von der Trittstufen Ober- oder Unterkannte, eingetragen werden.
      „Ver. Länge“: Hier wird die Länge des Auflagers bezugnehmend auf das Wangenende eingetragen. Somit muss das Auflager nicht mehr manuell angefügt werden. <Highlight Film Erweiterungen Treppe 11.1>
    • Gerade Wangen mit fixer Breite: Bei geraden Wangen kann nun eine fixe Breite eingestellt werden. Ist im Schwungverlauf, der sich unter dem Reiter „Aus“ befindet , Gerade, Teilgerade 1-seitig, Teilgerade 2-seitig oder Teilgerade Ausgleich eingestellt, so kann unter dem Reiter „Dat“ wahlweise ein „Besteck“, eine „Breite von oben“, eine „Breite von unten“ oder „Breite mitteln“ eingestellt werden.
      „Besteck“: Die Wangenbreite wird durch die eingestellte Besteckmaße oben und unten ermittelt.
      „Breite von Oben“: Es kann ein Besteckmaß oben und eine fixe Breite eingetragen werden. Vorsicht! Ist eine zu geringe Breite eingetragen, können die Trittstufen an der Unterkante Wange über stehen.
      „Breite von Unten“: Es kann ein Besteckmaß unten und eine fixe Breite eingetragen werden. Vorsicht! Ist eine zu geringe Breite eingetragen, können die Trittstufen an der Oberkante Wange über stehen.
      „Breite mitteln“: Es werden intern, jeweils Linien durch Schnittpunkte der Vorderkante und der Hinterkante Trittstufe gezogen. Hiervon die Mitte ergibt die sogenannte Mittellinie. Von der Mittellinie ausgehend werden 50% der eingetragenen Breite nach oben und nach unten erzeugt. Vorsicht! Bei zu geringer Breite können die Trittstufen oben und unten aus der Wange stehen.
      So können nun fixe Wangenbreiten erzeugt werden. Für Anwender die fixe Plattenbreiten auf Lager haben, wird die Arbeit um ein hohes Maß erleichtert. <Highlight Film Erweiterungen Treppe 11.1>
    • Neuer Pfostenanschluss oben und unten: Im Pfostendatensatz unter dem Reiter „Ans“ steht ein neuer Pfostenanschluss oben wie unten zur Verfügung. Beim „Anschluss oben“ kann nun fix definiert werden welche Länge der Pfosten, ausgehend von der Oberkante Trittstufe, hat. Der eingetragene Wert beim Parameter „Überstand“ wird als Länge übernommen.
      Beim „Anschluss unten“ kann fix definiert werden welche Länge der Pfosten bezogen auf die Unterkante der Trittstufe hat. Auch hier wird der eingetragene Wert beim Parameter „Überstand“ als Länge übernommen. Wichtig: Trifft mehr als eine Trittstufe den Pfosten, dann wird für den „Anschluss oben“ die oberste Trittstufe und für den „Anschluss unten“ die unterste Trittstufe als Bezugsbauteil verwendet. <Highlight Film Erweiterungen Treppe 11.1>
    • Ausstemmung durch Pfosten an Trittstufen: Die Ausklinkung durch Pfosten an Trittstufen wurde überarbeitet. Manuelle Nachbearbeitung der Trittstufen werden um ein hohes Maß verringert. <Highlight Film Erweiterungen Treppe 11.1>
    • Das automatische Setzen von Pfosten wurde überarbeitet. Bei Treppen mit einem kleinen Treppenauge werden nun die Pfosten nicht mehr übereinander gesetzt.
    • Beim Einzelverzug wurde das Fangen von Schnittpunkten überarbeitet.
    • Zapfen werden automatisch gekappt: Werden z.B. an einer Wange die Zapfen so groß erzeugt, dass diese über den Bauteilumriss hinaus stehen, so wird der Zapfen nun in Bauteilneigung automatisch abgeschnitten. Der Brettumriss wird somit nicht mehr unnötig vergrößert.
    • Die Bolzenberechnung bei Ecktrittstufen wurde verbessert.
    • Zuschnittsliste beim optimierten Maschinenexport: Unter Extras, Treppenausgabe, DXF Export der Treppenbauteile steht, bei der Verleim- bzw. Plattenoptimierten Ausgabe, nach dem Export eine „Plattenliste“ zur Verfügung. Hier werden die Länge, Breite und Stärke der benötigten Platten und der enthaltenen Bauteile angezeigt. So stehen für das Verleimen oder Zuschneiden der Platten die benötigten Maße zur Verfügung. <Highlight Film Erweiterungen Treppe 11.1>
    • Treppenübergreifende Optimierung: Sind mehrere Treppen in einem Hausgrund können diese nun für die Verleim- bzw. Plattenoptimierte 1zu1 Ausgabe oder den Maschinenexport miteinander optimiert werden. <Highlight Film Erweiterungen Treppe 11.1>
    • Maschinenexport: Es ist nun möglich Platzhalter im Inifile zu setzen, die Daten aus dem ML-Reiter an das CAD/CAM System übermitteln. Je nachdem welche Informationen man aus dem Bauteil transferieren möchte, muss der richtige Platzhalter im Inifile eingetragen werden. Die korrekten Platzhalter können unter CAD Text einzeilig unter „@“ aufgerufen werden. Wenn man auf „Bauteil“ klickt stehen hier die Platzhalter für den ML Reiter zur Verfügung. Kopiert man den Platzhalter der gewünschten ML Daten mit „Strg+C“ kann dieser im Inifile mit „Strg +V“ an die gewünschte Stelle gesetzt werden. Trägt man nun im ML-Reiter Informationen ein, so werden diese an das CAD/CAM System übermittelt. Stehen keine Informationen in den ML Daten wird die Bezeichnung und die Auswertungsnummer (z.B.WA_1_1) übergeben. Da diese Informationen nicht bei jedem CAD/CAM System ausgewertet werden, wird eine Hinweismeldung ausgegeben. <Highlight Film Erweiterung Export an CNC Maschinen>
    • Maschinenexport: zusätzliche Sägeschnitte für Tritt und Setzstufen.
      Mit der Einstellung „TS_ZOOM_KONVEX= Abstand der Sägelinie“ im Inifile können nun zusätzliche Sägelinien exportiert werden. Die Sägelinien können an konvexen Ecken mit der Einstellung „TS_SAEGE_CUT“ miteinander verschnitten werden. Überstände an den verschnittenen Ecken können mit der Einstellung „TS_SAEGE“ vergeben werden. Die Sägelinien werden automatisch bis zum Brettumriss verlängert. Zum Vorfräsen der konkaven Ecken steht nun eine extra Fräslinie zur Verfügung. Diese liegt auf der ursprünglichen Kontur und kann nicht mit einem Abstand definiert werden. <Highlight Film Erweiterung Export an CNC Maschinen>
    • Zwei Profilhälften beim Handlaufkrümmling: Die Profilierung zum Abzeilen kann nun wahlweise als ein Profil oder als zwei Profilhälften erzeugt werden.
    • Holmgehrungen als einzelne Linien: Die Holmgehrungsschnitte können jetzt mit zwei Linien exportiert werden.
    • Bohrungen können um einen gewünschten Wert über das Bauteil verlängert werden. Dies wird meist zum Bearbeiten des Handlaufkrümmlings benötigt.
    • Erweiterung Maschinenexport: Für Tritt- und Setzstufen steht nun für jede Kantenart eine Fräs- bzw. Sägelinie zur Verfügung. Jede Kannte kann mit einem eigenen Abstand belegt werden. <Highlight Film Erweiterung Export an CNC Maschinen>
    • Untere Pfostenanschlüsse werden jetzt wieder automatisch nachgerechnet. (Fa. Oberholzer, Fa. Ambauen)
    • Die Übernahme des Schwunges von der Wange auf den Handlauf, in einem speziellen Fall, wurde überarbeitet. (Fa. Schilling)
    • Die Berechnung der Stufenstemmungen in den Wangen wurde optimiert. (Fa. Müller)
    • Zusätzliche Kantenart zum Vorfräsen von Trittstufen-Taschen im Pfosten. Um Ausrisse beim Fräsen von Trittstufen-Taschen im Pfosten zu vermeiden, kann eine zusätzliche Fräslinie exportiert werden. (Fa. EBS)

    Materialliste

    • Die Staboptimierung nach dem Feld „Beschreibung“ wurde ermöglicht. (Frankreich)
    • Die Auswahl in einer Summen Teilliste wird wieder korrekt ausgefiltert. (Fa. Ganter)
    • Die Materiallistenvorlagen wurden um die Teilliste „Holzbauteil“ erweitert.

    3D Darstellung Visualisierung

    • Das Stammdatum zur Berechnung der fotorealistischen Darstellung wurde erweitert. Auf dem zweiten Reiter kann jetzt die Größe der Szene eingestellt werden. Hierbei kann die Tageslichtberechnung an die räumliche Größe des Projektes angepasst werden.
      klein: für Gebäude oder Gelände mit einer Größe bis ca. 20m (schnelle Berechnungsdauer).
      mittel: für Gebäude oder Gelände mit einer Größe bis ca. 50m (normale Berechnungsdauer). Diese Einstellung wird auch für Innenraumansichten empfohlen.
      groß: für Gebäude oder Gelände mit einer Größe ab ca. 50m (zeitintensive Berechnungsdauer).
      Für ein optimales Ergebnis, gerade bei großen Projekten, die in ein entsprechendes Gelände eingebettet sind, sollten diese Einstellungen gezielt verwendet werden.

    3D Objekte

    • Der „Pfostendeckel“ der im Stahlteilstammdatum definiert werden kann, wird nun auch in der fotorealistischen Darstellung angezeigt.
    • Die Darstellung von gruppierten Objekten, wie Extrusionskörpern die in Bauteile oder Platten einbeschrieben sind, wurde verbessert. (Fa. Regnauer, Frankreich)
    • Die Darstellung von gruppierten Objekten, welche in Hölzer einbeschrieben sind, wurde bzgl. Füllung, Strichstärken usw. verbessert. (Fa. Steico)
    • In der Version 11.1 wurde das Stammdatum der Standardprofile um das L-Profil erweitert. In der Bildauswahl ist neben den bekannten Formen wie Rechteck-, Rund-, T-Profil usw. jetzt auch ein L-Profil anwählbar. Dieser wurde in gleichschenklige und ungleichschenklige L-Profile unterteilt. Die Querschnitte dieser Profile wurden nach der neuesten DIN EN 10056-1 erstellt. Natürlich erzeugen beide Arten des L-Stahls auch Bearbeitungen an Hölzern. Betritt man den hierfür verantwortlichen Bearbeitungsreiter, so wird im Datenbild ein Holz eingeblendet, das entsprechend den Einstellungen ausgearbeitet wird. Die Einstellungen entsprechen im Wesentlichen denen des I-Trägers. Die gewünschten Abstände zu den Stegen des Profils und bestimmte Bearbeitungsoptionen werden hier festgelegt. Die Bearbeitungen können sowohl stirnseitig, als auch längs der Faserrichtung erfolgen. Also kann z.B. ein Deckenbalken stirnseitig auf einem L-Stahl aufliegen oder ein L-Stahl kann zur Verstärkung in einen Pfosten eingearbeitet werden. Das Gewicht der Profile wurde für jeden L-Stahl individuell angepasst. Somit kann jedes Profil mit dem exakten Gewicht (kg/m) in die Materialliste transferiert werden. <Highlight Film Erweiterungen Stahlbau>
    • Ebenso wurden der U-Stahl, der T-Stahl und auch der Z-Stahl überarbeitet. Auch diese Profile wurden um den Reiter „Bearbeitungen“ erweitert. Bei T-Profilen und U-Profilen besteht die Möglichkeit, im Bearbeitungsreiter festzulegen, ob der Steg „rechtwinklig“ oder „exakt“ ausgearbeitet wird. Somit erzeugen alle in den Stammdaten integrierten Stahlprofile Bearbeitungen an Hölzern.
    • Die Verwendung einer Z-Lage bei den 3D Schnitten wird jetzt korrekt behandelt. (Fa. Röhrig)

    3D Wand Decke

    • Werden Fenster und Türen mit einer Sprossenstärke/breite mit Null eingegeben wird dies auch entsprechend ausgegeben. (Fa. Kobus)
    • Die Wandautomatik (F10) wurde um die Option „Eckbausteine“ erweitert. Vordefinierte Ecken können jetzt automatisch an Außen- und Innenwänden gesetzt werden. Der Verweis in der Wandautomatik (F10) greift auf die Stammdaten der Eckautomatik. Hierfür wurden die Stammdaten (Wände/Decken/DD-Elemente) um die Gruppe „Eckautomatik“ erweitert. Im Stammdatum der Eckautomatik können Ecken für Außenwände (AW), Außenwand T-Anschlüsse (AWT), Innenwände (IW) und Innenwand T-Anschlüsse (IWT) hinterlegt und vordefiniert werden. Bei Außenwänden und Innenwänden kann eine Hauptrichtung festgelegt werden. Diese Hauptrichtung legt fest, welche Wand die „Wand 1“ nach der bisherigen Logik ist. Wird bei der Hauptrichtung beispielsweise ein Wert von 0,0 Grad angegeben, so sind alle Wände die horizontal eingegeben wurden die „Wand 1“. Wird ein Wert von beispielsweise 90 Grad eingegeben, so sind alle vertikal eingegebenen Wände die „Wand 1“ nach der bisherigen Logik. Bei dem Winkelbereich kann über die Dialogbox ein Winkel „von-bis“ (bei Außenwänden von 0,01 Grad bis maximal 360 Grad und Innenwänden von 0,01 Grad bis maximal 180 Grad) eingegeben werden. Pro Reiter können bis zu 9 Winkelbereiche vordefiniert werden. Sind die Winkelbereiche definiert, so kann über einen Verweis auf die vordefinierten Eckbausteine in den Stammdaten zugegriffen werden und jedem Winkelbereich ein entsprechender Eckbaustein zugewiesen werden. Somit ist es zum Beispiel möglich, 45 Grad, 90 Grad und 270 Grad Ecken zu unterscheiden und jedem Winkelbereich einen dazu passenden Eckbaustein zu zuweisen. Außenwände und Innenwände unterscheiden sich bei der Bestimmung des Winkels. Bei Außenwänden wird zwischen Außenecken und Innenecken unterschieden. Zur Unterscheidung von Innen/Außenecken müssen die Wände als ein geschlossener Linienzug vorhanden sein.
      Alle Ecken über 180 Grad die in den „Raum“ hinein ragen, werden als Innenecken deklariert; alle Ecken unter 180 Grad sind Außenecken. Die Ansichtsseite der Wände spielt also bei Außenwänden keine Rolle. Bei Innenwänden hingegen spielt die Ansichtsseite insofern eine Rolle, dass diese zur Bestimmung des Winkels benötigt wird. Hierbei ist die Rede von der Sichtseite und der Gegenseite. Die angegebenen Winkel für Innenwand Eckanschlüsse sind also von der Ansichtsseite der Hauptrichtungswand zu sehen. Die angegebenen Winkel für alle T-Wand Anschlüsse sind von der Ansichtsseite der „Stiel“-Wand zu sehen.
      Im Gegensatz zum manuellen Einsetzen der Ecken, müssen Wände bei der Eckautomatik eine logische Wandverbindung haben. Sind alle Winkelbereiche abgedeckt und mit entsprechenden Ecken hinterlegt so werden die Ecken automatisch eingesetzt wenn in der Wandautomatik (F10) der Haken bei „Eckbausteine“ gesetzt ist und „Start“ gedrückt wird. Desweiteren wurde in der Programm Auswahl unter „3D Wände“ der Befehl „Eck einsetzen“ um die Befehlsinstanz „Ecken automatisch“ erweitert. Wird dieser Befehl ausgewählt, öffnet sich das vordefinierte Stammdatum der Eckautomatik. Werden nun die entsprechenden Wände markiert und mit „OK“ bestätigt, dann werden die vordefinierten Ecken automatisch eingesetzt. <Highlight Film Vollautomatische Wandeckausbildung>
    • Bei Wänden besteht jetzt die Möglichkeit, in der Wandansicht unter „Ändern“ beim „Bauteil“ die Breite, die Höhe und den Blick zu ändern. Desweiteren können auch unter dem Reiter „S“ für Schichten und Teilung die Schichtaufbauten geändert werden. Somit können in der Wandansicht alle Änderungen wie in der Draufsicht vorgenommen werden.
    • In der Version 11.1 wurde eine neue Teilungsart „von Öffnung“ programmiert. Bei dieser neuen Teilungsart werden wenn möglich, immer ganze Platten von Öffnungen (z.B. Fenster und Türen) aus zum Wandanfang und zum Wandende aufgeteilt. Hintergrund dieser neuen Teilungsart ist folgender: Öffnungen bei Giebelwänden liegen in der Regel selten in den Bereichen der Giebelschräge, sondern eher im Bereich der Gebäudemitte, um Schrägschnitte an Fenstern und Türen möglichst zu vermeiden. Somit besteht bei der neuen Teilungsart „von Öffnung“ im Dachgeschoß eine höhere Chance, diese erste Platte links und rechts von einer Aussparung als eine Standardplatte ohne Bearbeitung aufbringen zu können. (Fa. DFH) <Highlight Film neue Teilungsart: von Öffnung aus>
    • Das automatische Ausklinken von Pfetten bei Wänden durch die Einstellung „Automatische Ausklinkung der Wand“ in den Voreinstellungen (ALT+F7) unter „Wände/Umriss“ „Sonstiges“ wurde überarbeitet und verbessert. (D&Z Holzbau)
    • Wird einer „Teilwand“ im Stammdatum unter dem Reiter „Holzautomatik und Symbolzuweisung“ ein Draufsichtssymbol zugewiesen, so kann dieses im Grundriss über den Bearbeitenbefehl „Lage“ verschoben werden. (Fa. Vario Haus)

    Wände und Decke (Hölzer)

    • Das Menü der Wand Hölzer wurde um den Erzeugen Befehl „Element mit Bauteil Bezug“ erweitert. Mit diesem Befehl ist es möglich z.B. Pfosten mit einem Klick achsmittig unter bestehende Hölzer wie Deckenbalken oder Pfetten zu setzen. Wie auch beim „normalen“ „Element setzen“ steht dem Anwender hierbei die gesamte Palette der Holzsystembau Stammdaten zur Verfügung.
      In der Eingabezeile muss zunächst die gewünschte Wand bzw. Bundlatte gewählt werden. Danach können die Bezugsbauteile nacheinander geklickt werden. Durch eine automatische Befehlswiederholung wird der Befehl hier nicht nach Setzen eines Elementes beendet. Es können jedoch auch mehrere Bezugs-Bauteile mit Hilfe des Markierkastens oder des Markierbalkens bestimmt werden. Auf diese Weise ist es möglich sehr schnell und komfortabel z.B. statische Stile achsmittig unter Deckenbalken zu placieren. (Fa. DFH) <Highlight Film Neuer Befehl: Element mit Bauteil Bezug>
    • Neu in der Version 11.1 sind die sogenannten Kombi-Elemente. Dies ermöglicht das Erzeugen von „doppelten Elementen“ im Holzsystembau. Klickt man den Befehl „Element frei“ in den „Wand Hölzern“ oder in der „Balkenlage“ so kann hier auf die Gruppe „Kombi-Elemente“ zugegriffen werden. Das Stammdatum beinhaltet zwei Verweisfelder für HLZSYS Elemente und die Eingabe eines lichten Abstands zwischen den Elementen. Die Eingabe erfolgt wie mit einem Bauteil. Nach dem Setzen des Kombi Elements zerfällt dieses wieder in zwei einzelne Elemente. Mit Hilfe der Kombi-Elemente können sehr einfach „doppelte Elemente“ wie Randabschlusshölzer in der Balkenlage oder doppelte Stile für die Wandfertigung erstellt und komfortabel und schnell eingesetzt werden. <Highlight Film Kombi-Elemente>

    Release Historien

    Release Historie V11.0 Build 5400

    Allgemeines

    • Die Berechnung der 3D Endtypen, bei ausgeschalteter Hintergrundberechnung, wurde optimiert. (Fa. Gumpp, Fa. Dittus, Fa. Renggli)
    • Die maximale Größe des Zeichnungspuffers wurde erhöht. (Fa. Steico)
    • Der neue Versionsname und das Logo der V11.0 SEMA EXPERIENCE 25 YEARS wurden in allen Programmteilen integriert.
    • Die Zoom Funktion des Mausrades, kann jetzt auch bei folgenden aktiven Funktionen ausgeführt werden: „Lupen-Funktion“, „Zeichnung verschieben (Pan)“, und beim „Gebäude drehen“.
    • In der Menüleiste unter „Ansicht“ wurde der Modus „Vollbild“ eingefügt. Somit kann der „Vollbildmodus“ auch außerhalb des Modus „Gebäude durchwandern“ aufgerufen werden. Der Vollbildmodus eignet sich besonders für Präsentationen der Projekte.
    • In der Version 11.0 wurde der Rechtsklick erweitert. Die bisherige Markierauswahl bleibt ebenfalls auf der rechten Maustaste. Wird also ein Rechtsklick im Fangbereich von mehreren Bauteilen ausgeführt, so erscheinen diese Bauteile im Fenster der Markierauswahl. Hier können die gewünschten Bauteile ausgewählt und markiert werden. Mehrere Bauteile können wie gewohnt nacheinander mit gedrückter Strg Taste ausgewählt werden. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wird das Fenster, wenn mehr als fünf Bauteile aufgelistet werden, mit einem Scrollbalken ausgestattet.
      Neu ist beim Rechtsklick der Zugriff auf die Bearbeiten- Befehle. Wird also auf ein oder auf mehrere markierte Bauteile mit der rechten Maustaste geklickt, so werden im Fenster über der Markierauswahl alle möglichen Bearbeiten- Befehle aufgeführt. Diese Befehle werden sowohl textuell, also auch mit einem aussagekräftigen Icon dargestellt. Die Auswahl des gewünschten Befehls wird insofern erleichtert, als dass nur die Befehle aufgeführt werden, die mit den markierten Bauteilen auch durchgeführt werden können. Nicht mögliche Befehle werden unterdrückt.
      Wird ohne vorheriges Markieren ein Rechtsklick auf ein Bauteil gemacht, so ist dieses Bauteil automatisch markiert. Beim Bearbeiten von nur einem Bauteil ist also ein vorheriges Markieren nicht notwendig. Wird der Rechtsklick ohne vorheriges Markieren auf mehrere Bauteile im Fangbereich getätigt, so ist das erste Bauteil im Fangbereich automatisch markiert und kann bearbeitet werden.
      Beim Rechtsklick auf die leere Zeichenfläche sind die Befehle aufgelistet, die auch ohne markiertes Bauteil durchgeführt werden können, wie z.B. Baustein einsetzen oder eine Rasterkontrolle.
      Über dem Fenster der Bearbeiten- Befehle erscheint noch eine sogenannte Mini-Symbolleiste in der die Bearbeiten- Befehle nur mit Icons dargestellt werden. Die Icons werden je nach Möglichkeit aktiv oder inaktiv geschalten.
      Wenn man mit den Icons entsprechend vertraut ist, hat man die Möglichkeit die textuellen Bearbeiten-Befehle wegzuschalten und somit nur mit den Icons in der Mini-Symbolleiste zu arbeiten. Im Alt F7 unter „Allgemeines“ auf dem Reiter „Bedienung“ kann der Haken bei der Option „Bearbeiten-Befehle im Rechtsklick-Menü anzeigen“ herausgenommen werden. Dadurch reduziert sich das Rechtsklick-Menü und wird übersichtlicher.
      Der Rechtsklick wird vor allem Neueinsteigern den Umgang mit dem Programm erheblich erleichtern. Der Profianwender kann sich die langen Mauswege zwischen markiertem Bauteil und den Bearbeiten- Befehlen in der Menüleiste der Programmauswahl sparen. Der Umgang mit dem SEMA Programm ist jetzt also noch schneller und intuitiver.
      Die Mini-Symbolleiste kann auch beim Klick mit der linken Maustaste verwendet werden. Hierzu muss im Alt F7 unter „Allgemeines“ auf dem Reiter „Bedienung“ die Option „Mini-Symbolleiste beim Markieren anzeigen“ aktiviert werden. Wie in der modernen Windows Umgebung wird nach dem Markieren (mit der linken Maustaste) der Mauszeiger schräg nach rechts oben bewegt um die Mini-Symbolleiste einzublenden. Hier stehen die Bearbeiten-Befehle wie beim Rechtsklick zur Verfügung. <Highlight Film Perfekte Bedienung: Rechte Maustaste>
    • In der Version 11.0 können Bauteile im 2D flächig gefüllt dargestellt werden. Hierzu wurde die Standard Leiste um den Schalter „Bauteile im 2D gefüllt darstellen“ erweitert. Ist dieser Schalter gedrückt, werden alle Bauteile automatisch mit ihrer aufgehellten Umrissfarbe gefüllt. Die Umrissfarbe der Bauteile ist in den allgemeinen Farbeinstellungen festgelegt und kann individuell eingestellt werden. Die Farbeinstellungen wurden bei allen Hölzern, bei Wänden usw. um ein Verweisfeld für die Füllung und für die Schnitt-Schraffur erweitert. Hier können für die gewünschten Bauteile global eigene Füllungen oder Schraffuren definiert werden. Der Füllverweis ist bei den Hölzern standardmäßig nicht belegt; bei gedrücktem Schalter „Bauteile im 2D gefüllt darstellen“ wird die Füllung automatisch generiert.
      In der gefüllten Darstellung erscheint das Projekt schon auf den ersten Blick viel übersichtlicher. Bauteile können visuell besser unterschieden werden. Das „Finden“, Markieren und Bearbeiten von Bauteilen wird vor allem Einsteigern erheblich erleichtert. Dadurch dass die Füllfarbe aufgehellt und transparent erscheint, sind die Endtypen und Bearbeitungen der Hölzer immer noch klar erkennbar. Auch schraffierte Flächen, wie Stirnholz, Wände, Deckungen usw. werden transparent gefüllt. Gerade in Verbindung mit Schraffuren entstehen sehr schöne und übersichtliche Detailbilder (Schnittdetail....). Auch die verschiedenen Profilzeichnungen, wie Gauben, normale Profile, Pultprofile usw. werden erheblich aufgewertet.
      Der Schalter „Bauteile im 2D gefüllt darstellen“ wird automatisch in die Standard Leiste eingespielt. Außerdem findet man den Schalter wie gewohnt im Anpassen Menü unter „Befehle“, „Ansicht“. Auch im F7 unter „Bilder + 3D“, „Darstellung“ kann diese Einstellung aktiviert oder deaktiviert werden.
      Ob die Bauteile beim Ausdruck einer Zeichnung gefüllt werden, wird ebenso über den Schalter gesteuert. Für den Fall, dass ein Anwender niemals die Bauteile flächig gefüllt ausdrucken will, gibt es in den Allgemeinen Programm Optionen (Alt+F7) eine entsprechende Einstellung. Unter „Allgemeines“, „Optik“, „sonstige Optionen“ kann eingestellt werden, ob die automatische Füllung „wie im F7 eingestellt“ oder gar nicht gedruckt wird. <Highlight Film Transparente flächige Darstellung von Bauteilen und Hölzern>
    • Der Optikreiter von nahezu allen Bauteilen wurde erweitert. Individuell einstellbar ist jetzt für die verschiedenen Bauteilarten deren Umriss und Füllung bzw. Schraffur. So können z.B. bestimmte Bauteile einer Balkenlage wie Kopfhölzer, Stellbretter oder Füllhölzer in einer anderen Umrissfarbe und Füllung gestaltet werden, was natürlich die Übersichtlichkeit der Projekte und Pläne extrem erhöht. Auch beispielsweise Pfetten aus Brettschichtholz können auf diese Weise schon in der Draufsicht durch farbliche Gestaltung oder Vergabe einer Schraffur kenntlich gemacht werden.
      Nachfolgend die Erweiterung des Optikreiters am Beispiel einer Pfette.
      Unter den bisherigen Verweisen für die Visualisierung und eine Einbeschreibung findet man die Einstellungen für den Bauteil Umriss. Global „ja“ bedeutet, dass das Aussehen der Pfette aus den Einstellungen in den allgemeinen Farbeinstellungen übernommen wird. Die weiteren Einstellungen für den Umriss werden folglich deaktiviert. Bei Global „Nein“ stechen jetzt die Einstellungen bei genau dieser Pfette. Definiert wird die Umrissfarbe, die Linienstärke und die Linienart. Darunter befinden sich die Verweisfelder für die Füllung/ Füllmuster in der Draufsicht und für die Schnittdarstellung. Sind diese Verweisfelder nicht belegt, so stechen die Einstellungen der allgemeinen Farbeinstellungen.
      Um die Verweisfelder individuell belegen zu können, wurde ein neues Stammdatum „Füllung“ programmiert, das wie folgt aufgebaut ist. Zunächst die Unterscheidung zwischen leeren, vollflächig gefüllten oder schraffierten Flächen. Bei der Einstellung „leer“ findet keine Füllung des Bauteiles statt. Alle anderen Eingaben im Stammdatum werden gesperrt. Bei der Einstellung „voll“ werden die Felder für die Hintergrunddefinition aktiv. Unter der Transparenz der vollflächigen Füllung (ja/ nein) befindet sich die gewohnte Farbauswahl. Neben der Möglichkeit eigene Farben zu mischen, werden zusätzlich bestimmte Optionen zur Farbbestimmung angeboten: „keine Farbe“, es findet keine Füllung statt. „Farbe wie Umriss“, für die Füllung wird die Umrissfarbe verwendet. „Farbe wie Umriss aufgehellt“, für die Füllung wird die automatisch aufgehellte Umrissfarbe verwendet. „Farbe automatisch“, die automatisch aufgehellte Umrissfarbe wird verwendet, wenn der Schalter „Bauteile im 2D gefüllt darstellen“ aktiviert ist. Bei der Einstellung „schraffiert“ werden die Felder für die Definition der Schraffur aktiv. Zunächst gelangt man über das Feld „Art“ in die Schraffurauswahl, wo die gewünschte Schraffur entnommen werden kann. Die Schraffurgröße kann auf „zoom“ oder „konstant“ gestellt werden. Weiter wird der Größen-Faktor der Schraffur sowie deren Drehwinkel eingestellt. Abschließend wird die Farbe der Schraffur bestimmt. Die Schraffur kann in der Version 11.0 nun noch zusätzlich mit einer Hintergrundfarbe gezeichnet werden. Die Einstellmöglichkeiten wurden bereits bei der Einstellung „voll“ (siehe oben) beschrieben.
      In den Stammdaten sind natürlich einige Beispiele bzgl. Füllungen und Schraffuren zu finden. (Füllung/ Füllmuster, Füllung, Standard). <Highlight Film Alle Bauteile mit eigenem Optikreiter>
    • Für die Anzeige Optionen (F7) wurde ein neuer Platzhalter, @Z-AnzeigeOptionen@ zur Verfügung gestellt. Dieser Platzhalter zeigt den Dateinamen der aktuell eingestellten Anzeige Option zur Zeichnung an. (Fa. Dittus)
    • Projekt Presenter; kontrollieren Sie Ihr Projekt ohne Hardlock. Mit diesem neuen Modul können Bauvorhaben aller Art in Presenter Bauvorhaben umgewandelt werden. Ist in einem Bauvorhaben der Presenter Status gesetzt, kann dieses BV an einem anderen Rechner, mit einer installierten SEMA Holzbausoftware V 11.0 und höher, ohne Hardlock geöffnet werden. Im geöffneten Bauvorhaben kann das Projekt visuell kontrolliert werden. Bauteile, können mit „Ansicht Einzelholz“ gezeichnet und mit „Kontrolle“ nachgemessen werden. Wände und Treppenbauteile können mit der „Bauteilansicht“ aufgestellt werden. Auch hier steht die „Kontrolle“ zur Verfügung. Vorhandene Kalkulation oder Materiallisten, gespeicherte Schnitte und Bilder können geöffnet werden. Auch die Anzeige–Einstellungen (F7) stehen hier zur Verfügung. Somit ist es nun möglich Bauvorhaben an einem Rechner ohne Hardlock zu öffnen und zu kontrollieren. <Highlight Film Projekt Presenter>
    • Für die 3D Darstellung (flächig/ texturiert) wurde ein neuer Export (3D Export) integriert. Dieser ist unter Datei -> Export -> 3D Export zu finden. Für den 3D Export stehen folgende zahlreiche Exportdatenformate zur Verfügung:
      3D Studio Binary Mesh File (*.3ds)
      3D Studio Binary Project File (*.prj)
      3D Studio ASCII Mesh File (*.asc)
      Direct X File (*.x)
      Autodesk ASCII File (*.dxf)
      IGS ASCII File (*.igs)
      Inventor 2.0 File (*.iv)
      LDraw ASCII File (*.ldr)
      Lightflow File(*.py)
      LightWave File (*.lws)
      Maya ASCII File (*.ma)
      Quake2 File(*.md2)
      OpenGL File (*.cpp)
      POV-Ray File (*.pov)
      Generic ASCII File (*.raw)
      RheinGold3D File (*.rh3)
      RenderMan File (*.rib)
      STL File (*.stl)
      Digistar File (*.vla)
      Alias Wavefont File (*.obj)
      VRML 1.0/2.0 File (*.wrl)
      Die exportieren Daten können in beliebigen Programmen importiert werden, die dieses Datenformat unterstützen. Zum Beispiel in: Google SketchUp, 3D Tool, 3D Adobe usw. <Highlight Film 3D Im- und Export>
    • Der 3D Import ins SEMA Programm wurde um folgende zahlreiche Importformate erweitert:
      3D2 File (*.3d2)
      Rhino3D File (*.3dm)
      3D Studio Binary File (*.3ds,*.prj,*.mli) (*.3ds war bisher schon möglich)
      3D Studio Max ASCII File (*.ase)
      Truespace File (*.scn,*.cob)
      Direct X File (*.x)
      Autodesk ASCII File (*.dxf)
      Imagine Object File (*.iob)
      LDraw ASCII File (*.ldr,*.dat)
      LightWave File (*.lws,*.lwo)
      Quake File (*.mdl,*.md2)
      Nendo File (*.ndo)
      NFF ASCII File (*.nff)
      OFF ASCII File (*.off,*.geo)
      POV-Ray File (*.pov,*.inc)
      Generic ASCII File (*.raw)
      Reingold3d File (*.rh3)
      3D Studio Shape File (*shp)
      STL File (*.stl)
      Alias Wavefront File (*.obj)
      VRML 1.0/2.0 File (*.wrl) <Highlight Film 3D Im- und Export>
    • Neuerungen im Bereich fotorealistische Darstellung:
      Sowohl die Berechnung der natürlichen Tageslichtverteilung, als auch die anschließende Bildberechnung sind stark beschleunigt worden.
      Zudem werden diese zeitkritischen Berechnungen jetzt in einem "Multi-Thread"-Modell abgearbeitet. Damit wird das Leistungspotential moderner Dual- oder Quad-Core Rechner voll ausgeschöpft. Auf einem Quad-Core Rechner laufen diese Berechnungen nun etwa in einem Sechstel der Zeit ab wie bisher.
      Die Berechnung der Tageslichtverteilung wurde stark überarbeitet. Die Licht- und Schattenverteilung erscheint noch natürlicher. Dadurch wirken vor allem Innenraum-Ansichten noch plastischer und realistischer. <Highlight Film Neuerungen fotorealistische Darstellung>

    Symbolleisten/Paletten

    • Die Gestaltung, Optik und Bedienung der Programmversion 11.0, insbesondere der Symbolleisten, wurden vielfältig erweitert und verbessert.
      • Neue Möglichkeiten der Darstellung von Symbolen(Icons) und Buttons.
      • Einführung von Befehlspaletten und Stammdaten Containern. Neue Möglichkeiten der Anordnung der Oberflächenelemente des Programmes.
      • Erweiterung der User-Buttons
      • Bearbeiten-Befehle mit Symbolen(Icons) <Highlight Film Perfekte Bedienung: Symbolleisten>
    • Neue Möglichkeiten der Darstellung von Symbolen(Icons) und Buttons.
      • In den Symbolleisten können, über „Anpassen“, die Symbole und Buttons in ihrer Darstellung individuell für jede separate Symbolleiste eingestellt werden. Auf der linken Seite im Anpassen Menü, ist die Symbolleiste anzuwählen, die verändert werden soll. Folgende neue Einstellungen stehen hierfür zur Verfügung.
        - „Standard/Minimale“ -> Schaltertext: ohne, nur Symbol. Möglichkeit Schaltertext sichtbar und auf der rechten Seite des Symbols anzugeben, wenn dies beim Button eingestellt ist.
        Symbolgröße: Minimale (16*16), was der bisherigen Einstellung entspricht.
        - „Text Rechts/Minimale“ -> Schaltertext: sichtbar und auf der rechten Seite des Symbols.
        Symbolgröße: Minimale (16*16).
        - „Text Unten/Minimale“ -> Schaltertext: sichtbar und unter dem Symbol.
        Symbolgröße: Minimale (16*16).
        - „Text Unten/Kleine“ -> Schaltertext: sichtbar und unter dem Symbol.
        Symbolgröße: Klein (vom Schaltertext abhängig*43). Diese Einstellung ist vorrangig für die User-Buttons vorgesehen. (Details: siehe Erweiterung der User-Buttons).
        - „Fixe Breite“ -> Hiermit ist es möglich, den Buttons mit (Schalter-)Text eine einheitliche Breite zu geben. Damit können sie gleichmäßig untereinander angeordnet werden. Zusätzlich kann die Breite noch mit dem „Schieberegler“ stufenlos verändert werden.
      • Die Buttongröße bei „Standard/Minimale“ und „Text Rechts/Minimale“ kann zusätzlich in Anpassen Menü unter dem Reiter „Optionen“ -> „Große Schaltflächen“ auf 24*24 erhöht werden, was bei großen Bildschirmen und hohen Bildschirmauflösungen empfehlenswert ist.
      • „Buttons“ die von einer Symbolleiste in eine andere Symbolleiste gezogen werden übernehmen die Darstellung der „Ziel-Symbolleiste“.
      • Mit der gedrückten STRG- Taste können Buttons aus bestehenden Symbolleisten in andere Symbolleisten kopiert werden. Wird die STRG– Taste nicht auf einer Symbolleiste losgelassen, bleibt der Button in der „Quell-Symbolleiste“ erhalten.
      • Neue „Buttons“ die von SEMA ausgeliefert werden, wie z.B. die Anzeigeoption „Gelände an/aus“ wird in der Symbolleiste „Anzeigeoptionen F7“ automatisch an die Position nach der „Grundriss an/aus“ Anzeigeoption eingefügt. Bei neuen „Buttons“ die von SEMA automatisch eingespielt werden, wird immer versucht diese an die Position zu setzen, die von SEMA als die „optimale“ definiert wurde. Sollte dies nicht möglich sein, wird der neue „Button“ wie bisher am Ende der Symbolleiste eingefügt. <Highlight Film Perfekte Bedienung: Symbolleisten>
    • Einführung von Befehlspaletten und Stammdaten Containern. Neue Möglichkeiten der Anordnung der Oberflächenelemente des Programmes
      • In der Version 11.0 wurden die Symbolleisten um sogenannte Paletten erweitert, wobei es hier zwei neue Arten gibt: die Befehlspaletten und die Stammdaten-Container. Grundsätzlich sind Paletten in ihrer Funktionalität um einiges umfangreicher als „normale“ Symbolleisten. Paletten können an den vier Seiten des Bildschirmes „angedockt“ oder auch „schwebend“ (nicht an einer Seite fixiert) platziert werden. Angedockte Paletten können entweder „angedockt- geöffnet“ oder „angedockt- automatisch versteckt“ sein. Bei „angedockt- automatisch versteckt“ ist ein Reiter zu sehen, der sich bei Berührung mit der Maus öffnet und die Palette in den Bildschirm fahren lässt.
      • Befehlspaletten und Stammdaten-Container können im „Anpassen Menü“ unter dem neuen Reiter „Paletten“ erzeugt und verändert werden.
      • Befehlspaletten sind Bereiche die „Buttons“ aufnehmen können. Für die Befehlspaletten können die gleichen Einstellungen vorgenommen werden, wie bei den Symbolleisten. (siehe Neue Möglichkeiten der Darstellung von Symbolen(Icons) und Buttons.)
      • Stammdaten-Container sind Bereiche in denen die Auswahl von SEMA Bausteinen, 3D Objekten und 3D Bearbeitungen nach den oben beschriebenen Möglichkeiten der Paletten am Bildschirm angeordnet werden können. Auch sind mehrere Stammdaten-Container möglich. Für jeden Stammdaten–Container sind nahezu alle Einstellungen, wie für die Stammdatenverwaltung und die Erzeugenbefehle (Siehe Stammdaten/Bausteine), möglich.
      • Im Programm stehen folgende vordefinierte Paletten zur Verfügung:
        - Programm Auswahl -> Hier sind alle Erzeugungen-Befehle aufgeführt.
        - Bearbeiten-Befehle -> Hier sind alle Bearbeiten-Befehle aufgeführt.
        - Eingabebereich -> Hier werden die Markierinstanzen, Eingabeformen und ihre Optionen, wie auch die Sichtbarkeitsschaltung aufgeführt.
        - CAD BEM MCAD 3CAD -> Hier sind die Programmteile CAD BEM MCAD 3CAD und die Layerauswahl aufgeführt.
        - Stammdaten-Container -> Hier ist ein Standard Container aufgeführt.
        - Diese 5 Paletten sind die Grundpaletten des SEMA Programmes und können in ihrem Inhalt nicht verändert werden; auch können diese nicht gelöscht werden.
      • Weitere Einstellmöglichkeiten für die Paletten:
        - Es wird empfohlen, bevor Einstellungen in den Symbolleisten oder Paletten gemacht werden, zuerst eine Sicherungskopie von der aktuellen Zusammenstellung zu machen!
        - Bei einem Rechtsklick auf den oberen Menübereich, werden die Paletten unter den Symbolleisten aufgeführt und können hier schnell ein- und ausgeschalten werden. Ebenso können diese auch im „Anpassen Menü“ geschalten werden.
        - Die Paletten können mit einem Rechtsklick auf den oberen Menübereich über die Option „Fixieren“, ebenso wie die Symbolleisten auch, in ihrer Lage unveränderlich gemacht werden. Ist die Fixierung aktiviert, so können keine angedockten Paletten von den Bildschirmseiten „herausgezogen“ werden, so dass diese schwebend sind. Andersherum können keine schwebenden Paletten angedockt werden.
        - Durch Öffnen des Anpassen Menüs wird die Fixierung automatisch aufgehoben, bis diese wieder geschlossen wird. Somit können im Anpassen Menü die Paletten je nach Bedarf angeordnet werden. „Angedockt- automatisch versteckte“ Paletten müssen, damit sie verschoben oder in ihrem Inhalt verändert werden können, zuerst über die „Heftnadel“ oben in der „Titelleiste“ in eine „angedockt- geöffnete“ Palette umgewandelt werden.
        - Angedockte und schwebende Platten können in sich verschachtelt werden. Untereinander, nebeneinander und als Reiter.
        - Wird eine neue Palette angelegt, so ist diese standardmäßig schwebend. Packt man diese in der „Titelleiste“ oben mit der Maus an, kann diese verschoben werden und auch an die Bildschirmseiten angedockt werden. Fährt man in dem Moment, an dem man die Palette mit der Maus gepackt hat, an die Bildschirmseite, sieht man einen transparenten Bereich als Vorschau. Das gleiche gilt für das Verschachteln von Paletten ineinander.
        - Im Anpassen Menü können Paletten die „angedockt“ sind, durch die Funktion „Schwebend“ automatisch abgedockt und in ihrer Position nach links oben am Bildschirm angeordnet werden.
        - Werden Symbolleisten/Paletten von einem Rechner auf einen anderen Rechner mit unterschiedlicher Bildschirmauflösung übernommen, so werden die schwebenden Standardsymbolleisten (z.B. „3D Ansicht“) an der Position des Quellrechners angezeigt (abhängig von der Bildschirmauflösung). Um diese wieder an die von SEMA als Standard definierten Stellen zu bekommen, kann die Funktion „Toolbars ausrichten“ im Anpassen Menü unter „Optionen“ ausgeführt werden.
        Im Anpassen Menü unter „Optionen“ kann für das „Farbschema“ des Programmlayouts eingestellt werden, in welcher Farbe dies angezeigt werden soll. Zur Auswahl stehen hier: System, Blau, Grün und Silber.
      • Paletten können je nach Anordnung in ihrer Breite und Höhe manipuliert werden, wobei ab einer bestimmten Größe in den Paletten „Scroll-Balken“ aufgeführt werden.
      • Sonderfunktionen im Umgang mit den 5 Grundpaletten(siehe oben):
        - Damit die Grundanordnung und Optik bestehen bleiben kann wurden die 5 Grundpaletten, so programmiert, dass zwischen diesen standardmäßig keine weiteren Paletten eingefügt und diese auch nicht verschoben werden können. (Ausnahme sind die Stammdaten-Container). Durch die immer größer werdenden Bildschirme und höheren Bildschirmauflösungen kann es aber durchaus auch gewünscht sein, zum Beispiel unter den Block der Bearbeiten-Befehle, eine eigene Befehlspalette einzuführen, oder auch die rechten Paletten auf die linke Seite zu verlegen. Hierzu gibt es im Anpassen-Menü folgende Einstellungen:
        - Wird eine Palette angewählt, kann für diese die Option „Titelleiste anzeigen“ aktiviert werden. Somit kann unter dieser Palette eine „eigene Palette“ eingefügt werden. Außerdem kann diese Palette nun auch mit der Maus angepackt und verschoben werden.
        Achtung: Zieht man eine Palette aus der rechten Seite heraus, kann man diese nur wieder anfügen, wenn die Zielpalette auch die Titelleiste angeschalten hat. Um die Grundpaletten wieder abzusichern, sollten die Titelleisten auch wieder ausgeschalten/deaktiviert werden.
        - Über die „Palettenausgleichsbereiche“ im Anpassen-Menü unter „Optionen“ ist für jede Seite eingestellt, welcher Bereich der Seiten ausgeglichen wird, wenn das Programmfenster in der Größe verändert wird. Zum Beispiel ist auf der rechten Seite der Ausgleichsbereich auf „Ende“ eingestellt. Wird nun das Programmfenster verkleinert, so wird der „Ende“ Bereich der letzten Palette unten, (somit die Palette der Bearbeiten-Befehle) zusammengeschoben. Es wird nicht die CAD BEM MCAD 3CAD Palette zusammengeschoben, da diese zur unteren Bildschirmseite gehört. <Highlight Film Perfekte Bedienung: Symbolleisten>
    • Erweiterung der User-Buttons
      • Über den Menüpunkt -> Ansicht -> Symbolleisten -> Befehle definieren können seit der Version 10.4 bestimmte Befehle auf einen „User-Button“ (eigener Knopf) definiert werden. (Entsprechender Film ist auf der Internetseite von SEMA unter Highlights -> Allgemein -> User Buttons zu finden). Die User-Buttons wurden in der Version 11.0 nochmals wie folgt erweitert:
        - „Anwendungen oder Dokumente starten“ -> Mit dieser neuen Funktion kann sowohl der Start von Anwendungsprogrammen, als auch das Öffnen eines Dokumentes auf einen „User-Button“ gelegt werden. Außerdem können beide Einstellungen kombiniert werden: Anwendungsprogramm mit Dokument starten. Wird nur ein Dokument angegeben, wird das Anwendungsprogramm gestartet, das für diesen Dateityp im Betriebssystem dafür eingestellt ist.
        - Die Zuweisung von Symbolen wurde erweitert. Wie unter dem Abschnitt, „neue Möglichkeiten der Darstellung von Symbolen(Icons) und Buttons“ bereits erwähnt, gibt es zwei Grundgrößen von Bildern: Größe „minimal“ (16*16) und Größe „klein“ (43*43). Hier kann nun für jede der zwei Bildgrößen das Symbol (Bild) aus der Vorschaugrafik, aus einer Datei oder aus der SEMA Symbolauswahlliste zugewiesen werden. Wird für einen Befehl, für den es eine Vorschaugrafik im SEMA Programm gibt, ein User-Button erzeugt, so wird hier automatisch das Symbol (Bild) vorgeschlagen. Zum Beispiel „Wand erzeugen“. Auch werden beim Erstellen eines User-Buttons, aus einem Bearbeiten-Befehl, die Icons automatisch als Vorschau vorgeschlagen. <Highlight Film Perfekte Bedienung: Symbolleisten>
    • Bearbeiten-Befehle mit Symbolen(Icons)
      • Es wurden alle Bearbeitenbefehle als „Buttons“ im Anpassen Menü unter „Befehle“ -> Bearbeiten_Befehle programmiert.
        Auch wurde von unserer Manual-Redaktion, in Zusammenarbeit mit der Entwicklung, für jeden dieser Bearbeiten-Befehle ein aussagekräftiges Icon bereitgestellt. Jeder diese Bearbeiten-Befehle kann auf die gewohnte Art und Weise in Symbolleisten und in Befehlspaletten platziert werden. <Highlight Film Perfekte Bedienung: Symbolleisten>

    Geländemodellierung (Neues Modul)

    • Ein Highlight der Version 11.0 ist die Geländemodellierung, mit der sich schnell und einfach komplexe Geländelandschaften eingeben und erzeugen lassen. Somit kann den Kunden schon vorab präsentiert werden, wie sich ihr zukünftiges Eigenheim der Landschaft und der Umgebung anpasst. Hierbei sind kaum Grenzen gesetzt, ob Flüsse, Berge, Teiche, Wiesen oder Straßen, alles kann komfortabel mit der neuen Geländemodellierung erstellt werden. Natürlich kann auch ein Grundstück mit eventueller Hanglage modelliert und das Gebäude technisch perfekt an das Gelände angepasst werden.
      Die Erweiterung „Gelände“ befindet sich unter der Programmauswahl direkt unter der Grundrisseingabe. Geländelandschaften können mit den Erzeugungsbefehlen „Gelände Rechteck“ und „Gelände Freiform“ erstellt werden.
      Das Stammdatum bietet hierbei folgende Einstellmöglichkeiten:
      Grundhöhe: Bei dieser Option, kann schon vor dem Erzeugen die Höhe des Geländes und aller zugehörigen Geländepunkte festgelegt werden.
      Höhe: Hierbei wird festgelegt ob sich die Höhe absolut oder relativ verhält. „Absolut“ bedeutet, dass sich die eingegebene Grundhöhe immer auf die Höhe des Geschosses bezieht, in dem das Gelände erzeugt wird. Relativ bedeutet, dass sich die eingestellte Grundhöhe auf das darunter liegende Gelände bezieht.
      Gelände-Böschung: Hier stehen drei Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung: „keine“, „stanzen“ oder die Eingabe einer Breite mit freier Maßeingabe. Wird die Option „keine“ gewählt, so erhält das eingegebene Gelände keine Böschung. Mit der Auswahl „stanzen“ können z.B. komfortabel Baugruben oder Löcher direkt im Gelände modelliert werden. Mit Eingabe einer Breite wird die Böschung im Gelände festgelegt. Die Böschung muss beim Konstruieren des Geländes nicht berücksichtig werden, da diese automatisch angelegt wird und natürlich auch jederzeit nachträglich veränderbar ist.
      Unter dem Reiter Optik, können explizit für jedes Teilgelände verschiedenste Texturen vergeben werden. Auch das Aussehen im 2D kann durch wählen der Strichstärke, Linienart etc. beeinflusst werden.
      Beim Erzeugen eines Geländes, wird an jedem Eckpunkt ein sogenannter „Geländestützpunkt“ erzeugt. Diese können nachträglich über den Befehl „Lage“ im 2D und natürlich auch im 3D verschoben werden. Es wurde beim Lage Befehl eine neue Instanz (links unten in der Eingabezeile) eingeführt, die es ermöglicht, einzelne oder mehrere Geländestützpunkte in der Höhe zu verändern oder auch im 3D Höhen von beliebigen Bezugspunkten abzugreifen und in die Eingabe zu übernehmen.
      Wird eine Geländekante über den Befehl „Stoßen“ mit der Instanz „An Länge“ aufgetrennt, so wird am Stoßpunkt automatisch ein Geländestützpunkt eingefügt, der sich ebenfalls wie oben beschrieben bearbeiten lässt. Auch können Geländekanten nachträglich im 2D über den Befehl „Lage“ verschoben werden. Ein bestehendes Gelände kann weiter mit den Befehlen „Anfügen“ und „Stanzen“, wie üblich mit den Instanzen „Kasten“, „Freiform“, „Objekt“, bearbeitet und modelliert werden. Gelände können auch über die Bearbeitungsbefehle „Kopieren“, „Spiegeln“ oder „Lage“ bearbeitet werden.
      Über den Befehl „Berechnen“ werden markierte Gelände neu berechnet.
      Verschneiden sich 2 Gelände, so kann über den Befehl „Sonstiges“ ein Gelände in den Vordergrund bzw. in den Hintergrund gesetzt werden. Verschneiden sich mehrere Gelände, kann ebenfalls über den Befehl „Sonstiges“ ein Gelände eine Ebene nach vorne bzw. nach hinten versetzt werden. Dies legt die Priorität der einzelnen Gelände fest, wie sie im 3D und 2D gezeichnet werden.
      Die Verschneidung der einzelnen Gelände miteinander übernimmt das Programm vollautomatisch. Des weiteren kann ein Gelände über Steuerpunkte im Kurvenmodus (Objekt–Details markieren) bearbeitet werden, um beispielsweise Kanten abzurunden. Grundsätzlich ist die Handhabung eines Geländes analog zum Umgang mit CAD Polygonen.
      Einzelne und auch mehrere Gelände können zusammen als Baustein abgelegt und in jedem Bauvorhaben wieder eingesetzt werden. Diverse Geländebausteine wie Teiche oder Straßen wurden bereits als Baustein in den SEMA Stammdaten abgelegt und können in jedem Gelände über Baustein einsetzen integriert werden. Selbstverständlich werden auch in den Stammdaten mehrere Gelände mit verschiedenen Texturen wie Rasen, Gewässer, Felsen oder Humus angelegt um sofort mit der Modellierung beginnen zu können.
      Die Anzeige-Einstellungen (F7) wurden entsprechend um das „Gelände“ erweitert. Neben der üblichen Layerschaltung können die Geländestützpunkte mit den gewünschten Höhen und einem Wertkürzel versehen werden. Weiter können unter „Darstellung“ die „Geländestützpunkte“, die „Böschung im 2D“, die „Geländekanten im 3D“ sowie das „Geländenetz im Drahtgittermodell“ wie gewünscht sichtbar oder unsichtbar geschalten werden.
      Bzgl. des Geländes wurden auch die Allgemeinen Voreinstellungen (Alt F7) erweitert. Unter „Allgemeines“ wurde der Reiter „Sound“ hinzugefügt. Hier kann eine Hintergrundmelodie mit Pfad- und Dateiangabe eingebunden werden. Wahlweise kann die Hintergrundmelodie beim Durchwandern (F8) oder zusätzlich auch in der texturierten Darstellung abgespielt werden. Im Bauvorhaben muss dazu mindestens ein Gelände vorhanden sein. Das 3D Schwebemenü wurde um einen entsprechenden Schalter erweitert, mit dem sich die Melodie ein- und ausschalten lässt.
      Des weiteren kann, in den Allgemeinen Voreinstellungen (Alt F7), unter „Allgemeines“ im Reiter „Optik“ bei „Auflösung von Extrusions- und Roationskörpern“, „mehr“ unter „Gelände“ die „Auflösung von Geländefreiformen“ eingestellt werden.
      Im Durchwandern Modus (F8) gibt es zum Gelände noch einen zusätzlichen Optionen Schalter: „Gelände beim Durchwandern berücksichtigen (Alt+3)“ Ist dieser Schalter gedrückt, werden z.B. Hügel oder Böschungen erkannt und man bewegt sich direkt auf dem Gelände und steigt mit diesem höher oder niedriger. <Highlight Film 3D Geländemodellierung>

    Stammdaten Bausteine

    • Wird ein Gruppenname umbenannt, so werden die Hilfebilder entsprechend berücksichtigt.
    • Wird der Bereich der Dateneingabe verbreitert, so passt sich die Reiterbreite an (Die angezeigte Registerbreite wird breiter).
    • Beim Treppenbau wird für die Darstellung der „Symbole“ (Miniaturansicht) die „texturierte Darstellung“ verwendet.
    • Bei Bauteilen werden beim „Gewicht“ im Hint auf dem Feld „Definition“ die Einstellungen der Gewichtsparameter angezeigt. (Fa. Regnauer)
    • Beim „Daten holen“ (=Picken) von Stammdaten, werden die ersten 4 Zeichen des Stammdatennamens mit überprüft.
    • Die Stammdaten Verwaltung, sowie die Auswahlmenüs bei den Erzeugen- und Bearbeiten-Befehlen wurden in der Version 11.0 in ihrer Handhabung und Aussehen umfangreich überarbeitet.
    • Stammdatenmenü
      • Das Fenster der Stammdaten Verwaltung kann in seiner Größe, durch ziehen mit der Maus, variabel verändert werden. Ebenso kann der Größenbereich der Gruppenauswahl (Baum) in der Horizontalen verändert werden.
      • Neuerungen im Bereich des Stammdatenmenüs (Layouts), innerhalb eines Erzeugen-Befehls.
      • Die Bereiche Datenbilder und Daten können jeweils über den neuen „Doppelpfeil–Button“ minimiert und maximiert werden. Bei der „Buttonleiste“ der Datenbilder sind die zuletzt benutzten „Buttons“ immer sichtbar. Nichtbenutzte verschwinden mit der Zeit im Pull down Menü.
      • Die Bereiche „Objektauswahl“, „Datenbilder“, „Daten“ und „Gruppenauswahl“ (Baum) können jeweils in ihrer Größe variabel verändert werden. Auch kann die Gesamtbreite/Höhe des Stammdatenmenüs variabel verändert werden. Hierzu können über den Rechtsklick mit der Maus in der Objektauswahl folgende Einstellungen verändert werden:
        - “Stammdatenmenü Ansicht -> Hier kann die Informationsleiste, der Datenbilder-Bereich und die Daten(Eingabe) ein- und ausgeblendet werden.
        - „Symbole“ -> Mit Gruppe aktualisieren können die Symbole (Miniaturansichten) für die gesamte Gruppe neu erzeugt werden.
        Mit den weiteren Einstellungen „Datenbild 1 bis Hilfebilder (falls vorhanden)“ wird vordefiniert aus welchem Reiter der Datenbilder das Symbol in der Objektauswahl herangezogen werden soll. Die Einstellung ist für jedes einzelne Stammdatum separat möglich. Möchte man dies für mehrere Stammdaten gleichzeitig tun, so müssen diese entsprechend zuvor markiert werden.
        - „Optionen“ –> „Gruppenauswahl automatisch schließen“ -> Ist diese Option aktiviert wird mit dem „OK“ Button die Gruppenauswahl (Baum) automatisch geschlossen. Ist diese Option ausgeschalten, bleibt die Gruppenauswahl (Baum) so erhalten wie diese über den Button „Übersicht öffnen/schließen“ aktuell geschalten wurde. (Fa. Regnauer)
        - „Optionen“ -> „Variable Position und Größe des Stammdatenmenüs zulassen“ -> ist diese Einstellung ausgeschaltet, wird das Stammdatenmenü, welches zuvor in der Breite oder Position verändert wurde, beim erneutem Aufruf auf die „Standardbreite“ zurückgesetzt und die Position wird wieder „nach Rechts“ verschoben. Die Höhe des Stammdatenmenüs dagegen wird beibehalten.
        Bei angeschalteter Option „behält“ das Stammdatenmenü ggf. vorgenommene Änderungen der Breite und der Position.
        Beim „Stammdatenmenü“ für die Bearbeitungsbefehle, wie zum Beispiel beim „Ändern“, greifen diese Einstellungen gleichermaßen.
        - „Optionen“ -> „SEMA Standard für das Stammdatenmenü (Layout) wiederherstellen“ -> Mit dieser Option werden alle Änderungen der Position, Größe und sichtbaren Elemente des Stammdatenmenüs (Layout) wieder zurückgesetzt.
        - „Optionen“ -> „SEMA Standard für die Objektauswahl Ansicht (Symbole/Liste) wiederherstellen“. -> Mit dieser Option werden die Einstellungen der Objektauswahl Ansicht (Ansichtsart, Symbole, Symbolgröße, Listenanzeige usw.) welche ggf. bei den einzelnen Stammdatentypen verändert wurden, wieder auf den SEMA Standard zurückgesetzt. <Highlight Film Stammdaten Neuerungen>
    • Folgende Erweiterung wurde für die „Objektauswahl Ansicht“ programmiert.
      • Für die Einstellung der „Objektauswahl Ansicht“ wurde neben dem „Löschen“ Button bzw. im Erzeugungsbefehl neben dem „Speichern“ Button ein neuer „Schnell-Wechsel Button“ eingeführt, mit dem die verschiedenen Einstellungen, wie im „Windows Explorer“, durchgeschaltet werden können.
        Bisher konnte die Ansicht zwischen „Liste“ und „Miniaturansicht“ gewählt werden. Die „Objektauswahl Ansicht“ wurde um die Möglichkeiten der „Extra große Symbole“, Mittelgroße Symbole“, Kleine Symbole“ ,“Kacheln“, „Liste“ und „Details“ erweitert. Desweiteren können variable Zwischengrößen der Symboldarstellungen über den „Schieberegler“ oder die „Pfeile“ oben und unten eingestellt werden. Bei den Stammdaten-Containern funktionieren aus technischen Gründen nur die „Pfeile“.
      • „Symbole mit Namen“ -> Für die Symboldarstellungen kann der Stammdatenname noch ausgeblendet werden, wobei diese Einstellung nur bei den Erzeugenbefehlen möglich ist.
      • Unterhalb der Ansichtsart der „Objektauswahl Ansicht“ wurden zwei Möglichkeiten bereitgestellt, wie diese gespeichert werden sollen. . (Definition Geltungsbereich)
        - „Typübergreifende Einstellungen“ -> Ist diese Option aktiv, wirkt sich eine Umstellung der Ansichtsart auf alle Stammdatentypen (Typ) aus, bei denen diese Option ebenfalls aktiv ist.
        -„Typeigene Einstellungen“ -> Ist diese Option aktiv, wirkt sich eine Umstellung der Ansichtsart nur auf den Stammdatentypen (Typ) aus, der gerade ausgewählt ist.
        - Begriffserklärung: Unter Typ (Stammdatentyp) versteht man in der Baumauswahl die direkt den Systemen untergeordneten Zweige des Stammdatenbaumes (links in der Stammdatenverwaltung). So sind zum Beispiel im Systembereich Sparrenlage die „Sparren“, „Wechsel/Beilager“, „Elemente“ usw. jeweils eigene Stammdaten-Typen.
      • Die Einstellungen der „Objektauswahl Ansicht“ und des „Stammdatenmenüs“ werden für die „Stammdatenverwaltung“, die „Erzeugenbefehle“ und „pro Stammdaten Container“ jeweils getrennt voneinander gespeichert. <Highlight Film Stammdaten Neuerungen>
    • Im Bereich der Datenbilder und Hilfebilder wurden folgende Erweiterungen programmiert.
      • Der Inhalt jedes Reiters kann einzeln, mit einem Rechtsklick auf das “Bild“, über den Befehl „In Zwischenablage kopieren“ in die Zwischenablage abgelegt werden. Je nachdem in welchem Reiter man steht werden die Daten in mehreren Formaten in die Zwischenablage gelegt. Normale „Strichzeichnungen“ werden in die Windows Zwischenablage und zusätzlich als echter CAD Baustein in die SEMA Zwischenablage gelegt (Bausteinablage). „Texturierte Darstellungen“ werden in die „Windows Zwischenablage“ und ebenfalls in die SEMA Zwischenablage abgelegt (In der SEMA-Bausteinablage als „Windowsablage“ zu finden).
      • Das Einfügen des Inhaltes in einen Hilfebildreiter wurde um folgende Punkte erweitert: (Teilweise sind hier Funktionen in den Vorgänger Versionen schon vorhanden gewesen, werden aber hier der Durchgängigkeit wegen nochmals erwähnt)
        „Aus Datei laden“-> Hiermit können „Bilddaten“ aus einer bestehende Datei eingefügt werden. Auch animierte GIF Dateien sind hier möglich.
        - „Letzter CAD Baustein aus der SEMA Zwischenablage“ -> Hier wird der zuletzt abgelegte CAD Baustein eingefügt. So können also CAD Bausteine aus dem SEMA Hauptprogramm in die Zwischenablage gelegt werden und über diese Funktion als ein eigenes Hilfebild eingefügt werden.
        „Aus Windows Zwischenablage“ -> Hier wird der aktuelle Inhalt der Windows Zwischenablage eingefügt - unabhängig davon aus welchem Programm diese gefüllt wurde. Zum Beispiel eine Text aus einem Textverarbeitungsprogramm oder ein „Bildschirmabzug“ (Printscreen).
      • In ein „Hilfebild“ kann der Inhalt der Zwischenablagen wie gewohnt als „Bild für aktuelles Objekt einfügen“ werden oder als „Gruppenbild einfügen (für alle Objekte ohne eigenes Bild)“ werden.
      • Neu sind die „Hilfebild Eigenschaften“. Hier werden Infos zur „Hilfebild (Datei) “ angezeigt. Zum Beispiel um welchen Dateityp es sich handelt, die Datengröße, der Dateiname usw.
      • Der Inhalt der Zwischenablage kann auch im SEMA Hauptprogramm oder in einem anderen Programm (z.B. Paint, Word usw.) mit STRG + V entsprechend eingefügt werden. <Highlight Film Stammdaten Neuerungen>
    • Für das Erstellen eines Geländes werden in den Stammdaten umfangreiche Geländeformen und Bausteine zur Verfügung gestellt.
    • In der Stammdatengruppe „Beläge außen“ sind neue Texturen „HUMUS 01“, „Humus 02“ und „Sand 01“ aufgenommen worden.
    • Die im Programm verwendeten Füllungen und Schraffuren sind in den Stammdaten unter „Füllung/ Füllmuster“, „Füllung“, „Standard“ zu finden.
    • Die Treppenstammdaten wurden um die Gruppe „Verbindungspunkte“ (Treppe>> Endtyp) erweitert. Hier enthalten sind drei Untergruppen in denen Handlaufstützen, Querstäbe und ähnliche Verbindungsobjekte zur Verfügung gestellt werden.

    Sparrenlage

    • Die Geschwindigkeit von Projekten mit vielen Stahlbauteilen wurde erheblich gesteigert. (Frankreich, u.a.)
    • In der Version 11.0 wird der Bearbeiten-Befehl „schneiden 2x“ für das 3D und sämtliche andere Ansichten, wie Vertikalschnitt, Horizontalschnitt, Nordansicht usw. freigeschalten. Um die Bedienung für den Anwender in der Draufsicht und im 3D gleich zu gestalten wurde auch der 2D Befehl überarbeitet. So wird beim schneiden 2x in der Eingabezeile nach den zwei Kanten oder Flächen gefragt, an die das markierte Bauteil geschnitten werden soll. Die gewünschte Fläche oder Kante wird durch entsprechende Mauszeigerhilfen grafisch hervorgehoben. Nach Klick auf die Flächen wird das geschnittene Bauteil bereits aktualisiert dargestellt. Abschließend muss der Anwender entscheiden ob das Bauteil spitz oder stumpf geschnitten werden soll. Die Abfrage nach dem Endtyp, bzw. den Schnittwinkeln entfällt natürlich im 3D, denn durch das Bestimmen der Schnittflächen sind die Schnittwinkel eindeutig bestimmt. So sind im 3D Bauteilverschneidungen möglich, die mit „schneiden 2x“ in der 2D Draufsicht so nicht machbar sind. Beim „schneiden 2x“ im 3D gibt es neben dem Flächenfang noch die Möglichkeit die gewünschten Schnittflächen durch Klicken von drei Punkten zu definieren. (Eingabeinstanz)
      Der Flächenfang beim „schneiden 2x“ ermöglicht natürlich auch das Schneiden des gewünschten Bauteiles an Flächen von verschiedenen Bauteilen, was beim Anschmiegen so nicht möglich ist. So kann jetzt z.B. eine Zange mit Doppelschnitt an eine Pfette und gleichzeitig an den darüber liegenden Sparren geschnitten werden. <Highlight Film Schneiden 2x und Stoßen im 3D>
    • Ebenfalls für das 3D wurde der Bearbeiten-Befehl „stoßen“ mit den Instanzen „An Länge“ und „Verbinden“ ermöglicht. Die in der Eingabezeile abgefragte Länge kann entweder durch manuelle Eingabe oder mittels Mausklick auf einen Bezugspunkt erfolgen. Bei Klick mit der rechten Maustaste wird ein Bezugspunkt bestimmt, von dem aus eine neue Maßeingabe erfolgen kann. Der vorgeschlagene Endtyp kann einfach übernommen werden, oder der gewünschte Endtyp kann wie gewohnt den Stammdaten entnommen werden. Hilfreich bei der Endtypenvergabe ist natürlich auch die Endtypenübernahme mittels „Kopieren“ oder über die Schnellauswahl. (kleiner Pfeil am Stammdatenschalter)
      Die Instanz „Verbinden“ bedient sich exakt gleich wie in der 2D Draufsicht. <Highlight Film Schneiden 2x und Stoßen im 3D>
    • In der Version 11.0 wurde die freie Eingabe eines Holzbauteiles im 3D ermöglicht. Ein Bezug zu einer Dachfläche, einer Wand oder einer Decke ist nicht mehr notwendig. Hierzu wurde das 3CAD Menü um den Befehl „Holzbauteil“ erweitert. Grundlage für das Holzbauteil ist das Holzsystembau Holz. Klickt man auf den Befehl „Holzbauteil“, so hat man Zugriff auf alle im Stammdatentopf vorhandenen Wand- und Deckenhölzer. So ist es natürlich auch möglich, sich seine bevorzugten „3D Hölzer“ in den Stammdaten zu hinterlegen. Unnötige Eingabefelder werden im Stammdatum inaktiv gezeichnet. Da das Holzbauteil modulunabhängig ist, sind die Eingabefelder auf dem ML Reiter natürlich entscheidend. Neben der Bezeichnung ist das Zuordnungsziel für den Transfer und somit die Platzierung des Holzbauteils in der Materialliste bzw. im Einzelstab entscheidend. Beim Zuordnungsziel können alle möglichen Hölzer ausgewählt werden (Sparren, Pfetten, Deckenholz etc.). Das Holzbauteil reiht sich somit in die Liste der gewählten Hölzer ein. Die Geschoßzuordnung in der Materialliste wird automatisch bestimmt. Das Holzbauteil wird immer in das Geschoß transferiert, in dem es erzeugt wurde. (z.B. Dachgeschoß, Balkenlage etc.) Eine Zugehörigkeit zu einer Wand oder z.B. einem Dachelement wird automatisch erreicht, wenn das Holzbauteil im 3D der Wand- oder der Dachelement-Ansicht erzeugt wird.
      Die Eingabe eines Holzbauteils kann wahlweise im 2D oder im 3D erfolgen. Zur Erzeugung des Holbauteils stehen zwei Eingabeformen zur Verfügung. Die erste Eingabeform, „Bauteil durch zwei Punkte bestimmen“, ermöglicht zunächst die Auswahl einer Bezugsfläche. Diese Auswahl kann, je nach Bedarf, mit dem ersten Schalter in der Eingabezeile übersprungen werden. Anschließend wird der Anfangs- und Endpunkt des Holzbauteiles bestimmt. Die Eingabe eines Abstandes und die Bestimmung der Lage des Bauteiles vervollständigen die Eingabe.
      Die zweite Eingabeform bestimmt das Holzbauteil durch Eingabe eines Startpunktes, eines Winkels und einer Länge. Die anderen Eingaben entsprechen der ersten Eingabeform.
      Weiter stehen zur Eingabe des Holzbauteils Optionenschalter zur Verfügung (rechts unten im Eingabebereich). Diese Schalter ermöglichen das Drehen des Holzbauteils um 90° (Alt+1), die Definition des Bezugspunktes auf der X, Y oder Z-Achse (Alt+4, Alt+5, Alt+6) und schließlich die Rotation um die X-Achse (Alt+7). Unterstützt wird die Eingabe durch ein farbiges Koordinatensystem am Bauteil.
      Für das 3CAD Holbauteil stehen im 2D wie auch im 3D folgende Bearbeiten-Befehle zur Verfügung: Schneiden, Stossen, Kopieren, Lage, Löschen, Ändern, Endtyp, Baustein sowie Textur 3D.
      Auch werden für das 3CAD Holzbauteil F7 Einstellungen zur Beschriftung und zur Darstellung angeboten. (F7>>3CAD>>Holzbauteil) <Highlight Film 3D Bauteileingabe>
    • Die 3D Bearbeitung „Schnitt“ wurde überarbeitet und verbessert. Insbesondere sehr flache Schnitte und Schnitte die den Bauteilanfang und das Bauteilende durchtrennen werden jetzt ausgewertet. Z.B. kann so bei waagrechten Hölzern mit Hilfe eines flachen Schnittes eine Neigung (Gefälle) erzeugt werden.
    • Umfangreiche Verbesserungen und Korrekturen bzgl. der Kerven- und Bauteilverschneidung wurden getätigt. (Fa. Hauser, Fa. Hilzinger, Fa. Holzelan, Fa. Böni, Italien, Frankreich…)
    • Stellbretter mit Endtyp Eindringung und der Eindringungstiefe „0“ erzeugen jetzt an Grat- oder Kehlsparren eine Kerve anstelle eines Blattes. (Fa. Röhrig)

    Treppe

    • Das Zurückspeichern von Anschlussgeländern funktioniert jetzt auch über den Greifer des Anschlussgeländers.
    • Die Erzeugung von Spindelteppen mit eckigen Laufelementen wurde überarbeitet. (Fa. EBS)
    • Die plattenoptimierte Ausgabe wurde verbessert. (Fa. Renggli)
    • Der DXF Export von Bearbeitungen die durch Verbindungsmittel erzeugt werden, wurde überarbeitet. (Fa. EBS)
    • Das Ändern der Bündelanzahl im Datensatz des Anschlussgeländers wurde verbessert. (FA. EBS)
    • Neue Möglichkeiten zur Laufelement Eingabe. Bei der Erzeugung von „gerades Laufelement Antritt/Austritt“ und „gerades Laufelement Frei“ stehen, in der Eingabezeile, zwei neue Optionen Schalter zur Verfügung. Mit dieser neuen Funktion können sogenannte „Trompetentreppen“ auf einfache Weise konstruiert werden. Je nachdem welche Option gewählt wird, kann sich das Laufelement öffnen oder schließen. Zudem ist es möglich Laufelemente mit unterschiedlichen Radien an Treppeninnenseite und Treppenaußenseite zu erzeugen. Was sonst nur mit hohem Aufwand zu konstruieren war, kann nun einfach mit wenigen Mausklicks erzeugt werden. <Highlight Film Neue Eingabemöglichkeiten bei den Laufelementen>
    • Verbesserte CSG Darstellung. Die CSG Darstellung von Treppenbauteilen wurde in einigen Detailpunkten verbessert.
    • Designer Treppengeländer. Im Datensatz von Pfosten und Staketen steht der neue Reiter „VP“ für Verbindungspunkte zur Verfügung. Hier sind die Verbindungspunkte Handlauf, Gurt, Bündel, Holm, Wange, Setzstufe, Trittstufe aufgelistet. Zu jedem Verbindungspunkt kann ein gewünschtes Verbindungsobjekt erzeugt werden. Hier stehen seitliche-, vertikale- und horizontale + vertikale Verbindungen zur Verfügung.
      Seitliche Verbindung: Hier können sogenannte Querstabhalter erzeugt werden. Es steht die Eingabemöglichkeit für ein Teilobjekt zum Stabholz (Pfosten/Staketen) und ein Teilobjekt zum Brett (Handlauf, Bündel, Gurt, Wange, Holm, Trittstufe, Setzstufe) zur Verfügung. Für beide Teilobjekte stehen eine Länge, Durchmesser und eine Einbeschreibung zur Verfügung. Ist eine Einbeschreibung zugewiesen sticht der ML Reiter der Einbeschreibung, ansonsten der vom Verbindungspunkt.
      Vertikale Verbindung: Hiermit können sogenannte Relingstützen bzw. Handlaufstützen erzeugt werden. Auch hier stehen wieder zwei Teilobjekte mit einer Länge, einem Durchmesser und einer Einbeschreibung zur Verfügung. An jedem Teilobjekt kann ein Überstand am Anfang und am Ende vergeben werden. Zusätzlich kann noch ein Gelenk eingestellt werden. Wird das Gelenk verwendet, so richtet sich das Teilobjekt nach dem Brettbauteil aus. Ist eine Einbeschreibung zugewiesen, dann sticht der ML Reiter der Einbeschreibung, ansonsten der vom Verbindungspunkt.
      Horizontale + vertikale Verbindung: Hiermit können z.b. variable Handlaufstützen erzeugt werden.
      Hier steht nun ein vertikales-, ein horizontales- und ein Teilobjekt zu einem Brettbauteil (Handlauf, Gurt) zur Verfügung. In den drei Teilobjekten steht jeweils eine Länge, ein Durchmesser und eine Einbeschreibung zur Verfügung. Zusätzlich kann noch ein Gelenk eingestellt werden. Wird das Gelenk verwendet, dann richtet sich ein Teilobjekt nach dem Brettbauteil aus. Ist eine Einbeschreibung zugewiesen, so sticht der ML Reiter der Einbeschreibung, ansonsten der vom Verbindungspunkt.
      Mit dieser neuen Funktion können komplexe Geländer vorangelegt und Verbindungspunkte detailgetreu durch 3D Objekte nachgebildet werden. Eine ideale Materialauswertung steht durch einen eigenen ML Reiter in den Verbindungspunkten oder in den 3D Objekten zur Verfügung. Werden 3D Objekte mit Bearbeitung „ja“ einbeschrieben, sind auch Bohrungen oder Taschen in den gewünschten Bauteilen vorhanden. Diese Funktion verbessert das Modul „Treppenbau“ visuell, technisch und in der Materialauswertung um ein hohes Maß und rundet die Neuerungen im Geländer der Vorgängerversionen ab.  <Highlight Film Designer Treppengeländer>
    • Betonaufmass: Verändert man bei einer bestehenden Betontreppe das Betonaufmass, kommt es nun nicht mehr zu einer Überschneidung der Trittstufenvorderkanten. Fängt man beim Betonaufmass am Austritt an rutscht der Betonkern immer mit. So können nun die gewünschten Bezugspunkte nacheinander gefangen werden. Mit „Aufmass berechnen“ kann die gewünschte Berechnungsart gewählt und mit OK berechnet werden.
    • Brettbauteile Stoßen: Werden unterschiedliche Brettbauteile markiert, können diese nun gemeinsam mit dem Stoßen Befehl bearbeitet werden.
    • Verbesserung der Rechengeschwindigkeit: Werden Einbeschreibungen an Treppenbauteilen zugewiesen, so ist die Berechnung beim „Schnitt aufstellen“ erheblich beschleunigt.

    Materialliste

    • Beim manuellen Editieren von Materiallisten- bzw. Einzelstabnummern stehen jetzt 6 Stellen zur Verfügung. (Fa. Dittus)
    • Beim Excel Export mit Vorlage wird die Stückzahl der Positionen bei der Staboptimierungsliste korrekt übergeben. (Fa. Pöchhacker)
    • Bei Kalkulationslisten werden in den „Teillisten Eigenschaften“ die Einstellungen wieder komplett angezeigt.
    • Beim Excel Export mit Vorlage wird die Formatierung der Zahlen, wie in den Regions- und Ländereinstellungen eingestellt, durchgeführt. (Fa. Strüby)

    Einzelstab

    • Beim Dovetail werden Bauteile die sich in bestimmten Parametern unterscheiden nun auch getrennt aufgeführt. (Fa. Barel)

    Statik

    • Die Auflagererkennung bei gestoßenen Pfetten wurde verbessert. (Fa. Röhrig)

    3D Wand Decke

    • Das Stammdatum von Fenster und Türen wurde im Reiter „Schichtaussparung“ um die Funktion „Deckung“ erweitert. Mit dieser Funktion kann explizit für jedes Fenster und jede Tür eine eigene Deckart vergeben werden. Damit ist es möglich, in einer Wand die Deckung bei Fenster und Türen unterschiedlich aufzubringen. Folgende Deckungsarten können eingestellt werden: „Fliesend“, „trennend“ und „keine“. Wird die Deckung auf AUTO gestellt, so übernimmt das Fenster/Tür die Deckart die im Wandkörper vergeben wurde. Desweiteren kann eine Bedingung für die ausgewählte Deckart vergeben werden. Die eingestellte Deckart des Fenster/Tür greift nur dann, wenn es diese Bedingung erfüllt. Somit werden beispielsweise Fenster nur mit der eingestellten Deckart aufgebracht, wenn sie wahlweise kleiner oder größer als der eingestellte Wert sind.
    • Das Gewicht von Fenstern und Türen wird jetzt auch korrekt ausgewertet, wenn die Gewichtsermittlung nach m² erfolgen soll. (Fa. Renggli)
    • In bestimmten Konstellationen kam es vor, dass der Schwerpunkt fälschlicherweise außerhalb des Wandumrisses gezeichnet wurde. Dies wurde korrigiert. (Fa. Renggli, Fa. Frey)
    • Bei Wänden mit 2 Wandkanten (Untergurt und Obergurt) und unterschiedlichen Höhen, werden die Hölzer beim FHP Export jetzt korrekt ins Wupfile exportiert. (Fa. Regnauer)

    Deckungen 3D Wand Decke

    • Schnittbilder von Platten werden jetzt unabhängig vom Schalter „Flächen Durchsicht“ wieder korrekt dargestellt. (Fa. Frankenhauser)

     

    Release Historie

    Release Historie V10.5 Build 5200

    Allgemeines

    • Der Platzhalter „Einzelstabnummer“ wird nun auch bei der Zeichnungsausgabe als PDF ausgewertet, wenn dieser für die Vorgabe des Dateinamens in den Voreinstellungen eingestellt wurde. (Fa. Dittus)
    • In der Zeichnungsverwaltung können beim „Geschoß ändern“ die Werte mit „ENTER“ wieder durch bestätigt werden. (Frankreich)
    • Die visualisierte Darstellung im Sema Programm wurde grundlegend überarbeitet und verbessert. Betroffen hiervon sind die flächige Darstellung, die flächige Darstellung mit Kanten (schwarz/ weiß), und die texturierte Darstellung.
      Die Zoom Funktion (drehen, Lupe, verschieben, durchwandern....) wurden wesentlich beschleunigt. Auch große Projekte lassen sich somit im 3D ruckfrei und flüssig drehen.
      Die Probleme in der visualisierten Darstellung mit ATI Grafikkarten wurden behoben. Ebenfalls sollte es diesbezüglich keine Schwierigkeiten mehr mit dem Betriebssystem Windows Vista geben. Speziell die Verwendung des Farbschemas „Windows Aero“ in Verbindung mit dem Sema Programm funktioniert jetzt problemlos.
    • Der Fensterwechsel bei mehreren geöffneten Fenstern wurde beschleunigt.

    GRD, CAD, BEM, MCAD

    • Das Kopieren und Einsetzen von CAD Kästen wurde überarbeitet (Fa. Regnauer)
    • CAD Kästen denen ein 3D Objekt einbeschrieben wurde, werden jetzt korrekt im 3D dargestellt. (Fa. Kampa )
    • Das Setzen von Ankerpunkten bei Kreisbögen wurde überarbeitet. (Fa. Regnauer)
    • Mehrere CAD Bauteile in den Vordergrund setzen. Es besteht nun die Möglichkeit über den Befehl „Sonstiges“ mehrere CAD Bauteile gleichzeitig in den Vordergrund, beziehungsweise in den Hintergrund zu setzen.
    • Aktualisieren von MCAD-Bausteinen beziehungsweise von Makros. Nach Längenveränderung einer Wand über „schneiden/ verlängern“ oder verschneiden von Ecken wird der MCAD-Baustein von eingesetzten Makros jetzt korrekt aktualisiert. (Fa.Wigo)
    • Bemaßung nach DIN. Die Auto-Bemaßung für Wände in der Draufsicht wurde für die DIN Norm überarbeitet. <Highlight Film Erweiterung Autobemaßung, assoziative Bemaßung>
    • Assoziative Bemaßung. Maßlinien der Autobemaßung können über Markieren der Maßlinie und neuer Berechnung (F5) assoziativ nachberechnet werden. Nachträglich erzeugte Maßpunkte bleiben nach einer Neuberechnung der Maßlinie erhalten. Ebenso wurde das Stammdatum der Maßlinie erweitert. Es kann eingestellt werden, auf welche Bauteile sich die Maßlinie bezieht. Dabei können CAD Objekte (Kreise, Kästen oder Polygone), Wandstärken, Hölzer, Makros und auch Deckungen bemaßt werden. Auch werden jetzt bei der Auto-Bemaßung der Draufsicht Innenwände und Einbuchtungen berücksichtigt und bemaßt. Ein neuer Befehl der Bemaßung ist die „Bereichsbemaßung“. Mit diesem Befehl kann man jeder Maßlinie einen Bereich vergeben. Berührt ein Bauteil oder ein CAD-Objekt diesen Bereich so werden diese mit auf der Maßlinie bemaßt. Der Befehl Schnittpunktbemaßung wurde erweitert, so das jetzt die Möglichkeit besteht bereits erzeugte Schnittpunkte wieder zu löschen und einen Neuen anzutragen. Die Anzeige Optionen (F7) wurden unter 3D Wände/Fenster bzw. Tür um den Option „Höhe auf Maßlinie antragen“ erweitert. Es lassen sich die Höhen von Fenstern und Türen in der Draufsicht, als auch in der Wandansicht anzeigen. <Highlight Film Erweiterung Autobemaßung, assoziative Bemaßung>
    • Neuer Befehl Bogenmaß. Der Befehl „Querschnittmaß“ wurde um die Instanz „Bogenmaß“ erweitert. Mit dieser Funktion lassen sich schnell und einfach Kreisbögen bemaßen. <Highlight Film Erweiterung Autobemaßung, assoziative Bemaßung>
    • Die Bauteilauswahl bei Bearbeiten Befehlen mit CAD Objekten wurde verbessert. (Fa. Hilzinger, Fa. Lottermoser, Fa. Haindl, Fa. Röhrig, Fa. Blum)
    • Der Schalter “Zuletzt markierte Objekte wieder markieren” in der Sichtbarkeitsschaltung wurde überarbeitet. (Fa. Hilzinger, Fa. Röhrig)

    Profil

    • Das Markieren von Maßlinien, speziell in der Profilzeichnung, wurde überarbeitet. (Fa. Rieping)

    Deckungen 3D Wand Decke

    • Wandschichten verhalten sich beim Einsetzen von Eckbausteinen wieder richtig. (Fa. IKB)
    • Werden schräg geschnittene Wände in der Wandansicht über die Wandautomatik bemaßt, wird der Nullpunkt der Wand nicht mehr verschoben. (Fa. Hilzinger)
    • Die Plattenschraffuren des Vertikalschnittes einer Wand werden wieder korrekt dargestellt. (Fa. Waldhier)
    • Kommt eine Wand mit Höhenoffset über die XML-Schnittstelle, so wird nun die komplette Wand um diesen Offset angehoben. Damit beziehen sich nachträglich eingegebene Brüstungshöhen von Fenster/Türen/Makros auf diese Offsethöhe und nicht mehr wie bisher auf die Geschoßhöhe. Die Höhenangaben von Fenster/Türen/Makros beim Einlesen der XML-Datei ändern sich nicht. (Fa. Adlerhaus)
    • Der Schichtumrissschalter wurde um die Einstellung „Umriss sichtbare Schichten“ im F7 unter Wandkörper/Wandschichten erweitert. Dadurch ist es nun möglich nur aktive Schichten als Umriss im Grundriss als auch im 3D darzustellen.

    Materialliste

    • In der Materialliste ist eine Übergabe an Microsoft Excel mit Vorlage möglich. Mit dieser Funktion können einzelne oder mehrere Teillisten an Excel übergeben werden. In der Excel Vorlage können „Arbeitsblätter“ und „Bereiche“ sowie Formeln definiert werden, welche auf die Daten der Materialliste Einfluss nehmen. In den Voreinstellungen (Alt + F7) kann unter „Listen/Einzelstab“, im Reiter „Excel“, eine Excel Datei eingestellt werden, die als Vorlage verwendet wird. Darunter kann der Exportpfad und der Name der Exportdatei bestimmt werden.
      Die Einstellmöglichkeiten für diesen Export sind unter den „Teillisten Eigenschaften“, im Reiter „Allgemein“, „Excel Export mit Vorlage“ zu finden:
      Diese Teilliste an Excel exportieren: Hier wird eingesellt, ob die Teilliste exportiert wird.
      In Arbeitsblatt: Es kann in ein bereits existierendes Arbeitsblatt exportiert werden. Existiert das Arbeitsblatt nicht, dann wird es automatisch erstellt.
      Ab Zelle/Bereich: Wird hier eine Zelle/Bereich angegeben (z.B. A1) dann werden die Daten ab dieser Zelle/Bereich in Excel geschrieben.
      Einfüge Modus: Zellen – Bereich überschreiben: die bestehenden Zellen/Bereich werden überschrieben.
      Einfüge Modus: Zellen – Bereich einfügen: die Zellen/Bereiche werden eingefügt.
      Einfüge Modus: ganze Zeilen einfügen: es werden zusätzliche Zeilen eingefügt (entsprechend der benötigten Zellen/Bereich).
      Spalten - Überschrift exportieren: Es kann eingestellt werden, ob die Spaltenüberschrift wie z.B. STK, Bezeichnung usw. exportiert wird.
      Diese Teillisten oder erzeugte Automatik-Teillisten exportieren: Wenn die Teillistenautomatik für diese Teilliste aktiv ist, kann bestimmt werden, welche Teilliste exportiert werden soll.
      zusätzliche Zellen belegen: Hier können zusätzliche Texte an Excel übergeben werden. Diese können in bestimmte Zellen/Bereiche eingefügt werden.
      Der Export „Microsoft Excel mit Vorlage“ kann im Menüpunkt „Datei“, „Export der Materiallistendaten“, „Microsoft Excel mit Vorlage“ durchgeführt werden.
      Nach dem Export kann die Exportdatei über den Befehl „Exportdatei Microsoft Excel mit Vorlage öffnen“ oder über das Icon in der Symbolleiste geöffnet werden.
      Beim Transfer Menü kann als neue Option der Export „Microsoft Excel mit Vorlage“ eingestellt werden, dass dieser nach einem Transfer automatisch durchgeführt wird. <Highlight Film Export an Microsoft Excel mit Vorlage>
    • Die Spalten „Frei 1“ bis „Frei 15“ werden in fremdsprachigen Versionen wieder korrekt übersetzt.

    Einzelstab

    • Die „Allgemeinen Einstellungen“ der Hundeggermaschinen „KX/Speed-Cut“ wurden um folgende Einstellungen erweitert:
      • Bei „30 Profil frei definierbar“ kann für das SW Blatt eingestellt werden, dass die „Kontur“ des SW Blattes zusätzlich auf das Gegenbauteil oder auf alle Bauteile als „Schreiber“ übergeben werden soll.
      • Bei „03 Ausblattung“ kann für das gesteigerte Blatt eingestellt werden, dass dies zusätzlich noch abgerundet wird. (Details siehe Hint)
    • Beim Export von Vollholzwandhölzern wird der „Außenumriss“ auf das einzelnen Bauteil reduziert. (Fa. Haudenschild)
    • Blätter vom Stellbrett, die weder Abstand Bezugskante noch Einstechtiefe haben, bekommen beim BTL Export keinen Anschnittswinkel und keine Anschnittsneigung mehr. (Fa. Essetre)
    • Stirnblätter werden beim BTL Export nach der X-Position sortiert. (Fa. Essetre)
    • Für den BTL Export wurde die Übergabe für Schwalbenschwanzzapfen überarbeitet. (Fa. Essetre)
    • Für den Export auf eine Hundegger PBA/SPM Maschine kann in den „Allgemeinen Einstellungen“ unter „Allgemein“ eingestellt werden, dass Bauteile, deren Breite größer als ihre Länge ist, nach rechts oder links automatisch gekippt werden. (Fa. Haudenschild)
    • Die automatische Ermittlung der Bauteilhöhe für das Tiroler Schloss wurde überarbeitet. Dieser Parameter wird nun, wenn er im MCAD nicht angegeben wird, korrekt ermittelt. Ebenso werden nun die MCAD Parameter P16 und P20 korrekt ausgewertet. Auch wurde das Längsmaß korrigiert. (Fa. Christa)
    • Bauteile, die beim Transfer 3mal umgekantet werden, bekommen die Querschnittskorrektur entsprechend der Einstellung. (Fa. Hilzinger)
    • Die Neigung des Endtyps „Verlängerung“ wird bei sehr flacher Strebenneigung nun exakter übergeben.
    • Beim Export von Stirnblättern im BTL Format wurde der Drehwinkel korrigiert. (Fa. Stampf)
    • Beim Export im BTL Format wird die Dateiendung wieder automatisch angehängt, wenn diese nicht eingegeben wird.
    • Geneigte Nuten werden nun wieder als Sägenut an die Hundegger K2 Maschine übergeben. (Fa. Romelli)
    • Beim BTL Export einer Versatzkerve wird jetzt der Parameter P16 berücksichtigt.
    • Beim Export an die Hundegger P10 werden die Felder „Paket“ und „Schnittklasse“ wieder korrekt zugeordnet. Hierzu sollten die Felder einmal neu eingestellt werden. (Fa. Wallner)
    • Verdeckte Kerven, bei denen das Bauteil 2mal umgekantet wurde, werden nun wieder korrekt auf die Hundegger K2 übertragen. (ABZ. Ulm)
    • Der Import einer 6.3er BTL Datei wurde korrigiert. (Fa. Kiefer)
    • In den Vorbelegungen der Bearbeitungen wurden die Grenzwerte des Tiroler Schlosses erhöht. Hierzu werden bei ersten Zugriff auf die Einzelstabdaten, die Vorbelegungen der Bearbeitungen einmal automatisch „konvertiert“.
    • Bei der Option „Kerven vorbearbeiten“ werden nun wieder Kerven mit Pfettenbreite berücksichtigt. (Fa. Krum, Fa. Kleeberger)
    • Blätter die zur Auskehlung werden sollen wurden nochmals überarbeitet. (FA. Azzolini, Fa . Apo)
    • Liegen in einem Pfosten mehrere Zapfenlöcher übereinander, der Höhe nach, so werden diese nun zu einem Zapfenloch zusammengefasst.
    • Die Vertiefung bei Schwalbenschwanz Zapfenlöchern wird nun korrekt dargestellt. (Fa. Zobl)
    • Der Bohrungsdurchmesser wurde in den „Vorbelegungen Bearbeitungen“ erhöht.
    • Der Export der Umfälzungen an die Kx Maschinen wurden nochmals an die Maschinen angepasst.
    • Der Export an die Hundegger PBA/SPM wurde um folgende Punkte erweitert:
    • In den Allgemeinen Maschineneinstellungen der Hundegger PBA wurden die „Einstellungen Allgemein“, „Kontur“ und „Fenster“ erweitert.
      Allgemein:
      Hier wurde die Optionen „Wenden vor Übergabe“, „Umkanten vor Übergabe“, „Bauteil-Lage nach Aussenkontur ausrichten“ und „Nesting für Ober- und Unterseite erzeugen“ umgesetzt.
      Bei „Wenden vor Übergabe“ werden alle Bauteile vor dem Export intern einmal um 180 Grad gewendet.
      Bei „Umkanten vor Übergabe“ kann eingestellt werden, ob die Bauteile, 1mal, 2mal, 3mal oder nicht gekantet werden sollen, oder ob diese stehend oder liegend übergeben werden sollen.
      Bei „Bauteil-Lage nach Aussenkontur ausrichten“ wird das Bauteil so umgekantet, dass die Aussenkontur-Eingabeseite der Oberseite des Bauteiles entspricht. Ist diese Option inaktiv wird die Aussenkontur, falls diese sich auf der Bauteilseite 1 befindet, automatisch auf die Bauteilseite 3 umgerechnet.
      Bei „Nesting für Ober- und Unterseite erzeugen“ werden zwei Nestings übergeben; beim einen Nesting liegt die Oberseite und beim anderen die Unterseite des Bauteiles oben.
      Kontur:
      Es kann nun definiert werden ob eine Kontur überhaupt übergeben werden soll oder nicht.
      Konturen können mit der Einstellung „Kontur als Innenumriss fertigen falls möglich“, als „Innenumriss“ an die PBA übergeben werden. Hierbei werden nur Konturen berücksichtigt, die auf der Bauteilseite 1 und/oder der Bauteilseite 3 sich befinden und ganz durch das Bauteil gehen.
      Für alle anderen Konturen kann eingestellt werden mit welchem „Werkzeug“ eine Kontur, die ausschließlich aus „geraden Kanten“ oder „mit Rundungen“ besteht, gefertigt werden soll. Als „Werkzeuge“ steht hier zum einen ein Werkzeugdurchmesser, der Markierer, der Inkjet oder die Kettensäge (nur bei geraden Kanten) zur Verfügung.
      Fenster:
      Auch hier kann nun definiert werden ob Fenster überhaupt übergeben werden sollen oder nicht.
      Mit der Option „rechteckige Fenster mit PBA-Fensterbearbeitung fertigen“ wird das Fenster Makro der PBA angesteuert. Ist diese Option deaktiviert, werden alle Fenster als „Innenumriss“ an die PBA übergeben.
      Durch die Option „PBA-Fensterbearbeitung für Blätter“ können Blätter ab der eingestellten Größe so übergeben werden, dass diese dann das PBA Fenstermakro ansprechen.
      Bei der Einstellung „Qualität für PBA-Fensterbearbeitung“ kann definiert werden ob die Option „sägerauh“ oder „glatt“ mit übertragen werden soll. <Highlight Film Vollholzwand, Erweiterungen PBA - BTL>
    • Für den Export an die Hundegger PBA/SPM werden nun Blätter (Fälze) die sich berühren zu einer Bearbeitung zusammengefasst.

    FHP Maschinen

    • Im ALT+F7 unter FHP Export können nun Zusatzinformationen ( zum Beispiel Einzelstabnummer ) für die Übergabe an die HOLZMA Zuschnittsäge mit ausgewertet werden. (Fa. PSP, Fa. PST, Fa. Stezja)
    • Die Übergabe der Abnagelung an die Weinmann Maschine wurde überarbeitet. (Fa. Chalets)

    Stammdaten Bausteine Programm

    • Die verwendete Eingabeinstanz beim Definieren von Bausteinen wird beim erneuten Definieren wieder vorgeschlagen. (Fa. Regnauer)

    Stammdaten Bausteine Inhalt Pflege

    • Die Stammdaten der Simpson Verbindungsmittel wurden überarbeitet. (STEICO)

    Statik

    • Die Sparrenstatik aus der Profilverwaltung heraus funktioniert wieder. (Fa. Zobl)
    • Der Statikexport von Pfetten und Deckenbalken in der Schulversion ist wieder möglich.
    • Der Export an das Statikprogramm MDBAT wurde überarbeitet. Die Deckenlast wird jetzt korrekt übergeben. (Frankreich)
    • Die Übergabe von Kehlbalkendächern wurde verbessert.
    • Der Abstand für die Erkennung von Auflagern kann jetzt im Alt F7 einstellbar gemacht werden. Auf diese Weise wird dann z.B. auch eine Wand als Auflager erkannt, wenn der Deckenbalken nur an eine Schicht anschließt, also ein Abstand zur Wand vorhanden ist. Der horizontale und der vertikale Abstand können separat definiert werden.(Alt F7 Statik, Trägerstatik) (Fa Gump& Maier)
    • Trägerstatik: Im Export Menü wurde die Eingabe der „zul. Enddurchbiegung in der quasi ständigen Situation“ inaktiv geschalten. (STEICO)
    • Simpson hanger (IUT Reihe) werden jetzt korrekt für mehrere Trägerhöhen angeboten. (STEICO)

    Sparrenlage

    • An Oberkante abgegratete Pfetten wurden bzgl. ihrer Verwendung in Dachbausteinen überarbeitet. (Italien)
    • Die Kervenverschneidung im Bereich eines Firstblattes wurde verbessert. (Fa. Gessner)
    • Die Berechnung von Dachflächen bzw. Bundlatten wurde beschleunigt. (Fa. Hilzinger)
    • Die Funktionalität „Verbindungsmittel am Endtyp“ wurde in einigen Detailpunkte überarbeitet.
    • Bohrungen beim Endtyp Zapfen, speziell beim Zapfenloch, wurden überarbeitet. (Italien)
    • Sparrenrisse werden auf Wandhölzer wieder korrekt übertragen. (Fa. Christa)
    • Seitliche Blätter (Nut), durch 3D Bearbeitung oder Stahlbauteil verursacht, werden wieder korrekt erzeugt. (Italien)
    • Die Eingabe der Zugbohrung beim Zapfen wurde überarbeitet. (Fa. Potts)
    • Die Hobelung von Stellbrettern wird jetzt auch in der Materialliste ausgewertet. (ABZ Ulm)
    • Der Abschnittswinkel eines Kehlsparrens mit Schwalbenschwanzzapfen wurde korrigiert. (Fa. Joos)
    • Längsbearbeitungen (3D Blatt, Nut, Schlitz) an Elementen wurden überarbeitet. (Italien)
    • In der Version 10.5 wurde der Endtyp „Versatz“ um zwei weitere Versatzarten erweitert. Neu entwickelt wurde der sogenannte „Versatz beidseitig gerade“. Dieser wird, wie die anderen Versatztypen, anschaulich in der Bildauswahl des Endtyps angeboten. Wie der Brustversatz kommt der „Versatz beidseitig gerade“ bei Hölzern die im Winkel von 90° aufeinandertreffen zum Einsatz. Der Versatz dringt beidseitig winkelhalbierend mit der eingegebenen Tiefe ins Gegenbauteil. Falls notwendig kann die Bezugsseite des Versatzes eingestellt werden. Wie auch bei anderen Versatztypen kann die Gegenbearbeitung exakt ausgearbeitet oder durchgefräst werden. Die Eingabe und die genaue Definition eines Zapfens für den „Versatz beidseitig gerade“ erfolgt auf den zweiten Reiter des Endtyps und ist gleich wie bei den anderen Versätzen. Ebenso verhält es sich mit der Bohrung des Zapfens. (3ter Reiter) Alle Eingaben zum Endtyp können „online“ anhand des Datenbildes kontrolliert werden.
      Auch für schräg aufeinandertreffende Hölzer wird jetzt ein beidseitiger Versatz angeboten. Beim „beidseitigen Versatz schräg“ dringt das Holz sowohl mit der Stirn als auch mit der Ferse winkelhalbierend mit der eingegebenen Tiefe in das Gegenbauteil ein. Die Konstruktion mit Zapfen und Bohrung desselben ist ebenso möglich. Die Handhabung ist dieselbe wie beim „Versatz beidseitig gerade“. In den Stammdaten werden entsprechende Beispiele angeboten. <Highlight Film Versatz beidseitig gerade, Versatz beidseitig schräg>
    • Neu in der Version 10.5 ist die Eingabe eines Firstzapfens. Beim Endtyp „Firstblatt“ kann jetzt im ersten Eingabefeld die Art, nämlich „Blatt“ oder „Zapfen“, ausgewählt werden. Wird die Auswahl „Zapfen“ getroffen, so bestimmt das nächste Eingabefeld, ob das Bauteil einen „Zapfen“ oder die Gegenbearbeitung „Schlitz“ erhält. Die Zapfenbreite kann manuell eingegeben werden, als prozentuale Eingabe erfolgen, oder die Zapfenbreite wird 1/3 der Holzbreite gefertigt. Zur Erleichterung beim Zusammenbau der Firstzapfen, kann eine Zapfenluft definiert werden. Wie beim Firstblatt kann auch für den Firstzapfen ein Verkürzungsmaß eingegeben werden. Eine Bohrung kann auf dem 2ten Reiter vergeben werden.
      Neu beim Firstzapfen, wie auch beim Firstblatt, ist eine sogenannte Blattreduzierung. Gerade bei sehr „stumpfen“ Verbindungen (z.B. sehr flache Dachneigung) wird dann der Winkel des Blattes sehr spitz, was unter Umständen die Fertigung auf einer Abbundmaschine problematisch machen kann. Definiert wird zunächst der Grenzwinkel, ab dem die Blattreduzierung automatisch erfolgen soll. Das Blatt wird reduziert, wenn der tatsächliche Blattwinkel kleiner als der eingetragene Grenzwinkel ist. Im nächsten Feld „Blatt-Winkel“ wird dann der gewünschte Winkel eingetragen. Diese Blatt Reduzierung wird nicht nur beim Firstblatt, sondern auch bei den anderen Blättern angeboten.
      Um den neuen Firstzapfen komfortabel verwenden zu können, wurde auch der Profilassistent erweitert. Auf dem Reiter „Sparren“ kann jetzt bei der Firstausbildung neben einem Schnitt oder dem Firstblatt auch der Firstzapfen eingestellt werden. Im Datenbild (2D, 3D, auch als Doppelprofil) wird diese Einstellung sofort sichtbar. Wird dann dieses Profil in der Dachausmittlung verwendet und eine Sparrenautomatik gemacht, so werden am First Schlitz und Zapfen korrekt verteilt. Das heißt, die Verbindung passt ohne manuelle Nachbearbeitung. In den Stammdaten werden entsprechende Beispiele angeboten. <Highlight Film Firstblatt und Firstzapfen>
    • Ein komplett neuer Endtyp in der Version 10.5 ist das Schwalbenschwanzblatt. Hierfür wurde in den Stammdaten bei den Endtypen eine neue Gruppe „SW Blätter“ angelegt und mit entsprechenden Beispielen gefüllt. Das sich ständig aktualisierende Datenbild unterstützt wie immer sämtliche Eingaben. Im Stammdatum des SW Blattes wird zunächst mit anschaulicher Bildauswahl der gewünschte Blatttyp bestimmt. Je nach Auswahl werden bestimmte Felder ein- oder ausgeblendet, um die Eingabe übersichtlich zu halten.
      spitzes SW Blatt: wie auch beim normalen Blatt wird zunächst die Lage(oben, unten) und die Tiefe des SW Blattes bestimmt. Die Länge des SW Blattes (Länge2) kann mit einer Maßeingabe oder prozentual zum Gegenbauteil bestimmt werden. Außerdem steht die Eingabe „voll“ oder die Definition eines Überstandes zur Verfügung. Ein positiver Überstand verlängert das SW Blatt über das Gegenbauteil hinaus. Ein Negativer verkürzt das SW Blatt, wobei die Ausblattung im Gegenbauteil voll gefertigt wird. Auf dem zweiten Reiter wird der hintere Einschnitt (Abstand4) des SW Blattes definiert. Die Eingabe erfolgt rechtwinklig zur hinteren Kante, wird also behandelt wie die Eingabe einer rechtwinkligen Kerventiefe. Optional kann Ausbildung der Hinterkante des SW Blattes auslaufend oder rechtwinklig erfolgen. Im letzten Feld kann die Abrundung definiert werden. Die Ecken des SW Blattes können für die maschinelle Fertigung mit dem angegebenen Fräserdurchmesser abgerundet werden. Der dritte Reiter stellt die Bohrung des SW Blattes zur Verfügung. Alle SW Blätter können 1mal gebohrt werden, wobei die Bohrung mit Hilfe der offset Werte auf jede gewünschte Position gebracht werden können. Auch die Bohrungstiefe kann variabel gestaltet werden.
      rechtwinkliges SW Blatt: Unterschied zum spitzen SW Blatt ist hier lediglich die Eingabe der „Länge1“. Diese bestimmt die Eindringungstiefe des SW Blattes. Vom Endpunkt des Blattes verlängert sich dieses dann rechtwinklig, bis die „Länge2“ erreicht wird. (Logischerweise sollte die „Länge1“ somit immer kleiner als die Länge2 sein.)
      winkelhalbierendes SW Blatt: Hier wird die Verbindung des Endpunktes der Länge1 bis zur Länge2 winkelhalbierend gefertigt.
      senkliges SW Blatt: Die Ausbildung des SW Blattes zwischen Länge1 und Länge2 ist senklig.
      freies SW Blatt: Bei diesem Blatttyp sind alle Einstellungen möglich. Die Eingabe von Rundungen und Verzugsmöglichkeiten von Eckpunkten lassen fast alle erdenklichen Formen eines Schwalbenschwanzblattes zu.
      SW Blatt 90°: Für rechtwinklig aufeinander treffende Verbindungen wurde das SW Blatt 90° programmiert. Möglich ist hier ein einseitiges (rechts oder links) und ein beidseitiges Schwalbenschwanzblatt. Beim beidseitigen SW Blatt kann zudem eine Vertiefung in das Gegenbauteil erzwungen werden. Diese Brust kann nun rechtwinklig zum Schwalbenschwanz oder auslaufend gestaltet werden.
      Sicherheitshinweis für die Übergabe auf die Hundeggermaschinen K1, K2, K3: Der neue Endtyp wird beim Export gegebenenfalls in einzelne Bearbeitungen zerlegt, unter anderem wird hier auch die Hundegger Bearbeitung „Profil frei definierbar“ angesprochen. Da die Maschinen Innenecken nicht automatisch ausführen, werden diese beim Export aufgrund des Fräserdurchmesser bestmöglich abgerundet. Es wird empfohlen Bearbeitungen die als "Profil frei definierbar" übergeben werden, auf den Maschinen vor der Fertigung genau zu kontrollieren, da wir die letztendliche Ausführung der Bearbeitung nicht überwachen können. Beispielsweise können größere Teile wegfallen, die aus dem Förderbereich der Maschine entfernt werden müssen und auch der genaue Fräserverlauf bei der Fertigung kann Probleme bewirken. <Highlight Film Endtyp Schwalbenschwanzblatt>
    • Ebenfalls bei den Endtypen wurde eine neue Gruppe für „gesteigerte“ Blattverbindungen angelegt. Beim Endtyp „Blatt“ können jetzt im ersten Feld „Art“ verschiedene Blätter ausgewählt werden, die dann die weiteren Einstellmöglichkeiten im Stammdatum bestimmen.
      Für das „einfache Blatt“, das weiterhin in der bestehenden Gruppe „Blätter“ geführt wird, kann jetzt ein Verkürzungsmaß eingegeben werden. Außerdem wird die Möglichkeit einer Blattreduzierung angeboten, die bereits beim Firstblatt erklärt und beschrieben wurde. (siehe oben)
      Der erste neue Blattendtyp ist das verdeckte Blatt. Durch die Eingabe einer Verdeckung, die dann mittels Gehrungsschnitt auf das Gegenbauteil trifft, wird erreicht, dass kein Stirnholz der Eckverbindung sichtbar ist. Die Seite der Verdeckung (links oder rechts) kann in der letzten Eingabe bestimmt werden.
      Das gesteigerte Blatt lässt neben der Verdeckung auch noch eine „Verkämmung“ der Blätter zu. Das Blatt wird dann mit einer Fingerfräserkontur gefertigt. Somit kann im Feld „FF-DM“ der Durchmesser des Fingerfräsers eingegeben werden. Anschließend wird die Tiefe der überlappenden Fingerfräserkonturen eingegeben. Eine Eingabe einer Breite beim gegenläufigen Bereich der Kontur bewirkt, dass das Blatt auch ohne zusätzliche Verbindungsmittel zusammengehalten wird. (Prinzip wie beim Schwalbenschwanz) Im letzen Feld kann die Ausrichtung der Kontur (quer oder längs) definiert werden. Ohne Verdeckung kann das gesteigerte Blatt auch als Stossverbindung eingesetzt werden.
      Ebenfalls neu in der Version 10.5 ist das sogenannte Scherblatt, das sowohl bei Eck- als auch bei Stossverbindungen verwendet werden kann. Die Handhabung des Scherblattes ist gleich wie die des Firstzapfens, der oben schon beschrieben wurde. (siehe oben) Lediglich die Lage des Blattes (normal oder 90° gedreht) kann hier noch manuell eingestellt werden. Eine Blattreduzierung wird beim Scherblatt ebenfalls angeboten.
      Das verdeckte Scherblatt ermöglicht, genauso wie das verdeckte Blatt, die Eingabe einer Verdeckung.
      Weiter wird ein Gehrungszapfen angeboten. Die Einstellmöglichkeiten entsprechen weitgehend dem Scherblatt. Bei dieser Eckverbindung sind die Hölzer auf Gehrung verschnitten.
      Beim verdeckten Gehrungszapfen kann der Zapfen noch um ein gewünschtes Maß abgesteckt werden, so dass das „Zapfenloch“ keinesfalls aus dem Gehrungsschnitt austritt.
      Sicherheitshinweis für die Übergabe auf die Hundeggermaschinen K1, K2, K3: Der neue Endtyp wird beim Export gegebenenfalls in einzelne Bearbeitungen zerlegt, unter anderem wird hier auch die Hundegger Bearbeitung „Profil frei definierbar“ angesprochen. Da die Maschinen Innenecken nicht automatisch ausführen, werden diese beim Export aufgrund des Fräserdurchmesser bestmöglich abgerundet. Es wird empfohlen Bearbeitungen die als "Profil frei definierbar" übergeben werden, auf den Maschinen vor der Fertigung genau zu kontrollieren, da wir die letztendliche Ausführung der Bearbeitung nicht überwachen können. Beispielsweise können größere Teile wegfallen, die aus dem Förderbereich der Maschine entfernt werden müssen und auch der genaue Fräserverlauf bei der Fertigung kann Probleme bewirken.  <Highlight Film Neue Blattendtypen>
    • In der Version 10.5 ist nun erstmalig das Bearbeiten von sogenannten Knotenpunkten möglich. Ein Knoten beinhaltet eine oder mehrere Bearbeitungen, die z.B. aus Verschneidungen von Hölzern entstehen. Aber auch auf einzelne Bearbeitungen, wie Markierungen, Hobelung, Endtypen, 3D Bearbeitungen usw., kann jetzt mittels der neuen Knotenpunkttechnik schon im Programm - vor der Übergabe in den Einzelstab - zugegriffen werden.
      Um die Knotenpunkte sichtbar bzw. bearbeitbar zu machen, wurde im unteren Bedienerfeld des Programms (unter „Objekt - Details markieren“) der neue Modus „Knotenpunkte markieren“ eingeführt.
      Wechselt man in diesen Modus, so können mittels des nebenstehenden Befehls „Knoten anzeigen“, die Knoten für die gewünschten (markierten) Bauteile sichtbar geschalten werden. Das Markieren der Bauteile erfolgt mit den gewohnten Markierhilfen (linke Maustaste; mehrere Bauteile nacheinander mittels Strg+ linker Maustaste; Markierbalken mit rechter Maustaste; Markierrahmen mit linker Maustaste)
      Nach Ausführen dieses Befehls werden die Knoten an den zuvor markierten Bauteilen sichtbar. Die Knoten werden als blaue Kugeln gezeichnet und sind in allen Ansichten sichtbar und bearbeitbar. Im Knotenmodus sind nur Knoten fangbar. Sollen zur bessern Übersicht Bauteile mit Hilfe der Sichtbarkeitsschaltung ausgeblendet werden, so können diese mit „shift+ linker Maustaste“ markiert werden.
      Der Inhalt des Knotens wird in der Vorschau (hint) beschrieben, wenn der Mauszeiger auf einem Knoten placiert wird. Angezeigt werden hier die verschiedenen Bearbeitungen z.B. Sparren- Pfette Verschneidung/ Sparren: Kerve (4-20-1)/ Pfette: Strichmarkierer (4-60-3). Wird ein Knoten markiert, so steht jetzt der „Ändern- Befehl“ zur Verfügung.
      Beim Ändern werden die Bearbeitungen des Knotens in einem Stammdatenfenster einstellbar gemacht. So kann z.B. bei oben genannter Sparren/ Pfetten Verschneidung der Strichmarkierer auf der Pfette mittels „ja/nein Schaltung“ unterdrückt werden. Die Markierung auf der Pfette für genau diesen Knotenpunkt wird nicht gefertigt. Der geänderte Knoten wird anschließend in der Zeichnung braun gezeichnet.
      Mit „ESC“ oder durch Klick auf „Objekte markieren“ kann der Knotenpunktmodus beendet werden. Beim erneuten Betreten des Knotenpunktmodus werden bereits geänderte Knotenpunkte sofort dargestellt.
      Mehrere markierte Knoten können sowohl einzeln, als auch, wenn gemeinsame Daten vorhanden sind, gemeinsam geändert werden
      Der Knotenpunktmodus kann auch in der Ansicht eines gezeichneten Bauteils betreten werden. Hier werden die Knotenpunkte sofort sichtbar geschalten. Die gilt allerdings nur für die Einzelstabdarstellung und für die 3D Ansichten. In der Zimmererbemassung werden die Knoten logischerweise nicht gezeichnet. Gerade in der Einzelstab Darstellung kann somit einfach und übersichtlich auf einen Knoten zugegriffen werden und die gewünschte Bearbeitung deaktiviert werden.
      Anwendungsbeispiele:
      - nur bei bestimmten Sparren soll die Markierung auf der Pfette unterdrückt werden.
      - die Sparrenverjüngung soll bei einigen Sparren nicht gefertigt werden.
      - die Hobelung bei einem Bauteil ist unnötig.
      - die Kerven von Sparren, in dem Teilbereich wo die Pfette mittels 3D Objekt abgegratet wurde, sind unnötig.
      <Highlight Film Knotenpunkte>

    Treppe

    • Treten Dübelbohrungen schräg in den Pfosten ein, so werden diese jetzt korrekt per DXF ausgelagert.(Fa. EBS)
    • Die plattenoptimierte 1:1 Ausgabe wurde überarbeitet. (Fa. Lederbauer, Fa. Schilling )
    • Die Klauenverschneidung beim Handlauf wurde verbessert.
    • Einbeschreibungen werden nun auch bei einem rechtwinklig geschnittenen Handlauf oder Gurt korrekt dargestellt. ( Fa. Oberholzer)
    • Der „Anschluss unten“ beim Pfosten wurde überarbeitet ( Fa. Haquette )
    • Es wird ein neues Treppen Inifile für die Hops Version 5 zur Verfügung gestellt. Unter dem Verzeichnis Profiles\E-Platz\System steht das neue TRP_Hop5.ini zur Verfügung.
    • Die Gesamtabwicklung von Wangen und Holmen wird wieder korrekt dargestellt.
    • Wird nachträglich eine Stakete oder ein Staketenfeld in der Lage verändert, so wird dies wieder korrekt durchgeführt.
    • Die Pfostenseitennummerierung der Trittstufentaschen wurde überarbeitet. (Frankreich)
    • Setzstufen mit negativem Überstand und überlappender Fräsung werden jetzt korrekt exportiert.
    • Hülsen werden im 3D auch bei Geschosshöhe ungleich „0“ korrekt dargestellt. (Fa. Winter)
    • Maschinenexport Pfosten. Der Pfosten kann nun wahlweise mit mehreren Abwicklungen oder als ein 3D Bauteil exportiert werden. Wie der Pfosten ausgelagert wird, muss im Inifile eingesellt werden.
    • Verbesserungen im Maschinenexport von Handlaufkrümmlingen. Wird ein Handlauf mit einer Einbeschreibung exportiert werden nun Leitlinien für den Kugelfräser zur Verfügung gestellt.
    • Neue Anschlusstypen bei Pfosten und Staketen. Bei Pfosten und Staketen sind neue Anschlüsse dazugekommen. So ist es nun möglich eine Stakete/Pfosten rechtwinklig mit Abstand, rechtwinklig mit Stemmtiefe oder mit einem Versatz an ein Brettbauteil oder an Trittstufen anzuschließen. Die Einstellmöglichkeiten dazu sind im Untermenü „Parameter“ zu finden. Natürlich ist der Anschluss für oben und unten separat einstellbar. <Highlight Film Neue Anschlusstypen bei Pfosten und Staketen>
    • Staketen einzeln setzten. Es können nun einzelne Staketen gesetzt werden. Hierzu wurden die vorhandenen Staketen in zwei Stammdaten aufgeteilt. Nun ist ein Stammdatum für eine Stakete und ein Stammdatum für Teilungen vorhanden.
    • Verbesserung beim Staketenfeld nachrechnen. Wird der Pfosten über die Laufelemente hinaus verschoben wir nun auch dieser Bereich zur Staketenfeldeinteilung berücksichtigt.
    • Bündeleingabe nun auch im Automatikdatensatz. Im Automatikdatensatz des Geländers stehen nur noch acht Gurte/Seile und ein Handlauf zur Verfügung. Dafür besteht die Möglichkeit einer Bündeleingabe. Im Untermenü der Bündeleingabe stehen die Angaben „Bereich“, „“Anzahl“, „Teilungsart“ und „Gurt“ zur Verfügung.
      Im „Bereich“ wird festgelegt ob man mit einem fixen Maß einen Bereich einteilt, oder ob man mit der Einstellung „Automatik“ zwischen zwei Bauteilen aufteilt. Mit der „Anzahl“ kann man einstellen wie viele Bauteile eingeteilt werden. Mit der „Teilungsart“ wird festgelegt, wie sich die Bauteile aufteilen. Es stehen die Arten „parallel“, „senkrecht“ und „mitteln“ zur Verfügung. Unter „Gurt/Seil“ wird auf das gewünschte Bauteil verwiesen.
      Erweiterte Bündeleingabe in der Eingabezeile. Möchte einer bestehenden Treppe ein Gurt zuweisen, stehen drei Optionen, die mit dem „Optionenschalter“ rechts unten in der Eingabezeile geschalten werden, zur Verfügung. Bei der Einzeleingabe kann man einen einzelnen Gurt an der gewünschten Treppenseite „von“ –„bis „ vergeben. Bei der „Bündeleingabe Bereich“ steht zusätzlich die Eingabe vom „Bereich“ die „Anzahl“ der Gurte und die „Teilungsart“ zur Verfügung. Bei der „Bündeleingabe Automatik“ wird wieder zuerst die Treppenseite und anschließend „von“ -„bis“ abgefragt.
      Danach muss die Bündelreferenz unten und die Bündelreferenz oben angegeben werden. Wird noch die Anzahl der Gurte und die Teilungsart bestätigt, werden die Gurte zwischen den Referenzbauteilen aufgeteilt. <Highlight Film Bündeleingabe im Automatikdatensatz>
    • Neue „Richtung“ bei Handlauf und Gurt. War es bisher nur möglich dem Handlauf oder dem Gurt eine senkrechte oder parallele „Richtung“ zu geben, so stehen nun zusätzlich „Brüstung absolut parallel“ und „Brüstung relativ parallel“ zur Verfügung. Diese Einstellungen sind sehr wichtig für ein Geländer im Treppen Automatikdatensatz. “Brüstung absolut parallel“, hier wird der Handlauf/Gurt solange parallel zum Referenzbauteil verschoben, bis die eingetragene Brüstungshöhe nicht mehr unterschritten wird. Die Brüstungshöhe wird von der Trittstufenvorderkante gemessen. “Brüstung relativ parallel“ hier wird der Handlauf/Gurt solange parallel zum Referenzbauteil verschoben, bis der eingetragene Abstand zum Referenzbauteil eingehalten wird.
    • Die Einbeschreibung von 3D Objekten im Krümmling wurde verbessert.
    • Verbesserung beim Schneiden einer Eckverbindung. Die Schwungbezüge gehen nun beim Schneiden einer Eckverbindung nicht mehr verloren.
    • Verbesserung bei der Plattenoptimierung. Der Überstand einer Spindelstufe wird bei der Plattenoptimierung mit berücksichtigt.
    • Nur notwendige Fenster beleiben geöffnet. Wird eine Wange, Gurt oder Handlauf in die Ansicht oder in die Abwicklung genommen und man löscht in der Draufsicht das aufgestellte Bauteil, dann wird das Ansichts- oder Abwicklungsfenster automatisch geschlossen.
    • In der Einstellung „Austritt“ bei Wangen kann nun auch ein negativer Wert eingetragen werden.
    • Es können nun Wange, Handlauf und Gurte miteinander geschnitten werden.

    3D Objekte

    • Basisobjekte können nun unter dem Betriebssystem Windows Vista wieder an Stahlbauteilen verankert werden.
    • Werden mehrere Bearbeitungen zu einer Gruppe zusammengefasst und in einem Holz über den Reiter „3D-Einbeschreibung“ einbeschrieben, erzeugen diese jetzt auch Gegenbearbeitungen an getroffenen Bauteilen.

    3D Wand Decke

    • Die Hölzereinteilung mittels Wandautomatik wurde in einem speziellen Fall verbessert.(Fa. Gumpp& Maier)
    • Das Verschmelzen von Gurten in der Multiwand wurde verbessert.
    • Bei Fenstern und anderen 3D Objekten wird die Einbeschreibung beim FHP Export jetzt korrekt ausgewertet. (Fa. Kampa)
    • Autobemaßung von Wänden in der Wandansicht. Die Wandautomatik ( F10 ) wurde um das Feld „Auto-Bemaßung“ erweitert. Hier kann ein gewünschtes Stammdatum ausgewählt werden, welches zur Bemaßung verwendet wird. Mit diesem Befehl ist es nun möglich, beim Durchführen der Wandautomatik die Wände in der Wandansicht bemaßen zu lassen. <Highlight Film Autobemaßung bei Wandautomatik>
    • Schichtrücksprünge von Deckenelementen. Es besteht nun die Möglichkeit im Alt+F7 unter „Wände/Umriss“ im Reiter „Deckenelement“ die Schichtrücksprünge für eine Decke und das Deckenelement separat einzugeben oder diese auch zu übernehmen. Dadurch wurden die Schichtrücksprünge des Deckenelements von der Decke getrennt.
    • Wurde in der Vorgängerversion beim überkreuzen von Nagellinien in der Warnmeldung nur angezeigt in welcher Schicht sich Nagellinien überkreuzen, so wird nun auch die betroffene Wand mit angegeben.
    • Meldung bei ungültigen Wandgeometrien. Wenn sich durch das Verkürzen oder Verlängern einer Wand eine ungültige Wandgeometrie ergibt, erscheint jetzt eine Warnmeldung und der Befehl wird abgebrochen.
    • Abgelegte T-Anschlüsse verhalten sich jetzt bei Wänden mit kleineren Schichtaufbauten so, dass sich die Schichten an die äußerste gefundene Schicht schneiden.
    • Abändern der Raumhöhe. Verändert man über den Befehl „Ändern“ die Raumhöhe, wird diese nun korrekt in der Zeichnung aktualisiert und übernommen.
    • Die Performance (Geschwindigkeit) beim Ausklinken von Wänden wurde verbessert.

    Release Historie V10.4 Build 5000

    Allgemeines

    • Die Meldung „Keine gültige Displaylist“ erscheint in der 3D Ansicht nicht mehr. (Fa. Diemme Fa. Centrotrentino, Fa. Kohler, Fa. Schwob, Fa. Cruard)
    • Die „Anker“ von Legenden verhalten sich nun in einer Planvorlage wieder korrekt. (Frankreich)
    • Wird ein SEMA Bauvorhaben mit Doppelklick eingelagert, kann nun auch hier die Bauvorhabennummer beibehalten werden.
    • In der Bauvorhabenverwaltung kann man mit der Tastenkombination STRG + F4 den Windows Explorer öffnen und steht automatisch im Bauvorhabenverzeichnis.
    • In den Winkeleingabefeldern kann nun die Rechenfunktion „geteilt durch“ (Zeichen „/“) durchgeführt werden. Dies funktioniert allerdings nur wenn in den Voreinstellungen (Alt + F7) unter Allgemeines -> Formatierung von Maßzahlen -> Formatierung von Neigungsangaben, Prozent oder Winkel eingestellt ist.
    • Einstellungen können nun ein- und ausgelagert werden. Unter dem Menüpunkt Extras -> Optionen -> SEMA Einstellungen ein-/auslagern stehen die Funktionen „auslagern“, „einlagern“ und „Senden an“ zur Verfügung.
      Es können alle Einstellungen auf einmal oder wahlweise nur bestimmte Einstellungen ausgelagert werden, wie zum Beispiel nur die Anzeige Optionen (F7). Die ausgelagerten Daten werden in ein SEMA SEM File gespeichert. Zur Einlagerung wird das SEM File nur mit einem Doppelklick aufgerufen, kann aber natürlich auch über den Befehl einlagern angewählt werden.
      Beim Einlagern können ebenfalls alle Einstellungen auf einmal eingelagert werden oder wahlweise nur bestimmte Einstellungen. Im Dialog können noch zwei zusätzliche Optionen ausgewählt werden:
      „Vor dem Einlagern bestehende SEMA – Einstellungen sichern“; ist diese Option aktiv werden alle Einstellungen die eingelagert werden zuvor aus den Zielverzeichnis gesichert und im Ein_Aus Verzeichnis abgelegt. Es wird empfohlen diese Option aktiviert zu lassen.
      „Bestehende SEMA - Einstellungen vor dem Einlagern löschen“; ist diese Option aktiv werden alle Einstellungen vom gleichen Typ, die eingelagert werden sollen, zuerst im Zielverzeichnis gelöscht. Nachteil wäre, wenn SEMA in der Version 10.5 eine F7 Einstellung ausliefert und eine ausgelagerte SEMA Einstellungen aus der Version 10.4 einlagert, dass dann die F7 Einstellung aus der Version 10.5 gelöscht wird und nach dem Einlagern nicht mehr zur Verfügung steht. Vorteil ist, wenn man auf mehreren Rechner die exakt gleichen Einstellungen haben will, richtet man diese auf einem System entsprechend her, lagert diese aus und auf dem Zielsystem wieder ein. So hat man auf beiden Rechnern die genau gleichen Einstellungen.
    • Materiallisten und Pläne können nun so voreingestellt werden, dass die Materialliste automatisch auf dem Zeichnungsplan ausgegeben wird. Hierzu wurde in den Stammdaten die Kategorie „Platzhalter/Variablen-> Listen/Einzelstab auf Plan“ eingeführt. Hier können beliebig viele Variable angelegt werden. Sind diese angelegt wechselt man in die gewünschte „Materialliste“ die später auf dem Plan angezeigt werden soll. Unter den Teillisten Eigenschaften -> Allgemein -> Darstellung der Liste auf Plänen, kann dann die Variable eingestellt werden, die im Anschluss als Text in dem Plan eingefügt werden wird. Im Anschluss wechselt man in die Zeichnung (Plan) auf dem die Materialliste angezeigt werden soll und fügt die Variable über CAD -> Text -> einzeilig oder mehrzeilig -> Platzhalter eingeben -> Verweis ein. Somit werden nun alle Änderungen, die durch einen Transfer abgeschlossen wurden, in der eingefügten Materialliste automatisch aktualisiert. Wird eine entsprechende Planvorlage mit der Variablen abgelegt und den Listenkatalog in der Materialliste gespeichert, kann dies auch bei neuen Bauvorhaben automatisch ablaufen. <Highlight Film Materialliste auf Plan>
      In den Teillisteneigenschaften kann für Automatikteillisten eingestellt werden, ob die „Oberliste“ oder die erzeugte „automatische Teilliste“ ausgegeben werden sollen. Diese Technik ist im Besonderen für Materiallisten die auf jeder Wand einzeln aufgeführt werden sollen entwickelt worden.
      Materiallisten, bei denen eine Variable für die Materialliste auf dem Plan eingestellt wurde, werden im Teillistennamen durch ein weiteres Symbol gekennzeichnet.
      In den SEMA Stammdaten wurde eine Variable für die „Wand Hölzer“ angelegt. Diese wurde (in der Materialliste) der „Materialliste und Treppe“ Teilliste Wand Hölzer zugewiesen. Weiterhin wurde eine Planvorlage für die Wände bereitgestellt (A4 quer für Wandausgabe mit Materialliste). Über die Wandausgabeautomatik kann die Einstellung „Wandausgabe 1 Wand mit Materialliste auf einem Blatt“ aufgerufen werden, mit der für jeden Wand ein Blatt geöffnet wird in der auf der rechten Seite die dazugehörige Materialliste automatisch ausgegeben wird.
    • In den Voreinstellungen (Alt + F7) kann unter Listen/Einzelstab -> Allgemein eingestellt werden, dass für alle Reiter der Materialliste eine Teillistenautomatik ausgeführt werden soll. Wird in Reitern/Listen, die nicht mit NUM/STAB gekennzeichnet sind, eine „Teillistenautomatik“ oder die „Darstellung der Liste auf Plan“ eingestellt, wird empfohlen diese Option nicht zu deaktivieren, da sonst jedes Mal zuerst die entsprechende Liste aufgerufen und gegebenenfalls aktualisiert werden muss.
    • Erzeugungs-/Bearbeitungsbefehle und Skripte können nun individuell als eigene Buttons abgelegt werden. Unter Ansicht -> Symbolleisten -> Befehl definieren oder durch einen Rechtsklick im Menübereich bzw. auf dem bereits ausgeführten Befehl wird die Funktion aufgerufen. Hier kann nun ausgewählt werden ob der neue Button als ein Erzeugen/Bearbeiten Befehl oder als Skript definiert werden soll. Beim Erzeugen/Bearbeiten Befehl kann als Option eingestellt werden, ob die Eingabeform, die es bei fast jedem Befehl links unten gibt, zum Befehl gespeichert wird, so dass diese beim Ausführen des Befehls auch wieder automatisch angesprochen wird. Andernfalls wird zu diesem Befehl immer die zuletzt verwendete Eingabeform verwendet. Ebenso kann dies für das ausgewählte Stammdatum eingestellt werden.
      Der Name des Buttons muss vergeben werden. Auch wird automatisch eine Beschreibung eingefügt die nach den eigenen Wünschen angepasst werden kann. Der Name und die Beschreibung wird später beim Anfahren des neuen Buttons als Hint ausgegeben. Auch kann den eigenen Buttons, Symbole in den verschiedensten Dateiformaten zugewiesen werden. Default mäßig werden die eigenen Buttons in die Symbolleiste -> Eigene Befehle eingefügt, wobei diese jederzeit in eine andere Symbolleiste verschoben werden können. Auch wird jeder eigene Button im Anpassen Menü der Symbolleisten unter Befehle -> Eigene Befehl abgelegt. Hier können diese auch wieder geändert oder gelöscht werden.
      Durch diese neue Technik können oft benötigte Befehle, mit gewünschtem Stammdatum und der entsprechende Eingabeform, als eigener Befehl in die Symbolleisten abgelegt werden. <Highlight Film User Buttons>
    • Für die Flächen Darstellung mit Kanten, die Flächen Darstellung farbig und die texturierte Darstellung kann nun ein Foto als Hintergrundbild eingelesen werden. Neben dem Button Horizont an/aus kann die Verwaltung des Hintergrundbildes aufgerufen werden. Hier können Fotos, die in den verschiedensten Datenformaten vorliegt geladen werden. Das geladene Foto wird dann automatisch zum jeweiligen Projekt gespeichert.
    • In der Version 10.4 werden die Bearbeitenbefehle wie schneiden, ändern usw. inaktiv dargestellt. Erst wenn ein Bauteil markiert ist, werden alle, für dieses Bauteil möglichen Bearbeitenbefehle geöffnet. Dies erleichtert vor allem Einsteigern die Bedienung des Programms enorm.
    • Die Sichtbarkeitsschaltung wurde um einen neuen Schalter „zuletzt markierte Objekte erneut markieren“ erweitert. Mit Hilfe dieser Funktionalität können Bauteile die zuvor mit einen Befehl bearbeitet wurden erneut markiert werden. Die „manuelle“ Suche nach eben diesen Bauteilen entfällt somit. Mittels des neuen Befehles werden diese sofort markiert und können weiter bearbeitet werden.
    • Die Platzhalter Z-Hausgrundnummer,Z-HausgrundName und Z-GeschossName werden nun bei 3D Zeichnungen in der Legende nun auch belegt. (Fa. Grosse)

    GRD, CAD, BEM, MCAD

    • Werden Bauteile an denen ein M CAD verankert ist gelöscht, wird bei einer erneuten Berechnung (Shift F5) das M CAD vom gelöschtem Holz wieder erzeugt. Dies wurde korrigiert.(Fa. Regnauer)
    • Das Gruppieren von mehreren gruppierten CAD Gruppen ist jetzt möglich. Die Untergruppen werden zu einer Gruppe zusammengefasst. (Fa. Regnauer)
    • Bei der Erzeugung von einem Winkel mit CAD Linien, werden diese auch bei einer Division des Winkels nun richtig errechnet. (Fa. Zobl)
    • Die Erzeugung von Kreisbögen durch 3 Punkte wurde verbessert. So werden nun die Schnittpunkte korrekt gefangen und erzeugt. (Fa. Haveloh)
    • Die Autobemaßung wurde in verschiedenen Bereichen für Wand-, Dach- und Deckenelemente erweitert. Für die vertikalen, horizontalen und schrägen Maßlinien besteht die Möglichkeit, den Abstand zwischen den Maßlinien einzustellen. Die Einstellung erfolgt unter dem Reiter „BEM“ in der Autobemaßung. Werden Elektro-Makros oder andere Makro-Typen mit vermaßt, steht nun das Gesamtmaß ganz außen.
    • Für den Grafik Import steht eine erweiterte Funktion zur Verfügung. Beim Grafik Import besteht die Möglichkeit eine externe Verknüpfung zu erstellen. Diese Verknüpfung wird bei einem erneuten Laden des Bauvorhabens aktualisiert. Wird zum Beispiel das Dokument über den „ OLE“ Befehl editiert, so wird bei einem neuen Bildaufbau das geänderte Dokument angezeigt.
    • Der „Wirkungsreiter für M CAD“ wurde in der Version 10.4 komplett überarbeitet. Nun hat der Anwender eine Vielzahl von Möglichkeiten den „WRK“ Reiter für die verschiedene Bereichen einzustellen. Zentrales Element ist der „Auswahl Reiter“. Hier bestimmt der Anwender auf welche Programmteile das M CAD wirken soll. Es stehen unter anderem folgende Einstellungen zur Verfügung:
      • Auswahl „Alles“: hierauf bezieht sich die Wirkung auf folgende Programmteile: Hölzer, Deckungen, Layer und Bauteile.
      • Auswahl „Hölzer“: bei dieser Einstellung werden nur Hölzer berücksichtigt.
      • Auswahl „Deckungen“: hier wird das Schichtfeld aktiv geschaltet, und man kann nun nochmals unter folgenden Einstellungen wählen:
        • „Alles“: Wirkung auf alle getroffenen Schichten.
        • „Aktuell“: wirkt nur auf die aktuelle Schicht.
        • „Auswahl“: jetzt wird das Untermenü „mehr“ zur Auswahl der Schichten aktiv. Hier können jeweils die Schichten einzeln geschaltet werden.
      • Auswahl „Auswahl“: nun werden Bauteil, Schichten sowie mehr aktiv und der Anwender hat die Möglichkeit verschiedene Hölzer sowie Schichten sich einzustellen.
      • Auswahl „Layer“: in diesem Falle wirkt das M CAD auf die Modul Layer im Programm.
      • Auswahl „ Bauteil“: hier ist die Wirkung nur auf das angewählte Bauteil bezogen.
    • In der Version 10.4 steht das „Tiroler Schloss“ sowie das „Dovetail“ als MCAD Bearbeitungen zur Verfügung. Diese Bearbeitungen sind im 3D sichtbar. Es besteht die Möglichkeit in der Wandansicht am Wandende und -anfang das MCad zu erzeugen, oder der Wand das dementsprechende MCAD zuzuweisen. Danach kann es als Eckbausteine abgelegt werden. Einige Parameter sind vom Programm aus schon vorbelegt, es müssen also nur wenige Parameter im MCAD angegeben werden. Durch die zusätzliche Angabe von Parametern ist die Bearbeitungen über das MCAD sehr flexibel und kann individuell angepasst werden. Für das „Dovetail“ kann sowohl die europäische als auch die amerikanische Variante eingestellt werden. Das europäische Dovetail kann mit einem normalen Walzenfräser gefertigt werden, für das amerikanische Dovetail ist ein spezieller Fräser nötig. Generell hat der Anwender die Möglichkeit alle vorbelegten Parameter einzeln anzugeben. Die Bearbeitungen werden vom Holzanfang/ende aus gerechnet. Von diesem Punkt aus greifen alle Parameterbelegungen. <Highlight Film Neuerungen Blockbau>
    • Es gelten im Allgemeinen folgende Besonderheiten für das Tiroler Schloss und Dovetail:
      • Die Position der Bearbeitung am oberen oder unteren Halbholz (egal ob das Halbholz größer, kleiner oder gleich 50 % vom Ganzholz ist) wird automatisch ermittelt und die Bearbeitung jeweils auf der richtigen Seite erzeugt.
      • Automatische Ermittlung der Höhe vom Ganzholz.
      • Automatische Ermittlung der Holzbreite (Gegenbauteil)
      • Wird kein Überstand angegeben wird dieser auf Null gesetzt
      • Wird nur der Falz angegeben, dann wird die Länge (Überdeckungslänge) so gesetzt, dass diese gleich der „Bauteilbreite - Falz + Überstand“ ist. In diesem Fall, bleibt der Falz bei breiteren Wänden fix und die Überdeckungslänge rechnet sich automatisch nach.
      • Wird nur die Überdeckungslänge angegeben, dann wird der Falz so bestimmt, dass „Bauteilbreite – Falz“ gleich der „Überdeckungslänge + Überstand“ ist. Wird dabei der Abstand zur Bezugskante = 0 und die Überdeckungslänge ist größer als „Bauteilbreite + Überstand“, dann wird die Überdeckungslänge reduziert.
      • Wird die Überdeckungslänge und der Falz angegeben, dann wird die Überdeckungslänge als maximale Fräserlänge und die Falztiefe als minimale Falztiefe interpretiert. Es wird also je nach Breite der verwendeten Hölzer automatisch entweder die Falztiefe vergrößert oder die Überdeckungslänge verringert, so dass auch für verschieden starke Wände das gleiche MCAD bzw. der gleiche Eckbaustein verwendet werden kann. <Highlight Film Neuerungen Blockbau>

    Elementierung

    • Für Dach- und Deckenelemente besteht jetzt die Möglichkeit die Ansichtsseite des Elementes zu ändern. Diese Einstellung erfolgt im Stammdatum der Elemente unter dem Reiter „Allgemeine Bauteilwerte“ unter „Blick“. <Highlight Film Dach- und Deckenelementierung>
    • Bei Dach- und Deckenelementen werden jetzt in der Elementansicht die Bauteillängen sowie die Einzelstabnummern angezeigt. Dazu muss im F7 unter Bilder 3D ->Autoschnitt ->„Bauteilwerte optional anzeigen“ aktiv geschaltet werden. <Highlight Film Dach- und Deckenelementierung>
    • Die Lage des Horizontal- und Vertikalschnittes in der Wandansicht passt sich jetzt der F7 Einstellung an. Manuell verschobene Schnitte bleiben von dieser Einstellung unberücksichtigt. <Highlight Film Dach- und Deckenelementierung>
    • Für die Erzeugung von Dachlatten über die Dachautomatik, bleiben jetzt die Stellbretter unberücksichtigt.

    Einzelstab

    • Beim BTL Export kann eingestellt werden, dass gegenüberliegende Blätter als Stellbrettbearbeitung exportiert werden. Im Exportmenü unter -> weitere Bearbeitungen -> Blatt zu Stellbrett kann diese Funktion aktiviert werden. Ebenfalls kann hier eingestellt werden, bis zu welcher Blattbreite dies ausgeführt werden soll. (Fa. Klingler)
    • Bei der freien Kontur im BTL Format wurde die Fräserseite korrigiert. (Fa. Lignocam)
    • Eine Kerve am First bei einem Pultdach mit sehr flacher Neigung wird nun mit der korrekten Breite auf die Hundegger P10 übergeben. (Fa Waz)
    • Die Hundegger Maschine SPM wurde als eigene Maschine und im Export Menü aufgenommen.
    • An die Hundegger Maschine PBA werden nun auch die Bearbeitungen „Zapfen“ und Schwalbenschwanzzapfen (nur ohne Tasche) mit und ohne Umfälzung übergeben.

    Erweiterungen für die Hundegger Kx, SC Maschine

    • Beim Export Menü können nun die Allgemeinen Einstellungen aufgerufen werden.
    • In den Allgemeinen Einstellungen kann nun der Bauteilname auch für den Export frei eingestellt werden. Standard ist hier wie gewohnt die Bauteilbezeichnung. Auch stehen hier Platzhalter zur Verfügung. Somit kann der Bauteilname auch aus verschiedensten Platzhaltern und Texten zusammengesetzt und kombiniert werden.
    • Die Einstellung „einzelne Herzkerven fertigen“ in den Allgemeinen Einstellungen -> Kerve -> Herzkerve sollte im Normalfall nicht aktiviert werden. Auf der Hundegger K2 Maschine werden durch das Hundegger Programm Gratsparren-Herzkerven (Agg. 203) automatisch immer zu 90° ergänzt, falls keine passende zweite Gratsparren-Herzkerve im Bauteil gefunden wird. Oft ist dies jedoch nicht erwünscht, speziell wenn der Winkel zwischen den Herzkerven-Hälften nicht 90° beträgt, wird dann oft mehr weggefräst als gewünscht. Aufgrund umfangreicher Verbesserungen des Exportes von Kerven ist es nicht notwendig diese Option zu verwenden. Diese Funktion sollte nur für einzelne Herzkerven gezielt versucht werden, wenn eine Herzkerve nicht übergeben wurde. Im Anschluss sollte die Funktion wieder deaktiviert werden.
    • Für innenliegende Blätter kann in den Allgemeinen Einstellungen eingestellt werden wie diese ausgeführt werden sollen. Es werden nur innenliegende Blätter berücksichtigt die größer als die eingestellte maximale Blattlänge sind. Es ist einstellbar ob diese als „Säge – Nut“ von einer Seite oder von zwei Seiten gefertigt werden. Zusätzlich wird das Restholz noch mit zwei seitlichen Blättern links und rechts ausgefräst. Für diese zwei Blätter kann eingestellt werden, dass diese mit einer fixen Breite oder mit einer minimalen Breite (einstellbar) ausgeführt werden. Dadurch kann speziell für den Blockbau ein einfaches Blatt für die Ausklinkungen der Sturz- und Schwellenhölzer durch ein 3CAD Blatt oder M-Cad erzeugt werden und muß nicht schon in der Anwendung durch die Kombination von Bearbeitungen zusammengesetzt werden.
      Für die Bearbeitung „3D Tasche“ kann in den Allgemeinen Einstellungen unterschieden werden, ob die Tasche mit einer 4 oder 5 Achs „Fräse“ gefertigt werden kann.
      Blätter und Kerven mit Anschnittswinkel und Abschnittsneigung werden nun auch als „3D Tasche“ übergeben. (Frankreich)
      Weiterhin kann definiert werden von welcher Seite die Blätter oder Kerven gefertigt werden sollen.
    • In den Allgemeinem Maschineneinstellungen kann für die Nut (15:0) das Werkzeug voreingestellt werden.
    • Bohrungen mit Winkel und Neigung die eine „Stirnbearbeitung“ ergeben sollten werden nun auf die Hundegger Abbundmaschinen als Bohrung geneigt übergeben. (Fa Söllradl)
    • Blätter die durch gedrehte Sparren an einer Pfette erzeugt wurden werden nun beim Export als „Blatt gekippt“(3.6) übergeben. Bisher wurden diese als „3D Tasche“ oder, falls diese nicht aktiv war, als Nachbearbeitung übergeben.
    • Entstehen durch die Bauteilverschneidnung an Grat- und Kehlsparren Blätter die bisher als Tasche gefertigt wurden, so werden diese nun, wenn möglich, als „Blatt gekippt“ (3.6) an die Maschine übergeben. (Frankreich)
    • Herzkervenhälften bei denen der Grundwinkel der Kerve zwischen 89,9° und 90,1° liegt wurden für die Übergabe verbessert. (ABZ Ulm)
    • Bei schrägen Blättern auf der Stirnfläche wird nun überprüft ob diese von der Stirnfläche oder Seitenfläche gefertigt werden können und das Programm ermittelt je nach Fall automatisch die richtige Bearbeitung für die Übergaben an die Abbundmaschine. (Fa. Malaspina)
    • Blätter auf der Schifterfläche von Sparren werden nun auch als „3D Tasche“ an die Maschine übergeben. (Fa. Viroblock, ABZ Stutensee, Fa. Ferraro)
    • Die Übergabe von Gratsparrenherzkerven bei einer Pfettenverscheidung lang/kurz und einer flachen Dachneigung wurden verbessert. (Fa. Gump, Fa. Deuerling, Fa. Mayr, Fa. Zenzmaier)
    • Ist am Bauteilanfang oder Ende ein Zapfen als Endtyp vergeben wird nun auch die 3CAD Bohrung (Simplexverbindung) als Bohrung erzeugt und an die Maschine übergeben.
    • Eine Abgratung auf der Unterseite eines Kehlsparren durch ein 3CAD Blatt wurde überabreitet und wird nun korrekt auf die Hundegger Maschine übergeben. (Fa. Hirsch)
    • Blattbearbeitungen von auf Gehrung geschnittenen, verkanteten Pfetten werden nun als 3D Tasche übergeben. Wobei diese noch einer Nachbearbeitung unterzogen werden müssen, weil die Maschine diese Bearbeitung nicht zu 100% fertigen kann. Somit werden solche Bearbeitungen in der SEMA Nachbearbeitungsliste als “teilweise gefertigt“ ausgegeben. (Fa. Kronenmeister)
    • Treffen zwei Pfetten mit geringem Höhenunterschied bei einem Anbau auf einen Kehlsparren, werden die Kerven nun tiefenbegrenzt übergeben. (Abbunzentrum Tannheimer Säge)
    • Herzkerven am Gratsparren, bei unterschiedlichen Dachneigungen, von Pfetten die auf Gehrung geschnitten sind und minimal unterschiedliche Höhen haben wurden verbessert. (Fa. Cioffi & De Gaspari)
    • Abgratungen von Bauteilen werden nun genauer unterschieden. Somit werden die Abgratungen, wenn diese innenliegend sind, auch auf der Maschine so ausgeführt. (Fa. Hirsch)
    • Einzelne Kerven mit Anschnittswinkel und Abschnittsneigung werden nun auch als „Tasche 3D“ übergeben. (Fa. Guillet)
    • Obenliegende Kerven von Pfetten die lang/lang geschnitten sind, werden nun korrekt an die Maschine übergeben. (Fa. Lottermosser)
    • Eine „Kreis“ Extrusion wird nun mit der korrekten Kontur übergeben. (Fa. Adlerhaus)
    • Der Export der Versätze wurde erweitert und überarbeitet. Die Versätze werden aufgeschlüsselt an die Maschine übergeben, sprich der Zapfen wird sepperat übergeben und ist somit frei definierbar in seiner Breite und Länge. Auch wird nun beim auslaufenden Fersenversatz der Zapfen mit übergeben (Fa. Chauvin und andere).
    • Im Einzelstab wurde das Tiroler Schloss als eigene Bearbeitung zur Verfügung gestellt.
      Das Tiroler Schloss kann an die Hundeggermaschinen K2/K3 ab Baujahr April 2002 übergeben werden. Damit die Bearbeitung übergeben wird, muss diese in den Allgemeinem Maschinen Einstellungen unter 16 Blockhausverbindungen -> 1603 Tiroler Schloss -> „Maschine unterstützt Tiroler Schloss“ aktiviert werden. <Highlight Film Neuerungen Blockbau>
    • Im Einzelstab wurde das Dovetail als eigene Bearbeitung zur Verfügung gestellt.
      Das Dovetail kann an die Hundeggermaschinen Kx übergeben werden. Damit die Bearbeitung übergeben wird, muss diese in den Allgemeinem Maschinen Einstellungen unter 16 Blockhausverbindungen -> 1601 Dovetail -> „Maschine unterstützt Dovetail“ aktiviert werden. <Highlight Film Neuerungen Blockbau>

    Erweiterungen des BTL Export

    • Das Dovetail wurde als neue Bearbeitung im BTL Export aufgenommen (ab der Version 10.2.)
    • Das Tiroler Schloss wird ab der BTL Version 10.2 übergeben. Unter den Allgemeinen Einstellungen kann für das Tiroler Schloss noch eine Vorfräsung eingestellt werden.
    • Für den Export im BTL Format wurden die „Allgemeines Einstellungen“ für die jeweilige BTL Exportversion angepasst und unter einen Extra Menüpunkt zur Verfügung gestellt. Unter dem neuen Button „Allg. Einstellungen“ können diese im Exportmenü aufgerufen werden.
      Auch für die Maschinen CMS, EGA, Essetre, Krüsi, Schmidler, Uniteam und Weinmann steht diese Änderung zur Verfügung.
      Weiterhin wurden für die Projektdaten und Bauteildaten, in den Allgemeinen Einstellungen, mehrere Felder zur Verfügung gestellt, die dann entsprechend belegt werden können.
    • Beim BTL Export wurde die Anschnittsneigung bei Kerven und Blätter korrigiert. (Fa. IST)
    • Das Zapfenloch wurde in der BTL Version 10.2 um eine Längsneigung erweitert.
    • Bei Kerven kann ab der BTL Version 10.2 für die Kerven in den Allgemeinen Einstellungen eingestellt werden, ob die Sparrennagelbohrung als Option übergeben werden soll oder, wie bisher, als eigene Bohrung gesetzt werden soll.
    • Im BTL 10.2 wurde die Aussenkontur um die Option PROCESS: YES/NO erweitert. (siehe auch 3D Objekte – Extrusionskörper)

    FHP Automatismen

    • Für die Vollholzwand kann jetzt eingestellt werden, ob am Wandanfang und am Wandende ein Sägeschnitt erzeugt werden soll oder nicht. (Alt F7, Auswertungen, Sonstiges)

    FHP Maschinen

    • Der FHP Export wurde erweitert. Es handelt sich hierbei um Maschinen der Firma Randek Bautech. Dazu wurden das „bth Format“ sowie das neuere „cdt Format“ in den FHP Export mit aufgenommen.

    Materialliste

    • In den Teillisteneigenschaften der Staboptimierung wird der Inhalt in der Auswahl bei „Frei 1“ wieder angezeigt. (Frankreich)
    • Der Import von Materiallisten wurde um das Feld „PAK“ (Paket) erweitert. Damit dieses Feld auch importiert wird, muss es in der Importdatei auch mit dem Namen „PAK“ angegeben sein. (Fa. Brünnighoff)
    • Bei der Längenoptimierung, wurde bei der Erzeugung der Stab-Teil-Nummer in der Staboptimierung aufsteigend, das Ergebnis nochmals optimiert. (Fa. Chauvin)
    • Damit in der Materialliste die Breite und Höhe auch in Meter ausgegeben wird, kann dies nun unter den Voreinstellungen (Alt + F7) -> Listen/Einzelstab -> Allgemein –> Breite/Höhe bei Maßeinheiten „Meter“ in Zentimeter darstellen, deaktiviert werden.
    • Die Materialliste wurde um einen weiteren Listentyp Statikliste erweitert. Über Format „Reiter/Liste neu anlegen“ kann diese in bestehende Listenkataloge eingefügt werden. Im Standardkatalog von SEMA ist dieser standardmäßig integriert. In dieser Liste werden alle statisch berechneten Deckenhölzer transferiert. Hierzu wurde auch eine spezielle Statiknummer geschaffen. Diese Statiknummer kann auch auf dem Plan eingeschalten werden. (F7àBalkenlageà Allgemeinà Statiknummer) Zwei Stäbe haben die gleiche Statiknummer, wenn deren Ausnutzungsgrade identisch sind. Auf diese Weise ist schon auf dem Plan ersichtlich, welche Hölzer statisch identisch sind. In den Maskenfeldern der Materialliste werden nach der Stückzahl und der Bezeichnung der Hölzer, im neuen Feld „Ausnutzungsgrade“, die verschiedenen „Eta-Werte“ angezeigt.
    • In der Materialliste wird jetzt ein neues Feld „Gewicht(STK)“ zur Verfügung gestellt. In diesem Feld wird das Gewicht auch bei mehreren Bauteilen immer pro Stück ausgegeben. Das bisherige Feld „Gewicht“ zeigt die Gewichtssumme der Materiallistenposition an.

    Stammdaten Bausteine Programm

    • In der Stammdatenverwaltung kann nun der Dateneingabebereich mit der Maus in der Breite aufgezogen werden. Auch wird beim Erzeugenbefehl, wenn man die maximale Fensterbreite einstellt (Rechtsklick), der Datenbereich vergrößert. Außerdem haben in dieser Einstellung nun 2 Vorschaugrafiken nebeneinander Platz.

    Stammdaten Bausteine Inhalt Pflege

    • Für den neuen Befehl „Bundlatte mit Bereich“ wurde ein Stammdatum mit Datenbild für eine Balkenlage zur Verfügung gestellt.
    • Bei den MCAD Bausteinen wurden Punkt-, Linien- und Flächenlasten für die Statikübergabe erstellt. (siehe Statik)
    • Bei den Deckungen/AV -> Material wurde die Bezeichnung der Platten im ML Reiter korrigiert. (Fa. Gewo)
    • Beim Endtyp „Versatz“ wurden die Datenbilder überarbeitet und neue Versatztypen wie z.B. der Brustriegelversatz angelegt.
    • Bei den Endtypen wurde eine neue Gruppe „Endtyp und 3D Objekt“ geschaffen und mit Beispielen gefüllt. (siehe auch Sparrenlage)
    • Unter CAD/MCAD -> MCAD Bausteine -> Bearbeitungen wurden die Gruppen „Blockbau Dovetail“ und „Blockbau Tiroler Schloss“ angelegt. Diese wurden wiederum in den Wandstammdaten bei den Eck-Bausteinen eingebunden.
    • Weiter wurden beim MCAD (Draufsicht- Ansicht) Bohrungen angelegt, die auf Platten und Holz wirken.
    • Die MCAD Bearbeitungen wurden um einige spezielle Bohrungen erweitert.
    • Bei den Texturen wurde bei der Steinwolle die Textur auf der Seite 3 um 90 Grad gedreht.
    • Für die Hölzer wurde eine weitere BSH Textur „BSH 2“ angelegt.
    • Stammdaten für „Materialliste auf Plan“ wurden zur Verfügung gestellt. (Siehe Allgemeines)
    • Bei der Treppe wurden in der Gruppe der „Gurte“ speziell für freitragende Treppen mehrere Gurte und Seile angelegt.
    • In der Gruppe „Handlauf“ wird jetzt ein 40mm Handlauf aus Edelstahl zur Verfügung gestellt.
    • Es wurden mehrere Relinggeländer für Treppen mit verschiedenen Neigungen angelegt.
    • Hierzu wurden auch 2 Beispieltreppen mit Relinggeländer erzeugt.

    Profil

    • Im Profilassistenten des Dachfensters wurde die Optik des Materiallistenreiters richtiggestellt.

    Sparrenlage

    • Der Endtyp „Verlängerung“ mit Erzeugung einer Versatzkerve am schrägen Gegenbauteil wurde überarbeitet. Dringt der Versatz komplett ins Gegenbauteil ein, so wird die Versatzkerve, die technisch nicht mehr möglich ist, in ein Blatt umgewandelt. (Holzbau Deuerling)
    • Zwischen direkt aneinanderliegende Sparren (keine Luft dazwischen) wird jetzt kein Stellbrett mehr erzeugt. (Fa. Jantzen)
    • Der Anschnittswinkel von Pfosten, die auf steigenden Bauteilen erzeugt werden, wurde überarbeitet. (Fa. Frankenhauser)
    • Die Eingabe des prozentualen Wertes der „Absteckung unten“ beim Schwalbenschwanzzapfen wurde überarbeitet. (Italien)
    • Der Endtyp „Zapfen“ wurde in vielen Details überarbeitet und erweitert. So steht jetzt neben der seitlichen Einbauluft auch eine Luft an der Stirnseite des Zapfens zur Verfügung. Hierbei wird das Zapfenloch bei der Stirnseite des Zapfens um den eingegeben Wert vergrößert. Diese Einstellung findet man auf dem zweiten Reiter des Endtyp „Zapfen“.
      Gleich darunter bietet das Programm jetzt die Möglichkeit einen sogenannten „Schwebezapfen“ zu konstruieren. Eine einfache Maßeingabe verkürzt das Bauteil an dem der Zapfen definiert ist. Auf diese Weise wird ein Abstand zum Anschlussbauteil definiert.
      Auf dem dritten Reiter des Endtyp „Zapfen“ stehen die erweiterten Einstellungen zur Zapfenbohrung zur Verfügung. Die Bohrungstiefe kann jetzt variabel gestaltet werden. Neben der Einstellung „ganz durch“ kann nun eine gewünschte Bohrungstiefe oder, im Gegensatz dazu, ein Restmaß eingegeben werden. Es wird also nur so tief gebohrt, dass der angegeben Rest ungebohrt stehen bleibt. Im nächsten Feld kann die Bezugsseite der Bohrung gewählt werden. Hier stehen die Einstellungen „automatisch“ und „gegenüber“ zur Verfügung. Der Zugbohrungsanteil beim Zapfen wird wie bisher gehandhabt. Um Kollisionen von Bohrungen, bzw. der Schrauben, von verschiedenen Bauteilen vermeiden zu können, wurde ein sogenannter Offset eingeführt. Durch einen manuelle Maßeingabe kann jede Bohrung parallel und senkrecht zur Zapfenrichtung verschoben werden. Je nachdem wie viele Bohrungen eingestellt sind (eine oder zwei) werden die entsprechenden Felder freigeschalten.
      Für eine sogenannte Abstirnung eines Zapfens wurde ein weiterer Reiter (Ab) eingeführt. Diese Abstirnung wird über eine Längeneingabe gesteuert. Die Kante des Bauteils wird um die eingegebene Länge abgestirnt. Beispiel hierfür wäre eine Strebe, die im Anschlussbereich der Schwelle auf einen fixen Pfosten trifft. Die Überschneidung Strebe- Pfosten kann somit an der Strebe abgeschnitten werden. Eine mögliche Absteckung beim Zapfen wird erst ab der abgestirnten Fläche angetragen. <Highlight Film Neuerungen Zapfen und Versatz>
    • Der Endtyp „Diamantpunkt“ kann jetzt anstelle von einer Nut auch mit einer Kerve „verziert“ werden. In der Auswahl stehen hierfür neben der Nut eine freie und eine rechtwinklige Kerve zur Verfügung. Bei der rechtwinkligen Kerve kann natürlich nur die Kerventiefe eingegeben werden, das Feld „Breite“ wird inaktiv geschalten. Neben Nut und Kerve kann der Diamantpunkt auch mit Rundbögen bearbeitet werden. Hier stehen ein positiver Rundbogen (konkav) und ein negativer Rundbogen (konvex) zur Auswahl.
    • Der Endtyp „Versatz“ wurde ebenfalls überarbeitet und erweitert. Die Art des Versatzes wird jetzt anschaulich mit einer Bilderauswahl bestimmt. Folgende Versatzarten stehen jetzt zur Verfügung:
      Stirnversatz winkelhalbierend, Stirnversatz rechtwinklig, Brustversatz winkelhalbierend, Brustversatz rechtwinklig, Brustversatz auslaufend, Fersenversatz rechtwinklig, Fersenversatz auslaufend und ein Doppelversatz mit winkelhalbierender Stirn und rechtwinkliger Ferse.
      Komplett neu programmiert wurde der Brustversatz. Neben der Tiefenangabe steht hier auch eine Auswahl der Bezugsseite zur Verfügung. Der klassische Brustversatz (auslaufend) wird hauptsächlich im Fachwerkbau eingesetzt. Der Brustversatz rechtwinklig bietet sich für eine schnelle Fertigung auf einer Abbundmaschine an.
      Weiter gibt es jetzt auch die Einstellung ob das Gegenbauteil bei unterschiedlichen Querschnitten exakt ausgearbeitet oder komplett durchgefräst werden soll.
      Sämtliche Versätze können natürlich auch mit einem Zapfen versehen werden. Hier stehen die gleichen neuen Möglichkeiten wie beim Endtyp „Zapfen“ zur Verfügung. (Absteckung, Abrundungen, Einbauluft, Bohrungen)
      Beim Versatzzapfen werden jedoch zusätzlich die Zapfenart „A“ und „B“ angeboten. Während „Zapfen A“ die klassische Zapfenform beim Versatz darstellt, ist der „Zapfen B“ speziell für die Hundegger K2 Maschine einsetzbar. Der Zapfentyp A wird parallel zur Gegenbauteilkante, der Zapfentyp B wird parallel zur Versatzkante angetragen. Welche Zapfentypen bei den jeweiligen Versätzen verwendbar sind wird automatisch gesteuert. Dementsprechend fehlt dann ein Zapfentyp in der Auswahl. <Highlight Film Neuerungen Zapfen und Versatz>
    • Umfangreiche Verbesserungen wurden bzgl. der Kervenverschneidung gemacht. Insbesondere die automatische Erkennung von Klauen wurde optimiert.
    • Bauteile können jetzt als Achsen dargestellt werden. Im F7 unter Sparrenlageà Allgemeinà Darstellung Hölzer stehen die Einstellungen „Körper“, „Achse“ sowie „Achse und Körper“ zur Verfügung. Für Wand- und Deckenhölzer liegt die Einstellung im F7 jeweils unter Elementeà Darstellung Hölzer.
    • Jeder Endtyp bekommt in der Version 10.4 einen zusätzlichen Reiter „3DO“. Auf diesem Reiter werden Verweisfelder bereitgestellt, in denen Verbindungsmittel oder andere 3D Objekte eingebunden und somit zum Endtyp definiert werden können. So kann man z.B. einem rechtwinkligen Schnitt schon in den Stammdaten einen Balkenträger oder Balkenschuh zuweisen. Dieser Endtyp kann dann wie gewohnt im Programm den gewünschten Hölzern zugewiesen werden. Links neben dem Verweisfeld findet man ein Einstellungsmenü für das verwendete 3D Objekt. Hier befinden sich verschiedene Einstellungsmöglichkeiten um z.B. das Verbindungsmittel korrekt an das Bauteil zu platzieren. Neben den x, y, z Versätzen gibt es hier auch die Einstellung „X-Spiegel“. Mit dieser Option kann z.B. ein Balkenträger auf die gegenüberliegende Bauteilseite gebracht werden, wobei die Bolzen von der gleichen Bauteilseite eingebracht werden können. Bei der Flächenauswahl stehen alle Bauteilseiten, sowie die Stirnseite zur Verfügung. Der Flächenbezug kann „Standard“ und „1-3mal rotiert“ gestaltet werden. Mit dem Feld „Umhüllung“ wird definiert, ob der Bezug auf den Hüllquader des Bauteils gelegt wird, oder ob z.B. der 2te Schnitt eines Doppelschnittes berücksichtigt wird. Der Schalter „Standard“ setzt alle vorherigen Eingaben auf die Sema Original Einstellung zurück.
      Komfortabel ist auch die Möglichkeit bereits gesetzte 3D Objekte zum Endtyp zu definieren. Über den Endtyp Befehl (der cursor muss auf einem Verweisfeld stehen) kann ,mit Hilfe der Pipette, ein bereits an einem Bauteil verankertes 3D Objekt in das Verweisfeld des Endtyps geholt werden. Der Endtyp kann dann über „zurückspeichern“ in die Stammdaten abgelegt werden und steht somit für zukünftige Projekte zur Verfügung.
      Neben Verbindungsmitteln können z.B. auch Bearbeitungen zum Endtyp definiert werden. Eine mit CAD gestaltete Kontur kann beispielsweise extrudiert und so in einen Extrusionskörper mit Bearbeitung umgewandelt werden. Diese Bearbeitung kann ebenfalls mit Hilfe der Pipette beim Endtypbefehl in einen Endtyp umgewandelt und entsprechend in den Stammdaten abgelegt werden. <Highlight Film Verbindungsmittel am Endtyp>
    • Bearbeitungen können jetzt auch im 2D dargestellt werden. (Draufsicht, Wandansicht...) Die Einstellung hierfür befindet sich im F7. Für Sparrenlagenhölzer unter „Sparrenlage“, „Allgemein“, „Darstellung Endtypen und Bearbeitungen“. Hier muss die Einstellung „3D Endtyp+ Bearbeitung“ erfolgen. Auf diese Weise sind jetzt auch in der Draufsicht neben den Endtypen Bearbeitungen wie Blätter, Bohrungen etc. sichtbar.
      Für Wand- und Deckenhölzer befindet sich die Einstellung entsprechend unter „Bakenlage“ oder „Wandhölzer“, „Elemente“, „Darstellung Endtypen und Bearbeitungen“. Hier muss ebenfalls die Einstellung „3D Endtyp+ Bearbeitung“ erfolgen.

    Treppe

    • Werden 3D Bohrungen in einen Treppenpfosten gesetzt, so sind nach dem DXF Export die Bohrungen mit der jeweiligen Seitennummer des Pfostens versehen.
    • Die Ausgabe (Maschinenexport) von integrierten Kreisbögen wurde überarbeitet. Gleiche Linien werden nun zusammengefasst. (Fa. Oberholzer, Fa. Manhart)
    • Holmlinien werden in den Trittstufenabwicklungen auch nach der Holmeingabe „von- bis“ korrekt dargestellt. (Fa. Linker)
    • Die Bemaßung von Handläufen aus Anschlussgeländern wurde überarbeitet. (Fa. Schilling)
    • Einem Treppenautomatikdatensatz zugewiesene Bolzen, werden jetzt auch nach Änderungen sofort und automatisch berechnet.
    • Verzug nach Staketen: In der Version 10.4 gibt es nun die Möglichkeit einen Verzug über die Staketen zu erzeugen. Es kann zwischen zwei Verzugsarten gewählt werden.
      Verzug Optimal: Es werden alle Staketen, unter Berücksichtigung des maximalen Teilungsmaß, mit dem gleichem Maß eingeteilt. Die Trittstufen richten sich nach den Staketen. Zusätzlich kann im Eingabebereich ein Abstand der ersten und der letzten Stakete gegeben werden. Wird eine andere Staketenanzahl gewünscht, kann dies im Eingabebereich eingestellt werden. Das neue Verzugsergebnis wird sofort angezeigt. Verringert man die Anzahl der Staketen und man überschreitet das maximale Teilungsmaß, wird der Eingabebereich der Staketenanzahl rot.
      Verzug Teiloptimal: Sind in einer Treppe gerade Trittstufen vorhanden, wird der Staketenabstand der nicht verzogenen Trittstufen konstant gehalten und als Richtwert für verzogene Trittstufen verwendet.
      Im verzogenen Bereich wird nun versucht die Staketen so nah wie möglich an den Richtwert einzuteilen. Zusätzlich kann im Eingabebereich ein Abstand der ersten und der letzten Stakete gegeben werden. Wird eine andere Staketenanzahl gewünscht, kann dies im Eingabebereich eingestellt werden. Das neue Verzugsergebnis wird sofort angezeigt. Verringert man die Anzahl der Staketen und man überschreitet das maximale Teilungsmaß, wird der Eingabebereich der Staketenanzahl rot.
      Staketenverzug im Einzelverzug: Wird mit den Teilungsautomatismen das gewünschte Verzugsergebnis nicht erzeugt, können die Staketen mit dem gewünschten Teilungsmaß eingeteilt werden. Im Manuell Verzug unter dem Einzelverzug, steht rechts unten im Eingabebereich, der Button „ Fang auf Staketen“ zur Verfügung. Mit dieser Verzugsart kann man sich auf die gewünschte Stakete beziehen. <Highlight Film Verzug nach Staketen>
    • Automatische Staketeneinteilung bei Lageveränderung von Pfosten: Wird der Bereich einer vorhandenen Staketenteilung, durch die Pfostenlage, verkleinert oder vergrößert, so rechnet sich die Staketenteilung automatisch neu nach.
    • Geländereingabe „von- bis“: Das Treppengeländer kann nun, mit den gewohnten Instanzen, „von- bis“ eingeben werden.
    • Antritt und Austrittspfosten mit Abstand: Im Geländerstammdatum kann dem Antritts- und Austrittspfosten ein Abstand vergeben werden. So kann schon im Automatikdatensatz der Pfosten wie gewünscht platziert werden.
    • Mehrere Gurte/Handläufe im Automatikdatensatz: Im Automatikdatensatz können bis zu elf Gurte/Handläufe/Seile vergeben werden. Neue Geländertypen können somit abgelegt werden.
    • Neue Geometrieübernahmemöglichkeiten bei Gurt und Handlauf: Im Stammdatum des Handlaufes oder des Gurtes können, unter dem Reiter „Aus“, neue Einstellungen getroffen werden.
      Bezug: Hier wird das Referenzbauteil eingestellt von dem die Geometrieübernahme stattfinden soll. Es stehen die Trittstufenvorderkante, Wangenunterkante, Wangenoberkante, Handlaufunterkante, Handlaufoberkante, Gurtunterkante und Gurtoberkante zur Verfügung.
      Zielkante: Hier wird nach der Bauteilkante gefragt auf welche die Geometrie übertragen werden soll. Die zweite Bauteilkante ergibt sich aus der Bauteilhöhe. Die Bauteilhöhe wird parallel zur Referenzkante erzeugt.
      Richtung: Es wird festgelegt ob der Abstand parallel oder senkrecht vergeben wird.
      Schwungverlauf: Ist kein Referenzbauteil vorhanden und der „Bezug“ steht auf „Trittstufen VK“, kann hier festgelegt werden, wie sich das Bauteil verhalten soll. Es stehen die aus dem Wangenschwung bekannten Möglichkeiten „Schwung durchgehend“, „Schwung unterbrochen“, „Gerade“ und „Gerade Spezial“ zur Verfügung.
      Austritt: Hier wird eingestellt, wie sich der Handlauf/Gurt am Austritt verhalten soll. „Nein“: das Bauteil wird nicht abgeknickt, es läuft im Schwungverlauf weiter. „Automatik“: der Abstand wird auch im abgeknickten/waagrechten Bereich gleich gehalten. „Maßeingabe“: möchte man am Austritt einen anderen Abstand haben, wird hier der gewünschte Wert eingetragen.
      Podest: Hier wird eingestellt wie sich der Handlauf/Gurt am Podest verhalten soll. „Automatik“ der Abstand wird auch im abgeknickten/waagrechten Bereich gleich gehalten. „Maßeingabe“ möchte man am Austritt einen anderen abstand haben wird hier der gewünschte Wert eingetragen. <Highlight Film Moderne Geländerkonstruktionen>
    • Bündeleingabe von Gurt und Handlauf: Möchte man mehrere Gurte/Handläufe auf einmal eingeben, so kann dies auch über die Bündeleingabe gemacht werden. Hierzu muss das gewünschte Bauteil gewählt werden. Es öffnet sich die Eingabezeile. Rechts unten in der Eingabezeile steht der Button „Bündel/ Einzel“ zur Verfügung. Ist dieser Button aktiv, dann stehen in der Eingabezeile die Eingabefelder „Bereich“ und „Anzahl“ zur Verfügung. Mit dem Bereich wird die Größe des Feldes festgelegt. Mit der Anzahl wird festgelegt, wie viele Bauteile sich im Bereich aufteilen. <Highlight Film Moderne Geländerkonstruktionen>
    • Staketen auf Treppenbauteilgeometrie schneiden: Musste man bei geschwungenen Bauteilen jede Stakete einzeln auf die Bauteilgeometrie schneiden ist es nun möglich mehrere Staketen auf einmal auf die Bauteilgeometrie zu schneiden. Die Staketen schmiegen sich an das gekrümmten Bauteil an.
    • Die Sichtbarkeitsschaltung von Spindel und Steg wurde überarbeitet. Wird der Treppengreifer markiert und man wählt „markierte Bauteile unsichtbar schalten“ werden nun auch Spindel und Steg mit unsichtbar.
    • Maschinenexport:
      Die Ausgabe von Kreisbögen wurde überarbeitet. So ist es nun möglich Kreisbögen einzeln oder zusammengefasst zu exportieren. Die Einstellung dafür wird im Inifile getroffen.
      PLINE = 4 -> Ausgabe als einzelne Kreisbögen
      PLINE = 5 -> Ausgabe als Polylinie mit integrierten Kreisbögen
    • Der Anfahrtspunkt bei Holmgehrungen liegt immer an einer konvexen Ecke
    • Treten an Trittstufen Stanzungen durch einen Pfosten auf, stehen hier neue Kantenarten für den Maschinenexport zur Verfügung. Bei einer Stanzung auf der linken Seite der Trittstufe ist es die Kantenart 1240 auf der rechten Seite die 1340.

    KT_STUFE_ VK

    Kantentyp Stufe Vorderkante. Einzelne Linien

    IDNR=2

    identifiziert die Kante (fest vergeben)

    FARBE=3

    Farbnummer wie in ACAD 0..255

    LTYPE=AUSGEZOGEN

    Typ, einer aus der Liste am Anfang

    LNAME=

    ROTOR; Name der Linie (frei einzugeben)

    LAYER=ROTOR

    Name des Layer (frei einzugeben)

    PLINE=1

    0: Ausgabe als einzelne Linien
    1: Ausgabe als Polylinie
    3: Ausgabe mit Kreisbögen
    4: Ausgabe mit Kreisbögen bzw. Polylinie
    5: Ausgabe als Polylinie mit integrierten Kreisbögen

    • Spindeltreppe Hülse: Spindelhülsen können nun in die Trittstufe eingelassen werden. Im Datensatz der Spindelhülse wird dazu eine Einstemmung unten oder oben vergeben. Die Spindelhülse verlängert sich um das eingestellte Maß. An der Trittstufe wird eine Ausblattung erzeugt.
    • Die Wangeneingabe „von- bis“ wurde überarbeitet.

    3D Darstellung Visualisierung

    • Das Datenbild der Wand wird auf dem Reiter 3D nun visualisiert dargestellt.
    • Von Hölzern im Dach und Deckenelement werden im Drahtgittermodel und bei der verdeckten Kantendarstellung jetzt die Länge und der Querschnitt mit angezeigt. Dazu muss im F7 unter Bilder 3D->Autoschnitt->„Bauteilwerte Optional anzeigen“ aktiv geschaltet sein.

    3D Objekte

    • Seitlich angeklebte 3D Bearbeitungen, die in allen drei Achsen variabel eingestellt sind, werden nun für die aktuelle Version korrekt konvertiert. (Fa. Apo)
    • Für nicht optimierten 3D Fremdobjekte im Drahtgitter Model, besteht jetzt die Möglichkeit einer Linienreduzierung. Diese Einstellung erfolgt in den Stammdaten unter dem Reiter Bauteile-> Objektdarstellung -> Drahtmodell-> „Optimiert“. Bei der Optimierung werden alle nicht benötigten Linien die innerhalb einer Fläche liegen nicht gezeichnet.
    • Der Bearbeitungsreiter bei Extrusionskörpern wurde erweitert. Als neue Bearbeitungen stehen nun neben der bisherigen F-Kontur (freie Kontur) die A-Kontur (Aussenkontur) und der Schreiber zur Verfügung.
      F-Kontur: es wird innerhalb der Kontur gefräst
      A-Kontur: es wird alles um die Kontur herum weggefräst
      Schreiber: es wird der Umriss der Kontur mit dem Schreiber aufs Holz gezeichnet

      Einstellungen bzgl. der Maschinenfertigung zu den Bearbeitungen des Extrusionskörpers:

      Bei der F- Kontur (freie Kontur):
      automatisch:
      Kx: Kontur wird als FF Profil mit dem, in den allgemeinen
      Einstellungen eingestellten, Werkzeugdurchmesser exportiert
      PBA, SPM, BTL ab V10.0: Kontur wird direkt, ohne Werkzeugdurchmesser exportiert
      Werteingabe:
      Kx: Kontur wird als FF Profil mit dem eingegebenen Werkzeugdurchmesser exportiert
      PBA, SPM, BTL ab V10.0: Kontur wird direkt, ohne Werkzeugdurchmesser exportiert

      Bei der A-Kontur (Aussenkontur):
      automatisch:
      Kx: Kontur wird als FF Profil mit dem, in den allgemeinen
      Einstellungen eingestellten, Werkzeugdurchmesser exportiert
      PBA, SPM, BTL ab V10.2: Kontur wird als Aussenkontur mit Bearbeitung exportiert
      (bei BTL V10.1 als Aussenkontur ohne Bearbeitung)
      nur Form:
      Kx: Kontur wird nicht auf die Maschine exportiert
      PBA, SPM, BTL ab V10.1: Kontur wird als Aussenkontur ohne Bearbeitung exportiert
      Werteingabe:
      Kx: Kontur wird als FF Profil mit dem eingegebenen Werkzeugdurchmesser exportiert
      PBA, SPM, BTL ab V10.2: Kontur wird als Aussenkontur mit Bearbeitung exportiert
      (bei BTL V10.1 als Aussenkontur ohne Bearbeitung)
      Schreiber
      Kx Kontur wird mit Werkzeug „Schreiber“ übergeben
      PBA, SPM Kontur wird als Werkzeug „Schreiber“ übergeben. (BTL: hier wird nichts übergeben)

    3D Wand Decke

    • Die Gewichtsberechnung funktioniert jetzt auch korrekt, wenn die Maßeingaben auf „cm“ oder „mm“ umgestellt wurden. (Fa. Regnauer)
    • Die Übernahme von Gebäudebausteinen in denen Multiwände enthalten sind, funktioniert jetzt problemlos. Beim Einsetzen des Bausteines in ein vorhandenes Geschoss mit Wänden, werden die Multiwände neu nummeriert. Werden die Multiwände gelöscht, ist jetzt eine Bearbeitung der Wände wieder möglich. (Fa. Baumeister)
    • Schichten mit eine Schichtstärke bis zu 1 mm können jetzt an den Ecken auf Gehrung geschnitten werden.
    • Bei einer nachträglichen Wandverschneidung im Eckbereich ( XML Import), werden die Fenster jetzt wieder an den richtigen Koordinaten erzeugt.( Fa. Wigo)
    • Die Draufsichts-Symbolik bei Makros wurde erweitert. Werden zwei Makros übereinander erzeugt, besteht nun die Möglichkeit sich die Draufsichtssymbolik versetzt darstellen zu lassen. Diese Einstellung erfolgt unter dem Reiter „Holzautomatik und Symbolzuweisung“ unter „Versatz“.
    • Deckungen bei Rundbogenfenster werden jetzt korrekt an den Fensterumriss angepasst.
    • In der Version 10.4 werden aus Wand Deckungen „eigenständige Bauteile“ die in der „Visualisierung“ sichtbar sind, und an den „Einzelstab“ übergeben werden können. Diese, durch die Automatik oder manuell aufgebrachten, Platten, können nun wie Hölzer eine Bearbeitung erhalten. Ein großer Vorteil gegenüber den früheren Versionen ist, dass in Platten auch „Löcher“ ( z.B. Elektrobohrungen) erzeugt werden können. Die Platten werden nun wie Bauteile behandelt, und können mit dem entsprechenden MCAD bearbeitet werden.
      Diese Bearbeitungen werden selbstverständlich auch in den Einzelstab übergeben. Im Einzelstab steht eine bereits vorbereitete Liste zur Verfügung. Damit die Platten in den Einzelstab transferiert werden, erfolgt im Schicht Material unter „Bauteil Status Reiter“ der Eintrag „EZ Trans ja“. Im Programm können die Platten mit Hilfe des Icons „Ansicht Einzelholz/ Platte“ in der Menüleiste als Einzelbauteil angezeigt werden. Hier stehen wie auch bei den Hölzern die verschiedenen Darstellungen sowie die Min- Max Bemaßung zu Verfügung. In der Einzelstab Darstellung wird von der Platte die Min-Max Box erzeugt. Die „OUTLINE“ zeichnet die Platte mit deren Bearbeitungen.
      Es ist auch möglich, die Platten über den Einzelstab an das Btl Format, sowie auch an die SPM von der Fa. Hundegger zu übergeben.
      Platten (Latten) können nun ohne Problem auf die Abbundanlage K2 übergeben werden. Es werden an allen geraden Kanten der Außenkontur, die nicht längs des Bauteils laufen, (trennende) Schnitte erzeugt. Die Außenkontur wird danach verworfen. Es besteht außerdem die Möglichkeit im Einzelstab die Bearbeitung der Außenkontur zu unterbinden. Diese Information wird auch in der Maßfahne angezeigt.
      Für die Visualisierung der Platten wurde in der Menüleiste unter „Extras“ die „Bearbeitungen berechnen“ erweitert. Hier besteht die Möglichkeit „alle sichtbaren Deckungen“ zu berechnen, und unter Optionen „Berechnungen im Hintergrund (Deckungen)“ anzuschalten. Um das Sichtbar Schalten der Bearbeitungen und der Kanten im 3D zu ermöglichen, wurde das Icon „Optionen für die Darstellungen der Bearbeitungen“ in der Menüleiste ergänzt. Hier wird wie bei den Hölzern unter den Befehlen „Bearbeitung Darstellen“ , „Bearb. bei verdeckten Kanten“ und „Körperkanten zeichnen“ die Befehle aktiv oder inaktiv geschaltet. Diese Einstellung kann auch Individuell erfolgen. In der F7 Einstellung unter Bilder + 3D -> Visualisierung erfolgt dies. Hier bestimmt der Anwender selbst mit welchen Einstellungen er arbeiten möchte. So kann bei den oben erwähnten Darstellungen folgendes eingestellt werden: Nur „Hölzer“, „Deckungen“ oder noch „Hölzer und Deckungen“.
      Die Alt F 7 Einstellung wurde für die Beschriftung der Platten erweitert. Unter Auswertungen -> Sonstiges -> „Text beim Transfer auf das Bauteil schreiben“, kann auch wie bei den Hölzern die Beschriftung eingestellt werden. <Highlight Film Platten und Latten in den Einzelstab>

    Wände und Decke (Hölzer)

    • Im Menü der Wand und Deckenhölzer wurde der neue Erzeugenbefehl „Bundlatte mit Bereich“ geschaffen. Neben den globalen Einstellungen trägt diese Bundlatte nun eine Vielzahl von Informationen zur Teilung. Hierfür wurde das Stammdatum der Bundlatte um einen zweiten Reiter erweitert.
      In das Verweisfeld „Element“ kann ein beliebiges Wand- oder Deckenholz eingebunden werden, mit dem die Bundlatte eingeteilt werden soll. Es stehen die Teilungsarten „fix“ (fixes Sprungmaß- Anzahl der Hölzer wird ermittelt) und variabel (Anzahl der Elemente wird vorgegeben- Sprungmaß wird ermittelt) zur Auswahl. Der Befehl wird über eine Kasteneingabe getätigt. Die linke und rechte Kante des Kastens geben die seitlichen Begrenzungen der Einteilung vor. An der unteren und oberen Kante des Kastens wird automatisch der Rechenbereich der Bundlatte fixiert. (Der Rechenbereich kann wie bisher im F7 sichtbar geschalten werden) Die Kasteneingabe kann natürlich auch gedreht erfolgen. Die Teilung beginnt am linken, unteren Punkt des Kastens, außer man trägt im Feld Nullpunkt des Stammdatums einen Wert ein. Auf diese Weise kann man den Startpunkt der Teilung verschieben. Bei einer fixen Teilung stehen natürlich die bekannten „Ausgleichsoptionen“ zur Verfügung. (Ausgleich am Anfang und/ oder Ende) Im letzten Feld des zweiten Reiters kann die Elementrichtung, bezogen auf den erzeugten Kasten, voreingestellt werden.
      Auf dem dritten Reiter der Bundlatte können noch zusätzlich Randelemente eingebunden werden, denen auch mit Hilfe der letzten vier Felder ein gewünschter Abstand (bezogen auf den eingegeben Kasten) zugewiesen werden kann.
      Mit Hilfe dieses neuen Befehles können also z.B. ganze Balkenlagen oder zumindest Teilbereiche von Decken komplett mit Randhölzern konstruiert werden. Von Vorteil ist natürlich auch, dass mittels markieren der Bundlatte jederzeit wieder auf die Teilungsdaten zugegriffen werden kann. So kann z.B. ein fixes Teilungsmaß sehr schnell geändert werden, ohne die Teilung neu erzeugen zu müssen.
    • Die automatische Verschneidung von Wand- und Deckenhölzern an den Wandumriss oder an Fenster und Türen wurde verbessert. Trifft ein Wandholz z.B. an einen Giebelknick, so wird das Holz an dieser stelle automatisch 2mal geschnitten. Bei Überschneidungen mit Fenstern wird dieser Bereich automatisch aus dem Holz ausgeblattet. Diese Neuerung bringt vor allem im Blockbau entscheidende Vorteile, da manuelle Nachbearbeitungen fast gänzlich entfallen.

    Statik (Frilo)

    • Im Export Menü der Statik (shift+ F11) wurde neben dem bisherigen „Start Statikprogramm“ ein „Berechnen Schalter“ eingebaut. „Berechnen“ bedeutet, dass das Frilo Programm nicht geöffnet wird, aber alle notwendigen Daten z.B. zur Lastweiterleitung an das Sema Programm übergeben werden.
    • Bei der Übergabe von Pfetten kann im Export Menü zunächst eingestellt werden, ob die Lastübernahme des Daches über eine Linienlast (ein Sparren ist Referenz Bauteil und muss vorher berechnet werden), oder über Punktlasten erfolgt. (alle Sparren müssen berechnet sein)
      Weiter werden jetzt die relevanten Auflager im „Baum“ angezeigt. Wird ein solches Auflager geklickt, so blinkt das entsprechende Auflager in der Zeichnung.
      Pfetten werden ab der Version 10.4 an das Programm HO7 von Frilo exportiert und berechnet. Das Programm HO7 wird mit der Installation der Statik von der 10.4er Sema CD automatisch eingespielt.
    • In der Version 10.4 ist jetzt die statische Berechnung einer kompletten Balkenlage möglich.
      Beim Aufruf des Statik Exportes werden alle Bauteile der Decke „gesammelt“ und im Übergabe Menü aufgelistet. Es besteht aber auch die Möglichkeit mehrere ausgewählte (markierte) Bauteile zu übergeben. Natürlich kann auch weiterhin nur ein markiertes Bauteil mit Aufruf des Statik Programms übergeben werden.
      Im Übergabe Menü kann jetzt die zulässige Durchbiegung der Felder und Kragarme voreingestellt werden. Diese Eingaben können durch den neuen Schalter „Reduzieren“ unsichtbar geschalten werden.
      Zum Bauteil im Übergabefenster wird die exakte Auflagersituation sowie der automatisch ermittelte Wert der anteiligen Flächenlast geschrieben.
      Die anschließende Berechnung erfolgt im Hintergrund. (Statik Programm wird nicht geöffnet) Nach der Berechnung werden problematische Bauteile in einem neuen Fenster angezeigt. Die kritischen Werte (Ausnutzungsgrade) sind ebenfalls ersichtlich.
      Die Ausnutzungsgrade können auch auf der Zeichnung, mittels F7 Schaltung, dargestellt werden. (F7, Balkenlage, Allgemein, Statik, statische Kennwerte (Ausnutzungsgrade)) Eta Werte die über „1“ sind, werden rot geschrieben.
      Diese Bauteile können jetzt markiert und entsprechende Änderungen vorgenommen werden. (Querschnittsänderung, Verringerung der Lasteinzugsfläche mittels einer engeren Teilung, Einfügen weiterer Auflager....) Dann kann die Balkenlage erneut statisch berechnet werden, bis keine Bauteile mehr als problematisch eingestuft werden.
      Um eine vollautomatische Deckenstatik zu ermöglichen, sind natürlich einige Voreinstellungen notwendig. So wurde das Alt F7 um einen Punkt „Statik“ erweitert. Zunächst kann hier für die Lastdefinition entschieden werden, ob die Flächenlast für den Innenbereich, den Gesamtbereich oder für beide Bereiche definiert wird. „Lastspitzen glätten“: „kleine Lastspitzen“ (Breite einstellbar) werden bei der Berechnung der Lasteinzugsflächen eliminiert, weil sie für die statische Berechnung unbedeutend sind.
      Weiter wurde für Balkenlagenhölzer ein Statikreiter eingeführt. Hier kann zunächst eingestellt werden, ob das Bauteil überhaupt am Statik Export teilnimmt. (Kopfhölzer, Stellbretter oder ähnliche werden statisch kaum relevant sein und können somit auf Export „nein“ voreingestellt werden)
      Im Feld „Auflager“ wird bestimmt, ob das Bauteil für ein anderes Holz ein Auflager sein soll oder nicht.
      Darunter erfolgen die Einstellung für die automatische Ermittlung und Verteilung der definierten Flächenlast auf die einzelnen Deckenbalken. Die Ermittlung der Flächenlasten erfolgt automatisch nach der Statikübergabe und kann in der Sema Zeichnung dargestellt werden (F7, Balkenlage, Allgemein, Statik, Lasteinzugsflächen zeichnen) Sichtbar sind jetzt die in verschiedenen Graustufen dargestellten Lasteinzugsflächen für die einzelnen Deckenbalken.
      Die Einstellung „auto“ ermittelt die Lasteinzugsfläche automatisch, wobei hier die Grenzen von benachbarten Lasteinzugsflächen oder der Deckenkante relevant sind.
      “Nur Grenze“ bedeutet, dass dieses Bauteil eine benachbarte Lasteinzugsfläche begrenzt, das Bauteil selber jedoch keine Last aufnimmt. (z.B. Kaminwechsel)
      Mit der Eingabe eines manuellen Wertes kann die Breite der Lasteinzugsfläche selbst bestimmt werden.
      Die Eingabe „nein“ unterbindet eine Lastaufnahme auf diesem Bauteil; auch wirkt dieses Bauteil dann nicht begrenzend für andere Lasteinzugsflächen.
      Ebenfalls neu ist die Materialdefinition für die statische Berechnung der Hölzer. Auf dem ML Reiter wurde ein neues Feld „Statik-M“ eingefügt. Mittels Rechtsklick kann hier auf die verschieden Klassen von Nadel-, Laub- und Brettschichthölzern zugegriffen werden. (DIN und Eurocode) Diese Einstellung wird dann an das Statikprogramm übergeben und bei der Berechnung entsprechend berücksichtigt
      Die Symbolleiste „FRILO Statikprogramme“ wurde um einige Funktionalitäten erweitert. (einschaltbar mittels Rechtsklick auf den Symbolleistenbereich) Neu aufgenommen wurde hier der Schalter für den Statik Export, sowie „F7 Schalter“ für die Darstellung der Lasteinzugsflächen und die Ausnutzungsgrade. Ebenfalls aufgenommen wurde das Frilo Programm „HO7“ das jetzt für die Berechnung von Durchlaufträgern (Deckenbalken, Pfetten...) verwendet wird.
      Eine „statische“ Auflistung der Deckenbalken erfolgt jetzt auch in der Materialliste. Hierzu wird ein neuer Teillisten Reiter „Statik“ zur Verfügung gestellt. In dieser Liste wird eine eindeutige Statiknummer ermittelt, die Hölzer nur zusammenfasst, wenn identische Ausnutzungsgrade vorliegen. Die Handhabung der Statiknummer ist gleich wie z.B. die der Materiallistennummer. Die Statiknummer kann ebenfalls auf den Plan geschrieben werden. (F7, Balkenlage, Allgemein, Statik, Statiknummer) Auch für die Ausnutzungsgrade wurde in der Statikliste ein Feld bereitgestellt.
      Die statischen Nachweise der einzelnen Hölzer können jetzt bequem aus dem Sema Programm ausgedruckt werden. Unter „Extras“ findet man den Befehl „Ausgabe Statikberechnungen“. Zusätzlich wurde dieser Befehl in die Symbolleiste „FRILO Statikprogramme“ integriert. Nach Klick auf diesen Befehl werden alle berechneten Bauteile in einem Fenster aufgelistet. Angezeigt wird hier auch, ob das Bauteil bereits transferiert wurde (F11) oder nicht, d.h. ob das Bauteil bereits eine Statiknummer hat oder nicht. Zu bevorzugen sind hierbei transferierte Bauteile, da die Statiknummer auf den statischen Ausdruck geschrieben wird und somit das Bauteil schnell und komfortabel im Sema Programm gefunden werden kann. Mit einem Klick können also alle statischen Auswertungen ausgedruckt werden. Ob hierbei die Lang- oder Kurzfassung von Frilo gedruckt wird, kann im Alt F7 eingestellt werden. (Alt F7, Statik, Reiter Frilo, Ausgabe Statikberechnungen lang/ kurz)
      Neu ist ebenfalls, dass mittels MCAD zusätzliche Lasten (z.B. Zwischenwände, schwere Maschinen,....) aufgebracht werden können. Über den Befehl „Baustein einsetzen“ im Menü MCAD gelangt man zu der neu erstellten Gruppe „Statik Lasten“. Angeboten wird hier eine Flächenlast, eine Punktlast und Linienlasten. Die Lastdefinition erfolgt auf dem Statikreiter dieser speziellen MCAD Bausteine. Die genaue Handhabung dieser Bausteine ist auf dem Textreiter vermerkt. <Highlight Film automatische Deckenstatik>

    Release Historie V10.3 Build 4800

    Allgemeines

    • In den Plan Eigenschaften wird die Einstellung „Gespeicherten Maßstab verwenden“ wieder richtig gespeichert. (Fa. Zobl)
    • Die Funktionalität, von einem Bauteil alle Werte zu übernehmen (kopieren), wurde in der Version 10.3 jetzt auch beim Erzeugen Befehl ermöglicht. Hierzu wurde im Stammdatum das „Kopieren Symbol“ eingefügt. Beim Klick auf dieses Icon wechselt der Mauszeiger auf der Zeichenfläche zu der bekannten Pipette und alle Daten von artgleichen Bauteilen können in das Stammdatum übernommen werden. Das Löschen Symbol (Mülltonne) wurde aus Platzgründen entfernt. Das Löschen eines Stammdatums beim Erzeugen Befehl wurde ersatzweise auf die rechte Maustaste gelegt und erscheint dort im Auswahlmenü.
    • Wird beim Punktfang die SHIFT Taste gehalten, kann nun auch die Mitte einer Linie (Bauteil) gefangen werden. Erkennbar wird dies mit einem eigenen Maussymbol.
    • Beim Punktfang können nun „Teillängen“ einer Linie (Bauteil) gefangen werden. Hierzu ist bei der Eingabe die entsprechende Zahl gedrückt zu halten. Hält man zum Beispiel die „3“ gedrückt kann man 1/3 und 2/3 der Linie fangen, hält man die „5“ gedrückt kann man 1/5, 2/5, 3/5 und 4/5 der Linie fangen.
    • In der 3D Darstellung bleibt die Kralle beim „Gebäude drehen“ jetzt aktiv, bis ein anderer Befehl ausgeführt oder „Gebäude drehen“ mit ESC abgebrochen wird. Wird „Gebäude drehen“ während eines Befehles ausgeführt, ist die Funktionalität nach der Ausführung wieder direkt beendet. In den Voreinstellungen (Alt + F7) unter Allgemeines -> Bedienung -> Maustastenbelegung -> bei „3D-drehen-Funktion(Kralle) automatisch wiederholen“ kann diese Funktionalität ausgeschalten werden.
    • Das „Rad“ der Maus wurde mit der Zoomfunktion „Zeichnung kleiner/größer darstellen“ belegt. Zudem orientiert sich der Ausschnitt der verkleinert/vergrößert wird an der Mauszeigerposition. Dieses Verhalten kann in den Voreinstellungen (Alt + F7) unter Allgemeines -> Bedienung -> Maustastenbelegung -> “Zoomen auf Bildmitte“ eingestellt werden. Bei „Zoomen auf Bildmitte“ wird genau die gleiche Funktion wie bei den Icons „Zeichnung kleiner -“ „Zeichnung größer darstellen“ ausgeführt.
    • In der 3D Darstellung kann mit der Tastenkombination „ALT + mittlere Maustaste“ die Funktion „Gebäude drehen“ aufgerufen werden.
    • Die Maustastenbelegung folgender Tasten und Kombinationen können nun in den Voreinstellungen (Alt + F7) mit folgenden Funktionen belegt werden.(SEMA Standardbelegungen sind mit einem Stern gekennzeichnet)
    • Das Mausrad mit: Zoomen auf Mausposition, Zoomen auf Bildmitte und keine Funktion.
      Die mittlere Maustaste (gehalten) mit: Lupenfunktion, Zeichnung verschieben, Gebäude 3D drehen und keine Funktion.
      Die Tastenkombinationen Alt + linke Maustaste, Alt + mittlerer Maustaste und Alt + rechte Maustaste mit: Lupenfunktion, Zeichnung verschieben, Gebäude 3D drehen und keine Funktion
    • Unter Ansicht -> Symbolleisten, wurde eine neue Symbolleiste „Anzeigeoptionen F7“ zusammengestellt. Hier können die Inhalte der Hauptprogramme vom F7 schnell ein und ausgeschalten werden. Weiterhin sind die entsprechenden Icons auch im „Anpassen“ der Symbolleisten unter „Befehle“ -> Ansicht zu finden.
      Zusätzlich werden im „Anpassen“ noch die F7 Schalter für „Räume“ und „Schnitte“ angeboten. (Anregung aus dem SEMA Forum)
    • Ein Verbesserung der Performance (Programmgeschwindigkeit) wurde in folgenden Bereichen umgesetzt:
      • Ummarkieren vieler CAD-Elemente bei der Bauteilauswahl wurde optimiert.
      • Verbesserungen beim Markieren sehr vieler Objekte (Bildaufbau).
      • Beschleunigung beim Definieren/Einsetzen von CAD Bausteinen.
      • Wände werden erst nach der Verschneidung untereinander 1x ans Dach verschnitten, so muß nur noch halb so oft ans Dach verschnitten werden.
      • Schnittpunktvermaßung wurde beschleunigt.
      • Verbesserungen beim Zeichnen von Polygonen (mit vielen Kanten)
      • Das Fangen von Fremdobjekten oder Extrusionskörpern (z.B. Staketen) ist in der visuellen Darstellung jetzt schneller.
      • Transfergeschwindigkeit und Bildaufbau (Lampe) von 3D Objekten weiter verbessert.
      • Ersatzdarstellung im 2D bei Rotationskörpern jetzt schneller.
    • Beim E-Mail Versand aus dem Programm, über Senden an ->SEMA Hotline, wird nun pro Land die entsprechende Hotline Adresse eingetragen.
    • Beim Ausführen des „Easy SEMA Programm Update“ wird nun automatisch überprüft ob die Berechtigung zum Download eines neueren Programmupdates vorliegt.
    • Für den XML Import besteht jetzt die Möglichkeit den Import Pfad im Programm unter Alt F7 ->FHP Import/Export ->“SCI Import“ mit einzustellen. Wird beim Import der Pfad geändert, bleibt dieser während einer Sitzung erhalten. (Fa. Kampa)
    • In der Layoutansicht werden beim Ausführen der Maßstabslupe keine Bauteile mehr markiert. (Fa. Zobl, Fa. Röhrig)
    • Unter Windows Vista wird das Bauvorhabenverzeichnis wieder korrekt freigegeben.
    • Die XML Schnittstelle wurde in verschiedenen Bereichen erweitert. Es werden jetzt 3D Objekte bei uns in den Stammdaten mit angesprochen und erzeugt. Die Erweiterungen beziehen sich auch auf Wand/ Fenster /Türen und Makros. So können zum Beispiel bei der Wand allgemeine Bauteilwerte, Schichten und Teilungen sowie die Optik mit angesprochen werden.
      Ebenso besteht jetzt die Möglichkeit einzelne oder ganze CAD Text Blöcke zu importieren, und die gewünschte Schriftgröße und Schriftart einzustellen.
      Wände mit einem Versatz werden im Dachgeschoss jetzt mit dem richtigem Höhenbezug erzeugt.
      (Fa. Wigo, Fa. Adlerhaus)

    Bauvorhabenverwaltung

    • Das Schließen eines Projekts im Bauvorhabenmodus 2 wurde noch besser gegen Netzwerkstörungen abgesichert. Dazu wurde die Header-Datei des SEM-Files mit in die Überprüfung einbezogen.

    GRD, CAD, BEM, MCAD

    • CAD Polygone können jetzt in Grundriss Polygone umgewandelt werden. Hierzu steht unter „sonstiges“ der Befehl „CAD Elemente in Grundriss umwandeln“ zur Verfügung.
    • Für CAD Punkte besteht jetzt die Möglichkeit nachträglich die Farbe zu ändern. (Fa. Zobl)
    • CAD Bausteine mit Platzhalter können nun auch im Schnitt an Bauteile verknüpft werden.

    Deckungen Dach

    • Referenzpunkt für die Ziegelrasterberechnung ist jetzt der obere Punkt der darunter liegenden Schicht. (in der Regel die Konterlattenschicht) So kann man jetzt die Ziegelschicht an der Traufe überstehen lassen um die genaue m² Fläche der Ziegel zu bekommen. Das vertikale Raster wird nicht beeinflusst und ist somit korrekt.

    Drucken & Plotten Plangestaltung

    • Beim Drucken eines CAD Textes mit Rahmen, wird der Text von einer Füllung in Größe des Rahmens überdeckt. Hierzu wurde für den Ausdruck eine neue Option geschaffen. Alt F7- Allgemeines Optik –„ Weißen Texthintergrund ausdrucken“. Diese Einstellung bewirkt, dass ein CAD Text mit Rahmen beim Ausdruck generell einen weißen Hintergrund erhält. (Fa. Regnauer)
    • Die Zeichnungsausgabe Automatik(en) wurde erweitert. Es können nun mehrere Wände automatisch, nach bestimmten Kriterien auf „ein“ Blatt angeordnet und ausgegeben werden. Im Einzelstab können die Bauteile ebenso auf diese Art ausgegeben werden.
      Für die Wandausgabeautomatik, die unter „Extras“ aufgerufen werden kann, wurde eine Beispielvorlage „Wandausgabe Zeilenweises A4“ bereitgestellt. Wird diese über „Laden“ aufgerufen kann die Funktion einfach ausgeführt werden.
      Für die Einstellung von Vorlagen wurden bestimmte Erweiterungen umgesetzt.
      In einer Planvorlage können nun folgende neue Einstellungen vorgenommen werden. Unter „Seite einrichten“ -> „Positionsrahmen Automatik“ wird voreingestellt wie die Wände/Bauteile auf dem Blatt angeordnet werden sollen; zeilen- oder spaltenweise und ob der Inhalt eines Positionsrahmens zentriert werden soll.
      Für den Zeichnungsrahmen kann die Farbe, die Linienart und die Linienstärke des Rahmens eingestellt werden. Weiherhin kann eingestellt werden ob diese Einstellungen aus den „Globalen Einstellungen“ (Farbeinstellungen -> Allgemeines) verwendet werden sollen oder nicht.
      Die Rahmen der Positionsrahmen können nun auch an- und ausgeschalten werden.
      In den Eigenschaften des Positionsrahmen kann für jeden Positionsrahmen einzeln definiert werden, ob dieser ausgedruckt werden soll. Auch die Farbe, die Linienart und die Linienstärke des Rahmens kann hier eingestellt werden. Weiherhin kann eingestellt werden ob diese Einstellungen aus den „Globalen Einstellungen“ (Farbeinstellungen -> Allgemeines) verwendet werden sollen oder nicht.
      Im Einzelstab kann diese neue Funktion der Ausgabeautomatik unter Extras -> Zeichnungsausgabeautomatik aufgerufen werden.
      Für diese Ausgabeautomatiken wurden auch mehrere neue Planvorlagen zur Verfügung gestellt. Jeweils für die Wand- und Einzelstabautomatikausgabe für die Blattformate A4 bis A1. <Highlight Film Zeichnungsausgabeautomatik>

    Einzelstab

    • Kreise mit einem großen Radius, bei der Freien Kontur, werden nun auch als Mittelpunktkreise an die Hundegger Abbundmaschine K2 usw. übergeben. (FA. Silvestri) Beim EAS Export war der Inhalt der Felder „Qualitygrade“ und „Timbergrade“ vertauscht. Dies wurde korrigiert.
    • Beim Export der feien Kontur im „BTL 10 Format“ wurde noch eine Detailverbesserung (Prozesskey ) durchgeführt. (Fa. DDX)
    • Die Genauigkeit für die Erkennung eines Strinblattes wurde für den BTL (EAS) Export erhöht. (FA. Dorica, Fa. Essetre)
    • Für den Export an die Hundegger Maschine K2/K3 kann bei den „Allgemeinen Maschineneinstellungen“ für die Auskehlung und Abgratung eingestellt werden, mit welchem Werkzeug diese gefertigt werden.
    • Bauteile mit Zapfen (z.B. Kopfband) werden nun mit der korrekten Länge gehobelt.
    • In den Allgemeinen Maschinendaten für die Hundegger Maschinen K1/K2/K3, kann für den Zapfen global eingestellt werden, ob und wie dieser gefast werden soll.
    • Im Bereich design2machine Schnittstelle wurden folgenden Erweiterungen im Format BTL11 vorgenommen:
      • Die Form der Zapfen (rund, eckig, abgerundet und mit Eckradius) wird übergeben.
      • Die Bearbeitungen Zapfen und Schwalbenschwanz wurde jeweils um die Umfälzung erweitert.
      • Varianten können nun auch übergeben werden.
      • Bauteile aus der Staboptimierung werden nun auch im Stab übergeben (RAWPART).
      • Bauteile werden mit ihrer Linienfarbe übergeben.
    • Beim „Export an Maschinen“ kann nun für den SEMA EAS Export und die Maschinen die darauf aufbauen der Bauteilname auch durch Platzhalter definiert werden. (Fa. Fässler)
    • Die Form eines Zapfens kann nun in der Anwendung „automatisch“, „rund“, „eckig“, „abgerundet“ und „mit Eckradius“ eingegeben werden. (detailierte Beschreibung unter „Sparrenlage“)
      Es sollten nur Zapfenformen verwendet werden, die auch mit der Maschine gefertigt werden können.
      In den Allgemeinen Maschinen Einstellungen für die Hundegger K1, K2, K3 und Speedcut können unter „05 Zapfen“ folgende Optionen eingestellt werden:
      Kommt aus der Anwendung ein Zapfen mit der Form „automatisch“, dann wird mit der Einstellung „Bei Einstellung automatisch fertigen als: rund, eckig, abgerundet oder mit Eckradius“ definiert, wie der Zapfen nun tatsächlich auf die Maschine übergeben wird.
      Mit den nächsten vier Einstellungen kann definiert werden, wie die Formen „rund“, „eckig“, „abgerundet“ und „mit Eckradius“ an die Maschine übergeben werden sollen.
      Für die Abbundmaschine Hundegger P8/10 kann unter den Allgemeinen Maschineneinstellungen bei der Zapfen Konvertierung eingestellt werden, wie das Programm die Zapfenformen „rund“, „abgerundet“ und „mit Eckradius“ behandeln soll.
      Auch kann die Form des Zapfens für den Export an Maschinen über das BTL Format in ähnlicher Weise wie bei den Hundegger Maschinen beeinflusst werden, je nachdem welche Version des BTL Formates verwendet wird.
      Hinweis: Ist im Vorfeld nicht bekannt auf welcher Abbundmaschine das Projekt gefertigt wird, ist es ratsam den Zapfen in der Anwendung mit der Form „automatisch“ zu erzeugen. <Highlight Film Umfälzung Zapfen und Schwalbenschwanzzapfen>
    • Für den neuen Endtyp „Zapfen mit Umfälzung“, kann in den Allgemeinen Maschinen Einstellungen für die Hundegger K1, K2, K3 und Speedcut unter „05 Zapfen“ eingestellt werden, ob die Umfälzung übergeben werden soll oder nicht. (Fa. Eling, Fa. Sauter, USA, Frankreich, Japan, Hundegger K2, Fa. Weinmann)
    • Für den neuen Endtyp „Schwalbenschwanz mit Umfälzung“, kann in den Allgemeinen Maschinen Einstellungen für die Hundegger K1, K2, K3 und Speedcut unter „17 Schwalbenschwanz“ eingestellt werden, ob die Umfälzung übergeben werden soll oder nicht. (Fa. Eling, Fa. Sauter, USA, Frankreich, Japan, Hundegger K2, Fa. Weinmann)
    • Die Ansteuerung der PBA Maschine der Firma Hundegger wurde mit dem neuen Schnittstellenformat SPM umgesetzt. Hierzu kann unter Datei -> Export an Maschinen –> Hundegger -> Hundegger PBA der Export durchgeführt werden.
    • Beim „Export an Maschinen“ wurde das „SEMA EAS“ in „BTL Export“ umbenannt. Weiterhin wurde auch die „Ascii Version“ in „BTL Version“ umbenannt.
    • Beim Export an Maschine -> BTL Export -> kann eingestellt werden, dass Blätter ohne Winkel und Neigung, ab einer bestimmten Breite als Schlitz exportiert werden (Fa. Cost).
    • Für den Nachtransfer kann in den Voreinstellungen (ALT + F7) eingestellt werden, ob die Nummerierung der nachtransferierten Bauteile mit der nächsten freien Nummer der Teilliste oder der Gesamtliste beginnen soll. (Fa. Frankenhauser)

    FHP Automatismen

    • Rundungsprobleme bei Übergabe von Multiwänden an den Laser wurden behoben. (Fa. Wigo)
    • Die Nagelautomatik wurde im Bereich von gestanzten Platten erweitert. So wird im Bereich von gestanzten Platten keine Nagellinie erzeugt. (Fa. Regnauer)

    FHP Maschinen

    • Die Maschinenansteuerung für die Homag Säge ( Plattenzuschnitt Säge) wurde neu programmiert. (Fa. DSK Slavyanskiy)
      Entsprechend wurde diese Maschine beim FHP Export mit aufgenommen.
    • Für die Übergabe an die Weinmann Maschinen nehmen ausgeschaltete Platten nicht an der Nullpunkberechnung (ELM) beim Export teil. (Fa. Kampa)
    • Beim Weinmann Export werden nun die aktuellen Bv. Kopfdaten mit übernommen.
    • In den Wand Kopf Daten beim Weinmann Export besteht jetzt die Möglichkeit eine Text Zeile mit zu übergeben. Dazu benötigt die Wand im Zusatzfeld den Text Eintrag. „TXT = Text Eintrag“. (Fa. Bien Zenker)

    Bauvorhabenverwaltung

    • Beim Bauvorhaben einlagern kann nun das bestehende Bauvorhaben mit der gleichen laufenden Nummer überschrieben werden. Hierzu kann in diesem Fall die neue Funktion „Nummer beibehalten“ gewählt werden. Achtung: Wird diese Funktion ausgeführt, wird das bestehende Bauvorhaben unwiederbringlich gelöscht! (Fa. Regnauer)

    Materialliste

    • Die Anzahl der möglichen Stellen bei der Feldern Frei 1 und Frei 2 wurden auf 250 erhöht. (Fa. Glöckler)
    • Zwischensummen werden bei der Ausgabe in „cm“ nun auch in „cm“ ausgegeben. (Fa. Viereck)
    • Bei Export der Materialliste werden nun die Trennzeichen und die Tabulatoren, wie im Alt + F7 eingestellt wieder mit exportiert. (Fa. Bien – Zenker)
    • Die Felder „Breite“ und „Höhe“ der Materialliste, werden jetzt, beim Kopieren der Matetrialliste in die Zeichnung, in den korrekten Einheiten (cm, mm...) angezeigt. (Frankreich)
    • Die Spaltenfelder „Frei1“ bis „Frei 4“ wurden auf 15 Stück erhöht. Weiterhin kann man die Namen der Spaltenfelder Frei1 bis Frei 15 frei editieren. Diese Funktion kann unter Format -> Masken Bearbeiten -> Spaltenüberschrift, ausgeführt werden. (Fa. Müller, Fa. Frankenhauser und andere)
    • Bei der Staboptimierung kann in den Voreinstellungen (Alt + F7) die Sortierung der einzelnen Bauteile in einem Stab nun so geändert werden, dass die kürzeren Bauteile zuerst kommen.
      Unter Listen/Einzelstab -> Allgemein-> Stab Teil-Nummern der Holzlänge nach aufsteigend anzeigen, kann dies eingestellt werden. Nach einer derartigen Umstellung ist die Liste neu zu optimieren. (Fa. Chauvin)
    • In der Materialliste und im ML Reiter wurde ein neues Feld Dimension eingeführt. Dieses Feld wird für 2x4 (two by four) Stammdaten belegt.
    • Bei der Datenübergabe an die Materialliste können nun nachträglich Bauteile übergeben werden, ohne dass die Bauteilnummern der bestehenden Bauteile verändert werden.
      Hierzu wurde die Datenübergabe um die Einstellung „Nachtransfer“ erweitert.
      Bauteile die nachträglich übergeben werden sollen, werden einfach markiert und beim Transfer an die Materialliste muss die Option „Nachtransfer“ aktiviert werden. Diese Bauteile werden dann ans Ende der entsprechenden Liste angehängt und mit der nächsten freien Nummer belegt. (Fa. Frankenhauser, Fa. Ochs, Fa. Regnauer, Fa. Huber&Höll, Fa. Hammer, Fa. Bächi, Fa. Zimmermann) <Highlight Film Nachtransfer>
    • Die Datenübergabe an die Materialliste wurde um die Übergabeart „Standard“ und „Bauabschnitt“ erweitert.
      „Standard“: Entspricht der Art die bisher immer durchgeführt wurde. Es werden immer alle Bauteile die übergeben werden mit den bereits zuvor transferierten Bauteilen entsprechend der Einstellung der Nummern Ermittlung nummeriert.
      „Bauabschnitt“: Es werden immer nur alle Bauteile die sich in einem Bauabschnitt befinden nummeriert. Beispiel: Das Dach des Hauptgebäudes soll in Bauabschnitt 1 transferiert werden und das Nebengebäude (evtl. Garage) in den Bauabschnitt 2.
      Beim Transfer von Bauabschnitt 1 (Dach Hauptgebäude) werden nur die Bauteile des Bauabschnittes 1 nummeriert und beim Transfer von Bauabschnitt 2 (Garage) werden nur die Bauteile des Bauabschnitt2 nummeriert. Es wird hierzu auch ein eigener Listenkatalog „Bauabschnitte“ zur Verfügung gestellt. Dieser kann einer Liste über „Format“-> Listenkatalog neu zuweisen, zugewiesen werden. Dies sollte aber vor dem Transfer der einzelnen Bauabschnitte gemacht werden. Der Listenkatalog „Bauabschnitte“ soll nur ein Beispiel darstellen. Die Einstellungen sind an die individuellen Anforderungen anzupassen. In dem Listenkatalog „Bauabschnitt“ beginnt jeder Bauabschnitt mit der Materiallisten- und Einzelstablistennummer 1.
      Die Anzeige Optionen (F7) der Bauteile (Sparrenlage, Wände usw.) wurde um das Feld Bauabschnittnummer erweitert.
      Über die Allgemeine Suchfunktion im Konstruktionsprogramm können die Bauteile nach der Bauabschnittsnummer gesucht und wie gewohnt alle schnell markiert werden.
      Die Platzhalter wurden ebenfalls um die Bauabschnittsnummer erweitert. (Fa. Strüby)
      Es wird empfohlen sich für eine Übergabeart pro Projekt zu entscheiden; entweder „Standard“ oder „Bauabschnitt“.
    • Die Funktion des Nummern Update in der Materialliste und im Einzelstab wurde erweitert. Hier kann nun die Nummerierung einzelner Positionen geändert werden, die in einer Spalte einen bestimmten Wert enthalten. Unter Extras -> Materiallistenummern aktualisieren -> kann diese Funktion aktiviert werden und die Spalte und deren Inhalt angegeben werden. Diese Funktion sollte aber immer die letzte Aktion in einer Liste sein, da ansonsten bei einem erneuten Transfer die Nummern neu ermittelt werden.
    • In den Teillisteneigenschaften werden unter dem Reiter „Druck“, beim Vor- und Nachtext nun auch die Platzhalter für das Bauteil entsprechend ausgewertet. Es wird immer vom ersten Bauteil in der Liste der Wert des Platzhalters ausgegeben.
    • Das Feld „Abrechungsfläche“ steht nun bei der Summenmaske auch zur Verfügung. (Fa. Müller)

    Profil

    • Die Bemassung im Datenbild des Profilassistenten ist jetzt standardmäßig angeschalten.

    Stammdaten Bausteine Programm Fehler

    • In den Stammdaten kann bei dem Hilfebildreiter durch einen Rechtsklick eingestellt werden, dass, wenn ein Hilfebild vorhanden ist, dieses anstelle des Datenbildes angezeigt wird. (Diesen Reiter bei der Anzeige bevorzugen)
    • In der Stammdatenverwaltung kann bei Verweisen eingestellt werden, dass diese beim Erzeugungsbefehl abgefragt werden und somit erst bei der Eingabe entschieden wird, welcher Verweis verwendet werden soll. Auf dem Verweisfeld kann durch einen Rechtslick der „ Stati – Fragezeigetechnik“ -> auf „Abfragen – Neu zuweisen (+ Rücksprung)“ oder „Abfragen – Neu zuweisen“ oder „Abfrage – Öffnen“ eingestellt werden. Bei „Abfragen – Neu zuweisen (+ Rücksprung) wird die Auswahl eines anderen Verweis geöffnet und der ausgewählte Verweis direkt übernommen, ohne dass dieser zuerst noch geöffnet wird. Bei „Abfrage – Neu zuweisen“ wird immer die Auswahl eines anderen Verweises geöffnet und im Anschluss der Verweis noch geöffnet. Bei „Abfrage öffnen“ wird, wenn ein Verweis bereits eingestellt ist, dieser zum editieren geöffnet. Die Abfrage muss beim Erzeugen mit einem Rechtsklick auf das Stammdatum -> „Verweisdaten abfragen“ oder durch Aufrufen des blau hinterlegten Fragezeichens in der Überschriftzeile gestartet werden. Alle Stammdaten bei denen eine Abfrage eingestellt ist, sind mit einem blau hinterlegten Fragezeichen gekennzeichnet. Die Abfrage wird auch über mehrere Stammdatenebenen ausgeführt. Auch beim „Bauteil ändern“ kann die Abfrage ausgeführt werden. (Fa. Kampa)
    • Das Verhalten beim Klick auf einen eingestellten Verweis kann nun ebenfalls individuell pro Verweis eingestellt werden. Wird auf dem Verweisfeld ein Rechtsklick ausgeführt, kann unter „Stati - Standard Klickverhalten“ definiert werden, ob das „Neu zuweisen (+ Rücksprung) oder das „Neu- zuweisen“ oder das „Öffnen“ ausgeführt werden soll. Bei „Neu zuweisen (+ Rücksprung) wird die Auswahl eines anderen Verweises geöffnet und der gewählte Verweis direkt übernommen, ohne dass dieser zuerst noch geöffnet wird. Bei „Abfrage – Neu zuweisen“ wird immer die Auswahl eines anderen Verweises geöffnet und im Anschluss der Verweis geöffnet. Bei „Abfrage öffnen“ wird, wenn ein Verweis bereits eingestellt ist, dieser zum editieren geöffnet. (Fa. Kampa)

    Stammdaten Bausteine Inhalt Pflege

    • Für die Ausgabe von mehreren Zeichnungen auf ein Blatt, werden jetzt weitere Planvorlagen zur Verfügung gestellt. (Zeichnungsverwaltung, Pläne)
      Speziell verwendet werden diese Planvorlagen bei der „Wand Ausgabe Automatik“ oder bei der „Zeichnungsausgabe Automatik“ im Einzelstab.
    • Für die Fertigung nach Bauabschnitten wird in der Materialliste eine spezielle Vorlage „Bauabschnitte.KVL“ zur Verfügung gestellt.
    • Das System 2x4 (two by four) wurde allumfassend in die Stammdaten integriert. Alle notwendigen Teile der Stammdaten wie Dach, Wand, Decke usw. wurden mit 2x4 Stammdaten gefüllt, so dass es möglich ist, ein komplettes Gebäude im „2x4 Stil“ zu konstruieren. <Highlight Film Two by four>
    • Für das System 2x4 (two by four) wurde eine Bauvorhabenvorlage geschaffen. Verwendet werden kann diese beim Anlegen eines neuen Bauvorhabens, wenn die Option „Vorlage“ geklickt wird.
    • Der Endtyp „Zapfen“ wurde um einige runde Zapfen erweitert. <Highlight Film Umfälzung Zapfen und Schwalbenschwanzzapfen>
    • Weiter werden jetzt einige Zapfen mit Umfälzung angeboten. <Highlight Film Umfälzung Zapfen und Schwalbenschwanzzapfen>
    • Auch beim Schwalbenschwanzzapfen wurden einige Beispiele mit Umfälzung hergerichtet. <Highlight Film Umfälzung Zapfen und Schwalbenschwanzzapfen>
    • Zur Darstellung der Hobelung in der Visualisierung wurde eine spezielle Textur „Hobelung“ erstellt. (Texturen, Holz) <Highlight Film Hobelung, Schneiden im 3D>
    • Weiter steht jetzt eine neue Holz Textur „Fichte 06“ zur Verfügung.
    • Beim Reformziegel-Z18S von Koramic wurden die Neigungsbereiche des Ziegels korrigiert. (Fa. Will)
    • Beim Ziegel „Rubin 11 V-K“ wurden die Deckbreiten der Ortgangziegel richtiggestellt. (Fa. Frankenhauser)
    • Die Materialermittlung des Gratanfängers SF9 von Trost wurde korrigiert. (Fa. Stumpf)
    • Neben den Endtypen gibt es jetzt die Gruppe „Verjüngung“. In der Untergruppe „Sparrenverjüngung“ werden Beispiele zur Verfügung gestellt.
    • Für die Stammdaten des Holzrahmenbau wurde ein Wechsel zur Verfügung gestellt.
    • Die Wandstammdaten wurden um eine Gruppe „Vollholz Wand“ erweitert. Diese Massiv Wände können z.B. auf die Hundegger PBA Maschine oder mittels des BTL Formates auf andere Maschinen exportiert werden. <Highlight Film Vollholzwand>
    • Speziell für den Blockbau wurde ein Makro „Mark S3 Mittig“ zur Verfügung gestellt.
    • Bei den 3D Bearbeitungen wurde die Gruppe „Kontur“ um einen Schriftzug erweitert. Dieser Sema Schriftzug (Beispiel) kann auf ein Holz übertragen und auf eine Abbundmaschine exportiert werden.
    • Unter „sonstige 3D Objekte“ wurde die Gruppe „Treppen Design“ mit den Untergruppen „Basisobjekt“, „Beispiele“ und „Figuren“ erstellt. Diese Stammdaten werden benötigt um anpassungsfähige Staketen zu konstruieren.
    • Bei den Texturen wird eine weitere Holztextur zur Verfügung gestellt (Fichte 06).
    • Für die Textur „Glaswolle“ wurden spezielle Anpassungen getätigt. (Italien)
    • Die Stammdaten des Dachaufbaus wurden in einigen Details überarbeitet.
    • Die 3D Bearbeitungen „Kontur“ wurden um einen bestimmten Sparrenfußpunkt erweitert.

    Sparrenlage

    • Das Entfernen des Beilagerverweises aus dem Dachfenster Stammdatum greift jetzt korrekt. (Italien)
    • Der Eingabewert bei der Durchblickshöhe eines Dachfensters kann jetzt auch größer als 10m sein.
    • Das Anschmiegen von Hölzern auf Oberkante von Grat- und Kehlsparren wurde verbessert. (Frankreich)
    • Der Endtyp „Eindringung“ wurde bzgl. versetzter Gegenbearbeitungen überarbeitet. (Italien)
    • Die Eingabe der oberen Einbauluft beim Dachfenster mit rechtwinkliger Verblendung wurde überarbeitet. (Fa. Regnauer)
    • Die Erzeugung von Elementen (Grat-/Kehlen) wurde für die Dachautomatik und für die herkömmlichen Erzeugungsbefehle beschleunigt.
    • Datenbilder für Sparren werden jetzt schneller aufgebaut. Erzeugungsbefehle für Sparren können dadurch schneller ausgeführt werden.
    • In der Version 10.3 wurde die Handhabung und die Ermittlung der Hobelung von Bauteilen grundlegend überarbeitet. Die Bestimmung der Hobelung wird von der Grundfläche losgelöst, das heißt, für die Hobelung ist jetzt eine eigenständige Fläche vorhanden, die im F7 unter „Dachausmittlung“, „Flächen“, sichtbar geschalten werden kann. Pro Dachfläche wird jeweils eine Hobelfläche als Polygon erzeugt und kann auch wie ein Polygon mit allen bekannten Befehlen wie „Kasten anfügen, Kante schieben etc. bearbeitet werden. Somit kann die Trennlinie von Roh- und Sichtschalung (Definition über die Grundfläche) unabhängig von der Hobelfläche definiert werden. (z.B. Sparren im Innenbereich soll nicht gehobelt werden, jedoch wird auf diesem Sparren die Rohschalung an die Sichtschalung gestoßen)
      Die Verschneidung der Bauteile mit der Hobelfläche wird mit den bekannten Einstellungen im Alt F7 definiert. (Alt F7, Auswertungen, Dach, Bauteile hobeln, mehr) Hier kann eingestellt werden welche Bauteile gehobelt werden sollen. Außerdem kann definiert werden ob das Bauteil komplett oder nur im Vordachbereich mit oder ohne Zuschlag gehobelt werden soll. Eine Überlappung der Hobelfläche mit einem Bauteil erzeugt also eine Hobelung für diesen Bereich.
      Um die Hobelung wieder in ihren Originalzustand zurückzusetzen gibt es für die markierte Dachfläche unter „sonstiges“ den Bearbeitenbefehl „Hobelfläche(n) neu berechnen“.
      Um die Hobelung der verschieden Bauteile schnell und komfortabel kontrollieren zu können, kann diese jetzt auch in der Visualisierung sichtbar geschalten werden. Im Untermenü des Icons „Optionen für die Darstellung der Bearbeitungen“ findet man die Funktion „Hobelung darstellen“. Ebenso im F7 unter „Bilder und 3D“, „Visualisierung“. Die Farbe oder Textur für die Hobelflächen in der Visualisierung kann in den Farbeinstellungen der Dachausmittlung festgelegt werden. Ebenso die Darstellung der Hobelfläche in der Draufsicht. <Highlight Film Hobelung, Schneiden im 3D>
    • In der Version 10.3 wurde der Bearbeitungsbefehl „schneiden 1mal“ komplett überarbeitet und erweitert. Zudem wurde der Befehl auch für das 3D und sämtliche andere Ansichten, wie Vertikalschnitt, Horizontalschnitt, Nordansicht usw. freigeschalten. Um die Bedienung für den Anwender in der Draufsicht und im 3D gleich zu gestalten wurde auch der 2D Befehl überarbeitet. So wird beim „schneiden 1mal“ in der Eingabezeile nach der gewünschten Kante oder Fläche gefragt an die das markierte Bauteil geschnitten werden soll. Im 3D gibt es neben dem Flächenfang noch die Möglichkeit die gewünschte Schnittfläche durch Klicken von 3Punkte zu definieren.(Eingabeinstanz) Außerdem kann an die Zielfläche auch mit einem Abstand geschnitten werden, wenn vor dem Flächenfang die Leertaste betätigt wird. Die gewünschte Fläche oder Kante wird durch entsprechende Mauszeigerhilfen grafisch hervorgehoben. Nach dem Klick einer Kante oder einer Fläche wird das geschnittene Bauteil bereits aktualisiert dargestellt. Also wird die Eingabe noch bevor der Befehl mit „OK“ bestätigt wird, durch eine Vorschau unterstützt.
      Überarbeitet und erweitert wurde auch das Endtypverhalten beim „schneiden 1mal“. So erscheint jetzt die Endtypenauswahl auch beim schneiden von Wand- und Deckenhölzern.
      Der vorgeschlagene Endtyp kann einfach übernommen werden, oder der gewünschte Endtyp kann wie gewohnt den Stammdaten entnommen werden. Hilfreich bei der Endtypenvergabe ist natürlich auch die Endtypenübernahme mittels „Kopieren“ oder die Schnellauswahl. (kleiner Pfeil am Stammdatenschalter)
      Wird am Bauteil lediglich ein Schnitt gewünscht (Bauteil soll sich an die gewünschte Fläche schmiegen), so steht rechts unten in der Eingabezeile der Optionenschalter „Einfachschnitt erzwingen“ zur Verfügung. Wird während des Befehls dieser Schalter gedrückt, so verschwindet das Endtypenfenster und der Schmiegeschnitt wird in der Vorschau dargestellt.
      Auch das Handling mit mehreren zu schneidenden Bauteilen wurde verbessert. Befinden sich an den Bauteilenden z.B. unterschiedliche Schnitte, so werden die unterschiedlichen Daten im Endtypstammdatum mit „???“ ausgegeben. Befinden sich an den Bauteilenden komplett unterschiedliche Endtypen, so wird dies mittels des Textes „Daten zuweisen“ beim Endtyp angezeigt. Jetzt kann für alle Bauteile der gewünschte Endtyp gepickt, oder mit Hilfe der Pipette (kopieren Schalter) von einem aktuellen Bauteil direkt aus der Zeichnung übernommen werden. Wird hingegen kein Endtyp zugewiesen, so behält jedes geschnittene Bauteil seinen bisherigen Endtyp. Auf diese Weise können z.B. Pfetten mit unterschiedlichen Vorköpfen geschnitten werden, ohne dass diese verloren gehen. <Highlight Film Hobelung, Schneiden im 3D>
    • Ebenso wurde der Befehl „schneiden, verlängern/ verkürzen“ überarbeitet und fürs 3D und alle Ansichten zur Verfügung gestellt.
      In der Eingabezeile kann das gewünschte Verlängerungsmaß entweder manuell eingetragen oder ein beliebiger Punkt in der Zeichnung kann geklickt werden. Eingegeben wird das Verlängerungsmaß in Bauteilrichtung. Wahlweise kann auch die Gesamtlänge des Bauteils vergeben werden.
      Das Endtypverhalten beim „schneiden, verlängern/ verkürzen“ entspricht dem Endtypverhalten beim „schneiden 1mal“. (wie oben beschrieben) Natürlich kann jetzt auch Wand- und Deckenhölzern direkt während des Befehlsablaufes ein Endtyp zugewiesen werden. <Highlight Film Hobelung, Schneiden im 3D>
    • Anstelle eines Grat- oder Kehlsparrens können jetzt auch zwei nebeneinanderliegende Giebelsparren erzeugt werden. Möglich ist dies mit dem Erzeugungsbefehl „Grat / Kehle an Linie“ wenn beim Klicken auf eine Grat- oder Kehllinie das Stammdatum eines Giebelsparrens verwendet wird. Nach bestätigen der Hinweismeldung (eben dass nun zwei Giebelsparren erzeugt werden) wird rechts und links der Dachkante ein Giebelsparren gemäß den Einstellungen im Stammdatum erzeugt.
      Ebenfalls besteht diese Möglichkeit für die Dachautomatik, wenn beim Teildachstammdatum im Reiter „HLZ“ bei den Verweisen für Grat, Kehle usw. der gewünschte Giebelsparren eingebunden wird. <Highlight Film Two by four>
    • Sparren können jetzt auf ein bestehendes Gebäuderaster eingeteilt werden. Hierzu wurde in der Sparrenlage unter „Sparren“ ein neuer Erzeugungsbefehl „Im Gebäuderaster einteilen“ geschaffen. Aktiviert und eingestellt werden kann das Gebäuderaster über die bekannten Icons in der Standardleiste oder über die Befehle unter „Extras“, „Raster aktivieren“ und „Einstellungen zum Mausfang und Raster“. Nach Klicken des neuen Befehls „Im Gebäuderaster einteilen“ folgt in der Eingabezeile die Abfrage nach der Dachfläche. Die Vorschaugrafik zeigt den einzuteilenden Bereich innerhalb der Dachfläche; nach Bestätigen des Befehls mit „OK“ wird auf jedem Gebäuderasterpunkt innerhalb der geklickten Dachfläche achsmittig ein Sparren gesetzt.
      Diese Funktionalität wird auch bei der Dachautomatik zur Verfügung gestellt. (Extras, Dachautomatik F9) Neben der Einstellung „Sprungmaß“ kann die Sparreneinteilung jetzt auch nach dem Gebäuderaster erfolgen.
      Auch die Einteilung von Deckenbalken auf das Gebäuderaster wurde mittels des neuen Befehls „Im Gebäuderaster“ im Menü der Balkenlage ermöglicht. <Highlight Film Two by four>
    • In der Version 10.3 kann jetzt die Form eines Zapfens definiert werden. Auf dem 2ten Reiter des Endtyp „Zapfen“ findet man unter den Einstellungen der Einbauluft die Definition der Zapfenform. Es gibt die Einstellungen „eckig“, „abgerundet“, „rund“, eine manuellen Eingabe des Radius und „automatisch“.
      Bei der Einstellung „eckig“ wird der Zapfen eckig gefertigt und dargestellt.
      “Abgerundet“ bedeutet, dass der Zapfen mit dem Radius des Fingerfräsers abgerundet wird.
      Bei der Einstellung „rund“ wird der Zapfen halbkreisförmig gerundet. (Zapfenstärke entspricht dem Kreisdurchmesser).
      “Automatisch“ bedeutet, dass der Zapfen so gefertigt wird, wie in den Maschinendaten eingestellt. (detaillierte Beschreibung unter „Einzelstab“) <Highlight Film Umfälzung Zapfen und Schwalbenschwanzzapfen>
    • Weiter kann jetzt zum Zapfen eine sogenannte Umfälzung definiert werden. Hierfür wurde dem Endtyp „Zapfen“ ein dritter Reiter gegeben. Neben der Umfälzungstiefe können die Absteckungen für jede Bauteilseite eingegeben werden. Weiter wird die Form der Umfälzung festgelegt. Die Einstellungen entsprechen der oben beschriebenen Zapfenabrundung. Zuletzt besteht noch die Möglichkeit der Umfälzung eine Einbauluft zu geben. Das Umfälzungsloch wird dementsprechend größer gefertigt. Alle Eingaben werden natürlich im Datenbild ständig aktualisiert dargestellt. Durch eine Umfälzung kann einem Zapfen eine größere Auflagerfläche und somit eine höhere Stabilität gegeben werden. <Highlight Film Umfälzung Zapfen und Schwalbenschwanzzapfen>
    • Auch der Endtyp „Schwalbenschwanzzapfen“ kann nun mit einer Umfälzung gefertigt werden. Hierfür wurde dem Endtyp ebenfalls ein dritter Reiter gegeben. Die Einstellungen entsprechen exakt denen des Zapfens. <Highlight Film Umfälzung Zapfen und Schwalbenschwanzzapfen>
    • Zangen können jetzt mit dem Befehl „schneiden“, „schneiden 2x“ bearbeitet werden.
    • Beim Setzen eines Zangenwechsels (ohne Beilager) wurde fälschlicherweise eine Zange ausgewechselt, wenn genau ein Punkt neben der Zange geklickt wurde. Dieser Fehler wurde behoben.
    • Der Längenzuschlag der Traufschalung (ALT F7) kann jetzt auch negativ eingegeben werden.
    • Wurde an einem vorher gestoßenen Bauteilende ein Zapfen von einem anderen Bauteil übernommen, so kam dieser immer 90° gedreht und musste manuell wieder richtig gestellt werden. Dieses Fehlverhalten wurde korrigiert; die Zapfenrichtung ist jetzt korrekt.
    • Um Sparren im Traufbereich mit einer geringeren Bauteilhöhe fertigen zu können, wurde die sogenannte Sparrenverjüngung programmiert.
      In den Stammdaten findet man diese Verjüngung neben den Endtypen. Bei der Sparrenverjüngung ohne Pfettenbezug (erstes Auswahlfeld im Stammdatum) definiert man zunächst die Verjüngungslänge. Die Eingabe kann wahlweise im Grund oder in der Neigung erfolgen. Die Verjüngungstiefe wird rechtwinklig zum Bauteil eingegeben. Die Form des Austritts der Verjüngung kann rechtwinklig oder waagrecht bestimmt werden. Mit der letzten Eingabe wird festgelegt, ob die Verjüngung nur an Sparren oder auch an Grat- bzw. Kehlsparren gefertigt werden soll.
      Bei der Sparrenverjüngung mit Pfettenbezug bestimmt die Pfettenaußenkante der untersten Pfette in einer Dachfläche die Verjüngungslänge und –tiefe. Um sich von diesem Punkt wegbewegen zu können, steht die Eingabe eines senkrechten oder waagrechten Versatzmaßes zur Verfügung. Wahlweise kann die Ausbildung einer Klaue oder der Ausstritt am Sparren an der Pfettenoberkante eingestellt werden. Die Felder Form und Wirkung haben die gleiche Funktionalität wie bei der Verjüngung ohne Pfettenbezug. Die Definition der Sparrenverjüngung wird wie gewohnt von einem aktiven Datenbild unterstützt. Die Sparrenverjüngung wirkt nicht nur bei einer Fußpfette, sondern auch bei Verwendung eines Obergurtes einer Wand, wenn eine entsprechende Berührung zu den Sparren vorliegt.
      Eingebunden wird dieses Stammdatum der Sparrenverjüngung in die gewünschte Dachfläche. Unter dem Sparrenverweis wurde ein neues Verweisfeld für die Verjüngung geschaffen. Das heißt, die Verjüngung kann bereits bei der Profilerstellung definiert werden. Alle Sparren bzw. Elemente einer Dachfläche erhalten dann diese Verjüngung. <Highlight Film Two by four>
    • Der Platzhalter „Bauteil Länge“ wird jetzt auch für Stellbretter ausgewertet. (Frankreich)

    Treppe

    • Alle Platzhalter bzgl. der Treppe können nun wieder korrekt in der Legende verwendet werden.
    • Die Höhenberechnung von Anschlussgeländern wurde überarbeitet. (Fa. Schilling, Fa. Lederbauer)
    • Überstände von Tritt- und Setzstufen werden auch bei zusammengefassten Fräsungen korrekt übergeben.
    • Die Rundung von Stufenecken wurde überarbeitet.
    • Auch Fräsungen von Einlegern (Extrusionskörper mit Bearbeitung) kann jetzt ein Überstand gegeben werden. (Einstellung im Inifile)
    • Negative Trittstufeneinstemmungen werden nun korrekt gehandhabt.
    • Die optimierte DXF Ausgabe für Alphacam wurde erweitert. (Fa. Ambauen)
    • Die Verbindung von Trittstufen mit Holmen wurde verbessert. Bolzen und Dübel werden jetzt richtig aufgeteilt.
    • Die automatische Bemassung von Trittstufen (F7) wurde überarbeitet.
    • Rundprofil, Rechteckprofil und I-Träger erzeugen jetzt Bearbeitungen an Treppenbauteilen
    • Die Vorschaugrafik der Setzstufen wurde überarbeitet. Nun werden alle Bearbeitungen dargestellt.
    • Die Gehlinie endet nun, wie in der DIN vorgeschrieben, an Vorderkante Austrittstufe.
    • Korrektur bei Wangenverschneidung. Werden zwei Wangen über die Instanz Rund verschnitten, werden nun auch die Trittstufen richtig berechnet.
    • Im Inifile können für den Maschinenexport neue Einstellungen getroffen werden. Die Einstellungen können aus der mitgelieferten BSP_MASCH_EXPORT.txt entnommen werden.
      1. Es ist möglich für die Staketenbohrungen/Staketenbearbeitungen eine Luft einzustellen. Hier wird zwischen einer Staketenbohrung die aus einem Anschlussgeländer oder einem normalen Treppengeländer kommt unterschieden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit das Luftmaß unten, oben und bei einem durchgesteckten Fall separat zu vergeben.
         
        STAKLUFT_TG_DURCH=0 Wert in mm, gibt das Luftmaß der Staketenbohrung im Treppengeländer für durchgesteckten Fall (Gurt) an
        STAKLUFT_TG_UNTEN=0 Wert in mm, gibt das Luftmaß der Staketenbohrung im Treppengeländer für Stakete unten (Wange/Gurt) an
        STAKLUFT_TG_OBEN=0 Wert in mm, gibt das Luftmaß der Staketenbohrung im Treppengeländer für Stakete oben (Handlauf/Gurt) an
           
        STAKLUFT_AG_DURCH=0 Wert in mm, gibt das Luftmaß der Staketenbohrung im Anschlussgeländer für durchgesteckten Fall (Gurt) an
        STAKLUFT_AG_UNTEN=0 Wert in mm, gibt das Luftmaß der Staketenbohrung im Anschluss